Fahrgast- und Wirtschaftsverbände kritisieren die Pläne der Deutschen Bahn, die Strecke des #Regionalexpress 1 zwischen dem Berliner #Ostbahnhof und #Frankfurt (Oder) ab #2029 für #neun Monate zu sanieren und voll zu #sperren. Thomas Schirmer vom deutschen #Fahrgastverband „#ProBahn“ sagte am Dienstag dem rbb: „Für die Fahrgäste ist das nicht nur ein Schlag in die Magengrube, sondern #Mobilitätsentzug.“
Für verkehrsrechtliche im übergeordneten #Straßennetz ist die Senatsverkehrsverwaltung, für das #Nebenstraßennetz das Straßenamt des jeweiligen Bezirks zuständig. Frau Senatorin Bonde hat sich im #Mobilitätsausschuss am 03.12.2025 für mehr Verkehrsberuhigung durch die #verkehrsrechtliche Anordnung milderer Mittel ausgesprochen. Hier nannte sie als wirksame aber mildere Mittel #Bremsschwellen oder #Einbahnstraßenregelungen als Beispiele. Erst wenn diese Maßnahmen nicht zum gewünschten Erfolg führen, sollen andere Elemente wie #Modalfilter oder #Sperren angeordnet werden.
Frage 1:
An welchen Örtlichkeiten hat die Senatsverkehrsverwaltung 2024 und 2025 mildere Mittel wie z.B. Bremsschwellen oder Einbahnstraßenregelungen anordnen lassen und inwiefern haben diese die Gefahren des Durchgangsverkehrs beseitigt (bitte aufschlüsseln: Bezirk, Örtlichkeit, Maßnahmen, Termin)?
Sie will für 400 Millionen Euro #Baukosten alle Zugänge zu den Berliner U-Bahnhöfen mit #Sperren versehen. Das soll zur #Sicherheit und #Sauberkeit auf den Berliner Bahnhöfen beitragen. Der Deutsche #Bahnkunden-Verband e. V., Landesverband Berlin-Brandenburg, kritisiert die Idee der Berliner CDU als Ablenkung von den eigentlichen Problemen.
Die Berliner #Wasserbetriebe müssen die #Klingsorstraße in Steglitz in beiden Richtungen Telramundweg bis Amfortasweg komplett #sperren, um dort auf 55 Meter Länge einen innen 40 cm starken Regenkanal auszutauschen. Die Bauarbeiten beginnen am Donnerstag, den 10. April, und sollen bis zum 23. Juni 2025 abgeschlossen werden. Die #Umleitung für den Verkehr läuft in Uhrzeigerrichtung über den Hindenburg- und Wolfensteindamm sowie die Birkbuschstraße, umgekehrt über Birkbusch- und Gelieurstraße sowie Hindenburgdamm. Fußgänger und Radfahrer können passieren. Der Dalandweg wird in Richtung Birkbuschstraße wird zur Einbahnstraße.
Über 400 zusätzliche #Baustellen im #Schienennetz wirken sich negativ auf die #Pünktlichkeit aus • Aufarbeitung des Zugunglücks in Garmisch-Partenkirchen geht weiter
Die Deutsche Bahn (DB) tauscht als Konsequenz ihres präventiven Prüfprogramms in diesem Jahr insgesamt rund 480.000 #Schwellen aus. Üblicherweise werden rund 80.000 Schwellen im Jahr erneuert. Damit verbunden sind über 400 zusätzliche Baustellen im Schienennetz, die sich auf Reisende und #Güterverkehrskunden erheblich auswirken. Wo immer die DB während der #Inspektionen besondere #Auffälligkeiten an den Schwellen entdeckt, werden sie schnellstmöglich #ausgewechselt. Um die #Sicherheit im Bahnbetrieb zu gewährleisten, können die Züge bis zum Austausch in den betroffenen Streckenabschnitten nur mit #geringerer#Geschwindigkeit fahren. Teilweise muss die DB Strecken auch schon vor Beginn der eigentlichen Bauarbeiten #sperren. Inspektion und Austausch von Schwellen wirken sich somit deutlich negativ auf die Pünktlichkeit im Fern- und Regionalverkehr aus.
#Vorsichtsmaßnahme sorgt für erhebliche Einschränkungen im #Schienennetz • Schaden in Höhe eines dreistelligen Millionenbetrags für die DB erwartet
Das umfangreiche #Inspektionsprogramm der Deutschen Bahn (DB) bei #Betonschwellen im Schienennetz steht vor dem Abschluss. Seit Juli prüfen Expert:innen der DB bundesweit rund 200.000 Schwellen eines bestimmten Bautyps und Herstellers. Ende August werden die Inspektionen beendet sein. Die Arbeiten erfolgen #vorsorglich, da im Zusammenhang mit dem Unfall bei #Garmisch-Partenkirchen am 3. Juni auch Schwellen eines bestimmten Bautyps von den ermittelnden Behörden geprüft werden. Auch wenn die Untersuchungen noch nicht abgeschlossen sind und die #Unfallursache noch nicht feststeht, hat die DB vorsorglich entschieden, #baugleiche Schwellen im Netz zu untersuchen. Erste vorläufige Erkenntnisse aus technischen Gutachten unabhängiger Prüfinstitute legen nun den Verdacht nahe, dass ein Herstellerfehler vorliegt: Die Schwellen weisen teilweise Unregelmäßigkeiten in der #Materialbeschaffenheit auf.
Berlin – Die künftigen Koalitionäre im Berliner Rathaus beabsichtigen, den Straßenzug #Unter den Linden für den privaten #Autoverkehr zu #sperren. Dieses politische Vorhaben ist mutig und zu begrüßen. Der öffentliche Stadtraum zwischen dem Pariser Platz und dem Schloss mit dem Lustgarten ist einer der wichtigsten der Stadt. Die Chance einer großzügigen Neugestaltung dieses prominenten Boulevards mit dem Abschluss des U-Bahn-Baus ist zu reizvoll, um sie nicht zu nutzen. Doch dafür muss ein anderes Projekt verwirklicht werden: die #Verlängerung der Autobahn #A100.
Die Gestaltungsaufgabe für die „Linden“ ist anspruchsvoll: Nicht eine banale Fußgängerzone darf das Zielbild sein, sondern ein hervorragend gestalteter öffentlicher Raum, der im Wesentlichen Fußgängern, Radfahrern und vielleicht auch öffentlichen Bussen vorbehalten ist, ohne aber seine Aufgabe der Erschließung angrenzender Gebäude ganz vernachlässigen zu können.
Das mit der Schließungsabsicht verbundene verkehrspolitische Signal ist befreiend, nach Jahren der Stagnation der konkreten Verkehrspolitik in der Stadt, die bei genauer Betrachtung eine Stagnation der Umsetzung vorliegender zukunftsfähiger Konzepte ist. Das Signal könnte heißen, dass die Verkehrspolitik für die Stadt im neuen Senat endlich wieder einen angemessenen Stellenwert erhalten könnte.
Die Umsetzung der Sperrung ist allerdings nicht trivial, weil eine einfache Umleitung des Linden-Verkehrs auf andere Straßenzüge nicht funktionieren wird. Die in Frage kommenden #alternativen#Straßenzüge haben nicht die erforderlichen Kapazitätsreserven. Erschwerend kommt hinzu, dass der wichtigste Straßenzug für den Ost-West-Verkehr vom Alex bis zum Potsdamer Platz eine Straßenbahn erhalten und von der heutigen Verkehrsschneise zu einer stadtverträglicheren Hauptstraße umgebaut werden soll. Damit können dort künftig erheblich weniger Autos fahren.