Nicht nur die S-Bahn-Züge der Baureihe #481 stehen für die neuen Zeiten bei der Berliner S-Bahn. Auch die #Durchführung des S-Bahn-Betriebs hat nur noch wenig mit den 1920er, 30er Jahren zu tun – #Hightech hält Schritt für Schritt Einzug. Nirgends wird das so augenfällig wie in der #Betriebsleitzentrale#Halensee nahe #Westkreuz.
#Queen erlebte Sehenswürdigkeiten Berlins auf der Schiene Königlicher Besuch in der #Panorama-S-Bahn
Der rote Teppich ist ausgerollt und die Panorama-S-Bahn steht am #Ostbahnhof bereit, als #Elisabeth II. auf dem Bahnsteig erscheint. An ihrer Seite Ehemann Prinz #Philip. „Hoffentlich geht alles glatt“, sagt S-Bahn-Fahrer Karl-Heinz Müller aufgeregt. Es ist Mittwoch, der 3. November, und kurz nach elf Uhr, als die Monarchin im ersten Waggon Platz nimmt – Tee, Kaffee und original britisches Gebäck auf dem extra eingebauten Tisch.
Der im Sommer 2002 in Berlin gestartete #Fahrradverleih der Deutschen Bahn (#Call a Bike) verzeichnete auch im zu Ende gehenden Jahr eine klare Steigerung – die Zahl der Kunden konnte um rund ein Fünftel (exakt 22 Prozent) auf 23 000 gesteigert werden.
Im heißen Herbst 1989 brodelte der Kessel schließlich über: Kurz nachdem Ostberlins SED-Chef Günter #Schabowski am 9. November 1989 abends die #Reisefreiheit für alle DDR-Bürger verkündete, brachen die Dämme – unter dem Druck Zehntausender Menschen öffneten die Grenzer erst den Übergang #Bornholmer Brücke und schließlich auch andere.
#Botanischer Garten. Am 8. November beginnt die Instandsetzung des Kleinpflasterbelags auf dem Bahnsteig, auf dem sich in den vergangenen Jahren die Schäden häuften. Zugleich wird ein Blindenleitsystem integriert.
Die britische Königin setzte bei Ihrem Staatsbesuch in der Bundeshauptstadt am Mittwochvormittag auf die Schiene. Für ihre Fahrt vom Berliner Ostbahnhof nach Potsdam wählte sie den gläsernen Zug der S-Bahn Berlin GmbH.
Die seit fünf Jahren im Sightseeing- und Charterverkehr eingesetzte Panorama-S-Bahn bot der Monarchin besten Blick auf die Sehenswürdigkeiten der Stadt. Unter anderem passierte der rot-gelbe Zug mit den bis zur Decke gezogenen Scheiben den Fernsehturm am Alexanderplatz, das Regierungsviertel und den neuen Berliner Hauptbahnhof – Lehrter Bahnhof. Auch das Schloss Bellevue, die Siegessäule und der Zoologische Garten waren zu sehen.
Nach rund 50 Minuten erreichte die Panorama-S-Bahn die brandenburgische Landeshauptstadt. Aus Sicherheitsgründen ruhte der reguläre S-Bahn-Verkehr in Richtung Potsdam für rund 20 Minuten. Eilige Fahrgäste benutzten die Regionalzüge der Linie RE 1 oder stiegen zwischen Wann-see und Potsdam auf Busse um. Viele Berliner verweilten auf den Bahn-steigen und winkten dem durchfahrenden Sonderzug mit der Königin zu.
Am kommenden Wochenende haben die Berliner und Gäste der Stadt wieder selbst Gelegenheit den „königlichen Zug“ auf Stadtrundfahrt zu erleben. Die einstündigen Fahrten über die Stadtbahn und den Südring beginnen jeweils um 11.06, 12.46 und 14.26 Uhr am Berliner Ostbahnhof. Tickets zum Preis von 14,50 Euro (Kinder 8 Euro) sind nur im Vorverkauf in den S-Bahn-Kundenzentren erhältlich.
Der gläserne Zug wurde 1999 in der unternehmenseigenen Hauptwerkstatt erbaut, verfügt über drei voll klimatisierte Wagen und 65 bequeme Polstersitze, die sich jeweils in Fahrtrichtung drehen lassen. Nähere Informationen unter www.s-bahn-berlin.de/sonderzuege.
Klaus-Dietrich Matschke verfügt über langjähriger Erfahrung
Seit dem 1. November 2004 hat der Unternehmensbereich Straßenbahn einen neuen Direktor: Klaus-Dietrich Matschke ist Jahrgang 1951 und arbeitet seit 22 Jahren bei der BVB/BVG. Der 53jährige Ingenieuer blickt auf eine dreißigjährige Berufserfahrung in der Verkehrsbranche zurück.
Bei seinem Entritt in die BVG 1982 arbeitete er als Verkehrsmeister, später als Betriebsteilleiter (1982 bis 1987). Er war Abteilungsleiter der Hauptdispatcherzentrale, Fachabteilungsleiter bei der Straßenbahn und wurde 1994 Abteilungsleiter im Unternehmensbereich Straßenbahn. Seit 2003 ist Klaus-Dietrich Matschke stellvertretender Direktor des Unternehmensbereiches Straßenbahn.
Klaus-Dietrich Matschke hatte maßgeblichen Anteil an der Umsetzung verschiedenster Projekte innerhalb der BVG u. a. bei der Integration der BVB-Straßenbahn in die BVG-Organisation sowie bei der Gründung des Unternehmensbereiches Straßenbahn.
Hervorzuheben ist sein Engagement zur Unterstützung des Verkehrsunternehmens der griechischen Hauptstadt Athen in Vorbereitung der Olympischen Spiele in diesem Jahr. Seit 2002 war Herr Matschke Projektleiter des Beraterteams der BVG, das die griechischen Kollegen bei der Organisation und technischen Umsetzung für die Straßenbahn in Athen unterstützt hat.
„Die Messlatte für mich als Direktor Straßenbahn hängt hoch. Die Entwicklung der Berliner Straßenbahn in den letzten zehn Jahren zu einem modernen Straßenbahnsystem ist nahezu beispiellos. Den erreichten Standard zu stabilisieren und entsprechend den Erfordernissen weiter auszubauen, gehört zu den Herausforderungen der nächsten Zeit“, sagte Klaus-Dietrich Matschke nach seiner offiziellen Berufung durch den Vorstand.
Der bisherige Direktor Dr. Wolfgang Predl, der in Personalunion die Unternehmensbereiche Straßenbahn und U-Bahn leitete, wird bis Mai 2005 und damit bis zu seinem Ruhestand weiterhin die U-Bahn leiten.
„Wieso fährt die Berliner S-Bahn weiterhin mit Zügen der #Baureihe#480?“ fragen sich einige Fahrgäste nach dem #Brand eines Zuges dieser Baureihe im Berliner #S-Bahn-Tunnel. Schließlich war das ja nicht das erste Mal, dass ein Wagen dieses Typs „etwas wärmer“ geworden ist, als er dürfte. Panikmache, sagt die S-Bahn, diese Züge seien technisch genauso sicher wie alle anderen Züge der S-Bahn. Unwahrscheinlich, sagen die Skeptiker, denn betrachtet man den immer geringer werdenden Anteil dieser Baureihe am #Gesamt-Fahrzeugpark der Berliner #S-Bahn und die Tatsache, dass dies bereits der vierte Brand ohne äußere Einwirkungen ist, so kommt man ins Grübeln: Wie wahrscheinlich ist es, dass #zufällig immer ein Zug der Baureihe 480 #brannte?
#Straßenbahnbau und #Straßenerneuerung sind in dem Straßenzug aus finanziellen, technischen, verkehrspolitischen und umweltpolitischen Gründen gemeinsam zu betrachten.