U-Bahn-Bau in Berlin ist teuer, trotzdem könnte die #U8 von #Wittenau bis zum #Märkischen Viertel bald# verlängert werden.
Der Senat will die U-Bahnlinie 8 von Wittenau bis in das Märkische Viertel verlängern – wenn das Geld dafür vorhanden ist. Das kündigten der Regierende Bürgermeister Michael Müller und Verkehrssenator Andreas Geisel (beide SPD) am Dienstag nach der Senatssitzung an.
"Die Verlängerung ist eine sinnvolle Idee, zumal schon ein 600 Meter langer Tunnel dafür besteht", sagte Geisel im Reinickendorfer Rathaus, wo der Senat am Dienstag zu seiner turnusmäßigen Bezirkstour zusammengetroffen ist. "Vor dem Hintergrund der #wachsenden Stadt ist es nicht nur wichtig, neu entstehende Gebiete verkehrlich zu erschließen, sondern auch bestehende Wohnquartiere verkehrlich besser anzubinden", sagte Müller.
Reinickendorf wünscht sich seit langem die Verlängerung der U-Bahn in das Märkische Viertel. "Wir haben ein hohes Interesse daran", sagte Bezirksbürgermeister Frank Balzer (CDU). Wegen des bestehenden Tunnels würde die rund 1,2 Kilometer lange Verlängerung mit 80 bis 85 Millionen Euro vergleichsweise preisgünstig ausfallen. Müller kündigte an, "ernsthaft zu prüfen", das Projekt in die Investitionsplanung …
Die Wände des 1961 eröffneten Bahnhofs, der noch im Stil der Zeit erhalten geblieben ist, sollen mit grauen, unregelmäßig gerasterten statt der ursprünglich grünen Platten gefliest werden. Dazwischen sind Motive mit Birkenwäldern geplant. Die Vorhalle soll geschwungene Wände erhalten.
Die bauliche Originalsubstanz des U-Bahnhofs Birkenstraße wie auch der anderen Stationen, die für eine Umgestaltung vorgesehen sind, werde ohne Not geopfert, das historisch gewachsene Bild der betroffenen Berliner U-Bahnlinien 7 und 9 aus der Zeit der geteilten Stadt „unwiederbringlich zerstört“, heißt es in einem offenen Brief, den Christian Freigang (Kunsthistorisches Institut der Freien Universität Berlin), Susanne Hauser (Fakultär Gestaltung der Universität der Künste), Kai Kappel (Institut für Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universität Berlin) und Kerstin Wittmann-Englert (Institut für Kunstwissenschaft und historische Urbanistik der Technischen Universität Berlin) unterzeichnet haben.
Radikales Neudenken
Initiiert wurde der akademische Protest von den Universitätsangehörigen Frank Schmitz und Ralf Liptau.
Am U-Bahnhof #Sophie-Charlotte-Platz hat nach Angaben der Feuerwehr am Freitagabend das Aggregat eines #Zugs der #U2 in Brand geraten. Dadurch kam es zu starker Rauchentwicklung im U-Bahnhof, der evakuiert werden musste. Ein Mensch wurde verletzt. Die Linie war zwischen den Stationen Theodor-Heuss-Platz und Deutsche Oper unterbrochen.
Um 18.20 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert. Der Brand war nach Angaben eines Sprechers schnell gelöscht, aber durch den Kunststoff entstand starker Rauch. Der Zugführer hatte sich nach Angaben des Feuerwehr-Sprechers und von BVG-Sprecherin Petra Reetz "vorbildlich verhalten" und brachte die Fahrgäste in Sicherheit. Erst hatte er sie nach Angaben von BVG-Sprecherin Petra Reetz per Lautsprecher aufgefordert. den Zug zu verlassen, und anschließend habe er auch dafür gesorgt, dass die Fahrgäste den Bahnhof schnell verlassen haben. Notärzte hatten bei ihm eine leichte Rauchgasvergiftung diagnostiziert, der Mann kam ins Krankenhaus. Inzwischen sei er wieder zu Hause, sagte Reetz am Sonnabend.
Die Feuerwehr war in der Spitze mit 100 Kräften im Einsatz, den sie gegen 21 Uhr beendet hatte, nachdem die Rauchmassen aus dem Tunnel befördert waren. Dazu hatte die Feuerwehr den Tunnel belüftet und auch die benachbarten Bahnhöfe kontrolliert. Ferner schickte die BVG einen leeren Zug durch den Tunnel, damit der Rauch nicht stehenblieb. Um 21.30 Uhr rollte die U2 nach Auskunft der Leitzentrale wieder durch den Bahnhof.
Ein Gewölbe, groß wie ein Kirchenschiff: Ein exklusiver #Baustellenbesuch im derzeit entstehenden #U-Bahnhof unterhalb des Boulevard.
Die Baucontainer auf dem Mittelstreifen der Straße Unter den Linden lassen kaum erahnen, was sich da gerade im Untergrund abspielt. Direkt unter der Kreuzung mit der Friedrichstraße verbirgt sich ein Gewölbe groß wie ein Kirchenschiff. 140 Meter lang, 26 Meter breit und fast 18 Meter tief ist die #Baugrube, in der Berlins jüngster U-Bahnhof entsteht.
Weil die Fahrgäste hier von der #U5 in die Nord-Süd-Linie U6 umsteigen sollen, wird die künftige Station "Unter den Linden" die wichtigste an der neuen U-Bahn-Trasse durch Berlins historische Mitte sein. Die Berliner Morgenpost konnte sich bei einem exklusiven Baustellenbesuch vom Stand der Arbeiten ein Bild machen.
Nun geht es an den Ausbau der Stationen
Seit April 2012 laufen die Arbeiten an der aktuell einzigen Neubaustrecke für die Berliner U-Bahn. Das Ziel ist eine knapp zwei Kilometer lange Verbindung, die die Lücke zwischen der seit vielen Jahren bestehenden Linie U5 (Hönow-Alexanderplatz) und der 2009 eröffneten Stummellinie #U55 schließen soll.
Erst im Februar hatte sich "Bärlinde" aus der Stadt verabschiedet, eine 700 Tonnen schweres Stahlungetüm, das zuvor die beiden jeweils 1600 Meter lange Tunnelröhren durch den Berliner Geschiebemergel gebohrt hat, durch die einmal die Züge mit Tempo 60 fahren sollen.
Im Internet kann man neue Verbindungen angeben. Knapp 2000 Berliner haben schon Vorschläge gemacht – eine Auswahl.
In der Politik wird wieder verstärkt über #Neubau oder #Verlängerung von Linien im #Öffentlichen #Nahverkehr diskutiert. Verkehrssenator Andreas Geisel (SPD) etwa will die wachsende Stadt mit einem Ausbau des #Tramnetzes meistern. Die CDU setzt sich für eine Verlängerung der #U8 ins Märkische Viertel ein, die Neuköllner SPD träumt von einer #U7 zum BER. Doch auch die Berliner Bevölkerung macht sich Gedanken. Seit Herbst 2014 gibt es das Portal "Linie Plus Berlin" (berlin.linieplus.de). Dort können Nutzer Vorschläge für neue Linien machen, knapp 2000 sind es bereits. Nicht alle sind realisierbar, aber die Vorschläge sind interessant. Eine Auswahl.
S-Bahnaußenring So etwas gab es in der DDR schon mal. Damals wurde der #Außenring als Möglichkeit zur Umfahrung West-Berlins gebaut. Der neue Außenring soll die Berliner Außenbezirke besser anbinden. Knapp 90 Minuten sollen Züge für eine Umrundung brauchen. Fast jede Station wäre wie der jetzige Ring an U- oder S-Bahnstationen angebunden. Der Grünen-Abgeordnete Stefan Gelbhaar fordert, dass die Variante ernsthaft geprüft werden müsse, sollte Berlin weiter so stark wachsen.
Ost-West-Bahn Von Plänterwald führt die sogenannte Ost-West-Bahn über das Treptower Kreuz durch Kreuzberg hindurch – unterirdisch mit Umsteigemöglichkeiten an den U-Bahnhöfen. Am Anhalter Bahnhof oder Potsdamer Platz kreuzt sich die Linie mit der S-Bahn. So wäre der Südosten erstmals direkt mit dem Südwesten verbunden. S-Bahnchef Peter Buchner sieht den Vorteil, dass die Strecke große Flächen im Berliner Zentrum erschließt, die nicht optimal angebunden sind. Allerdings sei der Vorschlag nur sehr langfristig umsetzbar.
Normalerweise sieht man bei einer #U-Bahn-Fahrt durch Berlin wenig. Doch unter den Straßen der Hauptstadt verbergen sich spannende Einblicke und tolle Geschichten. Bei einer Fahrt mit dem U-Bahn-#Cabrio bekommen #Touristen das alles zu Gesicht.
Berlin (dpa) – Auf dem U-Bahnhof Berlin-Alexanderplatz schieben sich die Pendler in die Züge, hetzen die Treppen hinauf und hinunter. Immer wieder ertönt das Signal, das anzeigt, dass sich die Türen der Bahnen gleich schließen. Auf Gleis 4 herrscht dagegen gespannte Ruhe. Rund 150 Personen – Touristen, aber auch etliche Berliner – warten. Auf dem Gleis steht ein Gefährt, das so gar nichts mit den berlintypischen U-Bahnen gemeinsam hat: vorne und hinten eine rote Lok, dazwischen drei große offene Wagen, auf denen Sitze montiert sind. Dach und Seitenwände gibt es nicht. Als «ungewöhnlichste Rundfahrt durch Berlin» bewerben die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) die Fahrt mit dem sogenannten U-Bahn-Cabrio.
Einsteigen bitte! Vor der Abfahrt gibt es noch für alle Mitfahrer gelbe Helme und Kopfhörer. Punkt 19.00 Uhr springt das Signal auf Grün. Zwei Stunden lang fährt die Bahn kreuz und quer durch die Hauptstadt. Die Idee für die außergewöhnliche Tour entstand, als die BVG vor einigen Jahren Journalisten unterirdische Baustellen zeigen wollten und dafür auf einer Arbeitslore Bürostühle befestigte. Die Idee kam so gut an, dass sie zu einer regelmäßigen Einrichtung wurde.
Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Schriftliche Anfrage wie folgt:
Vorbemerkung: Die Schriftliche Anfrage betrifft Sachverhalte, die der Senat nicht aus eigener Zuständig- keit und Kenntnis beantworten kann. Er ist gleichwohl bemüht, Ihnen eine Antwort zukommen zu lassen und hat daher die Bezirksämter Friedrichshain-Kreuzberg, Lich- tenberg, Marzahn-Hellersdorf, Mitte, Pankow und Reini- ckendorf von Berlin um Mitwirkung gebeten. Soweit dort in eigener Verantwortung eine Stellungnahme erstellt und dem Senat übermittelt wurde, wird sie nachfolgend in ihren maßgeblichen Teilen wiedergegeben.
Frage 1: Welche #Baumaßnahmen (#Verkehrs- und sonstige #Tiefbaumaßnahmen), die mit einer länger andau- ernden #Verringerung der #Leistungsfähigkeit von #Verkehrswegen in #Pankow verbunden sind und bereits laufen bzw. innerhalb der nächsten 48 Monate beginnen, sind dem Senat bekannt (Bsp. Sanierung der Löffelbrücke, Sanierung der BAB A114, Bauarbeiten der Wasserbetrie- be in der Bahnhofstraße in Blankenburg, Bauarbeiten an den Anlagen der Stettiner Bahn, etc.)? Bitte tabellarisch angeben (Ort der Maßnahme, Vorhabenträger, geplanter Beginn und Ende der Maßnahme, Dauer und Umfang der Beeinträchtigung durch die Maßnahme, ggf. geplante Ersatzmaßnahmen wie SEV oder Umleitungsstrecken).
Antwort zu 1: Die Baumaßnahmen (Verkehrs- und sonstige Tiefbaumaßnahmen), die mit einer länger andau- ernden Verringerung der Leistungsfähigkeit von Ver- kehrswegen in Pankow verbunden sind und bereits laufen bzw. innerhalb der nächsten 48 Monate beginnen, sind den dieser Antwort beigefügten tabellarischen Darstellun- gen zu entnehmen. Aufgrund der Darstellung in Einzellis- ten der verschiedenen Vorhabenträger und -trägerinnen und Handelnden kommt es zu vereinzelten Mehrfachnen- nungen von Maßnahmen.
• Planung Infrastruktur des Öffentlichen Personen- nahverkehrs (ÖPNV):
Bahnstrecken (Fern- und Regionalbahn, S-Bahn, U-Bahn, Straßenbahn)
s. Anlage 1
• Investive Maßnahmen und geplante Bauunterhal- tungsmaßnahmen im Projektbereich Straße (Ent- wurf) und Ingenieurbauwerke (Entwurf und Aus- führung / Objektmanagement) sowie Wasserbau
s. Anlage 2
• Sonstige Baumaßnahmen
Baumaßnahmen des Bezirksamts Pankow von Ber- lin, des Bezirksamts Lichtenberg von Berlin und der DB Netz AG
s. Anlage 3
• Bereits begonnene bzw. in Kürze beginnende Baumaßnahmen (Vorgänge befinden sich bereits im straßenverkehrsrechtlichen Anordnungsverfah- ren der Verkehrslenkung Berlin – VLB –)
s. Anlage 4
• Im Bau befindliche und geplante bezirkliche Stra- ßenbaumaßnahmen
s. Anlage 5
Ergänzend hat das Bezirksamt Pankow von Berlin mitgeteilt:
„Am 04.03.2016 fand in den Räumlichkeiten des Straßen- und Grünflächenamtes in der Darßer Straße die jährliche Baustellenkoordinierungsrunde mit den Vertre- tern der Leitungsbetriebe, der Senatsverwaltung für Stadt- entwicklung und Umwelt, der VLB und anderen Beteilig- ten statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurden von den für das öffentliche Straßenland in Frage kommenden Bauträgern die, vor allem für das Jahr 2016, relevanten Einzelbaumaßnahmen vorgestellt. Mit dem noch zu er- stellenden Protokoll zu dieser Veranstaltung werden je- dem Teilnehmer die Einzellisten der Bauvorhaben der jeweiligen Unternehmen/Bauträger zugesandt.
Für eine redaktionelle Umarbeitung dieser Einzellisten nach dem hier angefragten Schema fehlt es sowohl an der personellen Ausstattung wie auch an einer fachlichen Zuständigkeit.“
Frage 2: Welche Baumaßnahmen (Verkehrs- und sonstige Tiefbaumaßnahmen) außerhalb des Gebiets Pan- kow, die jedoch direkten, bzw. indirekten Einfluss auf den Bezirk haben und bereits laufen bzw. innerhalb der nächs- ten 48 Monate beginnen, sind dem Senat bekannt (Bsp. Erneuerung von Eisenbahnüberführungen in der Gemein- de Panketal, Sanierung der Dorfstraße in Malchow, etc.)? Bitte tabellarisch angeben (Ort der Maßnahme, Vorhaben- träger, geplanter Beginn und Ende der Maßnahme, Dauer und Umfang der Beeinträchtigung durch die Maßnahme, ggf. geplante Ersatzmaßnahmen wie SEV oder Umlei- tungsstrecken).
Antwort zu 2: Nach Auskunft des Bezirksamtes Lich- tenberg von Berlin sind dort nachfolgend aufgeführte Baumaßnahmen geplant, die direkten bzw. indirekten Einfluss auf den Bezirk Pankow haben und bereits laufen bzw. innerhalb der nächsten 48 Monate beginnen:
a) Dorfstraße Wartenberg, grundhafter Ausbau (Straße und Regenentwässerungskanal einschließlich Trinkwasserleitungen); geplanter Ausführungstermin 2018 bis 2020
b) Krugstege/Bahnhofstraße, Knoten Krugste- ge/Bahnhofstraße Baumaßnahme der Berliner Wasserbe- triebe (BWB), Beginn voraussichtlich Mitte April 2016 bis voraussichtlich September 2016
c) Dorfstraße Malchow (B 2), zwischen Blankenbur- ger Pflasterweg und Ortnitstraße, Maßnahme der BWB und der Abteilung Tiefbau der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt; Beginn nach Abschluss der Baumaßnahme „Krugstege“, voraussichtliches Ende im Jahr 2020
Von den anderen am Bezirk Pankow angrenzenden Bezirksverwaltungen (Friedrichshain-Kreuzberg, Mar- zahn-Hellersdorf, Mitte und Reinickendorf) wurde jeweils Fehlanzeige erstattet.
Frage 3: Sind dem Senat bereits Planungen für die Er- schließung der die Frage 1 und 2 betreffenden Baustellen durch Logistikverkehre bekannt und wenn ja, wo führen diese für welchen Zeitraum entlang?
Antwort zu 3: Soweit eine Verkehrsführung bzw. Um- leitungsstrecken während der Bauphasen zurzeit mit den Vorhabenträgern oder -trägerinnen abgestimmt werden oder wurden, so ist dies in den Anlagen 1 bis 4 zu den einzelnen Baumaßnahmen erläutert.
Frage 4: Sind dem Senat Planungen für die Verkehre von und zu Baustellen für größere Hochbauvorhaben (großflächiger Wohnungsneubau, Errichtung von sog. MUF oder Containerunterkünften) bekannt und wenn ja, wie sehen diese aus?
Antwort zu 4: In der Abteilung Hochbau der Senats- verwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt gibt es noch keine Planungen für die Verkehre von und zu Bau- stellen für größere Hochbauvorhaben. In Pankow sind zwei Grundstücke für die Errichtung von modularen Un- terkünften, sog. MUF, in Planung (Wolfgang-Heinz- Straße neben Hausnummer 47 und Lindenberger Weg 19, 27), wofür die grundstücksbezogene Planung bis Juli 2016 erstellt wird.
Frage 5: An welchen Knotenpunkten/ Kreuzungen werden die maßnahmenbedingten Umleitungs- und Bau- stellenverkehre aus den Fragen 1-4 in welchem Zeitraum aufeinander treffen?
Antwort zu 5: Das Bezirksamt Pankow von Berlin, das Maßnahmen gemeinsam mit Vertretern und Vertrete- rinnen der Leitungsbetriebe, der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, der VLB und anderen Beteiligten in Wahrnehmung seiner Zuständigkeit nach dem Berliner Straßengesetz koordiniert, hat mitgeteilt, dass diese Frage zurzeit nicht zu beantworten sei (s. auch dessen Stellungnahme zu Frage 1).
Die VLB kann aktuell für das Bauvorhaben Wiltberg- straße (s. Anlage 4) die von dieser Maßnahme betroffenen Knotenpunkte benennen:
Derzeit sind bei der VLB noch weitere Verkehrskon- zepte, teilweise mit Umleitungsverkehren, in Abstim- mung.
Gleichwohl ist darauf hinzuweisen, dass die Verkehrs- teilnehmer und –teilnehmerinnen angesichts der Vielzahl der Vorhaben in Pankow, die auch der wachsenden Stadt und der notwendigen Erhaltung und Erneuerung der Ver- kehrsinfrastruktur geschuldet sind, in den nächsten Jahren leider verstärkt verkehrliche Belastungen werden hin- nehmen müssen.
Berlin, den 24. März 2016
In Vertretung Christian Gaebler
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Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 31. Mrz. 2016)
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt 18. März 2016
Planung ÖPNV-Infrastruktur (VII C 35)
Tabelle: Großbaustellen mit Einfluss auf die Verkehrswege im Bezirk Pankow (abgestimmt mit VBB) hier: Fern-/Regionalbahn, S-Bahn, U-Bahn, Straßenbahn
Strecke/ Ort derMaßnahme
Vorhabenträger
geplanterBeginnundEndederMaßnahme
Dauer und Umfang derBeeinträchtigung
ggf.geplanteErsatzmaßnahmen
Bahnstrecke (F-undR-Bahn) Berlin Karow – Bernau bei Berlin
DB Netz AG
31.10. – 06.11.2016
Vollsperrung
Fernverkehr (FV): Umleitung.
Regionalverkehr (RV): RE 3 Ausfall Bernau – Bln- Gesundbrunnen
RB 24 Ausfall Bernau – Bln- Lichtenberg.
Jeweils Umfahrung mit S- Bahn.
NEB NEB-
Betriebsgesellschaft mbH) Ausfall Verkehrshalt Bln- Karow Schienenersatzverkehr mit Omnibussen (SEV)
Bahnstrecke (F- und R-Bahn) Biesdorfer Kreuz – Karower Kreuz
DB Netz AG
16. – 19.05.2016
Totalsperrung 27. – 30.05.2016
Totalsperrung 02. – 05.12.2016
Totalsperrung Biesdf Kreuz Nord – Schönfließ West
Hohenschönhausen – Bln Nordost
Karower Kreuz: alle Kurven Blankenburg – Karow nicht betroffen
BAB A10 – 6-streifiger Ausbau AD Pankow; inkl. Abschnitt A114 von LG Bln/Brbg bis Brücke über DB Außenring AD=Autbahndreieck
LG=Landesgrenze Bln=Berlin Brbg=Brandenburg
Ausführungsplan ung
SenStadtUm X PSE
LS BRB (A10/AD
Pankow)
gepl. Ausführungstermin: 2018 – 2022
Abstimmungen erforderlich:
Detailplanung
Überlappung Projektgrenzen
Bauphasenplanung, bauzeitl. Verkehrsführung
2.1
BAB A111 – grundhafte Erneuerung / Instandsetzung der A111 von der Landesgrenze BRB bis AD Cahrlottenburg einschließlich der Rudolf-Wissell-Brücke und angrenzenden Bereich der A100
SenStadtUm X PSE
Deges (ff.)
gepl. Ausführungstermin: 20xx – 20xx
Abstimmungen erforderlich:
– Ausführungszeiten (Forderung VLB: keine Überschneidung A114)
Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Schriftliche Anfrage wie folgt:
Die Schriftliche Anfrage betrifft Sachverhalte, die der Senat teilweise nicht aus eigener Zuständigkeit und Kenntnis beantworten kann. Er ist gleichwohl bemüht, Ihnen eine Antwort auf Ihre Anfrage zukommen zu lassen und hat daher die Berliner Verkehrsbetriebe AöR (BVG) um eine Stellungnahme gebeten, die von dort in eigener Verantwortung erstellt und dem Senat übermittelt wurde. Sie wird nachfolgend mit entsprechendem Verweis auf den Ursprung wiedergegeben.
Frage 1: Bei wie vielen und welchen #U-Bahnhöfen werden in den Jahren 2016 und 2017 #Aufzüge errichtet?
Antwort zu 1: Die BVG teilt hierzu Folgendes mit:
„Folgende U-Bahnhöfe sollen nach derzeitiger Pla-nung über das #Aufzugsprogramm bis zum Ende dieses Jahres Aufzüge erhalten:
– Jannowitzbrücke
– Yorckstraße
– Hansaplatz
– Neue Grottkauer Straße
– Zitadelle I
Bis Ende 2017 sollen Aufzüge in folgenden U-Bahn-höfen in Betrieb genommen werden:
– Zitadelle II
– Parchimer Allee
– Thielplatz
– Podbielskiallee
– Oskar-Helene-Heim
– Kurt-Schumacher-Platz
– Jakob-Kaiser-Platz
– Afrikanische Straße“
Frage 2: Bei welchen U-Bahnhöfen werden in den Jahren 2016 und 2017 im Zuge laufender Sanierungen keine Aufzüge errichtet und aus welchen Gründen?
Antwort zu 2: Die BVG teilt hierzu Folgendes mit:
„Prinzipiell werden alle Bahnhöfe bei Sanierung (Grundinstandsetzung) mit einer barrierefreier Zuwegung ausgestattet.“
Frage 3: Bei wie vielen und welchen U-Bahnhöfen werden ab dem Jahr 2018 noch keine Aufzugsanlagen vorhanden sein und kann der Senat versichern, dass deren Nachrüstung bis 2020 erfolgt?
Antwort zu 3: Die BVG teilt hierzu Folgendes mit:
„In 69 von 173 U-Bahnhöfen werden Anfang 2018 noch keine Aufzüge alle Bahnsteige mit dem Straßenland verbinden.
U1:
Schlesisches Tor
Görlitzer Bahnhof
Prinzenstraße
Möckernbrücke (U1)
Kurfürstenstraße
U2:
Rosa-Luxemburg-Platz
Klosterstraße
Hausvogteiplatz
Mohrenstraße
Ernst-Reuter-Platz
Deutsche Oper
Sophie-Charlotte-Platz
Kaiserdamm
Neu-Westend
U3:
Augsburger Straße
Spichernstraße
Rüdesheimer Platz
U4:
Viktoria-Luise-Platz
Rathaus Schöneberg
U5:
Biesdorf-Süd
Elsterwerdaer Platz
Wuhletal
Kaulsdorf Nord
Cottbusser Platz
Hellersdorf
Louis-Lewin-Straße
Hönow
U6:
Borsigwerke
Holzhauser Straße
Seestraße
Hallesches Tor
Platz der Luftbrücke
Alt-Tempelhof
Westphalweg
U7:
Altstadt Spandau
Zitadelle
Paulsternstraße
Rohrdamm
Siemensdamm
Halemweg
Mierendorffplatz
Adenauerplatz
Konstanzer Straße
Blissestraße
Bayerischer Platz
Eisenacher Straße
Möckernbrücke (U7)
Gneisenaustraße
Karl-Marx-Straße
Grenzallee
Parchimer Allee
Zwickauer Damm
U8:
Residenzstraße
Franz-Neumann-Platz
Pankstraße
Weinmeisterstraße
Heinrich-Heine-Straße
Moritzplatz
Schönleinstraße
U9:
Nauener Platz
Birkenstraße
Hansaplatz
Spichernstraße
Güntzelstraße
Friedrich-Wilhelm-Platz
Schloßstraße.
Derzeit werden für alle noch nicht ausgestatten U-Bahnhöfe Bauplanungen erstellt und in die Genehmigung gebracht, so dass planmäßig 2020 alle U-Bahnhöfe mit Aufzügen ausgestatten sein sollen.“
Frage 4: Welche konkreten denkmalrechtlichen Be-denken verhinderten bislang die Planung von Aufzügen am Ernst-Reuter-Platz?
Frage 5: Wie arbeiten die BVG, der Bezirk und der Senat an der Lösung dieses Problems und wann ist mit einer abgestimmten Planung zu rechnen?
Frage 6: Wie lange dauert der Einbau der Aufzüge am U-Bahnhof Ernst-Reuter-Platz und wann soll er abge-schlossen werden?
Frage 7: Welche zeitliche Verzögerung und welche Kostensteigerungen entstehen durch die erforderliche Umplanung?
Antwort zu 4. bis 7.: Die BVG teilt hierzu Folgendes mit:
„Es bestehen derzeit noch Uneinigkeiten zwischen der unteren und der oberen Denkmalschutzbehörde. Konkret geht es bei den Bedenken um die Einhaltung von Sichtachsen und die Aufstellung von Pflanzkübeln. Die Planung von Aufzügen und die Bestimmung eines geeig-neten Standortes dauern daher noch an.
Protokollierte Abstimmungsgespräche finden seit An-fang 2015 mit der BVG, dem Bezirk und dem Senat statt. Neue Einwände erfordern immer wieder neue Prüfungen und Berechnungen. Da noch keine finale Entscheidung getroffen wurde, kann kein Endtermin der Planung und auch nicht für die Bauzeit bzw. die Fertigstellung genannt werden.
Sind die Vorabstimmungen abgeschlossen, müssen die Planungen von den Genehmigungsbehörden begutachtet und genehmigt werden. Danach kann mit der Auftrags-vergabe und dem Bau begonnen werden. Wie lange dieser Prozess noch dauern wird, kann derzeit nicht abgesehen werden. Ob und in welcher Höhe eine Kostensteigerung entsteht, kann zum jetzigen Planungsstand noch nicht beziffert werden.“
Frage 8: Wie unterstützen Senat und Bezirk die BVG bei der Lösung der technischen Probleme beim Einbau von Aufzügen am Bahnhof Deutsche Oper und wann ist hier mit einer abgestimmten Planung und der baulichen Realisierung zu rechnen?
Antwort zu 8: Für den behindertengerechten Zugang zum U-Bahnhof Deutsche Oper liegt noch keine techni-sche Lösung der BVG vor, da dieser U-Bahnhof im Hin-blick auf den Aufzugseinbau einer der schwierigsten Bahnhöfe Berlins ist, denn die zwei Bahnsteige liegen direkt unter den Fahrbahnen der Bismarckstraße.
Grundsätzlich unterstützen Senat und Bezirke die BVG, die jeweils optimalen Lösungen zu finden, schnell abzustimmen und gegebenenfalls planrechtlich zu sichern. So wird es auch bei der Aufzugsplanung und ihrer Um-setzung beim U-Bahnhof Deutsche Oper geschehen.
Da die BVG bei der Aufzugsplanung zurzeit noch mit der Grundlagenermittlung befasst ist, können Termine für das Vorliegen der abgestimmten Planung und die Inbe-triebnahme der Aufzüge an diesem Bahnhof noch nicht genannt werden.
Berlin, den 18. März 2016
In Vertretung
C h r i s t i a n G a e b l e r
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Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
(Eingang beim Abgeordnetenhaus am 22. Mrz. 2016)
Vor 46 Jahren, am 6. Mai 1970, titelte der Tagesspiegel: „1980 mit der #U-Bahn in das #Märkische Viertel“. Daraus wurde bekanntermaßen nichts, der damalige Bausenator hatte schlicht zu viel versprochen. Die 1963 bis 1974 entstandene Hochhaussiedlung in Reinickendorf ist bis heute ohne U-Bahn-Anschluss. Fast alle Bewohner der Siedlung sind auf den #Bus angewiesen, um zum #U- und #S-Bahnhof #Wittenau zu kommen. Das will die CDU ändern. Erstmals seit vielen Jahren gibt es wieder Bewegung in dieser von vielen längst vergessenen Diskussion, angetrieben vom örtlichen CDU-Abgeordneten Michael Dietmann. Dieser will am morgigen Dienstag eine Unterschriftensammlung starten.
"Gemeinsam mit den Bürgern im Märkischen Viertel wollen wir den Senat von Berlin auffordern, jetzt zügig den Baubeginn zu starten“, teilte Dietmann mit. Er habe bereits an den Regierenden Bürgermeister und den Verkehrssenator (beide SPD) geschrieben. Die CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus unterstütze die Forderung, versichert Dietmann. „Seit Jahrzehnten war immer wieder versprochen worden, dass die Großsiedlung an das U-Bahn-Netz angeschlossen wird“, sagt Dietmann. Das stimmt für die Frühzeit des „MV“ – nicht aber für die vergangenen 20 Jahre. Als im September 1994 der damalige Bausenator Wolfgang Nagel (SPD) die neue Strecke der U8 bis zum S-Bahnhof Wittenau eröffnete, nannte er eine weitere Verlängerung ins Märkische Viertel „nicht mehr sinnvoll“.
Kurz vor dem Märkischen Viertel ist die U-Bahn zuende
Nicht nur die S-Bahn baut in diesem Jahr überall in der Stadt (unter anderem ist der Ring wochenlang unterbrochen (Alle Infos hier unter diesem Tagesspiegel-Link) Auch die #BVG hat ein #Baustellenjahr vor sich. Hier die wichtigsten Projekte 2016.
Bis 25. November wird noch auf der #U2 gebaut, zwischen Ruhleben und Olympia-Stadion werden Gleise und Bahndamm saniert. Die Buslinie 131 ist von Ruhleben bis Olympiastadion verlängert.
Bis 22. April wird noch auf der #U6 zwischen Kurt-Schumacher-Platz und Wedding gebaut, allerdings nur nachts.
Gleisarbeiten sind geplant auf der #U7 zwischen Grenzallee und Rudow, vom 24. April bis 13. Mai gibt es Pendelverkehr.
Auf der #U5 werden Weichen erneuert in Kaulsdorf-Nord. Zwischen dem 6. und 15. Juli fahren zwischen Cottbusser Platz und Wuhletal nur Busse. Züge in Richtung Hönow halten bis 21. März nicht am Bahnhof Neue Grottkauer Straße. Grund dafür ist die Modernisierung anlässlich der IGA 2017.Und dann ist da ja noch eine andere Baustelle… Hier die Bilder vom neuen Tunnel zwischen Alexanderplatz und Brandenburger Tor: