Regionalverkehr + Radverkehr: VBB-Pilotprojekt „Rad im Regio“ geht weiter Mehr Orientierung, mehr Platz, mehr Verständnis: Lob von Fahrgästen mit und ohne Fahrrad, aus VBB

http://www.vbb.de/de/article/ueber-uns/presse/vbb-pilotprojekt-rad-im-regio-geht-weiter/1185007.html

Das gemeinsame #Pilotprojekt#Rad im Regio“ des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB), der Länder Berlin und Brandenburg, der #DB Regio Nordost, der Ostdeutschen Eisenbahn (#ODEG) sowie der #DB Station & Service ist auf ein durchweg positives Echo gestoßen. Die Auswertung der Pilotphase zeigt, dass Fahrgäste und Kundenbetreuer auf den Pilotlinien deutlich zufriedener geworden sind. Die umgesetzten Maßnahmen, die die Fahrradmitnahme in Regionalzügen verbessern sollten, werden deshalb weitergeführt. Der VBB prüft nun, ob die Maßnahmen auf weitere Linien übertragen werden können. Ein weiterer Schwerpunkt liegt unverändert in der Kommunikation von #Leihräderangeboten vor Ort. Weitere Informationen zur #Fahrradmitnahme im VBB sowie Film- und Bild-material zum Pilotprojekt „Rad im Regio“ unter VBB.de/RadimRegio.

Im Mai 2016 startete der VBB das Pilotprojekt „Rad im Regio“. Umgesetzt wurde ein umfassendes Maßnahmenpaket zur Vereinfachung der Fahrradmitnahme. Als Pilotlinien wurden die Regionalexpress-Linien RE2, RE3, RE4 und RE5 ausgewählt. Begleitet wurde „Rad im Regio“ durch repräsentative Fahrgastbefragungen vor und -während des Projektes, durch begleitete Praxistests, durch Befragungen von Verbandsvertretern, Mitarbeiter/innen der Projektpartner und verschiedener Fahrgastgruppen.

Mehr Verständnis füreinander durch klare Markierungen

Das Pilotprojekt wurde in der sechsmonatigen Testphase durchweg von allen Seiten positiv wahrgenommen. Es zeigte sich, dass die Zufriedenheit mit der Radmitnahme auf den Pilotlinien höher als auf den anderen Regionallinien war. Mit der klaren Kennzeichnung der Abteile zur Radmitnahme wuchs das Verständnis zwischen Fahrgästen mit Fahrrad und solchen ohne. Durch die hochgestellt verschlossenen bzw. ausgebauten Klappsitze ist mehr Platz für Fahrräder vorhanden und die deutliche Bodenmarkierung in den Fahrradbereichen sorgt für eine bessere Orientierung aller Reisenden. Auch der Ein- und Ausstieg in den Zug wurde im Pilotprojekt als besser bewertet.

Rad im Regio geht weiter – Ausweitung wird geprüft

Wegen der positiven Rückmeldungen hat der VBB gemeinsam mit den Ländern Berlin und Brandenburg und den beteiligten Verkehrsunternehmen DB Regio Nordost und die ODEG die Fortführung von „Rad im Regio“ auf den Pilotlinien beschlossen. Es wird nun geprüft, ob das Projekt auch auf weiteren Bahnlinien im Verbundgebiet ausgedehnt werden kann. Ein Wunsch, der auch von den Fahrgästen, dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club e. V. (ADFC) und dem Fahrgastverband IGEB unterstützt wird.

Susanne Henckel, VBB-Geschäftsführerin: „Das Pilotprojekt wurde von unseren Fahrgästen umfassend in einem Vorher-Nachher-Vergleich evaluiert und für gut befunden. Wir freuen uns, dass wir hier den Nerv unserer Kunden getroffen haben und die Konflikte zwischen Fahrgästen mit und ohne Fahrrad reduzieren konnten. Fahrrad fahren allgemein und die Fahrradmitnahme in der Bahn wird künftig noch beliebter werden. Daher müssen wir neue Wege ausprobieren, um den unterschiedlichen Interessen aller Fahrgäste so gut es geht gerecht zu werden.“

Jörg Pöhle, Leiter Querschnittsaufgaben, DB Regio Nordost: „Unsere Kundenbetreuer bestätigten, dass die auffällig gekennzeichneten Fahrradbereiche nun gezielter angesteuert bzw. vermieden werden. Unser Plan, den Fahrgästen beim Einstieg bessere Orientierung zu bieten, ist aufgegangen. Zugleich konnten wir mit diesem Pilotprojekt auch aus technischer Sicht viele wertvolle Erkenntnisse gewinnen. Zum Beispiel in welchem Maß die Fußbodenmarkierung im täglichen Betrieb beansprucht wird.“

Arnulf Schuchmann, ODEG Geschäftsführer: „Der Ausbau von insgesamt neun Klappsitzen je Steuerwagen in unseren KISS-Doppelstockzügen, um mehr Platz für Fahrräder zu schaffen, war sicher die empfindlichste Maßnahme dieses Projekts. Wir sind wirklich froh, dass dies von den Fahrgästen nicht nur akzeptiert, sondern auch als positiv für ein gutes Miteinander eingeschätzt wird. Die zusätzlichen Bodenmarkierungen helfen allen Beteiligten zur besseren Orientierung.“

Lea Hartung, Geschäftsführerin des ADFC Brandenburg: „Die Initiative des VBB, die Fahrradmitnahme im Zug zu verbessern, ist ein wichtiger Schritt in Richtung zu mehr Fahrradfreundlichkeit. Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit mit allen Projektpartnern und freuen uns, dass nun eine Erweiterung auf weiteren Linien geprüft wird. Hierzu stehen wir auch weiterhin gern beratend zur Seite.“

Fahrradmitnahme im Nahverkehr nimmt zu

Immer mehr Fahrgäste nehmen ihre Fahrräder auch im öffentlichen Nahverkehr mit. So stieg die Zahl der verkauften Fahrausweise für Fahrräder zwischen Oktober 2015 und September 2016 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich an:

Einzelfahrausweis Fahrrad Berlin ABC         rd. 233.000     (plus 2,8 %)

Einzelfahrausweis Fahrrad Gesamtnetz       rd. 216.000     (plus 1,4 %)

Tageskarten Fahrrad Berlin ABC                  rd. 17.500       (plus 12,6 %)

Tageskarten Fahrrad Gesamtnetz                rd. 54.500       (plus 6,2 %)

Monatskarte Fahrrad Berlin ABC                  rd. 46.000       (plus 6,9 %)

Monatskarte Fahrrad Gesamtnetz                rd. 24.000       (plus 2,4 %)

Fahrradwagen und Extrazüge

Vor allem in den Sommermonaten, zur Ausflugssaison, aber auch in den Hauptverkehrszeiten steigt die Zahl der Fahrgäste, die ihre Fahrräder mit in den Zug nehmen wollen. Die Länder haben daher zu den stark nachgefragten Zeiten auf den besonders beliebten Strecken Richtung Ostsee (RE 3 und RE 5) einen fünften Wagen (Fahrradwagen) bestellt, der im unteren Bereich für die Fahrradmitnahme freigehalten ist. Dies schafft gezielt deutlich mehr Kapazitäten. Trotz hohen Anteils an Stellplatzflächen in den Mehrzweckabteilen, kommt es immer wieder zu Kapazitätsengpässen; zum Teil auch, weil sich die Fahrgäste nicht gleichmäßig im gesamten Zug verteilen. Mancherorts kommt es dadurch zu Konflikten zwischen Fahrgästen mit und ohne Fahrrad.

Pilotprojekt Rad im Regio

Im Pilotprojekt „Rad im Regio“ wurden Maßnahmen entwickelt, um die Mitnahmemöglichkeit von Fahrrädern in den Zügen zu verbessern und damit auch ein besseres Miteinander der unterschiedlichen Fahrgastgruppen zu erzielen. So wurden zum Beispiel im jeweils ersten und letzten Wagen der Pilotzüge halbseitig die Klappsitze verschlossen bzw. ausgebaut, um mehr Stellfläche für Räder zu schaffen. Gleichzeitig wurde der Fahrradbereich in und an den Zügen durch gut sichtbare Kennzeichnung deutlich gemacht. Zur besseren Orientierung bereits vor Einfahrt des Zuges dienen Wagenstands-Anzeiger in den Vitrinen auf den Bahnhöfen der Pilotlinien. Ebenfalls bereits vor Fahrtbeginn kann man sich in der VBB-App „Bus & Bahn“ zusätzlich zu allen Linien des Bahn-Regionalverkehrs im VBB-Gebiet eine Grafik mit der geplanten Wagenreihung anzeigen lassen. Die Mehrzweck-/Fahrradabstellbereiche, die barrierefreien Bereiche sowie die 1. Klasse sind dabei besonders hervorgehoben.

Tandem-Mitnahme möglich

Beim Pilotprojekt „Rad im Regio“ sind auch zwei zusätzliche Mitnahmemöglichkeiten erfolgreich getestet worden. Auf den Pilotlinien RE2, RE3, RE4 und RE5 können auch Tandems immer sowie Fahrradanhänger zusätzlich mitgenommen werden. Bisher ist die Tandem-Mitnahme nur für blinde Fahrgäste mit Begleiter*in, nicht jedoch auch z.B. für sehschwache Fahrgäste möglich. Die Mitnahme von Fahrradanhängern entspricht den aktuellen Erfordernissen z.B. für Familien, die ihre Kinder mitnehmen.

Hinweis auf Fahrradverleihstationen

Für das Pilotprojekt wurden mehr als 250 Verleihstationen in einer zentralen Datei zusammengeführt und diese auf der VBB-Livekarte (www.VBB.de/livekarte) dargestellt. Zusätzlich wurden in einem speziellen Liniennetz alle Bahnhöfe mit einem Fahrradsymbol gekennzeichnet, die im 1.000m-Umkreis eine Fahrradverleihstation ausweisen.

Bus + VBB: PlusBusse erobern das Land Brandenburg! Neuer „PlusBus Hoher Fläming“ im Stundentakt von Treuenbrietzen nach Bad Belzig und zum Zug aus VBB

http://www.vbb.de/de/article/ueber-uns/presse/plusbusse-erobern-das-land-brandenburg-vgb/1167459.html

Zu Beginn des Jahres 2017 starten die Verkehrsgesellschaft Belzig (#VGB) und der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB) mit der sechsten #PlusBus-Linie in Brandenburg. Der PlusBus bringt die Vorteile des Schienenverkehrs auf die Straße: Die Linie #582 (#Treuenbrietzen-#Niemegk-#Bad Belzig) verkehrt in Zukunft häufiger – wochentags im leicht merkbaren #Stundentakt. Sie bietet jede Stunde klare Anschlüsse zum Zug – mit maximal 15 Minuten Übergang zur Regionalbahn in Treuenbrietzen und zum Regionalexpress in Bad Belzig. Mit der sechsten Linie wächst das Brandenburger PlusBus Liniennetz immer weiter in die Region. Moderne Busse und zusätzliche Services wie WLAN an Bord stehen für ein modernes Verkehrsangebot und sollen neue Fahrgäste gewinnen.

Bereits seit dem 1. Januar 2017 fahren die Busse der VGB zwischen Treuenbrietzen, Niemegk und Bad Belzig im Stundentakt. Damit wird die Kreisstadt in einem attraktiven Stundentakt für die Bürgerinnen und Bürger in Treuenbrietzen und Niemegk erreichbar. Gleichzeitig bietet der PlusBus in Bad Belzig und Treuenbrietzen Anschluss zum Regionalverkehr der Bahn. In Bad Belzig zur Regionalexpress-Linie RE7 von und nach Berlin und in Treuenbrietzen zur Regionalbahn-Linie RB33 von und nach Berlin und Jüterbog. Vor allem am Bahnhof Treuenbrietzen wird damit die verkehrliche Erschließung deutlich verbessert.

Ebenso werden die Ortslagen in Treuenbrietzen besser angebunden. Das Krankenhaus und das Ortszentrum sind in Zukunft sehr gut miteinander verknüpft. Gleichzeitig wird die Kreisstadt Bad Belzig mehrmals am Wochenende in einer Fahrzeit von 42 Minuten erreichbar sein.

Ines Jesse, Verkehrsstaatssekretärin: „Ein wichtiges Ziel in unserer Mobilitätsstrategie, die wir zurzeit erarbeiten, ist, die Mobilität der Einwohnerinnen und Einwohner in den vielen kleineren Zentren der Region zu verbessern. Genau hier setzt das PlusBus Konzept an. Es ist ein gutes Angebot, das zu einem wichtigen Element des öffentlichen Personennahverkehrs werden kann.“

Wolfgang Blasig, Landrat im Landkreis Potsdam-Mittelmark: „Wir freuen uns über die bisherigen Erfolge des PlusBusses im Landkreis und hoffen mit der neuen Linie weitere Fahrgaststeigerungen zu erreichen. Mit dem Konzept gehen wir die aktuellen Herausforderungen mit steigenden Pendlerverkehren, steigenden Immobilienpreisen und der demografischen Veränderung offensiv an.“

VBB-Geschäftsführerin Susanne Henckel: „Der VBB steht für vernetzte Mobilität. Der PlusBus ist ein anspruchsvoller Baustein dieser Mobilität und im Interesse der Menschen unserer Region, müssen wir uns gerade für solche Lösungen einsetzen. Der PlusBus mit seinem klaren Takt gibt den Fahrgästen Orientierung und deutlich mehr Flexibilität, um ihre täglichen Wege zurückzulegen.“

VGB-Geschäftsführer Hans-Jürgen Hennig: „Wir sind stolz auf unseren bisherigen Erfolg. Mit der Linie 582 gehen wir konsequent den nächsten Meilenstein bei der Erweiterung des PlusBus-Liniennetzes an. Dieser Erfolg ist nur in einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem Landkreis und dem VBB möglich.“

Robert Palm, Leiter Betrieb ODEG – Ostdeutsche Eisenbahn GmbH: „Der PlusBus stellt einen sinnvollen Lückenschluss zwischen fehlender Schieneninfrastruktur und der Nachfrage an ein modernes umweltfreundliches Mobilitätskonzept dar. Wir freuen uns als Verkehrsunternehmen einen wertvollen Beitrag zur Mobilität in der Region leisten zu können und freuen uns darauf, neue Fahrgäste begrüßen zu dürfen. Wir wünschen allzeit eine gute Fahrt!“

Michael Knape, Bürgermeister Stadt Treuenbrietzen: „Der PlusBus ist die verkehrliche Antwort auf viele tägliche Fragen von Bürgern die mich erreichen. Viele in den letzten Jahren schwer erreichbare öffentliche Einrichtungen, vor allem in der Kreisstadt Bad Belzig, sind nun wieder regelmäßig und auch am Wochenende erreichbar. Ein Kind aus der Region kann so noch viel besser u.a. unser Gymnasium erreichen oder kann seine Verwanden besuchen, falls diese in einen der Krankenhäuser in der Region verweilen müssen. Das ist eine große Verbesserung der Mobilität in der Region.“

Hintergrund

Die PlusBusse fahren in Brandenburg unter dem Slogan „Ein Takt, mit dem Sie rechnen können“. Die VG Belzig betreibt zwischen Bad Belzig, Potsdam und Brandenburg/Havel seit zwei Jahren bereits drei Plus-Bus-Linien auf den Strecken 580, 581 und 553. Die Linie 582 ist die vierte PlusBus-Linie unter der Marke „Hoher Fläming“. Mit den beiden PlusBus-Linien im Landkreis Ostprignitz-Ruppin fahren nun insgesamt sechs Buslinien im Land Brandenburg unter dem Label PlusBus. Das Konzept des PlusBusses möchte der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg zukünftig auch in anderen Landkreisen etablieren. Die Marke PlusBus steht für hohe Qualitätsstandards in ganz Brandenburg:

Einen Regelmäßigen Taktverkehr von 6 Uhr bis nach 18 Uhr.

Eine maximale Übergangszeit zwischen Bahn und Bus von 15 Minuten

Eine Wochenendbedienung

Fahrgäste erkennen bereits am Logo das „Plus“ im Angebot. Derzeit werden Gespräche mit mehreren Landkreisen und Verkehrsunternehmen zur Ausweitung des Liniennetzes geführt. In der Region ist der PlusBus unter anderem an den Fahrzeugen und den Haltestellen durch das Produktsymbol erkennbar: ein violetter Kreis mit dem Schriftzug „Bus“, dazu ein großes Plus-Zeichen. Der PlusBus fährt auch erfolgreich im Mitteldeutschen Verkehrsverbund. Mit dem gemeinsamen PlusBus-Symbol, sollen sich auch Fahrgäste aus anderen Regionen leichter im Verkehrssystem zurechtfinden.

Weitere Informationen und Fahrpläne zum PlusBus Hoher Fläming finden Sie an den Haltestellen, in den Broschüren im Bus sowie unter www.VBB.de/PlusBus und www.vgbelzig.de.

Tarife + VBB: Änderungen im VBB-Tarif 2017 Eine für Vier: starke Tageskarten – Noch mehr 4-Fahrten-Karten, aus VBB

http://www.vbb.de/de/article/ueber-uns/presse/aenderungen-im-vbb-tarif-2017/1161367.html

Zum 1. Januar 2017 gibt es im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) #Änderungen im #VBB-Tarif. Neu ist die Einführung der Mitnahmemöglichkeit von bis zu drei Kindern auf der Tageskarte. Auch das Tarifangebot der 4-Fahrten-Karte wird ausgeweitet. In den kreisfreien Städten Frankfurt (Oder), Cottbus und Brandenburg an der Havel wird neu das VBB-Abo 65vorOrt angeboten. Die Fahrpreise im Stadtgebiet Berlin AB bleiben weitgehend gleich. Schülertickets, Geschwisterkarten, Zeitkarten und alle Fahrausweise für Fahrräder verteuern sich nicht. Der Preis für den Einzelfahrausweis Berlin AB steigt um zehn Cent. Für alle, die Ihr Ticket mobil in der VBB-App Bus&Bahn erwerben: Alle Änderungen werden ohne ein Update der VBB-App wirksam.

EINE für VIER – Aufwertung der VBB Tageskarte

Die Tageskarten in Berlin und Potsdam werden aufgewertet und stellen zukünftig ein sehr attraktives Angebot für Familien dar: Inhaber einer Tageskarte, die älter als 15 Jahre sind, können nun bis zu drei Kinder im Alter von 6 bis einschließlich 14 Jahren mitnehmen. Dies gilt für die Tageskarte im Regeltarif Berlin AB, BC und ABC sowie für die Tageskarte im Regeltarif Potsdam AB.

Noch mehr 4-Fahrten-Karten

In Berlin gibt es zukünftig die 4-Fahrten-Karte nicht nur für Berlin AB, sondern auch in den Geltungsbereichen Berlin BC und ABC. Alle 4-Fahrten-Karten werden im personalbedienten Vorverkauf, an stationären und mobilen Fahrausweisautomaten sowie zum Teil beim Busfahrer (außer BVG) verkauft, wenn dort auch die regulären VBB-Fahrausweise erhältlich sind.

Auch in den kreisfreien Städten des Landes Brandenburg gibt es ab 1. Januar 2017 neu die 4-Fahrten-Karten im Angebot. In Potsdam AB als Einzelfahrausweis und Kurzstrecke sowie in Frankfurt (Oder) AB und Brandenburg an der Havel AB jeweils als Einzelfahrausweis. Die neuen 4-Fahrten-Karten werden im Regel- sowie im Ermäßigungstarif für Kinder von 6 bis einschließlich 14 Jahren angeboten. Durch die Einführung der 4-Fahrten-Karte werden die Preise stabil gehalten werden, obwohl die Preise für eine einfache Fahrt leicht ansteigen. Im Verhältnis zum Kauf einzelner Fahrausweise ergibt sich bei den 4-Fahrten-Karten ein Preisnachlass von bis zu zehn Prozent.

Mobil in der Stadt – Einführung des VBB-Abo 65vorOrt in Frankfurt (Oder), Cottbus und Brandenburg an der Havel

In Ergänzung zu dem verbundweit gültigen VBB-Abo 65plus gibt es in den drei kreisfreien Städten Frankfurt (Oder), Cottbus und Brandenburg an der Havel neu das VBB-Abo 65vorOrt. Dieses Angebot wird ausschließlich im Abonnement mit monatlicher Abbuchung angeboten und richtet sich an Fahrgäste, die 65 Jahre oder älter sind. Zum Preis von 340 Euro (34 Euro im Monat bei zehnfacher Abbuchung) können die Nutzerinnen und Nutzer ein Jahr lang innerhalb des Geltungsbereiches AB alle Verkehrsmittel benutzen. Gegenüber den bisherigen Angeboten der 8 bzw. 9 Uhr-Karten entfällt hier die Sperrzeit – dieses personengebundene Angebot kann nun also rund um die Uhr genutzt werden.

Kurze Strecke in Potsdam

Die Kurzstrecke in Potsdam umfasst ab dem 1. Januar 2017 nur noch vier Haltestellen statt bisher sechs.

Beispiele Preisänderungen in Berlin

Preis seit 1.1.2016

Preis ab 1.1.2017

Einzelfahrausweis AB

2,70 Euro

2,80 Euro

Einzelfahrausweis BC

3,00 Euro

3,10 Euro

Einzelfahrausweis ABC

3,30 Euro

3,40 Euro

Tageskarte ABC

7,60 Euro

7,70 Euro

Kleingruppen-Tageskarte AB

17,30 Euro

19,90 Euro

Monatskarte VBB-Umweltkarte ABC

99,90 Euro

100,50 Euro

Abo (monatlich) VBB-Umweltkarte ABC

986,00 Euro

992,00 Euro

Tageskarte BC

7,30 Euro

7,40 Euro

Kleingruppen-Tageskarte BC

17,60 Euro

20,60 Euro

Kleingruppen-Tageskarte ABC

17,80 Euro

20,80 Euro

 

Beispiele Preisänderungen in Brandenburg

 

Preis seit 1.1.2016

 

Preis ab 1.1.2017

Einzelfahrausweis Regeltarif:

 

 

Brandenburg an der Havel AB

1,60 Euro

1,70 Euro

Frankfurt (Oder) AB

1,60 Euro

1,70 Euro

Cottbus AB

1,60 Euro

1,70 Euro

Potsdam AB

1,90 Euro

2,10 Euro

 

Berlin-Stettin-Ticket

Zum ersten Mal seit Einführung des Berlin-Stettin-Tickets im August 2010 erhöhen sich die Preise. Ab dem 1. Januar 2017 ändert sich der Preis für die einfache Fahrt von Berlin nach Stettin um einen Euro auf 11,00 Euro. Die ermäßigte Fahrt kostet 8,30 Euro (zuvor 7,50 Euro). An den Konditionen des Berlin-Stettin-Tickets ändert sich nichts. Weiterhin gelten Einzelfahrausweise und Tageskarten auch im Stettiner Stadtverkehr.

Fahrausweise des alten Tarifs

Fahrausweise des alten Tarifs verlieren nicht sofort ihre Gültigkeit. Im Voraus erworbene und noch nicht entwertete Fahrausweise zum alten Preis können noch bis zum 14. Januar 2017 für Fahrten genutzt werden.

Danach können Fahrausweise, bei denen der Fahrpreis angepasst wurde, bis zum 31. Mai 2017 gegen Zahlung des Differenzbetrages umgetauscht werden. Diese Fahrausweise können bei den unternehmenseigenen Verkaufsstellen der Verkehrsunternehmen, bei denen die Fahrausweise erworben wurden, umgetauscht werden.

Fahrausweise, bei denen sich der Fahrpreis nicht geändert hat, können weiter genutzt werden.

Die Presseinformation und die komplette Übersicht der Fahrpreisanpassungen ab dem 1. Januar 2017 finden Sie auf der VBB-Homepage unter VBB.de/presse und unter VBB.de/Fahrpreise.

Regionalverkehr Viele Pendler, volle Züge, keine Plätze – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/brandenburg/regionalverkehr-viele-pendler–volle-zuege–keine-plaetze-25301496

#Strausberg – Detlef #Bröcker ist froh, wenn 2016 vorbei ist. „Das war ein hartes Jahr“, sagt der Chef der #Niederbarnimer Eisenbahn (#NEB). Für viele seiner Fahrgäste auch – aus demselben Grund.

Seitdem zwischen Berlin, Strausberg und Kostrzyn in Polen neue Züge fahren, klagt die Kundschaft über volle Wagen und Verspätungen. Die Regionalbahnlinie #RB26 ist eine von mehreren Strecken in der Region, die von der Nachfrage überrollt werden – ohne dass ausreichend vorgesorgt wurde. Mit Hochdruck haben Bröcker und seine Planer eine Lösung gesucht, wie die Probleme zumindest gelindert werden könnten. Jetzt sind sie fündig geworden: Bei einigen Fahrten gibt es ab sofort mehr Plätze. Ende 2017 wird sich die Lage weiter bessern.

Wie viele Menschen passen in einen 44 Meter langen Dieseltriebwagen? Eine ganze Menge – wenn man eng zusammenrückt und auf Komfort verzichtet. Und das ist auf der Linie RB 26 die Devise, seitdem dort Fahrzeuge vom Typ #Pesa Link fahren. Sie haben 140 Sitzplätze. Dagegen boten die bis Herbst eingesetzten Züge vom Typ #Talent 156 Sitze.

Heute sind reguläre Sitzplätze oft Mangelware. Fahrgäste müssen stehen, obwohl nicht immer eine Haltestange in der Nähe ist. Andere nehmen auf Klappsitzen Platz, die vor den Türen angebracht sind. Es gibt schönere Arten zu reisen.

Mehr Fahrgäste, weniger Platz

Karl-Heinz Boßan, der sich als Unternehmensberater im Verkehrsgewerbe seit Jahren mit der Strecke befasst, sprach von „katastrophalen Unzulänglichkeiten“. „Diese Fahrzeuge sind für Massenverkehr völlig ungeeignet“, sagte Andreas Hauschild aus Buckow (Märkisch-Oderland). Viele Fahrgäste seien inzwischen auf die …

Fahrplan + VBB: Weihnachts- und Silvesterverkehr 2016/2017 Bahnen und Busse in Berlin und Brandenburg fahren zwischen Weihnachten 2016 und Neujahr 2017 wieder nach einem angepassten Fahrplan., aus VBB

http://www.vbb.de/de/article/ueber-uns/presse/weihnachts-und-silvesterverkehr-2016-2017/828309.html

Bahnen und Busse in Berlin und Brandenburg fahren zwischen #Weihnachten 2016 und #Neujahr 2017 wieder nach einem angepassten Fahrplan. Wir empfehlen allen Fahrgästen, sich vorab über ihre Verbindungen zu informieren. Die VBB-App „Bus & Bahn“ sowie die Online-Auskunft VBB-Fahrinfo enthalten die aktuellen Fahrpläne und die zusätzlichen Fahrten während der Feiertage. Telefonische Auskünfte erteilen auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im VBB-Infocenter unter 030-25 41 41 41

Die wichtigsten Hinweise auf einen Blick:

Vom 23. Dezember bis 3. Januar gilt grundsätzlich der #Ferienfahrplan. Die in den Fahrplänen mit „nur an Schultagen“ gekennzeichneten Fahrten sind nicht unterwegs. Zum Teil gibt es spezielle Ferienfahrpläne mit reduziertem Takt.

An #Heiligabend und #Silvester fahren Busse und Bahnen in der Regel wie an einem normalen Samstag. An den beiden Weihnachtsfeiertagen gilt der Sonntag-Fahrplan.

Im Stadtgebiet Berlin gilt Heiligabend auf einigen Linien ab dem Nachmittag ein reduzierter Fahrplan. Silvester wird es ab dem Abend bis in den Neujahrsmorgen hinein ein besonders dichtes Angebot geben.

Im Regionalverkehr fahren in der Nacht zu Neujahr zusätzliche Züge auf den Linien RE1, RE5, RE7 und RB14. Dafür entfallen einige Regionalzüge oder fahren verkürzt.

In den kreisfreien Städten Brandenburg an der Havel, Cottbus, Frankfurt (Oder) und Potsdam wird es in der Nacht zu Neujahr ein dichteres Angebot mit Straßenbahnen bzw. Bussen geben.

Nachtschwärmer kommen in den Nächten 23./24., 24./25., 25./26. sowie 30./31. Dezember und natürlich in der Nacht zu Neujahr mit dem bewährten Nachtfahrplan gut an. In Berlin und Umgebung fahren in diesen Nächten S- und U-Bahnen durchgehend.

Fahrplan + VBB: Fahrplanwechsel im Dezember 2016 Neue Fahrzeuge für den Prignitz Express / Zweiter Regionalbahnsteig in Potsdam Griebnitzsee / Umfangreiche Bauarbeiten / Neue PlusBus-Linie in Potsdam-Mittelmark, aus VBB

http://www.vbb.de/de/article/ueber-uns/presse/fahrplanwechsel-im-dezember-2016/798108.html

Zum europaweiten #Fahrplanwechsel am 11. Dezember 2016 tritt auch im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB) der neue Fahrplan in Kraft. Das bestehende Angebot im #Regional- und #S-Bahnverkehr der Länder Berlin und Brandenburg wird im Fahrplan 2017 weitgehend fortgeführt. Zusätzlich werden einzelne Neuerungen und Änderungen umgesetzt. So werden z.B. künftig auf den Linien RE6 (Wittenberge – Neuruppin – Hennigsdorf – Berlin-Spandau – Berlin Gesundbrunnen) und RB55 (Kremmen – Velten – Hennigsdorf) größere Fahrzeuge mit mehr Sitzplätzen und zusätzlichen Abstellflächen für Fahrräder eingesetzt. Alle Züge werden außerdem von Kundenbetreuern begleitet. In Potsdam Griebnitzsee wird ein zweiter Regionalbahnsteig in Betrieb genommen, sodass künftig die Universitätsstandorte im Halbstundentakt miteinander verbunden werden können. Im Landkreis Potsdam-Mittelmark startet eine neue #PlusBus-Linie zwischen Bad Belzig, Niemegk und Treuenbrietzen. In Werder wird ein neues Stadtbuskonzept eingeführt. Umfangreiche Bauarbeiten werden auch im kommenden Fahrplan den Zugverkehr im VBB beeinflussen. Die neuen Fahrpläne ab Fahrplanwechsel sind in der VBB-Fahrinfo unter www.VBB.de sowie in der App Bus und Bahn veröffentlicht.

Neue Fahrzeuge im Netz Nordwestbrandenburg

Zum Fahrplanwechsel ab dem 11. Dezember fahren erstmals auf der Regionalexpress-Linie #RE6, dem „Prignitz-Express“, und der Regionalbahnlinie #RB55 erneuerte Fahrzeuge der Bauart Coradia LINT 41. Die modernisierten Züge bieten mehr Sitzplätze und mehr Platz für Rollstühle, Kinderwagen und Fahrräder. Neu sind auch Steckdosen an den Plätzen und Monitore mit Echtzeitinformationen zu weiteren Anschlussmöglichkeiten. Die hundertprozentige Zugbegleitquote sowie die Vollausstattung mit Videokameras tragen zu einer höheren Sicherheit und besserer Servicequalität bei. Auf der Linie RB55 verkehren ab dem 11. Dezember die neuen Fahrzeuge, auf der Linie RE6 kommen diese schrittweise zum Einsatz, bis alle Züge neugestaltet zur Verfügung stehen.

Zweiter #Bahnsteig #Griebnitzsee#RB23 hält wieder in Michendorf

Im Bahnhof Potsdam-Griebnitzsee wurde der zweite Regionalbahnsteig fertiggestellt. Es besteht nun die Möglichkeit, die Uni-Standorte Griebnitzsee, Neues Palais (Park Sanssouci) und Golm tagsüber im Halbstundentakt anzubinden. Die Regionalbahn-Linie RB23 (Potsdam Hbf. – Michendorf) fährt nach Abschluss von Bauarbeiten wieder auf der angestammten Strecke von Potsdam nach Michendorf.

Linienausweitungen werden beibehalten

Im diesjährigen Fahrplan wurden die Regionalbahn-Linien #RB10 und #RB13 nach Berlin Südkreuz bzw. Berlin-Jungfernheide verlängert. Diese Linienausweitungen werden auch im Fahrplan 2017 übernommen. Auch der neu eingeführte Stundentakt wochentags auf der Regionalbahn-Linie #RB20 zwischen Hennigsdorf und Potsdam Hbf. wird fortgesetzt.

Weiterhin viele Bauarbeiten

Auch im kommenden Fahrplan werden wieder mehrere Baumaßnahmen den Zugverkehr in der Region Berlin-Brandenburg beeinflussen. Für die Fahrgäste werden jeweils Umfahrungsalternativen bzw. Schienenersatzverkehre eingerichtet.

Die Bauarbeiten an der Dresdner Bahn zwischen Wünsdorf-Waldstadt und Elsterwerda (#RE5), an der Strecke Berlin-Frankfurt (Oder) zwischen Berlin Ostbahnhof und Erkner (#RE1) sowie in den Bahnhöfen Cottbus und Ruhland werden über den Fahrplanwechsel hinweg fortgesetzt. Vom 9. Februar 2017 bis zum 1. April 2018 wird die Strecke Berlin-Eberswalde in Höhe des Karower Kreuzes in Berlin gesperrt und zweigleisig ausgebaut. Die Regionalexpress-Linie #RE3 wird in dieser Zeit umgeleitet und in Berlin Hbf unterbrochen. Statt in Berlin Gesundbrunnen enden die Züge der Regionalbahn-Linie RB27 in Berlin-Karow und die Züge Regionalexpress-Linie RE66 in Berlin-Lichtenberg. Vom 14. Mai 2017 bis zum 8. Oktober 2017 ist der Berliner Außenring in Potsdam im Bereich der Brücken über den Templiner See gesperrt. Anstelle der Regionalbahn-Linie RB22 fährt in dieser Zeit die Regionalbahn-Linie RB23 von Potsdam nach Schönefeld. Darüber hinaus kann der Abschnitt Oranienburg-Nassenheide ab 22. Mai 2017 nur noch eingleisig befahren werden. Dadurch sind Fahrplanänderungen bei den Regionalbahn-Linien RB12 und RB54 erforderlich.

Anbindung #Flughafen Berlin Brandenburg #BER

Zur Inbetriebnahme des Flughafens Berlin Brandenburg BER ist eine gute Erreichbarkeit mit dem Öffentlichen Personennahverkehr sichergestellt. Ein umfangreiches Fahrplankonzept ist vorbereitet und wird separat veröffentlicht, sobald nähere Informationen zum #Eröffnungstermin vorliegen

Linienweise Änderungen zum Fahrplanwechsel am 11.12.2016

RB14 Nauen – Berlin – Schönefeld

Die Abfahrt der Linie RB14 von Nauen in Richtung Berlin-Schönefeld Flughafen wird neu wenige Minuten später erfolgen. Dadurch kann der Taktversatz zur Linie RB10 zwischen Nauen und Berlin-Spandau wieder etwas verbessert werden. Zwischen Berlin-Charlottenburg und Schönefeld Flughafen ergibt sich zusammen mit der Linie RE7 in etwa ein Halbstundentakt.

RB21 Berlin – Potsdam Hbf – Golm – Wustermark

RB22 Berlin – Potsdam Hbf – Golm – Königs Wusterhausen

Zum Fahrplanwechsel wird der zweite Regionalbahnsteig in Potsdam Griebnitzsee eröffnet. Die in Berlin Friedrichstraße beginnenden Züge der Linien RB21 und RB22 können somit auch in Potsdam Griebnitzsee halten. Dadurch ergibt sich tagsüber neu ein Halbstundentakt zwischen den Universitätsstandorten Griebnitzsee, Neues Palais (Park Sanssouci) und Golm. Aus betrieblichen Gründen entfällt jedoch für Züge mit den Fahrtzielen Wustermark / Königs Wusterhausen der Halt in Berlin Berlin-Wannsee und für Züge mit Fahrtziel Golm der Halt in Berlin-Charlottenburg. In der Gegenrichtung nach Berlin Friedrichstraße ergeben sich hierdurch keine Änderungen.

RB23 Potsdam Hbf – Caputh-Schwielowsee – Michendorf

Mit Abschluss der baubedingten Einschränkungen im Bahnhof Michendorf verkehrt die RB23 wieder auf ihrem regulären Linienweg von Potsdam über Caputh-Schwielowsee nach Michendorf. Die zwischen den Linien RE7 und RB23 bestehenden Anschlüsse werden somit wieder in Seddin hergestellt.

RB26 Berlin-Lichtenberg – Kostrzyn – Gorzow Wlkp.

Zum Fahrplanwechsel wird die NEB eine durchgehende Verbindung von Berlin-Lichtenberg nach Gorzow Wlkp. und zurück anbieten. Die Abfahrt in Berlin-Lichtenberg erfolgt um 18.37 Uhr (außer samstags) und in der Gegenrichtung um 5.38 Uhr ab Gorzow Wlkp. (Montag-Freitag). Die Fahrzeit beträgt rund 2 Stunden.

Die bisherige Durchbindung von und nach Krzyz entfällt.

RB33 Berlin-Wannsee – Beelitz Stadt – Jüterbog

Aus betrieblichen Gründen endet die Fahrt um 9:03 Uhr ab Berlin-Wannsee neu bereits in Michendorf. Zur Weiterfahrt nach Beelitz kann dort in einen Bus der Linie 643 umgestiegen werden.

RB61 Schwedt – Angermünde

RB62 Prenzlau – Angermünde (– Eberswalde)

Im Vorgriff auf die Sperrung des Karower Kreuzes und die damit verbundenen Fahrplanänderungen wird bereits ab dem Fahrplanwechsel die derzeitige Fahrt der RB62 gegen 6:30 Uhr ab Angermünde nach Prenzlau sowie die Rückfahrt gegen 7:00 Uhr ab Prenzlau nach Angermünde neu als Zug der Linie RE3 von und nach Berlin verlängert.

Dadurch ergibt sich auch eine Änderung zwischen Angermünde und Schwedt (Oder): Die Fahrt der Linie RE3 gegen 6:30 Uhr von Angermünde nach Schwedt sowie die Rückfahrt gegen 7:00 Uhr ab Schwedt wird von Montag bis Freitag neu als Zug der Linie RB61 verkehren. Von und nach Berlin muss in Angermünde umgestiegen werden.

RE66 Berlin Gesundbrunnen – Angermünde – Tantow – Stettin

RB66 Angermünde – Tantow – Stettin

Ebenfalls aufgrund der Fahrplanänderungen im Zusammenhang mit der Sperrung des Karower Kreuzes können einzelne knappe Anschlussverbindungen von der RB66 aus Stettin nicht mehr wie bisher umgesetzt werden. Aus diesem Grund sind Fahrplananpassungen bei der Linie RB66 erforderlich. Wegen der eingleisigen Infrastruktur verlängern sich die Übergangszeiten bei einzelnen Fahrten leider deutlich.

Zur besseren Unterscheidung werden die von und nach Berlin durchgebundenen Fahrten künftig als RE66 bezeichnet.

Berliner S-Bahn

Auch nach dem Fahrplanwechsel am 11. Dezember wird im Berliner S-Bahn-Netz weitgehend das Verkehrsangebot des Vorjahres beibehalten. Erst ab 21. August 2017 ergeben sich umfangreiche Fahrplanänderungen auf den Linien S3, S5, S7 und S75, im Zusammenhang mit dem weiteren Baufortschritt am Ostkreuz und im anschließenden Streckenabschnitt zum Ostbahnhof. Über die Einzelheiten wird hierzu rechtzeitig informiert.

Größere, baustellenbedingte Änderungen mit Beginn im Fahrplan 2017

RE1 Magdeburg – Potsdam – Berlin – Frankfurt (Oder)

Ab 9. Januar 2017 wird der Streckenabschnitt zwischen Erkner und Berlin jeweils in den Nächten Sonntag/Montag bis Donnerstag/Freitag gesperrt. Dadurch fallen einzelne Züge in den Tagesrandlagen zwischen Erkner und Berlin Ostbahnhof aus. Alternativ werden Verbindungen mit der S-Bahn oder mit Ersatzbussen eingerichtet.

RE3 Stralsund/ Schwedt – Berlin – Lutherstadt Wittenberg/ Elsterwerda-Biehla

Vom 9. Februar 2017 bis zum 1. April 2018 wird die Linie RE3 wegen der Sperrung des Karower Kreuzes zwischen Bernau und Berlin Gesundbrunnen umgeleitet. Die Fahrzeit verlängert sich um etwa 15 Minuten. Die Linie wird aus diesem Grund in Berlin Hbf in zwei Abschnitte geteilt. Im Norden fahren die Züge zwischen Berlin Hbf und Stralsund bzw. Schwedt, im südlichen Abschnitt zwischen Berlin Hbf und Lutherstadt Wittenberg bzw. Elsterwerda-Biehla. Einige Fahrten halten zusätzlich in Berlin-Lichtenberg. Sowohl im Abschnitt nördlich von Bernau als auch südlich von Berlin Hbf bleiben die Fahrplanlagen in etwa bestehen. Lediglich zwischen Angermünde und Bernau fahren die Züge wenige Minuten früher als bisher. Allerdings besteht wegen der Fahrzeitverlängerung in Berlin Hbf kein unmittelbarer Anschluss zwischen dem nördlichen und dem südlichen Teil der Linie. 

RE5 Rostock/ Stralsund – Berlin – Elsterwerda

Die Linie RE5 kann trotz der Bauarbeiten zwischen Nassenheide und Oranienburg sowie am Karower Kreuz weitgehend nach dem regulären Fahrplan verkehren. Allerdings lassen sich zeitweise Sperrungen nicht ganz vermeiden, so dass zeitweise auch die Linie RE5 von diesen Baumaßnahmen betroffen sein wird. Hierüber werden die betroffenen Fahrgäste im Rahmen der üblichen Baustelleninformationen informiert.

RE66 Berlin Gesundbrunnen – Angermünde – Tantow – Stettin

Vom 9. Februar 2017 bis zum 1. April 2018 werden die Fahrten von und nach Berlin wegen der Sperrung des Karower Kreuzes umgeleitet. Die Fahrten beginnen und enden neu in Berlin-Lichtenberg statt Gesundbrunnen.

RB12 Templin Stadt – Oranienburg – Templin Stadt

Ab 22. Mai 2017 fahren die Züge der Linie RB12 wegen Baumaßnahmen zwischen Nassenheide und Oranienburg in Fahrtrichtung Berlin südlich von Zehdenick einige Minuten später.

RB22 Berlin – Potsdam Hbf – Golm – Königs Wusterhausen

RB23 Potsdam Hbf – Caputh-Schwielowsee – Michendorf

Im Zeitraum vom 14. Mai 2017 bis zum 8. Oktober 2017 entfällt die Linie RB22 wegen der Sanierung der Brücken über den Templiner See. Im Abschnitt Berlin – Potsdam – Golm werden die Fahrten durch die Linie RB21 ersetzt. Die Verbindung von Potsdam nach Saarmund, Ludwigsfelde-Struveshof und Berlin-Schönefeld Flughafen wird durch die Verlängerung der Linie RB23 sichergestellt. Zwischen Berlin-Schönefeld Flughafen und Königs Wusterhausen fahren ersatzweise Busse.

RB27 Berlin Gesundbrunnen/ Berlin-Karow – Basdorf – Schmachtenhagen/ Wensickendorf/ Groß Schönebeck

Vom 9. Februar 2017 bis zum 1. April 2018 können die Fahrten der RB27 nur zwischen Schmachtenhagen / Wensickendorf / Groß Schönebeck und Berlin-Karow verkehren. Berlin-Gesundbrunnen wird durch die RB27 nicht bedient. Ab Berlin-Karow besteht Anschluss an die S-Bahn-Linie S2.

RB54 Berlin – Löwenberg (Mark) – Rheinsberg (Mark)

In der Saison 2017 können die Fahrten mit Ankunft 19:39 Uhr und Abfahrt 19:46 Uhr in Berlin Gesundbrunnen (Fahrplan 2016) wegen Baumaßnahmen im Abschnitt Berlin – Oranienburg – Nassenheide nur zwischen Rheinsberg (Mark) und Löwenberg (Mark) verkehren. In Löwenberg (Mark) besteht in Richtung Berlin Anschluss an die Linie RB12, aus Richtung Berlin wird der Anschluss durch die Linie RE5 hergestellt. Bei der Fahrt am Morgen von Berlin-Lichtenberg nach Rheinsberg entfällt baubedingt der Halt in Berlin Gesundbrunnen.

Änderungen bei Bussen und Straßenbahnen in Berlin und Brandenburg (Auswahl):

Im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg bieten 38 Verkehrsunternehmen Bus- und Straßenbahnleistungen an. Änderungen zum Fahrplanwechsel werden in sehr unterschiedlichem Umfang umgesetzt. Da nicht alle Neuerungen vollständig aufgelistet werden können, folgt nur eine Auswahl einiger Maßnahmen. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den Webseiten der entsprechenden Verkehrsunternehmen, der VBB-Fahrinfo unter www.VBB.de oder der VBB-App Bus & Bahn.

BVG

Die Berliner Verkehrsbetriebe BVG werden ihr Angebot zum Fahrplanwechsel in allen Bezirken deutlich ausweiten. So werden zum Beispiel alle U-Bahnen künftig sonntags bis donnerstags bis Betriebsschluss im 10-Minuten-Takt unterwegs sein. U2, U4, U5, U55, U7, U8 und U9 starten wochentags neu schon alle 10 statt 20 Minuten in den Tag. Die Verstärkerfahrten der U8 werden von der Osloer Straße zum Paracelsus-Bad verlängert. Auch Busse und Straßenbahnen fahren in kürzeren Abständen, an vielen Stellen ändern sich Abfahrzeiten, Halte oder Linienwege, einiger Orts auch Haltestellennamen. Prominenteste Änderungen sind die neuen Namen für die U-Bahnhöfe „Freie Universität (Thielplatz)“ (bislang: Thielplatz) sowie „Kienberg (Gärten der Welt)“ (bislang: Neue Grottkauer Straße) – letzterer wird im kommenden Jahr der Hauptzugang zur Gartenausstellung IGA Berlin 2017 sein. Details veröffentlicht die BVG auf ihrer Homepage unter BVG.de

Neues Stadtbuskonzept in Werder

Die Beelitzer Bus- und Servicegesellschaft (BVSG) wird umbenannt in „regiobus Potsdam Mittelmark GmbH“ und verschmilzt im Verlaufe des kommenden Jahres mit der Verkehrsgesellschaft Belzig (VGB).

Mit dem Jahr 2017 startet die neue Verkehrsgesellschaft des Landkreises „regiobus Potsdam Mittelmark GmbH“ in Werder ein neues Stadtbuskonzept. Dabei werden bestehende Linien in und um Werder neu geordnet, verkehren auf einheitlichen Linienwegen und dichteren Takten. Von nahezu allen Werderaner Ortsteilen werden Verbindungen zum Bahnhof Werder mit Anschlüssen zum RE1 nach Potsdam, Berlin und Brandenburg an der Havel angeboten. Dank durchgehender Vertaktungen aller Buslinien bestehen die Anschlüsse zwischen Bus und Bahn zuverlässig von früh bis spät. Die deutlich verbesserte Busanbindung des Bahnhofs bietet Pendlern nun eine attraktive Alternative zu der strapazierten Parkplatzsituation am Bahnhof. Neben der günstigeren Verknüpfung der Busse mit dem Regionalexpress nach Potsdam, werden auch die Buslinien 631 und 580 nach Potsdam im Takt verdichtet und damit deutlich aufgewertet. Diese Angebotsausweitungen sind ein aktiver Beitrag zur Entlastung der Potsdamer Zeppelinstraße. Mit modernen Bussen und zusätzliche Services wie WLAN an Bord sollen neue Fahrgäste gewonnen werden.

PlusBus Hoher Fläming

Die Verkehrsgesellschaft Belzig (VGB) führt 2017 mit der Linie 582 die nunmehr vierte PlusBus-Linie ein. Ab 1. Januar verkehrt der PlusBus Hoher Fläming auch zwischen Bad Belzig, Niemegk und Treuenbrietzen. In 42 Minuten pendelt der PlusBus auf direktem Weg von Bahnhof zu Bahnhof. Stündlich wird der Anschluss von Niemegk nach Berlin über den RE 7 in Bad Belzig erreicht. In Treuenbrietzen verbindet der PlusBus die Innenstadt und das Krankenhaus mit der RB 33 von und nach Berlin sowie mit der Kreisstadt Bad Belzig. Die Busse sind auch am Wochenende im Einsatz. Das neue PlusBus-Konzept der VGB bietet seinen Fahrgästen einen klaren Stundentakt, optimale Anschlüsse zum Zug und mehr Fahrten in den Abendstunden sowie einfache Umsteigemöglichkeiten. Auch auf dieser Linie wird den Fahrgästen WLAN zur Verfügung stehen. Weitere Informationen zum PlusBus Hoher Fläming erhalten Sie unter www.plusbus-hoherflaeming.de.

Neu: „mobus“ fährt im Landkreis Märkisch-Oderland

Zum 1. Januar 2017 wird die „mobus“ (Märkisch-Oderland Bus GmbH) die ÖPNV-Leistungen in großen Teilen des Landkreises Märkisch-Oderland erbringen und übernimmt damit das Angebot der BMO(Busverkehr Märkisch-Oderland GmbH). Bediengebiet wird die Region von Hoppegarten über Strausberg bis Seelow sein. Im Nördlichen Teil des Landkreises wird wie bisher die Barnimer Busgesellschaft ÖPNV-Dienstleister sein. Die jetzigen Liniennummern und der Fahrtverlauf bleiben weitestgehend erhalten.

Fahrplaninformationen finden Sie unter www.vbb.de oder beim neuen Betreiber unter www.mo-bus.de. Der VBB erstellt zurzeit im Auftrag des Landkreises MOL einen Flyer in dem das neue Unternehmen vorgestellt wird.

Tarife + VBB: Zukunftsticket Berlin Diskussion um digitales Nahverkehrs-Ticket aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/zukunftsticket-berlin-diskussion-um-digitales-nahverkehrs-ticket/14901086.html

Eine Studie sucht nach dem #Zukunftsticket für den #Nahverkehr in Berlin. Noch überwiegt dabei die Skepsis.

Die Treppen hinuntergehastet, in drei Minuten kommt die U-Bahn. Schnell ein Ticket kaufen. Leider wird das nichts, denn am #Fahrkartenautomat kämpft sich eine Gruppe Touristen durch die Bedienoberfläche des Automaten. Während in anderen Großstädten wie London mit #Chipkarte immer automatisch der richtige Preis bezahlt wird, ist das Ticketsystem bei Einzelfahrscheinen im Berliner Nahverkehr ein überholungsbedürftiges Papiermonster.

Wie das besser gehen könnte, will das Projekt „Zukunftsticket Berlin“ herausfinden, ein Forschungsverbund aus TU Berlin, Wissenschaft im Dialog und dem Nexus Institut in Partnerschaft mit dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB).

Dazu haben die Forscher erhoben, welche Ticketsysteme es in anderen Großstädten gibt und welche davon gut auf Berlin übertragbar wären. Sogenannte Check-In/Be-Out-Verfahren wurden als sinnvollste identifiziert. Ähnliche Überlegungen hatte es vor Jahren auch bei der BVG mit dem elektronischen Ticket gegeben, sie wurden dann aber verworfen.

Heute checkt man bei solchen Systemen bei Fahrtbeginn per Smartphone oder digitaler Zugangskarte ein, das System erkennt aber automatisch, wenn man die Fahrt beendet hat und bucht entsprechend den korrekten Preis ab. Beispiel: Jemand läuft mit dem Handy in die U-Bahn, drückt auf seinem Display auf „Fahrtbeginn“, und wenn das System merkt, dass mehr als drei Stationen zurückgelegt sind, bucht es eine Einzelfahrt ab, bei weniger Stationen eine Kurzstrecke. Andere Systeme erlauben auch, das Handy an ein Lesegerät zu halten.

Viele haben Angst vor komplizierter Bedienung

Robin Kellermann, Leiter des Forschungsprojekts, geht es darum, dass die Digitalisierung vor dem Nahverkehr keinen Halt macht. Dabei sei es wichtig, die Benutzerfreundlichkeit zu erhöhen – bei gleichzeitiger …

Regionalverkehr: Brandenburg: Vorinformation SPNV-Leistungen Netz Elbe-Spree (NES), aus EU, LokReport

http://www.lok-report.de/

Das Land #Brandenburg, Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung, das Land #Berlin, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, das Land #Sachsen-Anhalt, Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr, vertreten durch die Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH und das Land #Mecklenburg-Vorpommern, Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung, haben über den #VBB Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH eine Vorinformation zu #SPNV-Leistungen im Netz #Elbe-Spree (NES) gegeben (2016/S 222-404406).
Die zu vergebenden Leistungen betreffen das fahrplanmäßige Angebot folgender Linien: 
• RE1 Magdeburg – Brandenburg (Havel) – Frankfurt (Oder); 
• RE2 Wismar – Wittenberge – Cottbus; 
• RE4 Stendal – Rathenow – Ludwigsfelde – Jüterbog; 
• RE7 Dessau – Belzig – Senftenberg; 
• RE9 Berlin Hbf (tief) – BER-Terminal; 
• RB11 Frankfurt (Oder) – Cottbus; 
• RB13 Berlin-Spandau – Wustermark; 
• RB14 Berlin Friedrichstraße – Nauen; 
• RB20 Oranienburg – Potsdam Hbf; 
• RB21 Wustermark – Griebnitzsee; 
• RB22 Königs Wusterhausen – Potsdam Hbf; 
• RB23 Michendorf – Potsdam Hbf;
• RB24 Eberswalde – Berlin-Lichtenberg – BER-Terminal – Wünsdorf-Waldstadt; 
• RB33 Jüterbog – Berlin-Wannsee; 
• RB33ST Stendal – Tangermünde (Option); 
• RB34 Rathenow – Stendal; 
• RB51 Rathenow – Brandenburg (Havel);
• RB66 (Berlin -) Angermünde – Tantow – Staatsgrenze Deutschland/Polen; 
• RB91 Frankfurt (Oder) – Staatsgrenze Deutschland/Polen; 
• RB93 Forst – Staatsgrenze Deutschland/Polen.
Die Beschaffung des öffentlichen Dienstleistungsauftrages erfolgt im Wege eines #wettbewerblichen #Vergabeverfahrens in Form eines Offenen Verfahrens. Die Leistungen umfassen ca. 23 Mio. Zugkm p. a. Die voraussichtliche Laufzeit beträgt 12 bis 15 Fahrplanjahre ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2022. Eine losweise Vergabe ist vorgesehen (Quelle EU-Amtsblatt, 18.11.16).

Bahnverkehr + VBB + Regionalverkehr: Kulturzug Berlin – Breslau (Wrocław) verlängert Erfolgreicher Kulturzug zur Kulturhauptstadt 2016 Angebot Berlin – Cottbus – Breslau (Wrocław) wird verlängert, aus VBB

http://www.vbb.de/de/article/ueber-uns/presse/polen-erfolgreicher-kulturzug-zur-kulturhauptstadt-2016-angebot-berlin-cottbus-breslau-wroc-aw-wird-verlaengert/754780.html

Die polnische Metropole #Breslau ist dieses Jahr europäische #Kulturhauptstadt. Die Stadt präsentiert sich mit zahlreichen kulturellen Veranstaltungen. Für Besucherinnen und Besucher aus Berlin und Brandenburg besteht mit dem seit dem 30. April eingerichteten #Kulturzug eine direkte #Schienenverbindung. Wegen der hohen Nachfrage wird das Angebot nun bis zum 8. Januar 2017 #verlängert.

Bereits 20000 Fahrgäste nutzten den Kulturzug in diesem Jahr. Grund genug, das Angebot zwischen Berlin, Cottbus und Breslau bis zum 8. Januar 2017 zu verlängern. Es wird weiterhin wechselnde Kulturangebote geben – von den Ländern Berlin und Brandenburg finanziert – wie Lesungen und Konzerte sowie die mobile Bibliothek. Die Deutsche Bahn organisiert das Zugangebot gemeinsam mit der Niederschlesischen Eisenbahn Koleje Dolnośląskie.

Der Kulturzug fährt zwischen Berlin, Cottbus und Breslau. Der Fahrpreis beträgt für eine einfache Fahrt 19 Euro (Hin- und Rückfahrt 38 Euro). Der Kulturzug startet jeden Samstag- und Sonntagmorgen um 8:31 in Berlin-Lichtenberg und trifft gegen 13 Uhr in Breslau ein. Am Samstagabend und Sonntagnachmittag fährt der Kulturzug wieder zurück. Die Fahrpläne sind im Netz unter VBB.de, Bahn.de, kolejedolnoslaskie.eu sowie in der VBB-App Bus&Bahn abrufbar. Über die kulturellen Veranstaltungen informiert die Facebook-Seite www.facebook.com/vbbpolen.

Am 30. April dieses Jahres wurde der erste Kulturzug von Berlin nach Breslau am Bahnhof Berlin-Ostkreuz feierlich verabschiedet. Er knüpft an die Tradition des „Fliegenden Schlesiers“ aus den 1930er Jahren an. Grenzüberschreitende, attraktive und verlässliche Bahnverbindungen sind für die Entwicklung im gemeinsamen Europa unabdingbar. Der Bundesverkehrswegeplan berücksichtigt diese wichtige Fernverkehrsverbindung bisher nicht ausreichend.

Einzelfahrt 19 Euro – auch für Busse und Straßenbahnen in Breslau

Das Ticket kann bei den Verkaufsstellen der DB und der Koleje Dolnośląskie, an den Automaten der DB oder im Netz (www.dbregio-shop.de) erworben werden. Der Erwerb bei den Zugbegleitern ist ebenfalls möglich. Kinder bis einschließlich fünf Jahren fahren unentgeltlich. Die Mitnahme von Fahrrädern ist nicht möglich. Die eingesetzten Fahrzeuge sind leider nicht barrierefrei.Sitzplätze können ab einer Gruppengröße von 20 Personen über den Kundendialog DB Regio Nordost mindestens fünf Arbeitstage im Voraus per Mail unter grus.nordost@deutschebahn.com reserviert werden. Die Fahrkarten für den Kulturzug werden zusätzlich auch bei den Bussen und Straßenbahnen der MPK Wrocław im Breslauer Stadtverkehr als Tageskarte anerkannt. Tickets nach Breslau gelten an dem Tag der Nutzung. Tickets nach Berlin gelten am Tag der Abfahrt ganztägig. Aktuell ist der Kulturzug ab Fahrplanwechsel am 10. Dezember noch nicht buchbar, was in Kürze ermöglicht wird.

 

An den Samstag des 26.11. und 17.12 findet jeweils eine Clubnacht mit live DJ im Kulturzug von Breslau nach Berlin statt. Jeder Reisende kann – egal in welchem Abteil er reist – per Kopfhörer an der Clubnacht bei entsprechender Deko mit Discokugel und Lightshow teilnehmen. Nach Ankunft in Berlin-Ostkreuz, um kurz vor Mitternacht, können die Fahrgäste dann das Berliner Nachtleben bei freiem Eintritt in den kooperierenden Clubs kennenlernen. Veranstalter ist die Clubcommission (www.clubcommission.de und Facebook). Weitere Informationen zum Kulturzug unter www.VBB.de/kulturzug, www.facebook.com/VBBpolen und www.bahn.de. Das Kulturprogramm in Breslau finden Sie unter www.breslau.berlin oderwww.wroclaw.berlin.

Stimmen zum Kulturzug

Berlins Verkehrssenator Andreas Geisel: „Breslau, das ist Wirtschaftskraft und Zentrum des Tourismus. Das gleiche sagen die die Breslauer zu Berlin. Wir brauchen eine umweltfreundliche Alternative zum Auto zwischen unseren beiden Städten. Der Kulturzug hat bewiesen, welche Bedeutung eine gut ausgebaute Strecke mit einem hochwertigen Zugangebot haben könnte. Wir brauchen mehr davon, nachdem der EC Wawel eingestellt wurde. Das sage ich vor allem in Richtung Bundesverkehrsminister.“

Brandenburgs Verkehrsministerin Kathrin Schneider: „Breslau ist eine wunderbare Stadt in einer wirtschaftlich aufstrebenden und touristisch reizvollen Region. Hier liegen viele Möglichkeiten für die Zusammenarbeit für Brandenburg. Um diese zu nutzen brauchen wir eine attraktive Fernverkehrsverbindung. Der Bund und die Deutsche Bahn müssen ihre Verantwortung wahrnehmen und in Betrieb und Infrastruktur investieren.“

VBB-Chefin Susanne Henckel: „Der erfolgreiche Kulturzug deutet an, welches Potenzial zwischen Berlin, Brandenburg und Breslau vorhanden ist. Grenzen überwinden, vor Ort mit einem VBB-Ticket auch noch den Bus nutzen, das streben wir an. Es ist seit langem Ziel des VBB, zu unseren polnischen Nachbarn nicht nur gute Zugverbindungen anzubieten, sondern den vielen Touristen, Pendlern und Geschäftsleuten ein integriertes Angebot mit dem Stadtverkehr vor Ort anzubieten. Beide Seiten profitieren.“

Geschäftsführer Koleje Dolnośląskie Piotr Rachwalski: „Von Anfang an war es für uns wichtig, dass diese Verbindung zwischen den zwei kulturellen Hauptstädte Europas etwas Besonderes ist: Dass es nicht nur Verbindung zwischen Punkt A und B ist, sondern auch die Tradition mit dem Schaffen der beiden Nationen verbindet. Das ist eine innovative Zugverbindung. Die erfolgreiche Fahrgastzahl zeigt den Bedarf. Wir werden alles in Bewegung setzen, um diese Verbindung auch für Breslauer attraktiv für zwei bis drei Jahre zu verlängern. Der Kulturzug erfreut sich bei den Fahrgästen großer Beliebtheit – im Sommer mussten wir statt mit einem Fahrzeug mit dreien fahren sowie zusätzliche Busse stellen.“

Dr. Reinhard Schweppe, Verantwortlicher für die Initiative Nachbarn in Europa der Stiftung Zukunft Berlin: „Der Kulturzug hat eindrucksvoll bestätigt, dass es Bedarf für eine ständige Bahnverbindung zwischen Berlin und Breslau gibt. Ich hoffe, das hat bald konkrete Folgen. Kultur bringt Leute in Bewegung.“

Andreas Zylka, Regionalleiter DB Regio AG Region Nordost: „Wegen des großen Erfolges stehen wir bereit, das Angebot, gemeinsam mit unserem polnischen Partner Koleje Dolnośląskie fortzuführen bzw. sogar auszuweiten. Wir führen dazu intensive Gespräche mit den politisch Verantwortlichen in Polen und Deutschland. Alle Beteiligten arbeiten hart daran, Lösungen herbeizuführen, ganz im Sinne unserer Fahrgäste. Für Bestellungen und Investitionen benötigen wir natürlich den entsprechenden Vorlauf.“

Regionalverkehr + VBB: Neugestaltete Züge für „Prignitz-Express“ Mehr Platz, höherer Komfort und bessere Information auf den Linien RE6 und RB55 der DB Regio Nordost, aus VBB

http://www.vbb.de/de/article/ueber-uns/presse/neuer-vertrag-neu-gestaltete-zuege-fuer-prignitz-express-vertragsunterzeichnung-re6-rb55-nordwestbrandenburg/749817.html

Vertragsunterzeichnung für das Netz #Nordwestbrandenburg

Bahnfahren im Nordwesten Brandenburgs wird ab dem Fahrplanwechsel zum11. Dezember komfortabler. Erstmals kommen auf der Regionalexpress-Linie #RE6, dem „#Prignitz-Express“, und der Regionalbahnlinie #RB55 neu gestaltete #Fahrzeuge der Bauart Coradia #LINT 41 zum Einsatz.

Der neugestaltete Prignitz-Express verfügt über erweiterte Stellmöglichkeiten für #Rollstühle, #Kinderwagen und #Fahrräder. #Steckdosen an den Plätzen und Monitore mit Echtzeitinformationen zu Anschlüssen tragen den Wünschen der Fahrgäste Rechnung. Für die steigende Zahl der Pendler und Ausflügler wurde das Sitzplatzangebot erhöht: Künftig stehen 120 bequeme Plätze samt Kopfstützen je Doppeltriebwagen zur Verfügung. Die hundertprozentige Zugbegleitquote sowie die Vollausstattung mit Videokameras tragen zu einem erhöhten Sicherheitsempfinden und besserer Servicequalität bei. Eine behindertengerechte Toilette ist künftig für Nutzerinnen und Nutzer von Elektrorollstühlen zugänglich.

Im Dezember werden etwa die Hälfte der umgestalteten Fahrzeuge zur Verfügung stehen. Auf der Linie RB55 verkehren ab dem 11. Dezember ausschließlich die neuen Fahrzeuge, auf der Linie RE6 kommen diese schrittweise zum Einsatz, bis alle Züge vom Hersteller neugestaltet ausgeliefert sind.

Die schrittweise Umstellung des Wagenparks auf den Strecken zwischen Wittenberge – Neuruppin – Hennigsdorf – Spandau (– Gesundbrunnen in der Hauptverkehrszeit) sowie zwischen (Kremmen –) Velten – Hennigsdorf ist das Ergebnis einer europaweiten Ausschreibung des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB). DB Regio Nordost konnte das Verfahren im April 2014 für sich entscheiden. Der Verkehrsvertrag für das Netz Nordwestbrandenburg hat eine Laufzeit von zwölf Jahren und ein Volumen von jährlich insgesamt rund 2,4 Millionen Zugkilometern, einschließlich Zusatzfahrten. Das Instandhaltungswerk in Neuruppin mit seinen 130 Beschäftigten profitiert ebenfalls von der Ausschreibung. Am Bahnhof Neuruppin Rheinsberger Tor wurde der neue Zug am Mittwoch erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Dort fand die feierliche Unterzeichnung des neuen Verkehrsvertrages statt.

Kathrin Schneider, Verkehrsministerin des Landes Brandenburg: „Der Prignitz-Express ist eine entscheidende Lebensader der Region. Mit den neugestalteten und besser ausgestatteten Fahrzeugen bieten wir Pendler|innen und Reisenden ein attraktives Angebot für den Umstieg auf den Zug. Gute und verlässliche Verbindungen sind die Voraussetzungen, dass das ganze Land von dem Wachstum in Berlin und im Berliner Umland profitiert. Es ist daher mein Ziel, dass der Prignitz-Express zukünftig auf kurzem und direktem Weg nach Berlin-Gesundbrunnen fahren kann. Dazu sind wir mit Berlin, dem Bund und der Deutschen Bahn im Gespräch.“

Susanne Henckel, VBB-Geschäftsführerin: „Die Zahl der Bahnreisenden steigt stetig. Wir hatten uns mit dem Vergabeverfahren eine deutliche Verbesserung sowohl der Fahrzeuge, als auch des Verkehrsangebotes zum Ziel gesetzt. Das haben wir erreicht. Besonders freue ich mich über die hundertprozentige Zugbegleitquote für besseren Service und ein stärkeres Sicherheitsgefühl.“

Joachim Trettin, DB-Konzernbevollmächtigter: „Wir sind in jeder Hinsicht stolz, dass wir das bewährte Angebot des „Prignitz-Express“ fortführen und die Qualität ausbauen können. Damit kommen wir unserem Ziel, noch mehr Berufspendler und Ausflügler von der Schiene zu überzeugen, ein ganzes Stück näher“.

Weitere Informationen zu den Verkehrsverträgen und dem Vergabe- und Vertragsmanagement des VBB: www.VBB.de/wettbewerb-bahnverkehr