#Bevölkerungswachstum, #Mobilitätswende, #Fachkräftemangel – all diese Dinge beschäftigen Berlin und damit auch die Berliner #S-Bahn. Im öffentlichen #Personennahverkehr, insbesondere auch mit Blick auf Pendler aus den #Außenbezirken und dem Umland, spielt das Verkehrsunternehmen eine tragende Rolle und soll, so der Plan, in Zukunft noch mehr Menschen bewegen. Für die S-Bahn bringt das auch Herausforderungen mit sich. Fünf Aufgaben, vor denen die Berliner S-Bahn aktuell und in den kommenden Jahren steht.
Liebe VIV-Mitglieder, Sehr geehrte Damen und Herren, Alte Vorurteile werden nun wieder bedient werden: Berlin, hoch verschuldet und #Nehmerland im Finanzaus-gleich, leistet sich den Luxus, allen Bürgerinnen und Bürgern den ÖPNV für 0,95 € pro Tag anzubieten. Das macht #29 € im Monat und 348 € im Jahr – liegt also unterhalb des oft geforderten #365 €-Tickets. Gestattet sei die Frage, ob uns der gesamte Berliner ÖPNV im Tarifgebiet AB wirklich nur 95 ct am Tag wert ist?
Das gemeinsame Verständnis haben die Senatorinnen für Wirtschaft, Energie und Betriebe sowie für #Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt, Franziska #Giffey und Manja #Schreiner am heutigen Mittwoch, 30. August 2023, bei einem Besuch bei den Verkehrsbetrieben mit den #BVG-Vorständen Dr. Rolf #Erfurt und Jenny #Zeller bekräftigt.
Frage 1: Welche Überlegungen hat der Berliner Senat zur Bewältigung der sog. „#letzten Meile“ angestellt, insbesondere von der letzten S- bzw. U-Bahn-Station in den #Außenbezirken, sowie über die Berliner #Stadtgrenze hinaus? Welche dazugehörigen Maßnahmen wurden umgesetzt? Antwort zu 1: Der Senat sichert insbesondere durch ein #dichtes und #flächendeckendes#Bus- und #Straßenbahnnetz eine #wohnortnahe Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, auch abseits des S- und U-Bahn-Netzes. Für mindestens 96 % der Berliner Bevölkerung befinden sich dabei nach den Vorgaben des Nahverkehrsplans (#NVP) des Landes Berlin die Haltestellen in einem maximalen #Umkreis von #400 Meter zum Wohnort (dichte #Bebauungsstruktur) bzw. 500 Meter zum Wohnort (dünnere #Besiedlungsstruktur) und damit deutlich dichter als die ca. 1.600 Meter einer Meile (siehe hierzu NVP-Kapitel III.1 „Zugangsstandards“, S. 104). Die entsprechenden Vorgaben werden derzeit zu allen #Tageszeiten erfüllt, auch in den Außenbezirken.
Mit dem #Fahrplanwechsel am 12. Dezember verbessert die BVG ihr Angebot auf zahlreichen #Bus-, #Straßenbahn- und #U-Bahnlinien. Dabei wurden viele Wünsche der Fahrgäste umgesetzt, vor allem in den #Außenbezirken. Insgesamt fahren die Busse und Züge der BVG künftig jeden Tag rund 2.500 Kilometer mehr. Drei neue Buslinien werden das Angebot der BVG ergänzen. Darunter die Linien M43 und 143, die sich die Strecke der ehemals längsten Berliner Buslinie 104 untereinander aufteilen.
Der neue MetroBus verbindet künftig den U-Bahnhof #Berliner Straße mit dem S-Bahnhof #Ostkreuz und der Halbinsel #Stralau. Die Linie fährt rund um die Uhr, tagsüber im 10-Minuten-Takt. Insbesondere Stralau profitiert von einer deutlich verbesserten Anbindung ans Ostkreuz.
Die zweite neue Linie fährt zwischen #Neu-Westend und U-Bahnhof #Berliner Straße auf dem bisherigen Weg der Linie #104. Ab dem U-Bahnhof Berliner Straße fährt die Linie tagsüber weiter bis zur Haltestelle Planetarium und bindet somit zusätzlich die Rubensstraße noch besser an.
Ebenfalls neu im BVG-Angebot ist die Linie #N43. Diese und alle weiteren Fahrplanänderungen auf insgesamt 28 Linien finden Sie ausführlich auf der eigens eingerichteten Seite zum Fahrplanwechsel und als Erklärvideo.
Außerdem gibt es in allen #BVG-Kundenzentren nach drei Jahren wieder einen neuen Gesamtnetz-Flyer für 1,95 Euro zu kaufen.
Damit künftig weniger Autos in Berlin fahren, sollen auch Menschen in den Außenbezirken häufiger auf andere #Verkehrsmittel umsteigen. Helfen soll dabei ein dichtes Netz an #Leihfahrrad-Stationen des Anbieters Nextbike. So hat es die rot-rot-grüne Koalition geplant und bereits im Zuge der Haushaltsverhandlungen Ende 2019 beschlossen.
Der Plan: Das Berliner #Leihfahrradsystem sollte bis an den Stadtrand wachsen und dazu für die Zeit ab 2022 komplett neu konzipiert und ausgeschrieben werden. Dazu jedoch wird es nicht kommen.
Auftragsgebiet von Nextbike lässt sich nicht einfach erweitern Der Anbieter Nextbike hat 2016 einen Vertrag mit dem Land Berlin geschlossen. Das Unternehmen baut seither ein Leihfahrradsystem samt Stationen in der Stadt auf und erhält bis 2021 im Gegenzug 7,5 Millionen Euro. Der vom damaligen rot-schwarzen Senat beschlossene Vertrag bezieht sich jedoch auf den Berliner #S-Bahn-Ring als #Kerngebiet.
In den Berliner #Außenbezirken werden zahlreiche #Bauvorhaben durch fehlende Pläne für die #verkehrliche Erschließung behindert. „Es gibt tatsächlich Bauprojekte, die blockiert werden“, sagte Spandaus Bürgermeister Helmut Kleebank (SPD) im Interview mit der Berliner Morgenpost. Als Beispiele nannte Kleebank die Insel #Gartenfeld, wo westlich des Tegeler Flughafengeländes bis zu 4000 Wohnungen entstehen könnten.
Hier fehlen eine Brücke und eine angemessene Anbindung an den öffentlichen #Personennahverkehr (#ÖPNV). Im #Bebauungsplanverfahren seien zwar Bereiche für Straßen festgelegt, aber man müsse natürlich wissen, wo genau ein Bus langfahren soll, um die Straßen entsprechend auszulegen.
„Ich kann ein Bebauungsplanverfahren nicht weiterführen, wenn ich das #Verkehrskonzept dazu nicht kenne“, kritisierte Kleebank die Verkehrsverwaltung von Senatorin Regine Günther (Grüne). Im Ortsteil Hakenfelde gebe es große Wohnungsbauprojekte, ohne dass bisher geklärt sei, wie der Individualverkehr und der ÖPNV in diesem Gebiet künftig fließen sollten. Da gebe es „Vorüberlegungen“, aber nichts Fertiges, über das man mit den Anwohnern …