Die Bahn bietet seit diesem Wochenende einen „Kulturzug“ von Berlin nach Breslau an. Die Berliner Morgenpost hat ihn getestet.
#Breslau/Berlin. Dieser Zug ist schon etwas Besonderes. Oder wo in Deutschland bitteschön wird man gleich beim Einsteigen von einer Musikkapelle begrüßt? Und kaum nimmt der alte, aber noch immer recht robuste #Dieseltriebwagen Fahrt auf, wird über den Bordfunk eine kleine #Lesung übertragen. Kurz darauf kommt ein junger Mann mit einer rollenden #Bibliothek vorbei. Ja, dieser Eisenbahnzug macht seinem Namen alle Ehre: Es ist der "#Kulturzug Berlin-Breslau".
Mehr als 250 Berliner und Brandenburger, darunter viel Prominenz aus Politik und Kultur, haben sich am Wochenende auf die Reise gemacht, um bei der Premiere eines in Deutschland wohl einmaligen Projektes mit dabei zu sein. Denn eine neue Bahnverbindung von Deutschland nach Polen wird nicht alle Tage eröffnet. Im Gegenteil: In den vergangenen Jahren wurden immer mehr Zugverbindungen eingestellt. Die langen Reisezeiten – bedingt durch den schlechten Zustand vieler Schienenwege – und die Konkurrenz durch billige polnische Kleinbusse sorgten immer wieder für leere Waggons. So stellten die deutsche Bahn und ihr polnischer Partner, die PKP, immer mehr Züge aufs Abstellgleis. Vor zwei Jahren war endgültig Schluss für den #Eurocity "#Wawel" nach Krakau. Von Berlin nach Breslau, polnisch Wrocław, fahren seit Dezember 2014 keine Direktzüge mehr.
Die #ODEG – Ostdeutsche Eisenbahn GmbH führte am Samstagvormittag, 30.04.16 gemeinsam mit dem #Kreisfeuerwehrverband Havelland, dem DRK und der DB Netz AG am Bahnhof Nauen eine #Notfallübung durch. Die Übung mit fast einhundert Beteiligten #simulierte einen Brand zwischen zwei Waggons des KISS mit starker Rauchentwicklung. Das für die Übung zur Verfügung gestellte Fahrzeug der ODEG vom Typ KISS verkehrt auch regulär auf der Linie RE2 zwischen Berlin und Wismar über Nauen.
Nachdem der Triebfahrzeugführer der ODEG, um 8.34 Uhr den Notruf an den Fahrdienstleiter bei der DB Netz aussendete, musste alles sehr schnell gehen. Die Gleise rund um das Fahrzeug wurden vollständig gesperrt. Allerdings dienten für das Manöver die Abstellgleise, um den normalen Fernverkehr nicht zu behindern. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr, des DRK und der ODEG wurden nach ihrer Ankunft am Ereignisort mit 26 Schein-Verletzten, welche im Sinne einer "realistischen Unfalldarstellung" mit u.a. Kunstblut geschminkt wurden und spezielle Rollen zu spielen hatten, als Wageninsassen konfrontiert. Die Evakuierung des scheinbar brennenden Fahrzeuges war bis 10.10 Uhr erfolgt und die Fahrgäste wurden durch die DRK-Rettungskräfte versorgt. Allerdings "starb" ein Herzinfarktpatient neben dem Gleis. Um 10.35 Uhr wurden die "Übungs-Gleise" wieder vollständig freigegeben.
Notfallübungen werden jährlich von der ODEG durchgeführt, um mögliche Fehlerquellen bei Unfällen zu ermitteln und beheben zu können, und im Sinne eines realen Notfallereignisses bestmöglich vorbereitet zu sein.
"Ziel dieser Übungen ist es, allen Beteiligten die Möglichkeit zu geben, bei einem realitätsnahen Szenario die organisations-übergreifende aber auch interne Zusammenarbeit zu trainieren. Für die ODEG spielt das Thema Sicherheit eine große Rolle. Die regelmäßig groß angelegten Einsatzübungen geben uns wichtige Hinweise zum Optimierungsbedarf für unsere Trainings, um sämtliche Abläufe zu überprüfen und alle Gewerke richtig ineinander greifen zu lassen", erklärt Arnulf Schuchmann, Geschäftsführer und Sprecher der ODEG (Pressemeldung ODEG, 03.05.16).
Mahlsdorf. Der #S-Bahnhof #Mahlsdorf wird noch im kommenden Jahr zum #Regionalbahnhof. Der Bau des neuen Regionalbahnsteigs beginnt im Frühsommer 2017 und soll inklusive aller weiteren zu bauenden Anlagen in sechs Monaten fertig sein.
Der Regionalbahnsteig wird rund 140 Meter lang und ist über eine eigene Treppe erreichbar. Auch ein Fahrstuhl ist vorgesehen, um Behinderten einen leichten Zugang zu ermöglichen. Die Baumaßnahmen werden rund zwei Millionen Euro kosten.
Der Umbau des bisherigen S-Bahnhofs mit zwei Bahnsteigen knüpft an geschichtliche Traditionen an. Schon einmal, von 1895 bis zu Ende des Zweiten Weltkrieges, war Mahlsdorf ein Umsteigepunkt im regionalen Zugverkehr. Von hieraus waren sogar Fahrten bis nach Königsberg in Ostpreußen ohne weiteres Umsteigen möglich.
Der Ausbau zum Regionalbahnhof ist eine Entscheidung des Berliner Senats. Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel (SPD) gab im vergangenen Jahr der Bahn den Auftrag hierzu und beendete damit ein jahrelanges Tauziehen und Zögern.
Mit der Entscheidung trug der Senat dem zunehmenden Verkehr ins östliche Umland Berlins Rechnung, auch der immer enger werdenden Verknüpfung mit den Gebieten im westlichen Polen. Diese sind mit der #RB26 ab Ende 2017 von Mahlsdorf wieder mit nur einem Umstieg am Endehaltepunkt in Kostrzyn zu erreichen.
Die südwestpolnische Metropole Breslau (#Wrocław) ist im Jahr 2016 europäische Kulturhauptstadt. Die Stadt präsentiert sich mit zahlreichen Konzerten, Kunstaktionen, Konferenzen und weiteren vielfältigen Veranstaltungen. Für Besucherinnen und Besucher aus Berlin und Brandenburg besteht mit dem neu eingerichteten Kulturzug nun eine bequeme, direkte und umweltfreundliche Schienenverbindung. Der Kulturzug fährt ab 30. April bis in den September jeweils an den Wochenenden zwischen Berlin und Breslau. Der Fahrpreis beträgt für eine einfache Fahrt 19.- Euro (Hin- und Rückfahrt 38.- Euro). Die Fahrpläne für den Kulturzug sind online in der Fahrinfo unter VBB.de und Bahn.de und in der VBB-App Bus&Bahn für Smartphones abrufbar.
Der erste direkt verkehrende Kulturzug von Berlin nach Breslau wurde am Morgen am Bahnhof Berlin Ostkreuz feierlich verabschiedet. Der Botschafter der Republik Polen, S.E. Jerzy Józef Margański, Brandenburgs Verkehrsministerin Kathrin Schneider, Berlins Verkehrssenator Andreas Geisel, Staatssekretärin Hella Dunger-Löper, Europabeauftragte des Landes Berlin, VBB-Geschäftsführerin Susanne Henckel, DB-Konzernbevollmächtigter Alexander Kaczmarek und Dr. Volker Hassemer von der Stiftung Zukunft Berlin begrüßten die Einrichtung des Kulturzugs als weiteren Schritt zur Verbesserung der Bahnverbindungen zwischen Deutschland und Polen. Grenzüberschreitende, attraktive und verlässliche Bahnverbindungen sind für die Entwicklung im gemeinsamen Europa unabdingbar. Der Entwurf des Bundesverkehrswegeplans berücksichtigt diese wichtigen Fernverkehrsverbindungen bisher nicht ausreichend.
Viereinhalb Stunden Fahrzeit
Der Kulturzug startet jeden Samstag und Sonntag und zusätzlich am 5. Mai (Himmelfahrt) und 16. Mai (Pfingstmontag) morgens in Berlin-Lichtenberg und trifft gegen 13 Uhr in Breslau ein. Am Samstagabend und Sonntagnachmittag fährt der Kulturzug ab Breslau wieder zurück in Richtung Berlin. Eingesetzt werden die Triebwagen der Baureihe 628, die sowohl in Deutschland als auch in Polen zugelassen sind. In Deutschland ist die DB Regio AG der Vertragsführer, in Polen die Koleje Dolnośląskie S.A. (Niederschlesische Eisenbahn).
Kultur an Bord
Im Austausch mit den polnischen Partnern wird es während der Fahrt des Kulturzugs wechselnde Kulturangebote geben. Von April bis September werden Lesungen und Gespräche mit verschiedenen Autoren stattfinden, die sich mit den Beziehungen zwischen Breslau und Berlin auseinandersetzen. Reisende kommen ins Gespräch, erinnern sich und tauschen sich aus. „Reisezeit ist auch Lesezeit“ – deshalb wird der Kulturzug von einer mobilen Bibliothek begleitet. Reisende können sich auf der Fahrt durch die Ausleihe von Breslau-Krimis, Büchern, die sich mit der Geschichte der europäischen Nachbarn beschäftigen, bis hin zu Stadtführern einstimmen und die Zeit vertreiben. Wer reist schon gerne alleine? Im Kulturzug reisen die Gäste immer in bester Gesellschaft. Es sind berühmte Persönlichkeiten – darunter zahlreiche Nobelpreisträger – die sie auf Plakaten und Kopfstützenbezügen entdecken. Hans Poelzig, August Borsig, Clara Immerwahr oder Jerzy Grotowski sind dabei und verweisen gleichzeitig auf die Ausstellung, „Breslau/Wrocław. Gesichter einer Stadt. Oblicza miasta“, die ab Sommer in Berlin und anschließend in Breslau zu sehen sein wird.
#Einzelfahrt 19 Euro – gültig auch für Busse und Bahnen in Breslau
Der #Fahrpreis beträgt für eine einfache Fahrt 19.- Euro (Hin- und Rückfahrt 38.- Euro). Das Ticket kann bei den Verkaufsstellen der DB und der Koleje Dolnośląskie (Niederschlesische Eisenbahn), an den Automaten der DB oder im Internet auf https://www.dbregio-shop.de/erworben werden. Auch der Ticketkauf bei den Zugbegleitern im Zug ist möglich. Kinder bis ein schließlich 5 Jahren können unentgeltlich mitfahren. Die Mitnahme von Fahrrädern ist nicht möglich. Die eingesetzten Fahrzeuge sind leider nicht barrierefrei. Sitzplätze können ab einer Gruppengröße von 20 Personen über den Kundendialog DB Regio Nordost mindestens 5 Arbeitstage im voraus per Mail unter grus.nordost@deutschebahn.com reserviert werden. Die Fahrkarten für den Kulturzug werden zusätzlich auch bei den Bussen und Straßenbahnen der MPK Wrocław im Breslauer Stadtverkehr als Tageskarte anerkannt. Tickets nach Breslau gelten an dem jeweiligen Wochenende der Nutzung (bis Sonntag 24:00 Uhr). Tickets nach Berlin gelten am Tag der Abfahrt ganztägig.
Breslau-Berlin 2016. Europäische Nachbarn
Im Jahr 2016 wird auch das 25-jährige Jubiläum des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags und der Städtepartnerschaft zwischen Berlin und Warschau gefeiert. Die Stiftung Zukunft Berlin hat dies zum Anlass genommen, gemeinsam mit der Kulturhauptstadt Breslau und vielen Partnern aus Kultur, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Sport auf die Beziehungen der beiden Städte aufmerksam zu machen. Die Initiative Breslau-Berlin 2016. Europäische Nachbarn lädt ein zu der interaktiven Installation LUNETA, den In Between Festivals, Ausstellungen, Clubnächten, Konzerten, Filmen und vielem mehr. Der Kulturzug ist ein zentraler Bestandteil des Programms.
vom 04. Mai 2016 ab 22:00 Uhr bis zum 08. Mai 2016 werden die Züge zwischen Königs Wusterhausen und Berlin-Spandau #umgeleitet. Weiterhin kommt es bei einigen Zügen zu #veränderten #Fahrzeiten zwischen Nauen und Lübbenau. Grund hierfür sind Bauarbeiten der DB Netz AG.
Es entfallen die Halte
Berlin Zoologischer Garten,
Berlin Hauptbahnhof,
Berlin Friedrichstraße,
Berlin Alexanderplatz und
Berlin Ostbahnhof.
Abweichend halten die Züge in
Berlin Jungfernheide,
Berlin Gesundbrunnen und
Berlin-Lichtenberg.
Bitte nutzen Sie für die ausfallenden Halte andere öffentliche Verkehrsmittel.
Die Fahrzeiten der Züge entnehmen Sie bitte dem PDF-Download. Alle nicht aufgeführten Züge verkehren planmäßig.
Aktualisierung: Der Zug 63839 (Berlin Ostbahnhof 04:09 Uhr) wird ebenfalls umgeleitet.
Wir bedauern die Unannehmlichkeiten und bitten um Entschuldigung! Ihre ODEG – Ostdeutsche Eisenbahn GmbH
Bis auf weiteres werden die Züge der Regionallinie #RB22 rund 15 Minuten #verspätet.
Seit 11.30 Uhr ist der Berliner Aussenring zwischen den Bahnhöfen #Saarmund und #Nesselgrund vollständig #gesperrt. Grund ist eine #Brückenanfahrt durch einen Lkw, wobei das Bauwerk erheblich #beschädigt wurde
Weitere Informationen im Internet unter www.bahn.de/aktuell und beim Kundendialog DB Regio Nordost Telefon (0331) 235 6881 oder -6882.
Wegen #Brückenarbeiten in #Dannenwalde werden vom 6. Mai, 23 Uhr, durchgehend bis 9. Mai, 3 Uhr, #Fahrplanänderungen für die Züge der Linie #RE5 erforderlich.
Einzelne Züge der Linie fallen zwischen Neustrelitz und Gransee aus und werden durch #Busse ersetzt.
Der RE 91503 am 9. Mai und der Ersatzverkehr für RE 13051 am 7. und 8. Mai zwischen Neubrandenburg und Neustrelitz fahren in #früheren Abfahrtzeiten.
Der Bahnhof Cammin (Meckl) kann nicht angefahren werden. Es verkehrt ein Zu- und Abbringer-Taxi.
Einige Züge fahren ab Gransee bzw. Neustrelitz in späteren Abfahrtzeiten.
Es wird empfohlen, sich rechtzeitig zu informieren und gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu nutzen.
Die Beförderung von Fahrrädern in den Bussen ist nicht möglich. Die Beförderung von Rollstühlen und Kinderwagen ist nur eingeschränkt möglich.
Weitere Informationen erhalten Reisende im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten, beim Kundendialog DB Regio Nordost unter: Telefon (0331) 235 6881/6882.
Wegen #Bauarbeiten zwischen #Nauen und Berlin-#Charlottenburg werden vom 4. Mai bis 8. Mai #Fahrplanänderungen für die Züge der Linie #RB14 erforderlich.
In der Zeit vom 4. Mai bis 6. Mai jeweils ab 19 Uhr werden einzelne Züge über Berlin-Lichtenberg #umgeleitet. Die Halte auf der Berliner Stadtbahn #entfallen. Als #Ersatz können die Züge der S-Bahn genutzt werden.
Am 5. und 6. Mai, jeweils von 4 Uhr bis 19 Uhr, fahren die Züge der Linie RB 14 zwischen Berlin-Lichtenberg und Berlin-Schönefeld Flughafen, sowie zwischen Berlin Ostbahnhof und Nauen. Der Halt Berlin-Karlshorst entfällt. Als Ersatz können die Züge der S-Bahn genutzt werden.
Am 7. und 8. Mai fahren die Züge ganztägig nur zwischen Berlin-Lichtenberg und Berlin-Schönefeld Flughafen. Zwischen Nauen und Berlin-Spandau fahren Ersatzverkehrsbusse. Als Alternative können auch die Züge der Linie RB 10 genutzt werden. Zwischen Berlin-Spandau und Berlin-Lichtenberg können die Züge der S-Bahn genutzt werden.
Es wird empfohlen, sich rechtzeitig zu informieren und gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu nutzen.
Die Beförderung von Fahrrädern in den Bussen ist nicht möglich. Die Beförderung von Rollstühlen und Kinderwagen ist nur eingeschränkt möglich.
Weitere Informationen erhalten Reisende im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten, beim Kundendialog DB Regio Nordost unter: Telefon (0331) 235 6881/6882.
Wegen #Brückenarbeiten in Berlin #Ostkreuz werden vom 5. Mai, 2 Uhr, durchgehend bis 9. Mai, 4 Uhr, #Fahrplanänderungen für die Züge der Linie #RE7 erforderlich.
Die Züge der Linie fahren zwischen Dessau/Bad Belzig und Berlin Ostbahnhof sowie zwischen Berlin-Lichtenberg und Wünsdorf-Waldstadt.
Als #Ersatz zwischen Berlin-Lichtenberg und Berlin Ostbahnhof können die Züge der S-Bahn genutzt werden.
Reisende zwischen Berlin-Karlshorst und der Berliner Innenstadt nutzen die S-Bahn mit Umstieg in Ostkreuz.
Reisende von/nach Berlin-Karlshorst nutzen bitte die BVG.
Es wird empfohlen, sich rechtzeitig zu informieren und gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu nutzen.
Weitere Informationen erhalten Reisende im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten, beim Kundendialog DB Regio Nordost unter: Telefon (0331) 235 6881/6882.
Beatrice Budniok ist das, wovon viele Jungs angeblich träumen: #Lokführerin. Obwohl es heute richtig #Triebfahrzeugführerin heißt. Die 46-Jährige aus Bützer hat sich vor drei Jahren umschulen lassen und ist seitdem auf den Strecken der #Odeg unterwegs. Der Job ist nicht ohne – aber Beatrice Budniok hat noch keinen Tag im Führerstand bereut.
Rathenow. „Oh, supersanfte Bremsung“, sagt der Bahnkollege voller Respekt. Und tatsächlich. Ganz gefühlvoll bringt Beatrice Budniok den rund 40 Tonnen schweren Regio Shuttle im Stendaler Bahnhof zum Halten. „Ich will doch nicht, dass meine Fahrgäste durchs Abteil purzeln“, sagt die Triebfahrzeugführerin. Ihre Aufgabe sei es schließlich, die Menschen so sicher und entspannt wie möglich ans Ziel zu bringen.
Genauso sanft, wie sie den Zug in Stendal zum Stehen bringt, hat die 46-Jährige aus Bützer ihn 23 Minuten zuvor im Rathenower Bahnhof in Bewegung gesetzt. Und die rund 40 Kilometer lange Fahrt mit den drei Zwischenhalten Großwudicke, Schönhausen und Hämerten in absoluter Seelenruhe absolviert. „Na ja“, sagt Budniok. „Ist nun auch nicht die anspruchsvollste Strecke im Odeg-Netz. Immer geradeaus, überschaubare Passagierzahl, kurze Fahrdauer zwischen Start- und Zielbahnhof.“ Da sei die Linie #RE4 zwischen Rathenow und Jüterbog schon eine andere Nummer.