Bahnhöfe: Bahnhof Weißensee: Heute liegt er eindeutig in Prenzlauer Berg, aus Berliner Woche

http://www.berliner-woche.de/prenzlauer-berg/verkehr/bahnhof-weissensee-heute-liegt-er-eindeutig-in-prenzlauer-berg-d158202.html

Manche Auseinandersetzungen von einst wirken aus heutiger Sicht unwirklich und lächerlich. Für damalige Zeitgenossen waren sie allerdings ein sehr ernstes Problem. Das trifft auch auf den #Bahnhof zu, der einst den Namen #Weißensee trug.

Kaum jemand ahnt heute, dass der Bahnhof #Greifswalder Straße noch vor 105 Jahren Bahnhof Weißensee hieß. Die preußische Eisenbahnverwaltung hatte es seinerzeit zum Prinzip erhoben, Bahnstationen immer nach dem nächstgelegenen Ort zu benennen. So kam es, dass beispielsweise Straußberg, damals mehrere Kilometer vom Bahnhof entfernt gelegen, dennoch Namensgeber eines Bahnhofs wurde. Und der Haltepunkt Pankow-Heinersdorf hieß so, weil er seinerzeit genau zwischen beiden Orten entstand. Folgerichtig bekam auf der Ringbahn die Station an der Chaussee nach Bernau den Namen Bahnhof Weißensee, weil dieser Ort in der Nachbarschaft lag. Der heutige Ortsteil Prenzlauer Berg war seinerzeit noch überwiegend Ackerland.

Der Bahnhof Weißensee erhielt im Februar 1875 seinen Namen, und von dieser Zeit an konnte sich das seinerzeit kleine Dorf mit der Ehre schmücken, eine Bahnstation „zu besitzen“. 1877 begann dann der Betrieb der Pferdebahn zwischen Weißensee und Alexanderplatz. Der Bahnhof Weißensee wurde zu einem vielfrequentierten Umsteigepunkt.

Mit der 1880 vollzogenen Gründung von Neu-Weißensee wurde das Statussymbol Bahnhof noch bedeutsamer. Auf den Briefbögen von Fabriken und Gewerbebetrieben machte sich der Hinweis auf die Bahnhofsnähe …

Bahnhöfe + barrierefrei: U-Bahnhof Kaiserdamm, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
In welchem Zeitraum und zu welchen Kosten wird im U-Bhf. #Kaiserdamm ein Fahrstuhl eingebaut?
Antwort zu 1:
Die BVG teilt hierzu Folgendes mit:
„Infolge zweier Bahnsteige müssen am Standort Kaiserdamm zwei Aufzüge nacheinander gebaut werden. Der Baustart des ersten Aufzugs mit einer Bauzeit von ca. einem Jahr kann nach Vorliegen der beantragten Plangenehmigung voraussichtlich im Jahr 2019 erfolgen. Voraussichtlich in 2020 wird mit dem Bau des 2. Aufzuges begonnen. Die Kosten für die beiden Aufzüge belaufen sich auf ca. 2,8 Mio. EUR.“
Frage 2:
Wo soll sich der Ausgang für diesen #Fahrstuhl befinden?
2
Antwort zu 2:
Die BVG teilt hierzu Folgendes mit:
„Der endgültige #Aufzugsstandort wird im Rahmen des laufenden Plangenehmigungs-verfahrens festgelegt. Aufgrund der bautechnischen Randbedingungen (einfache Tiefenlage, seitliche Verteilerhalle vorhanden) sowie im Hinblick auf die Umsteige-beziehung zur #S-Bahn stellt sich ein Standort an der östlichen Zugangsanlage auf beiden Gehwegen als Vorzugsvariante dar.“
Frage 3:
Inwieweit sind die Bedürfnisse der Nutzer und Nutzerinnen des Zentralen Omnibus Bahnhofs (#ZOB) dabei mitgedacht worden?
Antwort zu 3:
Die BVG teilt hierzu Folgendes mit:
„Aufgrund der bautechnischen Probleme am westlichen Verteilergeschoss (zu geringe Deckenhöhe, Einschränkung von Fluchtwegen) ist diese Variante gegenüber der unter Antwort zu 2 beschriebenen Vorzugsvariante deutlich im Nachteil. Der etwas längeren Zuwegung zum ZOB stehen kürzere Umsteigewege zur S-Bahn gegenüber.“
Frage 4:
Inwieweit wäre eine bessere Anbindung an den ZOB denkbar und ggf. warum ist eine bessere Anbindung an den ZOB nicht machbar bzw. mit welchen Mehrkosten wäre eine bessere Anbindung denkbar?
Antwort zu 4:
Die BVG teilt hierzu Folgendes mit:
„Der ZOB ist mit den heute vorhandenen Zugangsanlagen, u.a. mit einer Fahrtreppe, gut an die U-Bahn angeschlossen. Aufgrund des hohen baulichen Aufwandes, der nach heutiger Abschätzung bei ca. 4 Mio. EUR liegen wird, ist der Bau einer zusätzlichen doppelten Aufzugsanlage am westlichen Bahnsteigende wirtschaftlich nicht zu recht-fertigen. Der um ca. 80 m längere Fußweg zum Standort am östlichen Bahnhofszugang wird für vertretbar gehalten.“
Der Senat folgt aus fachlicher Sicht dieser Argumentation und unterstützt die Vorzugs-variante der BVG.
Berlin, den 27.04.2018
In Vertretung
Jens-Holger Kirchner
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Bahnhöfe: Friedrichshainer Partybahnhof Wie die Warschauer Straße sicherer werden soll – Quelle: https://www.berliner-zeitung.de

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/polizei/friedrichshainer-partybahnhof-wie-die-warschauer-strasse-sicherer-werden-soll-30115934

Gewalttaten, Diebstähle, Drogenhandel: Die #Warschauer Brücke, Ausgangspunkt der Friedrichshainer Partymeile, ist ein Kriminalitätsschwerpunkt. Mittendrin liegt der #S-Bahnhof Warschauer Straße – auch dort wird der Aufenthalt als unangenehm empfunden.

Jetzt hat die Deutsche Bahn (#DB) reagiert. Damit sich die Fahrgäste sicherer fühlen, setzt DB #Sicherheit von 20.30 Uhr bis 6.30 Uhr eine zusätzliche #Streife ein, die sich auf den S-Bahnhof konzentriert. Für Sven Heinemann (SPD) ist das eine „echte Verbesserung“.
Seit dem 1. Mai ist die zusätzliche Streife im Einsatz, teilte eine Bahnsprecherin mit. Bereits am 1. April hat DB Sicherheit im Bahnhof Alexanderplatz, der an einem weiterem Kriminalitätsschwerpunkt liegt, das Personal aufgestockt. Dort sind rund um die Uhr zusätzliche Sicherheitskräfte im Einsatz, teilte die Bahn mit.
Mobile Wache im Gespräch

„Die DB kann kein Interesse daran haben, dass sich ihre Fahrgäste unsicher fühlen“, so Sven Heinemann. Der Abgeordnete, dessen Wahlkreis in Friedrichshain liegt, begrüßte das Konzept für den S-Bahnhof Warschauer Straße, das einen Präsenzdienst vorsieht.

Die Doppelstreife ist auf Wunsch des Bahnhofsmanagements an allen Tagen im Einsatz, vorerst bis Jahresende. „Eine eigene Streife nur für diesen Bahnhof gab es bis zum 1. Mai nicht. Bisher wurde der Bahnstation lediglich temporär bestreift“, berichtete Heinemann.

Doch in jüngster Zeit habe sich der Drogenhandel in das Gebäude verlagert, das immer noch eine Baustelle …

Bahnhöfe: Der Bahnhof Ahrensfelde wurde vor 120 Jahren für die Wriezener Bahn eröffnet aus Berliner Woche

http://www.berliner-woche.de/marzahn/verkehr/der-bahnhof-ahrensfelde-wurde-vor-120-jahren-fuer-die-wriezener-bahn-eroeffnet-d159203.html

Der #Bahnhof #Ahrensfelde ist im Bezirk die letzte #S-Bahn-Station auf Berliner Boden. Er hat auch einen #Regionalbahnsteig, der auf die lange Geschichte des Bahnverkehrs in dieser Region verweist.

Eröffnet wurde der Bahhhof Ahrensfelde vor 120 Jahren am 1. Mai 1898. Die  #Bahnhofsgebäude von damals sind bis heute zum Teil erhalten. Darunter ist das alte #Emfpfangsgebäude im nördlichen Bereich an der Ahrensfelder Chaussee und diverse Nebengebäude. Sie stehen alle unter Denkmalschutz, sind aber meist ungenutzt und in einem schlechten Zustand.

Der Bahnhof entstand im Zusammenhang mit der Wriezener Bahn. Geplant war eine Eisenbahnverbindung von Berlin über Wriezen im Barnim bis zum damaligen Königsberg in der Neumark. Das Städtchen heißt heute Chojna und liegt in Westpolen.

Die Strecke zwischen Lichtenberg-Friedrichsfelde und Werneuchen wurde als Teilstrecke der Bahn in die Neumark 1898 in Betrieb genommen. Zuvor bekam jede daran gelegene Ortschaft einen Bahnhof. Sie sollte zur Bewältigung des wachsenden Güterverkehrs und auch Personenverkehrs in dem Großraum dienen. Neben Ahrensfelde bekam unter anderem auch Marzahn einen Bahnhof. 1903 wurde als Endhaltepunkt in Berlin ein Bahnsteig im Schlesischen Bahnhof eröffnet und unter anderem ein Haltepunkt am Marzahner Magerviehof eingerichtet.

Der Bahnhof lag niemals auf dem Gebiet von Ahrensfelde, sondern ursprünglich auf Gelände des Gutes Falkenberg. Auch nach der Bildung von Groß-Berlin 1920 behielt er aber seinen Namen. 1938 wurde die Wriezener Bahn bis Werneuchen in den Berliner #Vororttarif einbezogen, unter …

Bahnhöfe: VBB-Kompetenzstelle Bahnhof nimmt Arbeit auf Mehr als die Hälfte der 337 Empfangsgebäude an Brandenburger Bahnhöfen ist in einem mittleren oder schlechten Zustand. aus VBB

http://www.vbb.de/de/article/ueber-uns/presse/vbb-kompetenzstelle-bahnhof-nimmt-arbeit-auf/1747553.html

Mehr als die Hälfte der 337 #Empfangsgebäude an Brandenburger #Bahnhöfen ist in einem mittleren oder schlechten Zustand. Der Landtag hatte die Landesregierung deshalb unter anderem aufgefordert, eine #Kompetenzstelle einzurichten, die die #Modernisierung von Bahnhofsgebäuden unterstützt und für ungenutzte Bauten an betriebenen Stationen des Bahn-Regionalverkehres eine Nachnutzung initiiert. Diese Kompetenzstelle nimmt ab Juni beim Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB) ihre Arbeit auf.

Verkehrsministerin Kathrin #Schneider: „Der Bahnhof ist für die Menschen nicht nur der Bahnsteig, das Gleis und die Sitzbank, sondern vor allem auch das #Bahnhofsgebäude. Die meisten davon sind nicht mehr im Eigentum der DB AG. Es ist daher eine große Herausforderung, Ideen für die Sanierung und Nutzung zu finden und dann auch umzusetzen. Dabei soll die VBB-Kompetenzstelle Bahnhof helfen. Sie wird die Akteure vor Ort bei der Erarbeitung von Nutzungs- und Finanzierungskonzepten beraten und unterstützen. Ziel ist es, so viele Gebäude wie möglich zu erhalten.“

VBB-Geschäftsführerin Susanne #Henckel: „Für die Stadt oder Gemeinde sind die Bahnhofsgebäude nicht nur wie eine Visitenkarte, sie sind auch kulturelle Zeugnisse einer Zeit, als ohne die Eisenbahn kein Fortschritt denkbar war. Diese Zeiten sind wieder da, die Bahn ist Teil der Lösung unserer Verkehrsprobleme und sanierte Gebäude Ausdruck einer vorzeigbaren Aufenthaltsqualität. Dank gilt dem Land Brandenburg, ohne dessen finanzielle Hilfe die Kompetenzstelle Bahnhof beim VBB nicht denkbar wäre.“

In den letzten Jahren wurden an den meisten Brandenburger Stationen Bahnsteiganlagen modernisiert und Vorplätze erneuert. Häufig stehen Empfangsgebäude in unmittelbarer Nähe, die nicht genutzt werden und zunehmend verfallen. Nur wenige dieser Bauten dienen dem Bahnverkehr, die, wie Bahnsteige und Zuwegungen, der DB Station und Service AG zugehörig sind. Die Übrigen wurden bzw. werden verkauft: Nur 15 Gebäude verbleiben künftig in DB-Eigentum. Bei 60 Prozent der Bahnhofsgebäude sind die derzeitigen Eigner privat oder unklar. Die VBB-Kompetenzstelle Bahnhof wurde gegründet, um kompetente Hilfestellung zu leisten, diese Anlagen für die Fahrgäste und die Gemeinden wieder aufzuwerten, denn 60 Prozent der Bauten befinden sich in einem schlechten, vernachlässigten Zustand. Zu den Aufgaben gehören die Kontaktvermittlung zu potenziellen Beteiligten, wie Bahnunternehmen, Eigentümern und Gemeinden, die Aufklärung zu finanziellen Fördermöglichkeiten für Konzept, Ausbau oder Betrieb, das Aufzeigen von Nutzungskonzepten, aber auch die fachliche Begleitung zu Rechts- und Umsetzungsfragen. Ziel ist es, die ungenutzten Empfangsgebäude zum Beispiel durch Dienstleistungsangebote wiederzubeleben und damit das Bahnhofsumfeld insgesamt aufzuwerten.

Die Baustile und Größen der Empfangsgebäude sind ausgesprochen unterschiedlich: Die Spannbreite reicht von Fachwerk (Ferch-Linnewitz, sehr klein) über Klinkerbauten mit Heimatmotiven (Perleberg, groß) bis hin zu vormaliger Tudorgotik (Brandenburg an der Havel, sehr groß). Im Land Brandenburg gibt es bereits gute Beispiele der Nachnutzung: In Luckenwalde befindet sich eine Bibliothek im Bahnhof, in Ludwigsfelde ein Museum, in Velten ein Backshop und in Chorin ein Fahrradverleih.

Die Landesregierung beauftragte die VBB GmbH mit ihrer Einrichtung. Die Entwicklung der Bahnhöfe im Land Brandenburg ist Bestandteil des Landesnahverkehrsplans.

Kontakt zur VBB-Kompetenzstelle

Hardenbergplatz 2 10623 Berlin

VBB.de/ksb

Kompetenzstelle-bahnhof@VBB.de

Telefon: (030) 25 41 42 20

Bahnverkehr: Baustelle für die Dresdner Bahn Lichtenrade stellt sich auf langwierige Bauarbeiten ein, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/baustelle-fuer-die-dresdner-bahn-lichtenrade-stellt-sich-auf-langwierige-bauarbeiten-ein/21201358.html

Der Ausbau des Bahnverkehrs kostet Kiezbewohner viele Nerven. Am Bahnhof #Lichtenrade gibt es einen #Infopunkt für ihre Fragen. Ein Besuch.
Die häufigste Frage? Peter Schulze von der Bahn muss nicht lange überlegen. „Die Leute wollen wissen, wie lange die #S-Bahn nicht fahren wird.“ Und Schulze, der dieses Mal im Infopunkt auf dem S-Bahnhof mit einem Kollegen für die Auskünfte zuständig ist, kann die Fragesteller beruhigen:
„Zwischen #Priesterweg und #Lichtenrade wird die S-Bahn fast immer fahren. Sie wird nur sporadisch unterbrochen werden, vor allem an Wochenenden.“ Anders sieht es auf dem anschließenden Abschnitt zwischen Lichtenrade und #Blankenfelde aus. Dort ist eine zehnmonatige Sperrung vorgesehen.
#Lärmschutz geht ins Geld

Seit dem vergangenen September gibt es den Infopunkt zum in Lichtenrade umstrittenen Ausbau der #Dresdner Bahn, der mehr als 600 Millionen Euro kosten wird. Anwohner, vertreten durch eine Bürgerinitiative, hatten gefordert, die neuen Gleise für den Fern- und #Regionalverkehr, über die auch der #Airport-Express zum #BER-Flughafen brausen soll, in einen Tunnel zu legen.

Sie wollten vermeiden, dass der beschauliche Ortsteil durch bis zu fünf Meter hohe Lärmschutzwände optisch getrennt wird. Vergeblich. Das #Planfeststellungsverfahren hat dadurch zwar fast 20 Jahre gedauert, am Ende aber hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig zugunsten der Bahn entschieden. Nun kommen die Wände; zwei bis fünf Meter hoch.
Doch während eines Besuchs im Infopunkt wollte nur eine Frau wissen, wo denn nun die Wände gebaut werden. Kritik daran gab es an diesem Tag nicht mehr. Die Bahn hat auch kleine Zugeständnisse gemacht. Die Bezirke Tempelhof-Schöneberg und Steglitz-Zehlendorf dürfen sich die Farben der Wände aussuchen.

Und weil beide Bezirke am Bahnhof Attilastraße aufeinanderstoßen, werde es dort besonders …

Bahnhöfe + Bahnverkehr: Rund um den Berliner Hauptbahnhof – Das müssen Sie wegen der Bombenentschärfung beachten, aus rbb24.de

https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2018/04/bombenentschaerfung-berlin-hauptbahnhof-service-informationen.html

Züge stehen still, Häuser werden geräumt, Straßen werden gesperrt: Die #Bombenentschärfung in der Nähe des Berliner #Hauptbahnhofes führt am Freitag zu erheblichen #Einschränkungen. Alle wichtigen Fakten und Infos auf einen Blick.
Die Bombenentschärfung in Berlin hat am Freitag erhebliche Auswirkungen auf den Schienen- und Straßenverkehr. Der Hauptbahnhof und Gebäude im Sperrkreis rund um den Fundort werden geräumt, Straßen gesperrt, Züge stellen den Betrieb ein. Eine für den Mittag angemeldete Demonstration auf der Straße Unter den Linden führt zu weiteren Verkehrsbehinderungen.
Die wichtigsten Termine und Maßnahmen im Überblick

Seit 9 Uhr werden die betroffenen Gebäude evakuiert – in einem Radius von 800 Metern um die Fundstelle in der Heidestraße. Etwa 10.000 Menschen müssen vorübergehend ihre Häuser, Wohnungen und Büros verlassen. In dem Bereich sind auch die Straßen gesperrt. Gegen 12 Uhr soll die Evakuierung abgeschlossen sein.

Seit 10 Uhr halten am Hauptbahnhof keine #Fern- und #Regionalzüge mehr. Die #S-Bahnen der Linien S3, S7, S5 und S9 halten von 10.00 Uhr bis 11.30 Uhr nicht am Hauptbahnhof.

Um 11.30 Uhr kommt der komplette Regional- und #Fernverkehr am Hauptbahnhof zum Erliegen. Der Zugverkehr wird bis voraussichtlich 13.00 Uhr vollständig eingestellt. Der #S-Bahnverkehr der Linien S3, S7, S5 und S9 wird von 11.30 Uhr bis 14.00 Uhr zwischen Tiergarten und Friedrichstraße komplett eingestellt, als Ersatz werden Busse eingesetzt. Die BVG leitet mehrere #Buslinien um.

Gegen 12 Uhr sollen die Spezialisten des Berliner Landeskriminalamtes mit der …

Bahnhöfe + zu Fuß mobil: Fußgängertunnel am Bahnhof Schöneweide, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Welche Schäden sind am #Fußgängertunnel unter der #Michael-Brückner-Straße beim #Brand am 20.
Dezember 2016 entstanden und wie bewertet die Senatsverwaltung den aktuellen baulichen Zustand?
Antwort zu 1:
Der Brand führte zur Zerstörung der sichtbaren Tunneldecke einschließlich der
Tunnelbeleuchtung und aller Türen zu den Betriebsräumen im Bereich des Ausganges am
#Bahnhof #Schöneweide. Wie sich zwischenzeitlich herausstellte, ist nicht nur der Aufzug
erheblich beschädigt, sondern auch die Fahrtreppe auf der Bahnhofseite. Die Wände und
übrigen Tunneldecken sind durch die Rauchgase stark verrußt. Der bauliche Zustand des
Fußgängertunnels ist zufriedenstellend. Die Standsicherheit und die Verkehrssicherheit für
den Oberflächenverkehr sind nicht beeinträchtigt.
Frage 2:
Wie hoch sind die Kosten für die Instandsetzung des Tunnels?
Antwort zu 2:
Aufgrund einer aktualisierten Kostenschätzung betragen die Instandsetzungskosten unter
Einbeziehung der Leistungen für die Neuinstallation der Tunnelbeleuchtung und der
zusätzlichen Kosten für die Instandsetzung der Fahrtreppe rund 210.000 €.
2
Frage 3:
Wann sollen die Baumaßnahmen zur Instandsetzung des Fußgängertunnels beginnen und wann soll der
Tunnel dem Fußgängerverkehr wieder übergeben werden?
Antwort zu 3:
Der Baubeginn ist für Herbst 2018 mit einer geschätzten Bauzeit von 3 Monaten
vorgesehen.
Frage 4:
Ist nach aktueller Planung die Schließung und Verfüllung des Fußgängertunnels zu einem späteren
Zeitpunkt vorgesehen, wenn ja, zu wann?
Frage 6:
Ist der Senatsverwaltung bekannt, dass das Bezirksamt kein gesteigertes Interesse an einer erneuten
Inbetriebnahme des Fußgängertunnels hat und die Vervollständigung der Lichtsignalanlage dahingehend
bevorzugen würde, dass eine weitere Querungsmöglichkeit auf der südlichen Seite der Kreuzung Michael-
Brückner-Straße/Brückenstraße/Schnellerstraße geschaffen werden würde?
Frage 7:
Welche Voraussetzungen müssten geschaffen werden, um die Kreuzung – wie in Frage 6 beschrieben –
schnellstmöglich umzubauen und zu wann könnte der Umbau erfolgen?
Antwort zu 4, 6 und 7:
Es wird auf die Schriftliche Anfrage Nr. 18/10431 vom 28.02.2017 verwiesen. Hier wurde
geantwortet, dass eine ebenerdige Führung des Fußgängerverkehrs grundsätzlich
favorisiert wird. Hierfür bedarf es im Bereich Schöneweide verschiedener verkehrlicher
und verkehrstechnischer Voraussetzungen und Lösungsmöglichkeiten, die im Rahmen der
neuen Verkehrslösung Schöneweide, der Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes, der
Untersuchung zum Verkehrskonzept Schöneweide und der damit verbundenen
Umgestaltungen der neuen Knotenpunkte der B 96 a mit dem Sterndamm, der
Brückenstraße und der Spreestraße auch im Rahmen der neuen Planungen der
Lichtzeichenanlagen (LZA) untersucht werden. Eine Entscheidung zur Schließung des
Fußgängertunnels ist erst nach Prüfung und Umsetzung dieser beschriebenen
Maßnahmen möglich.
Frage 5:
Ist der Senatsverwaltung bekannt, dass seit der Schließung des Fußgängertunnels die Eingänge
verwahrlosen und zu Anziehungspunkten für sich dort dauerhaft aufhaltende Personen geworden sind?
Antwort zu 5:
Soweit bekannt, haben sich auch vor der Schließung des Fußgängertunnels
– insbesondere im Bereich des Ausganges am Fern- und S-Bahnhof bzw. in der Nähe des
Einkaufzentrums – dauerhaft Personen aufgehalten. Hierbei handelt es sich wohl um ein
stadtweites gesellschaftliches Problem. Es gibt keine Kenntnisse darüber, dass sich dieser
Zustand aufgrund der Schließung des Fußgängertunnels verschlechtert hat.
3
Frage 8:
Könnte sich die Senatsverwaltung vorstellen, die Kreuzung – wie in Frage 6 beschrieben – umzubauen und
den Fußgängertunnel für gewerbliche Zwecke – beispielsweise für eine Fahrradwerkstatt, ein
Fahrradparkhaus oder eine Kunstgalerie – zur Verfügung zu stellen?
Antwort zu 8:
Der Senat/der Baulastträger könnte sich andere Nutzungskonzepte vorstellen. Allerdings
wird seitens des Baulastträgers zum Zeitpunkt der Schaffung einer ebenerdigen
Querungsmöglichkeit am südöstlichen Knotenpunktarm der Michael-Brückner-Straße eine
Verfüllung der Tunnelanlage mit Boden bzw. ein Rückbau favorisiert, da zu jeder Zeit die
Sicherheit des Oberflächenverkehrs zu gewährleisten ist. Diese Verpflichtung kann nicht
an Privatpersonen oder privatrechtliche Unternehmen delegiert werden, sodass dadurch
ein erheblicher monetärer und personeller Aufwand beim Baulastträger verbleiben würde.
Frage 9:
Welche Gespräche gab es in den letzten 14 Monaten mit dem Bezirksamt zur Zukunft des
Fußgängertunnels und wann werden die nächsten Gespräche zu diesem Thema stattfinden?
Antwort zu 9:
Speziell zur Zukunft des Fußgängertunnels gab es bisher keine Gesprächstermine mit
dem Bezirksamt. Das Thema ist im Rahmen der Planungsgespräche zur Verkehrslösung
Schöneweide und der damit verbundenen und in der Antwort zu 4 benannten Maßnahmen
einschließlich der Abstimmungen zum Planfeststellungsverfahren zur Gleisschleife immer
präsent. Zuletzt gab es Ende 2017 im Vorfeld der Aufstellung der
Planfeststellungsunterlagen der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) zum Umbau der
Gleisschleife Schöneweide (das Planfeststellungsverfahren der BVG wurde
zwischenzeitlich eingestellt, der Termin der Wiederaufnahme ist nicht bekannt)
Abstimmungen zum Knotenpunktumbau, bei denen die bisher fehlende südöstliche
Querung bereits enthalten ist. Zur Möglichkeit einer späteren Nachnutzung des Tunnels
gibt es bisher nur sehr grobe Planungsideen (s. dazu auch Antwort zu 8).
Berlin, den 09.04.2018
In Vertretung
Jens-Holger Kirchner
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Bahnhöfe + barrierefrei: Halb und halb. In den kommenden fünf Wochen schließt die BVG den barrierefreien Ausbau des U-Bahnhofs Siemensdamm auf der U-Bahnlinie U7 ab, aus BVG

Klicke, um auf 20180413_PM_Halb_und_halb.pdf zuzugreifen

In den kommenden fünf Wochen schließt die BVG den #barrierefreien Ausbau des #U-Bahnhofs #Siemensdamm auf der U-Bahnlinie #U7 ab. Nachdem letztes Jahr ein #Aufzug in Betrieb genommen wurde, wird nun ein taktiles #Leitsystem für blinde und sehbehinderte Menschen eingebaut und die Höhe der Bahnsteigkanten angepasst. In diesem Zusammenhang saniert die BVG zudem den Bahnsteigbelag. Während der gesamten Bauarbeiten kann der U-Bahnhof weiterhin angefahren werden, allerdings nur in eine Richtung.

Von Montag, 16. April, Betriebsbeginn bis Freitag, 4. Mai 2018 circa 16:00 Uhr wird der Bahnsteig in Richtung Rathaus #Spandau saniert, weshalb die Züge ohne Halt durchfahren. Um den U-Bahnhof Siemensdamm zu erreichen, müssen Fahrgäste bis zum U-Bahnhof #Rohrdamm fahren und von dort wieder zurück. Wer vom Siemensdamm in Richtung Rathaus Spandau fährt, muss am U-Bahnhof #Halemweg umsteigen.

Anschließend wird von Montag, 7. Mai, Betriebsbeginn bis Freitag, 18. Mai 2018, circa 16:00 Uhr der Bahnsteig in Richtung Rudow gesperrt. Fahrgäste aus Richtung Rathaus Spandau nach Siemensdamm fahren bis Halemweg und von dort eine Station zurück. Fahrgäste von Siemensdamm in Richtung Rudow fahren über den U-Bahnhof Rohrdamm.

Bahnhöfe: Im Sommer geht die Sanierung am Bahnhof Lichterfelde-Ost weiter aus Berliner Woche

http://www.berliner-woche.de/lichterfelde/bauen/im-sommer-geht-die-sanierung-am-bahnhof-lichterfelde-ost-weiter-d150205.html

Seit Jahren ärgern sich Anwohner und Bahnkunden über den schäbigen Zustand des #Bahnhofsgebäudes in #Lichterfelde-Ost. Vor über fünf Jahren krachte ein Putzbrocken von der Decke im Bahnhofsdurchgang. Seitdem ist die Decke aus Sicherheitsgründen abgehängt und soll saniert werden. Passiert ist bislang nichts.

Zumindest nicht was die Decke betrifft. Ganz untätig sei die Bahn nicht gewesen, erklärt Gisbert Gahler, Sprecher der Deutschen Bahn. Immerhin sei das #Dach des Bahnsteigs saniert worden und die Arbeiten an den #Abdichtungen der #Oberlichter im Bahnhofsdurchgang hätten 2017 begonnen, teilte der Sprecher mit. Außerdem seien die Untersuchungen des Bauwerks und bauvorbereitende Arbeiten durchgeführt worden.

Die notwendigen Maßnahmen zur Abdichtung des Bauwerks und zum Korrosionsschutz hätten witterungsbedingt nicht stattfinden können. Diese Arbeiten würden in der kalten Jahreszeit grundsätzlich nicht ausgeführt, erklärt Gahler.

Bald aber geht es weiter. Vom 5. Juli bis 20. August werden laut Gahler zunächst die oberirdischen Abdichtungen saniert. Gleich im Anschluss soll es mit den Arbeiten im Bahnhofsgebäude weitergehen. Hier wird dann im Rahmen der Sanierung auch die Beleuchtungsanlage instand gesetzt und wenn erforderlich auch erneuert. „Das gilt auch für die Beleuchtungen, die sich an den Tunneleingängen befinden und von der Deutschen Bahn betrieben werden“, sagt Gahler. Die Beleuchtung des Vorplatzes gehöre jedoch nicht dazu, schränkt er ein. Diese obliegt dem Land Berlin beziehungsweise dem Bezirk.

Was die Abstellmöglichkeiten für Fahrräder angeht, will die Bahn AG gemeinsam mit dem …