Drei neue Straßenbrücken feierlich freigegeben • Kein Warten mehr an der #Bahnschranke
Mit der heutigen feierlichen Eröffnung einer neuen #Straßenbrücke in #Rückersdorf (Nord) über die Bahnstrecke Berlin–#Dresden ist das Warten auch an diesem Bahnübergang Geschichte. Neben #Neuhof und #Brenitz-Sonnewalde ist die Rückersdorfer bereits die dritte Straßenbrücke, die innerhalb dreier Tage dem Verkehr übergeben werden konnte.
Die Bahnübergänge wurden im Zuge des Ausbaus der Bahnstrecke Berlin– Dresden für Tempo 200 aufgelassen. Noch bis zum 10. Dezember dieses Jahres ist die Strecke zwischen Wünsdorf-Waldstadt und Hohenleipisch gesperrt. Seit August vergangenen Jahres wurden Gleise, Bahnsteige und die Bahntechnik komplett erneuert sowie 18 Bahnübergänge durch Straßenbrücken oder Unterführungen ersetzt. Ziel des Gesamtausbaus der Bahnstrecke Berlin–Dresden ist es, die Fahrzeit zwischen den Hauptbahnhöfen der sächsischen Landeshauptstadt und der Hauptstadt der Bundesrepublik perspektivisch auf 80 Minuten zu verkürzen.
Rückersdorf (Nord), Straße von Rückersdorf nach Fischwasser
Bauzeit: Juni 2016 – 3. November 2017
Kosten 4,3 Millionen Euro (Bund, Bahn und Gemeinde Rückersdorf)
Das Land Brandenburg fördert den Anteil der Gemeinde Rückersdorf
Brückenlänge: 12 Meter
860 Meter Straßenneubau (Straßenüberführung und Rampen)
Neuhof, Bundesstraße 96
Bauzeit: September 2016 – 2. November 2017
Kosten 9 Millionen Euro (Bund, Bahn und Land Brandenburg)
Brückenlänge: 26 Meter
1.000 Meter Straßenneubau (Straßenüberführung und Rampen)
Brenitz-Sonnewalde
Bauzeit: Juni 2016 – 1. November 2017
Kosten 4,4 Millionen Euro (Bund, Bahn und Land Brandenburg)
Brückenlänge: 12 Meter
820 Meter Straßenneubau (Straßenüberführung und Rampen)
Abgedeckte Häuser, umgestürzte Baugerüste, überflutete Straßen: In Deutschland und angrenzenden Ländern wütet ein starker #Sturm. Mehrere Menschen kommen ums Leben – einer von ihnen in Deutschland. Auch die Bahn kämpft mit den "#Herwart"-Folgen.
Berlin. Tote, Verletzte und erhebliche Schäden hat das Sturmtief "Herwart" am Wochenende in Europa hinterlassen. An der Nordsee wurde ein 63-jähriger Camper von der Sturmflut überrascht und ertrank. Mehrere Menschen verletzten sich bei Sturm-Unfällen.
In Polen und Tschechien …
Die Deutsche Bahn stoppte am Sonntag in sieben Bundesländern ihren #Fernverkehr. Viele Straßen wurden wegen umgekippter Bäume gesperrt. Vor allem in Nord- und Ostdeutschland entwurzelte "Herwart" zahlreiche Bäume. Meteorologen warnten vor dem Betreten der Wälder, die Zoos in Berlin und Rostock blieben geschlossen.
Wegen der schweren Sturmschäden wollte die Deutsche Bahn den Betrieb wichtiger Strecken im Fernverkehr erst am Montag wieder aufnehmen. #Berlin, #Hamburg, #Hannover, #Bremen und #Kiel seien zurzeit nicht ans #Fernnetz angeschlossen, teilte der Konzern an diesem Sonntag mit.
Unter anderem blieben bis Montag aufgrund der #Sturmschäden die Verbindungen Hamburg-Berlin, Berlin-Frankfurt/Main, Berlin-Leipzig, Berlin-Dresden, Bremen-Hannover, Dortmund-Hamburg und Hannover-Dortmund gesperrt. Kunden sollten sich vor Reisebeginn über die aktuelle Lage informieren. Die Situation bleibe angespannt.
Zu dem Todesfall an der Nordsee erklärte die Polizei, der …
#Hangelsberg (MOZ) Für zwei Tage war der #Bahnübergang in Hangelsberg gesperrt. Grund war nicht die Querung an sich, sondern das #Gleisbett auf dem Streckenabschnitt. Auf zwei Kilometern Länge musste es wieder ins Lot gebracht werden.
Je näher die gelbe #Baumaschine kommt, um so mehr ist die Erschütterung des Bodens zu spüren. Es wird akustisch begleitet von einem dumpfen Schnaufen. Der Arbeitsablauf, der sich spiegelverkehrt auf beiden Gleisseiten abspielt, ist gut zu erkennen. Zwei Räder haken die Schiene am oberen Profilrand unter, heben sie ein Stück in die Höhe. Acht Stangen – vier vor und vier hinter dem Strang – bohren sich zwischen den Schwellen vibrierend in den #Schotter. So wird das Bett neu #verdichtet. Der #Stopfmaschine, wie Bahnbauüberwacher Uwe Gaulke den Koloss nennt, folgt ein #Schotterpflug. Das Fahrzeug schiebt vor und neben sich das Geröll zusammen und fegt die Strecke hinter sich sauber. Während das Stopfen in einem Durchgang erledigt ist, muss die Nachhut mehrfach ran.
Auf einem Streckenabschnitt von rund zwei Kilometern Länge ist am Dienstag und Mittwoch die sogenannte "Durcharbeitung" erfolgt. Wie Gaulke erläutert, ist solch eine Instandhaltung turnusmäßig notwendig. Schließlich sei das Erdreich durch den Zugverkehr immer in Bewegung, kommt am Bahnübergang noch der Autoverkehr hinzu. "Hier ist es so alle sechs, sieben Jahre notwendig", sagt Gaulke. Bevor die Stopfmaschine loslegen kann, wird das Höhenniveau auf dem jeweiligen Gleisabschnitt vermessen. Moderne Technik hilft, exaktes Zahlenmaterial zusammen zu tragen. Die von drei Kreiselkompassen erfassten Daten ergeben eine eigenes Koordinatensystem, das wiederum die Lage der Scheinen genau erfasst. Mit den Informationen wird die Anlage gesteuert, die die Schienen neu ausrichtet. Ab einer Abweichung von drei Millimetern zum vorgeschrieben …
Mit guten Nachrichten setzt die Deutsche Bahn ihre #Bautätigkeit in der Region Berlin/Brandenburg bis zum Jahresende fort. Alexander #Kaczmarek, Konzernbevollmächtigter der DB für das Land Berlin: „Die Berliner haben die Dauerbaustelle #Ostkreuz nun bald überstanden. Wenn ab 10. Dezember die #S9 wieder in das Stadtzentrum fährt und unten am neuen Bahnsteig erstmals Regionalzüge der Stadtbahn halten, ist das neue Ostkreuz im Wesentlichen in Betrieb. 2018 folgen nur noch einige wenige Ergänzungen.“ Auch auf der #Ausbaustrecke nach #Dresden ist ein wichtiger Meilenstein erreicht. Nach 16 Monaten Vollsperrung zwischen Wünsdorf und Hohenleipisch können die Züge ab #Fahrplanwechsel wieder den direkten Weg nehmen. Auf der 73 Kilometer langen Baustelle blieb kein Schotterstein unberührt. Zwei Eisenbahn- und 13 Straßenbrücken wurden als Ersatz für 18 Bahnübergänge neu errichtet. Die gesamte Strecke wird mit dem europäischen Zugsicherungs- und Steuerungssystem (ETCS) ausgerüstet, so dass dann Geschwindigkeiten bis zu 200 km/h möglich sind. Eine wichtige Rolle für den Bahnverkehr aus der Hauptstadt Richtung Süden spielt die Dresdner Bahn. Dort haben schon Anfang Oktober die ersten Arbeiten begonnen.
Weitere ausgewählte Bauvorhaben für Berlin und Brandenburg:
– Großbauprojekt am #Karower Kreuz
– Streckenausbau zwischen #Köpenick und Erkner
– Aufbau #ZBS: S1-Süd, S5-West, S7-Ost/West
– Streckenertüchtigung Berlin–#Rostock
– Wetzlarer Bahn: Wannsee–#Michendorf, #Beelitz–#Belzig
– Entflechtung S- und Fernbahn in #Strausberg
– Aufwertung Berliner Bahnhöfe
– Erneuerung #Verkehrsstation#Cottbus
Einzelheiten auch auf: bauprojekte.deutschebahn.com
Die Bauarbeiten haben zum Teil große Auswirkungen auf den Bahnbetrieb. Fahrgäste müssen zum Teil auf Busse oder andere Bahnen umsteigen und mit einer längeren Reisezeit rechnen. In den Fahrplänen sind die Bauarbeiten berücksichtigt. Aktuell ist die Internetseite https://bauinfos.deutschebahn.com/.
Zeitraum: 3. November bis 1. Dezember • Längere Reisezeiten und geänderte An-/Abfahrtszeiten
Die Deutsche Bahn erneuert vom 3. November bis 1. Dezember die Schienen auf der #ICE-Strecke Berlin-#Hannover zwischen #Rathenow und #Oebisfelde. Die Strecke ist in diesem Zeitraum abschnittsweise nur eingleisig befahrbar, was zu verlängerten Fahrzeiten und geänderten An-/ u. Abfahrtszeiten führt.
Folgende Linien sind betroffen:
· ICE-Linie 10 Berlin-Köln/Düsseldorf
· ICE-Linie 11 Berlin-Frankfurt/Main-München
· ICE-Linie 12 Berlin-Frankfurt/Main-Schweiz, die vorgenannten Züge verkehren auf dem Regelweg und erhalten Verspätungen von bis zu 30 Minuten (später nach Berlin / früher ab Berlin)
· ICE Sprinter 3 Berlin-Frankfurt, verkehrt auf demRegelweg, Verspätung bis zu 15 Minuten (später nach Berlin / früher ab Berlin)
· IC/ICE-Verstärkerzüge Berlin-Frankfurt/M ICE-Züge fahren Regelweg, Verspätung bis zu 20 Minuten (später nach Berlin / früher ab Berlin)
· IC-Linie 77 Berlin-Amsterdam fällt i.d.R. auf dem Abschnitt Hannover-Berlin in beiden Richtungen aus
· IC-Züge fahren i.d.R. über Magdeburg (ohne Halt) mit 60 Minuten Fahrzeitverlängerung (später nach Berlin / früher ab Berlin)
· IC-Verstärker Berlin-Köln i.d.R. Umleitung über Magdeburg (ohne Halt) mit rund 60 Minuten Verspätung (später nach Berlin / früher ab Berlin).
Die eingleisige Sperrung ist notwendig, da auf rund 10 Kilometern zwischen Gardelegen und Nahrstedt Schienen erneuert werden. Um den Verkehr aufrecht zu erhalten, werden die Arbeiten an beiden Gleisen nacheinander durchgeführt. So kann ein Gleis während der Arbeiten weiterhin befahren werden. Im Dreischichtsystem wird mit Hilfe eines Schienenwechselzugs rund um die Uhr gearbeitet um die Beeinträchtigungen für die Fahrgäste so gering wie möglich zu halten.
Verkehrsministerin Kathrin #Schneider und die Geschäftsführerin des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg GmbH (#VBB), Susanne #Henckel, haben heute in Potsdam den Entwurf des #Landesnahverkehrsplans 2018 vorgestellt. Der Plan setzt die #Mobilitätsstrategie 2030 um und bestimmt die Entwicklung des Öffentlichen #Schienenpersonennahverkehr s für die kommenden Jahre. Ab heute beginnt das Beteiligungsverfahren. In den kommenden sechs Wochen können die Träger öffentlicher Belange, die Kommunen, die Verkehrsunternehmen und Verbände sowie die Bürgerinnen und Bürger zum Entwurf des neuen Landesnahverkehrsplans Stellung nehmen.
„Neue Linien, mehr Züge, bessere Infrastruktur – damit reagieren wir auf die steigende Nachfrage im gesamten Land. Die Bestellleistung im Regionalverkehr soll sich um 8 Prozent erhöhen und steigt von 31,5 Millionen Zugkilometern im Jahr 2016 auf etwa 34 Millionen Zugkilometer ab Dezember 2022. Wir wollen aber nicht nur ein größeres, sondern auch ein qualitativ besseres Angebot machen, mit einer besseren Vertaktung von Bussen und Bahnen, W-LAN in den Zügen und mehr Barrierefreiheit. Um dies alles zu erreichen, brauchen wir Investitionen in die Infrastruktur, die wir jetzt angehen. Der Entwurf des Landesnahverkehrsplans ist ein wichtiger Schritt zur Umsetzung der Mobilitätsstrategie 2030“, sagte Ministerin Schneider.
VBB-Geschäftsführerin Susanne Henckel ergänzte: „Die Fahrgäste bekommen künftig ein deutliches Plus an Angebotsqualität: Mehr Sitzplätze in den Regionalverkehrszügen, mehr Platz für Kinderwagen, Rollstühle und Fahrräder, gleichzeitig setzen wir verstärkt auf WLAN in den Zügen und weitere digitale Angebote für die Fahrgastinformation. Die Anschlüsse von Bussen und Bahnen werden optimiert und der Ausbau der PlusBusse unterstützt. Die guten Ergebnisse aus den Pilotprojekten „Rad im Regio“ und „Digital im Regio“ fließen als Anforderungen in die neuen Verkehrsverträge ein, ebenso wie detaillierte Qualitätsstandards für den Einsatz neuer oder modernisierter Fahrzeuge. Der LNVP dient als Leitfaden für einen zukunftsfähigen, integrierten Nahverkehr in Berlin und Brandenburg.“
Neue Linien, mehr Züge
Die #Korridoruntersuchungen zum ÖPNV 2030 haben gezeigt, dass auf vielen Linien Handlungsbedarf besteht. Gerade in den Hauptverkehrszeiten sind größere Kapazitäten erforderlich. Der Entwurf zum Landesnahverkehrsplan sieht dazu vor, die Bestellungen deutlich auszuweiten. Sie werden von etwa 31,5 Millionen Zugkilometern im vergangenen Jahr auf 34 Millionen Zugkilometer ab Dezember 2022 erhöht. Beispiele:
Nauen-Berlin: 4 Züge pro Stunde
Frankfurt(Oder)-Brandenburg an der Havel: 3 Züge pro Stunde in der Hauptverkehrszeit (HVZ)
Lübbenau-Berlin: 3 Züge pro Stunde in der HVZ
Bad Belzig-Berlin: 2 Züge pro Stunde
Neue Linienführung: Potsdam-Golm-Elstal-Berlin-Spandau-Gesundbrunnen
Neue Linien Flughafen BER-Oranienburg und Flughafen BER-Ludwigsfelde
Verlängerung Ostbahn RB 26 bis Berlin-Ostkreuz
Stundentakt RB 36 Eberswalde-Frankfurt (Oder)
Direktverbindung Finsterwalde-Berlin
Neuer IC Dresden-Rostock: Schnellere Verbindung Elsterwerda-Doberlug-Kirchhain -Flughafen BER-Berlin
Verbesserung des Angebots bis 2022
Die Ausweitung der #Bestellungen ist an die Neuausschreibung der Verkehrsleistungen und der Infrastruktur gebunden. Um den kurzfristigeren Bedarf für die Pendlerverkehre zu decken, werden bereits Gespräche mit den Eisenbahnverkehrsunternehmen geführt. Ergebnisse sollen bis Ende des Jahres vorliegen.
Die deutliche Verbesserung des Angebots stößt auf einigen Strecken an die Grenzen der vorhandenen Infrastruktur. Diese Engstellen müssen schneller beseitigt werden. Dazu haben die Länder Brandenburg und Berlin sowie die Deutsche Bahn AG eine Rahmenvereinbarung unterzeichnet, um den Ausbau der Infrastruktur in acht Korridoren voran zu bringen:
Berlin-Spandau-Nauen
Potsdamer Stammbahn
Prignitz Express/Velten
RE 1 Brandenburg an der Havel-Berlin-Frankfurt (Oder)
Nordbahn/Heidekrautbahn
Berlin-Dresden/Rangsdorf
Berlin-Cottbus/Bahnhof Königs Wusterhausen
Engpassbeseitigung und Weiterentwicklung S-Bahnnetz
Ausbau weiterer Strecken
Notwendig ist auch der Ausbau weiterer Strecken. Beispielsweise wird derzeit auf der Linie RB 26 (Ostbahn), der Bahnhof Strausberg umgebaut. Errichtet werden ein Kombibahnsteig für den S-Bahn und Regionalbahnverkehr und ein elektronisches Stellwerk. Die Gleisanlage wird so umgebaut, dass S-Bahn und Regionalbahn ab 2018 getrennt voneinander unterwegs sein werden. Ein neuer zweigleisiger Begegnungsabschnitt geht in diesem Jahr in Betrieb. Geplant ist der Neubau der Bahnbrücke über die Oder. Weitere Beispiele sind:
Die Elektrifizierung der Strecke Cottbus–Görlitz und Cottbus-Forst
Ausbau der Strecke Wriezen–Frankfurt (Oder)
Ausbau der Strecke Berlin-Neustrelitz-Stralsund
Knotenausbau Ruhland
Anbindung des Flughafens BER
Mit der Eröffnung des BER wird die Schienenanbindung der Terminals 1 und 2 (BER und Schönefeld) sichergestellt. Dabei werden mehrere Betriebsstufen umgesetzt:
Ab Eröffnung BER:
Jeweils alle 20 Minuten: S45 und S9 Berlin–Schönefeld–BER
Alle 30 Minuten: Flughafenexpress (FEX) Berlin Hbf-Ostkreuz-BER
Jeweils alle 60 Minuten:
Dessau-Berlin-BER-Wünsdorf-Waldstadt
Nauen-Berlin-BER
Potsdam-Golm-BER-Königs Wusterhausen
Ab Dezember 2022:
Jeweils alle 20 Minuten: S45 und S9 Berlin-Schönefeld-BER
Alle 30 Minuten: FEX Berlin Hbf.-Ostkreuz-BER
Jeweils alle 60 Minuten:
Wismar-Wittenberge-Berlin-BER
Potsdam-Golm-BER-Königs Wusterhausen
Potsdam-Berlin-BER
Eberswalde-Berlin-Ludwigsfelde
Oranienburg-Berlin-BER-Wünsdorf-Waldstadt
Dieses Angebot wird nach Inbetriebnahme der Dresdner Bahn, voraussichtlich 2025, noch einmal verändert: Der FEX wird dann von Berlin Hauptbahnhof über Südkreuz zum BER alle 15 Minuten verkehren und nur noch 20 Minuten Fahrzeit benötigen. Neben den Verbindungen aus Potsdam, Eberswalde, Ludwigsfelde, Oranienburg und Königs Wusterhausen ist dann auch ein Regionalexpress von Cottbus über den BER nach Berlin geplant.
Verbesserung der Angebotsqualität
In den vergangenen Jahren ist das Angebot für die Fahrgäste in den Zügen und auf den Bahnhöfen verbessert worden. Daran wird auch zukünftig gearbeitet.
Beispielsweise soll die Höhe der Bahnsteigkanten weiterhin angepasst werden, um den barrierefreien Einstieg in die Waggons zu gewährleisten. Angestrebt werden durchgängig Höhen von 76 cm oder 55 cm, angepasst an die jeweils auf den Strecken eingesetzten Fahrzeuge. (Einstöckige oder Doppelstockwagen).
In den Zügen soll mehr Platz für die Beförderung von Rollstühlen, Fahrrädern, Kinderwagen und sperrigem Gepäck geschaffen werden. Dabei ist geplant, für Kinderwagen und Fahrräder bevorrechtigte Bereiche im Zug auszuweisen.
Geplant ist auch der Einsatz von Fahrgastinformations- und Kommunikationsanlagen mit Echtzeitdaten auf Displays sowie Notrufeinrichtungen. Dabei sollen den Fahrgästen auch Echtzeitdaten zur Platzbelegung in den Waggons durch Personen und Fahrräder zukünftig am Bahnsteig und in den Onlinemedien zur Verfügung gestellt werden.
Im System des Öffentlichen Personennahverkehrs sind kurze Umsteigezeiten zwischen Bussen und Bahnen wichtig um die Attraktivität des Angebots zu erhöhen. Die gute Verknüpfung beider Verkehrsträger wird vor allem mit PlusBussen erreicht. Die stetig wachsende Nachfrage auf den bereits bestehenden Linien belegt, dass die Verbindungen und die Ausstattung der Fahrzeuge bei den Fahrgästen gut ankommen. Deshalb sollen die kommunalen Aufgabenträger auch zukünftig bei der Umsetzung des PlusBus-Konzepts unterstützt werden.
Ausbau der Verbindungen nach Polen
Das Land Brandenburg spricht sich grundsätzlich für den Ausbau der Strecken zwischen Brandenburg und Westpolen aus. Das Verkehrsangebot sollte kundengerecht so erhöht werden, dass es sich als Alternative zum Straßenverkehr entwickelt. Hierzu haben folgende Verkehrsverknüpfungen besondere Priorität, die in den nationalen Infrastrukturplänen berücksichtigt werden sollten:
Berlin–Frankfurt (Oder)–Poznań: Erhöhung des Angebots
Berlin–Frankfurt (Oder)–Zielona Góra: Erhöhung des Angebots
Berlin–Cottbus–Wrocław: Einrichtung einer täglichen Verbindung
Link zum Landesnahverkehrsplan 2018
Der Landesnahverkehrsplan wurde auf Basis der Korridoruntersuchungen des VBB (vbb.de/korridoruntersuchung) und in Abstimmung mit dem Land Berlin erstellt. Begleitend wurden mehrere öffentliche Informations- und Fachveranstaltungen in allen Teilen des Landes (Regionaldialoge) zu den Eckpunkten des neuen Plans durchgeführt. Hier der Link zum Entwurf des Landesnahverkehrsplans 2018:
#Angermünde/#Passow (MOZ) Das seit Jahren anhaltende Hickhack um den Ausbau der #Bahnstrecke Angermünde-#Stettin erreicht nun einen neuen Höhepunkt: Weil die Pläne zwischen Passow und der Grenze nur ein Gleis vorsehen, wendet sich der Kreistag Uckermark jetzt direkt an den Bundestag.
Nach zwei öffentlichen Vorstellungsterminen des Bauprojekts in #Tantow und Passow macht sich jetzt Ernüchterung breit: Die Bahn hat den Auftrag bekommen, die Stettiner Strecke zwar zu #elektrifizieren, aber vorerst nur #eingleisig auszubauen. Dagegen laufen Politiker aller Ebenen aus der Region Sturm. Jetzt hat sich der Kreistag eingeschaltet. In einem parteiübergreifenden Beschluss fordern alle Fraktionen das zweite Gleis zwischen Passow und der Grenze. "Eine eingleisige Planung und Umsetzung würde die Entwicklung an dieser Stelle für viele Jahre und Jahrzehnte verhindern", heißt es zur Begründung.
Dabei war schon vor dem Abschluss des deutsch-#polnischen #Regierungsabkommens immer wieder die Rede vom zweiten Gleis. Das hatte bis zum Kriegsende existiert, wurde dann aber als Reparationsleistung abgebaut und Richtung Sowjetuntion transportiert. Seit vielen Jahren setzen sich vor allem die beiden Metropolen Berlin und Stettin für die Wiederertüchtigung der einst strategisch höchst bedeutsamen Bahnstrecke ein.
Doch das im Bundesverkehrswegeplan vorliegende Projekt sieht eine Ertüchtigung der Linie auf Tempo 160 vor sowie den Bau der ab Passow fehlenden Oberleitungen. Auch sollen Brücken, Bahnsteige und Schotterbett erneuert werden. Allerdings kommt nach derzeitigen Aussagen der Planer das zweite Gleis erst in Abhängigkeit von der Entwicklung des Verkehrsaufkommens.
Gesamtinvestitionen betragen rund 8,2 Millionen Euro
Im Rahmen des Programms #Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes errichtet die Deutsche Bahn in Berlin-#Pankow neun #Schallschutzwände mit einer Gesamtlänge von 5.086 Metern und einer Höhe von zwei bis drei Metern. Der Bund investiert dafür rund acht Millionen Euro. Über diese aktiven Maßnahmen hinaus werden an etwa 500 Wohnungen passive #Schallschutzmaßnahmen umgesetzt, beispielsweise der Einbau von schalldämmenden Fenstern und Lüftern. Hierfür stellt der Bund weitere rund 170.000 Euro zur Verfügung.
Dr. Jens Klocksin, Leiter Lärmschutz, Umweltschutz und Forschungsangelegenheiten im Eisenbahnbereich, Deutschlandtakt, übergreifende Aufgaben im Schienenverkehr im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Alexander #Kaczmarek, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für das Land Berlin, und Daniel Krüger, Bezirksstadtrat für Umwelt und Öffentliche Ordnung von Berlin-Pankow, sprachen zu den Gästen. Anschließend wurden die Arbeiten mit dem symbolischen Einheben eines Wandelements begonnen.
„Mit dem Programm zur freiwilligen Lärmsanierung stellt der Bund seit 2016 jährlich 150 Millionen Euro für mehr Lärmschutz an bestehenden, besonders belasteten Bahnstrecken zur Verfügung. Ich freue mich, dass jetzt auch der Berliner Stadtbezirk Pankow davon profitiert“, sagte Dr. Jens Klocksin.
Auch Alexander Kaczmarek begrüßte die Umsetzung der Maßnahme: „Die Schallschutzwände entlasten viele Wohneinheiten entlang der Eisenbahnstrecke. Auch die weiter hinten liegenden Häuser und Wohnungen profitieren von der Wirkung der zwei bis drei Meter hohen Wände aus hochabsorbierenden Leichtmetallelementen.“
„Der verbesserte Schallschutz bedeutet künftig mehr Lebensqualität für viele Bürgerinnen und Bürger von Pankow“, sagte Bezirksstadtrat Daniel Krüger.
Programm „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“
Seit 1999 wird die „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ von der Bundesregierung gefördert. Damit wurde die finanzielle Möglichkeit geschaffen, Schallschutzmaßnahmen auch entlang vorhandener Schienenwege umzusetzen. Seit dem Start des Programms haben Bund und Bahn über 1,2 Milliarden Euro in die Lärmsanierung von knapp 1.600 Kilometer Schienenstrecke und 56.750 Wohneinheiten investiert. Etwa 650 Kilometer Schallschutzwände wurden errichtet. Auch in diesem Jahr werden weitere rund 100 Kilometer Strecke Schallschutz erhalten.
Daten & Fakten:
Aktiver Schallschutz
Maßnahme:
9 Schallschutzwände (SSW) mit einer Höhe von je 2-3 Metern über Schienenoberkante
Berlin –
An der stark befahrenen Bahnstrecke durch Berlin-#Pankow hat der Bau von #Lärmschutzwänden begonnen. Die Anlagen sollen zwischen den Bahnhöfen #Bornholmer Straße und #Blankenburg die Anwohner beiderseits der Gleise schützen. Sie leiden besonders unter dem Lärm von Güterzügen, die nachts durch den Bezirk fahren.
An diesem Montag soll das erste Wandelement in die Streben eingehängt werden, wie die Bahn ankündigte. Geplant ist, im Mai nächsten Jahres das letzte Element hochzuziehen. Der Bund investiert rund 7,5 Millionen Euro für die insgesamt fünf Kilometer langen Lärmschutzwände an der sogenannten #Stettiner Bahn.
Vom bundesweit 33.400 Kilometer langen Schienennetz hält die Bahn 3700 für besonders lärmbelastet. Anwohner der sogenannten Stettiner Bahn in Pankow haben jahrelang um …
#Gusow (MOZ) Ein Wochenende im Zeichen der #Ostbahn. Anlässlich des 150. Jahrestages der Eröffnung der Strecke Gusow-Berlin gab es am Sonntag in Gusow, #Werbig, #Golzow und Alt Rosenthal Veranstaltungen. Am Bahnhof #Küstrin-Kietz wurde die Ostbahn am Sonnabend im Rahmen des Dorffestes gewürdigt (Seite 13).
Wer hat eigentlich vor 150 Jahren die Ostbahngleise zwischen Berlin und Gusow verlegt? Über solche Fragen klärte Thomas Drewing vom Heimat- und Geschichtsverein Gusow-Platkow die Gäste der Auftaktveranstaltung am Bahnhof #Seelow-Gusow auf. Es seien unter anderem ehemalige Teilnehmer der Revolution von 1848 gewesen. Und 1866 dann Kriegsgefangene des preußischen Österreich-Krieges, die dafür eingesetzt wurden. "Als am 2. Oktober 1867 der erste Zug von Gusow nach Berlin fuhr, wurde vermutlich nicht gefeiert. Jedenfalls haben wir dazu nichts gefunden", so der Heimatforscher.
Für die heutige Zeit benannte Landrat Gernot Schmidt es als Aufgabe, eine der wichtigsten Verkehrsadern in Europa wieder zu moderner Leistungsfähigkeit zu bringen. Dafür sei bereits viel Lobbyarbeit geleistet worden. Teilerfolge säumen den Weg seit der Wende. Aktuell seien das die Zweigleisigkeit von Abschnitten, die Entflechtung der Strecken in Strausberg und die Anbindung nach #Ostkreuz. Langfristig müssten die #Elektrifizierung und die durchgängige #Zweigleisigkeit erreicht werden.