barrierefrei + Mobilität + Bahnhöfe: Die funktionierende Stadt – Hier die Aufzüge, aus Senat

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Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre
Schriftliche Anfrage wie folgt:
Die Schriftliche Anfrage betrifft Sachverhalte, die der
Senat teilweise nicht aus eigener Zuständigkeit und
Kenntnis beantworten kann. Er ist gleichwohl bemüht,
Ihnen eine Antwort auf Ihre Anfrage zukommen zu lassen
und hat daher die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) AöR
sowie die Deutsche Bahn (DB) AG um eine Stellungnahme
gebeten, die von dort in eigener Verantwortung erstellt
und dem Senat übermittelt wurde. Sie wird nachfolgend
mit entsprechendem Verweis auf den Ursprung
wiedergegeben.
Frage 1: An wie vielen #Haltepunkten von BVG und SBahn
gibt es #Fahrtreppen bzw. #Aufzüge?
Antwort zu 1: Die BVG teilt hierzu Folgendes mit:
„Die BVG betreibt derzeit 146 Aufzüge auf 101 UBahnhöfen
und 364 Fahrtreppen auf 94 U-Bahnhöfen.
Bezüglich der Anlagen im S-Bahnbereich kann nur die SBahn
GmbH Stellung nehmen.“
Die DB AG teilt hierzu Folgendes mit:
„Im Berliner ÖPNV sind derzeit 125 von 133 SBahnhöfen
durch einen Aufzug oder eine Rampe erschlossen.“
Frage 2: Wie viele dieser Mobilitätshilfen waren im
Zeitraum 07/2015 bis 06/2016 außer Betrieb (in Tagen)
und wie lange dauerte der #Ausfall im Durchschnitt?
Antwort zu 2: Die BVG teilt hierzu Folgendes mit:
„Im Bezugszeitraum 07/2015 bis 06/2016 betrug die
kumulierte Ausfalldauer bei den Aufzügen durchschnittlich
8,75 Tage je Anlage und bei den Fahrtreppen durchschnittlich
11,3 Tage je Anlage. Dies entspricht einer sehr
guten Verfügbarkeit bei den Aufzügen von 97,6 Prozent
und bei den Fahrtreppen von 96,9 Prozent. Die mittlere
Dauer eines Ausfalls betrug bei den Aufzügen durchschnittlich
0,4 Tage und bei den Fahrtreppen 0,79 Tage.“
Die DB AG teilt hierzu Folgendes mit:
„Hierzu liegen keine validen Statistiken vor.“
Frage 3: Was waren die Gründe des Ausfalls? Instandsetzung
/ Reparatur / Umbau?
Antwort zu 3: Die BVG teilt hierzu Folgendes mit:
„Die Ausfallzeiten beinhalten planbare Ereignisse wie
gesetzliche Prüfungen, Wartungen sowie Grundinstandsetzungen
und nicht planbare Ereignisse wie Entstörung,
Beseitigung von Schäden durch Vandalismus sowie ungeplante
Reparaturen.“
Die DB AG teilt hierzu Folgendes mit:
„Gründe für Ausfälle: Ausfälle aufgrund von Wartung
und Inspektion, Bauaktivitäten im Umfeld, Austausch der
Anlage, kurzfristige Entstörung.“
Frage 4: Wie lange war die maximale Ausfallzeit?
Differenziert nach Gründen.
Antwort zu 4: Die BVG teilt hierzu Folgendes mit:
„Die längste kumulative Ausfallzeit bei den Aufzügen
musste am U-Bahnhof Rudow mit insgesamt 76,4 Tagen
verzeichnet werden. Diese außergewöhnlich lange Ausfallzeit
kam hauptsächlich durch einen komplizierten
Herstellerfehler in der Elektronik der Bremsüberwachung
zustande. Zudem musste der Aufzug mehrmals aufgrund
von Vandalismus außer Betrieb genommen werden.
Die längste kumulative Ausfallzeit bei den Fahrtreppen
betrug 92,6 Tage an der Fahrtreppe 2 auf dem UBahnhof
Gesundbrunnen. Eine derart lange Ausfallzeit ist
ein Ausnahmefall und resultierte primär aus einem schweren
Getriebeschaden der Antriebseinheit. Leider war hier
die BVG alternativlos auf die Instandsetzungsleistung des
Herstellers angewiesen, der sich nicht in der Lage zeigte,
diesen Schaden in kürzerer Zeit erfolgreich zu beheben.“
Die DB AG teilt hierzu Folgendes mit:
„Hierzu liegen keine validen Statistiken vor. Die Anlagenverfügbarkeit
und Dauer der Reparatur hängt im
Wesentlichen mit der Bereitstellung von Ersatzteilen
zusammen. Die Herstellerfirmen werden auf eine zeitnahe
Ersatzteillieferung der Standardersatzteile verpflichtet um
eine schnelle Reparatur zu ermöglichen. Aufgrund der
oftmals spezifischen Einbausituation der Anlagen in den
Bahnhöfen werden allerdings auch Einzelanfertigungen
notwendig. Bei einem Ausfall dieser Teile ist aufgrund
des langen Beschaffungsprozesses eine längere Standzeit
leider nicht zu verhindern.“
Frage 5: Teilt der Senat die Einschätzung, dass Ausfallhäufigkeit
und Ausfalldauer bei anderen Einrichtungen
der Stadt; z.B. Einkaufszentren, touristische Highlights
deutlich niedriger liegen?
Antwort zu 5: Die BVG teilt hierzu Folgendes mit:
„Die Einsatzbedingungen von Aufzügen und
Fahrtreppen der BVG sind nicht mit denen in Einkaufszentren
oder Museen vergleichbar. Insbesondere sind die
Betriebsbedingungen der BVG durch die häufig ungeschützten
Standortlagen, durch die permanent hohe Frequentierung
und durch ein besonders unachtsames Nutzungsverhalten
charakterisiert.“
Dieser Aussage schließt sich der Senat an.
Frage 6: Worauf führt der Senat die häufigen und vor
allem langwierigen Ausfälle im ÖPNV zurück?
Antwort zu 6: Die BVG teilt hierzu Folgendes mit:
„Ein hauptsächlicher Grund für langwierige Ausfälle
sind die durch Vandalismus verursachten Störungen.
Leider ist es der BVG nicht möglich, die Anlagenstandorte
mit ausreichender Personalpräsenz zu überwachen, um
dies wirksam zu verhindern.
Weiterhin werden sehr häufig Störungen durch den
unsachgemäßen Transport von sperrigen Gegenständen
verursacht. Bei den Aufzügen führt dies oft zu schweren
Türschäden, bei den Fahrtreppen sogar zu Stufenbrüchen.
Des Weiteren begünstigt die teilweise unmittelbare
Standortnähe zur Straße das Einschleppen von Fremdkörpern
in die Türführungen der Aufzüge und auf das Stufenband
der Fahrtreppen. Dies führt häufig zur Abschaltung
der Anlagen durch Sicherheitseinrichtungen.“
Die DB AG teilt hierzu Folgendes mit:
„Häufigste Störursachen an den Aufzügen sind Schäden
in den Türbereichen bis hin zum Vandalismus (ein
Tritt in die Türbereiche zum Beispiel führt zumeist zu
Störungen an den Schienen- und Lichtschrankensystem).
Weiterhin gab es in der Vergangenheit oftmals Ausfälle
an hydraulisch betriebenen Aufzugsanlagen. Die mit
Öldruck betriebenen Anlagen erwiesen sich gerade in
Temperaturrandbereichen (sehr warm, sehr kalt) als störanfällig.
Als Reaktion werden heute zumeist (sofern es
die bauliche Gegebenheit zulässt) mechanische Aufzugssysteme
mit Seilsystemen verbaut.“
Frage 7: Wie will der Senat sicherstellen, dass der
ÖPNV in unserer Stadt in der Praxis künftig endlich barriereärmer
wird, denn Aufzüge und Fahrtreppen helfen
nur, wenn sie nicht ständig außer Betrieb sind?
Antwort zu 7: Wie bereits in der Antwort zu der
Schriftlichen Anfrage 17/16505 dargelegt, ist im Verkehrsvertrag
zwischen dem Land Berlin und der BVG
eine direkte Sanktionierung von nichtbetriebenen
Fahrtreppen und Aufzügen nicht vorgesehen. Die BVG ist
jedoch vertraglich verpflichtet, die Verfügbarkeitsquoten
von Aufzügen und Fahrtreppen auszuweisen. Als Qualitätsziel
gilt jeweils mindestens 95,0 % Betriebsfähigkeit
als Durchschnitt für das Gesamtjahr. Die BVG hat quartalsweise
über die monatlichen Verfügbarkeitsquoten zu
berichten. Einzelne Fahrtreppen dürfen zudem nicht länger
als 4 Monate, Aufzüge nicht länger als 2 Monate
außer Betrieb sein, wobei unausweichliche Ausfälle über
6 Wochen mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
und Umwelt abzustimmen sind. Sollte ein längerer Ausfall
unabwendbar sein, muss die BVG AöR selbst darüber
informieren.
Eine direkte Vertragsbeziehung zwischen dem Land
Berlin und dem Eisenbahninfrastrukturunternehmen DB
Station&Service AG besteht nicht. Zur Gewährleistung
der Barrierefreiheit sind jedoch die Anforderungen an die
Verfügbarkeit von Aufzügen im Verkehrsvertrag zwischen
den Ländern Berlin und Brandenburg und der SBahn
Berlin GmbH geregelt. Dies gilt unter der Voraussetzung,
dass im Rahmen vertraglicher Beziehungen mit
der DB Station&Service AG die S-Bahn Berlin GmbH für
die Wartung der Anlagen verantwortlich ist. Demzufolge
sind Reparaturen defekter Aufzüge spätestens eine Stunde
nach Bekanntwerden der Störung einzuleiten und innerhalb
von fünf Stunden abzuschließen. Diese Regelung gilt
nicht, wenn der Schaden von solcher Art ist, dass diese
Maßgabe technisch oder mit wirtschaftlich vertretbarem
Aufwand nicht zu erfüllen ist, beispielsweise aufgrund
eines größeren Zeitbedarfs für die Beschaffung von Ersatzteilen.
Über Anlagen, die länger als drei Tage außer
Betrieb sind, sind die Aufgabenträger zu informieren.
Die BVG teilt hierzu Folgendes mit:
„Die BVG betreibt ein umfangreiches Investitionsprogramm,
indem jährlich 5-7 Aufzüge und 12-15 Fahrtreppen
komplett ausgetauscht werden, um die immer noch
bestehende Überalterung des Anlagenbestandes kontinuierlich
abzubauen. Des Weiteren werden permanent umfassende
Modernisierungen und Grundinstandsetzungen
an den Aufzügen und Fahrtreppen der BVG vorgenommen.“
Die DB AG teilt hierzu Folgendes mit:
„Wir haben uns zum Ziel gesetzt, in Ballungsräumen,
wie zum Beispiel Berlin, eine Verfügbarkeit der fördertechnischen
Anlagen von mindestens 97% zu erreichen, in
der Fläche mindestens 95%.
Die DB arbeitet mit einer Task Force an einer nachhaltigen
Entwicklung für ein hohes Verfügbarkeitslevel.
Entsprechende Maßnahmen wurden erarbeitet, wie z.B.
die kurzfristige Entstörung durch die Servicemitarbeiter
am Bahnhof, regelmäßige Telefonkonferenzen (3x täglich)
zur aktuellen Lage der fördertechnischen Anlagen,
die Priorisierung der stark frequentierten Anlagen, die
Aufstockung der Entstörmannschaft, insbesondere am
Wochenende. Einschränkungen und längere Ausfälle sind
aufgrund von Vandalismus bzw. zum Austausch der Anlagen
allerdings nicht vollständig zu vermeiden.“
Berlin, den 28. November 2016
In Vertretung
C h r i s t i a n G a e b l e r
…………………………..
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
(Eingang beim Abgeordnetenhaus am 01. Dez. 2016)

Bahnhöfe: Peinlich, traurig, schlimm: Ein Bild vom defekten Leuchtschriftzug am S-Bahnhof Flughafen Schönefeld hat unter den rbb|24-Nutzern kollektives Kopfschütteln ausgelöst. Statt den Schriftzug zu reparieren, will ihn die Deutsche Bahn nun mit Werbung verhüllen., aus rbb-online.de

http://www.rbb-online.de/politik/Flughafen-BER/BER-Aktuelles/akteure_aktuell/2016/11/defekter-schriftzug-anzeige-s-bahnhof-flughafen-berlin-schoenefel.html

Ein Bild und seine Geschichte-#Defekte S-Bahnhof-#Beleuchtung in #Schönefeld bleibt defekt

Peinlich, traurig, schlimm: Ein Bild vom defekten Leuchtschriftzug am S-Bahnhof Flughafen Schönefeld hat unter den rbb|24-Nutzern kollektives Kopfschütteln ausgelöst. Statt den Schriftzug zu reparieren, will ihn die Deutsche Bahn nun mit #Werbung #verhüllen.

Rund elf Millionen Fluggäste landen mittlerweile jährlich am Flughafen Schönefeld, viele von ihnen nutzen die S-Bahn, um nach Ankunft in die Berliner Innenstadt zu gelangen. Auf ihrem Weg zur S-Bahn sehen sie dabei schon von Weitem einen eher merkwürdig anmutenden Leuchtschriftzug an der Bahnhofsfassade: "BAH  OF FLUG A F  LFRL -SC ÖN  LD" ist dort zu lesen, wo eigentlich "BAHNHOF FLUGHAFEN BERLIN-SCHÖNEFELD" stehen sollte.  

Auf Nachfrage von rbb|24 teilte die für den S-Bahnhof zuständige Deutsche Bahn (DB) mit, dass der Leuchtschriftzug schon seit Mitte des Jahres kaputt ist. Es handele sich bei der Beleuchtung um einen Altbestand aus den 80er Jahren, als der Bahnhof gebaut wurde. "Die Produktion der Leuchtmittel ist eine Einzelanfertigung und nur mit einem enormen Kosten- und Arbeitsaufwand zu realisieren", teilte ein DB-Sprecher mit – ohne die genauen Kosten zu benennen. 

Werbung statt Reparatur

Wird der großflächige Schriftzug bei den Berlinern und ihren Gästen also weiterhin für hochgezogene Augenbrauen sorgen? Laut Bahn wurde die defekte Beleuchtung mittlerweile abgeschaltet. Repariert wird sie aber auch in absehbarer Zeit nicht. "Bis Ende des Jahres wird das Empfangsgebäude nun mit …

Bahnhöfe + barrierefrei: Aufzug am Bahnhof Griebnitzsee kommt später, aus MAZ

http://www.maz-online.de/Lokales/Potsdam/Aufzug-am-Bahnhof-Griebnitzsee-kommt-spaeter

Pendler können sich freuen: Der neue #Regionalbahnsteig am Bahnhof #Griebnitzsee soll pünktlich zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember fertig werden. #Handicap: Der #Aufzug wird noch auf sich warten lassen.

Babelsberg

. Bahnreisende zwischen Berlin und Potsdam müssen am neuen Bahnsteig am Bahnhof Griebnitzsee vorerst ohne Aufzug auskommen. „Die Inbetriebnahme des Aufzuges wird sich lieferbedingt noch etwas verzögern. Zum Fahrplanwechsel steht der Aufzug daher noch nicht zur Verfügung“, teilt Bahnsprecher Gisbert Gahler auf Anfrage mit. Der neue Regionalbahnsteig werde hingegen pünktlich zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember fertig.

Der Bau hatte sich immer wieder verzögert

Der Neubau am Gleis 3 wird 140 Meter lang und ist …

barrierefrei + Bahnhöfe: Warum baut die DB AG in Brandenburg nicht barrierefrei? Neugebaute Bahnsteige auf der Dresdner Bahn passen nicht zu den Einstiegshöhen der Züge – DBV fordert sofortige Änderung der Bauplanungen, aus DBV

Pressedienst des Berlin-Brandenburgischen Bahnkunden-Verbandes vom15.11.2016

#Baruth, #Klasdorf-Glashütte, #Golßen, #Drahnsdorf und #Walddrehna erhalten beim derzeit laufenden Neubau der Dresdner Bahn neue #Bahnsteige. Wegen dieser Bauarbeiten ist die Eisenbahnstrecke von Berlin nach Dresden von Wünsdorf-Waldstadt bis Elsterwerda gesperrt. Der DBV begrüßt, dass alle Bahnsteige mit 170 m Länge neu gebaut werden – so können dort bei Bedarf auch Züge mit 6 Doppelstockwagen problemlos halten.

Eine andere Bau-Entscheidung ist jedoch völlig unverständlich. Die Bahnsteige der 5 genannten Stationen erhalten alle eine unterschiedliche #Bahnsteighöhe! Während die Wagenböden der #Doppelstockzüge 55 cm hoch sind, sollen einige Bahnsteige wieder 76 cm hoch werden – 21 cm, die für manchen Rollstuhlfahrer oder gehbehinderten Fahrgast ohne Hilfe unüberbrückbar sind.

In der Antwort auf eine Kleine Anfrage des CDU-Abgeordneten Rainer Genilke im Brandenburger Landtag (Nr. 6/5248) beruft sich die Landesregierung auf die Aussage der DB AG, dass durch sie eine Bahnsteighöhe von 55 cm, wie vom Brandenburger #Verkehrsministerium gefordert, nicht umgesetzt werden könne. Die für die Bahnsteighöhe maßgebliche Eisenbahn-Bau- und -Betriebsordnung (#EBO) spricht im § 13 Absatz 1 von "sollen in der Regel […] auf eine Höhe von 76 cm […] gelegt werden" – in der Regel!

Es stünden dem "genehmigungsrechtliche Vorgaben" durch das #Eisenbahnbundesamt entgegen. Eine staatliche Behörde soll verhindern, dass Gesetze eingehalten werden? Der DBV fragte beim Eisenbahnbundesamt nach. Die Antwort ist ausweichend: Die Bahnsteige würden im Grundsatz #Bestandsschutz genießen. Spricht also nichts dagegen, die Bahnsteige einheitlich auf das Niveau der Wageneinstiege zu bringen? Diese Frage bleibt offen. Die DB-Pressestelle antwortet lieber gleich gar nicht auf unsere Fragen.

Bis zum 31. Dezember 2021 müssen alle öffentlichen Verkehrsmittel vollständig barrierefrei erreichbar sein. Warum werden Bauten, die mindestens 25 Jahre in Funktion sind, nicht nach den in Kürze geltenden Gesetzen gebaut?

Es gibt nach Meinung des DBV-Landesverbandes keinen zwingenden Grund dafür, die neu zu bauenden Bahnsteige mit einer Höfendifferenz zu den Wageneinstiegen von 21 cm zu bauen. Um nicht in 5 Jahren die gerade einmal fertiggestellten Bahnsteige erneut abreißen und neu bauen zu müssen, fordert der DBV die sofortige Änderung der Planungen.

Außerdem zeigt dieses Problem, dass eine bundeseinheitliche Bahnsteighöhe für alle Regional- und Fernverkehrshalte geben muss. Eine Forderung an die Bundespolitik!

Pressekontakt: Frank Böhnke, stv. Landesvorsitzender, Ruf 01 77 / 8 93 43 94

Bahnhöfe: 145 Jahre Bahnhof Ostkreuz Ein typisches Berliner Provisorium – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/145-jahre-bahnhof-ostkreuz-ein-typisches-berliner-provisorium-25087092

Berlin – Es ist ein krummes #Jubiläum, gewiss. 145 Jahre – das ist normalerweise kein Grund zu feiern oder zu gedenken. Seit #1871 kreuzen sich im Osten des heutigen Berlins Gleise: Warum soll das ein Anlass sein, sich an die #Geschichte des #Ostkreuzes zu erinnern?
Sven Heinemann meint, dass es an der Zeit ist. Noch nie habe es eine Jubiläumsfeier für den Bahnhof gegeben, nun sei sie fällig. „Sie wäre auch am 7. Februar 2017 möglich – dann gibt es den Bahnhof #Stralau-Rummelsburg, die erste Station zum Ein- und Aussteigen an dieser Stelle, #135 Jahre“, sagt der SPD-Abgeordnete, der sich schon lange mit der Geschichte seines Wohn-Stadtteils Friedrichshain befasst. „Das Ostkreuz ist ein besonderer Bahnhof. Ein Bahnhof, der immer wichtig war und bald noch bedeutender sein wird.“ Lieber jetzt feiern als nie!
In der Tat gibt es Gründe, sich an die Geschichte des Ostkreuzes zu erinnern und an seine Leistung. Derzeit passieren Tag für Tag im Schnitt 360 000 Fahrgäste die Station, steigen dort ein aus oder um, dies ist der wichtigste S-Bahn-Knotenpunkt Berlins. Es ist der Bahnhof, der so viel Berliner Wesensart in sich trägt wie kaum ein anderer.
Ruppiges, struppiges Arbeitstier
So viel steht fest: Das Ostkreuz, das wie ein zuverlässiges, aber auch ruppiges und struppiges Arbeitstier anmutet, ist der berlinischste Bahnhof von allen. Jahrzehntelang war es ein Dauer-Provisorium mit Patina, eine zusammengeflickte Zumutung, ein Durcheinander mit karger Eleganz, ausgelatschten Stufen und zigfach lackierten Sitzbänken.
Seit 1842 fahren Züge durch die Gegend, die noch aus Feldern bestand, zum Frankfurter Bahnhof, der heute Ostbahnhof heißt. Nebenan bauten die Bouchés, die Moewes und andere Gärtner Obst, Blumen und Gemüse an. Die Namen der Blumen- und Krautstraße erinnern daran. Am 17. Juli 1871 kam eine weitere Strecke hinzu: Die Ringbahn zwischen Moabit und Schöneberg ging in Betrieb. So entstand die Gleiskreuzung, die es bis heute gibt. Die Personenzüge, die ab Januar 1872 verkehrten, hielten zunächst nicht dort, sondern südlich.
Sven Heinemann wirft sein Laptop an und klickt sich durch seine Sammlung historischer Fotos. „Ich habe lange gesucht, aber von der allerersten Station in dieser Gegend habe ich noch …

Bahnhöfe: Kein Durchgang in Rummelsburg Für zweieinhalb Monate längere Fußwege aus S-Bahn

http://www.s-bahn-berlin.de/aktuell/2016/169_durchgang_rummelsburg.htm

Zwischen Ostkreuz und #Rummelsburg laufen die Gleisund #Brückenarbeiten auf vollen Touren. Deshalb kommt es zu weiteren Einschränkungen am S-Bahnhof Rummelsburg. Seit 1. November 2016 bis voraussichtlich Mitte Januar 2017 ist auch der #Durchgang zwischen #Nöldnerstraße und Hauptstraße gesperrt. Fußgänger müssen über die #Karlshorster Straße um den Bahnhof herumgehen und dafür gegebenenfalls etwas mehr Zeit einplanen.

Aufgrund der Arbeiten am Bahnviadukt und an den Brücken über der Karlshorster Straße halten bis August keine S-Bahnen am Bahnhof Rummelsburg, ein Ersatzverkehr mit Bussen ist eingerichtet.

Weitere Informationen zu den Baumaßnahmen auf der S3

U-Bahn + Schiffsverkehr: U5 in Mitte BVG lässt Baustellen-Hafen wieder zuschütten – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/u5-in-mitte-bvg-laesst-baustellen-hafen-wieder-zuschuetten-25010724?dmcid=nl_20161101_25010724

Aus ihm könnte etwas werden: eine #Anlegestelle für Ausflugsschiffe, eine #Marina für Touristenboote oder ein #Gestaltungselement für den Park nebenan. Doch keiner dieser Pläne hat derzeit eine Chance, verwirklicht zu werden. Denn die Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) haben angekündigt, dass sie ihren #Baustellenhafen am Marx-Engels-Forum in Mitte zuschütten lassen.

Dem Vernehmen nach wird das etwas mehr als eine Million Euro kosten. „Wir haben das Ausschreibungsverfahren gestartet“, sagte Jörg Seegers, Technik-Chef der Projektrealisierungsgesellschaft #U5. Das BVG-Unternehmen leitet den Weiterbau der U-Bahn-Linie U 5, für den der Hafen entstand. Aus dem Projekt wurde ein weiteres Problem bekannt: Der U-Bahnhof Brandenburger Tor, der erst 2009 eröffnet wurde, muss saniert werden.

80 Meter lang und neun Meter breit: So groß ist das Becken in der Spree, das vor fünf Jahren gegenüber der Schlossbaustelle gebaut worden ist. 1,5 Millionen Euro hat es gekostet. Gedacht war es nicht für Jachten oder Rundfahrtsdampfer, sondern für Güterschiffe – um die Straßen zu entlasten. Sand, Schlamm und Steine, die bei der Bohrung des U-Bahn-Tunnels zutage kamen, landeten in Kähnen. Auch Teile von „Bärlinde“, wie die Tunnelbohrmaschine hieß, wurden in dem Spreehafen verladen.

„Verschwendung von Steuergeld“

Schon als das Hafenbecken angelegt wurde, dachte manch einer darüber nach, ob aus der temporären Verkehrsanlage nicht eine dauerhafte werden könnte. Der nötige Ausbau würde dem Vernehmen nach rund 600.000 Euro kosten.

Wasser in der Stadt habe eine große Anziehungskraft, sagte der damalige (und künftige) Baustadtrat in Mitte, Ephraim Gothe. „Man kann durchaus darüber nachdenken, ob der Hafen künftig bestehen bleiben kann“, meinte er. Der #Reederverband der #Personenschifffahrt äußerte Interesse, dort eine Anlagestelle …

 

Bahnhöfe: Der Bahnhof der Zukunft steht am Berliner Südkreuz Früher hieß er Bahnhof Papestraße und bröckelte. Heute dient das Berliner Südkreuz der Deutschen Bahn als Versuchslabor. aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/article208619279/Der-Bahnhof-der-Zukunft-steht-am-Berliner-Suedkreuz.html

Berlin.  Die Deutsche Bahn und modern – das scheint für viele Kunden der Bahn nicht so recht zusammenzupassen. Zu schlecht sind die Alltagserfahrungen, wenn man eine Bestätigung für eine Zugverspätung benötigt, ein ICE wegen eines technischen Defekts irgendwo im Nichts strandet. Dann gibt es oft weder Informationen aus dem Bordlautsprecher, noch über neuzeitliche Kommunikationswege wie dem Internet. Letzteres scheitert häufig daran, dass eine Datenverbindung im Zug gar nicht erst zustande kommt.

Das Ziel, eines Tages nur noch mit Strom aus erneuerbaren Energien zu fahren, liegt mit dem Jahr 2050 noch in weiter Ferne. Und auch bei der Intermodalität, der Vernetzung verschiedener Verkehrsmittel, ist bei der Bahn noch Luft nach oben. Der Eindruck drängt sich auf: In Sachen Information, Service und Innovation scheint die bundeseigene Eisenbahn im vorigen Jahrhundert stehen geblieben zu sein.

#Testlabor der Deutschen Bahn in Berlin

Das soll sich schnell und grundlegend ändern. Bahnchef Rüdiger Grube kündigte jüngst eine regelrechte Offensive in Sachen moderner Technik an.

"Die technologische Entwicklung verändert die Kundenbedürfnisse rasant und wir als Deutsche Bahn stellten uns dieser Dynamik nicht nur – wir treiben sie voran", sagte Bahnchef Grube bei der Vorstellung neuester Produktinnovationen. Viele dieser Neuheiten werden zunächst erprobt, bevor sie sozusagen bundesweit "in Serie" gehen.

Und dieses Testlabor steht in #Berlin. Es ist der Bahnhof #Südkreuz – mit täglich 100.000 Reisenden drittgrößter Fernbahnhof der Hauptstadt. Anlagen für #erneuerbare Energien entstehen im Südkreuz, eine neue #Kundeninformation, moderne #Schließfächer und abschließbare #Boxen

Bahnhöfe + Bahnverkehr: Fernzüge ab Berlin Im Bahnhof Zoo hält wieder ein Intercity Nach langjährigen Protesten stoppt nun wieder ein IC im zentralen Bahnhof der West-City. Der Fernverkehr kehrt damit aber nur nachts zurück., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/fernzuege-ab-berlin-im-bahnhof-zoo-haelt-wieder-ein-intercity/14756884.html

Es ist ein kleiner Schritt für die Fahrgäste, aber ein großer für die Deutsche Bahn: Jahrelang hatte sie sich gesträubt – jetzt aber lässt sie wieder #Fernzüge im #Bahnhof #Zoo halten. Die Rückkehr erfolgt freilich sehr bescheiden. Zunächst wird nur ein Intercity (#IC) halten; der dann #nachts um 0 Uhr nach Köln fährt. Dort kommt er laut Fahrplan um 6.57 Uhr an. Der IC 446 stoppt auch in Wannsee und Potsdam.

Der Fahrplan lässt Zeit für den Stopp

Die Bahn erfüllt damit aber keinen Wunsch der Berliner Politik oder gar der Fahrgäste. Sie reagiert auf sich selbst. Weil sie mit dem Fahrplanwechsel am 11. Dezember auch ihren restlichen Nachtzugverkehr einstellt, dehnt sie die Betriebszeiten des Normalverkehrs aus und bietet einige Spätverbindungen mit ICE- und IC-Zügen an. Der IC halte auch im Bahnhof Zoo, weil es im Fahrplan ausreichend Zeit für den Stopp gebe, sagte ein Bahnsprecher. Weitere Halte von Fernzügen seien nicht vorgesehen.

Unter dem damaligen Bahnchef Hartmut Mehdorn war der Bahnhof Zoo im Mai 2006 zur Regionalbahnstation degradiert worden. Offiziell begründete die Bahn den Wegfall der Fernzughalte mit der überlasteten Stadtbahn zwischen Ostbahnhof und Charlottenburg, auf der bei einem weiteren Stopp am Zoo der Fahrplan aus den Fugen geraten würde.

Unter der Hand bestätigte Mehdorn damals aber dem Tagesspiegel, dass die Fernbahnkunden des Bahnhofs Zoo in den neuen Hauptbahnhof gelockt werden sollten, um dort in den 80 Läden und Gastronomiebetrieben den Umsatz anzukurbeln. Im Bahnhof Zoo ging die Zahl der Fahrgäste um rund 50.000 auf etwa 130.000 täglich zurück.

Einst wurde das Bahnhofsgebäude mit viel Geld ICE-tauglich gemacht

Dabei hatte die Bahn die Station erst wenige Jahre vorher ICE-tauglich …

Bahnhöfe + Flughäfen + U-Bahn: U-Bahnhof Rudow wird erst 2017 fertig Gut, dass der BER sich gewaltig verspätet. So ist es auch nicht schlimm, dass die BVG mit dem Umbau ihres „Flughafenbahnhofs“ Rudow hinterherhinkt. aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/letzter-stopp-rudow-u-bahnhof-rudow-wird-erst-2017-fertig/14755288.html

Die Planungen hatten schon vor rund sieben Jahren begonnen. Ziel war einst, den #Umbau des #U-Bahnhofs #Rudow zur damals vorgesehenen #Flughafen-Eröffnung im Juni 2012 abzuschließen. Von Rudow geht es künftig mit Bussen im Fünf-Minuten-Takt zum #BER, weil es keine U-Bahn zum Flughafen gibt.

Doch die Planungen hätten sich verzögert, begründete U-Bahn-Chef Uwe Kutscher am Freitag die Verzögerung. Ursprünglich sollte ein zentrales Empfangsgebäude entstehen, an dem alle Buslinien abfahren sollten – zum BER und in die Kieze. Dies habe sich nicht verwirklichen lassen, weil der Platz fehle, sagte Kutscher.

Die BVG beschränkt sich jetzt auf den Bau zusätzlicher Ein- und Ausgänge zu neuen Bushaltestellen an der Neuköllner Straße. Der Ausgang für die Busse zum Flughafen ist in Bau; er soll im Dezember fertig sein. Dann folgt der Bau auf der Ostseite vor dem Reichelt-Supermarkt, der vor allem für Passagiere vom BER gedacht ist, die in die U-Bahn umsteigen. Der Eingang könne nicht so breit werden wie gewollt, sagte Kutscher, weil Reichelt keine Flächen verkaufen wollte. So bleibt nur der Platz auf dem Gehweg. Dagegen ist die unterirdische Vorhalle größer geworden.

Die neuen Zugänge werden großflächig überdacht und erhalten auch jeweils eine Fahrtreppe. An den bisherigen Ausgängen verzichtet die BVG auf den Einbau. Verzögert haben sich die Arbeiten nach Kutschers Angaben auch, weil zeitgleich die Wasserbetriebe einen Kanal erneuern, was zusätzliche Abstimmungen erfordert habe.

Die größte Herausforderung beim Umbau, der im Frühjahr 2015 begonnen hat, befindet sich in der Bahnsteighalle. Dort entfernt die BVG an den Seitenwänden die asbesthaltigen Eternitplatten, die …