Straßenverkehr + Straßenbahn + Bahnverkehr: Darf es eine Spur mehr sein?, aus BVG

http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=180&download=2180

Nachdem die #Brückenbauarbeiten der Deutschen #Bahn am #S-Bahnhof #Karlshorst
weitgehend abgeschlossen sind, richtet die BVG seit dem heutigen
Dienstag eine zunächst provisorische #Fahrspur für den #Individualverkehr ein.
Die #Straßenbahnlinien #M17, #27 und #37 haben dann eine vom restlichen Verkehr
#unabhängige #Trasse. Die #Entflechtung von Straßenbahn- und Autoverkehr
sorgt für Entlastung auf der Treskowallee.
Die Errichtung der eigentlichen Fahrbahn samt Gleisbau und den vorab anstehenden
Leitungsarbeiten der Berliner Wasserbetriebe befindet sich noch im
Planfeststellungsverfahren. Der Senat und die BVG haben deshalb vereinbart,
die Entlastung für den Verkehr übergangsweise schon in diesem Jahr durch
die provisorische Fahrspur zu ermöglichen. Die Spur soll später als Baustraße
genutzt werden. Die BVG baut seit heute zunächst einen provisorischen Gehweg
für die Fußgänger. Am kommenden Donnerstag, 15. September, startet
der Bau der Fahrspur. Die Bauarbeiten dauern einschließlich der notwendigen
Leitungsumverlegungen voraussichtlich bis Mitte November 2016. Der Straßenbahnverkehr
ist durch die Bauarbeiten nicht beeinträchtigt.

Straßenverkehr + Flughäfen: Neues Verkehrsgutachten zum Hauptstadtflughafen Der BER könnte die Stadtautobahn lahmlegen, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/neues-verkehrsgutachten-zum-hauptstadtflughafen-der-ber-koennte-die-stadtautobahn-lahmlegen/14535896.html

Ein Gutachten bestätigt, wovor Flughafenchef Mühlenfeld warnt: Mit der #Eröffnung des #BER könnte Berlins #Süden ein #Verkehrschaos drohen.

Mit der Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens droht Verkehrschaos im Süden Berlins. Das prognostiziert eine dem Tagesspiegel vorliegende, bislang unveröffentlichte „Verkehrsuntersuchung zur Verkehrsanbindung des Flughafen BER“ vom Februar 2016, in der die Auswirkungen des neuen Flughafens – und zwar mit dem rasanten Passagierwachstum in der Hauptstadtregion seit 2012 – auf die Hauptzufahrtstrecke simuliert wurden.

Die Befunde alarmieren: Danach werden die zum BER führende Stadtautobahn A 113 und auch die A 100 wegen der zusätzlichen Verkehrsströme schon zur Eröffnung der Flughafens an Belastungsgrenzen stoßen, mit der Folge von langsamen Geschwindigkeiten, Staus und Ausweicheffekten. Das wird nicht nur für Passagiere, sondern auch für Anwohner von angrenzenden Haupt- und Nebenstraßen eine Belastung.

Zwar liegt der neue Airport gleich hinter der Stadtgrenze. Trotzdem wird man deutlich mehr Zeit als heute einplanen müssen, um mit dem Auto hinzukommen. „Für die Fluggäste, die vom BER aus in die Berliner Innenstadt bzw. aus der Innenstadt zum BER gelangen möchten, sind insbesondere in den Spitzenstunden deutliche Zunahmen der Reisezeiten zu erwarten“, heißt es in der 52-Seiten-Expertise. Besonders problematisch werde es, wenn die Anfahrtsdauer wegen der Unberechenbarkeit von Staus „nicht verlässlich abgeschätzt werden kann.“

Erstellt hat das Gutachten die Ingenieurgesellschaft Hoffmann-Leichter, die auf Verkehrsprojekte und solche Untersuchungen spezialisiert ist. Sie hat eine lange Referenzliste, die auch viele Berliner Projekte und Senatsaufträge enthält. Auftraggeber ist diesmal allerdings nicht die öffentliche Hand, sondern der Architekt Gisbert Dreyer, „in Vorbereitung eines privaten Investitionsprojektes im Flughafenumfeld, das eine exzellente Straßenanbindung …

Straßenverkehr + U-Bahn: U5 und Unter den Linden, aus Senat

www.berlin.de

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre
Schriftliche Anfrage wie folgt:
Vorbemerkung: Die Schriftliche Anfrage betrifft
Sachverhalte, die der Senat nicht aus eigener Zuständigkeit
und Kenntnis beantworten kann. Er ist gleichwohl
bemüht, Ihnen eine Antwort zukommen zu lassen und hat
daher das Bezirksamt Mitte von Berlin um Mitwirkung
gebeten. Soweit dort in eigener Verantwortung eine Stellungnahme
erstellt und dem Senat übermittelt wurde, ist
diese nachfolgend in ihren maßgeblichen Teilen in die
Beantwortung eingeflossen.
Frage 1: Welche #verkehrlichen #Sperrungen sind im
Zuge der Maßnahme „#Lückenschluss #U5“ noch geplant?
Frage 2: Wie werden die #Auswirkungen auf betroffene
Bereiche #abgemildert?
Antwort zu Frage 1 und 2: Die verkehrlichen Sperrungen,
Baustelleneinrichtungsflächen und deren Wiederherrichtung
sowie begleitende Maßnahmen sind in der „2.
Änderung für den Planfeststellungsbeschluss vom
21.10.1999 für den Bau der U-Bahnlinie 5, 2. Bauabschnitt
zwischen U-Bahnhof Alexanderplatz und UBahnhof
Brandenburger Tor im Bezirk Mitte von Berlin“
abschließend geregelt; der Beschluss ist bestandskräftig.
Aktuell liegen allerdings weder der Verkehrslenkung
Berlin noch dem Straßen- und Grünflächenamt des Bezirks
Mitte Anträge vor, die neuerliche Sperrungen in
diesem Bereich nach sich ziehen würden. Eine konkrete
Aussage darüber, ob ggf. weitere Sperrungen erforderlich
werden, kann erst nach Einreichung entsprechender Anträge
durch die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) getroffen
werden.
Frage 3: Auf welcher Grundlage nutzen die Bauunternehmen
die Mittelpromenade Unter den Linden als
Baustelleneinrichtungsfläche, wurden Alternativen erwogen?
Wie kann das Land Berlin auf eine Verkürzung
dieser Sondernutzung hin wirken?
Antwort zu Frage 3: Für die Bautätigkeiten der BVG
in der Straße Unter den Linden wurden für die Baustelleneinrichtungsflächen
auf der Grundlage des § 12 Berliner
Straßengesetz vom Straßen- und Grünflächenamt
Mitte Sondernutzungserlaubnisse in Verbindung mit der
Erlaubnis der Straßenverkehrsbehörde erteilt. In diesem
Zusammenhang waren im Vorfeld Abstimmungen zwischen
der BVG, der Verkehrslenkung Berlin und dem
Straßen- und Grünflächenamt Mitte als Erlaubnisgeber
notwendig, wobei selbstverständlich auch Alternativen
geprüft wurden. Das Land Berlin kann nicht auf eine
Verkürzung der Sondernutzung hinwirken, da diese, wie
schon in der Antwort zu Frage 1 und 2 erläutert, ohnehin
nur für den kürzest möglichen Zeitraum genehmigt wurde.

Frage 4: Wird nach Ende der Sondernutzung nur der
ursprüngliche Zustand wiederhergestellt, oder gibt es
alternative Zielvorstellungen? Wenn ja, welche? Wenn
nein, wieso wird die Möglichkeit nicht genutzt?
Antwort zu Frage 4: Die Wiederherstellung der Straße
Unter den Linden erfolgt nach Ende der Sondernutzung
für die Baumaßnahmen der U5 im Wesentlichen in ihrem
ursprünglichen Zustand. Einige kleinere Anpassungsmaß-
nahmen wird es geben. So wird zum Beispiel an der
Kreuzung Unter den Linden/Glinkastraße/Neustädtische
Kirchstraße die Fußgängerquerung im Zuge der Mittelpromenade
neu eingerichtet. Es ist darüber hinaus vorgesehen,
die vorhandenen Planungsvorgaben (Ausschuss
Berlin 2000) für die Straße Unter den Linden zu überprü-
fen, um künftigen Verkehrsanforderungen, insbesondere
im Hinblick auf ÖPNV und Radverkehr, besser gerecht zu
werden. Da hierzu umfangreiche Prüfungen, Abstimmungen
und Anpassungen aufgrund veränderter verkehrlicher
Anforderungen erforderlich sind, konnte dies nicht im
Zusammenhang mit der Baumaßnahme U5 erfolgen.
Frage 5: Welche Konzepte hat die BVG für die Nachnutzung
des U-Bahnhofs Französische Straße nach seiner
Schließung?
Antwort zu Frage 5: Für die Verknüpfung der Verlängerung
der U5 mit der U6 wird der heute etwas südlich
der Kreuzung Unter den Linden/Friedrichstraße gelegene
U6-Bahnhof Französische Straße nach Norden “verschoben“.
Für die Nachnutzung des mit Inbetriebnahme der
U5 zu schließenden U-Bahnhofs Französische Straße
wurde die BVG gebeten, Vorschläge zu entwickeln. Die
entsprechenden Prüfungen sind noch nicht abgeschlossen
Berlin, den 06. September 2016
In Vertretung
Christian Gaebler
…………………………..
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
(Eingang beim Abgeordnetenhaus am 12. Sep. 2016)

Flughäfen: Flughäfen Was aus den kleinen Flugplätzen rund um Berlin wurde – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/flughaefen-was-aus-den-kleinen-flugplaetzen-rund-um-berlin-wurde-24725772

Zum Champions-League-Finale in Berlin im Juni 2015 war noch einmal richtig was los. Weil die Berliner #Flughäfen voll waren, landeten mehr als 30 Flugzeuge mit Fußballfans aus ganz Europa in #Magdeburg-Cochstedt. Möglicherweise war es das letzte Mal, dass auf dem #Flugplatz größere Mengen an Passagieren abgefertigt wurden. Mitte August meldete die Betreiberfirma Insolvenz an. Die Behörden zogen daraufhin die Betriebsfreigabe ein, seit dem 1. September ruht der ohnehin spärliche Flugverkehr ganz.

Die Pleite ist ein herber Rückschlag für den dänischen Investor Peter Sølbeck. Ihm gehört nicht nur #Cochstedt, sondern auch der Flugplatz #Neuhardenberg östlich von Berlin. Beide Anlagen wurden einst vom Militär angelegt – Neuhardenberg war Stützpunkt der #DDR-Regierungsfliegerstaffel, auch Kosmonaut Sigmund Jähn war hier stationiert – und in den 90er-Jahren privatisiert. Und in beiden Orten gab es eine Hoffnung: #Ryanair.

In Neuhardenberg wollte die irische Fluggesellschaft Anfang des vorigen Jahrzehnts eine Basis eröffnen, mit bis zu einer Million Passagiere rechnete man. Doch die Behörden verweigerten die Erlaubnis, um den Flughafen Schönefeld und den zukünftigen Großflughafen nicht zu gefährden.

Das Land Sachsen-Anhalt musste auf derlei Erwägungen keine Rücksicht nehmen, und tatsächlich nahm Ryanair 2011 den Betrieb auf. Größeren Erfolg hatten die Linien aber nicht, trotz der relativen Nähe zum Berliner Markt. Nach nur zwei Jahren stellte die Billigfluggesellschaft den Verkehr wieder ein.

Ryanair setzt auf Schönefeld

Sie hat seither ihre Strategie geändert, fliegt verstärkt größere Flughäfen an – und hat sich wieder …

Bahnhöfe + Güterverkehr: Bauplanung am Pankower Tor Signale für Lokschuppen stehen auf Abriss, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/bezirke/pankow/bauplanung-am-pankower-tor-signale-fuer-lokschuppen-stehen-auf-abriss/14526508.html

Der Rahmenvertrag zum #Stadtentwicklungsgebiet #Pankower Tor soll am 16. September unterschrieben werden. Parallel bereitet Investor Krieger einen Antrag zum #Abriss des denkmalgeschützten Ensembles am S-Bahnhof Heinersdorf vor.

Das Land Berlin, der Bezirk Pankow und die Krieger Grundstück GmbH des Investors Kurt Krieger (Möbel Höffner, Sconto, Kraft) haben sich am Donnerstag über den Rahmenvertrag zum Stadtentwicklungsgebiet Pankower Tor verständigt, das auf einer rund 40 Hektar großen Brache zwischen den S-Bahnhöfen Pankow und Heinersdorf mit zwei Schulen, einem Einkaufszentrum und Möbelmärkten bebaut werden soll. Klaus-Martin Groth, Anwalt des Investors, kündigte nach Informationen dieser Zeitung während dieses Termins die Vorbereitung von drei #Abrissanträgen für ein #denkmalgeschütztes Ensemble aus zwei #Lokschuppen und einem Sozialgebäude am S-Bahnhof Heinersdorf an.

Zuvor hatten die Denkmalschützer des Bezirks Pankow die Krieger Grundstück GmbH als Besitzerin der Immobilien aufgefordert, endlich Sicherungs- und Erhaltungsmaßnahmen für die seit einem Vierteljahrhundert dem Verfall preisgegebenen Gebäude einzuleiten. „Wir sind nun in ein ordnungsrechtliches Verfahren eingetreten“, sagte die Leiterin der Unteren Denkmalschutzbehörde Pankow, Kerstin Lindstädt, dem Tagesspiegel auf Anfrage. Zur Vorbereitung der anstehenden Bauleistungen müsse ein Ingenieurbüro mit Tragwerkplanungen beauftragt werden. Das Dach des auf dem Areal stehenden Ringlokschuppens sei bereits akut einsturzgefährdet. Und beim Rundlokschuppen müsse die Tragfähigkeit der einzigartigen Schwedler-Kuppel geprüft werden. Bisher habe man aber keine Grundlagen für die Bauplanung. Das solle sich ändern, sagte Lindstädt: „Es ist beabsichtigt, die Planungsleistung als Voraussetzung für die Planung der konkreten Baumaßnahmen anzuordnen.“ Widersetze sich die Krieger Grundstück GmbH Bauerhaltungs- und Sicherungsmaßnahmen, komme als Zwangsmittel die …

Seilbahn: Seilbahn-Fahrt So fühlt es sich an, über das Wuhletal zu schweben – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/seilbahn-fahrt-so-fuehlt-es-sich-an–ueber-das-wuhletal-zu-schweben-24718288?dmcid=nl_20160910_24718288

Berlin – Die beiden Flügel der #Gondeltüren schließen automatisch, einige Fahrgäste gucken skeptisch, weil es ihre erste Fahrt mit einer #Seilbahn ist. Sekunden später wird die Gondel beschleunigt und mit einem Haltesystem in das Stahlseil eingehängt. Dynamisch fühlt sich das in der #Talstation am Fuß des Kienbergs an. Verlässt die Gondel das Haus und fährt über die Stütze, schaukelt die Kabine nur wenig, man scheint schwerelos zu sein und über dem Wuhletal zu schweben.

Die neue #Gondelbahn, die zur Internationalen #Gartenausstellung (#IGA) in Marzahn und Hellersdorf errichtet wurde, hat am Freitag ihren ersten Belastungstest mit Fahrgästen bestanden. Die #Leitner AG aus #Südtirol hat die Bahn für 14 Millionen Euro errichtet. „Für einen Tiroler ist es schon etwas ganz Besonderes, hier in Berlin eine Seilbahn zu bauen“, sagt Michael Seeber, der Aufsichtsratspräsident.

Alles läuft glatt

Etwas Bammel hatten die #Seilbahnleute vor der Premierenfahrt, weil meist bei solchen Anlässen etwas schief geht. An diesem Tag aber lautet das Fazit: Alles läuft glatt. Test bestanden. Zu den ersten Fahrgästen zählte der Regierende Bürgermeister. Dass es ihm Spaß gemacht hat, sieht man ihm an. „Man ist sprachlos, man ist erstaunt. Es ist ein besonderer Eindruck, wenn man das Gelände von oben sieht. Ein tolles Erlebnis“, sagt Michael Müller (SPD). Auf das müssen die Berliner aber noch über ein halbes Jahr warten.

Leitner testet jetzt alle #Sicherheitsvorkehrungen, spielt technische Szenarien durch, auch #Rettungseinsätze mit der Berliner Feuerwehr …

 

Radverkehr + Straßenverkehr: Eröffnung des Rad- und Gehweges Röntgentaler Weg am 15. September 2016, aus Senat

www.berlin.de

Die im Juli 2016 begonnenen Bauarbeiten für den Ausbau des #Rad- und #Gehweges #Röntgentaler Weg zwischen Pölnitzweg und Wiltbergstraße (Abzweig #Radfernweg Berlin – #Usedom) in Buch sind abgeschlossen. Jens-Holger Kirchner (Bü90/Die Grünen), Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung im Bezirksamt Pankow, wird mit den Vertretern der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt sowie des ADFC den Rad- und Gehweg am Donnerstag, dem 15. September 2016 um 11 Uhr feierlich eröffnen. Treffpunkt ist an der Wiltbergstraße / Ecke Röntgentaler Weg (gegenüber vom S-Bahnhof Buch). Mit dem Fahrrad wird dann der neue 450 Meter lange Abschnitt des Rad- und Gehweges mit der neuen Bitumendecke befahren. Die Baukosten betragen ca. 233.000 Euro und wurden aus dem Programm „Verbesserung der Infrastruktur für den Radverkehr“, das die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt unter Nutzung von Bundesmitteln des „Kommunalinvestitionsförderungsfonds“ (KInvF) mit dem Ziel der Verminderung des motorisierten Verkehrsaufkommens und damit der Luftreinhaltung und der Lärmbekämpfung auf Straßen durchführt, finanziert. Die Bauzeit konnte um ca. zwei Wochen verkürzt werden.

Rückfragen: Pressestelle, Telefon: (030) 90295-2306

S-Bahn: Siemensbahn Wird die alte Strecke wiederbelebt? – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/siemensbahn-wird-die-alte-strecke-wiederbelebt–24714222?dmcid=nl_20160909_24714222

Berlin – Sie brachte einst Tausende Industriearbeiter ins Werk und könnte ein Weg zum #Industriepark #Tegel werden: die Berliner #Siemensbahn in Charlottenburg und Spandau. 1980 wurde die S-Bahn-Strecke stillgelegt. Nun überprüft der Senat, ob auf den toten Gleisen neues Leben einkehren soll.

Der gültige #Stadtentwicklungsplan von 2011 sehe einen „Realisierungshorizont nach 2025“, teilte Verkehrsstaatssekretär Christian Gaebler (SPD) mit. Weil die Stadt wächst, habe das Thema #Reaktivierung in letzter Zeit jedoch an Aktualität gewonnen. Für Gaebler sind aber noch viele Fragen offen.

Seit mehr als 35 Jahren außer Betrieb

Er kündigte an, die Verwaltung wolle die Verkehrsanbindung neuer Wohnungsbaustandorte in dem Teil der Stadt bis hin zur Wasserstadt Oberhavel untersuchen. Das schließe die Trasse der Siemensbahn ein. Die knapp fünf Kilometer lange Strecke vom Bahnhof #Jungfernheide bis zum Bahnhof #Gartenfeld war 1929 in Betrieb gegangen, um Arbeiter aus der Innenstadt nach #Siemensstadt zu bringen.

1980 stellte die auch in West-Berlin für die S-Bahn zuständige DDR-Reichsbahn den Betrieb auf der Strecke nach einem Streik ein. Die Arbeiter fuhren auf der neuen U-Bahn-Linie 7.

Die Mittel sind begrenzt

Das Land hat sich jedoch alle Möglichkeiten offen gehalten: Den Antrag der Bahn, die Trasse aufzugeben, hatte der Senat wiederholt zurückgewiesen, zuletzt in diesem Jahr. „Wir müssen die Kosten im Blick behalten“, begründete ein Bahnsprecher die Anträge. „Sie werden letztlich der Allgemeinheit aufgebürdet.“ Der Staatskonzern gab nach eigenen Angaben in den vergangenen drei Jahren …

Flughäfen: Umbauten der Entrauchung am BER – Sieht gut aus für die Baugenehmigung aus rbb-online.de

http://www.rbb-online.de/politik/Flughafen-BER/BER-Aktuelles/akteure_aktuell/2016/09/ber-flughafen-genehmigung-loge.html

Die #Flughafengesellschaft kann sich offenbar Hoffnungen machen, dass die ausstehende #Baugenehmigung für den #BER bald erteilt wird. Der Landrat des Kreises Dahme-Spreewald, Stephan Loge (SPD), sagte am Donnerstag der "Märkischen Allgemeinen", die Baubehörde des Landkreises habe die Unterlagen gesichtet und keine weiteren Beanstandungen."Alle Unterlagen sind prüffähig, und die Einschätzung ist gut", zitiert das Blatt Loge.

Der Landrat geht demnach davon aus, dass der #Brandschutzgutachter bis zum 7. Oktober voraussichtlich einen positiven Bescheid ausstellen wird. Dann wäre das Genehmigungsverfahren beendet und der BER könnte fertig gebaut werden.

Bereits am Montag hatte Infrastrukturministerin Kathrin Schneider (SPD) dem rbb-Magazin "Brandenburg aktuell" gesagt, Loge halte das zuletzt beantragte Paket für "grundsätzlich genehmigungsfähig".

Rauch könnte vom Bahnhof ins Terminal ziehen

Im Detail geht es um den fünften Nachtrag zur Baugenehmigung. In diesem geht es laut Flughafengesellschaft [Link] unter anderem um die Aufteilung der Entrauchungsanlage im Fluggastterminal in mehrere kleinere Anlagen.

Das Bauordnungsamt des Kreises hat bisher die Genehmigung für das BER-Terminalgeschoss über dem unterirdischen Bahnhof verweigert. Der Flughafen hatte nicht nachgewiesen, dass Menschen bei einem Brand sicher fliehen können, wenn unten fünf Züge gleichzeitig mit großer Beschleunigung fahren und den …

U5 Richtfest Neue U-Bahnstation „Rotes Rathaus“ wird Archäologie-Bahnhof – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/u5-richtfest-neue-u-bahnstation–rotes-rathaus–wird-archaeologie-bahnhof-24705830

Der neue #U-Bahnhof Rotes #Rathaus ist etwas Besonderes: Er ist der einzige, der in der historischen Mitte Berlins steht, direkt vor dem Roten Rathaus. Und die Fahrgäste, die hier ab 2020 ein- und aussteigen sollen, werden schon auf den Bahnsteigen einen Einblick in die jüngste Geschichte der Berliner #Archäologie erhalten. „Die Gegenstände, die wir bei archäologischen Grabungen in der historischen Mitte gefunden haben, wollen wir in Vitrinen auf dem Bahnhof zeigen, zum Beispiel Vasen und Töpfe“, sagt #Senatsbaudirektorin Regula #Lüscher. Damit verrät sie Überlegungen, die bei der Feier des #Richtfests am Mittwoch mit Prominenz und einem Tag der offenen Baustelle eigentlich noch nicht bekannt werden sollten: Der Bahnhof Rotes Rathaus wird ein Archäologie-Bahnhof.

Die Vitrinen sollen in die Wandverkleidung der beiden Bahnsteige eingelassen sein. Archäologie statt Werbung, lautet das Motto. Darüber laufen aber noch Gespräche mit den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG). Verhandelt wird auch, ob mit großen Beamern historische Fotos oder Ansichten der Berliner Altstadt an die Bahnsteigwände geworfen werden können.

Das kann sich Berlins Landesarchäologe Matthias Wemhoff sehr gut vorstellen. Er dringt aber darauf, dass die historischen Keller des alten Berliner Rathauses als archäologisches Fenster fertiggestellt werden, bis die Strecke für die neue U-Bahn über den Alexanderplatz hinaus bis zum Hauptbahnhof in Betrieb geht. „Die Planung muss jetzt forciert werden.“

Drei neue Bahnhöfe entstehen

An dem Lückenschluss der U-Bahn zwischen Rotem Rathaus und Brandenburger Tor wird …