Verkehrte Welt: Gestern wurde, nach dem Schließen der letzten #Lücke im #Nord-Süd-Tunnel der Bahn, die #Baufläche am Lennédreieck beim Potsdamer Platz an die Investoren der Hochbauten übergeben. Bereits am Mittwoch war am #Lehrter Bahnhof der letzte Abschnitt der vier #Ost-West-Brücken #komplettiert worden. Und trotzdem ist völlig ungewiss, wann die ersten Züge durch den Tunnel fahren werden. Verschiebt sich der Termin erneut, müssen auch die #Autofahrer weiter auf die Durchfahrt im parallelen #Straßentunnel warten. Auch hier fehlt der Abschnitt unter dem Lehrter Bahnhof.
Die Chancen für den #Wiederaufbau der #Stammbahn von #Griebnitzsee über #Zehlendorf zum Bahnhof #Potsdamer Platz sind gesunken – was für die Bahn teuer werden kann. Entweder sie baut die Strecke für bisher geschätzte Kosten in Höhe von etwa 350 Millionen Mark doch wieder auf, auch wenn sie hinter den wirtschaftlichen Erwartungen zurückbleibt, oder die Bahn muss an den Bund rund 50 Millionen Mark plus Zinsen zurückzahlen. Für diese Summe wurde bereits die #Einführung der Strecke in den #Nord-Süd-Tunnel am #Gleisdreieck gebaut.
Im #Regionalverkehr der Bahn soll bis 2004, fast 15 Jahre nach dem Öffnen der Mauer, auch die letzte #Lücke zwischen Berlin und dem Umland geschlossen werden. Dann können auch von #Teltow zunächst bis #Lichterfelde Ost wieder Züge fahren. Auf Brandenburger Gebiet liegen bereits seit 1997 neue Gleise, die bis zur Stadtgrenze reichen. Nicht vorangekommen ist man bisher dagegen auf Berliner Boden, wo die #Baugenehmigung noch immer fehlt.
#Fahrplanwechsel: Neues Datum
Der #Fahrplan 2001/2002 beginnt am 10. Juni 2001 und endet an einem ungewohnten Samstag, dem 14. Dezember 2002. Die Änderung – zum ersten Mal abweichend seit #1872 – wurde von den europäischen Bahnen gemeinsam beschlossen, um Kunden und Reiseveranstaltern für die Hauptreisezeit in den Sommerferien ein rechtzeitiges Buchen zu ermöglichen.
Nachts mit der S-Bahn unterwegs zu sein, wird voraussichtlich ab 17. September 2001 noch attraktiver. In den #Nächten vor Sonnabenden, Sonn- und Feiertagen weitet die S-Bahn Berlin GmbH ihr Angebot in den Nächten weiter aus.
Schon jetzt besteht auf den #Außenstrecken in den #Durchmach-Nächten ein 60-Minuten-Takt, auf der #Stadtbahn, der #Nord-Süd-Bahn und der #Ringbahn fahren die Züge im 30-Minuten-Abstand. Die S-Bahn Berlin GmbH hat dazu vorgeschlagen,
auf folgenden Linien künftig einen #30-Minuten-Takt zusätzlich anzubieten:
Die roten #S-Bahnen der #Baureihe#485 werden derzeit mit einem technischen #Leistungspaket#nachgerüstet. Mehr Sicherheit für die Reisenden und wirtschaftlicheres Fahren heißt die Devise.
Die S-Bahnen der Baureihe 485 wurden von 1989 bis 1992 in #Hennigsdorf bei Berlin in Serie gefertigt. In den kommenden Jahren sollen alle 166 Viertelzüge in der #Hauptwerkstatt in Schöneweide technisch #nachgerüstet werden.
punkt 3: Was war für Sie das Wichtigste im #Bahnjahr 2000 in Berlin?
Peter #Debuschewitz: Auf Grund der #Kostenerhöhung bei dem #Großprojekt#Nord-Süd-Tunnel wurden Konsequenzen für das weitere Vorgehen bei den geplanten #Baumaßnahmen erforderlich. Entsprechend den zur Verfügung stehenden #Investitionsmitteln haben wir einen Rahmen für die bis zum Jahr 2006 – dem Jahr der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland – zu realisierenden Projekte festgelegt.
punkt 3: Was wurde an den bisherigen Plänen bis 2006 geändert?
Peter Debuschewitz: Der #Ausbau des Bahnhofs #Papestraße wurde auf einen späteren #Zeitpunkt verschoben; auf der Nord-Süd-Strecke sollen von den vier im Bau befindlichen #Tunnelröhren in der ersten Phase nur zwei in Betrieb genommen werden. Das sind wohl die einschneidendsten Maßnahmen.
punkt 3: Einige der Bauvorhaben, die begonnen bzw. fortgesetzt werden, haben Sie anläßlich der #Grundsteinlegung der #S21 benannt, punkt 3 berichtete darüber . Was geschieht im einzelnen?
punkt 3: Was war für Sie das Wichtigste im #Bahnjahr 2000 in Berlin?
Peter Debuschewitz: Auf Grund der Kostenerhöhung bei dem Großprojekt #Nord-Süd-Tunnel wurden Konsequenzen für das weitere Vorgehen bei den geplanten Baumaßnahmen erforderlich. Entsprechend den zur Verfügung stehenden #Investitionsmitteln haben wir einen Rahmen für die bis zum Jahr 2006 – dem Jahr der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland – zu realisierenden Projekte festgelegt.
punkt 3: Was wurde an den bisherigen Plänen bis 2006 geändert?
Peter Debuschewitz: Der Ausbau des Bahnhofs #Papestraße wurde auf einen späteren Zeitpunkt verschoben; auf der Nord-Süd-Strecke sollen von den vier im Bau befindlichen #Tunnelröhren in der ersten Phase nur zwei in Betrieb genommen werden. Das sind wohl die einschneidendsten Maßnahmen.
punkt 3: Einige der #Bauvorhaben, die begonnen bzw. fortgesetzt werden, haben Sie anläßlich der #Grundsteinlegung der #S21 benannt, punkt 3 berichtete darüber . Was geschieht im einzelnen?
Peter Debuschewitz: Lassen Sie mich das bereits Vermeldete der Vollständigkeit halber noch einmal zusammenfassen: #S-Bahn-Ringschließung Mitte 2002 #Umschwenken des Schienenverkehrs am #Lehrter Bahnhof auf die neue Trasse auch Mitte 2002 Nördlich des Lehrter Bahnhofs entsteht nach dieser Umschwenkung im Bereich der Invalidenstraße eine neue, riesige Baugrube. Die Magnetschwebebahn sollte hier neben …
Viele neue Kunden fahren zum #Potsdamer Platz
Peter Neumann
Immer mehr Menschen reisen mit der #S-Bahn. Das Unternehmen hat erneut gestiegene #Fahrgastzahlen gemeldet. Während des Jahres 2000 wurden rund 291 Millionen S-Bahn-Fahrten unternommen – elf Millionen mehr als 1999. Das teilte Günter #Ruppert, Sprecher der S-Bahn-Geschäftsführung, in der #Mitarbeiterzeitschrift „#Paula 7“ mit.
1995 waren noch 245 Millionen Fahrgäste befördert worden. Für die Zuwächse wurden anfangs vor allem die #Erweiterungen des S-Bahn-Netzes verantwortlich gemacht. Seit 1989 wurden viele #Strecken wieder aufgebaut, insgesamt rund 77,5 Kilometer. „Doch im Jahr 2000 ist das Netz nicht #gewachsen. Diesmal hat der Fahrgastzuwachs andere Gründe“, sagte S-Bahn-Sprecher Andreas Fuhrmann. Besonders groß sei die Zunahme auf der #Nord-Süd-Bahn, an der auch der S-Bahnhof Potsdamer Platz liegt. „Offenbar nutzen immer mehr Menschen, die am Potsdamer Platz arbeiten, die S-Bahn“, berichtete der Sprecher. „Vielleicht hat auch der verbesserte Service Fahrgäste …