Zuletzt kamen nur noch etwa 59 Prozent aller #Fernzüge der #Deutschen Bahn #pünktlich an. Das zeigt eine Analyse des „Spiegel“. Und: Eine Region in Deutschland ist besonders von #Verspätungen betroffen.
Seit Jahren wird die Deutsche Bahn für #Unpünktlichkeit und #ausfallende Zugverbindungen kritisiert. Während des ersten Lockdowns der Corona-Pandemie zeigte sich: Mit weniger Fahrgästen kann die Bahn auch #Pünktlichkeit.
Der DB-Vorstandsvorsitzende Dr. Richard Lutz hat sich angesichts stark steigender Nachfrage im Personen- und Güterverkehr und eines gleichzeitig hochbelasteten und störanfälligen Schienennetzes für einen Paradigmenwechsel in der Infrastruktur ausgesprochen. In einer telefonischen Pressekonferenz am Montag in Berlin bezeichnete er die Sanierung des Schienennetzes als zentrale Aufgabe in den kommenden Jahren.
Ausbau und Verbesserungen werden erstmals im gesamten VBB-Land sicht- und vor allem erfahrbar
#Netz #Elbe-Spree und Netz #Lausitz nehmen im Dezember den Betrieb auf: DB #Regio Nordost und die Ostdeutsche Eisenbahn GmbH (#ODEG) bringen gemeinsam sechs Millionen Zugkilometer mehr und höheren Komfort auf die Schiene
Längere Züge auf vielen Linien: Auf dem RE1 mehr Direktverbindungen, Sitzplätze und Verbindungen am Wochenende und am Abend
Moderne Fahrzeuge, #WLAN, digitale #Fahrgastinformation und intelligente Bordsysteme für Zuverlässigkeit und Sicherheit
Der #Regionalverkehr im #Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB) ist im Jahr 2021 deutlich #unpünktlicher und #unzuverlässiger gewesen als 2020. Die #Pünktlichkeit sank um mehr als zwei Prozentpunkte, von 93,9 auf 91,6 Prozent. Dies geht aus der noch nicht veröffentlichten #Jahresstatistik des VBB hervor, die dem Tagesspiegel vorliegt. Zuerst hatte die „Berliner Morgenpost“ berichtet.
Frage 1: Wie hat sich die #Pünktlichkeit der Busse und Straßenbahnen in Berlin seit 2016 entwickelt (Bitte einzeln nach Verkehrsträger und Jahr auflisten)? Antwort zu 1: Die BVG teilt hierzu mit: „Die Werte über die Pünktlichkeit von Bussen und Straßenbahnen der BVG kann der nachfolgenden Tabelle entnommen werden: Pünktlichkeit – Alle Linien 2016 2017 2018 2019 2020 2021 #Bus 87,20 % 87,23 % 86,84 % 86,48 % 89,41 % 91,25 % #Straßenbahn 91,41 % 91,01 % 90,06 % 88,70 % 91,38 % 90,78 %
„Manchmal stehe ich Stunden an der #Haltestelle und warte auf den Bus. Es ist eine Katastrophe“, sagt ein Reinickendorfer. Wie er mussten auch viele andere #Fahrgäste der #Buslinie#125 auf diese Mitfahrgelegenheit warten, teils standen sie auch vergebens an einer der Haltestellen. Die Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) kennen das Problem. Eine Lösung scheint aber nicht immer einfach.
Die Berliner #S-Bahn war 2021 etwas weniger #pünktlich als im Jahr zuvor. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 96,1 Prozent der Halte als pünktlich gewertet, wie der Mutterkonzern, die Deutsche Bahn, am Donnerstag mitteilte. Per Definition gelte ein Zug als verspätet, wenn er vier Minuten oder länger auf sich warten lasse.
Ein Zug gilt in Deutschland als #verspätet, wenn er mehr als sechs Minuten zu spät sein Ziel erreicht. Die Deutsche Bahn muss feststellen, dass es 2021 sehr viele verspätete Züge gab – viel mehr als im Jahr zuvor. Fahrgäste der Deutschen Bahn haben sich im vergangenen Jahr wieder deutlich häufiger über verspätete Fernzüge ärgern müssen. Im Schnitt kamen nur 75,2 Prozent der ICE- und IC-Züge pünktlich am Ziel an und damit deutlich weniger als im Jahr davor, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Im Jahr 2020, dem ersten Corona-Jahr, hatte die #Pünktlichkeit bei knapp 82 Prozent gelegen und damit so hoch wie seit 15 Jahren nicht. Nun liegt die Bahn wieder auf dem niedrigen Niveau der Vor-Corona-Jahre und ist damit weit entfernt von langfristigen Zielen. Ein Zug landet als verspätet in der Statistik, wenn er mehr als sechs Minuten zu spät am Ziel ankommt.
Wissen, wie voll die einzelnen Wagen einer #S-Bahn sind, um dann dort einzusteigen, wo noch möglichst viel Platz ist: Das soll in Berlin, zumindest an einer Station, perspektivisch möglich sein. Der Bahnhof #Südkreuz wird von der Deutschen Bahn (DB) aktuell zum „#Zukunftsbahnhof“ entwickelt. Unter anderem erhält er leuchtende #Bahnsteigkanten, die zum Beispiel anzeigen, wann ein Zug einfährt und wann Fahrgäste einsteigen können. Und die künftig auch einmal die #Auslastung der Bahn signalisieren sollen.
Mehr Kapazitäten für die Züge • Über 200 Millionen Euro investiert
Ein #Nadelöhr im Berliner #Schienennetz ist Geschichte: Die Deutsche Bahn (DB) nimmt heute das neu gebaute zweite #Fernbahngleis am #Karower Kreuz in Betrieb. Damit gewinnt die einzige #Zulaufstrecke von und nach Norden der Stadt nun deutlich an #Stabilität – das bringt auch mehr #Pünktlichkeit. Für den Ausbau und die Modernisierung der Infrastruktur investierten Bund, das Land Berlin und die DB rund 200 Millionen Euro. Reisende in etwa 120 Zügen am Tag profitieren davon. Über das Karower Kreuz fahren die Urlaubszüge Richtung Ostsee (#RE5 und #RE3 nach Stralsund, IC-Linie #17 Dresden–Berlin–Rostock) genauso wie die Pendlerzüge nach #Polen (RB/RE55) sowie viele #Güterzüge, etwa aus der Raffinerie in #Schwedt.