Tarife: Verbilligter Frauenfahrschein der BVG, aus Senat

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Vorbemerkung der Verwaltung:
Die Schriftliche Anfrage betrifft Sachverhalte, die der Senat nicht aus eigener Zuständigkeit und Kenntnis beantworten kann. Er ist gleichwohl bemüht, Ihnen eine Antwort auf Ihre Frage zukommen zu lassen und hat daher die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) um Stellungnahme gebeten, die von dort in eigener Verantwortung erstellt und dem Senat übermittelt wurde. Sie wird nachfolgend entsprechend gekennzeichnet wiedergegeben.Vorbemerkung des Abgeordneten:Laut Presseberichten gab die BVG am 18.03.19 anlässlich des „Equal Pay Day“ verbilligte Fahrscheine für Frauen ab. https://www.bz-berlin.de/berlin/mitte/bvg-gibt-frauen-heute-160-euro-rabatt
Frage 1:Wie hoch waren die Kosten dieser Maßnahme?
Frage 2:Wie, bzw. aus welchem Budget wurde diese Maßnahme konkret finanziert?
Antwort zu 1und 2:Die BVG hat hierzu mitgeteilt:„Das ́Frauenticket ́am Equal Pay Day war eine PR-Aktion der BVG, die (a)die BVG als attraktiven Arbeitgeber präsentiert hat,(b)im Sinne der gesellschaftlichen Verantwortung der BVG als öffentlichem Unternehmen ein gesellschaftliches Thema aufgegriffen hat, und
2(c) durch ein weltweites Medienecho eine positive Aufmerksamkeit für die BVG und das Land Berlin als innovative und lebenswerte Stadt erzeugt hat.Da es sich um eine PR-Aktion handelt, wurden die Kosten aus dem Marketingbudget der BVG getragen. Bei den Kosten handelt sich um Mindereinnahmen aus der Rabattierung der Tickets, die teilweise jedoch durch Mehrverkäufe ausgeglichen werden. So lag allein der Abverkauf der Umweltkarte (Jahreskarte) des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) bei mehr als dem Dreizehnfachen eines durchschnittlichen Tages. Die Detailanalysen sind noch nicht abgeschlossen, so dass aktuell die Kosten der Rabattierung ohne Berücksichtigung der Mehreinnahmen mit insgesamt ca. 65.000 Euro anzugeben sind. In die Einnahmenaufteilung mit den anderen Verkehrsunternehmen wird die BVG die Einnahmen entsprechend dem regulären, nicht rabattierten Preis einbringen, so dass den anderen Verkehrsunternehmen kein Nachteil entsteht.“
Frage 3:Wie war angesichts der Tatsache, dass es für diese Aktion nur einen einzigen Automaten gab, gewährleistet, dass alle in Berlin interessierten Frauen an die verbilligten Tickets kamen?
Antwort zu 3:Die BVG hat hierzu mitgeteilt:„Das ́Frauenticket ́ galt im VBB-Tarifbereich Berlin AB. Es handelte sich um einenSonderfahrausweis mit Gültigkeit ausschließlich am 18.03.2019 (bis 03:00 Uhr des Folgetages) im Tarifbereich Berlin AB, unter Bezugnahme auf den VBB-Tarif Teil C Nummer 1.1. Der Verkauf erfolgte als Tageskarte an allen stationären Automaten und in den Kundenzentren der BVG und war somit in ganz Berlin verfügbar. Lediglich das erweiterte Angebot an rabattierten Fahrscheinen (Einzelfahrschein, Monatskarten und Jahreskarte) war an einem speziell ausgerüsteten Automaten verfügbar. An diesem Automat war für alle Interessierten ein Ticketkauf von 07:30 Uhr bis 21:30 Uhr des 18.03.2019 möglich.“
Frage 4:Wie war angesichts der eingebauten „Gesichtserkennungssoftware“ gewährleistet, dass datenschutzrechtliche Bestimmungen eingehalten wurden?
Antwort zu 4:Die BVG hat hierzu mitgeteilt:„Die Gesichtserkennung war nur ein Marketinginstrument und nicht aktiv. Der Automat wurde immer von einer Person vor Ort gesteuert.“
Frage 5:Wie war angesichts der Tatsache, dass nur unbare Bezahlung möglich war, gewährleistet, dass datenschutzrechtliche Bestimmungen eingehalten wurden?
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Antwort zu 5:Die BVG hat hierzu mitgeteilt:„Die bargeldlose Bezahlung wurde wie an allen stationären Automaten der BVG abgewickelt und ist datenschutzkonform.“
Frage 6:Wie war konkretgewährleistet, dass auch „diverse“ Menschen, oder Menschen, die sich nur gelegentlich dem weiblichen Geschlecht zugehörig fühlen, an ein verbilligtes Ticket kamen?
Frage 7:Wie wird bei Kontrollen gewährleistet sein, dass „diverse“ Menschen, oder Menschen, die sich nur gelegentlich dem weiblichen Geschlecht zugehörig fühlen, sich bei der Nutzung des Tickets auch tatsächlich und während der gesamten Gültigkeitsdauer dem weiblichen Geschlecht zugehörig fühlen?
Frage 8:Wird im Nachgang zu einer Fahrscheinkontrolle, die Zweifel an der Echtheit der Angaben zum tatsächlichen oder angenommenen (temporären) Geschlecht aufkommen lässt, eine ärztliche Untersuchung oder ein psychologisches Kontrollgespräch angesetzt?
Frage 9:Wie wird gewährleistet sein, dass weibliche Menschen, die sich in ein anderes Geschlecht umoperieren lassen, dieses verbilligte Ticket nach einer erfolgten Operation nicht mehr nutzen? Wie sind die Rückgabemodalitäten? Erfolgt eine ärztliche Untersuchung?
Frage 11:Wie wird gewährleistet,dass vermeintliche Transsexuelle männlichen Geschlechts, die nur aus beruflichen Gründen in die weibliche Geschlechtsrolle wechseln (sog. „Draq-Queens“) das verbilligte Ticket nicht für Privat-sondern nur für Dienstfahrten nutzen?
Frage 12:Wie beurteilt die BVG die hier offensichtliche Benachteiligung „diverser“ und männlicher Menschen?
Antwort zu 6 bis 9, 11 und 12:Die BVG hat hierzu mitgeteilt:„Die BVG urteilt nicht über die Geschlechteridentität ihrer Kunden.Der Erwerb des Sonderfahrscheins ́Frauenticket ́ war für jeden zugänglich und an den stationären Automaten möglich. Das Ticket war nur am 18.03.2019 gültig (bis 3 Uhr des Folgetages). Während der Gültigkeitsdauer konnte kein Missbrauch festgestellt werden und es gab keine Kundenbeschwerden, dass eine ungerechtfertigte Feststellung eines erhöhten Beförderungsentgelts stattgefunden hätte. Bei den weiteren rabattierten Fahrscheinen (Einzelfahrschein, Monatskarten und Jahreskarte) geht die BVG daher ebenfalls von einer tarifkonformen Nutzung aus.“
Frage 10:Wie ist der Gleichbehandlungsgrundsatz gegenüber männlichen Menschen, die eine geringere Bezahlung als ihre weiblichen oder „diversen“ Kollegen erhalten, gewährleistet?
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Antwort zu 10:Die BVG hat hierzu übermittelt:„Der Equal Pay Day ist ein internationaler Aktionstag, der auf das Thema geschlechterspezifischer Lohnungleichheit hinweist. Dabei handelt es sich nicht um Einkommensunterschiede einzelner Vergleichsfälle, sondern um die allgemeine Lohnlücke, die das Statistische Bundesamt als Gender Pay Gap ausweist. Der 18. März symbolisiert dabei den Tag, an dem sich die geschlechterspezifische Lohnlücke zum Vorjahr schließt.Die BVG steht für Gleichberechtigung und Diversität. Mit der Aktion zum EqualPay Day hat sich die BVG als attraktiver Arbeitgeber mit gleicher Bezahlung unabhängig vom Geschlecht positioniert.“
Frage 13:Wie beurteilt der Senat die hier offensichtliche Benachteiligung „diverser“ und männlicher Menschen?
Antwort zu 13:Chancen-und Geschlechtergerechtigkeit sindeine Grundlage für den sozialen Zusammenhalt, siesind gesellschaftliche Wertvorstellungen, die vom Berliner Senat geteilt werden. Auf ihreVerwirklichung wird im Rahmen der Richtlinien der Regierungspolitik konsequent hingearbeitet.Vor diesem Hintergrund sieht der BerlinerSenat die Marketingaktion der BVG als interessantenAnsatz, auf die bis heute existierenden Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen hinzuweisen.

Berlin, den 03.04.2019In VertretungStefan TidowSenatsverwaltung fürUmwelt, Verkehr und Klimaschutz

VBB: „VBB im Dialog“ in Seelow zum 20 jährigen VBB-Jubiläum, aus VBB

„#VBB im Dialog“ in Seelow zum 20 jährigen VBB-Jubiläum
Ministerin Kathrin #Schneider und VBB-Chefin Susanne #Henckel informieren über Ausbaupläne im Bahnverkehr
Mehr Züge, mehr Sitzplätze im #Regionalverkehr
#Vergabeverfahren Netz Lausitz gestartet: Direktverbindung von Frankfurt (Oder) nach Leipzig
Verkehr auf der Ostbahn wird weiterentwickelt
20 Jahre einheitlicher VBB-Tarif: Steigerung der Zahl der VBB‑Fahrgäste von 1 Mrd. auf 1,5 Milliarden pro Jahr

In der letzten von fünf VBB im Dialog-Veranstaltungen in Brandenburg haben Verkehrsministerin Kathrin Schneider, VBB-Geschäftsführerin Susanne Henckel, Detlef #Bröcker, Geschäftsführer der NEB Betriebsgesellschaft und Vertreter der DB Netz AG heute in Seelow über das Nahverkehrsangebot in der Region #Märkisch-Oderland, #Oder-Spree und der Stadt #Frankfurt (Oder) berichtet. Themenschwerpunkte waren das Fahrplanangebot auf der Schiene, das Infrastrukturprojekt #i2030, Ausbaupläne auf der #Ostbahn und neue Angebote im #VBB-Tarif, der in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum feiert.Verkehrsministerin Kathrin Schneider: „Immer mehr Fahrgäste nutzen die schnellen #Bahnverbindungen, deshalb weiten wir das Angebot deutlich aus. 10 Millionen mehr Zugkilometer auf den Schienen im Land Brandenburg ist das Ziel. Dafür stehen die geplanten Verbesserungen im #Lausitz-Netz, die Bestellungen im Netz #Elbe-Spree und das Infrastrukturprojekt i2030. Die #Ausschreibung für das Netz Lausitz ist der nächste Schritt im Rahmen unserer Offensive für mehr Züge, bessere Takte und mehr Qualität im #Regionalbahnverkehr. Auch den weiteren Ausbau der Ostbahn haben wir im Blick. Etwa 20 Millionen Euro haben das Land und die Deutsche Bahn in den vergangenen Jahren investiert. Jetzt geht es um den weiteren Ausbau und die Elektrifizierung voranzubringen.“VBB-Geschäftsführerin Susanne Henckel: „Wir erweitern das Verkehrsangebot und achten gleichzeitig auch auf mehr Qualität im Regionalverkehr: Längere Züge und damit mehr Platz für die Fahrgäste, für Fahrräder und Gepäck, WLAN-Zugang, Online-Besetzungsanzeige für Sitzplätze und Fahrradstellplätze sind nur einige der Verbesserungen, die wir im gesamten Verbundgebiet einführen werden. Da insbesondere der RE10 zwischen Frankfurt (Oder) und Leipzig eine überregionale Bedeutung hat, setzen wir hier auf einen noch größeren Sitzkomfort durch größere Sitzabstände und Kofferregale nahe den Sitzplätzen.“Verkehrsministerin Schneider eröffnete mit dem „VBB im Dialog“ in Seelow die letzte von insgesamt fünf öffentlichen Gesprächsrunden für die Planungsregion Märkisch-Oderland, Oderland-Spree und Frankfurt (Oder). Zentrales Thema war die steigende Nachfrage im Eisenbahnregionalverkehr. Vor allem in den Hauptverkehrszeiten nutzen immer mehr Menschen die schnellen Züge im Verbundgebiet. Um Entlastung zu schaffen, haben die Länder Berlin und Brandenburg in den künftigen Verkehrsverträgen im Netz Elbe-Spree (www.vbb.de/nes) und im Netz Lausitz (vbb.de/wettbewerb-bahnverkehr) deutliche Verbesserungen im Angebot geplant. Allein im Netz Elbe Spree wird es ein Mehrangebot auf der Schiene von 30 Prozent und höherem Komfort in den Zügen geben.Im Netz Elbe-Spree werden zum Beispiel ab Dezember 2022 in der Hauptverkehrszeit drei Verbindungen pro Stunde zwischen Frankfurt (Oder), Berlin, Potsdam und Brandenburg a.d. Havel eingerichtet. Damit erhöht sich die Sitzplatzkapazität pro Stunde auf mehr als 700 Plätze. Unterschiedliche Einstiegshöhen pro Fahrzeug ermöglichen stufenfreien Einstieg an 55cm-und 76cm-Bahnsteigen.Im Netz Lausitz wird ebenfalls ab Dezember 2022 eine Direktverbindung zwischen Frankfurt/Oder und Leipzig (RE10) umgesetzt. Im RE10, wie auch im gesamten Netz Lausitz, wird der Sitzkomfort nochmals durch größere Sitzabstände und Kofferregale nahe den Sitzplätzen erheblich aufgewertet.Da mit den Ausweitungen im Angebot auch ein Wachstum bei der Infrastruktur unerlässlich ist, nahm bei der Veranstaltung auch das Infrastruktur-Planungsprojekt i2030 einen breiten Raum ein. Speziell auf der Strecke des RE1 stehen notwendige Investitionen bei der Verlängerung von Bahnsteigen an, um künftig längere Züge einsetzen zu können. Im Rahmen der „Engpassbeseitigung S-Bahn“ wird der zweigleisige Ausbau über Hoppegarten hinaus Richtung Strausberg untersucht. www.i2030.deEin weiteres wichtiges Thema war die Ostbahn. In den vergangenen Jahren wurden hier bereits größere Ausbauten abgeschlossen, wie z.B. der zweigleisige Begegnungsabschnitt zwischen Strausberg und Rehfelde, der Umbau des Bahnhofs Strausberg, die Modernisierung von Stationen und die Inbetriebnahme der Strecke Berlin-Lichtenberg – Berlin Ostkreuz (unten) für die Züge der Linie RB26. In Vorbereitung/Planung sind die Erneuerung der Bahnsteiganlage im Bahnhof Rehfelde, der Ersatzneubau der zweigleisigen Oderbrücke und der Ausbau der Station Werbig zum Kreuzungsbahnhof.Weiteres zentrales Planungsthema für die Region war das verkehrliche Wachstum in der Region. Die Grundlagen sind dabei im Landesnahverkehrsplan mit der vorgesehenen Steigerung um fast zehn Millionen Zugkilometer in den nächsten Jahren gelegt. https://mil.brandenburg.de/sixcms/detail.php/835726Am 1. April hat sich die Einführung der VBB-Tarifs zum 20. Mal gejährt. Die Zahl der VBB-Fahrgäste sei seitdem von rund einer Milliarde auf 1,5 Milliarden Fahrgäste gewachsen, so die Verbundchefin – ein Trend, der durch die Ausbaupläne anhalten werde.
Weitere Details: vbb.de/vbbimdialog, vbb.de/nes, i2030.de
Twitter: 
@VBB_BerlinBB #vbbimdialog

Taxi + Flughäfen: Flughafen Schönefeld Taxifahrer streiken am Airport, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/flughafen-schoenefeld-taxifahrer-streiken-am-airport/24162300.html

Am #Flughafen #Schönefeld haben sich am Freitagabend mehrere Dutzend #Taxifahrer zu Protesten versammelt. Grund sind offenbar Flughafengebühren.

Der Mega-BVG-Streik kommt wohl erst am Montag, doch schon am Freitagabend gibt es am Flughafen Schönefeld einen Ausstand: Dort streiken am Abend rund 40 Taxifahrer, bestätigte die Flughafengesellschaft FBB einen Bericht der „B.Z.“, der zudem Bilder der Streikenden zeigt. Demzufolge richtet sich der Streik gegen eine geplante Erhebung der Flughafengebühr.
Diese soll offenbar von 1,50 Euro auf 2,50 Euro steigen, ohne dass der Betreiber #Apcoa Park Management mit den Taxifahrern Rücksprache gehalten habe, erklärte der #Taxiverband Berlin-Brandenburg laut „B.Z.“.

Tarife + VBB: 20 Jahre einheitlicher VBB-Tarif – Neue Tarif-Angebote zum Jubiläum, aus VBB

https://www.vbb.de/search/press/20-jahre-einheitlicher-vbb-tarif-fr-berlin-und-brandenburg

20 Jahre einheitlicher #VBB-Tarif für Berlin und Brandenburg
Neue #Tarif-Angebote zum #Jubiläum – günstiger fahren im VBB

#VBB-Firmenticket für Berlin und Brandenburg:
Arbeitnehmer|innen sparen 168- bzw. 276 Euro p.a.
Verbundweites VBB-Azubiticket für 365 Euro p.a.
#Kostenloses #Schülerticket Berlin AB
Zahl der Fahrgäste seit VBB-Gründung auf 1,5 Mrd. gestiegen
Pünktlich zum 20-jährigen Jubiläum des VBB-Tarifs haben heute der Regierende Bürgermeister Michael Müller, Berlins Verkehrssenatorin Regine Günther, Brandenburgs Verkehrsministerin Kathrin Schneider und VBB-Geschäftsführerin Susanne Henckel neue Tarifprodukte vorgestellt, die noch in diesem Jahr eingeführt werden sollen. Das neue VBB-Azubiticket wird im gesamten Verbundgebiet gelten, das kostenlose Schülerticket im Tarifbereich Berlin AB und das neue VBB-Firmenticket mit Arbeitgeberzuschuss wird wie bisher für alle Tarifstufen erhältlich sein. Seit dem 1. April 1999 gibt es für Berlin und Brandenburg ein einheitliches VBB-Tarifsystem. Die Zahl der Fahrgäste, die jedes Jahr mit Bahnen und Bussen des Öffentlichen Personennahverkehrs fahren, stieg seitdem von 1 Milliarde auf mehr als 1,5 Milliarden pro Jahr.

Mit dem neuen VBB-Firmenticket fahren Arbeitnehmer|innen in Berlin und Brandenburg ab dem 1. September 2019 zukünftig noch günstiger mit Bus und Bahn zur Arbeit. Voraussetzung ist, dass sich der Arbeitgeber mit einem Fahrtkostenzuschuss für öffentliche Verkehrsmittel beteiligt. Je nach Zuschusshöhe geben die VBB-Verkehrsunternehmen einen ÖPNV-Rabatt dazu. Mit dem Engagement des Arbeitgebers, der sich an den Fahrtkosten mit einem Mindestzuschuss beteiligt, bringt es den Arbeitnehmer|innen eine jährliche Ersparnis von mindestens 168 Euro bzw. 276 Euro pro Ticket.
Das kostenlose Schülerticket Berlin AB und das VBB-Azubiticket werden zum 1. August 2019 eingeführt. Die Abstimmungen für beide Tarifprodukte finden derzeit noch im Detail statt.

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin: „Herzlichen Glückwunsch VBB! Der einheitliche Tarif ist eine Erfolgsgeschichte. Das beweisen die seit Jahren ungebrochen steigenden Fahrgastzahlen. Mit attraktiven Angeboten im Tarif entlasten wir die Berlinerinnen und Berliner. Wie in der Koalitionsvereinbarung versprochen, wird das VBB-Firmenticket für das Stadtgebiet Berlin unter der 50-Euro-Marke liegen und das Schülerticket in Berlin wird kostenlos. Aber nicht nur Stammkunden profitieren mit Ihren Aboverträgen, sondern alle Fahrgäste, denn seit mehr als zwei Jahren haben wir Preiserhöhungen für den VBB-Tarif ausgesetzt. Bei immer mehr Einwohnerinnen und Einwohnern in der Region und in der Hauptstadt zeigt sich der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg leistungsfähig und vorbildlich.“

Kathrin Schneider, Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg: „Wir sind auf einem guten Weg, die Mobilität überall im Land zu verbessern. Mehr Züge, mehr Angebote und mehr Qualität heißt auch: Einfache und günstige Tickets, die den Umstieg auf die Öffentlichen Verkehrsmittel erleichtern. Für das VBB-Firmenticket und das VBB-Azubiticket haben wir Konditionen geschaffen, bei denen auch kleinere und mittlere Unternehmen attraktive Angebote für ihre Fachkräfte setzen können, um zu sparen und gleichzeitig umweltfreundlich unterwegs sein. Jetzt kommt es darauf an, dass alle mitmachen.“

Regine Günther, Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz des Landes Berlin: „Mit dem neuen Jobticket machen wir den ÖPNV im VBBLand Berlin und Brandenburg noch attraktiver. Das ist gut für die Menschen, die Umwelt und den Klimaschutz. Nur durch die gemeinsame Anstrengung von Wirtschaft und Ländern können wir erfolgreich sein.“

Susanne Henckel, Geschäftsführerin des VBB: “Es freut mich sehr, dass wir pünktlich zum 20-jährigen VBB-Jubiläum neue, attraktive Tarifangebote einführen können: VBB-Firmenticket, VBB-Azubiticket, kostenlose Schülertickets in Berlin – das sind echte Meilensteine zum #VBBLand-Geburtstag. Der VBB-Tarif hat sich bewährt und steht für das einheitliche Angebot in beiden Ländern Berlin und Brandenburg. Wir danken den Verkehrsunternehmen für die sehr gute Zusammenarbeit in all der Zeit und den Fahrgästen für ihr Vertrauen.“

Neu: VBB-Firmenticket mit verpflichtendem Arbeitgeberzuschuss
Das neue VBB-Firmenticket bietet Arbeitgebern die Möglichkeit, sich mit ihrem Engagement für den umweltfreundlichen Öffentlichen Nahverkehr zu profilieren. Konkret bedeutet das: Zahlt die Firma monatlich mindestens 10 Euro zu den Fahrtkosten eines Beschäftigten, dann geben die Verkehrsunternehmen einen ÖPNV-Rabatt in Höhe von vier Euro monatlich pro Beschäftigten. Dieser Rabatt verdoppelt sich, wenn mindestens 15 Euro monatlich seitens des Arbeitgebers beigesteuert werden. Jeder Euro, den der Arbeitgeber darüber mehr zahlt, verringert den Eigenanteil der Beschäftigten am VBB-Firmenticket. Möglich ist auch, dass die Firmen die kompletten Ticketkosten für ihre Arbeitnehmer|innen übernehmen. Die Beteiligung des Arbeitgebers mit einem Fahrtkostenzuschuss für Bus und Bahn (Arbeitgeberzuschuss) ist in unbegrenzter Höhe steuerlich absetzbar. Seit dem 1. Januar 2019 können diese Aufwendungen geltend gemacht werden. Mit dem VBB-Firmenticket erhalten Arbeitgeber ein wirkungsvolles Instrument, das sie bei der Fachkräfteanwerbung und bei der Bindung ihrer Arbeitnehmer|innen unterstützt.

Vertragsabschluss bereits ab fünf Tickets
Für das neue VBB-Firmenticket wurde auch die Mindestzahl der am Firmenticket teilnehmenden Beschäftigten deutlich gesenkt. Waren vorher mindestens 50 Teilnehmer|innen erforderlich, ist es jetzt für kleinere Unternehmen bereits ab fünf Teilnehmer|innen möglich, das neue VBB-Firmenticket zu erwerben.

20 Jahre VBB-Tarif: Ein Ticket für alle – 38 Verkehrsunternehmen in Berlin und Brandenburg
Im Einigungsvertrag von 1990 wurde ein gemeinsamer Verkehrsverbund für Berlin und Brandenburg vereinbart. Die Idee: 38 Verkehrsunternehmen, ein Ticket. Busse, U-, S-, Regional- oder Straßenbahnen – sogar Fähren – sollten mit einem Fahrausweis genutzt werden können. Es dauerte bis zum 1. April 1999, bis aus der Vision der konkrete VBB-Tarif wurde. Zum Start nutzte rund eine Milliarde Menschen den neuen VBB-Tarif mit einheitlichen Fahrausweisen. Seitdem setzte eine dynamische Entwicklung ein: Moderne Fahrzeuge, Echtzeitdaten, Handyticket, WLAN und ein erhebliches Mehr an verkehrlichem Angebot prägen heute das #VBBLand. Die früheren Grenzen sind heute praktisch unsichtbar geworden. Eine halbe Milliarde Fahrgäste konnten dazugewonnen werden.

Weitere Details: vbb.de/20Jahre, vbb.de/firmenticket, vbb.de/presse
Twitter: #VBBLand

Tarife + BVG: Gute News für Pendler Firmenticket für Berlin und Brandenburg wird deutlich billiger, aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/gute-news-fuer-pendler-firmenticket-fuer-berlin-und-brandenburg-wird-deutlich-billiger-32282004?dmcid=nl_20190327_32282004

Wer mit Bus und Bahn zur Arbeit fährt, kann sich auf niedrigere Fahrpreise freuen – wenn der #Arbeitgeber mitspielt. Am Freitag sollen Details des neuen #Firmentickets für Berlin und Brandenburg bekanntgegeben werden. Dank des Angebots, für das sich die rot-rot-grüne Koalition eingesetzt hat, können #Pendler ihre Ausgaben von diesem Spätsommer an deutlich drücken.

#Firmenticket wird deutlich billiger – Arbeitgeber muss sich aber mit Zuschuss beteiligen
Für das bisherige Firmenticket gewähren die Verkehrsbetriebe fünf Prozent Rabatt. Doch der geringe Abschlag vom #Jahresabo-oder #Jahreskartenpreis erscheint offenbar als wenig attraktiv. Je nachdem, ob der #Jahresbetrag in zwölf Raten oder auf einmal abgebucht wird, kostet zum Beispiel das Firmenticket für das Stadtgebiet Berlin (Berlin AB) derzeit 60,25 oder 57,63 Euro pro Monat – eine Ersparnis von nur rund drei Euro.
Die Bedingung, dass ein Unternehmen mindestens 50 Mitarbeiter haben muss, um sich zu qualifizieren, wirkt als weitere Hürde. Künftig dürfen auch kleine Betriebe mit wenigen Mitarbeitern …

Tarife: Potsdam Hauptbahnhof: Deutsche Bahn gibt Reisezentrum auf, aus MAZ

http://www.maz-online.de/Lokales/Potsdam/Hauptbahnhof-Deutsche-Bahn-zieht-aus-Reisezentrum

Neuaufstellung des #Reisezentrums im Hauptbahnhof #Potsdam: Ab dem kommenden Jahr übernehmen die Verkehrsbetriebe (#ViP) Verkauf und Beratung. Die Bahn zieht sich zurück. Die Mitarbeiter sind verunsichert.

Die Deutsche Bahn (DB) plant, sich mit ihrem #Reisezentrum zum Jahresende am Potsdamer Hauptbahnhof zurückzuziehen. Das wurde den Mitarbeitern kürzlich in einer #Betriebsversammlung mitgeteilt. Bei den Betroffenen sorgte die Nachricht für Verunsicherung. Die Verantwortlichen hingegen sehen die geplanten Veränderungen vor allem positiv.

Konkret soll sich Folgendes ändern: Das #DB-Team zieht aus, stattdessen übernehmen die Verkehrsbetriebe Potsdam (ViP) als externe Partner die Räume der Bahn in der oberen Etage. Sie sollen den gesamten #Ticketverkauf des Bahn-Tarifs für Nah- und Fernverkehr übernehmen. Auch die #Tourist-Information neben dem S-Bahn-Schalter soll dort …

Tarife: Das erste Frauenticket im ÖPNV Frauen verdienen in Deutschland durchschnittlich 21 Prozent weniger als Männer., aus BVG

#Frauen verdienen in Deutschland durchschnittlich 21 Prozent weniger als Männer. Deshalb führt die BVG am 18. März 2019, dem #Equal Pay Day, für einen Tag das weltweit erste #Frauenticket ein: Frauen zahlen damit 21 Prozent weniger für einen Fahrschein als Männer.

Das Frauenticket gibt es nur am 18. März 2019 als #Tageskarte für den Tarif-Bereich Berlin AB. Es kostet 5,50 Euro statt regulär 7 Euro. Erhältlich ist es an allen BVG-Automaten im U-Bahnbereich. Und das natürlich nur für Frauen.

Übrigens: Bei den Berliner Verkehrsbetrieben ist die gleiche Bezahlung von Männern und Frauen in allen Berufen natürlich selbstverständlich. Für die Förderung von Frauen und die Geschlechtergleichstellung wurde Deutschlands größtes Nahverkehrsunternehmen bereits mehrfach ausgezeichnet – unter anderem mit dem Berliner Frauenpreis 2017.

Mit freundlichen Grüßen

BVG-Pressestelle

Tel. +49 30 256-27901

www.bvg.de/presse

pressestelle@bvg.de

Tarife: Frag doch mal BerTi Als erstes deutsches Nahverkehrsunternehmen testet die BVG mit dem Pro-jekt „BerTi“ den Ticketverkauf über einen Chat-Bot im Facebook Messenger. aus BVG

Als erstes deutsches Nahverkehrsunternehmen testet die BVG mit dem Pro-jekt „#BerTi“ den #Ticketverkauf über einen #Chat-Bot im Facebook Messenger. Ab sofort, pünktlich zum Start der #Tourismusmesse #ITB am Mittwoch, ist die vor allem bei Touristen beliebte #Tageskarte für den Tarifbereich Berlin AB über diesen neuen #Vertriebskanal erhältlich.

„Wir glauben, dass der schnelle und bargeldlose Ticketkauf ohne vorherige Registrierung vor allem bei den Berlinbesucherinnen und -besuchern aus aller Welt gut ankommen wird“, sagt Dr. Martell Beck, BVG-Bereichsleiter für Vertrieb und Marketing. „Bei entsprechender Akzeptanz prüfen wir eine Ausweitung auf andere Ticketkategorien.“

Die Nutzung ist für die Fahrgäste denkbar einfach. Sie müssen lediglich in der Messenger-App den „BVG -TicketBot““ kontaktieren. BerTi leitet die Kunden durch einen geführten Dialog auf Deutsch oder Englisch und bietet den Kauf einer Tageskarte Berlin AB an. Durch die Tastenauswahl „Ticket kaufen“ wird der Kaufvorgang automatisch in der Messenger-App gestartet und die digitale Tageskarte nach der Bezahlung direkt im Messenger angezeigt.

Der Name „BerTi“ für das neueste Kind der BVG-Vertriebsfamilie ist übrigens eine Abkürzung und steht für Berlinticket.

Facebookseite: https://www.facebook.com/bvg.TicketBot/

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Mit freundlichen Grüßen

BVG-Pressestelle

Tel. +49 30 256-27901

www.bvg.de/presse

pressestelle@bvg.de

Tarife: Fahrscheinkontrolleure in Berlin BVG-Kontrolleure: Wie sie arbeiten, was sie dürfen, aus rbb24.de

https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2019/02/bvg-kontrolleure-fahrausweispruefer-in-berlin.html

#Fahrkartenkontrolleure im Berliner Nahverkehr geraten immer wieder in die Kritik: Sie seien ungehobelt, ungepflegt, ungebildet und mitunter aggressiv, so der Vorwurf. Doch wer #Kontrolleur bei der BVG werden will, muss durchaus Ansprüchen genügen.

#Einstellungsvoraussetzungen für Fahrkartenkontrolleure bei der BVG:

  • „Sachkundeprüfung“ nach §34a GewO (Bewachungserlaubnis)
  • Führungszeugnis ohne Eintrag
  • gute Deutsch-Kenntnisse in Wort und Schrift
  • sicheres und freundliches Auftreten samt gepflegtem Erscheinungsbild

Wenn die Tür zuknallt, geben sie sich zu erkennen
Oft sind es Männer zwischen 30 und 40 Jahren – mit Vollbart vorne und Stiernacken hinten, mitunter sind es auch Frauen in ausgebleichten Jeans oder ältere Herren, die wie Versicherungsvertreter aussehen: Viele, die in Berlin in Bus und Bahn einsteigen, könnten Fahrkartenkontrolleure sein – doch im öffentlichen Nahverkehr geben sich diese immer erst dann zu erkennen, wenn die Türen zuknallen. „Die #Fahrscheine ma bitte“, heißt es dann und von zwei Seiten nähern sich die immer im Doppelpack arbeitenden …

Tarife: VBB-Firmenticket für Pendler soll billiger werden, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article216345839/VBB-Firmenticket-fuer-Pendler-soll-billiger-werden.html

Der Monatspreis für das #Ticket soll im Sommer auf unter 50 Euro sinken. Allerdings hat die Vergünstigung einen Haken.
Seit Langem wird darüber diskutiert, nun soll es endlich kommen: das verbilligte #Jobticket. Das neue #VBB-Firmen­ticket werde zur Jahresmitte eingeführt, kündigte am Freitag die Chefin des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB), Susanne #Henckel, über den Kurznachrichtendienst Twitter an. Einen genauen Zeitpunkt nannte sie allerdings nicht. Nur eine wichtige Bedingung: „Die #Arbeitgeber müssen einen #Zuschuss leisten – sonst gibt es das Ticket nicht“

Das Firmenticket gibt es in Berlin und Brandenburg schon seit Anfang der 90er-Jahre. Anfangs war es zehn Prozent billiger als eine normale Jahreskarte, seit einiger Zeit beträgt der Rabatt nur noch fünf Prozent. Je nach Zahlweise kostet das Firmenticket derzeit zwischen knapp 58 und 60 Euro im Monat. Es hat zudem den Nachteil, dass die Inhaber es anders als bei der regulären Umweltkarte nicht zeitweise an Familienangehörige …