Potsdam + Straßenbahn + Museum: HISTORISCHE STRASSENBAHN IN POTSDAM Polyamid-Faser statt Ziegenhaar, aus PNN

http://www.pnn.de/potsdam/1111649/

Die historische Lindner-Tram von 1907 erhielt ihre originalgetreuen Sitzbezüge zurück und ist damit in Deutschland einzigartig.

Potsdam – Man traut sich kaum, sich hinzusetzen: Rund 11 000 Euro haben die zwölf rot-goldenen Sitzbezüge mit dem märkischen Adler-Wappen gekostet, die nun den historischen Lindner-Triebwagen Nr. 9 zieren. „Es ist einfach toll geworden“, freute sich Ivo Köhler bei der gestrigen Vorstellung der neu ausgestatteten Tram. Für den Vorsitzenden des Historische Straßenbahn Potsdam e.V., der stilecht in Schaffner-Uniform erschien, ist der Triebwagen aus dem Jahr 1907 damit nun vollständig rekonstruiert – so fuhr man tatsächlich zu Kaisers Zeiten durch Potsdam.

Damit ist das Fahrzeug einzigartig, denn selbst in Berlin, wo noch viel mehr und viel ältere Straßenbahn-Wagen in den Depots stehen, gibt es aus dieser Zeit kein ähnliches Fahrzeug mit dieser Ausstattung: „Nach meiner Kenntnis sind wir in Deutschland so ziemlich die Einzigen, die so was haben“, sagt Köhler.

Ein Foto von 1908 als Vorlage

Für die originalgetreue Rekonstruktion der Sitzpolster, die vor hundert Jahren meist zu besonderen Anlässen und an kalten Wintertagen aufgelegt wurden, standen kaum Quellen zur Verfügung: „Wir hatten nur dieses eine Foto von 1908“, sagt Torsten Bäz und hält ein Schwarz-Weiß-Bild vom Innenraum der Tram hoch. Zusammen mit Peggy Wunderlich ist er Inhaber der sächsischen Camman Gobelin Manufaktur, bei der schon Walter Gropius, Konrad Adenauer oder der Moskauer Kreml Kunde waren. Über ein Jahr dauerte die Arbeit an den Bezügen.

Doch das Foto ist schwarz-weiß – woher wusste man, welche Farbe die Stoffe hatten? „Laut Zeitzeugen sollen sie rot gewesen sein“, so Bäz. Glücklicherweise war die Silberplatten-Aufnahme von guter Qualität – so konnten bei der Vergrößerung noch weitere …

 

S-Bahn: Die neue S-Bahn für Berlin und Brandenburg schon jetzt testen! S-Bahn Berlin lädt in begehbares 1:1-Modell der neuen Fahrzeuggeneration ein • Online-Bewerbungsverfahren gestartet, aus DB

http://www.deutschebahn.com/presse/berlin/de/aktuell/presseinformationen/12087372/Neue_S_Bahn_testen.html?start=0&itemsPerPage=20

Die neue #S-Bahn für Berlin und Brandenburg kommt. Bereits im Oktober dieses Jahres können #Fahrgäste einsteigen und sich einen ersten Eindruck von Design und Ausstattung der künftigen #Fahrzeuggeneration verschaffen. Möglich macht es das #begehbare #Modell eines Einzelwagens im Maßstab 1:1. Über ein Online-Bewerbungsverfahren gibt die S-Bahn Berlin einer breiten Auswahl unterschiedlicher Nutzergruppen die Gelegenheit, das neue Fahrzeug kennen zu lernen.

Die grundlegenden Funktionalitäten des neuen Fahrzeugtyps sind durch die Besteller der Verkehrsleistungen – die Länder Berlin und Brandenburg – definiert. Das Herstellerkonsortium Stadler/Siemens und die S-Bahn Berlin haben ein entsprechendes Fahrzeugkonzept entwickelt.

„Die neue S-Bahn soll die S-Bahn für alle werden“, sagt Peter Buchner, Vorsitzender der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin: „Dabei sind die Bedürfnisse der unterschiedlichsten Nutzergruppen unter einen Hut zu bringen. Jetzt möchten wir wissen, wie gut uns das gelungen ist. Jeder Hinweis ist wichtig, auch wenn wir nicht alle Wünsche werden erfüllen können.“

Für die Prüfung der Alltagstauglichkeit des Innen- und Außendesigns sucht die S-Bahn Berlin weibliche und männliche Testpersonen jeglichen Alters. Auch Gelegenheitskunden und (Noch-)Nicht-S-Bahn-Fahrer können mitmachen. Ebenso sind Fahrradfahrer, Eltern mit Kinderwagen und Fahrgäste mit Hund willkommen, um die neuen Mehrzweckbereiche auszuprobieren.

Um eine möglichst breite Beteiligung der Nutzergruppen sicherzustellen hat sich die S-Bahn Berlin für ein einfaches Online-Bewerbungsverfahren entschieden, das ab sofort bis zum 19. September läuft: www.s-bahn-berlin.de.

An sieben Terminen im Oktober haben die ausgewählten Teilnehmer die Gelegenheit, sich in jeweils rund zweistündigen Veranstaltungen auf dem Gelände der S-Bahn-Hauptwerkstatt Schöneweide grundlegend mit dem neuen Fahrzeugkonzept vertraut zu machen.

Eindrücke, Wünsche und Bewertungen halten die Testpersonen in einem Fragebogen fest. Die ausgewerteten Ergebnisse werden im weiteren Entwicklungsprozess der neuen S-Bahn für Berlin berücksichtigt.

Museum + S-Bahn + U-Bahn + Straßenbahn + Bus + Taxi: Berliner Technikmuseum zeigt gratis Nahverkehrs-Oldtimer An den vier September-Sonntag zeigt das Technikmuseum Fahrzeuge aus der Geschichte des Berliner Nahverkehrs – kostenlos., aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/article208165863/Berliner-Technikmuseum-zeigt-gratis-Nahverkehrs-Oldtimer.html

Berliner #Schnauzenbusse, Honeckers #Jagdwagen und russische #Staatslimousinen: Das Deutsche #Technikmuseum öffnet an den vier September-Sonntagen sein #Depot für Fahrzeuge des #Kommunalverkehrs. Kostenlos können sich Besucher Busse, Bahnen und Autos aus 150 Jahren Verkehrsgeschichte anschauen, wie das Museum mitteilte.

Im Depot befinden sich unter anderem 13 Busse – darunter die stadtbildprägenden Schnauzenbusse der 1920er und 30er Jahre – sowie 14 #Straßenbahnwagen, vier #U-Bahn- und drei #S-Bahnwagen. Auch russische Staatslimousinen, der Jagdwagen von Erich Honecker und andere besondere Autos sind zu sehen.

Zehnminütige Nostalgiefahrten sind möglich

Mit der historischen #Museumsbahn oder alten #Omnibussen können die Besucher vom Museum auf der Trebbiner Straße ins Depot auf der …

Bus + Elektromobilität: Emissionsfreier Stadtbusverkehr. Berlin und Hamburg gemeinsam, aus Senat

www.berlin.de

Im #Busverkehr von Deutschlands beiden größten Städten stehen die Zeichen auf #Nachhaltigkeit: Am heutigen Dienstag, den 30. August 2016 haben der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, und sein Amtskollege Olaf Scholz, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, den Startschuss für eine gemeinsame Beschaffungsinitiative für #emissionsfreie #Linienbusse im #ÖPNV gegeben. Auf dem Platz des 18. März unterschrieben die beiden Regierungschefs einen entsprechenden Letter of Intent. Er stellt eine gemeinsame Beschaffung von zusammen bis zu rund 200 Bussen pro Jahr durch die jeweiligen landeseigenen Verkehrsunternehmen in Aussicht. Selbstverständlich steht die Partnerschaft für weitere Verkehrsunternehmen offen. Für die Fahrzeughersteller schafft sie einen Anreiz, die Entwicklung emissionsfreier Linienbusse mit innovativen Antrieben stärker als bisher voranzutreiben.

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller: “Berlin und Hamburg sind wachsende Metropolen mit großer Strahl- und Anziehungskraft. Beide Städte haben gemeinsam über 5,5 Millionen Bürgerinnen und Bürger, von denen viele jeden Tag, morgens und abends den ÖPNV benutzen. Wir setzen darauf, dass der ÖPNV auch in Zukunft eine bedeutende Säule des innerstädtischen Verkehrs ist. Deshalb muss er sauber und ökologisch verträglich werden, denn nur so schaffen wir die Lebensqualität, die unsere Metropolen attraktiv macht. Es geht uns darum, Vorreiter in der Klimapolitik zu sein. Berlin etwa hat sich das Ziel, bis 2050 eine klimaneutrale Stadt zu werden, gesetzt. Dazu gehört ein modernes Verkehrskonzept in dem der öffentliche Personennahverkehr eine zentrale Rolle spielt. Wir brauchen dafür Elektromobilität und dafür setzen wir heute ein Zeichen. Wir wollen zusammen Anreize für die Industrie schaffen, hier zu investieren. Unser gemeinsames Ziel ist es, so den Bürgerinnen und Bürgern mehr Lebensqualität zu sichern.“

„Berlin und Hamburg stehen als moderne Großstädte gemeinsam vor der Aufgabe, innerstädtische Mobilität für alle Bürgerinnen und Bürger und saubere Luft zusammenzubringen. Beide Städte verbindet die Überzeugung, dass wir diese Aufgabe durch technischen Fortschritt lösen wollen und können“, erklärte Olaf Scholz. „Dabei hat ein klimaschonender Nahverkehr eine große Bedeutung. Deshalb fordern die beiden größten Städte Deutschlands in einer gemeinsamen Initiative die Fahrzeugbranche auf, die Entwicklung emissionsfreier Antriebe bei Bussen mit noch mehr Nachdruck voranzutreiben. Und wir geben ihnen die Gewissheit, dass sie für ihre Fahrzeuge auch einen Absatzmarkt finden. Dafür bündeln wir unsere Beschaffungsressourcen und laden weitere Städte und Kommunen in Deutschland ein, sich dem Vorhaben anzuschließen. Wir suchen den Schulterschluss mit der Industrie und vermitteln ihr die klare Botschaft: Gebt uns saubere Busse. Wir wollen sie, wir brauchen sie, wir kaufen sie“, führte der Erste Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg fort.

Höchste Fahrgastzahlen, größte Flotten, grüne Vorreiter

Mit Hamburg und Berlin haben sich nicht nur die einwohnerstärksten Städte der Republik zusammengefunden. Auch das Nahverkehrsangebot an Elbe und Spree sucht deutschlandweit seinesgleichen. Allein die Busse auf den 189 Buslinien der Hamburger Verkehrsunternehmen HOCHBAHN und VHH nutzten im vergangenen Jahr über 318 Millionen Fahrgäste. Bei den Berliner Verkehrsbetrieben waren es auf 151 Linien sogar über 418 Millionen Fahrten. Und natürlich geht das nur mit entsprechend großen Fuhrparks: Zusammen zählen BVG, Hochbahn und VHH rund 2.900 Busse. Damit gehören die Unternehmen zu den größten Abnehmern von Linienbussen in Europa.

„Zwei Drittel unserer Fahrgäste sind schon heute elektrisch und mit grünem Strom unterwegs, nämlich mit unseren U- und Straßenbahnen. Damit sorgen wir dafür, dass die berühmte Berliner Luft sauber bleibt“, sagte Dr. Sigrid Evelyn Nikutta, Vorstandsvorsitzende und Vorstand Betrieb der BVG. „Im Busbereich haben wir bereits den Wasserstoffantrieb getestet und testen derzeit auf der Innenstadtlinie 204 kabellos geladene Elektrobusse. Wir sind überzeugt: Emissionsfreien Antrieben gehört auch beim Bus die Zukunft. Doch noch ist die Technik zu teuer. Dass wir nun zusammen mit den Hamburger Partnern Druck auf die Hersteller machen können, sich noch mehr ins Zeug zu legen, freut mich wirklich sehr“, so Nikutta weiter.

Der Vorstandsvorsitzende der HOCHBAHN, Henrik Falk, fügte als Vertreter der Hamburger Verkehrsunternehmen anlässlich der Unterzeichnung hinzu: „Modernste Bustechnologie mit null Emissionen wird die Innenstädte entlasten und noch lebenswerter machen. In Hamburg beweisen wir das nicht zuletzt auf der Linie 109, der Innovationslinie der Hochbahn. Hier testen wir alle zurzeit relevanten innovativen Antriebe in der alltäglichen Praxis – vom dieselelektrischen Hybridbus über den Batteriebus bis zum Brennstoffzellenbus. Gleichzeitig bauen wir in Hamburg aktuell den ersten Betriebshof für eine komplett emissionsfreie Busflotte.“ Weiter erklärte Falk: „Unser Ziel ist es, auch in Zukunft komfortable und zuverlässige Mobilität zu bieten und dabei noch mehr für die Umwelt zu tun. Dafür stehen wir schon heute im Erfahrungsaustausch mit den anderen Verkehrsunternehmen. Gemeinsam können wir nun noch offensiver am Markt agieren, um die politisch gesetzten Ziele zu erreichen.“

Details der Zusammenarbeit von BVG, HOCHBAHN und VHH im Rahmen der Initiative werden im Herbst erarbeitet. Nächste Schritte werden eine technologieoffene Marktsondierung und eine funktionelle Bewertung der Leistungsfähigkeit sein.

Rückfragen: Presse- und Informationsamt des Landes Berlin, Telefon: (030) 9026-2411

U-Bahn in Berlin BVG bringt Oldtimer auf die Schienen, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/u-bahn-in-berlin-bvg-bringt-oldtimer-auf-die-schienen/14440340.html

Auf der Linie #U55 und zur Gartenschau #IGA sollen künftig #historische Züge fahren. Allerdings werden noch Fahrer gesucht, die die alten Bahnen steuern können.

Die BVG macht auf alt. Gleich zwei #U-Bahn-Oldtimer sollen demnächst wieder regelmäßig im Fahrgastbetrieb über die Gleise rollen. Bereits Ende des Jahreswill die BVG auf der Stummellinie U 55 (Hauptbahnhof–Brandenburger Tor) aufgemöbelte Fahrzeuge aus den 1950er Jahren einsetzen. Und zurInternationalen Gartenschau (IGA) im Jahr 2017 sind Fahrten eines Zuges vorgesehen, der einst für die Ost-Berliner Verkehrsbetriebe gebaut worden war. Aus dem Betrieb hatte sich diese Baureihe bereits 1994 verabschiedet.

Fahrten mit dem Typ #EIII solle es zusätzlich zum Linienverkehr während der IGA geben, sagte BVG-Sprecherin Petra Reetz. Ein Extra-Preis für die Fahrten mit dem historischen Zug sei nicht vorgesehen. Intern sucht die BVG bereits Mitarbeiter, die den Zug noch kennen und auch steuern können. Vier Wagen sind noch vorhanden; im Regeleinsatz fuhren früher Einheiten mit sechs Wagen.

Die DDR-Züge wurden aus S-Bahnteilen zusammengeschraubt

Die Ost-Berliner Verkehrsbetriebe waren nicht in der Lage, neue Fahrzeuge serienreif zu entwickeln. Um dringend benötigte Züge für die damalige Linie E (Alexanderplatz–Friedrichsfelde, heute als U 5 bis Hönow verlängert) zu erhalten, baute man Fahrzeuge mit Teilen aus abgestellten S-Bahnen zusammen. Die letzten wurden erst im September 1990 ausgeliefert.

In der wiedervereinigten BVG hatte dieses Modell keine Chance mehr: Die Züge waren zu schwer und galten als „Stromfresser“. Zudem konnten sie wegen ihrer Abmessungen nur auf der Linie U 5 eingesetzt werden. 1994 musterte die BVG die letzte Bahn aus.

Erhalten blieben nur einige Museumsbahnen. Doch auch hier überlebten nicht alle. Ein Zwei-Wagen-Zug war von der Arbeitsgemeinschaft U-Bahn in jahrelanger mühsamer, zudem ehrenamtlicher Arbeit äußerlich wieder in den …

Bus: Autonomes Fahren Ein Revolutionär namens Olli – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/autonomes-fahren-ein-revolutionaer-namens-olli-24599800

#Olli ist in der Stadt, aber das darf noch niemand wissen. Der Ort, an dem er für seinen Einsatz vorbereitet wird, soll geheim gehalten werden. Seine Schöpfer reagieren äußerst zurückhaltend, wenn sie auf ihn angesprochen werden. Es lässt sich jedoch nicht leugnen: Olli, der selbst fahrende #elektrische #Bus aus dem #3D-Drucker, soll durch Berlin rollen. Er stößt bei Experten jetzt schon auf Interesse. In dieser Woche möchte sich Rüdiger Grube, Chef der Deutschen Bahn, das ungewöhnliche Produkt des US-Herstellers Local Motors anschauen.

Olli sieht aus wie ein Brotkasten. Oder wie eine Gefrierbox. Seine Proportionen sind auffällig: Olli ist 3,92 Meter lang, bietet aber im Innern eine Stehhöhe von fast zwei Metern. Seine niedlichen Räder sind nur etwas größer als bei Schubkarren.

Doch der Kleine soll ja auch nicht rasen: Er ist maximal für 40 Kilometer pro Stunde ausgelegt. Olli ist gedacht als Shuttle für kurze Distanzen. Drinnen können zwölf Fahrgäste sitzen – auf Bänken, die sich an den drei Wänden entlang ziehen.

Sensoren scannen die Umgebung

Noch ungewöhnlicher ist das, was nicht oder nicht sofort zu sehen ist. Da sind die mehr als 30 Sensoren, die Ollis Umgebung überwachen. Radarsysteme und Laserscanner sollen dafür sorgen, dass der kleine #Elektrobus Hindernisse umfährt oder rechtzeitig bremst. Nicht zu vergessen: IBM Watson, ein lernfähiges Computersystem, das Verkehrsdaten sammelt und mit den Fahrgästen kommunizieren kann – etwa wenn es Fragen gibt. Eine weitere Besonderheit: Rund 20 Prozent der Teile stammen aus 3D-Druckern. Mit Olli will Local Motors testen, ob sich auch der Prozess der Autoherstellung revolutionieren lässt.

So ein Fahrzeug hat es in Berlin noch nicht gegeben. Doch weil Olli nicht fertig ist, hält sich Local Motors bedeckt. „Wir sind noch in der Entwicklung“, sagt Damien Declercq, der für Europa zuständig ist. Vielleicht sei Olli im September bei einem Event in …

 

Bus: Pferdebusse Wie der Berliner Nahverkehr erfunden wurde – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/pferdebusse-wie-der-berliner-nahverkehr-erfunden-wurde-24557186

Kremserplatz? Kremserstraße? Kremser-Denkmal? Ham wa nich. Nicht mal ein Bild gibt es von dem Mann, der 1775 im oberschlesischen Zülz als Sohn eines jüdischen Kaufmanns geboren wurde und 1825 den öffentlichen Berliner #Nahverkehr revolutionierte. Die Berliner verschafften Simon #Kremser allerdings eine viel größere Ehre: Sie bewahrten seinen Namen im Alltag für die Ewigkeit auf, indem sie die erfolgreichste seiner Neuerungen mit seinem Namen verbanden: dem #Kremserwagen, kurz Kremser.

Kremsers Idee passte zur Aufbruchsstimmung der Zeit. Nach der Niederlage Preußens gegen Napoleon in der Schlacht bei Jena und Auerstedt 1806 packte man in Berlin ein großes Reformwerk an. Die neue Städteordnung von 1808 mündete in die ersten freien Stadtverordnetenwahlen, Gewerbefreiheit folgte der alten Zunftordnung. 1810 wurde die Universität gegründet, eine Vielzahl von Künstlern und Wissenschaftlern belebten die Stadt. Schinkel baute, das Schauspielhaus öffnete 1821. Die Bevölkerung war auf 220.000 gestiegen, das Bürgertum sah guten Zeiten entgegen. Städtische Ordnung zog ein – und zugleich wuchs das Bedürfnis nach Amüsement.

Das gedachte Simon Kremser mit seinem Geschäftsvorhaben zu bedienen, als er am 17. Januar 1825 die königlich-preußische Verwaltung „untertänigst“ um „gütige Überlassung der Erlaubnis von #Fuhrwerksfahrten“ bat – nachzulesen in den Acta des Königl. Civil Kabinetts, betr. die Aufstellung von Fuhrwerken zu Lustfahrten zwischen Berlin und Charlottenburg, aufbewahrt im Geheimen Preußischen Staatsarchiv. Friedrich Wilhelm III. ließ positiv antworten. Die „#Concession“ vom Mai 1825 erlaubte Kremser „ganz allein sogenannte #Omnibusse am Brandenburger Tor aufzustellen“, und zwar „außerhalb desselben auf der rechten Seite nächst dem Exerzierplatz“ sowie in Charlottenburg „auf der linken Seite der Chaussée vor dem Eintritt zur Stadt“. Die Wagen „zu öffentlichem Gebrauch“ sollten „auf eisernen Achsen laufen und auf …

 

Bus: Doppeldeckerbusse Auf zwei Etagen durch Berlin, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/doppeldeckerbusse-auf-zwei-etagen-durch-berlin-24549036

Diesen besonders unter kleinen Jungs weit verbreiteten Traum vom Leben als #Busfahrer träumte Dirk #Poguntke nie. Den Chef des #Stadtrundfahrt-Unternehmens Berlin City Tour interessierte schon immer eher die technische Seite von so einem #Bus. Umbauen, reparieren, optimieren das ist die Welt des Diplom-Ingenieurs.

„Ich war immer technikaffin. Habe ich ein Dreirad geschenkt bekommen, wurde das erst mal auf die Seite gelegt, um herauszukriegen, warum sich die Räder drehen.“ Wenn jemand zu ihm sagt: Das kriegst du sowieso nicht wieder zum Laufen, dann findet er immer besonders reizvoll, das Gegenteil zu beweisen. Als Jugendlicher sammelte er in der Nachbarschaft in Nikolassee kaputte Rasenmäher und Schneefräsen ein und reparierte sie. „Die tuckerten dann durch den Garten der Großmutter.“

Auch bei Weltstars beliebt

Irgendwann erwischte ihn der „Virus Bus“ und er gründete mit anderen Enthusiasten 1989 vor der Maueröffnung die AG #Traditionsbus. „Viele der anderen Mitglieder sammelten alte Busschilder und wollten die bloß mal wieder an einem historischen Bus sehen. Ich konnte den Schrotthaufen wieder Leben einhauchen.“

Zum Fall der Mauer gab es über 1200 #Doppeldeckerbusse in Berlin. „Die Kisten sind verkauft worden. Wir haben sie im Bundesgebiet gesucht und aus fünf oder sechs von ihnen einen funktionierenden Wagen gebaut.“ Das passte gut in die Zeit. In den 90er Jahren begann das große Geschäft mit den Städtereisen. Wer nur für zwei oder drei Tage in eine Großstadt wie Berlin fuhr, der war ein potenzieller Kunde für eine Stadtrundfahrt. „Wir waren die ersten, die 1994 mit offenen Bussen den Markt auf den Kopf stellten. Man wollte nicht mehr in klimatisierten Fahrzeugen mit abgedunkelten Scheiben durch die Stadt fahren. Die Stadt wächst nach oben. Das will ich doch sehen.“

Poguntke kaufte Hunderte der Doppeldeckerbusse auf und baute sie um. „Die laufen heute in Rejkjavik, Moskau, …

 

S-Bahn Berlin verbessert Zugangebot auf der Wannseebahn Nach den Sommerferien fahren im Berufsverkehr zusätzliche Züge auf der Linie S1, aus DB

http://www.s-bahn-berlin.de/aktuell/2016/100_verbessertes_zugangebot_s1.htm

Mit Beginn des neuen Schuljahres am 5. September setzt die S-Bahn Berlin auf dem südlichen Abschnitt der Linie #S1 #zusätzliche Züge ein. Der derzeitige 10-Minuten-Takt wird montags bis freitags in der Zeit von 7 bis 9.30 Uhr sowie von 15 bis 19 Uhr zwischen #Zehlendorf und Potsdamer Platz verdichtet.

Ab Zehlendorf starten die Verstärkerzüge von 6.49 Uhr bis 9.09 Uhr jeweils zur Minute 09, 29, 49. Ab Potsdamer Platz beginnen die Fahrten von 7.24 Uhr bis 9.24 Uhr jeweils zur Minute 04,24,44. Die ersten drei Fahrten am Morgen beginnen bereits in Wannsee. Am Abend werden umgekehrt die letzten drei Fahrten bis Wannsee verlängert.

Für die hohe #Nachfrage auf dem Streckenabschnitt der Linie S1

Mit dem verbesserten Angebot trägt die S-Bahn Berlin im Auftrag des Landes und des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg der hohen Nachfrage auf dem Streckenabschnitt Rechnung. Die nunmehr zur Verfügung stehenden Fahrzeugressourcen machen die Wiedereinführung des bis 2009 bereits bestehenden Angebots möglich.


Text: Presseinformation Deutsche Bahn AG

Regionalverkehr: Niederbarnimer Eisenbahn Regionalbahn fehlen Fahrer und Fahrzeuge Der Niederbarnimer Eisenbahn fehlen Züge und Fahrer. Deswegen kommt es zu Einschränkungen im Angebot., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/niederbarnimer-eisenbahn-regionalbahn-fehlen-fahrer-und-fahrzeuge/13920276.html

Es ist fast so wie einst bei der S-Bahn: Weil #Fahrer und #Fahrzeuge #fehlen, fallen Fahrten aus oder Züge fahren mit weniger Wagen als vorgesehen. Dieses Mal trifft es die #Niederbarnimer Eisenbahn (#NEB), die vorwiegend nördlich und östlich von Berlin im Auftrag des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) Strecken betreibt. In einem offenen Brief an die Fahrgäste bittet das Unternehmen um Verständnis für die Einschränkungen des Angebots.

Am drastischsten ist der Einschnitt auf der RB 26 (Lichtenberg–Kostrzyn/Küstrin). Voraussichtlich bis 4. September fahren nur noch zwischen Lichtenberg und Seelow-Gusow Züge, wobei nach Angaben des Unternehmens auch in der Hauptverkehrszeit nur ein Triebwagen eingesetzt werden kann. Normal fährt eine Zwei-Wagen-Einheit. Und im Ersatzverkehr mit Bussen müssen Fahrgäste nach Kostrzyn in Kietz ein weiteres Mal in einen Kleinbus umsteigen: Der größere Ersatzbus ist zu schwer für die Oderbrücke.

Hersteller hat Fahrzeuge verspätet geliefert

Auf der RB 27 (Berlin–Groß Schönebeck/Schmachtenhagen) entfallen zunächst in dieser Woche die Fahrten nach Gesundbrunnen. Zudem sei damit zu rechnen, dass Fahrgäste Richtung Wensickendorf bis Ende August in Basdorf umsteigen müssen, teilte das Unternehmen mit. Auch auf weiteren Strecken fallen vereinzelt Fahrten aus. Am Wochenende fuhren zwischen Löwenberg und …