S-Bahn: Neu entwickelte Züge aus Ost und West leiteten 1990 Generationswechsel ein, 481er Baureihe besiegelte ab 1997 das endgültige Ende der Vorkriegszüge, aus Punkt 3

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Austausch in vier Etappen: Aus anfänglicher #Bestandsbereinigung wurde der komplette Ersatz

Für viele Menschen war die Berliner S-Bahn lange Zeit gleichbedeutend mit brummenden #Gleichstrommotoren und #zischenden #Bremsen. Doch die Serieneinführung der Baureihe (BR) #481 führte ab 1997 zum rasanten Ende der #Vorkriegs-Oldies, die bis dahin noch immer den Ton im Berliner S-Bahn-Netz angaben.

Am Abend des 13. September 2003 erreichte der letzte planmäßig eingesetzte Zug der BR #477 den #S-Bahnhof #Mahlsdorf. Damit endete der Einsatz von Zügen aus den 30er und 40er Jahren ein knappes halbes Jahr früher als zunächst geplant.

Anfang der 70er Jahre wurden mit großem ingenieurtechnischen und wissenschaftlichen Aufwand die Fahrzeuge #modernisiert bzw. #rekonstruiert und mit neuen #Drehgestellen (Hersteller LEW #Hennigsdorf) ausgerüstet. Zwei Prototypen aus den späten 50er (BR #170 – Blaues Wunder“) und den 70er Jahren (BR #270) kamen über das #Versuchsstadium nicht hinaus.

Das sollte sich in den 80er Jahren eigentlich ändern. In der DDR-Hauptstadt und den angrenzenden Randgebieten trug die S-Bahn die Hauptlast des öffentlichen Nahverkehrs. Ein Ersatz der bis zu 60 Jahre alten Wagen war unumgänglich, wollte man die #Zuverlässigkeit des Betriebs nicht aufs Spiel setzen. Für geplante #Streckenerweiterungen wären zudem zusätzliche …

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