Pressedienst des DBV-Länderverbandes Nordostdeutschland vom 30.09.2018
Im Rahmen der 35. Deutschen #Schienenverkehrs-Wochen fand am 20. September 2018 der traditionelle und wieder sehr gelungene #Fahrgast-Sprechtag bei der #S-Bahn Berlin mit ihrem Chef, Herrn Peter #Buchner, statt.
Er teilte u. a. mit, dass im Jahr 2023 insgesamt 106 neue Züge (85 Vier-Wagen-Züge, 21 Zwei-Wagen-Züge) auf den Gleisen der S-Bahn Berlin unterwegs sein werden, was sehr erfreulich, aber für Angebotsausweitungen bzw. für den Ersatz älterer S-Bahn-Züge auch dringend notwendig ist. In diesem Zusammenhang gibt es allerdings zwei wesentliche Probleme, die dringend gelöst werden müssen:
Die neuen Züge bzw. die künftig insgesamt höhere Anzahl an Fahrzeugen sorgen für einen steigenden #Energiebedarf. Der Bahnstrom für die S-Bahn wird über #Unterwerke in die Stromschiene eingespeist. Von den Unterwerken gibt es aber leider schon derzeit nicht genügend. So müssen 22 Unterwerke allein in Berlin und 10 weitere in Brandenburg neu gebaut werden. Ein Unterwerk zu planen und zu bauen dauert rund fünf Jahre. Es ist also höchste Zeit, damit anzufangen! Ansonsten besteht die Gefahr, dass im Jahr 2023 zwar viele neue S-Bahn-Züge zur Verfügung stehen, diese aber mangels ausreichender Stromversorgung zumindest mit dem Ziel einer spürbaren Verbesserung des Angebots gar nicht eingesetzt werden können.
Durch die geplante Vergrößerung des #Fahrzeugparks der S-Bahn werden des Weiteren auch dringend zusätzliche #Abstellkapazitäten benötigt! Um einen flexiblen Betrieb zu gewährleisten, müssen die Abstellanlagen im gesamten Stadtgebiet verteilt sein. Vor allem auf der Nord-Süd-Achse sind derzeit schon zu wenige vorhanden. Sobald die Verlängerung der S-Bahnlinie S 21 (d. h. der zweiten Nord-Süd-Verbindung) in Richtung Süden erfolgt, verschärft sich dieses Problem weiter, da dann auch noch die Abstellanlage vom S-Bahnhof Potsdamer Platz fehlt.
Der DBV-Länderverband Nordostdeutschland fordert deshalb, unabhängig von der #Fahrzeug-Neubeschaffung, auch Investitionsmittel für die notwendige Ertüchtigung der Infrastruktur der S-Bahn Berlin bereit zu stellen. Dies muss aus obigen Gründen sehr zeitnah geschehen!
Für Rückfragen steht Ihnen der Vorsitzende des Länderverbandes Michael Wedel unter der Telefonnummer 01 62 / 1 64 33 42 gern zur Verfügung.
Der erste #Radfahrstreifen der neuen Generation steht kurz vor der Fertigstellung: An der #Holzmarktstraße in Mitte wurden 40 Meter Fahrbahn in einem tiefen #Grünton eingefärbt. Der 3,5 Meter breite geschützte #Radweg, offiziell auch als „#Protected Bike Lane“ bezeichnet, soll #Radfahrer durch seine auffällige Farbe und derzeit noch provisorische #Poller vor Kollisionen mit Autos bewahren. Auch für die gegenüber liegende Fahrbahn ist ein Radstreifen neuen Typs geplant.
Mit der Umsetzung des #Pilotprojekts macht der Berliner Senat ein Versprechen an #Fahrrad-Aktivisten und Verkehrsinitiativen wahr. Trotzdem stößt die Maßnahme in diesen Kreisen auf Kritik – weil sie so lange auf sich warten ließ. Die ersten 40 Meter geschützter Radweg in grüner Farbe seien erst nach 24 Monaten fertig geworden, rügte die Initiative Clevere Städte via Twitter. Bei diesem Tempo könne Berlin binnen 160.000 Jahren vollständig mit grünen Fahrradstreifen ausgestattet werden.
Weitere geschützte #Radstreifen
Die Initiative Changing Cities bemängelt auch, dass sich unmittelbar an dem neuen Radstreifen in der Holzmarktstraße eine Bushaltestelle befindet. Dies könne zu Konflikten zwischen Fahrradfahrern und Busfahrern führen. Durch die neuen Poller müssen Busse sehr präzise und langsam an die Haltestelle heranfahren, wenn sie eine Kollision vermeiden wollen. Eine ernste Gefahr für Verkehrsteilnehmer stellen die Poller allerdings nicht dar: Sie sind aus flexiblen Materialien und können bei einem Ausweichmanöver überfahren werden, ohne dass an dem Fahrzeug ein Schaden entsteht.
Steglitz-Zehlendorf. Die #Holzschwellen sind verwittert, die Gleise stumpf: Viel ist nicht mehr los auf der alten #Goerzbahn, die den Bahnhof #Lichterfelde West entlang des Dahlemer Wegs mit dem Bahnhof #Schönow an der #Goerzallee verbindet. Vor mehr als einhundert Jahren fuhren die ersten Züge über die drei Kilometer lange Strecke – sie transportierten vor allem Baustoffe für den Ausbau des Schönower Industriegebietes.
Der Verkehr wurde im Juli 2018 eingestellt. „Mangels auszuliefernder Versandmenge“, sagt Gisbert Gahler aus dem Berliner Regionalbüro der Deutschen Bahn AG. Ideen für die stillgelegten Gleise gibt es schon: Die einen schlagen den Ausbau der Trasse als Fahrradweg vor. Die anderen die „Wiedergeburt der Straßenbahn in Lichterfelde“. Eine dritte Variante ist von Senat, Bezirk und Bahn nach einem gemeinsamen Gespräch die favorisierte: Die Gleise bleiben erhalten und werden von der #AG #Märkische #Kleinbahn weiterbetrieben.
Ein Fahrradweg auf der alten Gleisstrecke bringt Karl-Georg Wellmann, bis 2017 Mitglied im Bundestag und heute Ehrenvorsitzender des CDU-Ortsverbandes Dahlem, ins Spiel. „Das Gleisbett könnte zugeschüttet und zu einem breiten Radweg ausgebaut werden“, sagt Wellmann. Die Idee, alte Eisenbahnstrecken zu Fahrradwegen umzubauen, ist nicht neu. Vor etwa drei Jahren kam die Diskussion über einen 8,5 Kilometer langen Radschnellweg zwischen dem Gleisdreieck und Lichterfelde West auf der Trasse der Potsdamer Stammbahn auf. Eine Umsetzung ist eher unwahrscheinlich. Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) geht davon aus, dass in einigen Jahren wieder Züge über die Stammbahnstrecke rollen.
Neue Straßenbahn zwischen Lichterfelde West und Goerzallee
Doch der Vorstoß von Karl-Georg Wellmann hat noch einen anderen Hintergrund. Er ist vor allem die Antwort auf „die merkwürdige Radwegegestaltung in Steglitz-Zehlendorf“, sagt der CDU-Politiker. Erst hat der Zickzack-Radweg an der Leo-Baeck-Straße dem Bezirk zu deutschlandweiter Bekanntheit verholfen. Dann kam von allen Seiten Protest wegen des neuen gefährlichen Radwegs am Dahlemer Weg. Dort ruhen die Arbeiten mittlerweile, ein Parkverbot …
Wie sieht die aktuelle #Projektliste#sanierungsbedürftiger #Brücken aus (bitte mit Angabe der Zustandsnote und Datum der Bewertung)?
Antwort zu 1:
Die aktuelle Projektliste sanierungsbedürftiger Brücken in der #Baulast des Landes Berlin wurde in der Anlage 1 zusammengestellt.
Frage 2:
Auf welchen Brücken ist derzeit eine #Temporeduzierung und/oder #Lastreduzierung aufgrund des baulichen Zustandes angeordnet (bitte aufgelistet nach Brücken und Tempo bzw. Lastbeschränkung)?
Frage 3:
Seit wann bestehen die jeweiligen Tempo- und/oder Lastreduzierungen?
Frage 4:
Welche Maßnahmen wurden und welche werden zukünftig ergriffen, um den baulichen Zustand zu
verbessern (Angaben bitte pro Brücke)?
Antwort zu 2 bis zu 4:
Die Brücken in der Baulast des Landes Berlin mit Tempo- bzw. Lastbeschränkung und entsprechenden baulichen Maßnahmen sind in der Anlage 2 zusammengestellt.
Frage 5:
Welche #Zustandsnoten haben die Brücken in der Baulast des Landes Berlins aktuell?
Antwort zu 5:
Die Zustandsnoten der Brücken in der Baulast des Landse Berlin werden auf Basis der DIN 1076 „Ingenieurbauwerke im Zuge von Straßen und Wege – Überwachung und Prüfung“ in einzelne Notenbereiche unterteilt. Die durchschnittliche Zustandsnote der Berliner Brücken beträgt: 2,2.
Berlin, den 26.09.2018 In Vertretung
S t e f a n T i d o w Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Aktuelle Projektliste für die Brücken in der Baulast des Landes Berlin
Nr.
Projekte
Zustandsnote
Datum
Bemerkungen
1
FGB Waldbacher Weg (21034)
3,0
17.11.2014
Ersatzneubau 2018/2020
2
Neue Fahlenbergbrücke (16075)
2,9
30.07.2015
3
Pyramidenbrücke (16014)
2,9
23.08.2016
4
Salvador Allende Brücke (16034)
3,0 / 3,4
10.10.2016
In Bau
5
Promenadenwegbrücke ü. Erpe (16003)
2,8
23.08.2016
6
FGB Schmöckwitzwerder (16073)
2,7
09.08.2016
7
Schiffbauer Damm (01006)
3,0
20.09.2017
Ersatzneubau 2019/2020
8
Südl. Rhinstraßenbrücke (21079)
2,4
08.11.2014
Ersatzneubau 2018/2020
9
Löffelbrücke (19015)
2,9
09.07.2015
Ersatzneubau 2018/2020
10
Nördl. Rialtoringbrücke (16067)
2,7
03.09.2015
11
SÜ Köpenicker Allee (16076)
2,9
21.06.2018
12
Dunckerbrücke (04007)
3,0
05.06.2018
13
Lange Brücke (16029) / Behelfsbrücke (16029a)
2,4 / 2,8
21.07.2015
14
Löwenbrücke (02130)
2,7
26.06.2013
Bauwerk abgerissen
15
Marzahner Brücken ( 21020, 21016, 21022, 21023,
21025, 21026)
2,0 – 3,0
2013-2017
Neubau Verkehrsknoten Marzahn 2022/2027
16
Ossietzkybrücke (19010)
2,9
30.05.2018
17
Schlossparkbrücke III (19014)
3,2
06.10.2017
18
Schulenburgbrücke (08031)
3,0
04.07.2018
19
Bahnhofstraßenbrücke (19018)
2,9
30.05.2018
20
Sellheimbrücke (18022)
3,0
28.10.2014
Prüftermin Nov. 2018
21
Östl. Bucher-Straßen-Brücke (19209)
3,0
12.04.2018
22
Südl. Blumberger Damm Brücke (21054)
3,0
24.01.2018
23
Wuhletalbrücke (21092)
2,9
16.08.2017
24
Mühlendammbrücke (01025)
2,9 / 2,8
08.12.2015
25
Moltkebrücke (12002)
3,5
14.09.2016
26
Rossstraßenbrücke (01040)
2,8
24.10.2016
27
Nordhafenbrücke (02040)
3,0
22.02.2017
28
Schlossbrücke – Charlottenburg (07016)
2,8
10.08.2015
29
Tunnel Schlangenbader Straße (09082)
2,7 – 2,9
13.08.2014
30
Klappbrücke Maselakebucht (08117)
2,4
03.08.2017
31
Putlitzbrücke (Gewölbe) (02003C)
3,0
13.11.2017
32
Admiralbrücke (06027)
2,5
30.06.2014
33
Nikolai-E. Bersarin Brücke (21089)
2,3
09.12.2016
34
Nördl. Germanenstraßenbrücke (15048)
2,4
14.05.2014
35
Humboldtsteg (03045)
2,5
13.10.2014
Prüftermin Nov. 2018
36
Siemenssteg (07014)
2,9
11.09.2014
37
Wiesenbrücke (03026)
3,0
16.04.2015
38
Teltowkanalbrücke (15024)
2,8
16.07.2015
39
Brücke an der Wuhlheide (16071)
3,0
20.07.2016
40
Badstraßenbrücke (03023)
1,9 / 2,5
19.10.2015
41
Hansabrücke (02008)
2,4
22.08.2017
42
Brückenstraßenbrücke (16048)
3,0
09.08.2017
43
Schwanenwerderbrücke (10084)
2,2
20.05.2015
44
Rodelbahnbrücke Köpenick (16072)
2,7
16.09.2013
Teilersatzneubau HP 2019
45
Ernst-Heilmann-Steg (06036)
2,3
18.05.2016
46
Nördliche Steglitzer-Damm-Brücke (12023b)
2,3
27.10.2016
47
Monumentenbrücke (11004)
2,7
17.02.2015
48
Bäkedurchlass Klingsorstraße (12025)
3,0
11.08.2015
49
Oberbaumbrücke (05006)
2,4
17.08.2017
50
Luisenbrücke (16046)
3,3
09.08.2017
51
Stützwand und Durchlass Lietzenseepark (07026)
2,4
09.07.2018
52
Königswegbrücke, Jagen 15/17 (10063)
2,8
17.08.2016
53
Industriebahnbrücke (19019)
2,4
15.05.2018
54
Adlerbrücke (02123)
3,5
08.08.2016
55
westl. Parksteg (19094)
1,9
31.05.2017
Nr.
Projekte
Zustandsnote
Datum
Bemerkungen
56
Parallelwegbrücke (18080)
2,8
22.06.2015
Ersatzloser Abriss 2018
57
Schönhauser Allee Brücke (04004)
2,8
10.04.2014
58
FGT Greifswalder Straße (04028)
2,5
13.01.2016
59
FGB ü.d. Fasaneriegraben (20138)
2,9
02.03.2017
60
Egidysteg (20008)
2,4
22.03.2017
61
Schlossparkbrücke III (19014)
3,2
06.10.2017
62
Fußgängersteg Packereigraben (20202)
3,2
06.11.2014
Ersatzneubau 2020
63
FGB Hufengraben (20201)
2,8
02.03.2017
64
Lessingbrücke (02010)
3,3
20.09.2017
65
Heubuder Steg (03029)
3,0
30.05.2018
66
FGS Fenngraben (22009)
2,9
17.08.2015
Ersatzneubau 2019
67
Mörschbrücke (07175)
3,0
28.03.2018
68
Elsenbrücke, östlicher Überbau (05002)
2,3
26.08.2015
69
Teufelsbrücke (10026)
2,2
26.09.2007
Bauwerk gesperrt
70
FGS Pfefferluchgraben West (07185)
2,4
14.02.2017
Ersatzneubau
71
FGS Pfefferluchgraben Ost (07186)
2,8
14.02.2017
Ersatzneubau
72
Jafféstraßenbrücke (07100)
2,7
14.06.2016
73
Hertabrücke (14043)
2,9
04.03.2015
Antwort auf die Schriftliche Anfrage Nr. 18 / 16 426 Anlage 2 – Antwort zu den Fragen 2, 3 und 4
lfd. Nr.
iBw.-Nr.
Brückenname
Schildangabe(Geschwindigkeits-
/Lastbeschränkung)
Bemerkungen
erfolgte/geplanteMaßnahmen
1
01040
Roßstraßenbrücke
18t (*)
seit 1959
Grundinstandsetzung / Verstärkung in 2018/2019
2
02006
Gotzkowskybrücke
18t (*)
seit 1989, seit 2009 Zusatzzeichen
keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend
3
02014
Lutherbrücke
24t (*)
seit 2012
Verstärkung lastverteilende Platte geplant
4
02016
Alt-Moabiter-Brücke
16t (*)
seit 2013
keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend
5
02040
Nordhafenbrücke
10t
seit 2018
Instandsetzung
6
04001
Bösebrücke
30 km/h
seit 2012
Eigengewichtsreduzierung 2016/2017
7
04007
Dunckerbrücke
12t
seit 2017
Ersatzneubau
8
05002
Elsenbrücke
– seit 2018, Sperrung Richtungsfahrbahn Friedrichshain
9
06006
Waldemarbrücke
16t (*)
seit 2012
keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend
10
06016
Köthener Brücke
18t (*)
seit 1989
keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend
11
06027
Admiralbrücke
2,8t
seit 1991
Grundinstandsetzung
12
06030
Thielenbrücke
18t (*)
seit 2010
keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend
13
07004
Rominter-Allee-Brücke
18t (*)
seit 1980er Jahre
keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend
14
07013
Röntgenbrücke
12t
seit 2018
keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend
15
08007
Eiswerderbrücke
3,5t, 30 km/h
seit 2013
Lagererneuerung 2019
16
08026
Charlottenbrücke
30 km/h
seit 2012
evtl. Ersatzneubau
17
08031
Schulenburgbrücke
18t (*)
seit 2009
Ersatzneubau
18
09006
Schmargendorfer Brücke
18t (*)
seit 2012
keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend
19
09007
Barbrücke
16t (*)
seit 2014
keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend
20
10063
Königswegbrücke (Jagen 15/17)
16t (*), 10 km/h
seit 2006
ggfs. Abriss und Verfüllung
21
12002
Moltkebrücke
12t
seit 2012, seit 2017 Einbahnstraße
Ersatzneubau ab 2020
22
14001
Lohmühlenbrücke
18t (*)
seit 2010
keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend
23
14002
Wildenbruchbrücke
18t (*)
seit 2010
keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend
24
14004
Treptower Brücke
18t (*)
seit 2010
keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend
25
14005
Teupitzer Brücke
18t (*)
seit 2010
keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend
26
14018
Neuköllnische Brücke
18t (*)
seit 2006
keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend
27
16029a
Lange Brücke (Behelfsbrücke)
30 km/h
seit 1994 (Fertigstellung Behelfsbrücke)
Rückbau nach Ersatzneubau Lange Brücke
28
16034
Salvador-Allende-Brücke, westl.Übb.
18t, 10 km/h
seit 2005
Ersatzneubau in Ausführung
29
16037
Wendenschloßbrücke
20t
seit 2010
evtl. Ersatzneubau
30
16051
Triglawbrücke
18t (*), 10 km/h
seit 2013
keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend
31
16058
Schloßbrücke
16t (*)
seit 1998
keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend
32
16061
Grenzwegbrücke
24t (*)
seit 1995
keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend
33
16067
Nördl. Rialtoringbrücke
12t (*)
seit 1995
Ersatzneubau
34
16071
Brücke An der Wuhlheide
3,5t
seit 2016
Instandsetzung Lagersockel in 2019
35
16075
Neue Fahlenbergbrücke
30 km/h
seit 2011
Ersatzneubau
36
16076
Köpenicker-Allee-Brücke
12t (*)
seit 1970
Ersatzneubau
37
17001
Seebrücke (Parkbrücke)
16t (*)
seit 1976
keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend
38
17004
Lichtenberger Brücke
30 km/h
seit 2014
Erneuerung Fahrbahnbelag in 2018/2019
39
18021
Sellheimbrücke
30 km/h
nicht bekannt
Ersatzneubau
40
19026
Schönerlinder-Weg-Brücke
12t (*)
seit 1993
keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend
41
19076
Blumenwegbrücke
2,8t (*), 30 km/h
seit 1995
keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend
42
20001
Sandhauser Brücke
18t (*)
seit 1997
keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend
43
20018
Borsigdammbrücke
18t (*)
seit 1997
keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend
44
21018
Mosbacher Brücke
Temporäre Einspurigkeit aufgrund von Baumaßnahmen
keine mittelfristige Planung von Maßnahmen, da Tragfähigkeit für vorhandene Nutzung ausreichend
45
21054
Südl. Blumberger-Damm-Brücke
30 km/h
seit 2018
Neubau ab 2020/2021 geplant
46
21092
Wuhletalbrücke, Übb2
–
seit 2018, Sperrung Richtungsfahrbahn Stadtauswärts
Neubau ab 2020/2021 geplant
(*) Die Massebeschränkung spiegelt die Tragfähigkeit der Brücke zum Zeitpunkt der Errichtung wider und stellt somit keine Einschränkung aufgrund des Bauwerkszustandes dar.
Am Sonntag startet in der ARD „#Babylon Berlin“. Wir blicken auf das Berlin der Zwanzigerjahre. Teil 4: Der #Verkehr. #Sehnsuchtsort Berlin. Ende der Zwanzigerjahre leben 4,3 Millionen Menschen in der Stadt. So viele wie noch nie. Und täglich strömen neue Zuzügler aus allen Teilen Deutschlands in die Hauptstadt der jungen Weimarer Republik.
Angereist wird damals fast immer mit der #Bahn. Die großen #Fernbahnhöfe sind die Eingangstore zur Stadt. Berlin verfügt über mehr als ein halbes Dutzend. Sie stammen meist noch aus den Anfangszeiten der Eisenbahn Mitte des 19. Jahrhunderts, als private Kapitalgesellschaften die neuen #Schienenwege aufbauen ließen. Um die Feuer und Ruß speienden Lokomotiven von den Menschen fernzuhalten, durften die Endstationen nur am Stadtrand gebaut werden.
Und so gibt es im Berlin der Zwanziger einen #Görlitzer, einen #Potsdamer und einen #Hamburger Bahnhof, auch ein #Stettiner (heute #Nordbahnhof), ein #Schlesischer (#Ostbahnhof), ein #Lehrter (heute #Hauptbahnhof) und ein #Anhalter Bahnhof sind auf dem Stadtplan verzeichnet. Die Namensgebung machte es den Fahrgästen leicht, denn sie verriet ihnen, wohin die Reise gehen wird und von wo die Züge kommen. Nur wer in Berlin umsteigen will, dem stand ein beschwerlicher Zwischenweg bevor.
Doch die meisten Reisenden wollen gar nicht weiter. Sie wollen nach Berlin, eine Stadt, die Arbeit, Brot und ein kleines Stück persönliches Glück verhieß. Um die Bahnhöfe herum entstehen große, oft billige Wohnquartiere, die Stationen liegen nicht mehr am Rand sondern mitten in der Stadt.
Im Rahmen der #Erneuerung der #Erich-Weinert-Straße werden ab Montag, dem 8. Oktober 2018 zwischen der Schönhauser Allee und der Greifenhagener Straße die Arbeiten in der Fahrbahn und am südlichen Fahrbahnrand durchgeführt. Die geplante Bauzeit für den Abschnitt, der in diesem Zeitraum zur #Einbahnstraße wird, beträgt ca. zehn Wochen. Der #Fahrzeugverkehr ist dann nur in Richtung Schönhauser Allee möglich, das Parken ist beidseitig nicht möglich. Während des Aufbruchs der Fahrbahn wird der Baustellenbereich auf der Fahrbahn komplett eingezäunt und der Bauzaun mit Folie bespannt. Im Rahmen des Arbeitsschutzes der Baustellenmitarbeiter wird zusätzlich beim Ausbau der schadstoffbelasteten Ausbaustoffe (Pflasterbettung und die darunterliegenden Auffüllungen) die Fahrbahn mit Wasser benetzt, um die Staubentwicklung zu minimieren. Gesundheitliche Beeinträchtigungen für Anwohner*innen oder Passant*innen bestehen nicht. Auf der Internetseite des Bezirksamtes Pankow wird über das Baugeschehen informiert: www.berlin.de/ba-pankow/politik-und-verwaltung/aemter/strassen-und-gruenflaechenamt/aktuelles/.
Wie hat sich seit der Eröffnung der #Minna-Todenhagen-Brücke am 19. Dezember 2017 der Verkehr auf der Brücke entwickelt und wann wurden diese Verkehrszahlen wie erhoben?
Antwort zu 1:
Am 14. Juni 2018 wurde in der Minna-Todenhagen-Straße an der Einmündung Köpenicker Landstraße eine Verkehrserhebung durchgeführt. Das Ergebnis kann nachfolgender Tabelle entnommen werden:
Straße
Höhe
Erhebungstag
Kfz/12 Std. (Querschnitt)
Minna-Todenhagen- Straße
Köpenicker Landstraße
14.06.2018
19.614
Weitere Verkehrserhebungen zur Minna-Todenhagen-Straße liegen noch nicht vor.
Frage 2:
Wie hat sich der Verkehr seit Eröffnung der Minna-Todenhagen-Brücke in der #Südostallee im Vergleich zurzeit von vor der Eröffnung der Brücke entwickelt und wann wurden die Verkehrszahlen erhoben?
Antwort zu 2:
Im Frühjahr 2018 wurden Verkehrszählungen im Bereich der Minna-Todenhagen-Straße, am Knotenpunkt Sonnenallee-Südostallee/Baumschulenstraße und darüber hinaus am Knotenpunkt Köpenicker Landstraße/Baumschulenstraße im Zeitraum zwischen 7 Uhr und 19 Uhr durchgeführt. Die Zählergebnisse können nachfolgender Tabelle entnommen werden. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass zu diesem Zeitpunkt verschiedene Verkehrsbaumaßnahmen (z.B. Sperrung der Stubenrauchbrücke Richtung Norden für den Kfz-Verkehr) und Umleitungen im Umfeld vorhanden waren.
Legende: vor: vor der Verkehrsfreigabe der Minna-Todenhagen-Straße nach: nach der Verkehrsfreigabe der Minna-Todenhagen-Straße
Frage 3:
Mit Eröffnung der Minna-Todenhagen-Brücke hat der Verkehr in der Baumschulenstraße spürbar zugenommen. Stehen der Senatsverwaltung aktuelle Verkehrszahlen in der Baumschulenstraße zur Verfügung (bitte differenziert nach Haupt- und Nebenbelastungszeiten und Wochentagen), wann wurden diese in welchem Zeitraum erhoben und wie unterscheiden sich diese von den Verkehrszahlen von vor Eröffnung der Brücke?
Antwort zu 3:
Die tageszeitliche Querschnittsbelastung der Baumschulenstraße, südlich der Köpenicker Landstraße, kann für die nachgefragten beiden Verkehrszustände, das heißt vor und nach der Verkehrsfreigabe der Minna-Todenhagen-Straße, der nachfolgenden tabellarischen Zusammenstellung entnommen werden.
Uhrzeit
Erhebungstag 27.11.2017 (vor, Kfz/Std.)
Erhebungstag 14.06.2018 (nach, Kfz/Std.)
07:00 – 08:00
1.361
1.615
08:00 – 09:00
1.325
1.596
09:00 – 10:00
1.060
1.413
10:00 – 11:00
1.245
1.279
11:00 – 12:00
1.031
1.325
12:00 – 13:00
1.023
1.326
13:00 – 14:00
1.098
1.369
14:00 – 15:00
1.264
1.550
15:00 – 16:00
1.403
1.528
16:00 – 17:00
1.248
1.599
17:00 – 18:00
1.078
1.522
18:00 – 19:00
1.183
1.430
Legende: vor: vor der Verkehrsfreigabe der Minna-Todenhagen-Straße nach: nach der Verkehrsfreigabe der Minna-Todenhagen-Straße
Frage 4:
Wie oft und wann wurde in den letzten 6 Monaten das nächtliche Tempolimit von 30 Km/h durch die Polizei kontrolliert und zu welchem Ergebnis kommt die Polizei bei der Auswertung dieser Kontrollen?
Antwort zu 4:
In den letzten sechs Monaten wurden keine nächtlichen Geschwindigkeitskontrollen an dieser Örtlichkeit durchgeführt.
Frage 5:
Wird die Kreuzung Baumschulenstraße Ecke Sonnenallee durch die Senatsverwaltung als Unfallschwerpunkt bewertet, welche Schlussfolgerungen zieht die Senatsverwaltung ggf. hieraus und welche Maßnahmen sind ggf. geplant, um diese Kreuzung für alle VerkehrsteilnehmerInnen sicherer zu gestalten?
Antwort zu 5:
Ja, die Kreuzung Baumschulenstraße/Sonnenallee-Südostallee wird durch die Senatsverwaltung als Unfallschwerpunkt bewertet.
Daher wurde diese Kreuzung auch in der 83. Sitzung der Verkehrsunfallkommission am
2018 behandelt. Darin wurden Sofortmaßnahmen als auch Planungsmaßnahmen festgelegt. Zu den Sofortmaßnahmen zählen:
mit sich anschließender Erneuerung aller Markierungen
von beidseitigen Spurtafeln zum Anzeigen der Verschwenkung Heidekampweg, gegebenenfalls können die auch hier zu erneuernden Markierungen auch testweise in taktiler Form aufgetragen werden
zur Freilegung der Wegweisung, im Nachgang auch Prüfung der Fällung von Bäumen mit immer wieder zu Sichtbehinderungen führenden Baumkronen.
Die Planungsmaßnahmen umfassen:
der Verschwenkung Heidekampweg, inklusiver baulicher Anpassungen der Mittelinsel
der Leistungsfähigkeit der Lichtzeichenanlage auf der Grundlage einer aktuellen Verkehrszählung mit Erfassung der auftretenden Rückstaulängen, hierbei auch Prüfen einer getrennten Linksabbiegesignalisierung für den Verkehr aus der Südostallee in die Baumschulenstraße (Richtung Späthstraße).
Die Verkehrslenkung Berlin hat zwischenzeitlich den Verkehr an der Kreuzung einschließlich der Rückstaulängen zählen lassen und veranlasst jetzt eine umfangreiche Untersuchung, welche Änderungen an der Lichtzeichenanlage zur Erhöhung der Verkehrssicherheit unter Berücksichtigung dessen, dass alle Fahrtrichtungen hoch belastet sind, umsetzbar sind. Sobald das Ergebnis vorliegt, wird dieses in einer der kommenden Sitzungen der Verkehrsunfallkommission vorgestellt und darüber weiter beraten.
Die Eröffnung der Minna-Todenhagen-Brücke hatte keinen Einfluss auf die Entwicklung der Verkehrsunfalllage. Zur Senkung der Unfallzahlen führten Dienstkräfte des örtlich
zuständigen Polizeiabschnitts 65 im Zeitraum vom 1. Januar 2018 bis 11. September 2018 insgesamt 48 gezielte Verkehrsüberwachungseinsätze durch.
Frage 6:
Grundsätzliche Maßnahmen zur Entlastung der Baumschulenstraße können erst mit dem Weiterbau der Süd-Ost-Verbindung bis hin zum Autobahnanschluss Späthstraße erfolgen. Wie ist der aktuelle Planungsstand für die beiden weiteren Bauabschnitte und wie stellt sich der derzeitige Zeitplan zum Bau dieser Abschnitte dar?
Antwort zu 6:
Bauplanerische Maßnahmen zur verkehrlichen Entlastung der Baumschulenstraße liegen in der Verantwortung des Bezirks Treptow-Köpenick. Dem Senat liegen hierzu keine Erkenntnisse vor.
Der in der Frage angesprochene Weiterbau der „Süd-Ost-Verbindung“ ist wesentlich abhängig von der geplanten Gebietsentwicklung im Raum Späthsfelde und soll erst nach Festlegung der städtebaulichen Planungen präzisiert werden („Verkehrslösung Späthsfelde“). Dabei soll auch über den Abschnitt zur Entlastung der Baumschulenstraße („Verkehrslösung Baumschulenstraße“) nachgedacht werden. Derzeit ist eine zeitliche Einordnung der Aufnahme der Planung für die Verkehrslösungen noch nicht möglich.
Mehr als vier Jahre lang war das Projekt #U5 im #Kostenplan. Doch das könnte sich bald ändern. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) schließen nicht mehr aus, dass die #U-Bahn-Strecke in Mitte am Ende teurer sein wird als die bisher veranschlagten 525 Millionen Euro. „Die Baubranche boomt, die Preisentwicklung ist extrem“, sagte BVG-Sprecherin Petra Reetz auf Anfrage.
Noch halte das Landesunternehmen an der bisherigen Kalkulation für den #Lückenschluss zwischen den U-Bahnhöfen Alexanderplatz und Brandenburger Tor fest. Es gebe aber einige Vergabeverfahren für Bauaufträge, die noch nicht abgeschlossen seien. So lange seien die Preise nicht absehbar.
Marktlage lässt Kosten explodieren
Klar sei aber auf jeden Fall: „Die aktuelle Marktlage in der Bauwirtschaft schlägt bei vielen #Verkehrsprojekten zu Buche“ – in Form von Kostensteigerungen, sagte Reetz. „Unsere Einkäufer berichten, dass sie eine solche Preisentwicklung bislang nicht erlebt haben.“
Nach Informationen der Berliner Zeitung halten es die Planer demnach für möglich, dass die 2,2 Kilometer lange #U-Bahn-Strecke mit drei neuen Bahnhöfen um einen niedrigen bis mittleren zweistelligen Millionenbetrag teurer wird. In einem Szenario ist von bis zu 50 Millionen Euro die Rede – was einen Endpreis von rund 575 Millionen Euro bedeuten würde. Auch Nachtragsforderungen und ein Schaden an einem benachbarten Bauwerk …
Seit Ende August sind die Pläne des Bezirksamtes nun beschlossen, nach denen eine #Brücke über die #Dahme zwischen #Wendenschloßstraße und Grünauer Straße / #Regattastraße gebaut werden soll. „Die Brücke soll nach Fertigstellung eine Verbindung von der #Salvador-Allende-Straße über die Dahme zu der dann fertig gestellten Tangentialen Verbindung Ost ermöglichen“, heißt es in dem Papier des Bezirksamtes. Der #Brückenplan selbst ist alles ander als neu: Bereits in den dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts wurden Varianten angedacht, die Ortsteile Wendenschloss und Grünau über eine Brücke miteinander verbinden.
Drohender Transit
Vor dem aktuellen Bezirksamtsbeschluss hatte auch die Mehrheit der Treptow-Köpenicker Bezirksverordneten für den Bau der neuen Brücke zwischen Wendenschloß und Grünau gestimmt. Allein die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hatte sich gegen diesen Plan gestellt Man sehe zwar den Bedarf einer besseren Verkehrsanbindung zwischen den Ortsteilen, lehne aber eine Brücke nach Grünau wegen des dann drohenden Durchgangsverkehrs durch das Wendenschloss-Gebiet ab. Rund 30.000 Autos quetschen sich derzeit täglich über die Salvador-Allende-Brücke. Ein Großteil dieser Autos könnte sich seinen Weg durch Wendenschloss über die neue Brücke suchen. Der eher beschaulich gelegene Ortsteil wäre dann mit einer echten Transitstrecke durchzogen.
Am 09. September 2018 wurde in der Berliner Morgenpost angesichts steigender #Pendlerströme der viel zu langwierige Ausbau der #Eisenbahninfrastruktur in der Region Berlin/Brandenburg mit der Überschrift : "#Woidke attackiert die Deutsche Bahn“ kritisiert.
In benanntem Zeitungsbericht fordert Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke die Deutsche Bahn auf, sich stärker für den Ausbau der Verkehrslinien zwischen Berlin und Brandenburg zu engagieren. Die Bahn müsse besser werden. Bezüglich der Pendlerstöme müsse die Deutsche Bahn stärker nach vorn denken.
Die pauschale Kritik an der Deutschen Bahn ist in diesem Fall leider völlig unsachlich und bedarf der Richtigstellung! Die Deutsche Bahn ist lediglich ausführendes Unternehmen. Die einzelnen Bundesländer bestellen über die jeweils eingesetzten Aufgabenträger (hier: der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg VBB) im Regionalverkehr Verkehrsleistungen und die Deutsche Bahn oder aber auch ein anderes Eisenbahnverkehrsunternehmen führen die bestellten Leistungen aus.
Jahrelang ist unter dem Vorgänger der Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung, Kathrin Schneider, leider so gut wie nichts geschehen, was den Ausbau der Eisenbahninfrastruktur zwischen Berlin und Brandenburg wirksam voran gebracht hätte. Beide Länder haben aber die Möglichkeiten und die Pflicht gehabt, geeignete Maßnahmen anzuschieben.
Dass sich die Versäumnisse der vergangenen Jahre zunehmend rächen, ist nicht Schuld der Deutschen Bahn, sondern der Politik! Erst im Oktober 2017 hatten die Bundesländer Berlin und Brandenburg und der Verkehrsverbund Berlin-Branden-burg (VBB) nun das Infrastrukturprojekt „i2030“ zur längst überfälligen Kapazitätserweiterung des Schienennetzes der Region Berlin-Brandenburg ins Leben gerufen.
Weiterhin wird zu Recht eine Beschleunigung der Planungs- und Bauzeiten gefordert, aber auch dies hat seine Ursache in politischen Rahmenbedingungen. Dass das Planungsverfahren z.B. zum Ausbau der Dresdener Bahn bereits rund 20 Jahre gedauert hat und im Brandenburger Abschnitt noch immer kein Baurecht vorliegt, ist in diesem Zusammenhang ein Skandal.
Der Deutsche Bahnkunden-Verband (DBV) fordert daher eine nachhaltige Straffung von Planungs- und Bauzeiten, so dass die im Projekt „i2030“ benannten Maßnahmen bis zum Jahr 2030 nicht nur angeschoben, sondern auch baulich abgeschlossen werden.
Für Rückfragen steht Ihnen Herr Michael Wedel unter der Telefon-Nummer 0162 1643342 gern zur Verfügung.