Welche und wie viele der #Brücken in Berlin, die in der Verantwortung des Bundes, der #Autobahn GmbH sowie der #Wasserschifffahrtsverwaltung liegen, sind #sanierungsbedürftig? Wie hoch ist der Sanierungsbedarf jeweils, wie hoch sind die voraussichtlichen Kosten und für wann ist die Sanierung, der #Abriss oder der #Neubau jeweils geplant? Wir bitten um Darstellung der genauen Planungen für den Zeitraum 2026-2036 sowie um Mitteilung der #Zustandsnoten aller Berliner Brücken in der Unterhaltung des Bundes, der Wasserschifffahrtsverwaltung oder der Autobahn GmbH.
Wie haben sich die #Nutzerzahlen (Gesamtverkehrsaufkommen, PKW, LKW) auf der #A100 bzw. der #A115 sowie in den umliegenden Stadtstraßen im Bereich des Dreieck Funkturms seit der Sperrung bzw. dem #Abriss der #Ringbahnbrücke und der #Westendbrücke verändert?
Antwort zu 1:
Das BMV teilt hierzu mit:
„ Diesbezügliche Verkehrsdaten liegen nicht vor.“
Im umliegenden #städtischen#Straßennetz sind die Verkehrsbelastungen insbesondere auf der Nahumfahrung West (Messedamm und Königin-Elisabeth-Straße) #spürbar angestiegen.
Die #Verkehrslage im #Südosten der Stadt ist seit Jahren angespannt. Zahlreiche #Straßensperrungen und #Baumaßnahmen Stellen beeinträchtigen Anwohnende und Pendler regelmäßig in ihrem Alltag etwa auf dem Weg zur Arbeit. Während sicherheitsrelevante Maßnahmen – wie auch der zügige #Abriss der #Ringbahnbrücke gezeigt hat – die Handlungsfähigkeit der zuständigen Behörden unterstreichen, fehlt es offenbar vielerorts an einem koordinierten Vorgehen. Mit dem zügigen Abriss der Ringbahnbrücke haben die verantwortlichen Stellen diese Handlungsfähigkeit gezeigt. Mit der Inbetriebnahme des 16. Bauabschnitts der A100 und weiteren baubedingten Einschränkungen im Bezirk ist kurzfristig keine Entlastung zu erwarten.
In dem am heutigen Freitag von Senatorin Ute Bonde (SenMVKU) und Staatssekretärin Susanne Henckel (Bundesministerium für Digitales und Verkehr – BMDV) einberufenen #Spitzengespräch zu #Abriss und #Neubau der #Ringbahnbrücke und der #Westendbrücke auf der #A100 kamen bei einem ersten Überblick und Austausch über die aktuelle #Verkehrslage in diesem #Autobahnbereich und in den anliegenden Bezirken folgende Themen zur Sprache:
Lkw-Verkehr wird umgeleitet, Pkw-Verkehr so kurz wie möglich durch die Stadt geführt
Die #Autobahn GmbH des Bundes informierte unsere Verwaltung am vergangenen Mittwoch, dass aufgrund von weiteren Schäden die in ihrer Zuständigkeit befindliche #Ringbahnbrücke und die #Westendbrücke der #Bundesautobahn#A100 für den Verkehr #gesperrt werden müssen. Umfangreiche Bauarbeiten zum #Abriss bzw. #Neubau der Brücken durch die Autobahn GmbH des Bundes (AdB) sind dringend notwendig und müssen und werden umgehend in Angriff genommen. Die für die #Umfahrungskonzepte zuständige Autobahn GmbH des Bundes arbeitete seitdem intensiv gemeinsam mit den Verkehrsfachleuten aus unserer Verwaltung und den Zuständigen der jeweils betroffenen Bezirke mit Hochdruck an möglichen Umfahrungsvarianten. Zu den Ergebnissen gab es am Mittag eine Pressekonferenz zusammen mit Vertretern der AdB und der #Deges (Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH).
Statt doppelt und dreifach an Pankows #Infrastruktur zu meißeln, baut Berlin jetzt #abgestuft und nacheinander: Der neue Zeitplan für #Abriss und #Neuerrichtung der #Schönhauser-Allee-Brücke, wie ihn der Senat nun bekanntgegeben hat, entschärft eine angespannte Lage. Statt schon im neuen Jahr zu starten, erfolgt die erste #Hauptbauphase erst 2027. In vier Stufen lässt der Senat dann bis 2032 die #Straßenkonstruktion über dem Graben der #Ringbahn ersetzen – erst in Fahrtrichtung Süden in Richtung Alexanderplatz, dann Richtung Norden. Und das gröbste #Verkehrschaos, das durch den doppelten Baubeginn an der Brücke und dem benachbarten #Stadion im #Friedrich-Ludwig-Sportpark ab 2025 gedroht hätte, es wird nicht so eintreten, wie man es befürchten musste.