Die zweite #Straßenbahn-Strecke zum #Alexanderplatz muss gebaut werden. Sie verkürzt für tausende Fahrgäste die Fahrzeit, bringt der BVG somit mehr Fahrgäste und mehr Einnahmen und senkt zugleich die Betriebskosten der BVG. Ein wahres Wunderwerk. Und dennoch hat Verkehrssenator Peter Strieder diesen Neubau für unbestimmte Zeit auf’s Abstellgleis geschoben.
„Sie werden in Richtung Osten, also in Richtung des U-Bahnhofes #Wilmersdorfer Straße #verlegt, um die #Umsteigewege zur #U7 erheblich zu #verkürzen und damit deutlich mehr Fahrgäste zu gewinnen.“
Für 246 #Fahrgäste im durchgehenden #Nachtverkehr der #S-Bahn Berlin GmbH endete die Fahrt in der Nacht von Freitag zu Samstag mit einer teuren Überraschung. Das Verkehrsunternehmen hatte im Rahmen einer #Schwerpunktkontrolle in der Zeit von 20 Uhr bis 4 Uhr früh zwischen Lehrter Stadtbahnhof und Alexanderplatz 5138 Fahrgäste nach ihrem Fahrschein gefragt. Neben zahlreichen bekannten Ausreden bekamen die 12 Kontrolleure, die vom #Sicherheitsdienst der S-Bahn und dem #Bundesgrenzschutz unterstützt wurden, zu hören, dass mit Kontrollen in der Nacht einfach nicht gerechnet wurde.
“Wir haben das #Fahrtenangebot in den Nächten vor Samstagen, Sonn- und Feiertagen in den letzten Jahren kontinuierlich erhöht und die #Fahrgastzahlen um knapp 10% steigern können”, erklärt Dr. Wilfried Kramer, Fachbereichsleiter Marketing der S-Bahn Berlin GmbH. “Es ist schlichtweg unsozial, wenn ein Teil der Nutzer meint, für diese Serviceleistung im #Freizeitverkehr nichts bezahlen zu müssen. Unsere ehrlichen Fahrgäste begrüßen daher die Kontrollen.”
Derzeit fahren die rot-gelben Züge in Wochenendnächten im Berliner Stadtgebiet durchgehend alle 30 Minuten. Auf Außenstrecken wird mindestens ein 60-Minutentakt angeboten.
Die #Schwerpunkt-Fahrscheinkontrollen werden in den nächsten Wochen kontinuierlich weiter geführt. Wer erwischt wird, zahlt 30 Euro (entspricht 58,67 DM). Als preiswerte Alternative empfiehlt die S-Bahn Berlin GmbH die Freizeitkarte zum monatlichen Preis von 23 Euro (entspricht 44,98 DM). Diese gilt samstags, sonntags und an gesetzlichen Feiertagen ganztägig sowie montags bis freitags von 18.30 Uhr bis 3.00 Uhr des nächsten Tages zur Fahrt im gesamten #Tarifbereich Berlin ABC. In der übrigen Zeit können Fahrausweise zum Ermäßigungstarif erworben werden.
1994/95 hatte #AEG eine #S-Bahn der Baureihe #485#versuchsweise zur #Duo-S-Bahn umgebaut. Sie konnte auch auf Strecken ohne #Stromschiene fahren – hier am Bahnhof Hohen Neuendorf West. Voraussetzung war, daß die #Bahnsteige eine entsprechende Höhe besaßen.
Es klang verheißungsvoll und interessant: Presseberichte hatten hervorgehoben, daß Abgeordnete des Verkehrsausschusses Überlegungen anstellen, die sogenannten #Zwei-System-Fahrzeuge an bestimmten Punkten des Berliner Nahverkehrsnetzes zu nutzen. Gemeint sind Züge, die verschiedene #Antriebsquellen – also Gleich- und #Wechselstrom oder auch eines von beiden plus #Diesel nutzen können. Diese – so die Überlegung – könnten z. B. Strecken mit hohen #Fahrgastzahlen wie diejenige nach #Falkensee gut bedienen, ohne daß große Investitionen in die #Infrastruktur notwendig wären. Gleiches würde für den Außenring von Karow – Buch nach Schönefeld zutreffen. Eine Anhörung von Experten vor dem Verkehrsausschuß am 21. Februar setzte …
Seit zwei Jahren fährt die S-Bahn wieder nach Spandau. In dieser Zeit sind die #Fahrgastzahlen stetig und deutlich gestiegen. Fast 20.000 Fahrgäste steigen heute täglich an den beiden Bahnhöfen Spandau und #Stresow ein und aus.
Viele neue Kunden fahren zum #Potsdamer Platz
Peter Neumann
Immer mehr Menschen reisen mit der #S-Bahn. Das Unternehmen hat erneut gestiegene #Fahrgastzahlen gemeldet. Während des Jahres 2000 wurden rund 291 Millionen S-Bahn-Fahrten unternommen – elf Millionen mehr als 1999. Das teilte Günter #Ruppert, Sprecher der S-Bahn-Geschäftsführung, in der #Mitarbeiterzeitschrift „#Paula 7“ mit.
1995 waren noch 245 Millionen Fahrgäste befördert worden. Für die Zuwächse wurden anfangs vor allem die #Erweiterungen des S-Bahn-Netzes verantwortlich gemacht. Seit 1989 wurden viele #Strecken wieder aufgebaut, insgesamt rund 77,5 Kilometer. „Doch im Jahr 2000 ist das Netz nicht #gewachsen. Diesmal hat der Fahrgastzuwachs andere Gründe“, sagte S-Bahn-Sprecher Andreas Fuhrmann. Besonders groß sei die Zunahme auf der #Nord-Süd-Bahn, an der auch der S-Bahnhof Potsdamer Platz liegt. „Offenbar nutzen immer mehr Menschen, die am Potsdamer Platz arbeiten, die S-Bahn“, berichtete der Sprecher. „Vielleicht hat auch der verbesserte Service Fahrgäste …