Die Höchstgeschwindigkeit der neuen #ICE4-Züge soll von 249 auf #265 Kilometer pro Stunde gesteigert werden. Das soll für mehr #Pünktlichkeit sorgen.
Berlin Für mehr Pünktlichkeit sollen die neuen ICE4-Züge der Deutschen Bahn künftig schneller unterwegs sein. „Die #Höchstgeschwindigkeit wird von derzeit 249 auf 265 Kilometer pro Stunde gesteigert“, kündigte Vorstandsmitglied Berthold #Huber in der „Westfalenpost“ (Dienstag) an. Der Zug könne dann aus dem Bahnhof heraus schneller beschleunigen. „Das bringt zusätzliche Reserven im Fahrplan.“
Der neue #Vorzeigezug ist langsamer als die älteren ICE, die mit bis zu 300 beziehungsweise 320 Stundenkilometern unterwegs sind. Weil solche Geschwindigkeiten aber nur auf wenigen Stellen im Netz möglich sind und Züge dafür deutlich mehr Energie brauchen, hatte sich die Bahn bei der neuesten Generation für weniger Tempo entschieden.
Das Bundesunternehmen erwartet, dass die Zahl der Fahrgäste im Fernverkehr dieses Jahr von 150 Millionen auf 157 Millionen steigt, etwa weil die Fahrpreise …
#S-Bahn PLUS – so lautet der Name der #Qualitätsoffensive der S-Bahn Berlin. Diese startete im Juli 2018. Jetzt hat die S-Bahn eines der wichtigsten Ziele des umfassenden Programms erreicht: Die durchschnittliche #Pünktlichkeit 2019 betrug 96,1 Prozent und lag damit über der in den Verträgen mit den Ländern Berlin und Brandenburg vereinbarten Zielmarke.
Ein weiterer Erfolg: Die Zugausfälle sind 2019 gegenüber dem Vorjahr um
39 Prozent zurückgegangen – ohne Berücksichtigung der baubedingten Ausfälle, die lange im Vorhinein geplant und durch Ersatzverkehre abgefedert wurden. Die #Bauaktivitäten haben sich im vergangenen Jahr erhöht, was von unseren Fahrgästen viel Geduld erforderte. Investitionen in die Infrastruktur sind jedoch unverzichtbar, um sie auf Dauer in Schuss zu halten.
Auf den Bahnhöfen wurden zahlreiche Verbesserungen umgesetzt: Dank eines Zusatzbudgets in sechsstelliger Höhe konnten an 15 Stationen (darunter Rathaus Steglitz, Landsberger Allee, Westkreuz, Potsdamer Platz) Verschönerungen vorgenommen werden. In Rathaus Steglitz wurden beispielsweise die Fenster neu foliert. Und auch für Malerarbeiten auf 15 Bahnhöfen (z.B. Pankow, Marienfelde, Frankfurter Allee) und das anschließende Auftragen eines neu entwickelten High-Tech-Graffiti-Schutzes wurde bis zum Jahresende nochmal zusätzliches Geld in die Hand genommen.
Insgesamt wurden bereits seit dem Start mehr als die Hälfte der Maßnahmen der Qualitätsoffensive S-Bahn PLUS umgesetzt. Das Programm läuft bis 2025, die DB setzt dafür gut 30 Millionen Euro ein.
Die fünf Metropol-S-Bahnen der DB sind ein zentraler Baustein im Angebot von DB Regio. Bundesweit fahren knapp 1,3 Milliarden Fahrgäste jedes Jahr mit einer der S-Bahnen in Berlin, Hamburg, Stuttgart, Rhein-Main und München. Das ist mehr als die Hälfte aller Reisenden im Nah- und Fernverkehr. Die 6.200 Mitarbeiter der S-Bahnen halten Großstädte und Regionen mit insgesamt 24,5 Millionen Einwohnern in Schwung und schaffen mit ihrer Kilometerleistung sechs Erdumrundungen am Tag – Tendenz steigend.
Ein #Datenexperte wertete ein Jahr lang die #Fahrplandaten aller deutschen #Fernverbindungen aus. Jetzt weiß er, an welchen Bahnhöfe die meisten Verspätungen entstehen und wann die Bahn einen Zug aufzugeben scheint.
Drei Viertel aller Züge kommen #pünktlich an, sagt die Bahn, also mit unter sechs Minuten Verspätung beim jeweiligen Bahnhof. Wer häufig mit dem Zug fährt, für den mag das unwahrscheinlich klingen, die gefühlte Wahrheit sieht nämlich oft anders aus: Fast jedes Mal ist irgendwas. Dieser gefühlten Wahrheit des häufigen Bahnfahrers hat sich auf dem Chaos Communication Congress der Data Scientist David #Kriesel in einem sehr unterhaltsamen Vortrag angenommen. Kriesel wohnt in der Nähe von Bonn – dieses Detail wird noch wichtig werden –, fährt oft mit dem Zug und betrieb die folgende Studie unter dem Titel „#BahnMining – #Pünktlichkeit ist eine Zier“ als privates Hobbyprojekt.
Wie hoch war die #Pünktlichkeit der Linien der #BVG im Jahr 2019 (von 1. Januar bis 31. Oktober) aufgeschlüsselt nach einzelnen U-Bahn-, Metrotram-, Tram- und Buslinien?
Antwort zu 1:
Zur Beantwortung der Frage 1 wird als Anlage 1 eine Übersicht der Pünktlichkeit einzelner Linien der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) AöR für den Zeitraum Januar bis Oktober 2019 übermittelt. Dabei gilt für die Pünktlichkeit folgende Definition:
Eine im Fahrplan veröffentlichte Soll-Abfahrt gilt als pünktlich erbracht, wenn zwischen 90 Sekunden vor und 210 Sekunden nach der Soll-Abfahrtszeit tatsächlich eine Abfahrt stattfindet. Als unpünktlich gilt sie, wenn keine tatsächliche Fahrt im pünktlichen Toleranzbereich liegt und eine Fahrt zwischen 211 Sekunden Verspätung und der Zeit bis zur nächsten Soll-Fahrt (bei Takten bis einschließlich 10 Minuten) bzw. 10 Minuten Verspätung (bei Takten über 10 Minuten) erfolgt.
Frage 2:
Wie viele #ausgefallene#Nutzkilometer gab es bei der BVG im Jahr 2019 (von 1. Januar bis 31. Oktober) nach Linien und Monaten aufgeschlüsselt?
Antwort zu 2:
Zur Beantwortung der Frage 2 wird als Anlage 2 eine Übersicht der ausgefallenen Nutzkilometer einzelner Linien der BVG nach Monaten für den Zeitraum Januar bis Oktober 2019 einschließlich abgestimmter Taktreduzierungen, jedoch ohne Streiks übermittelt. Nach Angaben der BVG sind bei den Fährlinien bis Oktober 2019 insgesamt 2, 18 Betriebsstunden ausgefallen, davon im Juni 1,00 und im August 1,18 Betriebsstunden.
Frage 3:
Wie viele #Zugausfälle gab es bei der #S-Bahn Berlin im Jahr 2019 (von 1. Januar bis 31. Oktober), nach Monaten aufgeschlüsselt? Was waren die Gründe?
Antwort zu 3:
Die Deutsche Bahn AG (DB AG) übermittelte gemäß übergebenen Liefernachweisen dazu die nachfolgenden Werte*. Hier ist zu beachten, dass die Aufstellung auch Züge umfasst, die nicht ausgefallen sind, deren Abfahrt jedoch verfrüht erfolgte oder deren Verspätung über der Taktzeit der jeweiligen Linie lag. (Diese Aspekte werden gemäß den Regelungen der S-Bahn-Verkehrsverträge als Ausfälle abgerechnet.)
Monat
ausgefallene Zugkm
Jan. 19
163.700
Feb. 19
136.400
Mrz. 19
215.500
Apr. 19
245.800
Mai. 19
185.300
Jun. 19
313.400
Jul. 19
256.900
Aug. 19
233.300
Sep. 19
279.600
Okt. 19
268.500
* Die dargestellten Werte sind noch nicht mit dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) final abgestimmt. Dies erfolgt im Rahmen der Abstimmung zu den Schlussabrechnungen für das Vertragsjahr 2019.
Frage 4:
Was sind aktuell die konkreten Ursachen für Verspätungen und Ausfälle bei BVG und S-Bahn?
Antwort zu 4:
Negative Einflüsse auf die Pünktlichkeit bei Bus und Straßenbahn ergeben sich u.a. durch die in den letzten Jahren gestiegenen Beeinträchtigungen des Oberflächenverkehrs durch Bauarbeiten, Veranstaltungen, Demonstrationen und nicht optimierte Lichtsignalanlagen. Beim Bus beeinflussen zusätzlich der gestiegene Rad-, Liefer- und Freizeitverkehr sowie zeitweise gesperrte Autobahnabschnitte mit ihren Verdrängungseffekten die Pünktlichkeit. Bei der unabhängig vom Oberflächenverkehr fahrenden U-Bahn wird die Pünktlichkeit maßgeblich von der schlechteren Betriebsstabilität durch die gestiegenen Ausfälle beeinflusst. Größere Taktlücken erhöhen den Fahrgastandrang und führen zu längeren Fahrgastwechselzeiten an den Bahnhöfen. Ähnliche Auswirkungen sind auch bei den Verkehrsmitteln Bus und Straßenbahn zu beobachten.
Nach den Angaben der BVG zur Erfüllung des Verkehrsvertrages sind im Zeitraum Januar bis Oktober 2019 in allen Betriebsbereichen überwiegend personelle sowie fahrzeugbedingte Gründe die Hauptursache für Ausfälle. Hintergrund der Fahrzeuggründe
bei der U-Bahn sind lange Werkstattstandzeiten (aufgrund des hohen Flottenalters und der Nutzungsintensität der Bestandsfahrzeuge , der Werkstattorganisation sowie von Vandalismus/Graffitibeseitigung) und die steigende Zahl der dauerhaft aufgrund von Rissbildungen abgestellten Fahrzeuge der Baureihe F79 (Stand Ende September sind 58 von 70 Wagen dauerhaft abgestellt). Beim Bus betreffen fahrzeugbedingte Gründe v.a. die Doppeldecker. Hinzu kommen im Straßenbahn- und v.a. im Busverkehr Störungen durch Verkehrsbehinderungen , Notfalleinsätze und Großereignisse , die zu Sperrungen führen.
Die Ursachen für Störungen im S-Bahn-Betrieb sind in drei Kategorien zu untergliedern: Gut 82 % aller Zugausfälle und 37 % der Zugverspätungen liegen in der Verantwortung des Eisenbahnverkehrsunternehmens S-Bahn Berlin GmbH. Hierzu gehörten vor allem Fahrzeugstörungen oder eine unzureichende Verfügbarkeit von Fahrzeugen oder Personal (Triebfahrzeugführerinnen und -führer). Bei den Zugausfällen bilden weiterhin Fahrzeugstörungen und unbesetzte Schichten infolge fehlender oder ihren Dienst verspätet antretender Personale, die nicht rechtzeitig kompensiert werden konnten, einen erheblichen Anteil.
Die zweite Kategorie (mit 7 % der Ausfälle und 28 % der Verspätungen) bildeten Störungen an der Infrastruktur, die fast ausschließlich durch die DB Netz AG und nur zu einem sehr geringen Anteil durch die Unternehmen DB Energie GmbH und DB Station & Service AG zu verantworten waren. Der überwiegende Teil hiervon entfiel auf Störungen der Leit- und Sicherungstechnik , also beispielsweise Signal- oder Stellwerksstörungen.
11 % der Zugausfälle und 35 % der Verspätungen mit externen Ursachen sind der dritten Kategorie zuzuordnen. Diese umfasste Polizei- und Notarzteinsätze in Zügen oder im Bahnsteig- bzw. Gleisbereich (beispielsweise infolge unbefugten Betretens von Bahnanlagen) ebenso wie die Folgen extremer Witterung.
Sekundäre Störungsursachen (insbesondere Übertragung von Verspätungen auf nachfolgende Fahrten am Wendebahnhof) blieben hierbei außer Betracht, so dass nur die primären Ursachen einbezogen wurden.
Frage 5:
Welchen monetären Wert haben die in 2019 nicht erbrachten Leistungen? Um welche Summe wurde der finanzielle Beitrag des Landes Berlin gekürzt?
Antwort zu 5:
Die gemäß der Antwort zu Frage 2 nicht erbrachten Leistungen bei der BVG umfassen im Zeitraum Januar bis Oktober 2019 nach vorläufigen Zahlen insgesamt mindestens
2,70 Mio. Nutzkilometer, welche nach den Ausgleichsparameteren des Verkehrsvertrages einen Wert in Höhe von mindestens 8,43 Mio. Euro ergeben. Einschließlich der Streiks von Februar bis April 2019 erhöhen sich die nicht erbrachten Leistungsmengen auf mindestens 3,48 Mio. Nutzkilometer , was letztlich einen Abzugswert von mindestens 10,84 Mio. Euro ergibt. Da die ausgefallenen Leistungen gemäß Verkehrsvertrag nicht vergütet werden , erfolgt ein entsprechender Abzug von der Regelfahrplanleistung. Dabei
ist zu beachten, dass der tatsächliche Ausgleichsanspruch der BVG neben dem Abzug der nicht erbrachten Leistung auch weitere Korrekturen, Zahlungsansprüche oder Verrechnungen umfasst. Der tatsächliche Ausgleichsanspruch für das Jahr 2019 kann erst mit Ermittlung aller nicht erbrachten Leistungsmengen zum Jahresende und nach Prüfung der Schlussrechnung der BVG im Jahr 2020 ermittelt werden.
Der monetäre Wert der Minderleistungen der S-Bahn Berlin GmbH im Jahr 2019 (von 1. Januar bis 31. Oktober) entspricht nach aktuellem Stand der an die VBB GmbH übergebenen Berichte mindestens 16,3 Mio. Euro. Aufgrund von weiteren Vergütungs bzw. Minderungsansprüchen, die für den tatsächlichen Finanzierungsanspruch maßgeblich sind, ist eine isolierte Betrachtung der Minderungsbeträge nicht sinnvoll.
Entsprechend der Regularien der Verkehrsverträge erfolgt die endgültige Feststellung der finanziellen Beiträge und damit die Bemessung der tatsächlichen Höhe der Kürzungen für das Jahr 2019 im Rahmen der Schlussabrechnungen.
Gemäß den Verkehrsverträgen zwischen den Ländern Berlin und Brandenburg und der S Bahn Berlin GmbH ist bei der Bemessung der monatlichen Abschlagszahlung ein Einbehalt von 2,5 % über die Grundvergütung für die Betriebsleistung sowie die zu leistenden lnfrastrukturentgelte vereinbart. Somit wurden im Jahr 2019 über die
Ist der Beantwortung von Seiten des Senats noch etwas hinzuzufügen?
Antwort zu 6: Nein.
Berlin, den 27.11.2019 In Vertretung
lngmar Streese Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Anlage 1:
Pünktlichkeit der Linien der BVG im Zeitraum Januar bis Oktober 2019 (Angaben aus den Monatsberichten der BVG zur Erbringung der Verkehrsleistung gemäß Verkehrsvertrag)
Anlage 2:
Ausfälle der BVG im Zeitraum Januar bis Oktober 2019 nach Linien und Monaten einschließlich abgestimmter Taktreduzierungen , jedoch ohne Streiks (Angaben aus den Monatsberichten der BVG zur Erbringung der Verkehrsleistung gemäß Verkehrsvertrag)
U-Bahn
Ausfälle in Nutzzugkilometer):
Linie
Jan 19
Feb 19
Mrz 19
Apr 19
Mai 19
Jun 19
Jul 19
Aug 19
Sep 19
Okt 19
U1
1.841
5.337
706
1.031
588
818
513
638
659
3.059
U2
3.501
10.223
6.144
8.321
4.555
2.778
1.737
4.228
3.219
8.645
U3
841
293
2.276
2.350
1.940
3.329
1.513
1.796
1.211
1.308
U4
52
192
23
178
67
40
34
131
52
116
U5
3.015
2.128
3.358
6.951
2.731
592
1.431
3.382
2.323
1.897
U55
0
0
3.818
27
16
8
3
3
16
11
U6
2.042
9.473
12.743
9.510
11.634
8.178
1.435
11.825
10.888
6.247
U7
22.451
17.124
33.649
23.331
34.822
19.399
3.578
34.083
29.864
16.847
US
6.823
3.097
1.514
2.860
4.019
2.660
1.870
3.958
1.932
2.124
U9
2.580
10.003
11.290
12.119
12.020
7.257
346
11.063
10.443
10.626
gesamt
43.144
57.870
75.520
66.677
72.392
45.059
12.461
71.106
60.608
50.880
Es gelten Taktreduzierungen auf den Linien U6, U7 und U9 seit September 2017 , Februar bzw. März 2019.
Linie
Jan 19
Feb 19
Mrz 19
Apr 19
Mai 19
Jun 19
Jul 19
Aug 19
Sep 19
Okt 19
12
371
708
752
923
2.475
2.314
582
672
1.084
855*
16
483
1.212
986
264
5.916
4.914
2.172
1.927
1.096
777
18
67
1.926
1.008
351
9.154
5.113
1.277
2.873
1.964
187*
21
215
545
481
1.387
1.162
1.529
300
553
282
399
27
142
515
473
494
3.467
3.190
1.099
568
356
589
37
140
390
275
140
876
304
218
107
222
191
50
470
1.245
171
199
3.680
2.778
124
230
1.330
1.112
60
71
237
222
50
532
369
157
1.041
251
247
61
37
25
160
22
791
475
270
968
11.692
12.225
62
488
189
322
134
1.989
1.205
458
911
227
539
63
208
490
583
312
1.369
1.381
557
975
618
980
67
500
1.273
944
1.537
6.153
6.355
2.517
845
224
2.586
68
110
235
246
59
585
587
402
755
366
627
M01
653
1.510
805
903
4.335
2.392
644
800
1.871
1.453
M02
92
928
193
366
4.572
5.531
6.059
6.031
5.667
6.957
M04
1.891
5.286
2.117
1.418
16.940
13.608
1.173
9.382
4.728
3.829
M05
13.229
18.022
13.418
8.647
8.351
11.454
8.257
4.947
12.386
9.829
M06
20.132
17.128
18.308
14.150
8.570
7.342
1.366
11.738
2.100
1.836
MOS
18.521
24.576
23.944
16.557
9.131
17.662
28.476
22.213
6.669
4.085
M10
968
2.369
1.914
2.060
4.530
2.957
1.330
1.425
3.008
1.645
M13
578
1.244
671
449
5.098
5.011
659
1.393
1.671
1.216
M17
438
914
870
421
4.026
2.707
2.200
1.640
1.251
1.336
gesamt
59.805
80.966
68.862
50.842
103.703
99.178
60.296
71.994
59.064
53.499*
Straßenbahn (Ausfälle in Nutzzugkilometer):
*) Daten noch nicht abgestimmt
Es gelten Taktreduzierungen auf der Linie M2 seit Mai 2019 und auf der Linie M4 von Mai bis August 2019.
Im Rahmen der #Schienenverkehrswochen veranstaltete der Berliner Fahrgastverband #IGEB am 24.09.2019 den #Fahrgastsprechtag #S-Bahn, bei dem sich Peter #Buchner, Sprecher der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin GmbH, wie gewohnt offen und souverän den Fragen und der Kritik des Publikums stellte. Auch in diesem Jahr diente die DB-Kantine nahe dem S-Bahnhof Nordbahnhof als Veranstaltungsort.
Die „Qualitätsoffensive S-Bahn PLUS“, bei der alle Geschäftsfelder (S-Bahn Berlin, DB Station & Service, DB Netz und DB Energie) gemeinsam arbeiten, hat erste Erfolge gebracht und wird fortgesetzt. Ein Thema hierbei ist die Triebfahrzeugführer-Ausbildungsoffensive. Seit dem Jahr 2016 haben 373 Personen die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen, davon 59 im Jahr 2019. Dafür wurden auch die Ausbildungskapazitäten erhöht und die Ausbildungsqualität unter anderem durch die Inbetriebnahme eines neuen Fahrtrainers verbessert. Auf den Bahnhöfen wird die statische Wegeleitung verbessert. Dabei wird diese nun auch um Bus-Liniennummern erweitert, sofern mehrere Ausgänge zu den Bussen führen. Im Oktober 2019 wird auf dem Bahnhof Fredersdorf (S5) ein neuer Anzeigertyp ZIM (Zug-Info-Monitor) als Nachfolger der LCD-Anzeiger in den Testbetrieb genommen. Dieser kann deutlich flexibler bespielt werden. In den Fahrzeugen wurde die Sitzpolsterreinigung optimiert. Es erfolgt nun mindestens halbjährlich eine Reinigung mit Dampfdruckreiniger. Dadurch kann auf den Einsatz von Flüssig-Reinigern weitestgehend verzichtet werden und die Fahrzeuge stehen aufgrund der schnelleren Trocknung auch schneller wieder zur Verfügung. Entlang der Gleise wurde der Austausch von minderwertigen Signalkabeln durch störungsresistentere gestartet. Bislang wurden 11,2 km Kabel getauscht.
Die Bausteine der Qualitätsoffensive werden auch 2019 bei der „#Bahnhofstour“ direkt den Fahrgästen vorgestellt und mit ihnen diskutiert. Dabei kann direkt mit Führungskräften der verschiedenen Bereiche gesprochen werden. Dieses Jahr stehen noch Termine auf den S-Bahnhöfen Bernau (S2), Pankow (S2), Rathaus Steglitz (S1) und Adlershof (S45, S46, S8, S85, S9) an.
Die #Pünktlichkeit konnte gegenüber den Vorjahren gesteigert werden. Sie lag in den bisherigen Monaten dieses Jahres bis auf eine Ausnahme stets über der Ponälegrenze von 96 Prozent. Nur der Monat Juni lag mit 92,72 Prozent deutlich darunter. Der September wird nach dem Brandanschlag auf einen Kabelkanal und diversen Signalstörungen auch wieder unter die Grenze fallen. Inzwischen haben sich die Teilnetze hinsichtlich der Pünktlichkeit angeglichen. Früher waren vor allem die Ringbahn, aber auch die Stadtbahn hinsichtlich der Pünktlichkeit Problemkinder. Die Zuverlässigkeit der S-Bahn ist gestiegen, die Zugausfälle sind ebenso rückgängig wie die Fahrzeugstörungen und die Störungen der Leit- und Sicherungstechnikanlagen. Allerdings hat die Zahl der Fremdeinwirkungen stark zugenommen, so dass sich hinsichtlich der Wahrnehmung von außen keine Verbesserung eingestellt hat. Die #Kundenzufriedenheit ist im November 2018 von 2,51 auf 2,63 abgerutscht und lag damit seit November 2013 das erste Mal wieder unter der Ponälegrenze von 2,6. Zum Mai 2019 gab es wieder ein Anstieg …
#Pünktlichkeit durchschnittlich bei über 96 Prozent ⋅ #Kundenzufriedenheit bezogen auf Pünktlichkeit gestiegen ⋅ 33 Prozent weniger Zugausfälle
Die #Qualitätsoffensive #S-Bahn PLUS ist weiter gut unterwegs und die eingefahrenen Erfolge stabilisieren sich. Das ist das Fazit gut ein Jahr nach dem Start im Juli 2018.
Die S-Bahn erfüllt ihr #Pünktlichkeitsziel.
Bis einschließlich 25. August lag die Pünktlichkeit bei durchschnittlich 96,26 Prozent und damit fast 1,5 Prozentpunkte über dem Vorjahreszeitraum.
Die #S-Bahnzüge sind #zuverlässiger.
Im Zeitraum 1. Januar bis 15. August 2019 gab es im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 33 Prozent weniger Zugausfälle und 23 Prozent weniger Fahrzeugstörungen.
Die S-Bahn-Kunden sind #zufriedener.
Die Kundenzufriedenheit hat sich, bezogen auf die Pünktlichkeit, um 0,16 Punkte verbessert. Die Note lag im Mai 2019 bei 2,80 (vgl. Mai 2018: 2,96 auf einer Skala von 1 = sehr gut bis 5 = mangelhaft). Die Gesamtnote lag im Mai 2019 bei 2,52.
Die #S-Bahnhöfe sind #attraktiver.
26 Bahnhöfe wurden seit Start von S-Bahn PLUS verschönert. In diesem Jahr u.a. Adlershof. 17 Stationen wurden baulich aufgewertet. In diesem Jahr u.a. Pankow und Neukölln. Insgesamt werden 12.000 Quadratmeter Graffiti-Schutz aufgetragen. Neue Fahrtziel-Anzeiger wurden auf der Station Gehrenseestraße installiert, ab Oktober auch in Wildau. Der Probebetrieb für die neue Anzeiger-Generation ZIM (Zug-Info-Monitor) startet voraussichtlich Anfang Oktober in Fredersdorf.
Alexander Kaczmarek, Konzernbevollmächtigter der DB für Berlin: „Wir haben versprochen und geliefert. Nachdem wir in den vergangenen Monaten fast durchgehend unser Pünktlichkeitsziel von mindestens 96 Prozent erreicht haben, können wir sagen, dass unsere Maßnahmen wirken. Jetzt heißt es für uns weitermachen und nur nicht nachlassen. Dann halten wir die S-Bahn Berlin weiter auf Erfolgskurs.“
„Es ist schön zu sehen, was wir erreichen können, wenn alle Mitarbeiter und Geschäftsfelder an einem Strang ziehen. Dafür möchte ich mich bei allen Beteiligten bedanken“, ergänzt Peter Buchner, Vorsitzender der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin.
Projektteams der Konzerngesellschaften DB Netz, DB Station&Service, DB Energie und S-Bahn Berlin haben 2018 die Betriebsabläufe unter die Lupe genommen und ein Programm (läuft bis 2025) aus mehr als 200 Bausteinen erarbeitet. Die DB setzt für die Qualitätsoffensive gut 30 Millionen Euro ein.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Faktenblatt zur Qualitätsoffensive S-Bahn PLUS oder auf der Homepage unter https://sbahn.berlin/
Die Bahn hat eine neue Strategie präsentiert, mit der sie am Ende doppelt so viele Passagiere im #Fernverkehr befördern will wie heute. Was sagen #Bahnkunden dazu? Wir sprachen darüber mit Jens #Wieseke, dem Sprecher des Berliner #Fahrgastverbandes#Igeb.
Bahnchef Richard #Lutz nennt sein Programm ja „#Starke Schiene“. Was finden Sie daran stark?
Vor allem, dass erkannt wurde, dass die #Verkehrswende nur mit der #Eisenbahn möglich ist und die Strategie seines Vorvorgängers Mehdorn in eine Sackgasse führte. Das Ergebnis ist eine Eisenbahn am Limit. Eine stärker angebotsorientierte Bahn ist hoffentlich das Ziel, also eine Eisenbahn für alle.
Und was ist schwach?
Das Ganze muss auch umfassend durch den Bund unterstützt und zu großen Teilen mitfinanziert werden. Aussagen dazu fehlen mir vom Finanz- und Verkehrsminister.
Hauptproblem der Bahn ist ja die #Pünktlichkeit. Wann sind Sie das letzte Mal pünktlich angekommen?
Ich bin häufiger zwischen Berlin und Frankfurt am Main unterwegs. Eigentlich bin ich sehr zufrieden mit dem Angebot, Verspätungen im größeren Stil sind die Ausnahmen. Ich möchte aber kein Berufspendler sein, der täglich eine größere Distanz bewältigen muss. Da ist schon der Regionalverkehr eine …
#S-Bahn PLUS geht erneut auf #Bahnhofstour ⋅ #Info-Stände zwischen 21. Mai und 24. Juni an fünf Bahnhöfen: #Schöneberg, #Spandau, #Ostkreuz, #Gesundbrunnen, #Strausberg
S-Bahn PLUS geht auch in diesem Jahr auf Bahnhofstour. Nachdem im vergangenen Sommer das Interesse der #Fahrgäste groß war, es viele Anregungen und sowohl Lob als auch Kritik gab, wird es nun eine Neuauflage geben: An fünf Nachmittagen im Mai und Juni stellen Berliner #Bahn-Verantwortliche die Erfolge der #Qualitätsoffensive den Fahrgästen vor.
Auftakt ist am 21. Mai von 17 bis 19 Uhr am Bahnhof Schöneberg (Ringbahnhalle, Gleis 11/12, vor DB Service Store).
„Wir konnten unsere #Betriebsqualität und #Pünktlichkeit seit Beginn des Programms im vergangenen Juli erheblich steigern. Auf diesen Lorbeeren werden wir uns natürlich nicht ausruhen, sondern wir arbeiten jeden Tag daran, die Qualität für unsere Kunden zu verbessern“, sagt Peter #Buchner, Vorsitzender der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin.
„Der Erfolg der Offensive S-Bahn PLUS ist das Ergebnis einer intensiven Zusammenarbeit aller zuständigen Bereiche des DB-Konzerns. Hier haben alle für dasselbe Ziel gearbeitet: die Berliner S-Bahn besser zu machen“, ergänzt Alexander Kaczmarek, Konzernbevollmächtigter der DB für Berlin.
Neben Peter Buchner und Alexander Kaczmarek nehmen auch die Leiter der Geschäftsfelder DB Netz, DB Station&Service und DB Energie an den Informationsveranstaltungen teil.
Weitere Termine:
24. Mai, 15.00 bis 17.00 Uhr: Spandau
14. Juni, 15.00 bis 17.00 Uhr: Ostkreuz
20. Juni, 17.00 bis 19.00 Uhr: Gesundbrunnen
24. Juni, 15.00 bis 17.00 Uhr: Strausberg
Im Zeitraum Januar bis April 2019 betrug die Pünktlichkeit 96,6 Prozent und lag damit um zwei Prozentpunkte höher als im Vergleichszeitraum 2018. Gleichzeitig lag der Anteil der ausgefallenen Zugkilometer im selben Zeitraum bei nur noch 1,4 Prozent (Vergleich 2018: 2,6 Prozent). Die DB setzt für das Qualitätsprogramm gut 30 Millionen Euro ein.
#Regionalzüge der Deutschen Bahn (DB) sind in Berlin vergleichsweise #pünktlich. 97,3 Prozent kamen im vergangenen Jahr pünktlich an, wie das Unternehmen der Nachrichtenagentur dpa mitteilte. Nach Definition der Bahn bedeutet das: weniger als sechs Minuten zu spät. Bei mehr Zügen als in Berlin war das nur in Hamburg der Fall. In Brandenburg waren es 95,3 Prozent.
Am schlechtesten schnitt im Bundesvergleich Bremen ab, wo nur 86 Prozent der Züge pünktlich waren. Bestes #Flächenland war #Mecklenburg-Vorpommern mit 96,6 Prozent #Pünktlichkeit.
Im bundesweiten Durchschnitt waren im vergangenen Jahr 94,1 Prozent der Regionalzüge der Deutschen Bahn pünktlich, das waren 0,4 Punkte weniger als im Vorjahr.
Das Berliner Unternehmen liefert #Verkehrsplanungssoftware in die ganze Welt. Jetzt ist die Firma eine Allianz mit Daimler eingegangen. Um zu zeigen, wie stark #IVU in den vergangenen Jahren gewachsen ist, blättert der Vorstandsvorsitzende Martin Müller-Elschner durch den aktuellen Geschäftsbericht. Auf Seite 25 deutet der hochgewachsene Mann auf ein buntes Balkendiagramm: 2008 lag der Umsatz des Berliner Verkehrsplanungssoftware-Unternehmens bei etwas über 30 Millionen Euro, im vergangenen Jahr verfehlte IVU nur knapp die 80-Millionen-Marke. „Wir haben unseren Umsatz innerhalb von zehn Jahre mehr als verdoppelt“, sagt er und nimmt einen Schluck aus seiner Kaffeetasse.