allg.: Automatisierte Züge Keine Lokführer, kein Lokführerstreik, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/wissen/automatisierte-zuege-keine-lokfuehrer–kein-lokfuehrerstreik,10808894,30632888.html

Die #Lokführer sind im Ausstand. Bundesweit fallen wegen des GDL-Streiks Züge aus. Fahrgäste sind genervt. Doch braucht es überhaupt noch Menschen im Führerstand eines Zuges? Aus technologischer Sicht heißt die einfache Antwort: Nein, braucht es nicht.
Braucht es eigentlich noch Lokführer? Das fragt sich mancher, der bei den vielen Bahnstreiks der vergangenen Monate Nerven gelassen hat – und aktuell auch wieder lässt. Auf den ersten Blick ist diese Frage gar nicht so abwegig – ganz unabhängig davon, ob man Streiks für berechtigt hält oder nicht. Denn auch wenn die Tätigkeit eines Lokführers in Kindergärten als Traumberuf gehandelt wird, ist die Realität ernüchternd.
Im Schnitt muss jeder Lokführer damit rechnen, im Laufe seines Berufslebens zwei bis drei Menschen zu überfahren, ohne etwas dagegen tun zu können. Dazu kommt die ermüdende Aufgabe, ein System zu überwachen, das viele Situationen automatisiert meistert. Die meiste Zeit sind Lokführer damit beschäftigt, zu beweisen, dass sie trotzdem noch nicht eingeschlafen sind. Sie müssen eine #Sicherheitsfahrschaltung betätigen, die ihrerseits überwacht, dass der Fahrer bei der Sache ist.
„Ein Lokführer hat kaum einen #Entscheidungsspielraum“, sagt Thomas Strang vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Oberpfaffenhofen: „Er macht eigentlich nichts anderes, als von einem grünen zum nächsten roten Signal zu fahren.“ Strang hat mit seinen Kollegen ein #Fahrerassistenzsystem für Lokführer entwickelt, bei dem sich Züge via Funk über ihre …

Bus: Elektrobusse Zahnbürste auf Rädern, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/elektrobusse-zahnbuerste-auf-raedern/11714990.html

Im #Nahverkehr auf der Straße kommt der #elektrische #Antrieb jetzt wieder. Durch neue Technik braucht man aber keine #Oberleitung mehr.
Dem #Elektrobus gehört die Zukunft. Staatssekretär Rainer Bomba aus dem Bundesverkehrsministerium ist überzeugt, dass in wenigen Jahren im Nahverkehr nur noch Busse durch die Städte fahren, die #abgasfrei angetrieben werden. Auch der Senat will, dass die BVG von 2020 an nur noch emissionsfreie Busse anschafft.
Neu sind die „Stromer“ nicht. Bereits #1882 ließ Werner Siemens in Halensee bei Berlin eine Teststrecke für ein „#Elektromote“ bauen, ein Fahrzeug, das auf der Straße fuhr und für den Antrieb eines Elektromotors Strom aus einer Oberleitung erhielt.
Nach nur sechs Wochen stellte Siemens den Versuch aber wieder ein; die holprigen Straßen hatten zu großen Problemen mit dem Stromabnehmer geführt, der häufig den Kontakt zur Leitung verlor. Siemens konzentrierte sich auf die Weiterentwicklung der elektrischen Straßenbahn, die auf ihren Gleisen viel ruhiger fuhr. Premiere hatte sie schon vor dem „Elektromote“ 1881 in Lichterfelde bei Berlin.
Eine Renaissance gab’s für den O-Bus um 1930, nachdem die Straßen befestigt waren und das System zuverlässiger funktionierte. Auch Berlin hatte mehrere Linien; durchgesetzt hat sich das System aber gegen die Konkurrenz der Straßen-, U- und …

Straßenverkehr: Berlinweite vermessungstechnische Straßenbefahrung startet zur zweiten Befahrungsperiode, aus Senat

www.berlin.de

In den Jahren 2014 und 2015 führt die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt eine berlinweite #vermessungstechnische #Straßenbefahrung durch.

Die #Straßendaten werden mithilfe einer mobilen Vermessungstechnik mit speziell ausgestatteten Kraftfahrzeugen erfasst. Ab sofort erfolgt die zweite Befahrungsperiode.

Ziel der Vermessung ist, einen einheitlichen und aktuellen Datenbestand des Berliner Straßenlandes aufzubauen. Dazu werden alle Verkehrsflächen, wie Straßen, Gehwege und Radwege, sowie deren Zustand erfasst.

Bei der Vermessung werden auch Objekte im Straßenland wie zum Beispiel Poller und Hydranten für eine einheitliche Bestandsaufnahe erfasst.

Zusätzlich werden auch die Durchfahrtshöhen von Brücken, Ampelanlagen sowie Oberleitungen von Straßenbahnen genau erfasst. Die Daten werden für das Verfahrensmanagement für Großraum- und Schwertransporte (VEMAGS) benötigt. VEMAGS regelt den Verkehr in einem bundeseinheitlichen Produkt zur Online-Abwicklung des Antrags- und Genehmigungsverfahrens für Großraum- und Schwertransporte (GST) aller 16 Bundesländer und des Bundes.

Des Weiteren wird auf Grundlage der erfassten Daten das routingfähige Fußgängernetz (Knoten-Kanten-Modell) berlinweit erweitert. Bereits 2013 wurde die Mitte Berlins im Rahmen des Forschungsprojektes m4guide vermessungstechnisch befahren. Mit diesem Fußgängernavigationssystem soll es u.a. blinden und sehbehinderten Menschen möglich sein, sich sicher in einer städtischen und unbekannten Umgebung zu bewegen.

Die eingesetzten #Vermessungsfahrzeuge sind mit speziellen Messkameras auf dem Dach ausgestattet und als solche gekennzeichnet. Die Kameras richten sich ausschließlich auf die Straßen.

Alle drei bis fünf Meter werden Fotos von einem Straßenabschnitt gemacht, die für die nachträgliche Verarbeitung der Messdaten notwendig.

In 2014 befahrenden und vermessende Bezirke:

Marzahn – Hellersdorf (Befahrung abgeschlossen)
Treptow – Köpenick (Befahrung abgeschlossen)
Tempelhof – Schöneberg (Befahrung abgeschlossen)

In 2015 zu befahrenden und zu vermessende Bezirke:

Friedrichshain – Kreuzberg (Befahrung startet im April 2015)
Lichtenberg (Befahrung startet im April 2015)
Pankow (Befahrung startet im April 2015)
Neukölln (anschließend zu befahrende Bezirke in 2015)
Charlottenburg – Wilmersdorf (anschließend zu befahrende Bezirke in 2015)
Spandau (anschließend zu befahrende Bezirke in 2015)
Reinickendorf (anschließend zu befahrende Bezirke in 2015)
Steglitz – Zehlendorf (anschließend zu befahrende Bezirke in 2015)

Bei der Befahrung werden nur die #verkehrsrelevanten Daten erfasst. Personen und KFZ-Kennzeichen werden unmittelbar nach Erfassung der Daten anonymisiert. Das Vorhaben ist mit dem Berliner #Datenschutzbeauftragten für #Informationsfreiheit abgestimmt. Alle Auflagen werden innerhalb des Projektes eingehalten und berücksichtigt.

Die beauftragten Firmen werden bis Ende des Jahres im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt in Berlin unterwegs sein. Ein Mitfahren in den Messfahrzeugen ist auch für Journalisten nicht möglich.

Das Projekt wird zusätzlich in 2015 durch den Europäischen Fond für Regionale Entwicklung (EFRE) finanziell unterstützt.Bilder:
Vermessungsfahrzeug; Quelle: Lehmann + Partner

Rückfragen: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

Straßenverkehr: Straßensanierungsprogramm in den Bezirken, aus Senat

www.berlin.de

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Schriftliche Anfrage wie folgt:
Bei über 1000 Einzelmaßnahmen würde ihre Auflis-tung den Rahmen einer Schriftlichen Anfrage überschrei-ten. Deshalb erfolgt die tabellarische Darstellung nach Bezirken.
Frage 1: Welche Maßnahmen wurden mit Mitteln in welcher Höhe jeweils in den einzelnen Bezirken und in den einzelnen Jahren seit Bestehen des #Straßeninstandsetzungsprogramms des Landes Berlin durchgeführt?
Antwort zu 1: In den Jahren 2010 bis 2015 wurden jährlich 25. Mio. € für die Straßeninstandsetzung als Son-derprogramm bereitgestellt. Die Verteilung der Mittel erfolgt nach dem Anteil der Bezirke am Berliner #Straßenland. Die Mittel wurden den bezirklichen Tiefbauäm-tern/Straßen- und Grünflächenämtern zur auftragsweisen Bewirtschaftung übertragen (siehe Tabelle 1 und 2).
In den Jahren 2010 und 2011 wurden die Mittel in zwei Stufen bereitgestellt. In Stufe 1 wurden ausschließ-lich Fahrbahnen von Straßen des Hauptstraßennetzes gemäß StEP1-Verkehr saniert und es erfolgte die Steue-rung durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt in Zusammenarbeit mit den bezirklichen Tiefbauämtern. In der Stufe 2 konnten die Bezirke selbst entscheiden in welchen Straßen Fahrbahnsanierungen ausgeführt werden (siehe Tabelle 1).
1 Stadtentwicklungsplan
In dem Doppelhaushalt 2012/2013 waren die Mittel für die #Straßensanierungsprogramme bei der Senatsver-waltung für Finanzen etatisiert. Die Steuerung des Pro-gramms erfolgte mit der Senatsverwaltung für Stadtent-wicklung und Umwelt.
Im Jahr 2012 konnten infolge des späten Haushaltsbe-schlusses „nur“ 95 Sanierungsmaßnahmen mit einem Volumen von 13,3 Mio. € ausgeführt werden. Von der Senatsverwaltung für Finanzen wurden 11,7 Mio. € für 68 angemeldete Straßeninstandsetzungen in das Jahr 2013 übertragen (siehe Tabelle 1)
In den Jahren 2010 bis 2013 wurden ausschließlich Fahrbahnsanierungen durchgeführt.
Im Doppelhaushalt 2014/2015 sind die Mittel bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt im Kapitel 1255 Titel 52130 Sonderprogramm Straßensanie-rung eingestellt. In den Jahren 2014 und 2015 wurden von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt auch Sanierungsarbeiten im Gehwegbereich zugelassen.

Frage 2: Welche Maßnahmen werden mit Mitteln in welcher Höhe jeweils in den einzelnen Bezirken im Jahr 2015 im Rahmen des Straßeninstandsetzungsprogramms des Landes Berlin durchgeführt?
Antwort zu 2: Im Jahr 2015 war beabsichtigt, die Mit-tel in gleicher Form wie in den Vorjahren zu verteilen. Der Bezirk Mitte hat auf 235 T. € der Sanierungsmittel verzichtet. Auf Grund des Mehrbedarfes in Friedrichs-hain-Kreuzberg wurden diese Mittel dort zugeschlagen. Insgesamt wurden 167 Sanierungsmaßnahmen angemel-det. Die Aufteilung der Maßnahmen geht aus der Tabelle 2 hervor.

Berlin, den 06. Mai 2015
In Vertretung
C h r i s t i a n G a e b l e r
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Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
(Eingang beim Abgeordnetenhaus am 13. Mai 2015)

Straßenverkehr + Brücken: Keine Fußgänger- und Fahrradbrücken wegen des Baus der A100?, aus Senat

www.berlin.de

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Schriftliche Anfrage wie folgt:
Frage 1: Treffen Informationen zu, dass die von den angrenzenden Bezirken und dem Senat für notwendig erachtete #Brücke über den Britzer #Zweigkanal – trotz vorhandener Mittel aus dem Programm Stadtumbau West – nicht gebaut werden kann?
Frage 2: Ist die für #Brückenbauten zuständige Abtei-lung der Senatsverwaltung auf Jahre hinaus in ihrer Kapa-zität ausgebucht? Ist dies der Grund, warum die notwen-dige Brücke über den Britzer Zweigkanal nicht gebaut werden kann?
Antwort zu 1 und 2: Bedingt durch die erforderliche Bearbeitung von prioritären #Brückeninstandsetzungs- bzw. Ersatzneubaumaßnahmen kann derzeit kein Zeit-punkt für den Beginn der Planungsarbeiten für den Neu-bau der Fußgänger- und Fahrradbrücke über den Britzer Zweigkanal festgelegt werden.
Frage 3: Aufgrund welcher Brückenplanungen ist die zuständige Abteilung der Senatsverwaltung auf Jahre hinaus in ihrer Kapazität ausgebucht? Bitte um Auflistung aller Projekte mit geplanter Zeitschiene.
Antwort zu 3: Nachfolgend aufgeführte Brückenbau-maßnahmen befinden sich derzeit in der Planung und sollen kurz- bzw. mittelfristig realisiert werden. Eine konkrete Zeitangabe ist wegen ständig erforderlicher kapazitätsbedingter Priorisierungen zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit nicht möglich.
Ersatzneubaumaßnahmen
Fußgängerbrücke Waldbacher Weg
Neue Fahlenbergbrücke
Laakebrücke
Malchower-Weg-Brücke
Bahnhofstraßenbrücke
Pankebrücke
Pyramidenbrücke
Salvador-Allende-Brücke
Fußgängerbrücke Hebammensteigbrücke
Fußgängerbrücke Koenigsteinbrücke
Fußgängerbrücke Schmöckwitzwerder Brücke
Südliche Rhinstraßenbrücke
Zehlendorfer Kleeblatt
Löffelbrücke
Lindenhofbrücke
Nauener Trog
A 103 – Brücke über Albrechtstraße
Marzahner Brücken
Instandsetzungsmaßnahmen
Rossstraßenbrücke
Nordhafenbrücke
Schlossbrücke Charlottenburg
Tunnel Schlangenbader Straße
Spreetunnel
A 115 – Anschlussstelle Spanische Allee – Landes-grenze
Borussenbrücke
Alemannenbrücke
Rosemeyer Steg
Fußgängerbrücke Klappbrücke Maselakebucht
Bösebrücke
Tunnel Adenauer Platz
Brücke Am Falkenberg
Schlossalleebrücke
Potsdamer Brücke
Viktoriabrücke
Fußgängerbrücke Tegeler Hafenbrücke
Neubaumaßnahmen
Fußgängerbrücke Kietzgraben
Unterführung Fennstraße (Radweg)
Ost-West-Trasse
Steganlagen Stadtumbau West
Dresdner Bahn
Fußgängerbrücke Europacity Heidestraße
Fußgängerbrücke Warschauer Straße
Fußgängerbrücke Pölnitzwiesen
TVO – Brückenbaumaßnahmen
Frage 4: Welchen Anteil an den Planungskapazitäten der Senatsverwaltung beansprucht die Planung der Brü-cken für den 16. Bauabschnitt der A 100?
Antwort zu 4: Da der 16. Bauabschnitt der A 100 sich bereits in der Ausführungsphase befindet, sind die gebun-denen personellen Ressourcen aus dem Planungsbereich Ingenieurbauwerke eher gering (0,5 – 0,75 Mitarbeiten-de).
Frage 5: Gibt es weitere geplante Fußgänger- und Fahrradbrücken, die wegen der ausgebuchten Planungs-kapazitäten momentan nicht realisiert werden können? Bitte um Auflistung der zurückgestellten bzw. nicht wei-ter bearbeiteten sowie der in Planung und Realisierung befindlichen Projekte.
Antwort zu 5: Bei nachfolgenden Neubaumaßnahmen bzw. Ersatzneubaumaßnahmen von Fußgänger- und Rad-fahrerbrücken haben die Planungen nicht begonnen.
Promenadenwegbrücke über die Erpe
Löwenbrücke
Schlossparkbrücke III
Fuß- und Radwegbrücken über die Wuhle
Fuß- und Radwegbrücke über das Adlergestell
Weitere Zurückstellungen sind nicht bekannt, jedoch zukünftig nicht auszuschließen.
In Planung und Realisierung befindliche Projekte sind in den Maßnahmen (Antwort zu Frage 3) enthalten.
Grundsätzlich ist die Priorisierung von Baumaßnah-men das Ergebnis eines Abwägungsprozesses. Begonnene und laufende Maßnahmen sind fortzusetzen. Der bauliche Zustand ist im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht sowie einer wirtschaftlichen Erhaltungsstrategie Maßstab für durchzuführende Ersatzneubau-, Instandsetzungs- bzw. Sanierungsmaßnahmen. Ein weiterer Indikator ist die verkehrliche Bedeutung des Verkehrsweges, zu dem das Bauwerk gehört, dessen Lage im Netz, die Bedeutung für den Öffentlichen Personennahverkehr und den Wirt-schaftsverkehr. Auch Maßnahmen Dritter (Bahn, städte-bauliche Entwicklung) bedingen oft die Herstellung oder den Umbau von Verkehrsanlagen/Brückenbauwerken.
Berlin, den 06. Mai 2015
In Vertretung
C h r i s t i a n G a e b l e r
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Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
(Eingang beim Abgeordnetenhaus am 11. Mai 2015)

Radverkehr + Straßenverkehr: Welches Gewicht hat das Thema Radverkehr in der Senatsverwaltung?, aus Senat

www.berlin.de

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Schriftliche Anfrage wie folgt:
Frage 1: Wie viele #MitarbeiterInnen hat die #Senatsverwaltung für Stadtentwicklung im Bereich Verkehr? Wie viele MitarbeiterInnen beschäftigen sich hauptsäch-lich mit dem Bereich #Radverkehr?
Antwort zu 1: Die Abteilung VII –Verkehr- in der Se-natsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt hat 127 Arbeitsgebiete. Das Thema Radverkehr wird zum einen im Zuge eines integrativen, d.h. verkehrsträgerübergrei-fenden, Ansatzes in verschiedenen Referaten bei den Fachaufgaben (strategische Konzepte, Erschließungsvor-haben, Straßenplanungen u.a.) mitgedacht und nicht los-gelöst betrachtet. Zusätzlich zu diesem integrativen An-satz gibt es in der Abteilung VII Beschäftigte, die sich ausschließlich mit dem Thema Radverkehr beschäftigen, mit einem Volumen von ca. 2,5 Vollzeitstellen.
Frage 2: Wie viele Stellen sind in diesem Bereich ak-tuell unbesetzt bzw. wurden in den letzten 5 Jahren gestri-chen nachdem die Stelleninhaber in Rente gingen?
Antwort zu 2: In der gesamten Abteilung VII sind derzeit neun Arbeitsgebiete unbesetzt bzw. im Beset-zungsverfahren. In den letzten 5 Jahren sind in der gesam-ten Abteilung aufgrund der Einsparmaßnahmen fünf Stellen entfallen. Im Bereich der integrativen verkehrsträ-gerübergreifenden Planung sind derzeit 3 Stellen unbe-setzt, wovon 2 nachbesetzt werden sollen.
Eine genaue Zuordnung, welche Stellenanteile hiervon auf den Radverkehr entfallen, ist nicht möglich.
Frage 3: Inwieweit werden die Pläne noch verfolgt, die Personalstellen in der Senatsverwaltung für Stadtent-wicklung zu reduzieren, wenn ja, inwieweit ist davon der Verkehrsbereich und insbesondere der Bereich Radver-kehr betroffen?
Antwort zu 3: Im Rahmen des Organisationsprozesses SenStadtUm1 2016 wurden aufgabenkritische Überlegun-gen angestellt, die umzusetzenden Einsparvorgaben plan-voll und strukturiert zu erfüllen. Davon ist auch die Abtei-lung Verkehr betroffen. Es wurde ausdrücklich festgelegt, dass im Rahmen dieses Prozesses keine Fachaufgaben im Bereich Radverkehrsförderung entfallen sollen.
Frage 4: Geht der Senat davon aus, dass die aktuelle Anzahl an MitarbeiterInnen ausreicht, um die umfangrei-chen Ziele der Radverkehrsstrategie voranzutreiben? Wenn nein, welche Schlussfolgerungen zieht der Senat daraus?
Antwort zu 4: Diese Frage kann in dieser Form ohne eine zeitliche Einordnung der Umsetzung nicht beantwor-tet werden. Grundsätzlich ist die personelle Ausstattung geeignet, die Realisierung voranzutreiben. Abhängig vom gewünschten Zeithorizont wird gegebenenfalls eine ent-sprechende Personalergänzung erforderlich. Dies wird im Zusammenhang mit den Haushaltsberatungen geprüft.
Frage 5: Plant der Senat in den nächsten Haushaltsbe-ratungen zusätzliche Stellen für diesen Bereich anzumel-den? Wenn ja, wie viele und mit welcher Begründung? Wenn nein, wieso nicht?
Antwort zu 5: Die senatsinternen Vorberatungen zur Haushaltsaufstellung sind noch nicht abgeschlossen. Die entsprechende Anmeldung wird mit Senatsbeschluss vor der Sommerpause erfolgen und anschließend dem Abge-ordnetenhaus übermittelt.
Berlin, den 06. Mai 2015
In Vertretung
C h r i s t i a n G a e b l e r
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Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
(Eingang beim Abgeordnetenhaus am 11. Mai 2015)
1 Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

Regionalverkehr: Privatbahnen: Züge fahren während erneutem GDL-Streik

http://www.lok-report.de/news/news_woche_mittwoch.html

Folgende Bahnen haben angekündigt, von dem erneuten #Streik der GDL nicht betroffen zu sein. Als Auswirkung des Streikgeschehens kann es jedoch aufgrund abgestellter Fahrzeuge anderer Unternehmen in Bahnhöfen und auf Gleisanlagen kurzfristig zu Verspätungen oder Störungen im Betriebsablauf unseres Zugverkehres kommen.
#Erixx: Buchholz – Soltau – Hannover mit zusätzlichen S-Bahnhalten in Bennemühlen, Bissendorf und Kaltenweide, Bremen – Soltau – Uelzen, Hannover – Bad harzburg, Goslar – Braunschweig – Uelzen und Lüneburg – Dannenberg Ost
• Hamburg-Köln-Express (#HKX): Hamburg – Köln
#Länderbahn: #Agilis, #Alex, #Oberpfalzbahn, #Vlexx, #Vogtlandbahn und #Waldbahn sind nicht von den Streiks betroffen, trilex in Ostsachsen wird teilweise als Subunternehmerleistung zwischen Dresden und Görlitz von der DB gefahren
#Meridian: München – Holzkirchen – Rosenheim und München – Rosenheim – Kufstein/Salzburg
#MRB: Leipzig Hbf. – Bad Lausick – Geithain und Halle (Saale) Hbf. – Delitzsch – Eilenburg
#NOB: Hamburg-Altona – Husum – Westerland (Sylt)
#ODEG: Kein Streik auf den Linien RE2 Wismar – Berlin – Cottbus mit zusätzlichem Halt in Finkenkrug und Brieselang, RE4 Rathenow – Berlin – Ludwigsfelde, RB13 Rehna – Schwerin – Parchim, RB14 Hagenow Stadt – Ludwigslust – Parchim, RB33 Berlin-Wannsee – Jüterbog, RB46 Cottbus – Forst, RB51 Rathenow – Brandenburg an der Havel, OE60V Görlitz – Bautzen – Bischofwerda, OE64 Görlitz – Hoyerswerda (derzeit Schienenersatzverkehr), OE65 Cottbus – Spremberg – Görlitz – Zittau
#SBB GmbH: Die deutsche Tochter der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) hilft mit ihren Zügen auf der von der Deutschen Bahn bestreikten Strecken Basel – Freiburg aus. Die SBB GmbH setzt FLIRT-Züge ein, die aus dem Reservepool der Wiesentalstrecke kommen. Die Übernahme der Fahrten wurde von der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW) angefragt und mit der DB Regio abgestimmt. Der von der SBB GmbH betriebene Zugverkehr auf der Wiesental- und der seehas-Strecke sowie im Klettgau (Schaffhausen und Erzingen) sind nicht vom Streik der Deutschen Bahn betroffen, alle Züge fahren nach Plan (diverse Pressemeldungen, 05.05.15).

Bahnindustrie: Schienenfahrzeugbauer Stadler will Züge für Berliner U- und S-Bahn bauen, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/schienenfahrzeugbauer-stadler-will-zuege-fuer-berliner-u–und-s-bahn-bauen,10808230,30624542.html

Der #Schienenfahrzeugbauer #Stadler #Pankow will mehr Züge für Berlin bauen: #U-Bahnen und #S-Bahnen. Dafür hat Stadler viel investiert. Aber um die teils milliardenschweren Aufträge bewerben sich auch andere Konzerne.
Das Fahrtziel samt Liniennummer steht schon draußen im Display am Zug: „242 Münster (W) Hbf“. Auf seinen ersten Personeneinsatz muss der neue vierteilige Zug mit dem Typnamen #Flirt allerdings noch etwas warten.
Am Dienstagmittag stand er noch auf dem Gelände des Schienenfahrzeugbauers Stadler in #Velten nördlich von Berlin. Da war der elektrische Niederflurzug nach einigen Wochen Arbeit von Stadler-Mitarbeitern in Betrieb genommen und noch einmal auf Achse und Kabel geprüft worden. Am Nachmittag wurde der Wagen – auf Hochglanz geputzt – nach Delitzsch bei Leipzig überführt, wo die Deutsche Bahn ihn in einem aufwendigen Verfahren vom Hersteller abnimmt. Das dauert etwa zwei Wochen – und dann steht er den Passagieren der DB-Region NRW zur Verfügung.

Mehr Züge für Berlin
Jeder Zug, der von Stadler Pankow in der Region Berlin-Brandenburg hergestellt wird, durchläuft künftig den Standort …

Flughäfen: Neues Verfahren – weniger Fluglärm Leiser landen in Berlin Tegel, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/neues-verfahren—weniger-fluglaerm-leiser-landen-in-berlin-tegel,10809148,30624360.html

Landende Maschinen machen weniger #Krach, wenn sie den #Flughafen im #Sinkanflug ansteuern. Davon sollen nun auch Anlieger des wichtigsten Berliner #Airports in #Tegel profitieren.
Der Flughafen München hat es schon, Frankfurt am Main und Köln/Bonn auch. In diesem Jahr wird es auch für Berlin-Tegel eingeführt. Ein neues Flugverfahren soll zahlreiche Menschen im Umkreis des wichtigsten Airports dieser Region von Lärm entlasten. Das teilte Stefan Jaekel von der Deutschen Flugsicherung (DFS) der Berliner Zeitung auf Anfrage mit. „In der Fluglärmschutzkommission für Tegel wurde das Verfahren positiv bewertet“, sagte er. „Nun kann der Genehmigungsprozess beginnen.“
Es geht um die Landeanflüge auf Tegel – allein im vergangenen Jahr gab es mehr als 90.000. Derzeit verläuft der Abstieg in Stufen. Vor dem Endanflug fliegen die Maschinen längere Zeit relativ tief über das Berliner Stadtgebiet hinweg, bevor sie vom Instrumentenlandesystem auf die …

S-Bahn: Bahnstreik in Berlin Lokführer der S-Bahn haben keine Lust auf Streik, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/bahnstreik-in-berlin-lokfuehrer-der-s-bahn-haben-keine-lust-auf-streik,10809148,30625016.html

Am Dienstag fuhren trotz des #GDL-Ausstands in Berlin zahlreiche Züge, weil sich mehr Lokführer als erwartet zur Arbeit meldeten. Es gibt jedoch auch Eisenbahner, die den #Streikkurs verschärfen wollen. Die Bahnkunden sind genervt.
Leere Gleise, volle Straßen, genervte Pendler: Der Lokführerstreik, der Dienstagmorgen begann, hat in Berlin große Teile des Verkehrs lahmgelegt. Doch für die Fahrgäste kam es nicht ganz so schlimm wie befürchtet. „Weil am Morgen mehr #Lokführer als erwartet zum Dienst erschienen sind, konnten wir zusätzliche Verbindungen anbieten“, sagte S-Bahn-Sprecher Ingo #Priegnitz. Auch DB Regio setzte mehr Züge ein, berichtete Marketingchef Renado #Kropp.
Wer öfter mal den #Ersatzfahrplan im Internet anklickte, sah die Fortschritte. „Am Morgen konnten wir die Linie S 5 aus Strausberg, die am Alexanderplatz enden sollte, bis Friedrichstraße verlängern“, so Priegnitz. Auf der S 7 wurde die Fahrstrecke in zwei Stufen bis Ahrensfelde und …