Zwischen den S-Bahnhöfen #Zehlendorf und #Botanischer Garten kann die S-Bahn vom 7. Oktober (Freitag, 22 Uhr) bis 17. Oktober (Montag, 1.30 Uhr) nur im #20-Minutentakt fahren: In dieser Zeit werden die beiden #S-Bahnbrücken über die #Drakestraße etwas nordöstlich vom S-Bahnhof Lichterfelde West ausgebaut und durch #Hilfsbrücken ersetzt.
Als am 8. Januar 1984 der vorerst letzte #S-Bahn-Zug nach #Heiligensee fuhr, glaubten nur große Optimisten an eine schnelle #Reaktivierung der #Kremmener Bahn. Doch Mauerfall und #Wiedervereinigung ermöglichten, daß bereits 1995 die ersten S-Bahn-Züge wieder nach #Tegel und 1998 weiter über Heiligensee ins brandenburgische #Hennigsdorf fuhren. Ermöglicht wurde die relativ schnelle Wiederinbetriebnahme durch einen „#Schlichtausbau“ mit unveränderten Bahnhöfen und nur einem #Streckengleis. Die Devise „besser eine S-Bahn im #20-Minuten-Takt als gar keine S-Bahn“ war durchaus richtig, zumal ein zügiger Ausbau auf zwei Gleise mit umgebauten und neuen Bahnhöfen „zeitnah“ geplant war. Doch auch hier bewahrheitet sich die Lebenserfahrung: „#Provisorien halten am längsten“
Die #S8 Nord und S 8 Süd werden wieder vereinigt – von #Grünau bis #Birkenwerder Für etwa zwei Jahre fährt die Linie baubedingt alle 20 Minuten / Neu im Netz: Die #S85
Am 13. Juni 2004 vollziehen die europäischen Eisenbahnen ihren #Sommerfahrplanwechsel, einen Tag später findet bei der S-Bahn Berlin ein kleiner #Fahrplanwechsel statt. Klein deshalb, weil der eigentliche Wechsel erst gut acht Wochen zurückliegt.
Bis zur Fußball-WM 2006 soll sie rollen, die #Straßenbahn von Prenzlauer Berg bis zum #Lehrter Bahnhof. Gestern haben #Bauarbeiter begonnen, die Bäume auf der #Bernauer Straße zu fällen. Bis zum Monatsende werden rund 130 alte Bäume abgesägt. In zwei Jahren sollen, wenn die Straßenbahn fährt, neue Bäume entlang der Straße gepflanzt werden. Die Straßenbahn- Linie #20, die jetzt in einer großen Schleife an der #Eberswalder Straße endet, wird über die #Bernauer Straße und die #Invalidenstraße bis zum Lehrter Bahnhof verlängert. Rund 30 Millionen Euro stehen dafür zur Verfügung.
Die Berliner Verkehrsbetriebe wollen ihr Angebot zum #Fahrplanwechsel am 12. Dezember #grundlegend#umgestalten. Kern des Verkehrskonzeptes „BVG #2005 plus“, das Vorstandschef Andreas Graf von Arnim gestern vorstellte, sind 40 bis 50 neue so genannte #Metro-Bus- und -Tramlinien. Sie werden in Ergänzung zum #Schnellbahnnetz mindestens 20 Stunden am Tag wichtige, #gradlinige#Verkehrsachsen in kurzem #Zeitabstand bedienen. Die dann noch 120 #Ergänzungs-Buslinien zur Erschließung der #Quartiere werden dafür ausgedünnt und überwiegend nur noch im #20-Minuten-Abstand verkehren. Erhalten bleiben etwa fünf klassische #Tramlinien und rund zehn der gegenwärtig zwölf #Expressbusse.
Zum #Fahrplanwechsel am 14. Dezember krempelt die BVG vor allem im Norden der Stadt ihr Liniennetz um. Die Operation läuft unter dem Titel „#Angebotsoptimierung“.
Es kann nur das fahren, was die Länder bestellen und bezahlen
Verkehrsplanungsmanager Rainer Pohlmann antwortet auf Leserfrage
Warum fährt die S-Bahn zwischen #Buch und #Bernau noch immer #eingleisig und nur im #20-Minutentakt? Dr. Dr. Winfried O. Chwastek aus #Zepernick – regelmäßiger und zufriedener punkt 3-Leser – schreibt: „Unverständlich, dass diese traditionsreiche, allererste S-Bahn-Strecke trotz steigenden Berufsverkehrs und zunehmender Einwohnerzahlen nicht verdichtet wird.“
Gibt es innerhalb des Berliner Stadtgebietes oft genug Grund, über überfüllte #Busse und #20-minütigen #Taktabstand zu klagen, gehen die wirklichen Probleme an der #Stadtgrenze erst richtig los.
Der Normalfall jenseits der Berliner Wohnbebauung: frühabendlicher Betriebsschluss, kein Fahrtenangebot am Wochenende, nicht vertaktete Einzelfahrten oder 2-Stunden-Taktfolgen. An den immer stärker verstopften Ausfallstraßen aus dem Stadtgebiet kann man die Folgen derartiger Handlungsweise gut ablesen. Ein Aufhalten dieser Spirale ist leider nicht zu erwarten, denn die grenzüberschreitenden Linien müssen von den betroffenen Landkreisen mitfinanziert werden. Die aber interessiert der Autostau in Berlin wenig (schließlich hat man eigene Probleme) und Geld ist nicht da.
Die Verzögerungen beim #Wiederaufbau der #Dresdner Bahn für den Regional- und #Fernverkehr haben #Auswirkungen auf den derzeitigen #S-Bahn-Verkehr. Ursprünglich sollten die Gleisanlagen der südlichen Linie #S2 im Rahmen des Gesamtprojektes erneuert werden. Der derzeitige schlechte #Zustand der Schwellen und Schienen lässt jedoch keinen weiteren #Aufschub der Arbeiten mehr zu.
Im Zeitraum vom 5. April bis 29. April werden die Gleise zwischen #Attilastraße und #Marienfelde (einschließlich Bahnsteigbereich) komplett neu gebaut. Hinzu kommen die Weichenbereiche südlich des Bahnhofs Marienfelde.
Die S-Bahn Berlin GmbH gewährleistet während der gesamten Bauzeit einen #eingleisigen Betrieb im #20-Minuten-Takt. In Marienfelde muss #umgestiegen werden. Je nach Bauzustand ist auch in #Priesterweg und #Lichtenrade ein Wechsel des Zuges erforderlich.
Von Sonntag, 7. April, 4.30 Uhr, bis Montag, 8. April, 1.30 Uhr, ist zwischen Priesterweg und Marienfelde die Einrichtung eines #Schienenersatzverkehrs unumgänglich.
Nähere Informationen stehen in einem Sonderfaltblatt der ”Bauinfos für Bahnfahrer” sowie in der aktuellen Ausgabe der Kundenzeitung punkt 3, die auf allen Bahnhöfen und in den Kundenzentren kostenlos erhältlich sind. Außerdem steht die Website: www.s-bahn-berlin.de und die Info-Telefonnummer 030 / 29 74 33 33 zur Verfügung.