Bahnhöfe: 145 Jahre Bahnhof Ostkreuz Ein typisches Berliner Provisorium – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/145-jahre-bahnhof-ostkreuz-ein-typisches-berliner-provisorium-25087092

Berlin – Es ist ein krummes #Jubiläum, gewiss. 145 Jahre – das ist normalerweise kein Grund zu feiern oder zu gedenken. Seit #1871 kreuzen sich im Osten des heutigen Berlins Gleise: Warum soll das ein Anlass sein, sich an die #Geschichte des #Ostkreuzes zu erinnern?
Sven Heinemann meint, dass es an der Zeit ist. Noch nie habe es eine Jubiläumsfeier für den Bahnhof gegeben, nun sei sie fällig. „Sie wäre auch am 7. Februar 2017 möglich – dann gibt es den Bahnhof #Stralau-Rummelsburg, die erste Station zum Ein- und Aussteigen an dieser Stelle, #135 Jahre“, sagt der SPD-Abgeordnete, der sich schon lange mit der Geschichte seines Wohn-Stadtteils Friedrichshain befasst. „Das Ostkreuz ist ein besonderer Bahnhof. Ein Bahnhof, der immer wichtig war und bald noch bedeutender sein wird.“ Lieber jetzt feiern als nie!
In der Tat gibt es Gründe, sich an die Geschichte des Ostkreuzes zu erinnern und an seine Leistung. Derzeit passieren Tag für Tag im Schnitt 360 000 Fahrgäste die Station, steigen dort ein aus oder um, dies ist der wichtigste S-Bahn-Knotenpunkt Berlins. Es ist der Bahnhof, der so viel Berliner Wesensart in sich trägt wie kaum ein anderer.
Ruppiges, struppiges Arbeitstier
So viel steht fest: Das Ostkreuz, das wie ein zuverlässiges, aber auch ruppiges und struppiges Arbeitstier anmutet, ist der berlinischste Bahnhof von allen. Jahrzehntelang war es ein Dauer-Provisorium mit Patina, eine zusammengeflickte Zumutung, ein Durcheinander mit karger Eleganz, ausgelatschten Stufen und zigfach lackierten Sitzbänken.
Seit 1842 fahren Züge durch die Gegend, die noch aus Feldern bestand, zum Frankfurter Bahnhof, der heute Ostbahnhof heißt. Nebenan bauten die Bouchés, die Moewes und andere Gärtner Obst, Blumen und Gemüse an. Die Namen der Blumen- und Krautstraße erinnern daran. Am 17. Juli 1871 kam eine weitere Strecke hinzu: Die Ringbahn zwischen Moabit und Schöneberg ging in Betrieb. So entstand die Gleiskreuzung, die es bis heute gibt. Die Personenzüge, die ab Januar 1872 verkehrten, hielten zunächst nicht dort, sondern südlich.
Sven Heinemann wirft sein Laptop an und klickt sich durch seine Sammlung historischer Fotos. „Ich habe lange gesucht, aber von der allerersten Station in dieser Gegend habe ich noch …

S-Bahn + Regionalverkehr: VERBINDUNG VON POTSDAM ÜBER KLEINMACHNOW NACH BERLIN S-Bahnchef Buchner hält Stammbahn für sinnvoll, aus PNN

http://www.pnn.de/pm/1130759/

Die #S-Bahn zeigt Interesse an der Reaktivierung der #Stammbahn – als S-Bahn-Strecke. Eine #Absage gibt es dagegen für die Verbindung nach #Stahnsdorf.

Region Teltow – Nun also noch eine Variante: Nachdem sich bereits Ministerpräsident Dietmar Woidke und Landrat Wolfgang Blasig (beide SPD) für die Reaktivierung der Stammbahn stark gemacht hatten, meldet sich auch die S-Bahn zu Wort. Wie S-Bahnchef Peter Buchner auf PNN-Nachfrage sagte, halte er eine Wiederinbetriebnahme der Bahnverbindung von Potsdam über Kleinmachnow nach Berlin für sinnvoll – und zwar als S-Bahn-Strecke. In der Umgebung der möglichen S-Bahnstationen gebe es eine dichte Besiedelung, so Buchner. Also reichlich potenzielle Kundschaft.

Für die Stammbahn gibt es noch einen Pluspunkt: Mit dem Europarc Kleinmachnow gibt es auch noch einen Gewerbestandort im Einzugsbereich mit Tausenden Arbeitsplätzen. Für die S-Bahn hätte das den Vorteil, dass die Züge nicht nur am Morgen und am Abend mit Pendlern nach Berlin und zurück ausgelastet sind, sondern sich gleichzeitig auch Fahrgäste in der Gegenrichtung finden.

S-Bahn wäre vorteilhafter

Das würde auch für eine Regionalbahnanbindung gelten. Allerdings spräche für die S-Bahn, dass nur eine Anbindung an die bestehende Strecke der S1 in Zehlendorf nötig wäre. Für die Regionalbahn müsste fast die gesamte Strecke bis zum Potsdamer Platz gebaut werden. Dort wurde zwar in den 1990er-Jahren eine Rampe aus dem Tiergartentunnel errichte, die endet aber bisher im Nichts. Und zwischen Steglitz und Zehlendorf gibt es ein Gleis für dieselgetriebene Güterzüge. Darauf könnten auch Regionalbahnen fahren – allerdings fehlen …

Regionalverkehr + S-Bahn + Potsdam: Reportage: Mit dem Regionalzug von Potsdam nach Berlin – Drängeln, Quetschen, Schieben, aus rbb-online.de

http://www.rbb-online.de/wirtschaft/thema/2016/pendleratlas/beitraege/Reportage-Pendler-Potsdam-Berlin.html

Wer mit der #Regionalbahn von #Potsdam nach #Berlin #pendelt, braucht starke #Nerven, denn die Züge sind morgens oft #rappelvoll. Wirkliche Entlastung könnte wohl nur die #Wiederbelebung der #Stammbahn bringen. Ein Erfahrungsbericht von Robin Avram.

Herren in blauer Uniform mit Schirmmütze, die mit aller Kraft ein Knäuel von Fahrgästen in die gelben Waggons hinein drücken: Der Beruf des U-Bahn-Schiebers in Tokio hat es zu einiger Berühmtheit gebracht. Das eigentlich Bemerkenswerte an diesen Bildern ist, mit welchem Gleichmut die Tokioter Fahrgäste diese klaustrophobische Prozedur über sich ergehen lassen – offenkundig gibt es für sie keine besseren Alternativen.

Ganz so schlimm wird es den Berufspendlern nicht ergehen, die am Bahnsteig des Potsdamer Hauptbahnhofs an einem trüben Freitagmorgen auf die Regionalbahn warten. Aber der stoische Gleichmut der meisten hier ist gleichwohl bemerkenswert – obwohl die Alternative in Form der S-Bahn nur ein Gleis weiter fährt.

"Ist schon voller geworden im Regio, auch durch die ganzen Studenten", murmelt der Mitfünziger Heiko Herrmann schulterzuckend, die Hände in den Parkataschen vergraben. Aber die nicht ganz so volle S-Bahn, die braucht bis zum Bahnhof Zoo nun mal 31 Minuten – schließlich sind zwei Streckenabschnitte immer noch eingleisig. Die Regionalbahn-Gleise hingegen sind durchgängig ausgebaut, zudem hält der RE seltener, deshalb braucht er nur 18 Minuten. "Ne Schnellbahn ist diese S-Bahn nicht", sagt Hermann, lacht, und wendet sich dem RE1 zu, der pünktlich um 7:42 Uhr in den Bahnhof einfährt. Lieber dicht an dicht gedrängt in der Regionalbahn zur Arbeit fahren – und dafür morgens etwas länger schlafen.

Viele heften den Blick nach draußen in die Ferne

Nachdem der rotlackierte, doppelstöckige Züg einfährt, bilden sich vor den Türen sofort Trauben von Menschen. Bevor die Jagd auf die Sitzplätze losgeht, strömt erst einmal ein Teil der Fahrgäste …

Flughäfen: Neue BER-Studie Stadtautobahn, S-Bahn und Züge reichen nicht Eine Studie fordert ein neues Verkehrskonzept für den Airport BER. Die Anbindung sei nicht ausreichend, heißt es dort. aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/neue-ber-studie-stadtautobahn-s-bahn-und-zuege-reichen-nicht/14819940.html

Nun schlagen auch Vertreter von Brandenburger Kommunen und Berliner Bezirken im Umfeld des #Schönefelder #Flughafens Alarm: Das „Dialogforum“ der BER-Anrainer fordert die Regierungen beider Länder auf, die veraltete #Anbindung des künftigen Airports per #Straße und #Schiene an das rasante #Passagierwachstum #anzupassen. Auf einer Pressekonferenz in Schönefeld wurde am Mittwoch ein Gutachten des Büros Jahn, Mack und Partner im Auftrag des Dialogforums präsentiert, das dringenden Handlungsbedarf sieht. Kürzlich hatte hatte der Tagesspiegel bereits ein anderes Gutachten publik gemacht, das vor einem Verkehrschaos auf der Stadtautobahn im Süden Berlins warnt.

2006, als alles geplant wurde, ging man für das Jahr 2020 von 22 Millionen Passagieren aus. 35 Millionen werden es sein, wenn der BER nun voraussichtlich 2017/2018 startet. Es müsse dringend etwas getan werden, „um die Katastrophe zu vermeiden“, sagt etwa Carsten Ahlgrimm, Vizechef des Dialogforums und Bürgermeister von Großbeeren. Sonst drohe ein Dauerstau. „Für die Fluggäste muss es verlässlich sein, ihre Flieger auch zu erreichen.“

Das Gutachten hat das „Gemeinsame Strukturkonzept“ für die Flughafenregion aus dem Jahr 2006 analysiert. Es kommt zu dem Ergebnis, dass zwar die „Erreichbarkeit des Flughafens mit dem PKW, Bahn und Bus grundsätzlich gegeben ist.“ Dennoch müsse ein aktualisiertes Verkehrs- und Mobilitätskonzept für die BER-Anbindung erstellt werden, was beide die zuständige Senatsverwaltung und Brandenburgs Bauministerium bislang nicht für nötig halten.

Vier Sofortmaßnahmen

Das Gutachten verweist hingegen auf den damals nicht absehbaren Weiterbetrieb des alten Schönefelder Airports und des …

allg: Finanzierung des öffentlichen Verkehrs durch den Bund: mehr Geld im Westen, weniger im Osten aus DBV

(DBV-Bundesverband, 6.11.2016) Am 4. November 2016 stimmte der Bundesrat dem Vorschlag zur #Finanzierung des #öffentlichen #Nahverkehrs zu. Rückwirkend ab Januar 2016 gibt es für alle Bundesländer insgesamt 8 Milliarden Euro und für die ostdeutschen Bundesländer incl. Saarland nochmal 200 Millionen Euro oben drauf. Beide Beträge steigen bis 2031 um 1,8 Prozent. Eine gute Nachricht? Für die einen ja, für die anderen nein. Warum haben trotzdem auch die #Verlierer diesem Kompromiss zugestimmt?
 
Was bisher keiner, der den Beschluss lobt, sagt: das Gefälle zwischen #Ost und West wird zementiert. Der Verteilungsschlüssel pro Bundesland führt dazu, dass es bereits ab 2017 deutliche Unterschiede geben wird. Die westdeutschen Bundesländer (hohe Bevölkerung und starke Wirtschaft) erhalten jedes Jahr mehr Geld zur Verkehrsbestellung mit Regionalzügen, Linienbussen, U-, S- und Straßenbahnen. Das ist zwingend notwendig und begrüßenswert. Sie haben seit Jahren mit einer unzureichenden Finanzierung zu kämpfen. Das Mehr an Geld wird ihnen etwas Luft verschaffen.Für die Laufzeit des Gesetzes, 15 Jahre bis 2031, rechnet der DBV-Bundesverband mit weiteren Abbestellungen und Ausdünnungen im Angebot in den Bundesländern östlich der Elbe (incl. Berlin). Sie erhalten insgesamt weniger Geld.
 
2016
2.592.912.000 Euro
2021
2.508.561.084 Euro
2026
2.571.391.829 Euro
2031
2.686.503.381 Euro
 
Die Verlierer unter den Verlierern werden Mecklenburg-Vorpommern (2016: ca. 290,6 Mio. Euro, 2031: ca. 280,2 Mio. Euro) und Sachsen-Anhalt (2016: ca. 439 Mio. Euro, 2031: ca. 426 Mio. Euro) sein.
 
Wo sollen Takte #ausgedünnt und vielleicht ganze Regionalzuglinien #eingestellt werden? Die Diskussion wird spätestens am Jahresanfang 2017 losgehen. Wir sind gespannt auf die Antworten der Verkehrspolitiker und Ministerpräsidenten!
 
Viele Bundesländern nutzen die Regionalisierungsmittel inzwischen auch gerne für andere Ausgaben: zur Finanzierung von Investitionen in Busse und Straßenbahnen, zum Einbau von Aufzügen oder zur Finanzierung von Tarifmaßnahmen. Das muss durch eine Konkretisierung der Ausgabezwecke im Gesetz unterbunden werden!
 
Der DBV wiederholt vor diesem Hintergrund seine Forderung, dass die Regionalisierungsmittel ausschließlich für die Bestellung von Regionalzugleistungen verwendet werden dürfen – wie es ursprünglich auch gedacht war. Die Fahrgäste in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Brandenburg und Thüringen sollten ihre Landespolitiker fragen, wie es weitergeht mit Bahn und Bus!
 
Pressekontakt: Frank Böhnke, Bundesschatzmeister, Ruf 01 77 / 8 93 43 94

allg. + Straßenverkehr + BVG + S-Bahn + Radverkehr: KEIN STAU, KEIN UNFALL, KEIN PRIVATES AUTO So fährt Berlin in 50 Jahren!, aus Bild

http://www.bild.de/regional/berlin/berlin/so-fahren-wir-in-zukunft-48611440.bild.html

Berlin – Der #Straßenverkehr der Hauptstadt wird sich in den nächsten 50 Jahren #radikal #verändern. Schon heute steigen viele Autofahrer auf #Rad, #Bus und #Bahn um. Dieser Trend wird sich noch verstärken. Auch das Auto wird revolutioniert.

Zahlreiche Forscher arbeiten an Wagen, die ohne Fahrer auskommen. Einer von ihnen ist FU-Professor Raúl Rojas (61).

Gemeinsam mit BILD wirft er einen Blick in die Zukunft – auf Berlins vollautomatischen Straßenverkehr im Jahr 2066!

Autos, Busse, #Lastwagen fahren komplett selbständig, Lenkräder braucht niemand mehr. Weil der Bord-Computer alle Fahrzeuge miteinander kommunizieren, wird kein Wagen mehr übersehenFoto: info.BILD.de | Grafik: Christian Vogel, Jim Dick

Die meisten Menschen fahren mit den Öffentlichen oder Fahrrad. Die Zahl der Pkw ist deutlich zurückgegangen, Autos in Privatbesitz sind Geschichte, es gibt nur noch Carsharing. „Statt mit 1,3 Millionen Wagen kann Berlin mit 400 000 Autos kommen“, sagt der Informatiker

Die Blechlawine ist von den Straßen verschwunden, Parkplätze am Straßenrand sind breiten Bürgersteigen, Rad- und Busspuren gewichen. „Die übrig gebliebenen Autos sind ständig in Bewegung oder stehen im Parkaus“, erklärt Rojas. Ampeln werden nur noch für Fußgänger benötigt – die Autos wissen von selbst, wann sie halten müssen

Niemand braucht mehr einen Führerschein, ein Smartphone reicht aus. „Die Menschen ordern ihr Auto per App“, sagt Rojas. „Es holt sie ab und fährt nach dem Abliefern autonom weiter“

Werden die Roboter-Autos nicht gebraucht, fahren sie selbständig per Lift in Parkhäuser unter der Erde. Über Fließbänder lassen sie sich eng aneinanderreihen

Sämtliche Autos und Busse fahren elektrisch. Die Akkus werden in unterirdischen Parkhäusern aufgeladen, dank neuer Technik ist der Elektro-Tank binnen …

Bahnverkehr + VBB + Regionalverkehr: Kulturzug Berlin – Breslau (Wrocław) verlängert Erfolgreicher Kulturzug zur Kulturhauptstadt 2016 Angebot Berlin – Cottbus – Breslau (Wrocław) wird verlängert, aus VBB

http://www.vbb.de/de/article/ueber-uns/presse/polen-erfolgreicher-kulturzug-zur-kulturhauptstadt-2016-angebot-berlin-cottbus-breslau-wroc-aw-wird-verlaengert/754780.html

Die polnische Metropole #Breslau ist dieses Jahr europäische #Kulturhauptstadt. Die Stadt präsentiert sich mit zahlreichen kulturellen Veranstaltungen. Für Besucherinnen und Besucher aus Berlin und Brandenburg besteht mit dem seit dem 30. April eingerichteten #Kulturzug eine direkte #Schienenverbindung. Wegen der hohen Nachfrage wird das Angebot nun bis zum 8. Januar 2017 #verlängert.

Bereits 20000 Fahrgäste nutzten den Kulturzug in diesem Jahr. Grund genug, das Angebot zwischen Berlin, Cottbus und Breslau bis zum 8. Januar 2017 zu verlängern. Es wird weiterhin wechselnde Kulturangebote geben – von den Ländern Berlin und Brandenburg finanziert – wie Lesungen und Konzerte sowie die mobile Bibliothek. Die Deutsche Bahn organisiert das Zugangebot gemeinsam mit der Niederschlesischen Eisenbahn Koleje Dolnośląskie.

Der Kulturzug fährt zwischen Berlin, Cottbus und Breslau. Der Fahrpreis beträgt für eine einfache Fahrt 19 Euro (Hin- und Rückfahrt 38 Euro). Der Kulturzug startet jeden Samstag- und Sonntagmorgen um 8:31 in Berlin-Lichtenberg und trifft gegen 13 Uhr in Breslau ein. Am Samstagabend und Sonntagnachmittag fährt der Kulturzug wieder zurück. Die Fahrpläne sind im Netz unter VBB.de, Bahn.de, kolejedolnoslaskie.eu sowie in der VBB-App Bus&Bahn abrufbar. Über die kulturellen Veranstaltungen informiert die Facebook-Seite www.facebook.com/vbbpolen.

Am 30. April dieses Jahres wurde der erste Kulturzug von Berlin nach Breslau am Bahnhof Berlin-Ostkreuz feierlich verabschiedet. Er knüpft an die Tradition des „Fliegenden Schlesiers“ aus den 1930er Jahren an. Grenzüberschreitende, attraktive und verlässliche Bahnverbindungen sind für die Entwicklung im gemeinsamen Europa unabdingbar. Der Bundesverkehrswegeplan berücksichtigt diese wichtige Fernverkehrsverbindung bisher nicht ausreichend.

Einzelfahrt 19 Euro – auch für Busse und Straßenbahnen in Breslau

Das Ticket kann bei den Verkaufsstellen der DB und der Koleje Dolnośląskie, an den Automaten der DB oder im Netz (www.dbregio-shop.de) erworben werden. Der Erwerb bei den Zugbegleitern ist ebenfalls möglich. Kinder bis einschließlich fünf Jahren fahren unentgeltlich. Die Mitnahme von Fahrrädern ist nicht möglich. Die eingesetzten Fahrzeuge sind leider nicht barrierefrei.Sitzplätze können ab einer Gruppengröße von 20 Personen über den Kundendialog DB Regio Nordost mindestens fünf Arbeitstage im Voraus per Mail unter grus.nordost@deutschebahn.com reserviert werden. Die Fahrkarten für den Kulturzug werden zusätzlich auch bei den Bussen und Straßenbahnen der MPK Wrocław im Breslauer Stadtverkehr als Tageskarte anerkannt. Tickets nach Breslau gelten an dem Tag der Nutzung. Tickets nach Berlin gelten am Tag der Abfahrt ganztägig. Aktuell ist der Kulturzug ab Fahrplanwechsel am 10. Dezember noch nicht buchbar, was in Kürze ermöglicht wird.

 

An den Samstag des 26.11. und 17.12 findet jeweils eine Clubnacht mit live DJ im Kulturzug von Breslau nach Berlin statt. Jeder Reisende kann – egal in welchem Abteil er reist – per Kopfhörer an der Clubnacht bei entsprechender Deko mit Discokugel und Lightshow teilnehmen. Nach Ankunft in Berlin-Ostkreuz, um kurz vor Mitternacht, können die Fahrgäste dann das Berliner Nachtleben bei freiem Eintritt in den kooperierenden Clubs kennenlernen. Veranstalter ist die Clubcommission (www.clubcommission.de und Facebook). Weitere Informationen zum Kulturzug unter www.VBB.de/kulturzug, www.facebook.com/VBBpolen und www.bahn.de. Das Kulturprogramm in Breslau finden Sie unter www.breslau.berlin oderwww.wroclaw.berlin.

Stimmen zum Kulturzug

Berlins Verkehrssenator Andreas Geisel: „Breslau, das ist Wirtschaftskraft und Zentrum des Tourismus. Das gleiche sagen die die Breslauer zu Berlin. Wir brauchen eine umweltfreundliche Alternative zum Auto zwischen unseren beiden Städten. Der Kulturzug hat bewiesen, welche Bedeutung eine gut ausgebaute Strecke mit einem hochwertigen Zugangebot haben könnte. Wir brauchen mehr davon, nachdem der EC Wawel eingestellt wurde. Das sage ich vor allem in Richtung Bundesverkehrsminister.“

Brandenburgs Verkehrsministerin Kathrin Schneider: „Breslau ist eine wunderbare Stadt in einer wirtschaftlich aufstrebenden und touristisch reizvollen Region. Hier liegen viele Möglichkeiten für die Zusammenarbeit für Brandenburg. Um diese zu nutzen brauchen wir eine attraktive Fernverkehrsverbindung. Der Bund und die Deutsche Bahn müssen ihre Verantwortung wahrnehmen und in Betrieb und Infrastruktur investieren.“

VBB-Chefin Susanne Henckel: „Der erfolgreiche Kulturzug deutet an, welches Potenzial zwischen Berlin, Brandenburg und Breslau vorhanden ist. Grenzen überwinden, vor Ort mit einem VBB-Ticket auch noch den Bus nutzen, das streben wir an. Es ist seit langem Ziel des VBB, zu unseren polnischen Nachbarn nicht nur gute Zugverbindungen anzubieten, sondern den vielen Touristen, Pendlern und Geschäftsleuten ein integriertes Angebot mit dem Stadtverkehr vor Ort anzubieten. Beide Seiten profitieren.“

Geschäftsführer Koleje Dolnośląskie Piotr Rachwalski: „Von Anfang an war es für uns wichtig, dass diese Verbindung zwischen den zwei kulturellen Hauptstädte Europas etwas Besonderes ist: Dass es nicht nur Verbindung zwischen Punkt A und B ist, sondern auch die Tradition mit dem Schaffen der beiden Nationen verbindet. Das ist eine innovative Zugverbindung. Die erfolgreiche Fahrgastzahl zeigt den Bedarf. Wir werden alles in Bewegung setzen, um diese Verbindung auch für Breslauer attraktiv für zwei bis drei Jahre zu verlängern. Der Kulturzug erfreut sich bei den Fahrgästen großer Beliebtheit – im Sommer mussten wir statt mit einem Fahrzeug mit dreien fahren sowie zusätzliche Busse stellen.“

Dr. Reinhard Schweppe, Verantwortlicher für die Initiative Nachbarn in Europa der Stiftung Zukunft Berlin: „Der Kulturzug hat eindrucksvoll bestätigt, dass es Bedarf für eine ständige Bahnverbindung zwischen Berlin und Breslau gibt. Ich hoffe, das hat bald konkrete Folgen. Kultur bringt Leute in Bewegung.“

Andreas Zylka, Regionalleiter DB Regio AG Region Nordost: „Wegen des großen Erfolges stehen wir bereit, das Angebot, gemeinsam mit unserem polnischen Partner Koleje Dolnośląskie fortzuführen bzw. sogar auszuweiten. Wir führen dazu intensive Gespräche mit den politisch Verantwortlichen in Polen und Deutschland. Alle Beteiligten arbeiten hart daran, Lösungen herbeizuführen, ganz im Sinne unserer Fahrgäste. Für Bestellungen und Investitionen benötigen wir natürlich den entsprechenden Vorlauf.“

Regionalverkehr: Odeg testet W-Lan im Zug Seit September hat die Odeg einen Zug ihrer auf den Linien RE 2 und RE 4 verkehrenden Flotte mit einem kostenfreien W-Lan Zugang für Fahrgäste ausgerüstet, aus MAZ

http://www.maz-online.de/Lokales/Havelland/Odeg-testet-W-Lan-im-Zug

Seit September hat die #Odeg einen Zug ihrer auf den Linien RE 2 und RE 4 verkehrenden Flotte mit einem kostenfreien #W-Lan Zugang für Fahrgäste ausgerüstet. Der #Test läuft bis Ende des Jahres. Er soll Aufschluss darüber geben, ob es machbar und lohnenswert ist, die Züge standardmäßig mit W-Lan auszustatten.

Havelland

. Fahrgäste der Linie RE 4, die beim Zugfahren das Internet nutzen, kennen das: Zwischen Nennhausen und Wustermark reißt die Verbindung ab. Dann hat man zwei Möglichkeiten – entweder starrt man auf das eingefrorene Bild, oder man schaltet das Gerät aus und widmet sich der uralten Kulturtechnik des Lesens und Dösens.

Seit Mitte September allerdings kann, wer den richtigen Zug erwischt, dem Funkloch ein Schnippchen schlagen. Die Ostdeutsche Eisenbahngesellschaft (Odeg) hat einen Zug ihrer auf den Linien RE 2 und RE 4 verkehrenden Flotte mit einem kostenfreien W-Lan Zugang für Fahrgäste ausgerüstet. Der Test mit dem Motto „W-Lan im Zug“ läuft bis Ende des Jahres. Er soll Aufschluss darüber geben, ob es machbar und lohnenswert ist, die Züge standardmäßig mit W-Lan auszustatten.

Wer den Zug mit dem „W-Lan“ Abteil ausprobieren will, muss Glück haben. Der Test ist auf einen der 15 Regionalexpresszüge auf den Linien RE 2 und RE 4 beschränkt. Im Wagen mit dem 1.Klasse-Abteil weisen Aufkleber auf das Angebot hin. Es ist also Zufall, wenn man den W-Lan Zug erwischt.

Sitzt man in dem Testabteil und macht die Probe aufs Exempel, dann ist man …

Regionalverkehr: Komfortsprung für den „Prignitz-Express“ Fahrplanwechsel bringt Züge mit mehr Platz, mehr Komfort und mehr Information auf die Linien RE 6 und RB 55 aus DB

http://www.deutschebahn.com/presse/berlin/de/aktuell/presseinformationen/12625986/Komfortsprung_Prignitz_Express.html?start=0&itemsPerPage=20

Feierliche Vertragsunterzeichnung für #Nordwestbrandenburg-Netz

Bahnfahren im Nordwesten Brandenburgs wird ab dem Fahrplanwechsel am 11. Dezember #komfortabler. Erstmals kommen auf der Regionalexpress-Linie #RE6 („Prignitz-Express“) und der Regionalbahnlinie #RB55 Fahrzeuge der Bauart Coradia #LINT 41 des Herstellers Alstom zum Einsatz. Die vorgesehenen 14 Doppeltriebwagen fuhren bislang in Nordrhein-Westfalen und wurden einem umfassenden Redesign unterzogen.

Gegenüber der bisherigen Fahrzeuggeneration verfügt der in der Region erstmals eingesetzte Zugtyp über erweiterte Stellmöglichkeiten für #Rollstühle, #Kinderwagen und #Fahrräder. #Steckdosen an den Plätzen und Monitore mit #Echtzeitinformationen zu Anschlüssen tragen zu einer verbesserten Kundenfreundlichkeit bei. Das Sitzplatzangebot wurde erhöht. Künftig stehen 120 ergonomisch gestaltete Plätze samt Kopfstützen pro Doppeltriebwagen zur Verfügung. Ein behindertengerechtes WC ist nun auch für Nutzer von Elektrorollstühlen zugänglich.

Die sukzessive Umstellung des Wagenparks auf den Strecken zwischen Wittenberge – Neuruppin – Hennigsdorf – Spandau und Gesundbrunnen sowie zwischen Velten und Hennigsdorf ist das Ergebnis einer europaweiten Ausschreibung des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB). DB Regio Nordost konnte das Verfahren im Frühjahr 2014 für sich entscheiden. Der Verkehrsvertrag für das Nordwestbrandenburg-Netz hat eine Laufzeit von zwölf Jahren und ein Volumen von jährlich 2,24 Millionen Zugkilometern.

Im Bahnhof Neuruppin Rheinsberger Tor wurde der Coradia LINT 41 am Mittwoch erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. In Neuruppin fand dann die feierliche Unterzeichnung des neuen Verkehrsvertrages statt.

„Wir sind in jeder Hinsicht stolz, dass wir das bewährte Angebot des „Prignitz-Express“ fortführen und die Qualität ausbauen können. Damit kommen wir unserem Ziel, noch mehr Berufspendler und Ausflügler von der Schiene zu überzeugen, ein ganzes Stück näher“, so DB-Konzernbevollmächtigter Joachim Trettin: „Mit dem Gewinn der Ausschreibung können wir zudem den Bestand des Instandhaltungswerkes Neuruppin und die 130 Arbeitsplätze der dortigen Mitarbeiter langfristig sichern.“

allg. + Straßenbahn + Straßenverkehr: Weniger fahren, mehr zahlen in Berlin Eine rot-rot-grüne Koalition in Berlin will auf den Weiterbau der Autobahn verzichten und in der kompletten City Parkgebühren kassieren. aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/verkehrspolitik-der-rot-rot-gruenen-koalition-weniger-fahren-mehr-zahlen-in-berlin/14768826.html

Bisher waren die Türen bei den Verhandlungen der Fachgruppe von SPD, Linken und Grünen zur künftigen Verkehrspolitik absolut dicht. Inzwischen gibt es aber Informationen, wohin die Reise in der möglichen rot-rot-grünen Koalition gehen könnte.

Autobahn

Was vor fünf Jahren noch ein Grund gewesen sein soll, dass damals eine SPD/Grüne-Koalition scheiterte, lässt sich jetzt elegant lösen: der Weiter- oder #Nichtweiterbau der #Stadtautobahn #A100. Was angefangen ist, soll auch beendet werden – der Abschnitt vom Dreieck Neukölln zum Treptower Park. Aber weiter geht es nicht. Auf den 17. Bauabschnitt bis zur Frankfurter Allee/Storkower Straße will die Fachgruppe verzichten. Die Einigung scheint nicht schwer gewesen zu sein, denn Linke und Grüne hatten ihn schon vor dem Wahlkampf vehement abgelehnt, und die SPD war gespalten. Verkehrssenator Andreas Geisel (SPD) hatte sich bei seinem Amtsantritt Ende 2014 mit seinem Wunsch, den Autobahn-Ring schließen zu wollen, weit aus dem Fenster gelehnt.

Sollte Berlin den Weiterbau auch in der nächsten Legislaturperiode stoppen, könnte es Probleme mit dem Bund geben – abhängig davon, wer dann dort gerade regiert. Bisher betrachtet das Bundesverkehrsministerium unter Leitung von Alexander Dobrindt (CSU) beide Abschnitte als einheitlichen Bau. Nur unter der Voraussetzung, dass es bis zur Frankfurter Allee/Storkower Straße weitergeht, hat der Bund das Geld für den 16. Bauabschnitt herausgerückt, der knapp 500 Millionen Euro kosten soll. Ob der Bund dann dieses Geld zurückfordert, ist ungewiss. Mit einer angedrohten Rückforderung hatte der Bund einst Berlin auch zum Weiterbau der U-Bahn-Linie U 5 gezwungen, die das Land aufgeben wollte.

#Straßenbahn

Dass für die drei wahrscheinlichen Regierungsparteien der Ausbau des #Straßenbahnnetzes Priorität hat, war …