Straßenverkehr: Straßenbau Sanierungsfall A11 nervt alle, aus MOZ

https://www.moz.de/landkreise/barnim/bernau/artikel3/dg/0/1/1679362/

Autofahrer auf der #A11 müssen kilometerlange Staus ertragen. Grund sind mehrere #Baustellen sowie die Begrenzung der Fahrbahn auf einen Richtungsstreifen. An Wochenenden eskaliert die Situation regelmäßig. Dann bekommen die Dörfer an der Autobahn die Folgen zu spüren.
Die #Verkehrswarnung im Radio lässt nichts Gutes erahnen: #Stau auf der A 11 bei #Lanke und #Finowfurt, Ortskundige sollen besser Umleitungen wählen. Bis zu zwölf Kilometer lange #Staus sind an den Wochenende leider keine Seltenheit mehr. Freitagabend rollen die Ausflügler in Richtung Ostsee, sonntags geht es retour. Pendler kennen die Verkehrsprobleme der A 11 längst und versuchen, so gut es geht, sich auf diese Dilemma einzustellen. „Am Freitag fahre ich zum Feierabend in Bernau erst gar nicht auf die Autobahn, sondern nehme gleich die Strecke Biesenthal, Ruhlsdorf, Marienwerder und Finowfurt, um dort in Richtung Uckermark auf die A 11 zu kommen“, berichtet beispielsweise der Trockenbauer Robert Kilian aus Angermünde. Er ist einer von tausenden Pendlern zwischen Uckermark, Barnim und Berlin. Innerhalb der Woche sei das Problem zwar nicht ganz so gravierend, aber auch werktags müsse jederzeit mit Stau gerechnet werden.

Wer nach Gründen für die einspurige Verkehrsführung sucht, landet zwangsläufig bei Thomas Otto vom Landesbetrieb Straßenbau. Er ist der zuständige Leiter der Autobahnmeisterei im A11-Abschnitt vom Dreieck Barnim bis zur Abfahrt Joachimsthal. „Unser größtes Problem ist neben dem bescheidenen Zustand der A 11 die zu geringe Ausbaubreite. Wir können wegen der heutigen Sicherheitsanforderungen bei Reparaturen pro Richtung nur einspurig fahren lassen. Genau genommen fehlt uns mindestens ein viertel Meter Fahrbahnbreite, um wenigstens auf einen zwei-zu-eins-Verkehr zu kommen“, klagt der Bernauer …

Straßenverkehr: Baustellen und Rohrleitungen der Berliner Wasserbetriebe, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Wie viele #Baustellen an #Wasserleitungen und #Kanalisationen jeglicher Art werden aktuell von den
Berliner #Wasserbetrieben bearbeitet?
Antwort zu 1:
Baustellen werden durch eigene Sanierungserfordernisse der #BWB und durch Dritte
wie den #Straßenbau, #BVG und andere Leitungsverwaltungen oder Investoren veranlasst.
Aktuell werden jährlich ca. 600 Baustellen in offener Bauweise durch die BWB
im öffentlichen Straßenland ausgeführt.
Frage 2:
Wie viele Baustellen an Wasserleitungen und #Kanälen jeglicher Art sind für die kommenden Jahre von
den Berliner Wasserbetrieben geplant?
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Antwort zu 2:
In den nächsten Jahren wird bei den BWB auch weiterhin mit ca. 600 Baustellen in
offener Bauweise gerechnet.
Frage 3:
Welche dieser Baustellen gehen mit #Straßensperrungen von mehr als zwei Monaten einher?
Antwort zu 3:
Bei den geplanten Baustellen kann nach Einschätzung der BWB davon ausgegangen
werden, dass ca. 95 % aller Baustellen eine Bauzeit von mehr als zwei Monaten
haben.
Frage 4:
Bei welche der künftigen Baustellen muss arbeitsbedingt von erheblichen Einschränkungen im
Straßen- und /oder Schienenverkehr ausgegangen werden?
Antwort zu 4:
Aus Sicht der BWB sind derzeit im Rahmen der Umsetzung der Sanierungsstrategie
für die Hauptleitungen der Wasserversorgung sowie der Abwasserdruckrohrleitungen
keine erheblichen Einschränkungen im Schienenverkehr aufgrund von originären
Baustellen der BWB zu erwarten. Im Straßenverkehr ist nach Einschätzung der BWB
in den künftigen Jahren mit derartigen Einschränkungen in Schöneberg, Steglitz,
Lichtenberg sowie Neukölln zu rechnen.
Frage 5:
Wo kann der Baustellenatlas der Berliner Wasserbetriebe eingesehen werden?
Antwort zu 5:
Der Baustellenatlas ist eine fachliche Austauschplattform, die von einem privaten
Anbieter betrieben wird und in der die wesentlichen Infrastrukturbetreiber in Berlin
vertreten sind. Registrierte Nutzer haben einen Zugang unter
https://baustellenatlas.infrest.de/bsa-client/.
Frage 6:
Was ist die Ursache des Wasserrohrbruchs in der Semmelweisstraße vom 14.07.2018?
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Antwort zu 6:
Hierzu haben die BWB mitgeteilt:
„Die Ursache des Rohrschadens wird bei der Bundesanstalt für Materialforschung
und -prüfung ( BAM ) untersucht. Dafür wird das Rohr am 02.08.2018 ausgebaut und
anschließend zur BAM gebracht. Aus diesem Grunde liegt hier noch keine Aussage
bezüglich der Ursache vor.“
Frage 7:
Gibt es Stellen im Rohrleitungsnetz, bei denen die Belastungssituation der Rohre ähnlich sein könnte,
wie in der Semmelweisstraße (lt. Medienberichten entstand der Rohrbruch evtl. durch Schwerlastverkehr)
und werden diese Rohrleitungen nun besonders überprüft?
Antwort zu 7:
Hierzu haben die BWB mitgeteilt:
„Sicherlich gibt es Stellen im Rohrleitungsnetz, an denen ähnliche oder möglicherweise
stärkere Belastungsbedingungen für Rohre vorhanden sind. Da die Berliner
Wasserbetriebe in den letzten Jahrzehnten bereits sehr viele Leitungen ausgewechselt
haben, sind die modernen Rohrmaterialien und -stärken auch für die zu erwartenden
Belastungen ausgewählt worden.“
Weiterhin teilen die BWB mit, dass im Rahmen ihrer Überwachungsarbeiten die vorhandenen
Rohrleitungsnetze mittels Schall- oder anderen akustischen Messungen
überprüft werden. Diese Überprüfungen, auch der entsprechenden Armaturen, erfolgt
u.a. nach den anerkannten Regeln der Technik, beschrieben im DVGW Arbeitsblatt
W 392.
Frage 8:
Wo in Berlin liegen Rohrleitungen, die älter als 80 Jahre sind und von welcher Restnutzungsdauer ist
bei diesen Rohren noch auszugehen?
Antwort zu 8:
Hierzu haben die BWB mitgeteilt:
„Leitungen mit einem Alter von über 80 Jahren finden sich im vermaschten Rohrnetz
der BWB über alle Bezirke verteilt, ausgenommen Gebiete in Marzahn, Hohenschönhausen,
Hellersdorf, die erst zu einem späteren Zeitpunkt errichtet und erschlossen
wurden. Bei einer ungestörten Lage, d.h. keine Baumaßnahmen oder Aufgrabungen
in unmittelbarer Nähe, ist von einer technischen Nutzungsdauer von ca.
100 Jahren auszugehen. Bei Leitungen großer Dimensionen ist aufgrund der Wanddicken
von einer Nutzungsdauer von gut 120 Jahren auszugehen. Die nach dem
technischen Regelwerk des DVGW sehr niedrigen Schadenquoten der BWB bestätigen
diese Angaben.“
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Frage 9:
Welche Gebiete in Berlin sind aktuell noch nicht an das Abwassernetz angeschlossen und welche
Straßen betrifft dies?
Frage 10:
Wann werden die unter 9. genannten Straßen an das Berliner Abwassernetz angeschlossen??
Antwort zu 9 und zu 10:
Hierzu haben die BWB mitgeteilt:
„In Berlin gibt es insgesamt 13 Altsiedlungsgebiete* sowie 107 Lückenschlussstandorte**
die noch nicht an das Abwassernetz angeschlossen sind (s. Abb. 1).
 Die 5 Altsiedlungsgebiete Biesenhorst, Schönholz, Buchholz Nord I, Karow Süd,
Karow Ost (Altsiedlung) – mit ca. 2.600 Einwohnern – werden zusammen mit Wohnungsbaustandorten
bis zum Jahr 2030 an das Abwassernetz angeschlossen. Die
Umsetzungszeiträume können unserer Antwort auf die Schriftliche Anfrage des
Abgeordneten Dirk Stettner (Drucksache 18 / 15 178, Juni 2018) entnommen werden.
 Die restlichen 8 Altsiedlungsgebiete Blankenfelde Altsiedlung (Bezirk Pankow),
Schmöckwitz-Werder, Schmöckwitz Schwarzer Weg, Neu-Venedig, Rahnsdorf-
Süd, Siedlung Schönhorst, Siedlung Spreewiesen (Bezirk Treptow-Köpenick) sowie
Gatow Siedlung Habichtswald (Bezirk Spandau) – mit ca. 1.000 Einwohnern –
werden vorerst nicht erschlossen.
 Die Lückenschlussstandorte – mit ca. 3.400 Einwohnern – werden langfristig sukzessive
erschlossen.
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Abb. 1 Übersicht der Gebiete, die noch nicht an die zentrale Abwasserentsorgung angeschlossen sind
* geschlossene Siedlungsgebiete
** Straßenzüge mit Bestandsgebäuden, die sich innerhalb bzw. in unmittelbarer Nähe eines
sonst vollständig kanalisierten Gebietes befinden sowie weitere nicht kanalisierte kleine Einzelstandorte“
Berlin, den 09.08.2018
In Vertretung
Stefan Tidow
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Straßenverkehr: Baustellen in Berlin In den Sommerferien droht Stau aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/baustellen-in-berlin-in-den-sommerferien-droht-stau/22772952.html

Wegen zahlreicher #Baustellen erwartet die Berliner in den Ferienwochen #Stau und stockender Verkehr sowie Einschränkungen auch im Nahverkehr.
Stau, Stau, Stau auf der Autobahn. Gleich die erste Ferienbaustelle auf dem #Stadtring #A100 verlängerte die Fahrt am Donnerstagmorgen nach Angaben der Verkehrsinformationszentrale (VIZ) um bis zu 45 Minuten. Und weitere Baustellen folgen oder es wird bereits gearbeitet – auf der #Stadtautobahn und auf Stadtstraßen sowie vor allem auf dem Berliner Ring #A10. Hinzu kommen Sperrungen bei der S- und U-Bahn.

Seit Donnerstag gibt es zwischen den Anschlussstellen Schmargendorf/Mecklenburgische Straße und Innsbrucker Platz Richtung Neukölln nur noch einen Fahrstreifen. Bis zum 20. Juli werden zwei Brücken erneuert. Nach dem Wochenende beginnen die Vorbereitungen für die Fahrbahn-Sanierung auf der #Rudolf-Wissell-Brücke Richtung Süden. Um die Markierungen auftragen zu können, bleibt die Fahrbahn gen Norden in der Nacht zu Montag gesperrt; in der nächsten Nacht gibt es dann eine Vollsperrung. Anschließend bleiben voraussichtlich bis zum 24. August nur noch zwei Spuren je Richtung befahrbar.

Weitergebaut wird zudem auf dem #Schönefeld-Zubringer #A113, wo es zwischen Johannisthaler Chaussee und Späthstraße jeweils nur zwei Spuren gibt sowie auf der #A114 mit nur je einer Spur zwischen Schönerlinder Straße und Dreieck Pankow.

Offiziell begonnen hat jetzt auch der Ausbau auf dem nördlichen Berliner Ring A 10, der zwischen den Dreiecken Pankow und Havelland von zwei auf drei Spuren je Richtung erweitert wird. Auch der anschließende Abschnitt der #A24 wird komplett saniert. Auf einen erwogenen dreispurigen Ausbau hat man verzichtet; lediglich der Standstreifen wird verbreitert, damit er zeitweise für den Verkehr …

Straßenverkehr: Berlins Autofahrern steht ein Stau-Sommer bevor, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/verkehr-im-grossraum-berlin-berlins-autofahrern-steht-ein-stau-sommer-bevor/22688108.html

Der Sommer ist da, und das heißt auch: Auf Berlins Straßen wird gearbeitet. Wer auf der #Autobahn unterwegs ist, braucht Geduld. Auch für Zugfahrer gibt es Behinderungen.
Wer Berlin jetzt oder in knapp drei Wochen zu Beginn der Ferien mit dem Auto verlassen will, braucht auf vielen Strecken Geduld. Zahlreiche #Baustellen auf den Autobahnen bremsen die Fahrt. Mit Hochdruck wird auch in den Ferien weitergebaut. In Berlin gibt es derzeit zwei# Autobahn-Großbaustellen: auf dem #Schönefeld-Zubringer der #A113 und auf dem Pankower Abzweig der #A114. Hinzu kommen zahlreiche Bauarbeiten in Brandenburg.

A113: Schönefeld-Zubringer bis August Baustelle

Voraussichtlich noch bis zum 17. August werden auf der A 113 zwischen den Anschlussstellen Johannisthaler Chaussee und Späthstraße beide Richtungsfahrbahnen erneuert. Die durch eine Alkali-Kieselsäure-Reaktion, auch „Krebs“ genannt, stark beschädigte Betonfahrbahn des erst 2005 eröffneten Autobahn-Abschnitts wird, wie berichtet, durch eine Asphaltschicht ersetzt. Während der Bauzeit wird der Verkehr jeweils zweispurig über die Gegenfahrbahn geleitet; die Anschlussstellen sind teilweise oder komplett gesperrt. Andere Abschnitte sind bereits erneuert worden.
A 114 – daher: Tuckern im Zug zwischen Gesundbrunnen und Oranienburg

Auf der A 114 wird die Brücke über dem Außenring der Bahn abgerissen und durch …

Straßenverkehr: Boblitz Autobahn-Flickenteppich wird wieder Piste, aus Lausitzer Rundschau

https://www.lr-online.de/nachrichten/brandenburg/autobahn-flickenteppich-wird-wieder-piste_aid-22851133

Fünf #Baustellen auf  den #A13 und #A15 rücken dem #Betonkrebs zu Leibe und verlangen viel Geduld für Autofahrer in der Lausitz.   Von Christian Taubert

Den Pfingstverkehr auf den Autobahnen der Lausitz haben die Baustellenplaner noch abgewartet:  Jetzt aber nimmt Gestalt an, was zu Jahresbeginn angekündigt wurde. Bautrupps rücken dem sogenannten Betonkrebs auf den Autobahnen 13 und 15 zwischen der polnischen Grenze, Cottbus und Berlin zu Leibe. Vor allem von Pendlern wird bis Ende August und in den September hinein viel Geduld abverlangt. Denn gleich auf fünf Autobahnabschnitten wird es Tempolimit und Fahrbahneinengungen geben. Es muss mehr Zeit zum und vom Arbeitsplatz jenseits der Lausitz eingeplant werden.
Schon am Dienstag nach Pfingsten hat der Landesbetrieb Straßenwesen mit der Einrichtung der Baustelle zwischen den Anschlussstellen Groß Köris und Barth begonnen. Bis  Mitte August wird hier eine Asphaltschicht über den defekten Beton gezogen. Wie Bauüberwacher Thomas Mattuschka vom Landesbetrieb Straßenwesen der RUNDSCHAU erläutert, wird diese Methode an vier der fünf Betonkrebs-Abschnitten angewandt. Dass es erneut zur Blasenbildung im Asphalt kommen könnte, wie es vor gut sieben Jahren auch auf der A 15 bei Cottbus der Fall war – diese Gefahr sei inzwischen weitgehend ausgeschlossen worden. Heute werde eine Dichtungsschicht zwischen Beton und Asphalt eingezogen, sagt Mattuschka und fügt hinzu, dass das manuelle Aufbohren der Asphaltblasen wohl der Vergangenheit angehört.
Während die Sanierung mit einer Asphaltschicht schneller geht und deshalb öfter angewandt wird, „haben wir uns für die fast fünf Kilometer zwischen Freiwalde und Duben …

Regionalverkehr + S-Bahn + Straßenverkehr: Umleitungen und Umsteigen – Großbaustelle Karower Kreuz sorgt für Bahnstörungen ab Mai, aus rbb24.de

https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2018/04/regionalbahn-umleitung-bauarbeiten-karower-kreuz.html

Die #Baustellen in #Karow an der #Autobahn und dem #Bahnkreuz fordern den Fahrgästen von S- und Regional-Bahn im Sommer alles ab: Ab Mai müssen sie bis in den Sommer entweder pendeln oder Umleitungen in Kauf nehmen.
Fahrgäste von #S-Bahn und #Regionalbahn in Berlin und Brandenburg müssen ab Ende Mai mit erheblichen Einschränkungen rechnen. Betroffen sind die Linien #S2, #S8, #RE5 und #RB12. Hintergrund sind Bauarbeiten am Bahnknoten #Karower Kreuz im Berliner Nordosten in den kommenden Monaten.

Zunächst wird wegen Bauarbeiten an der Brücke auf der #Autobahn #A114 die RE5-Strecke Oranienburg – Gesundbrunnen tage- und stundenweise gesperrt, so am 28. Mai, 31. Mai, 2. und 3. Juni, 9. und 10. Juni sowie vom 16. bis 22. Juni. Das hat zur Folge, dass an diesen Tagen die Regionalbahn dort nicht fährt. Die Fahrgäste können nach Angaben der Bahn allerdings auf die S-Bahnlinie S1 ausweichen, wie die Deutsche Bahn am Mittwoch mitteilte.

Auch die Regionalbahnlinie RB12, die von der Niederbarnimer Eisenbahn bedient wird, wird wegen der Bauarbeiten weitgehend unterbrochen. Ab dem 22. Mai bis voraussichtlich August fahren zwischen Löwenberg (Mark) und Oranienburg lediglich zwei Zugpaare – je ein Zug pro Richtung morgens und abends. Ein Ersatzverkehr mit Bussen wird eingerichtet.
RE5 wird umgeleitet

Wegen der Arbeiten direkt am Karower Kreuz wird der Abschnitt Oranienburg – Gesundbrunnen ab dem 29. Juli erneut gesperrt. Darum werden die Züge der Linie RE5 (von Rostock über Berlin-Hauptbahnhof nach Berlin-Südkreuz) bis …

Bahnverkehr + S-Bahn + Regionalverkehr: Bahn investiert in Qualität Viertes Gleis für mehr S-Bahn-Züge zwischen Ostkreuz und Warschauer Straße • Brückenprogramm im Plan • Bis zu 100 Baustellen täglich, aus DB

https://www.deutschebahn.com/pr-berlin-de/aktuell/Bauvorhaben_2018-1316976

Die Deutsche Bahn richtet dieses Jahr ihren Blick auch bei den #Bauvorhaben in der Region Berlin/Brandenburg stärker auf den Effekt Qualität. Alexander #Kaczmarek, Konzernbevollmächtigter der DB für das Land Berlin: „Wir konzentrieren uns jetzt darauf, dass unsere Bauvorhaben wie geplant umgesetzt werden und der Nutzen schnell wirksam wird. Dafür stellen wir dieses Jahr 210 Ingenieure, Planer, Bauüberwacher, Mechatroniker und Gleisbauer ein. Insgesamt sind dann bei uns 2.165 'Bau'-Mitarbeiter tätig.“

Die Dichte an #Baustellen im Großraum Berlin bleibt mit fünf Großprojekten besonders hoch. Gleichzeitig müssen Gleise, Weichen und viele andere für den Bahnbetrieb wichtige Anlagen instand gehalten werden. Dieses Jahr werden 33 Bahnbrücken wieder „in Schuss“ gebracht. Bis zu 100 Baustellen täglich müssen überwacht und koordiniert werden. Trotz der Aktivitäten blieben die S- und Regionalzüge mit 97 bzw. 94 Prozent pünktlich.

Aus dem Bauprogramm 2018:

Im November geht das vierte #S-Bahn-Gleis zwischen Ostkreuz und Ostbahnhof in Betrieb, das erlaubt mehr Züge und wirkt sich auch auf die Pünktlichkeit aus.

Im Rahmen der Grunderneuerung Bahnhof #Schöneweide werden im April die letzten zwei Brücken über den Sterndamm eingehoben, die Straßendurchfahrt ist ab Juni wieder frei. Ab August beginnt die Grunderneuerung des Bahnhofs.

An der #Dresdner Bahn ist dieses Jahr öffentlich erster Spatenstich. Daneben wird im März und April auch an der S-Bahn-Strecke gebaut.

Im Programm Zugbeeinflussungssystem S-Bahn (#ZBS) werden bis Mai zwischen Anhalter Bahnhof und Wannsee sowie bis August zwischen Westkreuz und Spandau weitere 19 Kilometer Strecke ausgerüstet. Bis Jahresende ist ein Drittel des Streckennetzes durch ZBS gesichert.

Am #Karower Kreuz geht im Herbst die neue zweigleisige Fernbahnbrücke über den Berliner Außenring in Betrieb, zunächst wird aber nur ein Gleis benutzt.

Auf der Ausbaustrecke Berlin–#Frankfurt (Oder) wird weiter im Abschnitt #Rahnsdorf–Erkner und ab Mai in der Gegenrichtung gebaut.

– Wannsee–#Michendorf: Gleis- und Weichenerneuerung im März
– #Beelitz–Belzig: Brückenarbeiten von April bis Oktober
– #Strausberg: Entflechtung von S- und Fernbahn, noch bis November
– #Cottbus: Erneuerung der #Verkehrsstation, noch bis Dezember

Die Bauarbeiten haben zum Teil große Auswirkungen auf den Bahnbetrieb. Bahnreisende können sich hier über Projekte in Berlin und Brandenburg informieren. Für Mecklenburg-Vorpommern gibt es hier Bauinfos.

Einzelheiten zu den #Großprojekten: bauprojekte.deutschebahn.com.

Bus: „Brotbüchse auf Rädern“ Erster autonomer Bus wagt sich auf Berliner Straßen – Quelle: https://www.berliner-kurier.de

https://www.berliner-kurier.de/berlin/kiez—stadt/-brotbuechse-auf-raedern–erster-autonomer-bus-wagt-sich-auf-berliner-strassen-28852554

Berlin – #Staus, #Baustellen, renitente Fahrgäste: #Busfahrer haben einen der härtesten Jobs, die es in Berlin gibt. Kein Wunder, dass sich manch einer zuweilen im Ton vergreift. Nun soll in Schöneberg ein Bus erprobt werden, der keinen Fahrer, keine Fahrerin braucht. Und anders als bei anderen Projekten dieser Art soll sich das Fahrzeug auch auf öffentliches Straßenland wagen.

Möglicherweise werden es dann die Autofahrer sein, die motzen – weil sie gebremst werden. Ein ähnlicher Bus, der im bayerischen Kurort Bad Birnbach verkehrt, ist mit Tempo 15 unterwegs.
#EZ10: So heißt der neue #autonome #Bus für Berlin. Das geleaste #Elektrovehikel, das kein Fahrpersonal benötigt, wartet in einem Gebäude in Schöneberg auf seinen Einsatz. Geliefert wurde es von #Easymile, einem Unternehmen des französischen Autoherstellers Ligier und der Firma Robosoft.
GPS und Sensoren für die Orientierung

Der EZ10 erinnert an eine Brotbüchse auf Rädern – wie andere #Kleinbusse dieser Art. Die Fronten, die beide gleich aussehen, sind schwarz, die Seiten grün und weiß. Drinnen ist Platz für zwölf Menschen, von denen sechs sitzen können.

Auch nach längerer Suche wird man kein Lenkrad finden, kein Pedal, keinen Schalthebel. Für den Fall, dass eingegriffen werden muss, hat EZ 10 nur einen Joystick. Doch normalerweise soll er sich eigenständig bewegen – autonom. Die Route wird in der Software gespeichert, Kameras, GPS und Sensoren helfen dem kleinen Franzosen bei der Orientierung.
Forschungsteam plant drei Neuentwicklungen

Nach Olli soll der EZ 10 der zweite autonome Shuttle sein, den das Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ) in Berlin erproben will. Dabei geht es nicht darum Fahrpersonal einzusparen, sondern öffentlichen Verkehr …

Regionalverkehr: Zugfahrt unter Dauerstress aus MOZ

http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/1614448/

PENDLER AUF DER LINIE DES RE 3 STINKSAUER: JEDEN TAG VERSPÄTUNGEN, ZUGAUSFÄLLE, MANGELNDE HINWEISE
#Angermünde (MOZ) Jeden Tag #Verspätungen, #Zugausfälle, Überraschungen. Wer mit der Bahn nach Berlin zur Arbeit muss, hat es schwer. Es herrschen teilweise chaotische Zustände auf der RE-3-Strecke wegen größerer #Baustellen. Pendler sind stinksauer.
Auf der Linie des #RE3 zwischen Berlin und Angermünde herrscht Ausnahmezustand. War es in den vergangenen Wochen ohnehin schon schwer, die permanenten Verspätungen, veränderten Fahrstrecken und #Schienenersatzverkehre auf dem Weg zur Arbeit zu verdauen, so überschlagen sich die Veränderungen seit dem 16. Oktober erst recht.

Donnerstagmorgen auf dem Angermünder Bahnhof. Die elektronische Anzeige informiert: RE 3 Richtung Berlin zehn Minuten später, RE 3 Richtung #Prenzlau hält nicht unterwegs, der Schwedter RE 3 fährt nur bis #Eberswalde. In Aushängen, auf der Baustellen-App der Bahn sowie im Internet geht es weiter: Züge zwischen Eberswalde und #Lichtenberg fahren verändert und zum Teil früher, einige Züge werden in Lichtenberg unterbrochen.

"Egal in welche Richtung man will, die ganze Strecke ist total unzuverlässig", schimpft eine Pendlerin aus Schwedt. Die Reisenden stehen mit Handys in der Hand vor den blauen Anzeigetafeln auf den Bahnsteigen und warten auf die nächste Ankündigung. "Ich fahre jeden Tag mindestens einen Zug früher, um pünktlich zur Arbeit zu kommen", berichtet eine junge Frau aus Angermünde. "Das hilft auch nichts", weiß ein Pinnower Pendler. "Da steht man dann in Eberswalde herum." Untereinander tauschen sich die Fahrgäste aus, wer einen Tipp kennt, um den Dauerverspätungen zu entgehen. Jeder weiß eine besonders chaotische Situation. "Mein Chef hat mir empfohlen, eine Wohnung in Bernau zu nehmen", berichtet ein Angermünder, der jeden Morgen mit dem ersten Zug nach Berlin und von dort bis Ahrensfelde muss. Er ist noch in der Probezeit, fürchtet um den Arbeitsplatz. Im Betrieb übernachten kann er nicht.
Den Pendlern ist der Ärger anzumerken. "Aufs Auto kann man ja auch nicht ausweichen wegen der Baustellen …

S-Bahn: Bis Ende 2018 S-Bahn-Pendler müssen mit zahlreichen Sperrungen rechnen – Quelle: https://www.berliner-zeitung.de/

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/bis-ende-2018-s-bahn-pendler-muessen-mit-zahlreichen-sperrungen-rechnen-28725632?dmcid=nl_20171027_28725632

Alexander #Kaczmarek weiß, was jetzt kommt. Fahrgäste werden fragen: „Warum wird ausgerechnet auf meiner Strecke gebaut?“ Viele werden sich ärgern, weil sich ihre tägliche Fahrt zur Arbeit verlängert. Kaczmarek kennt die Kritik. Darum schickte der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn (#DB) eine Botschaft voraus, bevor er am Donnerstag über die neuen #Bahnbaustellen informierte. „Wir bauen nicht aus Spaß oder aus Selbstzweck“, so Kaczmarek. „Wir bauen, damit die Berliner und Brandenburger einen Nutzen davon haben.“
Kritik gibt es auf vielen Ebenen. Lang gediente Eisenbahner weisen darauf hin, dass zu ihrer Zeit zügiger gebaut worden sei. Auch hätten sich die #Baustellen oft nicht so gravierend auf den Fahrgastbetrieb ausgewirkt. Heute sei es jedoch oft nicht möglich, einen eingleisigen Betrieb aufrecht zu erhalten, so Kaczmarek. Arbeitsschutz- und andere Normen seien verschärft worden. Strecken müssen komplett gesperrt werden.
„Die Bahnkunden profitieren aber auch“
Kritik gibt es auch von Fahrgästen wie Elke Kadgien aus Karow, die sich darüber ärgert, dass die S-Bahn-Linie #S2 immer wieder unterbrochen wird. „Betroffen sind 100 000 Anwohner sowie sehr viele Mitarbeiter zum Beispiel des Helios Klinikums.“
„Die Bahnkunden profitieren aber auch“, sagte Kaczmarek. Es gehe nicht nur um den Ausbau des #Karower Kreuzes, des Knotenpunkts im Nordosten. Geplant sei auch, eingleisige Abschnitte zweigleisig auszubauen. „Dadurch kommen die Fahrgäste pünktlicher ans Ziel.“
Inzwischen hat die Bahn aber auf Kundenkritik reagiert. Es geht um die nächste Sperrung: vom 6. November bis 4. Dezember zwischen Pankow, Karow und Hohen Neuendorf. Ein #Expressbus soll Pankow und Karow über die A 114 verbinden. Dafür waren 13 Minuten eingeplant, „Unrealistisch“, so Kadgien. Auf der #Autobahn werde gebaut. Nun sieht der Fahrplan je nach Tageszeit 14 oder 25 Minuten vor. Klar ist: Die Unterbrechung wird nicht die letzte auf der #S2 und #S8 sein. Für 2018 sind weitere Sperrungen geplant, so S-Bahner Jens #Hebbe.
Auch die Fahrgäste der #S3 Richtung Erkner, die bereits viel erduldet haben, müssen sich 2018 erneut …