S-Bahn: Keine S-Bahn zwischen Adlershof und Schönefeld – Regionalexpresszüge als clevere Alternative

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Die im Jahre 1962 in Betrieb genommene S-Bahn-Strecke nach Schönefeld muss grundlegend instandgesetzt werden. Nachdem bereits 1995 zwischen Altglienicke und Schönefeld Schienen erneuert wurden, ist nun der Abschnitt zwischen Grünauer Kreuz und Altglienicke an der Reihe.
Vier Kilometer Gleise und drei Weichen sind auszutauschen. Weiterhin erhält die gesamte Strecke neue Stromschienen. Auch die Eisenbahnbrücke über die Straße „Am Falkenberg“ erhält eine Verjüngungskur.

Die Deutsche Bahn investiert rund 11 Millionen Euro in diese Baumaßnahme. Damit wird unter der Berücksichtung des geplanten Großflughafens die dauerhafte Leistungsfähigkeit der Strecke sichergestellt.

Im Interesse eines zügigen Bauablaufs und der Vermeidung von Schienenersatzverkehr über 20 Wochenenden haben sich die DB Projektbau GmbH und die S-Bahn Berlin GmbH entschieden, den Abschnitt Adlershof – Flughafen Schönefeld für fünf Wochen komplett zu sperren.

Von Montag, 27. Oktober, 4 Uhr, bis Montag, 1. Dezember, 1.30 Uhr, fahren zwischen Adlershof und Flughafen Schönefeld ersatzweise Busse. Diese bedienen auch die Bahnhöfe Altglienicke und Grünbergallee und fahren zusätzlich direkt zum Flughafenterminal, so dass ein weiteres Umsteigen für Fluggäste nicht erforderlich ist. Als Alternative bieten sich zudem die Regionalexpresszüge der Linien RE 4 und RE 5 an, die tagsüber im 30-Minuten-Takt zwischen Flughafen Schönefeld – Ostbahnhof – Alexanderplatz – Friedrichstraße und Zoologischer Garten fahren.

Die Linie S9 verkehrt in diesem Zeitraum wie gewohnt von Zoologischer Garten über die Stadtbahn nach Adlershof und abweichend weiter nach Grünau. Die Linie S45 fährt von Gesundbrunnen über den westlichen Ring nach Schöneweide (nur montags bis freitags).

Ingo Priegnitz
Pressesprecher

S-Bahn: S-Bahn will keine Strecken stilllegen!

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Verkehrsunternehmen fordert vom Senat klare Aussagen zu verkehrspolitischen Zielen

Die öffentliche Diskussion der letzten Tage um eine mögliche Stilllegung von vier S-Bahn-Strecken nimmt die Geschäftsführung der S-Bahn Berlin GmbH zum Anlass, klar Position zu beziehen:

Zu keinem Zeitpunkt hat das Verkehrsunternehmen damit gedroht, den Verkehr teilweise einzustellen, wenn der Berliner Senat seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt. Vielmehr hat die S-Bahn Berlin GmbH immer betont, dass sie entsprechend der schriftlichen Bestellung des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) ihren Teil der Vereinbarung einhalten wird. S-Bahn-Geschäftsführer Walter Schumacher erklärt: „Der Konflikt zwischen dem Senat und der S-Bahn Berlin GmbH darf nicht auf dem Rücken von täglich über 1,1 Mio. Fahrgästen ausgetragen werden. Deshalb haben wir Ende letzter Woche Klage beim Landgericht Berlin eingereicht, um noch ausstehende Zahlungen in Höhe von 27,5 Mio. Euro einzufordern. Eine Verkehrsleistung zu bestellen und anschließend nicht wie vereinbart zu bezahlen, ist ein neuer Höhepunkt beim Umgang des Senats mit seiner katastrophalen finanziellen Situation.“

Gleichwohl haben die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und das Verkehrsunternehmen Szenarien besprochen, die im Falle eines weiteren Zurückhaltens von fest eingeplanten Bestellerentgelten eintreten könnten. Ob es zu Streckenstilllegungen kommt, ist allein die Entscheidung des Aufgabenträgers. Der Senat erhält vom Bund in voller Höhe die Gelder, die zur Aufrechterhaltung eines attraktiven S-Bahn-Angebotes benötigt werden und die lediglich weitergereicht werden müssen. „Wenn einzelne Politiker von Drohungen der S-Bahn sprechen, so offenbart dies nur, dass sie sich nicht hinreichend mit der Thematik beschäftigt haben“, so Schumacher.

Die Geschäftsführung der S-Bahn Berlin GmbH fordert den Senat nunmehr mit Nachdruck auf, klare Aussagen zu seinen verkehrspolitischen Zielen zu machen. „Wenn selbst die im jüngsten Stadtentwicklungs- und Nahverkehrsplan dargestellten verkehrspolitischen Ziele nicht verfolgt werden, muss am Willen oder der Kompetenz der Verantwortlichen gezweifelt werden. Eine weitere Fortsetzung dieser Art von Verkehrspolitik gefährdet Berlin als attraktiven Standort für Wirtschaft und Wohnen und ist einer Bundeshauptstadt unwürdig“, erklärt Schumacher.

Ingo Priegnitz
Pressesprecher

S-Bahn + Museum: Am Samstag fährt eine Dampf-S-Bahn auf der Ringbahn

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Was vor rund 100 Jahren zum alltäglichen Bild der Stadt gehörte, dürfte die Berliner am kommenden Samstagvormittag ins Staunen versetzen. Auf den Gleisen des S-Bahn-Rings kehrt für einen kurzen Moment die Zeit der mächtigen schwarzen Dampfrösser zurück. Die historische Dampflok der Baureihe 52 schnauft mit 11 historischen Eisenbahnwaggons von Schöne-weide kommend in Neukölln auf den S-Bahn-Ring und entführt Fahrgäste wie Zaungäste in die Zeit vor 1924, bevor die elektrische Stromschiene das moderne Zeitalter der S-Bahn einleitete.

Höhepunkte der Tour dürfte die Fahrt durch die Bahnhofshallen in Schöneberg und Westkreuz werden, wo die Lokpfeife eindrucksvoll ihre akustische Wirkung dokumentiert. Auf der Reise Richtung Gesundbrunnen passiert der Zug u.a. den Flughafen Tempelhof und den Funkturm. Die Tickets für die Sonderfahrt sind leider komplett ausverkauft. Zu beobachten ist der Zug allerdings um 10.31 Uhr in Schöneweide, um ca. 10.53 Uhr in Schöneberg und um etwa 11.21 Uhr am Gesundbrunnen.

Die Berliner Ringbahn wurde 1877 als Verbindungsbahn für den damaligen Berliner Speckgürtel in Betrieb genommen und im Verlauf der zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts komplett auf elektrische S-Bahn-Züge umgestellt. Durch den Mauerbau wurde die sogenannte „Strecke ohne Ende“ am Treptower Park und nahe der Schönhauser Allee in zwei Teile zerrissen. Dem Streik der Reichsbahner 1980 folgte die Stilllegung im Westteil der Stadt. Ende 1993 begann mit der Reaktivierung des Südrings zwischen Baumschulenweg und Westend ein neues Kapitel der Steckenchronik.

Fahrgastrekorde auf der Ringbahn

Erst im Jahr 2002 konnte die komplette Ringbahn den Berlinern wieder zur Verfügung gestellt werden. Seitdem verzeichnet die S-Bahn Berlin GmbH eine rasante Steigerung der Fahrgastzahlen, die alle Erwartungen übertreffen. Täglich sind rund eine halbe Million Fahrgäste auf der 37 Kilometer langen Ringstrecke mit ihren 27 Bahnhöfen unterwegs.

Der Streckenabschnitt Jungfernheide – Landsberger Allee konnte seit 2001 um 50 % zulegen. Zwischen Neukölln und Schöneberg sind rund 75 % mehr Fahrgäste als noch vor zwei Jahren zu verzeichnen. Während Bahnhöfe wie Ostkreuz und Neukölln traditionell hohe Ein- und Aussteigerzahlen zu verzeichnen haben, sticht die Entwicklung des Bahnhofs Jungfernheide besonders hervor. Mit dem Ringschluss stieg die Zahl der dortigen Ein- und Aussteiger von 9.000 auf 28.000.

Ingo Priegnitz
Pressesprecher

Bahnhöfe: Fußgängerbrücke über die Klosterstraße eröffnet, aus Senat

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Bund, Bahn und Land Berlin investieren 800.000 Euro
Nach rund fünf Monaten Bauzeit ist heute am Bahnhof #Spandau die #Fußgängerbrücke über die #Klosterstraße feierlich eröffnet worden.

Swen Schulz, Bundestagsabgeordneter für Spandau, Axel Schwipps von Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Peter Debuschewitz, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für das Land Berlin und Michael Müer, Leiter des Bahnhofsmanagements Berlin, wohnten der kleinen Zeremonie bei. Die Kosten von rund 800.000 Euro tragen der Bund, die Bahn und das Land Berlin.

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Tarife: Online bei der S-Bahn, Fahrscheine ohne Versandkosten nach Hause, aus Punkt 3

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Sie haben einen #Computer mit #Internetanschluss im Haus? Dann können auch Sie ausgewählte #Fahrscheine „#online“ bei der #S-Bahn kaufen.

Unter shop.s-bahn-berlin.de gibt es: #Monatskarte Standard und Premium, #Schülerticket Berlin AB, #Monatskarte Azubi/Schüler, #7-Tage-Karte, #Freizeitkarte, #WelcomeCard 2003. Der Versand erfolgt ohne Aufpreis, …

S-Bahn: 2. November in Erkner, Feierlicher Abschied von den S-Bahn- Altbauzügen, aus Punkt 3

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Am 2. November geht tatsächlich eine #Ära zu Ende – nach fast 80 Jahren, einem langen #Menschenleben, verabschiedet die Berliner #S-Bahn feierlich ihre #Altbauzüge in den #Ruhestand.

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S-Bahn: Freizeitgruppe des Bahnsozialwerks lädt ein, Beim Anfahren und Bremsen ruckelt und zuckelt es wie in der echten Altbau-S-Bahn, aus Punkt 3

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S-Bahn und punkt 3 vergeben 5 mal 2 Freikarten
für einen Test im #Fahrsimulator

Der Blick aus der #Seitenscheibe ist die häufigste Beschäftigung beim #S-Bahn-Fahren. Wie viele haben sich dabei schon wie oft gewünscht, ganz vorn im #Führerstand mitzufahren und die volle #Draufsicht auf die Strecke zu besitzen. Aber das geht aus betrieblichen und aus Sicherheitsgründen nicht. Immerhin bietet die S-Bahn jetzt Ersatz an – #Freikarten für das eigenhändige „Fahren“ im #Simulator, einem Gerät, an dem die S-Bahn früher ihre #Triebfahrzeugführer für die #Altbaufahrzeuge ausbildete. Dank eingespielter Filme mit #Echtaufnahmen und der sich #bewegenden #Kabine erhält der „Fahrer“ das Gefühl, tatsächlich auf den Schienen unterwegs zu sein.

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S-Bahn-Sprechtag: Berliner Nahverkehr in der Krise, aus Punkt 3

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Immer mehr Leute fahren S- Bahn,
und dafür erhält sie immer bessere Noten

#S-Bahn-Chef Günter Ruppert fordert das #Land Berlin zum Abschluss eines #Verkehrsvertrages auf

Die Stühle reichten längst nicht, auf den Kopf gestellte Postbehälter und selbst der Fußboden mussten als Notbehelf her, um den #Andrang zum #S-Bahn-Sprechtag im #Fahrgastzentrum im #S-Bahnhof #Jannowitzbrücke zu bewältigen.

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S-Bahn-Sprechtag der Schienenverkehrswochen: Fragen und Antworten, Die S-Bahn trennt sich nicht von den Aufsichten,
führt aber das Prinzip der Stammbahnhöfe ein, aus Punkt 3

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Schafft die S-Bahn ihr Aufsichtspersonal ab?

Günter Ruppert, Sprecher der Geschäftsführung:
„Nein. Bisher erfolgt auf ca. 17 Prozent der Bahnhöfe eine #Fernabfertigung, beispielsweise auf der östlichen S 7. Das wird ausgebaut. Allerdings erteilen sich die #Triebfahrzeugführer dann selbst den #Abfahrauftrag, nachdem sie sich vom Ende des Fahrgastwechsels und Türenschluss überzeugt haben. Die #Aufsichten werden auf #Stammbahnhöfe zurückgezogen. Darunter verstehen wir ständig besetzte Bahnhöfe, die eine bestimmte Anzahl unbesetzter Bahnhöfe betreuen und dorthin im #Bedarfsfall Mitarbeiter entsenden. In Außenbezirken werden sie größere Bereiche umfassen, in der Innenstadt kleinere.“

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S-Bahn: Technische Erkundungsfahrt ins Betriebswerk Grünau

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S-Bahn zum Anfassen : Vergleich der Neu- und Altbaufahrzeuge

Nach dem großen Interesse an der Verabschiedung der Altbauzüge aus dem regulären Fahrplan der Berliner S-Bahn haben Technik-Interessierte am kommenden Sonntag die Gelegenheit, die alten und neuen S-Bahn-Züge von oben bis unten zu betrachten.

Nach einer Erkundungsfahrt mit den Altbaufahrzeugen der Baureihe 477 auf dem S-Bahn-Ring geht es in die Betriebswerkstatt Grünau. Dort können die Besucher die Fahrmotoren, Schaltkästen, Stromab-nehmer und Führerstände der alten und neuen Fahrzeuge genau unter die Lupe nehmen und die Fachleute zu den Unterschieden befragen.

Die Erkundungstour beginnt am 28. September 2003 um 13.27 Uhr am Bahnhof Treptower Park und endet dort wieder um 16.32 Uhr nach der Besichtigung im Betriebswerk Grünau.

Die Karten sind nur im Vorverkauf in den Kundenzentren Ostbahnhof und Alexanderplatz erhältlich. Der Kartenpreis beträgt für Erwachsene 5 €, Kinder (4 bis 13 Jahre) zahlen 3 €.

Sandra Kinzinger
stellv. Pressesprecherin