Radverkehr: Maßnahmen gegen Behinderungen des Radverkehrs aus Senat

www.berlin.de

  1.  

Anfrage 18/13124, Frage 2? Bitte für die Jahre 2015-2017 aufschlüsseln!

Zu 1.:

Die wesentlichen Fallgruppen können der nachfolgenden Übersicht entnommen werden:

 

Fahrzeugumsetzungen

2015

2016

2017

Schwerbehindertenparkplätze

3.057

3.259

3.101

Gehwege

584

663

777

Zweite Reihe

303

331

398

Zeichen 286 (eingeschränktes Haltverbot)

7.048

7.359

8.451

Zeichen 283 (Haltverbot)

22.537

25.588

27.268

Taxihalteplätze

589

704

660

Bushaltestellen

2.459

2.362

2.577

Feuerwehrzufahrten

548

601

706

Parken      entgegen      bestimmter       Vorgaben (z. B. nicht platzsparend)

961

1.036

1.305

Grundstückseinfahrten und -ausfahrten

4.366

4.567

4.310

abgesenkte Bordsteine

474

373

460

Datenquelle: Datawarehouse BOWI21, Erfassungsstand 31.01.2018

 

  1. viele dieser Umsetzungen wurden im Rahmen der mehrtägigen stadtweiten Verkehrsüberwachungsaktion veranlasst?

 

Zu 2.:

Im Jahr 2016 wurden eine und in 2017 zwei jeweils fünftägige Schwerpunktaktionen zur gezielten Überwachung des verkehrswidrigen Haltens und Parkens auf Busspuren, Radverkehrsanlagen und in zweiter Reihe durchgeführt. Die Zahlen der dabei veranlassten Umsetzungen können der nachfolgenden Übersicht entnommen werden:

 

Fahrzeugumsetzungen

2016

2017

Radschutzstreifen

31

55

Radwege

13

7

Busspuren

18

301

Zweite Reihe

4

4

Sonstige

26

92

Insgesamt

92

459

 

  1. häufig wurde 2017 ein Fahrzeug wegen des Parkens auf Geh-/Radwegen, auf Radschutzstreifen, vor abgesenkten Bordsteinen, im 5-m-Bereich an Kreuzungen, in zweiter Reihe und auf Busspuren wegen verursachter Behinderungen Anderer in Berlin umgesetzt (bitte tabellarisch nach einzelnen Ordnungsämtern sowie einzelnen Polizeiabschnitten bzw. weiteren Einheiten der Berliner Polizei – z.B.: Einsatzhundertschaften oder BVkD – angeben)?

 

Zu 3.:

Das Ergebnis der Recherche der Polizei Berlin kann der nachfolgenden Tabelle entnommen werden. Eine detaillierte Gliederung nach einzelnen Polizeidienststellen kann nicht geleistet werden.

Der Vollständigkeit wegen sind auch die von den Busspurbetreuenden der BVG AöR veranlassten Umsetzungen aufgeführt. Im Jahr 2017 wurden insgesamt 13.542 Fahrzeuge von den genannten Verkehrsflächen umgesetzt:

 

Polizei insgesamt

3.850

Direktion 1

73

Radschutzstreifen

7

Rad- und Gehwege

4

Zweite Reihe

7

5-Meter-Bereiche

44

Abgesenkte Bordsteine

9

Busspuren

2

Direktion 2

308

Radschutzstreifen

58

Rad- und Gehwege

54

Zweite Reihe

53

5-Meter-Bereiche

83

Abgesenkte Bordsteine

6

Busspuren

54

Direktion 3

1.279

Radschutzstreifen

380

Rad- und Gehwege

374

Zweite Reihe

42

5-Meter-Bereiche

203

 

 

Abgesenkte Bordsteine

95

Busspuren

185

Direktion 4

504

Radschutzstreifen

47

Rad- und Gehwege

15

Zweite Reihe

18

5-Meter-Bereiche

170

Abgesenkte Bordsteine

25

Busspuren

229

Direktion 5

1.161

Radschutzstreifen

320

Rad- und Gehwege

180

Zweite Reihe

163

5-Meter-Bereiche

314

Abgesenkte Bordsteine

25

Busspuren

159

Direktion 6

22

Radschutzstreifen

2

Rad- und Gehwege

3

Zweite Reihe

3

5-Meter-Bereiche

13

Abgesenkte Bordsteine

1

Busspuren

0

Direktion Einsatz

380

Radschutzstreifen

14

Rad- und Gehwege

20

Zweite Reihe

28

5-Meter-Bereiche

79

Abgesenkte Bordsteine

6

Busspuren

233

Polizeiakademie/Bußgeldstelle

123

Radschutzstreifen

3

Rad- und Gehwege

4

Zweite Reihe

6

5-Meter-Bereiche

10

Abgesenkte Bordsteine

2

Busspuren

98

 

Ordnungsämter insgesamt

2.154

Charlottenburg-Wilmersdorf

79

Radschutzstreifen

5

Rad- und Gehwege

3

Zweite Reihe

20

5-Meter-Bereiche

27

Abgesenkte Bordsteine

2

Busspuren

22

 

 

Friedrichshain-Kreuzberg

364

Radschutzstreifen

92

Rad- und Gehwege

32

Zweite Reihe

16

5-Meter-Bereiche

172

Abgesenkte Bordsteine

31

Busspuren

21

Marzahn-Hellersdorf

7

Radschutzstreifen

0

Rad- und Gehwege

0

Zweite Reihe

0

5-Meter-Bereiche

4

Abgesenkte Bordsteine

3

Busspuren

0

Treptow-Köpenick

256

Radschutzstreifen

2

Rad- und Gehwege

7

Zweite Reihe

9

5-Meter-Bereiche

112

Abgesenkte Bordsteine

122

Busspuren

4

Lichtenberg

423

Radschutzstreifen

2

Rad- und Gehwege

3

Zweite Reihe

4

5-Meter-Bereiche

356

Abgesenkte Bordsteine

50

Busspuren

8

Mitte

115

Radschutzstreifen

3

Rad- und Gehwege

3

Zweite Reihe

5

5-Meter-Bereiche

80

Abgesenkte Bordsteine

9

Busspuren

15

Neukölln

116

Radschutzstreifen

2

Rad- und Gehwege

3

Zweite Reihe

5

5-Meter-Bereiche

97

Abgesenkte Bordsteine

4

Busspuren

5

Pankow

150

Radschutzstreifen

0

Rad- und Gehwege

0

Zweite Reihe

6

 

 

5-Meter-Bereiche

123

Abgesenkte Bordsteine

11

Busspuren

10

Reinickendorf

109

Radschutzstreifen

1

Rad- und Gehwege

4

Zweite Reihe

8

5-Meter-Bereiche

49

Abgesenkte Bordsteine

43

Busspuren

4

Spandau

43

Radschutzstreifen

1

Rad- und Gehwege

1

Zweite Reihe

0

5-Meter-Bereiche

12

Abgesenkte Bordsteine

0

Busspuren

29

Tempelhof-Schöneberg

130

Radschutzstreifen

5

Rad- und Gehwege

9

Zweite Reihe

4

5-Meter-Bereiche

43

Abgesenkte Bordsteine

12

Busspuren

57

Steglitz-Zehlendorf

326

Radschutzstreifen

0

Rad- und Gehwege

4

Zweite Reihe

0

5-Meter-Bereiche

82

Abgesenkte Bordsteine

3

Busspuren

237

Nicht zuzuordnen

36

Radschutzstreifen

6

Rad- und Gehwege

9

Zweite Reihe

1

5-Meter-Bereiche

9

Abgesenkte Bordsteine

1

Busspuren

10

BVG

7.538

Busspuren

7.538

Datenquelle: Datawarehouse BOWI21, Erfassungsstand 31.01.2018

 

 

  1. Halbjahr 2017 ein Verwarnungsgeld nach Nr. 52.a, 54.a bzw. 58 Bußgeldkatalog verhängt und in wie vielen Fällen wurden zusätzliche Kriterien (z.B. 52.a1, a2, a2.1; 54.a1, a2, a2.1 bzw. 58.1 usw.) geahndet?

 

Zu 4.:

Die Zahlen können der nachfolgenden Übersicht entnommen werden:

 

Tatbestände

Verwarnungsgelder

Parken auf Rad- und Gehwegen (52a Bußgeldkatalog – BKat)

96.882

— mit Behinderung (52a.1 BKat)

6.279

— länger als 1 Stunde (52a.2 BKat)

1.911

— länger als 1 Stunde mit Behinderung (52a.2.1 BKat)

268

Parken     auf    Radschutzstreifen (54a BKat)

8.785

— mit Behinderung (54a.1 BKat)

16.246

— länger als 3 Stunden (54a.2 BKat)

180

— länger als 3 Stunden mit Behinderung (54a.2.1 BKat)

514

Parken in zweiter Reihe (58 BKat)

3.267

— mit Behinderung (58.1 BKat)

8.010

— länger als 15 Minuten (58.2 BKat)

2

— länger als 15 Minuten mit Behinderung (58.2.1 BKat)

21

Datenquelle: Datawarehouse BOWI21, Erfassungsstand 31.01.2018

 

 

  1. der Senat die polizeiliche Geschäftsanweisung für das Umsetzen von Fahrzeugen für anpassungsbedürftig, insbesondere hinsichtlich gestiegenen Verkehrsaufkommens besonders von Radfahrenden und des zukünftigen Ausbaus der Radinfrastruktur?

 

Zu 5.:

Ein Anpassungsbedarf wird derzeit nicht als notwendig erachtet. Zum weiteren Vorgehen gibt es Abstimmungen auf Fachebene.

 

  1. der Senat die Verwendung des Zeichens 628-10 (Leitschwelle mit Schraffenbake) für brauchbar, um effektiv gegen Falschparker vorzugehen? Liegen dem Senat von anderer Stelle dazu Erfahrungen vor?

 

Zu 6.:

Welche Poller bzw. sonstigen Einrichtungen für die effektive Verhinderung des Falschparkens auf Radverkehrsanlagen am besten geeignet sind, wird im Rahmen des geplanten Projektes „Geschützte Radfahrstreifen“ im Land Berlin untersucht.

Voraussichtlich werden im Rahmen der Untersuchung verschiedene Formen von Pollern oder ähnlichen Elementen zum Einsatz kommen. Feste Straßeneinbauten, wie Poller zur Verhinderung unzulässigen Parkens, sind als Anlagen Bestandteil der Straße und keine Verkehrszeichen. Eine Orientierung an der farblichen Gestaltung des Verkehrszeichens (Z) 628-10 der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) wird

 

gleichwohl angestrebt. Bereits die Höhe der Pfosten und darüber hinaus eine reflektierende Beschichtung gewährleisten auch bei Schneefall oder Verschmutzungen der Fahrbahn deren uneingeschränkte Erkennbarkeit.

 

Physische Trennungen von fahrbahnseitigen Radverkehrsanlagen (so genannte

„protected bike lanes“) sind in Deutschland bisher nur sehr selten verwendet worden. Die anderswo gemachten Erfahrungen lassen sich wegen der unterschiedlichen straßenräumlichen, baulichen und verkehrlichen Gegebenheiten meist nicht uneingeschränkt auf die in Berlin geplanten Einsatzorte übertragen. Deshalb ist es erforderlich, die Eignung verschiedenartiger Sperrelemente im Rahmen einer begleitenden Untersuchung zu testen.

 

  1. vorgenommen?

 

Zu 7.:

Eine Datenauswertung im Sinne der Fragestellung ist nicht möglich.

 

  1. dem Senat weitere Erkenntnisse über die Einhaltung temporär geltender Halteverbote vor?

 

Zu 8.:

Einzelne bezirkliche Ordnungsämter teilen zusammenfassend mit, dass erfahrungsgemäß auch gegen temporäre Haltverbote häufig verstoßen wird, wobei sich das Ausmaß der Beachtung insgesamt nicht von dauerhaften Haltverboten unterscheidet oder als etwas höher einzuschätzen ist. Temporäre Haltverbote weisen allerdings die Besonderheit auf, dass Verstöße wegen des dort oft noch einmal gesteigerten Bedarfs am Freibleiben der Haltverbotflächen häufiger angezeigt werden. Verbunden damit sind dort überproportional häufig Umsetzungen von Fahrzeugen zu veranlassen. Die Bewertungen stehen unter dem Vorbehalt, dass sie nicht durch statistische Daten abgesichert sind, da im genannten Verkehrsüberwachungsbereich keine spezifische statistische Erfassung der Sachverhalte, die temporäre Haltverbote betreffen, erfolgt.

 

  1. der Senat die Umwandlung temporärer Halteverbote in dauerhaft geltende Halteverbote?

 

Zu 9.:

Straßenverkehrsbehördliche Anordnungen, hierzu gehören auch Veränderungen bei temporär angeordneten Haltverboten, obliegen immer einer jeweiligen Einzelfallprüfung durch die zuständige Straßenverkehrsbehörde. Eine pauschale Umwandlung temporär geltender Haltverbote in dauerhaft geltende Verkehrsregelungen ist deshalb bereits verkehrsrechtlich nicht möglich.

 

Berlin, den 07. März 2018 In Vertretung

 

Christian Gaebler

Senatsverwaltung für Inneres und Sport

Regionalverkehr: Züge zwischen Potsdam und Berlin Regios fahren ab Dienstag wieder planmäßig , aus PNN

http://www.pnn.de/potsdam/1266159/

Die Einschränkungen des #Zugverkehrs zwischen #Potsdam und Berlin waren am Montag nicht nur für Pendler ärgerlich. Auch Touristen haben die Umleitungen zu schaffen gemacht. Ab Dienstag können Reisende aufatmen.

Potsdam – Viele Pendler zwischen Potsdam und Berlin können aufatmen: Die Züge des Regionalexpress 1 und der Regionalbahnlinien #RB21 und 22 sollen ab Dienstag wieder planmäßig fahren. Das bestätigte die Deutsche Bahn am Montag auf PNN-Nachfrage. Am Montag hatte die unplanmäßige #Verzögerung bei #Gleisbauarbeiten zwischen #Wannsee und #Griebnitzsee noch den Fahrplan durcheinandergebracht: Alle aus Magdeburg kommenden Züge des #RE1 wurden zwischen Werder (Havel) und Berlin-Charlottenburg über #Golm umgeleitet und hielten dort zusätzlich.
Für Verwirrung sorgte, dass die Fahrplanänderungen nicht in der Online-Reiseauskunft verzeichnet waren. Am Potsdamer Hauptbahnhof warteten Fahrgäste vergeblich auf die Züge. In umgekehrter Richtung fand sich ein Touristenpaar aus Italien statt zwischen Schlössern und Gärten auf dem Golmer Bahnhof wieder und versuchte dort herauszufinden, wie es wieder in Richtung …

S-Bahn: Mängel in der Infrastruktur – Warum es bei der S-Bahn so oft zu Signalstörungen kommt aus rbb24.de

https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2018/03/s-bahn-signalstoerungen-ursachen.html

Fahrgäste der #S-Bahn konnten es in der letzten Zeit oft erleben: #Zugausfälle, #Verspätungen und in Folge überfüllte S-Bahnen. Die Erklärung lautet häufig: #Signalstörung. Doch was bedeutet das eigentlich genau?
Rund 340 Kilometer lang ist das Netz der Berliner S-Bahn. 16 Linien decken 166 Bahnhöfe ab, einen Teil davon in Brandenburg. Natürlich kommt es bei dieser Mammutaufgabe auch immer wieder mal zu Störungen. Aber in letzter Zeit häufen sich Signalstörungen, bemängelt auch der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg, der die S-Bahn kontrolliert.

Doch der Fahrgast werde daraus nicht schlau, bemängelt Jens #Wieseke, stellvertretender Vorsitzender des Berliner Fahrgastverbandes #IGEB. Eine Signalstörung sei nur ein Sammelbegriff für vielfältige Probleme: "Die letzten Wochen waren bei der Berliner S-Bahn nicht erfolgreich. Das wichtigste Problem seit vielen Jahren sind Mängel in der Infrastruktur, darüber hinaus hat DB #Netze die Infrastruktur nicht so im Griff, wie es sein sollte."

Stellwerkstechnik mit "Tücken"

DB Netze, eine Tochter der Deutschen Bahn, verantwortet die Infrastruktur der Berliner S-Bahn: also Gleise, Kabel, #Stellwerke, Leitungen – und damit eben auch Signalstörungen. Die S-Bahn Berlin GmbH wiederum kümmert sich um die Züge, Zugführer und Bahnhöfe. Kein Wunder, dass es zu Kommunikationsproblemen komme, sagt Wieseke. So müsse beispielsweise die #S-Bahn-Leitstelle in Schöneweide bei Signalstörungen gemeinsam mit der Leitstelle der DB Netze in #Halensee eine Lösung suchen.

Dazu kommt die Aufgabe, die Stellwerke, Gleise und Signalanlagen zu überwachen. Die Ältesten sind noch aus den 1920er-Jahren. Sie werden nach und nach elektronisch umgerüstet und mit einer neuen Zugsicherungstechnik bestückt. Doch habe diese neue Stellwerkstechnik "auch ihre Tücken", meint …

Straßenverkehr: Stickoxidbelastung Auf diesen Berliner Straßen plant der Senat Tempo 30 – Quelle: https://www.berliner-zeitung.de/

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/stickoxidbelastung-auf-diesen-berliner-strassen-plant-der-senat-tempo-30-29852728?dmcid=nl_20180312_29852728

Berlin – Nur noch wenige Wochen, dann soll der Startschuss fallen. Auf fünf #Hauptverkehrsstraßen in Berlin möchte der Senat untersuchen, ob sich mit Tempo #30 die #Stickoxidbelastung der Luft verringern lässt.

Doch bei diesen Abschnitten soll es nicht bleiben, sagte Verkehrssenatorin Regine Günther. „Wenn Tempo 30 etwas bringt, werden wir es auf weitere Straßen ausweiten“, kündigte die parteilose, von den Grünen nominierte Politikerin an. Nach Recherchen der Berliner Zeitung sind rund ein Dutzend weiterer Hauptverkehrsstraßen dafür im Gespräch. Die Straßenabschnitte befinden sich fast ausschließlich im Westen der Stadt.

Dem Senat geht es darum, die Belastung der Berliner Luft mit Stickoxiden zu senken. Die gesundheitsschädlichen Verbrennungsprodukte, die Atemorgane, Herz und Kreislauf angreifen, stammen größtenteils aus Dieselfahrzeugen. Beim Anfahren werden besonders große Mengen des Gases ausgestoßen.
Start auf 8,2 Kilometern

Wenn der Verkehr flüssig gestaltet wird und Kraftfahrzeuge seltener anhalten müssen, wird die Luft sauberer – das ist die These, die der Senat mit seinen Versuchen überprüfen möchte. Mit veränderten Ampelschaltungen und Tempo 30 soll der Verkehr auf fünf Abschnitten von 8240 Metern Länge verstetigt werden.

Wie berichtet soll der Versuch im April in der #Leipziger Straße beginnen. Wenige Wochen später werden auch in der #Potsdamer Straße, ebenfalls in Mitte, #Tempo-30-Schilder montiert. Ein Teilstück des #Tempelhofer Damms, die gesamte Hauptstraße in Schöneberg sowie ein Teil der #Kantstraße folgen. Auf allen Straßen wird drei Monate lang gemessen, wie viel Stickoxid frei wird, so lange dort noch Tempo …

Straßenbahn: Hunderte Beschwerden Bürger wehren sich gegen geplante Tram in Friedrichshain – Quelle: https://www.berliner-zeitung.de

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/hunderte-beschwerden-buerger-wehren-sich-gegen-geplante-tram-in-friedrichshain-29853156?dmcid=nl_20180312_29853156

Das Projekt, im dicht besiedelten Friedrichshain eine #Straßenbahnstrecke zum Bahnhof #Ostkreuz zu bauen, stößt auf Gegenwind. Viele Bürger und Institutionen haben Einwendungen geäußert, die nun von der Senatsverkehrsverwaltung und den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) ausgewertet werden.

Es geht um den Plan, den wichtigsten Nahverkehrsknoten im Osten von Berlin besser ans Liniennetz der BVG anzubinden. Die geplante 1240 Meter lange Straßenbahnstrecke soll von der #Boxhagener Straße zur #Marktstraße führen – über #Holtei- und #Sonntagstraße. Zwei Linien sollen dort verlaufen, die #21 und die neue #22. Senat und BVG hoffen, dass Ende 2020, spätestens 2021 die ersten Bahnen rollen.

Inzwischen hat das #Planfeststellungsverfahren, das zur Genehmigung führen soll, begonnen. Bis Anfang Februar lagen die Pläne aus, danach war zwei Wochen Zeit für Einwendungen. Davon wurde reichlich Gebrauch gemacht, wie die Berliner Zeitung von Behördensprecher Matthias Tang erfuhr.

Mitte Februar lagen zum #Straßenbahnprojekt Ostkreuz rund 800 Einwendungen von Bürgern vor, davon etwa 500 über zwei Sammellisten, teilte Tang mit. Von „Trägern öffentlicher Belange“, zu denen die Behörden gezählt werden, kamen fünf Einwendungen. In 17 Fällen äußerten sich Unternehmen, die Leitungen betreiben. Auch zwei anerkannte Naturschutzverbände äußerten …

Straßenverkehr: Umbau des Dreiecks Funkturm Autobahn, au Backe Der hochbelastete Knotenpunkt entspricht nicht mehr dem heutigen Stand der Technik. aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/umbau-des-dreiecks-funkturm-autobahn-au-backe/21055292.html

Der hochbelastete #Knotenpunkt entspricht nicht mehr dem heutigen Stand der Technik. Deshalb soll das Dreieck #Funkturm entheddert werden: ein Blick auf Berlins kniffligste neue #Baustelle.
Von der Plattform des Funkturms sieht’s irre aus. Der eisige Wind zieht durch die Jacke, der Grunewald erstrahlt, und 120 Meter tiefer ziehen die Autos ihre Bahnen.

Die Zahlen: 197 000 Autos rollen dort unten täglich über die #Stadtautobahn #A100, hinzu kommen 12 000 Lastwagen und natürlich der Verkehr von der #Avus – das sind noch mal Tausende. Sie kommen von links, rechts, aus dem Tunnel und aus dem Wald.

Willkommen am Dreieck Funkturm!

Entstanden in den 60er Jahren, so verspielt wie ein Modellbahnlandschaft, so verheddert wie eine Weinranke im Garten, so unübersichtlich wie die Stromleitungen im BER-Kabelschacht. Da hilft am Ende nur eins: Abriss, alles auf null, sortieren – und wieder neu aufbauen.
Hört sich nach der kniffligsten Baustelle der Stadt an, und das wird sie auch. „Wegen des schlechten Bauzustandes ist die möglichst zügige Erneuerung dieses zentralen und extrem hoch belasteten Verkehrsknotenpunktes wesentlich, der für die Mobilität der Stadt von elementarer Bedeutung ist“, sagt jetzt Verkehrsstaatssekretär Jens-Holger #Kirchner (Grüne) auf eine Anfrage von Tino Schopf (SPD). Es werden noch Jahre vergehen und viele #Frühlingsschlaglöcher gestopft werden, ehe es losgeht, aber das #Grobkonzept ist da. „Im März 2018“ wird mit der Vorplanung begonnen, wie der Verkehr besser fließen kann. 2021 könnte das #Planfeststellungsverfahren eingeleitet werden (Kirchner: „Dauer nicht seriös einzuschätzen“). Und sowieso: „Bauzeit voraussichtlich nicht unter …

Regionalverkehr: Gute Nachricht für Pendler Hier soll bald die Heidekrautbahn fahren – Quelle: https://www.berliner-zeitung.de

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/gute-nachricht-fuer-pendler-hier-soll-bald-die-heidekrautbahn-fahren-29846278?dmcid=nl_20180311_29846278


Noch ist die Entscheidung nicht gefallen, ob die Strecke tatsächlich gebaut wird. Trotzdem hat das Team von der #Niederbarnimer Eisenbahn (#NEB) schon mal mit den Vorbereitungen für das Projekt, das Berlin eine neue Verbindung ins Umland bescheren soll, begonnen. Im Pankower Ortsteil #Wilhelmsruh lässt das Unternehmen Bäume fällen, damit erste Arbeiten stattfinden können. „Dort wird die künftige Trasse vermessen, damit wir den Planern für ihren Entwurf nötige Unterlagen übergeben können“, sagte NEB-Chef Detlef #Bröcker am Freitag auf Anfrage. Falls das Vorhaben wirklich in Gang kommt, könnten die Planungsleistungen kurzfristig ausgeschrieben werden.

Schon bald könnte es eine wichtige Weichenstellung geben. Am 20. März kommen Vertreter der Länder Berlin und Brandenburg sowie der Deutschen Bahn zusammen, um erneut über den Ausbau der Bahnanlagen in der Hauptstadt-Region zu sprechen. Beim Projekt #i2030 werden acht Bereiche Thema sein – „auch unsere Strecke in Wilhelmsruh“, kündigte Bröcker an. „Die Signale sind positiv, dass es bald endlich vorangehen könnte.“

Es geht um ein Verkehrsprojekt, für das die Signale zwar schon lange auf grün stehen, bei dem sich aber bis heute nichts Sichtbares getan hat.
#RB27 muss zum #Gesundbrunnen verlängert werden

Geplant ist, die Strecke der #Heidekrautbahn, die nach der Schließung der innerstädtischen DDR-Grenze 1961 stillgelegt worden war, neu zum Leben zu erwecken. Künftig sollen wieder Züge nach #Schildow, #Mühlenbeck, #Basdorf, #Wandlitz und zu anderen Orten nordöstlich von Berlin fahren – allerdings schneller und …

barrierefrei + Bahnhöfe: So schlimm steht es um die Aufzüge an den Berliner Bahnhöfen Probleme an den Bahnhöfen: Die Berliner Morgenpost testet die Verfügbarkeit der Fahrstühle., aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article213678001/So-schlimm-steht-es-um-die-Aufzuege-an-den-Berliner-Bahnhoefen.html

Berlin. Eigentlich sind sie auf dem Weg zum Kinderarzt, aber jetzt müssen sie erst mal anpacken. Denn der #Aufzug am #U-Bahnhof #Kurfürstendamm ist kaputt. Schon das zweite Mal in diesem Jahr und bereits seit mehr als drei Wochen. Da hilft alles nichts: Katrin und Thilo, die jungen Eltern aus Moabit, müssen ihr Kind samt Kinderwagen die Treppe heruntertragen.

Wie ihnen ergeht es vielen Fahrgästen der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), die auf die Aufzüge in den Bahnhöfen angewiesen sind. Knapp zwei Drittel der Stationen sind mit Fahrstühlen ausgestattet. Doch wie ein Test der Berliner Morgenpost an allen 110 mit Fahrstühlen ausgestatteten Bahnhöfen in dieser Woche ergab, funktioniert täglich an bis zu zehn von ihnen mindestens ein Aufzug nicht.

Neben Eltern mit Kindern haben vor allem Senioren und gehbehinderte Menschen das Nachsehen. Problem: Erfolgt an einer Stelle die Reparatur, fällt parallel woanders wieder einer aus. Eine weitere Erkenntnis der Analyse: Die im Netz veröffentlichte Liste #kaputter Aufzüge an sämtlichen Berliner Bahnhöfen (einsehbar unter #brokenlifts.org) ist nicht immer aktuell. Wer also seine Strecke nach der Verfügbarkeit von Aufzügen plant, kann offenbar nicht immer damit rechnen, ohne Hindernisse ans Ziel zu kommen.
Die BVG wiegelt ab. Die Verfügbarkeit der Aufzüge liege bei 97 Prozent, dies sei ein "absolut seriös ermittelter Jahreswert", sagt ein Sprecher. Dazu sei man von der Berliner Landesregierung auch verpflichtet. Generell ließen sich die Hälfte aller Störungen innerhalb von zwei, 80 Prozent innerhalb von fünf Stunden beheben. Sei etwa lediglich der Türsensor blockiert, sei das eine Arbeit, die der Techniker innerhalb weniger Minuten beheben könne. Länger dauere es, wenn ein Aufzug ausgetauscht werde, was etwa alle …

Bahnverkehr: Bahn erreicht Fahrgastrekord und verfehlt Gewinnziel Mehr als zwei Milliarden Reisende bei der Deutschen Bahn., aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/wirtschaft/article213677797/Bahn-erreicht-Fahrgastrekord-und-verfehlt-Gewinnziel.html

Der Staatskonzern erhöht den Umsatz, doch der Gewinn ist eher enttäuschend.
Berlin.  #Stürme, #Baustellenprobleme und Zugausfälle habe nicht nur Reisenden längere Fahrt- und Wartezeiten beschert, sondern auch in der #Bilanz der Deutschen #Bahn ihre Spuren hinterlassen. Der #Staatskonzern hat nach Informationen aus dem Umfeld des #Aufsichtsrats 2017 sein selbst gestecktes Gewinnziel verpasst, während bei Umsatz und Passagierzahlen neue Rekorde erzielt wurden. Der bereinigte Gewinn vor Steuern und Zinsen habe 2,15 Milliarden Euro betragen, hieß es. Das seien rund 200 Millionen Euro mehr als im Vorjahr.

Allerdings hatte der #Bahnvorstand im vergangenen Sommer noch ein Betriebsergebnis von mindestens 2,2 Milliarden Euro angekündigt. Und auch für dieses Jahr plant die Bahn eher vorsichtiger: So wird für 2018 ein Betriebsgewinn von 2,25 Milliarden Euro statt der bisher geplanten 2,5 Milliarden Euro angestrebt. Grundsätzlich können sich die Zahlen aber sehen lassen. Der Konzern hat seinen Umsatz um 5,2 Prozent auf 42,7 Milliarden Euro steigern können – ein #Rekordwert. Auch bei den Passagierzahlen wurde mit 2,05 Milliarden Reisenden ein neuer #Höchststand erreicht. Der Konzern beförderte im Fernverkehr 30 Millionen Reisende mehr als im Vorjahr.
Sturmschäden belasteten Konzerngewinn mit 70 bis 80 Millionen Euro

Dazu hat wohl auch die neue #Schnellstrecke zwischen Berlin und München beigetragen, auf der die Passagierzahlen nach Startschwierigkeiten im ersten Monat verdoppelt werden konnten. Die Strecke ist seit Dezember 2017 freigegeben. Die Bahn wollte die Zahlen nicht kommentieren und verwies auf ihre Jahresbilanz am 22. März. Die Bahn ist im vergangenen Jahr vor allem durch mehrere heftige Stürme wie "#Paul", "#Xavier" und "#Herwart" …

Straßenbahn: Ein Gleis, drei Bahnen Die Rhinstraßenbrücke ist ein mächtiges Bauwerk: Auf 43 Metern überspannt sie vier Fernbahn- und zwei S-Bahngleise und beherbergt neben vier Auto-spuren auch die beiden Straßenbahngleise der Linien M17, 27 und 37., aus BVG

http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=266&download=3062

Die #Rhinstraßenbrücke ist ein mächtiges Bauwerk: Auf 43 Metern überspannt sie vier Fernbahn- und zwei S-Bahngleise und beherbergt neben vier Auto-spuren auch die beiden #Straßenbahngleise der Linien #M17, #27 und #37. Noch! Denn das Land Berlin wird die in die Jahre gekommene Brücke abreißen und neu bauen lassen. Während dieser Bauarbeiten werden die #Straßenbahnen voraussichtlich bis 2020 nur eingleisig die Brücke überfahren können. Bevor es mit der Eingleisigkeit losgehen kann, müssen noch Gleise ausgetauscht und zusätzliche Weichen eingebaut werden.
Von Montag, 12. März 2018, ab circa 4:30 Uhr, bis Montag, 26. März 2018, circa 4:30 Uhr fahren keine Straßenbahnen der Linien M17, 27 und 37 zwi-schen Allee der Kosmonauten/Rhinstraße und Treskowallee/Ehrlichstraße. Als #Ersatz fahren #barrierefreie #Busse tagsüber von Allee der Kosmonau-ten/Rhinstraße über Treskowallee/Ehrlichstraße bis Hegemeisterweg. Im Nachtverkehr fahren die Busse zwischen Allee der Kosmonauten/Rhinstraße bis zum S-Bahnhof Schöneweide.
Eine Fahrradmitnahme ist in den Bussen nicht möglich. Die geänderten Lini-enführungen der M17, 27 und 37 finden sich auf BVG.de, im BVG-Navi, in der kostenlosen BVG-App FahrInfo Plus sowie auf den Aushängen an den be-troffenen Haltestellen.
Um trotz der bevorstehenden Eingleisigkeit möglichst viele Fahrgäste auf der wichtigen Verbindung ans Ziel zu bringen, fahren auf der M17 gekoppelte Tat-ra-Straßenbahnen mit einer Platzkapazität für ca. 200 Fahrgäste. Aus logisti-schen Gründen musste das Einsatzkonzept bereits Ende 2017 umgestellt werden. Nach Ende der Bauarbeiten am 26. März 2018 kann die BVG einen Wunsch der Fahrgäste erfüllen, dann fährt auf der M17 alle 30 Minuten auch ein barrierefreier Zug vom Typ GT6. Fahrgäste, die auf barrierefreie Züge an-gewiesen sind, können zudem an allen Haltestellen auf die Niederflurfahrzeu-ge der Linien 27 oder 37 ausweichen, die auf unterschiedlichen Abschnitten parallel zur M17 fahren.