Planer und Politiker fordern, dass der #Schönefelder#Airport per Bahn besser erreichbar ist. Jetzt wurde bekannt, welches Zugangebot die DB einst plante.
Es ist eine Liste, die überrascht. ICE und andere #Fernzüge sollten unter anderem von #Köln, #Amsterdam, #Hannover, #Hamburg und #Krakau direkt zum #Flughafen#BER fahren. So steht es in Reiseplänen und anderen Unterlagen der Deutschen Bahn (DB), die der Hamburger Bahnexperte Marcus #Grahnert in seinem Archiv hat. „Das damals geplante #Fernzugprogramm war schon ungewöhnlich“, sagte Grahnert der Berliner Zeitung. Doch die Wirklichkeit in der Station unter dem neuen #Hauptstadt-Airport sieht anders aus. Warum verschwanden die Pläne in der Schublade? Werden jemals ICE-Züge zum BER fahren? Wäre das überhaupt sinnvoll? Ein aktueller Überblick.
Vom 6. Mai bis 1. Juli 2023 #Umleitungen in Richtung Hannover • Informationen zu betroffenen Verbindungen auf www.bahn.de oder im DB Navigator
Die Deutsche Bahn (DB) #erneuert auf der stark frequentierten und daher #hochbelasteten Strecke #Hannover – Berlin die Gleise. Vom 1. April bis 5. Mai betreffen die #Bauarbeiten die #Fernverkehrszüge in Richtung Berlin, vom 6. Mai bis 1. Juli die Züge Richtung Hannover.
Die Deutsche Bahn will ab Dezember 2023 zwischen Berlin und #Hannover einen #Halbstundentakt im #Fernverkehr anbieten. Dazu soll beim #Fahrplanwechsel in einem Jahr eine neue #ICE-Verbindung zwischen Berlin und Nordrhein-Westfalen aufgenommen werden, wie der Konzern am Freitag mitteilte. Ebenfalls ab Dezember 2023 soll zwischen #Nürnberg und #Leipzig (über Jena) mehr Fernverkehr rollen. Die #Fahrzeit von Berlin nach #Amsterdam wird der Bahn zufolge mit dem Fahrplanwechsel in einem Jahr 30 Minuten kürzer, unter anderem weil dann an der Grenze kein #Lokwechsel mehr nötig sei.
Am Sonntag ist #Fahrplanwechsel – so viele Änderungen gab es lange nicht mehr. Aber wegen #Personalmangels fallen weiter Züge aus.
Das #Fahrplanjahr geht zu Ende, wie es begonnen hat: mit #Ausfällen. Auch am Sonnabend strich die Deutsche Bahn in der Region Berlin-Brandenburg wieder zahlreiche Züge wegen „kurzfristigen #Personalausfalls“. Auf der #RB55 (#Hennigsdorf – #Kremmen) fuhr nur jeder zweite Zug, die Strecke von #Angermünde nach #Stettin wurde ganz eingestellt, ersatzweise fuhren Busse.
Besonders schlimm sieht es auf der #ICE-Strecke zwischen Hamburg und #Hannover aus. Aber auch anderswo sind die Schäden größer als angenommen. In NRW, #Berlin und #Brandenburg wird der #Bahnverkehr wegen eines neuen Sturmtiefs wieder #eingestellt. Die schweren Stürme „Ylenia“ und „Zeynep“ haben in den vergangenen Tagen im Streckennetz der Bahn deutliche Schäden hinterlassen. „Die anhaltende Sturmserie hat die Deutsche Bahn noch härter getroffen als wir es zwischenzeitlich gesehen haben“, sagte Bahn-Sprecher Achim Stauß.“Wir haben auf einer Länge von etwa 6000 Kilometern enorme Schäden an den Bahnstrecken gehabt.“ Das hätten weiteren #Erkundungsfahrten und #Helikopter-Flüge ergeben. „Aktuell sind etwa 900 Kilometer unseres Streckennetzes nicht befahrbar, so Stauß weiter.
Der Hauptbahnhof in Rathenow (westliches #Havelland) war einst Kreuzungspunkt mehrerer Bahnlinien. Aktuell sieht es so aus, als könnte das seit 2003 ungenutzte Gleis zum Nordbahnhof reaktiviert werden.
Rathenow war einst Bahnknotenpunkt. In besten Zeiten ging es von dort in fünf Richtungen. Die Lehrter #Stammbahn zwischen #Lehrte (#Hannover) und Berlin war bald nach 1871 in Betrieb genommen worden. Ab 1901 gab es eine #Schmalspur-Verbindung über #Ferchesar und #Kotzen gen Nauen. Zudem war 1904 die Brandenburgische #Städtebahn eröffnet worden. Ein Rest davon besteht in der Verbindung der Hauptbahnhöfe in Rathenow und #Brandenburg an der Havel.
Die geplante #Nachtzugverbindung von #Brüssel über #Amsterdam und Berlin bis nach #Prag soll in rund sechs Monaten stehen. In den drei Zügen pro Woche soll es auch #Schlafwagen geben. Der #Ticketverkauf ist für Frühling 2022 geplant. Die geplante Nachtzugverbindung, die Berlin mit den europäischen Metropolen Amsterdam, Brüssel und Prag verbinden wird, soll im Sommer 2022 starten. Das gab das niederländisch-belgische #Start-up #European Sleeper auf seiner Website bekannt. Zuerst hatte die „Berliner Zeitung“ berichtet.
Die #ICE-Familie wird in den folgenden Jahren konsequent weiterentwickelt: 1996 wird der ICE 2 und bereits vier Jahre später der #ICE 3 vorgestellt. Während der ICE 1 und der ICE 2 unter Siemens-Beteiligung entwickelt und gebaut wurden, ist der ICE 3 eine komplette Eigenentwicklung von Siemens. Er ist erstmals auch für den grenzüberschreitenden Verkehr in die Niederlande, nach Frankreich und Belgien einsetzbar, da er auf die vier unterschiedlichen Netzspannungen und die verschiedenen #Zugsicherungssysteme ausgelegt ist. Es sind Deutschlands erste Hochgeschwindigkeitszüge für Spitzengeschwindigkeiten von über 300 km/h. Die Antriebskomponenten sind vollständig unter dem Zug verteilt, die Sitzplatzkapazität kann dadurch deutlich erhöht werden.
2016 beginnt mit dem ICE 4 von #Siemens Mobility eine neue Ära im ICE-Verkehr der Deutschen Bahn. Der ICE 4 wird mit seiner flexiblen Zuglänge und dem großen Platzangebot (918 Sitzplätze im 13-Teiler) das neue Rückgrat des Fernverkehrs. Die Züge verfügen über eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 250 km/h (zukünftig bis zu 265 km/h). Es ist der bis heute größte Auftrag in der Geschichte von Siemens Mobility. Aktuell verstärkt alle drei Wochen ein neuer ICE 4 die Fernverkehrsflotte der DB. Bis 2024 wird Siemens Mobility insgesamt 137 #ICE4-Züge an die Deutsche Bahn liefern. Im Juli 2020 beauftragte die Deutsche Bahn Siemens Mobility zusätzlich mit der Lieferung von 30 Hochgeschwindigkeitszügen vom Typ ICE 3 neo (Velaro MS). Technisch basiert der neue Zug auf der bewährten Velaro-Plattform des ICE 3.
Daten & Fakten
Ein ICE* besteht aus rund 5800 Komponenten von 320 Zulieferern, in Summe sind das rund 40.000 Teile, mehr als 320 km Kabel und 18 km Schweißnähte pro Fahrzeug, hinzu kommen mehr als 630 Testdokumente mit über 30.000 Seiten (*am Beispiel eines ICE3, Baureihe 407).
Die Fahrzeuge zeichnen sich durch ihre Langlebigkeit aus, die Nutzungsdauer beträgt in der Regel mehr als 30 Jahre. Der ICE „Gütersloh“ beispielsweise ist ein ICE 1 (Baureihe 401), hat die Triebzugnummer 158 und wurde im Juni 1991 in Betrieb genommen. Seitdem hat er zuverlässig rund 15 Millionen Kilometer abgespult, was in etwa 39-mal der durchschnittlichen Strecke von der Erde zum Mond entspricht (384.000 Kilometer). Die #Recyclingquote der ICE-Züge liegt bei mehr als 95 Prozent, beim ICE 3 sind es beispielsweise 98,1% (Baureihe 407).
#Fallersleben. Nach dem Zusammenstoß zweiter Loks in Wolfsburg kommt es auf dem Streckenabschnitt zwischen Berlin und #Hannover weiter zu Störungen. Auch am Samstag ist mit Verspätungen und Zugausfällen zu rechnen, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Grund für die Beeinträchtigungen ist der eingleisige Bahnverkehr zwischen Wolfsburg und Hannover.