„Verbindung fällt aus“ – wohl jeder Berliner und jede Berlinerin hat in den vergangenen Wochen diese Nachricht auf der Digitalanzeige an irgendeiner #Bushaltestelle lesen müssen. Die Berliner Verkehrsbetriebe GmbH (#BVG) haben zuletzt am Sonntag das Angebot auf 44 #Buslinien#eingeschränkt – das Angebot liegt damit sechs Prozent unter dem, was eigentlich vorgegeben ist.
BVG auf Sanierungskurs (8) – Beschleunigungsprogramme
Ereignis
Die Abgeordnete Jutta Matuschek fragte nach den Auswirkungen der Bus- und Straßenbahnbeschleunigungsprogramme. Der Senat und die BVG berichteten von deutlichen Verbesserungen insbesondere bei der Straßenbahn, deren Reisegeschwindigkeit seit 2000 von 17,8 km/h auf 19,6 km/h stieg. Auch auf beschleunigten Buslinien konnten Fahrzeitverkürzungen erreicht werden. 【2-db2932】
Details
Quelle: Drucksache 15/11502, Kleine Anfrage der Abgeordneten Jutta Matuschek (PDS). 【2-db2932】
BVG auf Sanierungskurs (8) – Beschleunigungsprogramme 【2-db2932】
Antwort
Zu 1.: Reisegeschwindigkeiten
U-Bahn:
Kleinprofilnetz: 113 Minuten Umlaufzeit
Großprofilnetz: 185 Minuten Umlaufzeit
Die Fahrzeiten haben sich seit 2000 nur geringfügig verändert. 【2-db2932】
Bus:
2001: 19,63 km/h
2004: 19,57 km/h
Auf besonders beschleunigten Linien (u. a. X69, 101, 194, 227, 240) stieg die Geschwindigkeit jedoch von 17,66 km/h auf 18,68 km/h. 【2-db2932】
Straßenbahn:
vor 2000: 17,4 km/h
2000: 17,8 km/h
2001: 18,3 km/h
2002: 18,9 km/h
2003: 19,4 km/h
2004: 19,6 km/h
In beschleunigten Abschnitten wurden sogar 20,7 km/h erreicht. 【2-db2932】
Zu 2.: Haltezeiten
Bei der U-Bahn betragen die durchschnittlichen Haltezeiten auf Bahnhöfen zwischen 20 und 35 Sekunden.
Im Busverkehr entfallen etwa 15 bis 20 Prozent der Reisezeit auf Wartezeiten an Lichtsignalanlagen.
Bei der Straßenbahn reduzierte sich der Anteil signalbedingter Aufenthaltszeiten von:
20 % vor 2000
auf 6 % im Jahr 2004.
【2-db2932】
Zu 4.: Weitere Maßnahmen
Bis September 2005 sollten Beschleunigungsmaßnahmen auf insgesamt 35 priorisierten Buslinien abgeschlossen werden. Dazu gehörten unter anderem die Linien:
100
109
133
149
150
154
156
192
200
210
241
255
260
348
360
sowie weitere Linien. 【2-db2932】
Zu 5.: Bundesweiter Vergleich
München:
Steigerung der Straßenbahngeschwindigkeit von 16,5 km/h auf 20,2 km/h
Einsparung von 14 Fahrzeugen
jährliche Betriebskostensenkung um 4,2 Mio. €
Leipzig:
18,7 km/h (2000)
19,2 km/h (2003)
Dresden:
19,6 km/h (2000)
19,9 km/h (2003)
Stuttgart und Köln erreichten als Stadtbahnsysteme etwa 26 km/h. 【2-db2932】
Der Senat bezeichnete die Berliner Programme als bundesweit besonders ambitioniert, da erstmals rechnergestützte Betriebsleitsysteme, satellitengestützte Ortung und digitale Funktechnik mit einer systematischen ÖPNV-Bevorrechtigung an Lichtsignalanlagen kombiniert würden. 【2-db2932】
Hinweis
Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt.
Die Abgeordnete Jutta Matuschek fragte nach dem Stand des Berliner Busbeschleunigungsprogramms. Der Senat berichtete, dass seit dem Jahr 2000 bereits 132 Ampelanlagen mit Vorrangschaltungen ausgestattet und 6,2 Kilometer neue Busspuren eingerichtet wurden. Bis 2005 sollen weitere 320 Lichtsignalanlagen umgerüstet werden. Durch die bisherigen Maßnahmen konnten nach Angaben der BVG bereits jährliche Einsparungen von rund 500.000 Euro erzielt werden. 【1-44817b】
Details
Quelle: Drucksache 15/10721, Kleine Anfrage der Abgeordneten Jutta Matuschek (PDS). 【1-44817b】
Busbeschleunigungsprogramm? 【1-44817b】
Ich frage den Senat:
Wie ist der Sachstand des zwischen Senat und BVG vereinbarten Programms zur Busbeschleunigung?
Wie haben bzw. werden sich die durch Halt an Ampelanlagen verursachten Haltezeiten von Bussen durch die Realisierung des Beschleunigungsprogramms verändern, welche Vergleichszahlen aus anderen Metropolen sind dem Senat diesbezüglich bekannt und welche betriebswirtschaftlichen Effekte werden bei vollständiger Realisierung des Programms in welchen zeitlichen Abschnitten erreicht?
Welche Maßnahmen sind seit 2000 erfolgt?
Welche konkreten Maßnahmen werden für die Jahre 2004 und 2005 geplant?
Wer ist bei der technischen Realisierung des Busbeschleunigungsprogramms aufgrund welcher Vereinbarungen einbezogen?
Wie sind die Kostenaufteilung und das Controlling zwischen Senat und BVG geregelt?
Warum wurde für dieses Programm die Variante „Digitalfunk“ bevorzugt gegenüber der bei der Straßenbahn üblichen Variante „Analogfunk“, welche Mehrkosten entstehen dadurch?
Wann wurde durch wen ein Kosten/Nutzenvergleich zwischen beiden Varianten vorgenommen mit welchem Ergebnis?
Antwort
Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Kleine Anfrage wie folgt: 【1-44817b】
Die 1999 geschlossene Rahmenvereinbarung zwischen BVG und Senat umfasst insgesamt 86 Buslinien. Für die ersten 35 priorisierten Linien mit einer Streckenlänge von rund 1.000 Kilometern sollen 452 Lichtsignalanlagen mit Vorrangschaltungen ausgerüstet werden. Die Maßnahmen sollten bis Ende 2005 abgeschlossen werden. 【1-44817b】
Seit dem Jahr 2000 wurden umgesetzt:
132 Lichtsignalanlagen mit Vorrangschaltungen,
21 neue Busspuren mit insgesamt 6,2 km Länge,
6 Änderungen von Linienführungen,
10 Haltestellenaufhebungen. 【1-44817b】
Bis spätestens 2005 waren vorgesehen:
320 weitere Lichtsignalanlagen mit Vorrangschaltungen,
12 zusätzliche Busspuren mit rund 4,8 km Länge. 【1-44817b】
Die bisherigen Maßnahmen führten zu:
Reisezeitverkürzungen von bis zu 11 Minuten je Wagenumlauf,
Einsparungen von rund 2.800 Betriebsminuten täglich,
dem Wegfall von 7 täglich eingesetzten Fahrzeugen,
Einsparungen von rund 500.000 Euro jährlich. 【1-44817b】
Nach vollständigem Abschluss der Priorität-A-Maßnahmen rechnete die BVG mit jährlichen Einsparungen von 3,6 Mio. Euro. Die anschließende Umsetzung der Priorität-B-Maßnahmen sollte weitere 2,3 Mio. Euro pro Jahr einsparen. 【1-44817b】
Berlin, den 07. August 2003
In Vertretung
Dr. Hans Stimmann
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Hinweis
Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt.