S-Bahn: Pannenprojekt S21 Grundwasser bremst Berliner S-Bahn-Bau – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/pannenprojekt-s21-grundwasser-bremst-berliner-s-bahn-bau-25692454?dmcid=nl_20170208_25692454

Es ist ein #Verkehrsprojekt, das unter keinem guten Stern steht. Weil immer wieder neue Schwierigkeiten auftauchen, kommt der Bau der zweiten #Nord-Süd-S-Bahn nicht voran. „In die Baugrube dringt #Grundwasser ein“, sagt Christian #Beckmann von der Deutschen Bahn (DB) Netz. Die Probleme sind so gravierend, dass niemand  mehr offiziell mitteilen will, wann die Strecke zwischen dem Nordring und dem Hauptbahnhof fertig wird. „Wir können  keine Jahreszahl für den ersten Abschnitt der #S21 nennen“, bedauert Beckmann. Bahnintern heißt es, dass dort die ersten Züge frühestens 2020  fahren können.
S-Bahn-Linie S 21 – das ist der Arbeitstitel für die S-Bahn-Trasse, die von den Ringbahnhöfen Westhafen und Wedding nach Süden verlaufen soll. Der erste Abschnitt führt zum Hauptbahnhof. Das Kürzel S 21 erinnert an ein weiteres Pannenprojekt – Stuttgart 21, die Tieferlegung des Stuttgarter Hauptbahnhofs. Immerhin müssen sich die Berliner Planer nicht mit protestierenden Bürgern auseinandersetzen. Doch mit Hindernissen haben auch sie zu tun. Ihr Bauprojekt hat nasse Füße.
„Ohne Verkehrswert“
Trotz vieler Anstrengungen ist es bislang nicht gelungen, das Grundwasser in Schach zu halten. Zunächst sickerte nahe der Ausfahrt des Straßentunnels unter dem Tiergarten zu viel Nässe ein. „Inzwischen sind neue Grundwasserprobleme aufgetaucht“, berichtet Christfried Tschepe vom Fahrgastverband IGEB, der das Projekt S 21 gut kennt. „Wir sind dabei, die Bautechnologie zu verfeinern“, teilte Bauingenieur Christian Beckmann mit.
Auch im Nordteil sind Feuchtigkeitsprobleme sichtbar. Darauf deuten Fotos hin, die dem Berliner Kurier und der Berliner Zeitung zugespielt wurden. Deutlich sind Wasserflecken zu erkennen, auch an der Abschlusswand am hinteren Ende. Feuchtigkeit schimmert an den Metallplanken. Zum Abpumpen liegen dicke Schläuche in dem Tunnel.  
So viel steht fest: Der erste Abschnitt der S 21 ist mit seinen 3,8 Kilometern nicht lang, aber das Projekt hat es in sich. Eine Zeit lang hieß es, dass 2015 die erste S-Bahn fährt. Dann war von 2017 die Rede, von 2019. Nun wird gesagt: „Die Zeitpläne sind  angespannt.“ Es dauere ein Jahr länger – mindestens. Die Mehrkosten des Projekts, das anfangs auf 227 Millionen Euro veranschlagt wurde, sind nicht beziffert.
Dabei wurde der erste Abschnitt bereits abgespeckt. Anstatt in einer Tunnelstation neben dem Hauptbahnhof sollen die S-Bahnen vorher enden – an einem provisorischen Bahnsteig, der nördlich der Invalidenstraße im Tunnel entsteht. Die Zwischenlösung kostet zusätzliches Geld, etwa  für Brandschutz und einen Aufzug. Von 20 Millionen Euro ist die Rede – ohne dass entschieden ist, wer die Kosten übernimmt, das Land oder die DB.
Der Fahrgastverband lehnt die Minilinie ab. Sprecher Jens Wieseke: „Rein dekorativ, ohne Verkehrswert, so lange nicht ein Zwischenhalt am  Wohngebiet Heidestraße gebaut wird“ – an der Perleberger Brücke.
Mit der Streckenverkürzung reagierten die Planer auf  ein weiteres Problem:  Schlampereien beim Bau des Hauptbahnhofs. Zu dem Milliardenprojekt gehörte es auch, Vorsorge für den Bau der S-21-Tunnelstation zu treffen. Doch die unterirdischen Bauteile sind teilweise …

S-Bahn: S21 wird deutlich teurer als geplant aus rbb-online.de

http://www.rbb-online.de/wirtschaft/beitrag/2016/09/s21-s-bahn-linie-berlin-teurer.html

Nicht BER, nicht Staatsoper – diesmal ist es die Berliner #S-Bahn-Linie #S21, die voraussichtlich #teurer und #später fertig wird. Nach rbb-Informationen liegt der derzeitige Kostenstand für den ersten Bauabschnitt bei rund 320 Millionen Euro – geplant waren unter 200 Millionen.

Der Bau der neuen Berliner #Nord-Süd-S-Bahnlinie S21 wird deutlich teurer als geplant. Das geht aus einer noch unveröffentlichten Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf eine Anfrage grüner Bundestagsabgeordneter hervor, die dem rbb vorliegt.

Nach Angaben des Ministeriums soll allein der erste Bauabschnitt zwischen Gesundbrunnen und Hauptbahnhof 319 Millionen Euro kosten. Vor zehn Jahren war noch mit 190 Millionen Euro kalkuliert worden. Der Bund trägt 60 Prozent der Kosten.

Auch die Bauzeit verzögert sich

Schon länger war über massive Kostensteigerungen spekuliert worden. Auf dem knapp drei Kilometer langen ersten Bauabschnitt gab es immer wieder Probleme. Zuletzt wurden im Frühjahr Schwierigkeiten mit dem Baugrund und eindringender Nässe bekannt.

Die S21 soll zunächst vom Nordring über den Hauptbahnhof führen [Streckenplan der Stadtverwaltung]. Der Spatenstich für den ersten Abschnitt erfolgte im Juni 2011. Danach ist geplant, die Strecke in einem zweiten Abschnitt über rund zwei Kilometer vom Hauptbahnhof bis zum #Potsdamer Platz …

Straßenbahn + U-Bahn + S-Bahn: Ausbau bei S- und U-Bahn und Tram – Mehr Strecke im Netz, aus rbb-online.de

http://www.rbb-online.de/politik/beitrag/2016/08/s-bahn-u-bahn-ausbau-streckennetz.html

Nicht nur, aber besonders im Wahlkampf ist der #Ausbau des #Streckennetzes des öffentlichen #Nahverkehrs ein viel diskutiertes Thema. Angesichts der wachsenden Bevölkerung Berlins gewinnt die Anbindung der #S- und #U-Bahn-Strecken ans Umland und in die Außenbezirke weiter Relevanz. Gebaut wird aber zunächst in der Innenstadt. Von John Hennig

Pünktlich vor den Berliner Abgeordnetenhauswahlen fordern Politiker gerne eine bessere Anbindung ihres Wahlkreises an den öffentlichen Nahverkehr. Kurz vor der Sommerpause ging ein entsprechender Antrag der Koalition durch das Abgeordnetenhaus. Der Senat solle die Verlängerungen der U-Bahnstrecken ins #Märkische Viertel (#U8), zum #Flughafen Berlin-Brandenburg und Heerstraße Nord (#U7), zum #Ostkreuz (#U1), #Mexikoplatz (#U3), nach #Tegel (#U6) und #Pankow sowie zum #Falkenhagener Feld (#U2) prüfen. Die meisten Vorschläge werden aber wohl nie umgesetzt, selbst wenn sie sinnvoll sein mögen. Zu teuer, zu umständlich. Jochen Esser von den Grünen führte etwas süffisant an, dass der Ausbau der U8 ins Märkische Viertel schon Thema gewesen sei, als er 1970 als junger Student nach Berlin kam.  

Doch die Stadtbevölkerung wächst. Prognosen gehen von 3,8 bis 4,0 Millionen Einwohner im Jahr 2030 aus, auch abhängig davon, wie sich die Flüchtlingssituation entwickeln wird. Klar ist: Das Verkehrsnetz mit seinen bislang 3.100 Haltestellen kann sich zwar nur langsam an den wachsenden Bedarf anpassen, verändert sich aber mit.

Wo 2009 noch 925 Millionen Fahrgäste von der BVG befördert wurden, waren es fünf Jahre später schon 978 Millionen Menschen.

Hauptbahnhof soll neuer zentraler Verkehrsknotenpunkt werden

Insofern braucht es Lösungen. Im 2011 beschlossenen Stadtentwicklungsplan Verkehr sind bereits einige Vorhaben fest verankert. Die aktuell größte innerstädtische Maßnahme ist das Projekt S-Bahn-Linie #S21, der Anschluss des Hauptbahnhofes an die #Ring- und #Nord-Süd-S-Bahnen. So entsteht rund um den Hauptbahnhof und das Parlaments- und Regierungsviertel ein zentraler Knotenpunkt, der den S- und U-Bahn- sogar mit dem regionalen und …

S-Bahn + Bahnhöfe: Chaos am Hauptbahnhof Ein U-Bahn-Eingang muss wieder abgerissen werden aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/chaos-am-hauptbahnhof-ein-u-bahn-eingang-muss-wieder-abgerissen-werden-24303926?dmcid=nl_20160628_24303926

Schlampereien bei der Fertigstellung des Hauptbahnhofs könnten gravierende Folgen haben. Weil Tiefbauarbeiten neben dem Bahnknoten wiederholt werden müssen, droht der #Abriss eines benachbarten #U-Bahn-Eingangs. Betroffen wäre der südöstliche Zugang zum U-Bahnhof Hauptbahnhof an der Linie U 55, teilte ein Sprecher der Deutschen Bahn (DB) jetzt auf Anfrage mit.

Ein Konzept sehe vor, dass das Zugangsbauwerk abgetragen und später wieder aufgebaut wird, sagte er. Um die Probleme im Untergrund neben dem Hauptbahnhof zu lösen, wäre dies die „technisch und wirtschaftlich günstigste Lösung“, so der Sprecher.

Kosten: vier Millionen Euro

Hohe Kosten fallen aber trotzdem an. Nach Informationen der Berliner Zeitung werden sie auf einen siebenstelligen Eurobetrag geschätzt. Momentan ist von rund vier Millionen Euro die Rede.

Es liegt an der #S21

Anlass des nun drohenden Abrisses ist der #Bau der #S-Bahn-Strecke, die künftig vom Ring nach Süden zum Hauptbahnhof führen soll. Die Trasse, die den Projekttitel S 21 trägt, soll neben dem Humboldthafen in einer Tunnelstation …

S-Bahn: Dauerbaustelle S 21 Schon wieder Probleme mit der neuen S-Bahn zum Hauptbahnhof, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/dauerbaustelle-s-21-schon-wieder-probleme-mit-der-neuen-s-bahn-zum-hauptbahnhof-24082286

Von diesem #Verkehrsprojekt hat man seit Langem nur wenig gehört. Das ist auch so beabsichtigt. Denn der Bau der zweiten #Nord-Süd-S-Bahn geht nicht so voran, wie der Bauherr Deutsche Bahn (DB) dies gern hätte. Jetzt macht den Arbeitern auch noch das #Grundwasser zu schaffen. Nach Informationen der Berliner Zeitung ist unweit vom Hauptbahnhof, wo der Tunnel die Bundesstraße 96 unterquert, Nässe in die Baustelle eingedrungen – zu viel Nässe. Ein Bahnsprecher bestätigte: „Im südlichen Bereich gibt es Probleme mit dem #Baugrund.“

Die S-Bahn-Strecke, deren erster Bauabschnitt von den Ringbahnhöfen Westhafen und Wedding zum Hauptbahnhof führt, trägt den Arbeitstitel #S21. Das erinnert an Stuttgart 21, die umstrittene Tieferlegung des Stuttgarter Hauptbahnhofs. Es gibt jedoch einen Unterschied: Den Plan, die Verbindung zum Berliner Hauptbahnhof zu verbessern, stellt kein Bürger infrage.

Hier sind die Probleme baulicher Art. Sie führen dazu, dass die Kosten steigen. Hieß es zuletzt offiziell, dass die 3,8-Kilometer-Trasse 227 Millionen Euro kostet, dürften heute über 300 Millionen Euro auf der Rechnung stehen. Damit nicht genug: Derzeit kann oder will niemand sagen, wann die ersten Züge fahren.

Erst 2015, dann 2017, dann 2019

Vor 16 Jahren hat das Projekt begonnen. Zeitweise war von einer Eröffnung 2015 die Rede, dann von 2017, zuletzt von 2019. Heute gibt es dazu keine offizielle Aussage mehr. „Der neue Fertigstellungstermin befindet sich derzeit …

S-Bahn: Wie weiter mit der S21? aus Senat

www.berlin.de

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre
Schriftliche Anfrage wie folgt:
Die Schriftliche Anfrage betrifft Sachverhalte, die der
Senat teilweise nicht aus eigener Zuständigkeit und
Kenntnis beantworten kann. Er ist gleichwohl bemüht,
Ihnen eine Antwort auf Ihre Anfrage zukommen zu lassen
und hat daher die Deutsche Bahn AG (DB AG) um eine
Stellungnahme gebeten, die von dort in eigener Verantwortung
erstellt und dem Senat übermittelt wurde. Sie
wird nachfolgend mit entsprechendem Verweis auf den
Ursprung wiedergegeben.
Frage 1: Wie ist der Stand der Planung bzw. der Baufortschritt
auf dem 1. Bauabschnitt des zukünftigen Strecke
#S21 (#nördlicher Berliner #S-Bahn-Ring bis #Hauptbahnhof)?
1.1. Welche Änderungen zu den ursprünglichen Planungen
(uns liegen Entwürfe von September 2013 vor)
sind eingetreten?
1.2 Wann ist nach der aktuellen Planung mit der Fertigstellung
des ersten Bauabschnittes zu rechnen?
1.3. Ist derzeit ein #Bahnhof #Perleberger Straße in Planung?
Antwort zu 1: Die DB AG teilt hierzu mit: „Das Bauvorhaben
S21 befindet sich in der Realisierung. Umfangreiche
Teile der nördlichen Anbindung sind bereits erstellt
bzw. stehen kurz vor der Fertigstellung.
Die S21 wird wie planfestgestellt errichtet. Änderungen
haben sich ergeben im Bereich Bauwerksgründung
im Tunnelbereich sowie durch die Erhöhung des Niveaus
der Ausrüstung (Balisentechnik, digitaler BOS-Funk,
GSM-R).
Die o.g. Planungsänderungen, insbesondere bei der
Bauwerksgründung im Tunnelbereich, haben Verzögerungen
im Bauablauf zur Folge. Der ursprünglich geplante
Fertigstellungstermin kann nicht eingehalten werden.
Der neue Fertigstellungstermin befindet sich derzeit in
Abstimmung.“
Aufgrund des nicht einzuhaltenden Fertigstellungstermins
hat die DB AG daher die Errichtung eines Interimsbahnsteigs
unter der Invalidenstraße angeboten, um
die Verzögerungen für die Fahrgäste zu verringern.
Der Bahnhof Perleberger Brücke ist in dem im März
2011 beschlossenen Stadtentwicklungsplan Verkehr als
Bestandteil der Maßnahme „S21“ aufgeführt. Vor der
Aufnahme von vertiefenden Planungen für diesen Bahnhof
sind aber u.a. noch Fragen zum Nutzen und zur Wirtschaftlichkeit
zu klären.
Frage 2: Sind die Berichte über #Kostensteigerungen
korrekt und wenn ja: Wie werden sich erhöhte Kosten auf
die noch nicht realisierten Teile des Bauabschnitts auswirken?
Antwort zu 2: Die DB AG teilt hierzu mit: „Aufgrund
der Planungsänderungen und der allgemeinen Baupreisentwicklung
sind Kostensteigerungen eingetreten. Die
Kostensteigerungen haben keine Auswirkungen auf den 1.
Bauabschnitt. Die Kostentragung des entstehenden Mehrbedarfs
befindet sich derzeit in Abstimmung.“
Frage 3: Wann wird sich die #Bautätigkeit auf den
#Sprengelkiez auswirken?
3.1. Wann ist geplant, die Tegeler Straße zu schließen?
3.2. Wie soll die Straßenführung am Nordufer zukünftig
aussehen?
3.3. Gibt es ein Verkehrskonzept für den Sprengelkiez
für die Bauzeit? Wenn ja, bitte Fundstelle angeben oder
Grundzüge grob skizzieren.
3.4. Gibt es ein Verkehrskonzept für den Sprengelkiez
nach Abschluss der Baumaßnahme S21? Wenn ja, bitte
auch hier Fundstelle angeben oder Grundzüge grob skizzieren.
3.5. Sind weitere Beeinträchtigungen durch die Maßnahme
S21 zu erwarten und wenn ja, welche?
Antwort zu 3: Die DB AG teilt hierzu mit: „Die Auswirkungen
der Bautätigkeit auf den Sprengelkiez werden
sich v.a. durch den Bau der Brücke über den Berlin-
Spandauer-Schiffahrts-Kanal ergeben. Der Schwerpunkt
der Bautätigkeit wird hier vsl. in 2017 liegen.
Die Tegeler Straße wird erst geschlossen, wenn die
neue Norduferstraße fertig gestellt und für den Verkehr
freigegeben ist. Dies wird vsl. Ende 2017 bzw. Anfang
2018 erfolgen.
Die künftige Straßenführung am Nordufer ist den
Planfeststellungsunterlagen zu entnehmen. Hier hat es
keine Änderungen gegeben.
Die Andienung der Baustelle erfolgt von der Perleberger
Str. und / Tegeler Str. Eine Beeinträchtigung des
Sprengelkiezes durch Baustellenverkehr ist somit nicht
gegeben.
Weitere über das bei Großbaustellen übliche Maß hinausgehende
Beeinträchtigungen sind durch die Maßnahme
S21 nicht zu erwarten. Im Planfeststellungsbeschluss
sind Auflagen zur Immissionsminimierung gemacht worden,
die durch das Vorhaben bislang eingehalten werden.“
Ein bauzeitliches Verkehrskonzept für den Sprengelkiez
ist nicht erforderlich, da die Tegeler Straße erst nach
Öffnung des Nordufers geschlossen wird.
Mit der Öffung des Nordufers würde dann eine durchgehende
Straßenverbindung am Kanalufer zwischen Föhrer
Straße und Fennstraße entstehen, die auch vom
Durchgangsverkehr angenommen werden würde. Um die
damit verbundenen negativen Wirkungen für das Wohngebiet
zu vermeiden, wurde im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens
III-212 für den Bereich „Kiautschoupark“
eine Sperrung und Teileinziehung des Nordufers zwischen
Torfstraße und Samoastraße vorgesehen. Die Sperrung
des Nordufers für den motorisierten Individualverkehr
in diesem Bereich ist inzwischen realisiert.
Berlin, den 26.April 2016
In Vertretung
Christian Gaebler
…………………………..
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
(Eingang beim Abgeordnetenhaus am 28. Apr. 2016)

Bahnhöfe + S-Bahn: Moabit Ein neuer S-Bahnhof für Berlin, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/verkehr/moabit-ein-neuer-s-bahnhof-fuer-berlin,10809298,30380228.html Ende 2018 soll die neue Strecke zum #Hauptbahnhof fertig sein. Die Zeichen stehen gut, dass sie eine #Unterwegsstation bekommt – an einer Stelle, die viel Zulauf verspricht.

Berlin wächst, neue Wohnviertel kommen hinzu. Das wirkt sich auch auf die #Nord-Süd-S-Bahn aus, die unter dem Titel #S21 zwischen dem #Ring und dem Hauptbahnhof entsteht. Nach Information der Berliner Zeitung wird in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung überlegt, im Nordosten Moabits jetzt doch einen S-Bahnhof zu bauen. Bislang waren Forderungen des #Fahrgastverbands #IGEB, in Höhe der #Perleberger Brücke einen Zwischenhalt einzurichten, auf Ablehnung gestoßen. Kein Bedarf, hieß es. Nun deutet sich ein Wandel an. „Durch die inzwischen eingetretene städtebauliche Entwicklung im Umfeld des Hauptbahnhofs und die absehbare Entwicklung der Europa-City entlang der …

S-Bahn: Kostenexplosion bei S-Bahn Bund bremst Weiterbau der S 21 in Berlin aus, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/kostenexplosion-bei-s-bahn-bund-bremst-weiterbau-der-s-21-in-berlin-aus/11334710.html Es ist das nächste #Bauprojekt, bei dem die Kosten steigen – und das deshalb von der Bundesregierung neu geprüft wird. Die #S-Bahn-Linie vom #Hauptbahnhof zum nördlichen #Ring wird zwar seit Jahren gebaut. Doch nun steht das Projekt auf der Kippe.

Der Weiterbau der S-Bahn-Verbindung vom Nordring zum Hauptbahnhof und später zum #Potsdamer Platz, #S21 genannt, steht auf der Kippe. Viele Millionen Euro sind schon verbaut – und nun verlangt der Bund als Hauptfinanzier eine neue Nutzen-Kosten-Untersuchung (NKU). Schon jetzt hat sich das einst mit 227 Millionen Euro veranschlagte Projekt nach Tagesspiegel-Informationen um rund 90 Millionen Euro verteuert. Und dabei wird es wohl nicht bleiben. Während Planer in Berlin den Schritt des Bundes als ungewöhnlich bezeichnen, sagte eine Sprecherin des Bundesverkehrsministeriums, die erneute Prüfung sei normal, wenn sich Kosten gravierend änderten. Sinkt der berechnete Wert unter eine bestimmte Marke, ist ein Projekt nicht mehr förderfähig. Der Bund übernimmt bei der S 21 60 Prozent der Kosten, die anderen 40 Prozent muss das …

S-Bahn: Bauarbeiten im Nord-Süd-Tunnel Ab Freitag ist Schicht im Schacht bei der Berliner S-Bahn, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/bauarbeiten-im-nord-sued-tunnel-ab-freitag-ist-schicht-im-schacht-bei-der-berliner-s-bahn/11213166.html Schwere Zeiten für #S-Bahn-Fahrgäste: Der #Nord-Süd-Tunnel bleibt ab Freitag fast vier Monate lang #geschlossen. Dafür lässt eine #Ausweichstrecke seit Jahren auf sich warten: die so genannte #S21. Für das Projekt sind sogar neue Planungen erforderlich.

Nur noch Tage. Dann ist es so weit: Von Freitagabend werden voraussichtlich bis zum 4. Mai keine S-Bahnen zwischen Gesundbrunnen und Yorckstraße fahren. Der Nord-Süd-Tunnel und die anschließenden Abschnitte im Freien müssen instand gesetzt werden. Auf eine zweite Nord-Süd-Verbindung, auf die sie ausweichen könnten, müssen die Fahrgäste noch Jahre warten. Unzureichende Vorleistungen haben den Bau der S 21 genannten Verbindung vom Nordring bis zum Hauptbahnhof verzögert. Zur Zeit werden neue Planunterlagen erstellt, teilte die Bahn mit. Die fast viermonatige Sperrzeit ist nach Ansicht der Bahn „eher knapp bemessen.“ Die vorgesehenen Arbeiten sind umfangreich: Zwischen Gesundbrunnen und Nordbahnhof werden Gleise auf vier Kilometer Länge erneuert. In den Tunnelstationen Nordbahnhof und Potsdamer Platz tauscht die Bahn insgesamt 19 Weichen aus. Auch Stromschienen, die Tunnelbeleuchtung und Starkstromkabel …

S-Bahn: Bauarbeiten in Moabit Neue S-Bahn-Brücke wiegt 470 Tonnen, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/bauarbeiten-in-moabit-neue-s-bahn-bruecke-wiegt-470-tonnen/11115392.html Über die #Perleberger Brücke in Moabit soll einmal die #S21 zwischen #Nordring und #Hauptbahnhof fahren. Heute Nacht soll ein Kran eine 470 Tonnen schwere Brücke einsetzen – das geht nur, wenn der Wind mitspielt.

Alles hängt vom Wind – oder gar Sturm – ab. Weht es nicht zu kräftig, gibt es in der Nacht zu Sonntag an der Perleberger Brücke in Moabit ein besonderes Spektakel: Ein Kran hebt dann für die S 21 eine 470 Tonnen schwere Stabbogenbrücke, die dann die Perleberger Straße überspannt, auf die Stützpfeiler. Auf ihr sollen später die S-Bahnen zwischen Nordring und Hauptbahnhof fahren. Aus Wedding kommende Züge überqueren die Tegeler Straße, die zur Sackgasse wird, ebenerdig und klettern dann auf Betonrampen in die …