Potsdam + Bus: Neue Dieselbusse in Potsdam Kritik und Zuspruch für Pläne des Verkehrsbetriebs, aus PNN

https://www.pnn.de/potsdam/neue-dieselbusse-in-potsdam-kritik-und-zuspruch-fuer-plaene-des-verkehrsbetriebs/25401624.html

Die Ankündigung des Verkehrsbetrieb Potsdam (#ViP) für die Anschaffung neuer Busse mit #Dieselantrieb stößt auf Kritik. Der Vip wehrt sich und bekommt Unterstützung.

Potsdam – Die beabsichtigte Anschaffung von elf Dieselbussen durch den Potsdamer Verkehrsbetrieb (ViP) stößt auf Kritik. Die Potsdamer Grünen sprachen am Mittwoch von einer Investition in Millionenhöhe, die das Stadtklima auf Jahre belasten wird. Das sei nicht nur für Klimaaktivisten und politisch Engagierte, die sich in den letzten Jahren für ein Umdenken und Taten in Sachen Klimaschutz einsetzten, ein Schlag ins Gesicht, teilte der Potsdamer Kreisverband der Grünen mit. „Eine ähnliche Diesel-Debatte haben wir mit dem ViP bereits vor zweieinhalb Jahren geführt“, sagte die Kreisvorsitzende Carolin Herrmann. „Da waren #Elektrobusse in unserer Nachbarstadt Berlin noch im Test – heute betreibt die BVG bereits 30 Elektrobusse und will bis 2030 komplett umstellen.“ Das zeige, dass es der ViP-Geschäftsführung allein an Mut fehle, neue Wege zu gehen. „Es wird Zeit, dass sie aus ihrem Winterschlaf erwacht.“

Wie berichtet hat der Verkehrsbetrieb derzeit die Anschaffung von insgesamt elf neuen #Niederflurgelenkbussen ausgeschrieben. „Für den Betrieb der angebotenen Fahrzeuge ist ausschließlich …

Bus: Elektrifizierung der Busflotte der BVG – Testbetrieb eines E-Doppelgelenkbusses auf der Spandauer Linie M32 schnell ermöglichen?, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Ist es richtig, dass eine #Machbarkeitsstudie jüngst zu dem Schluss kam, dass der Testbetrieb eines
#elektrischen #BVG-Doppelgelenkbusses mit #Streckenladung am Besten in Spandau auf der Linie des #M32
getestet werden kann?
Antwort zu 1:
Im untersuchten Spandauer Netz bietet sich diese Linie besonders an.
Frage 2:
Welche Faktoren haben die Linie M32 für den Testbetrieb eines elektrischen Busses mit Streckenladung laut
den Ergebnissen der Machbarkeitsstudie besonders prädestiniert?
Antwort zu Frage 2:
Die Linie M32 bietet folgende Vorteile:
· Nachfragestarke Linie mit hohem Fahrgastaufkommen, die bereits heute mit großen
Fahrzeugen in dichter Taktfolge bedient wird.
· Für die Linie werden weitere Fahrgaststeigerungen erwartet, denen besser durch den
Einsatz größerer Fahrzeuge, als durch noch dichteren Takt begegnet werden kann.
· Die Linie M32 eignet sich gut für Streckenladung, weil es eine Linie mit einer
Stammstrecke und verschiedenen Ästen ist, so dass die Installation der
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#Ladeinfrastruktur entlang der von allen Fahrzeugen befahrenen Stammstrecke
besonders effizient ist.
· Entlang der M32 gibt es keine konkurrierenden #Straßenbahnplanungen.
· Die Entfernung zum Betriebshof ist gering.
Frage 3:
Welche planerischen, haushälterischen und organisatorischen Voraussetzungen müssen seitens der BVG,
dem Bezirk und der Senatsverwaltung vorliegen, um den Hybrid-O-Bus schnell in Spandau zu testen, wie es
im Nahverkehrsplan 2019-2023 vorgesehen ist?
Frage 5:
Welche Maßnahmen wird die Senatsverwaltung gemeinsam mit dem Bezirk Spandau und der BVG
durchführen, um diese Teststrecke so schnell wie möglich zu realisieren?
Antwort zu 3 und 5:
Es sind aufbauend auf die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie die Implementierung der
Fahrleitungsinfrastruktur, die Anpassung von Haltestellenlängen und die Anpassung des
Betriebshofs Spandau zu planen. Für den Bau der Fahrleitungsinfrastruktur im öffentlichen
Straßenland des Bezirkes ist ein Planfeststellungsbeschluss erforderlich.
Für die Finanzierung des Baus der Infrastruktur und der Anschaffung von Fahrzeugen ist
die Inanspruchnahme von Fördermöglichkeiten des Bundes notwendig. Die Umsetzung
des Vorhabens steht somit unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit ausreichender
Finanzmittel.
Frage 4:
Welche Potentiale ergeben sich im Hinblick auf die jüngst im Senat beschlossene Klimanotlage durch den
Betrieb von elektrischen Bussen mit Aufladung während der Fahrt?
Antwort zu 4:
Elektrobusse sind generell lokal emissionsfrei und zudem sehr energieeffizient. Da die
Streckenlader-Technologie zudem das Aufladen der Batterie während der Fahrt
ermöglicht, entfallen gesondert zu planende Standzeiten für den Ladevorgang, weshalb
kein zusätzlicher Fahrzeug- und Fahrpersonalbedarf entsteht. Darüber hinaus sind
Streckenlader relativ ressourcenschonend, da sie vergleichsweise kleine Batterien
benötigen.
Frage 6:
Welche Anschaffungskosten hat ein elektrisch betriebener Doppelgelenkbus im Vergleich zu einem Hybrid,
einem Diesel, einen mit Erdgasantrieb und einem Doppelgelenkbus mit Wasserstoffantrieb?
Antwort zu 6:
In der Machbarkeitsstudie zum Streckenlader-Betrieb in Berlin-Spandau wird
angenommen, dass die Anschaffungskosten eines Streckenlader-Doppelgelenkbusses bei
ca. 1,3 Mio. EUR liegen.
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Diese Fahrzeuggröße ist mit dem Ziel eines lokal emissionsfreien Nahverkehrs nicht mit
einem Hybrid-, Diesel- oder Erdgasantrieb vereinbar, weshalb diese Antriebe in der
Machbarkeitsstudie auch nicht betrachtet wurden. Wasserstoffantrieb ist für diesen
Fahrzeugtyp zurzeit nicht am Markt verfügbar und weist zudem generell eine schlechte
Primärenergieeffizienz auf.
Frage 7:
Welche Betriebskosten hat ein elektrisch betriebener Doppelgelenkbus im Vergleich zu einem mit
Dieselantrieb, Erdgasantrieb und einem mit Wasserstoffantrieb?
Antwort zu 7:
Die Machbarkeitsstudie hat ermittelt, dass die Betriebskosten für den Betrieb des
gesamten Spandauer Busnetzes mit Elektrobussen vergleichbar sind mit den Kosten für
den Betrieb mit Dieselbussen. Im Nahverkehrsplan wurden verschiedene Antriebsenergien
und deren spezifischen Vor- und Nachteile bereits ausführlich erörtert. Ein Vergleich der
Betriebskosten zu Erdgasantrieb oder zu Wasserstoffantrieb war daher nicht Bestandteil
der Machbarkeitsstudie für den Streckenlader.
Frage 8:
Wie sieht die CO2-Bilanz von elektrischen, hybriden, dieselgetriebenen, erdgasgetriebenen und
wasserstoffgetriebenen Bussen aus?
Antwort zu 8:
Die Machbarkeitsstudie hat ermittelt, dass der Einsatz von Elektrobussen im Spandauer
Busnetz die CO2-Emissionen gegenüber dem Einsatz von Dieselbussen über die gesamte
Nutzungsdauer wie folgt reduzieren kann:
Elektrobustechnologievariante Reduzierung CO2 ggü. Diesel
Elektrobus (Depotlader) um mindestens -88 %
Elektrobus (Gelegenheitslader) um mindestens -91 %
Elektrobus (Streckenlader) um mindestens -94 %
Annahmen:
-Verwendung von Ökostrom, wie bei der BVG derzeit der Fall
-CO2-Emissionen für die Herstellung der Infrastruktur sind nicht berücksichtigt.
Fahrzeuge mit einem Hybrid-, Diesel- oder Erdgasantrieb sind nicht mit dem Ziel eines
lokal emissionsfreien Nahverkehrs vereinbar und wurden deshalb in dieser
Machbarkeitsstudie nicht betrachtet. Zur CO2-Bilanz von Wasserstoffbussen liegen keine
spezifischen Daten vor, weil sie von der standortspezifischen Auslegung des Versorgungsund
Produktionskonzeptes abhängig sind.
Frage 9:
Sind geeignete E-Busse für den beabsichtigten Testbetrieb mit Streckenladung innerhalb des europäischen
Marktes verfügbar und ohne weiteres beschaffungsfähig?
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Antwort zu 9:
Die europäischen Hersteller Hess, Van Hool und Solaris bieten Streckenlader-Busse inkl.
Doppelgelenkbusse an. Im Segment des Gelenkbusses bieten zudem die Hersteller Iveco
und SOR Streckenlader an.
Berlin, den 23.12.2019
In Vertretung
Ingmar Streese
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Regionalverkehr: Pendler nach Berlin warten auf mehr Sitzplätze in Regionalbahnen, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/brandenburg/article228008585/Verkehr-in-Berlin-Pendler-warten-auf-mehr-Sitzplaetze-in-Regionalbahnen.html

Bereits für April waren mehr #Kapazitäten in #Regionalbahnen versprochen. Doch noch immer gibt es Probleme.

Wer mit der Regionalbahn aus dem Umland nach Berlin pendelt, der muss einiges aushalten können. Die Züge sind regelmäßig überfüllt, und dass alle Fahrgäste nur mit größter Not in die Bahn passen, ist keine Seltenheit. Ab April sollte das, zumindest auf den vier Linien #RE7, #RB10, #RB13 und #RB14, besser werden. Eine deutliche #Kapazitätserhöhung durch #Doppelstockwagen oder zusätzliche Waggons war versprochen. Der Start wurde schließlich auf den November verschoben, unter anderem wegen Verzögerungen bei der Instandhaltung von Zügen. Und nun zeigt sich: Noch immer läuft es nicht rund.

„Stand heute stellen wir fest, dass auf den Linien RB10 und RB14 an keinem einzigen Tag (Mo–Fr) im November die bestellte Kapazität gefahren wurde“, erklärt Elke Krokowski, Sprecherin des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB) auf Anfrage. Die Linie RB10 ist zwischen Nauen und Berlin-Südkreuz mit 467 Sitzplätzen unterwegs, dort sollte eine Umstellung auf Doppelstockwagen eigentlich für gut 110 weitere Plätze sorgen. Auf der Linie RB14 zwischen Nauen und dem Flughafen Schönefeld sollen planmäßig montags bis freitags drei Triebwagen mit knapp 170 Sitzplätzen zusätzlich eingesetzt werden, so dass dann 467 Plätze zur Verfügung stehen.

Volle Züge: VBB spricht von einer „sehr unbefriedigenden Situation“
Gerade auf diesen Strecken werden zusätzliche Platzkapazitäten gebraucht: …

Potsdam + Straßenbahn: Potsdam will 19 neue Trams kaufen Durch Potsdam sollen in den kommenden Jahren 19 neue Straßenbahnen rollen. , aus PNN

https://www.pnn.de/potsdam/finanzierung-noch-ungeklaert-potsdam-will-19-neue-trams-kaufen/25368472.html

Potsdam – #Potsdam will in den nächsten Jahren insgesamt 19 neue #Niederflurstraßenbahnen anschaffen. Das geht aus einer entsprechenden #Ausschreibung im Amtsblatt der Europäischen Union hervor. Dort wird noch bis zum 20. Januar eine sogenannte #Markterkundung ausgeschrieben. Die Beschaffung selbst soll dann anschließend, also gleich im nächsten Jahr, folgen – sofern der Aufsichtsrat zustimmt. Es wäre die größte Neuanschaffung von Trams in Potsdam seit der Wiedervereinigung.

Auf PNN-Nachfrage erklärte der Verkehrsbetrieb, er strebe die Beschaffung von bis zu insgesamt neunzehn normalspurigen #Niederflurtrams an. „14 davon stellen die Grundbestellung dar und sind voraussichtlich schrittweise ab 2024 zu liefern“, so Sprecher Stefan Klotz. Zudem sei vorgesehen, dass Optionen auf die Herstellung und Lieferung von fünf weiteren #Niederflurstraßenbahnfahrzeugen für Krampnitz enthalten sind. Bekanntlich soll die Neubaustrecke nach einer Verschiebung spätestens 2029 ans Netz gehen und nicht wie früher geplant 2025.

Bevor es soweit ist, will der Verkehrsbetrieb wissen, ob er für das von ihm gewählte Vergabe- und Vertragsmodell überhaupt Partner auf dem Markt findet. „Das von der #ViP gewählte Vergabe- und #Vertragsmodell besteht im Wesentlichen darin, dass der Auftrag in drei Verträge unterteilt wird“, heißt sein der Ausschreibung. Der erste davon betreffe die Herstellung und …

Bahnverkehr: ICE im S-Bahn-Takt? Wer seinen Fernzug verpasst, soll künftig nicht lange auf den nächsten warten müssen, aus MDR

https://www.mdr.de/nachrichten/politik/inland/bahn-iplant-ice-im-s-bahn-takt-kapzitaeten-gleise-bahnhoefe-100.html

Die Bahn plant einen #30-Minuten-Takt im #Fernverkehr und investiert Milliarden in neue Züge. Sie rechnet mit Millionen neuen Kunden. Doch genügen #Gleise und #Bahnhöfe den Anforderungen?

Zwischen den größten deutschen Städten plant die Bahn künftig einen Fernverkehr im #Halbstundentakt. Der Vorstand für Personenverkehr, Berthold Huber, nennt als Ziel eine „metropolenverbindende S-Bahn“.

Den 30-Minuten-Takt für die großen Städte hatte die Bahn bereits im Sommer angekündigt, als erstes zwischen #Hamburg und Berlin für 2021. Heute sind es tagsüber jeweils drei Züge in zwei Stunden. Ab 2025 ist das dann für die Strecken von Stuttgart nach München sowie von Frankfurt nach Köln und Hamburg geplant.

30 zusätzliche #Hochgeschwindigkeitszüge
Dafür investiert die Bahn Huber zufolge bis 2026 rund zwölf Milliarden Euro in ihre Züge. Die Hälfte der Summe entfällt auf den ICE4. Hinzu kommen neue Eurocity-Züge vom spanischen Hersteller #Talgo und #Doppelstock-Intercitys. Ein Teil der Züge ist bereits im Einsatz. Außerdem will die Bahn nach 2022 zusätzlich 30 weitere Hochgeschwindigkeitszüge kaufen. Auf Hauptrouten soll es dann 20 Prozent mehr …

Bus: Fast jeder zweite Doppeldeckerbus ist kaputt Die Flotte ist überaltert, die noch vorhandenen Doppeldecker über zehn Jahre alt., aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/fahrzeugmangel-bei-der-bvg-fast-jeder-zweite-doppeldeckerbus-ist-kaputt/25359060.html

Die Flotte ist überaltert, die noch vorhandenen #Doppeldecker über zehn Jahre alt. Besserung ist erst ab Mitte kommenden Jahres in Sicht.

Die Lage im Berliner Nahverkehr wird immer schwieriger. Nach den dramatischen Ausfällen in diesem Jahr durch fehlende Fahrzeuge bei der #U-Bahn schwächelt nun das weltweit bekannte Gesicht Berlins: der Doppeldecker.

Von 352 Berliner #Doppeldeckerbussen sind nur noch 204 einsatzbereit. Der Rest steht mit Defekten in der #Werkstatt. Auf vielen stark frequentierten Innenstadtlinien wie dem M29 fahren deswegen zum Teil Eindecker, die nur die Hälfte an Fahrgästen fassen können.
BVG-Sprecherin Petra Nelken bestätigte dem Tagesspiegel, dass derzeit nur 204 #Doppelstockbusse in Fahrt seien. In der Langfristplanung der BVG, vorgestellt noch zu Jahresbeginn, waren für die Jahre 2019 bis 2023 eigentlich …

Bahnindustrie: Deutsche Bahn will mit Lok- und Waggonverkauf rote Zahlen verhindern Die Bahn will Güterloks und Waggons an eine Verleihfirma veräußern. , aus Handelsblatt

https://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/verkehr-deutsche-bahn-will-mit-lok-und-waggonverkauf-rote-zahlen-verhindern/25354436.html?ticket=ST-44312679-djoDArAxxlLj5WEQhezU-ap5

Trotz milliardenschwerer Staatshilfen im Zuge des Klimapakets wird sich die Lage bei der Deutschen Bahn in den nächsten Jahren internen Papieren zufolge zuspitzen. Die #Gewinnplanung bis 2024 wurde gegenüber dem vergangenen Jahr um mehrere Milliarden Euro gestutzt, wie die Unterlagen zeigen, die der Nachrichtenagentur Reuters vorlagen. Die Umsätze werden demnach nur leicht um jährlich durchschnittlich etwa drei Prozent steigen und 2023 unter bisherigen Planungen liegen.

Um den Absturz in rote Zahlen zu verhindern, schlägt Bahnchef Richard Lutz den massenhaften #Verkauf von #Loks und #Waggons der #Güterbahn #DB Cargo vor.

Im ersten Schritt sollen 150 Loks und 5000 Waggons in eine neue Firma geschoben und an einen Investor verkauft werden. Davon erhofft sich der Konzern Erlöse von einer Milliarde Euro. Dafür müssen dann Loks und Waggons #zurückgemietet werden.

Der Steuerzahler stützt die Bahn bereits über eine jährliche Kapitalerhöhung von einer Milliarde Euro bis 2030 …

U-Bahn + Museum: Juchei! EIII!, aus BVG

Tanne aufgestellt? Check. Reichlich Lametta? Check. Gans bestellt? Check. Geschenke für Mutti, Vati, Tante Else, Onkel Jupp, Dickie und Doreen? Checkcheckcheck…

Alles erledigt und noch immer quälend viel Zeit bis zur Bescherung? Jetzt bloß kein vorweihnachtlicher Trübsinn. Lieber raus zur #U5 und im #U-Bahn-Oldtimer das Fahrgefühl vergangener Zeiten erleben. Zwei Tage vor Heiligabend holt die BVG am 22. Dezember einen #historischen Zug der Baureihe #EIII aus dem Depot und lädt zu Sonderfahrten ein. Von ca. 10:15 bis ca. 16 Uhr pendelt der Oldie zwischen den Bahnhöfen #Frankfurter Allee und #Biesdorf-Süd. Für die Mitfahrt genügt ein gültiges VBB-Ticket.

Die Baureihe EIII ist bei Fans besonders beliebt. Denn sie ist gleichermaßen ein Kuriosum in der historischen #U-Bahnflotte der BVG wie ein Zeugnis der Berliner Teilung. Nachdem der Versuch der DDR gescheitert war, für den Einsatz auf der damaligen Linie E (heute U5) eigenständig eine neue Baureihe E zu entwickeln, wurde auf ausgemusterte #S-Bahnwagen als Rohmaterial zurückgegriffen. Für die Produktion der Baureihe EIII wurden vor allem die Drehgestelle und die Steuerung (z.B. Fahrschalter, Schaltwerk) der ehemaligen S-Bahnwagen verwendet.

Insgesamt wurden 86 Einheiten so gebaut. Noch bis 1994 war die Baureihe regulär im Einsatz. Nach einer gründlichen Aufarbeitung sind vier erhaltene Wagen seit 2017 wieder für Sonderfahrten einsatzfähig.

Hinweis: Den Fahrplan für die Sonderfahrten am 22. Dezember finden Sie im Anhang.

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Mit freundlichen Grüßen

BVG-Pressestelle

Tel. +49 30 256-27901

www.bvg.de/presse

pressestelle@bvg.de

Bahnindustrie: Zwölf Milliarden Euro für neue Fahrzeuge DB-Personenverkehr mit Rekordinvestitionen in rollendes Material , aus DB

https://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/Zwoelf-Milliarden-Euro-fuer-neue-Fahrzeuge-4653042

DB-Personenverkehr mit Rekordinvestitionen in rollendes Material • DB-Konzernvorstand Berthold Huber: „Jeder Euro für mehr Schienen und moderne Züge ist gut investiert.“

Die Deutsche Bahn (DB) investiert in den kommenden Jahren mehr als zwölf Milliarden Euro in ihre Fahrzeugflotte. „Das ist eine Rekordsumme in der Geschichte der DB“, so Personenverkehrsvorstand Berthold Huber. Allein das Beschaffungsvolumen zur laufenden Modernisierung des DB-Fernverkehrs umfasst bis zum Jahr 2026 8,5 Milliarden Euro. Zusätzlich investiert auch DB Regio in den kommenden Jahren massiv in neue Fahrzeuge: In die Flotten der fünf großen S-Bahnen Deutschlands fließen rund 2,7 Milliarden Euro für das Redesign und die Neubeschaffung von Fahrzeugen. Darüber hinaus wird DB Regio auch im Regionalverkehr weiter moderne Fuhrparks auf die Schiene bringen. In den nächsten zwei Jahren investiert DB Regio rund eine Milliarde Euro in die Modernisierung der Flotte mit über 350 Neufahrzeugen.

Neben den großen Flotteninvestitionen steht für die DB die Ausweitung des Angebots im Mittelpunkt. Seit Ende 2018 werden beispielsweise zwischen München und Berlin zusätzliche Fahrten und täglich zusätzlich 3000 Sitzplätze angeboten. Dadurch ist die Nachfrage auf dieser Verbindung 2019 weiter gestiegen – um vierzehn Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahr. Die DB baut das Angebot zwischen München und Berlin im Fahrplan 2020 weiter aus.

DB-Konzernvorstand Huber: „Jeder Euro für mehr Schienen und moderne Züge ist gut investiert. Attraktive Verbindungen zwischen den Metropolen, leistungsstarke Mobilität in unseren Städten und auf dem Land sind tragende Säulen der Verkehrswende.“

 

S-Bahn: S-Bahnen dürfen künftig wieder Tempo 100 fahren Seit der großen Krise des Unternehmens muss der wichtigste Zugtyp die Geschwindigkeit auf 80 drosseln., aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/s-bahn-macht-tempo-li.3351

Die Premiere fand vor Sonnenaufgang statt. Am Montagmorgen haben die neuen Berliner #Express-S-Bahnen wie geplant ihren Betrieb aufgenommen. Die Züge, die auf der #S3 zwischen Friedrichshagen und Ostbahnhof vier Stationen ohne Halt durchfahren, stießen auf positive Resonanz. Jetzt kündigt sich eine weitere Beschleunigung des S-Bahn-Verkehrs an. „Uns wurde signalisiert, dass die Chancen gut stehen, dass wir mit der Baureihe 481 künftig wieder 100 Kilometer in der Stunde fahren dürfen“, teilte S-Bahn-Chef Peter Buchner der Berliner Zeitung mit.

Dieser S-Bahn-Typ bildet mit tausend Wagen den Großteil der Flotte. Wer mit der S7 durch den Grunewald fährt, spürt den Unterschied. Gemütlich rollt die S-Bahn dahin, während auf der Avus Autos mit Tempo 100 überholen. Dabei durfte die S-Bahn-Baureihe #481, die seit 1996 in Berlin unterwegs ist, anfangs ebenfalls so schnell fahren.

Nicht nur auf der Strecke im Grunewald, auch auf Teilstücken des Südrings oder auf dem Nordring zwischen Jungfernheide und Beusselstraße sind 100 Kilometer pro Stunde erlaubt. Auf weiteren Trassen ist zumindest Tempo 90 möglich – dazu zählen Abschnitte …