Noch laufen lediglich #Voruntersuchungen. Erschreckende Zahlenspiele: Selbst wenn die Planungen dieses Jahr konkret werden, könnte die erste #S-Bahn schlimmstenfalls erst 2037 in der Stadt halten. #Velten. Es gibt Kampagnen, prominente Unterstützer. Kürzlich wurde eine Bahn auf den Namen „Velten“ getauft. Eine, die entsprechende Planungen für die Wiederherstellung des S-Bahn-Anschlusses nach Velten forcieren könnte, ist Susanne Henckel, Geschäftsführerin des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB). Sie äußert sich dazu so: „Es sind Untersuchungen angestellt worden, wir sind derzeit in der Betrachtung, die wir in den nächsten Monaten vertiefen werden.“
Auf Einladung der Bezirksgruppe Oberhavel des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) berichtete die VBB-Chefin über das ÖPNV-Konzept 2030 des Verbundes. Dieses ist Grundlage des Landesnahverkehrsplans, der Ende 2017 verabschiedet wird. Erstes, nicht überraschendes Resultat: Die Mobilitätsnachfrage steigt. 200.000 Menschen pendeln täglich nach Berlin, mehr als 81.000 kommen aus der Hauptstadt hier her. „Busse und Schienenfahrzeuge werden immer voller“, so Henckel. Für Pendler und Bahnfahrer ärgerlich, für den VBB ein positives Zeichen: „Die Menschen nutzen das System.“
Noch keine konkreten Planungen in Sicht
Prognostiziert werden steigende Fahrgastzahlen, vor allem von Oranienburg nach Berlin. Die Zahlen des VBB sind jedoch überholt. Das Konzept geht von 43.300 Oranienburgern im Jahr 2030 aus; schon heute sind es mehr. Zu untersuchende „Handlungsfelder“ des Konzeptes: Reaktivierung der Stammstrecke der Heidekraubahn, Durchbindung des Prignitz-Express’ (RE 6) nach Gesundbrunnen, S-Bahn-Verlängerung nach Velten.
„Der RE 6 sowie die S-Bahn-Velten stehen beide auf unserer Agenda“, so Susanne Henckel. „Sie sind auf dem …
Auto fahren kann stressig sein. Zug fahren auch, meint Hans Leister vom #Fahrgastverband#Pro Bahn. „Die #Regionalzüge von und nach Berlin sind zu den Spitzenzeiten auf den attraktiven Linien überfüllt, die Zahl der Pendler nimmt von Jahr zu Jahr zu“, sagte er.
Nun sind Verbesserungen in Sicht – langfristig. „Wir bereiten jetzt künftige #Ausschreibungen im #Regionalverkehr vor. Wir wollen mehr Kapazität und mehr Flexibilität im Betrieb. Auch Taktverdichtungen, also häufigere Zugfahrten, wird es geben“, sagte Susanne Henckel, Chefin des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB), der Berliner Zeitung.
Sie kennt die Situation, sie ist ebenfalls oft per Bahn unterwegs. Am vorletzten Wochenende nutzte Henckel den Regionalexpress RE 7. „Der startete schon in Dessau voll, unterwegs wurde er noch voller. Da habe ich zum ersten Mal erlebt, dass Fahrräder gestapelt wurden“, erzählte sie.
Das Wachstum bringt auch Probleme mit sich
Berlin und Brandenburg seien eine mobile Gesellschaft. Und sie wird immer mobiler: 2001 wurden die Regionalzüge für 42,6 Millionen Fahrten genutzt, 2015 waren es 77,4 Millionen. 2016 stieg die #Fahrgastzahl weiter – um 5,2 Prozent. Henckel: „Ich sage selbstbewusst: Ein solches Wachstum sucht in Deutschland seinesgleichen.“
„Wenn die Züge und Busse leer wären – das wäre doch dramatisch: Die Straßen wären verstopfter, die Luft wäre schlechter, der Stress höher“, meinte sie. Doch das Wachstum bringe auch Probleme mit sich. „Uns stellt es vor komplexe Herausforderungen bei der Planung. In der Tat: Mehr Fahrgäste brauchen mehr Angebote! Da sind wir dran.“
Es sind mehr Doppelstockwagen geplant
Allerdings: Für kurzfristige wesentliche Verbesserungen bestehe „kaum Spielraum“, sagte Hans Leister. „Wir sind in einer schwierigen Situation: mitten in der Laufzeit eines Verkehrsvertrages“, erklärte Henckel. „Es ist nicht einfach, zwischendurch etwas zu ändern.“
Zudem gebe es derzeit Fahrzeugengpässe. Einfach die Züge zu verlängern wäre schwierig: „Die Fahrzeuge sind weit und breit nicht da.“ In einigen Fällen fehlten sogar Züge, die längst zur Verfügung stehen müssten. So warte die Niederbarnimer Eisenbahn auf weitere Triebwagen vom Typ Pesa Link, die zwischen Berlin und …
Der kleine Fahrplanwechsel am 11. Juni 2017 im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg bringt einige Änderungen im Regionalverkehr mit sich. So verkürzen sich nach Abschluss der Bauarbeiten zwischen Wriezen und Frankfurt (Oder) die Fahrzeiten auf der Linie RB60. Für die Fahrgäste ergeben sich dadurch bessere Anschlussverbindungen in Frankfurt (Oder) Richtung Berlin. Darüber hinaus verbessern sich die Anschlüsse in Fürstenwalde Richtung Bad Saarow. Die aktuellen Fahrpläne sind online in der VBB-Fahrinfo (VBB.de), auf der NEB-Homepage (NEB.de) und in der VBB-App Bus&Bahn abrufbar.
Die Änderungen im Einzelnen:
Regionalbahn #RB35
Die Abfahrtszeiten in Richtung Bad Saarow Klinikum werden sich bei den meisten Zügen um 4 Minuten nach hinten verschieben. Fahrgäste können dann auch aus dem RE1 aus Frankfurt (Oder) direkt in die RB35 umsteigen. Reisende aus Berlin haben dadurch mehr Zeit zum Umstieg. Bei den Zügen in Richtung Fürstenwalde (Spree) ergeben sich keine Änderungen.
Regionalbahn #RB60
Nach umfangreichen Baumaßnahmen rund um den Jahreswechsel profitieren die Fahrgäste von der Geschwindigkeitserhöhung zwischen Wriezen und Frankfurt (Oder). Die Fahrzeit verkürzt sich um 6 bis 8 Minuten. Die Züge kommen in Frankfurt (Oder) früher an und fahren später in Richtung Eberswalde ab. Damit ist in Frankfurt (Oder) ein Umstieg zwischen den Zügen der Linien RB60 und RE1 von/nach Berlin möglich. Auf dem Abschnitt Wriezen – Eberswalde gibt es in der Folge nur kleine Änderungen bei der letzten Fahrt des Tages.
Regionalbahn #RB66
Aufgrund von Baumaßnahmen zwischen Szczecin Główny und Szczecin Gumieńce ergeben sich vom 12. Juni bis zum 2. September 2017 geringfügige Änderungen bei den Ankunfts- und Abfahrtszeiten, insbesondere im Bahnhof Szczecin Główny.
Keine Zukunftsmusik mehr: Immer wissen, wo noch freie Sitzplätze und Stellflächen für Fahrräder sind, nie die Anschlüsse aus dem Blick verlieren und #WLAN nutzen. „Dieser Zug kann mehr“ – unter diesem Motto werden ab sofort Innovationen in einem gemeinsamen #Pilotprojekt „#Digital im Regio“ von DB Regio #Nordost, der DB Fahrzeuginstandhaltung, dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB) und den Ländern Berlin und Brandenburg getestet.
In zwei Zügen der Regionalexpresslinien RE3 (Stralsund – Berlin – Elsterwerda) und RE5 (Rostock / Stralsund – Berlin – Wünsdorf/Waldstadt) können die Fahrgäste nun Komponenten des neuen
IT-Systems „Colibri“ erleben und bewerten. „Colibri“ steht für
„Coach Link for Broadband Information Exchange“ und wurde von der DB Fahrzeuginstandhaltung entwickelt.
Im Zentrum des Pilotprojekts steht die Verbesserung der Kundeninformation während der Reise – und damit eine Qualitätssteigerung ganz im Sinne des DB Programms Zukunft Bahn. „Colibri“ ermöglicht die Erfassung der Fahrgast- und Fahrräderanzahl in den Doppelstockwagen in Echtzeit. Fahrgäste können sich so über die App „Digital im Regio“ oder über Monitore am Fahrzeug informieren, wo noch freie Sitz- und Stellplätze sind.
Neben kostenfreiem WLAN in den Zügen werden den Kunden ein Entertainment-Paket des rbb (Rundfunk Berlin Brandenburg) sowie Spiele angeboten. Auf den neuen Monitoren sind zudem der Fahrtverlauf sowie Informationen zu den Anschlüssen zu sehen.
Die IT-Lösung ermöglicht perspektivisch auch, dass Züge schneller wieder aus Werkstätten auf die Schiene kommen – denn neben den genannten Vorteilen für den Fahrgast, werden durch Colibri auch Informationen über Mängel und Schäden schon von unterwegs vorgemeldet und sind bereits bekannt, bevor der Zug im Werk eintrifft.
Bis Ende Oktober werden die Ergebnisse aus dem Pilotprojekt gesammelt, danach entscheiden alle Beteiligten über einen möglichen Weiterbetrieb.
Mit Sonnenschein und den langen Wochenenden zu Christi Himmelfahrt und Pfingsten beginnt die Hochsaison für #Radtouren. Der Verkehrsverbund reagiert auf die steigende Nachfrage.
Mit Beginn der Sommerreisesaison wird es in den Fahrradabteilen der Bahnbetreiber enger. Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB) stellt täglich etwa 32 000 Stellplätze für Fahrräder zur Verfügung, wie eine Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur sagte. „Wir bieten im Regionalverkehr im VBB täglich circa 1600 Fahrten an. Im Schnitt hat ein Zug 20 Fahrradstellplätze.”
Die Zahl der verkauften Fahrscheine zeigt, dass die Fahrradmitnahme beliebter geworden ist. Von Oktober 2015 bis September 2016 erwarben Fahrgäste rund 233 000 #Fahrrad-Einzelfahrausweise für den Tarifbereich ABC, das waren 2,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Von den entsprechenden Monats-Fahrradkarten wurden 46 000 verkauft, ein Plus von 6,9 Prozent.
Der VBB setzt in diesem Jahr das Projekt „#Rad im Regio” fort, das 2016 mit den Ländern Berlin und Brandenburg, der Deutschen Bahn (DB) sowie der Ostdeutschen Eisenbahn (Odeg) begonnen wurde. Auf den DB-Linien #RE3 und #RE5 zur Ostsee fährt seit Ostern bis Ende Oktober bei jedem Zug ein zusätzlicher Doppelstockwagen mit. Im Oberdeck kann man sitzen, das Unterdeck ist fast ausschließlich für Fahrräder, Gepäck und Kinderwagen vorgesehen.
Die #PlusBus-Linien „#Hoher Fläming“ der Verkehrsgesellschaft Belzig mbH (#VGB) konnten auch im vergangenen Jahr wieder mehr Fahrgäste von ihrem Angebot überzeugen. Seit dem Start der Linien im Dezember 2014 stieg die Zahl der Fahrgäste um rund 65.500 auf insgesamt 732.000 und verzeichnete damit einen durchschnittlichen Zuwachs von 10 Prozent. Die vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) und VGB durchgeführten Fahrgastbefragungen zeigen vor allem eine deutliche Zunahme von Pendlern, die von und zur Bahn umsteigen und eine Steigerung der Fahrgäste im Freizeitverkehr.
Mehr als 85.000 Menschen pendelten im vergangenen Jahr jeden Tag aus dem Landkreis Potsdam-Mittelmark nach Berlin, Potsdam oder Brandenburg an der Havel, pendelten von dort ein oder waren innerhalb des Landkreises unterwegs zu ihren Arbeitsplätzen. Hinzu kommen Schüler, Auszubildende und sonstige Berufstätige, die täglich mit den verschiedenen Verkehrsmitteln in Potsdam-Mittelmark mobil sind. Viele nutzen die öffentlichen Verkehrsmittel und sind angewiesen, auf gute Verknüpfungen zwischen Bussen und Bahnen. Das von der VGB umgesetzte PlusBus-Konzept „Hoher Fläming“ bietet im Stundentakt Verbindungen mit maximal 15 Minuten Übergang zum Regionalzug. So haben die Busse gute Anschlüsse in Bad Belzig (#RE7), Treuenbrietzen (#RB33), Potsdam (#RE1) und Brandenburg an der Havel (#RE1) an den Regionalbahnverkehr. Die Fahrgäste honorieren das attraktive Angebot, in dem sie deutlich mehr mit den PlusBussen unterwegs sind. Durchschnittlich stieg die Zahl der Fahrgäste seit Dezember 2014 um zehn Prozent. Im Zulauf auf die Städte wie Brandenburg a. d. H. und Lehnin fuhren sogar bis zu über 20 Prozent mehr Menschen mit dem Bus als zuvor. Die Fahrgastbefragungen ergaben, dass auch mehr Pendler überzeugt werden konnten, die Busse als Zubringer zur Bahn zu nutzen. So stieg in den letzten zwei Jahren zum Beispiel die Pendlerzahl im Bus #581 um 54 Prozent von 70.500 auf 109.000. Viermal mehr Menschen gaben an, jetzt mit dem PlusBus 581 zum Regionalexpress RE7 zu fahren. Damit ist das Konzept des PlusBusses auch eine alternative Antwort auf die steigende Nachfrage nach Park&Ride Plätzen. Gleichzeitig wurden auch neue Fahrgäste gewonnen, die die kleineren Zentren der Region und öffentliche Einrichtungen regelmäßig und auch am Wochenende erreichen können.
Christian Stein, Erster Beigeordneter des Landkreises Potsdam-Mittelmark: „Unser Landkreis ist mit der Umsetzung des PlusBus-Konzeptes Trendsetter in Brandenburg und auch in Deutschland. Gemeinsam mit der VGB und dem VBB haben wir erfolgreich den Taktverkehr umgesetzt, von dem alle Bürgerinnen und Bürger profitieren. Mit dem PlusBus binden wir alle Landkreisteile mit attraktiven Angeboten an und sichern damit die Grundlage für Wachstum in der gesamten Region.“
Susanne Henckel, Geschäftsführerin Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB): „Der PlusBus ist eine starke und erfolgreiche Antwort auf die heutigen Herausforderungen an den öffentlichen Nahverkehr. Wachsende Regionen, steigende Pendlerzahlen, ein verändertes Mobilitätsverhalten und höhere Ansprüche der Fahrgäste – nur mit tragfähigen Konzepten können wir dem Rechnung tragen. Der PlusBus steht für vernetzte, verlässliche Mobilität. Der konsequente Taktfahrplan über den ganzen Tag schafft mehr Flexibilität für die Fahrgäste und gut aufeinander abgestimmte Fahrpläne von Bussen und Bahnen machen den umweltfreundlichen Nahverkehr attraktiver. Gemeinsam mit den Verkehrsunternehmen und Landkreisen arbeiten wir daran, das PlusBus-Netz im Land Brandenburg weiter auszubauen.“
Hans-Jürgen Hennig, Geschäftsführer Verkehrsgesellschaft Belzig (VGB): „Dass mehr Fahrgäste die PlusBusse auch als Zubringer zur Bahn schätzen, zeigt, dass das Vertrauen in die Angebote von Bus und Bahn wächst. Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit sind gute Argumente gegen die Sorge, beim Umstieg den Anschluss zu verpassen und lange Wartezeiten in Kauf nehmen zu müssen. Es freut mich, dass die Fahrgastzahlen in der PlusBus-Familie stetig wachsen. Es zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“
Hintergrund
Die PlusBusse fahren in Brandenburg unter dem Slogan „Ein Takt, mit dem Sie rechnen können“. Die VG Belzig betreibt zwischen Bad Belzig, Potsdam und Brandenburg/Havel vier Plus-Bus-Linien unter der Marke „Hoher Fläming“ auf den Strecken 580, 581, 582 und 553. Mit den Linien 711 und 764 im Landkreis Ostprignitz-Ruppin fahren insgesamt sechs Buslinien im Land Brandenburg unter dem Label PlusBus.
Die Marke PlusBus steht für hohe Qualitätsstandards in ganz Brandenburg und bietet:
einen regelmäßigen Taktverkehr von 6 Uhr bis nach 18 Uhr
eine maximale Übergangszeit zwischen Bahn und Bus von 15 Minuten
eine Wochenendbedienung
Weitere Informationen und Fahrpläne zum PlusBus Hoher Fläming finden Sie an den Haltestellen, in Broschüren im Bus sowie unter www.VBB.de/PlusBus und www.vgbelzig.de.
Darauf einigten sich der #Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg und die #S-Bahn Berlin GmbH. Die notwendige #Infrastruktur auf dem Bahnhof in #Wildau sei mit einem zweiten Gleis bereits geschaffen. Sofort ist die Erhöhung der Frequenz aber noch nicht drin. Es fehlt an #Zügen.
Wildau
. Die S-Bahn soll ab dem 14. Oktober 2022 im Zehn-Minuten-Takt von und nach Wildau fahren. Darüber wurden sich der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg und die S-Bahn Berlin GmbH einig.
Die #S8 – sie verkehrt zwischen Zeuthen und Birkenwerder – soll dann bis Wildau verlängert werden. Wie Bahnsprecher Ingo Prignitz sagte, soll die Zehn-Minuten-Taktung erst einmal dem Berufsverkehr vorbehalten bleiben. „Die notwendige Infrastruktur auf dem Bahnhof in Wildau ist ja bereits vorhanden“, sagte der S-Bahn-Pressesprecher. Der Bahnhof sei bereits zweigleisig ausgebaut, so dass dann die S-Bahnzüge aneinander vorbei fahren können. Es werde das gleiche Prinzip wie jetzt schon in Zeuthen angewandt. Ein Zug fahre durch bis Königs Wusterhausen. Der nächste Zug – zehn Minuten später – fahre nur bis Zeuthen und von dort wieder zurück nach Berlin. Dann kommt auf der eingleisigen Strecke der Zug aus Königs Wusterhausen zurück.
Die 44 Verkehrsunternehmen im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) haben auch im vergangenen Jahr wieder mehr Menschen von ihrem guten Angebot, ihrer Leistung und ihrem Service überzeugt. Nach einer vorläufigen Prognose der #Verbund-Fahrgastzahlen wurde im Jahr 2016 erneut eine #Rekordhöhe erreicht. Danach waren täglich 3,94 Millionen Menschen (2015: 3,81 Mio.) mit den Bussen und Bahnen im Verbundgebiet unterwegs – davon mehr als die Hälfte mit der BVG.
Im gesamten Jahr 2016 fuhren insgesamt rund 1,44 Milliarden Reisende mit den öffentlichen Verkehrsmitteln im Verbundgebiet. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem prozentualen Wachstum von 3,5 Prozent und ist damit der größte Fahrgastzuwachs innerhalb der letzten 10 Jahre. Der deutschlandweite Wert der Mitgliedsunternehmen des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) liegt bei einem Plus von 1,8 Prozent.
Überdurchschnittliche Steigerungswerte verzeichnete auch 2016 wieder der Eisenbahn-Regionalverkehr. Rund 81 Millionen Fahrgäste nutzten die schnellen Regionalzugverbindungen für ihre Wege – ein Zuwachs von etwa 4,6 Prozent.
VBB-Geschäftsführerin Susanne Henckel freut sich, dass die guten Angebote der Verkehrsunternehmen so stark nachgefragt sind. Allerdings zeige sich darin auch dringender Handlungsbedarf, da an manchen Stellen die Kapazitätsgrenzen bereits erreicht seien: „Um weiter im gesamten Verbundgebiet gut für die Zukunft gerüstet zu sein, muss bereits jetzt ein zukunftsgerechtes Mobilitätsangebot geplant und schrittweise umgesetzt werden. Der Bedarf nach Bus- und Bahnverbindungen wird definitiv weiter steigen. Angebotsanpassungen, intelligente Verzahnung mit anderen Verkehrsmitteln und digitale Lösungen, aber auch der Ausbau der Infrastruktur für die schnelle Schiene stehen ganz oben auf der VBB-Agenda. Damit die Fahrgäste auch in Zukunft vom umweltfreundlichen Öffentlichen Nahverkehr überzeugt sind.“
Ab 3. April 2017 wird auf der Regionalexpresslinie RE7 (Dessau – Berlin – Wünsdorf-Waldstadt) bei dem Zug um 7.07 Uhr ab Dessau die Kapazität erhöht. Im Auftrag der Länder Berlin und Brandenburg sowie der Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH verlängert das Verkehrsunternehmen DB Regio aufgrund der hohen Nachfrage montags bis freitags den jetzt verkehrenden fünfteiligen Talentzug um einen weiteren dreiteiligen Zugteil. Für die Fahrgäste dieses Zuges stehen damit ab Montag deutlich mehr Sitzplätze zur Verfügung. Statt der bisher 300 Sitzplätze werden künftig 467 angeboten.
Rund 290.000 Menschen pendeln täglich zwischen den Ländern Berlin und Brandenburg zum Arbeitsplatz und zurück. Sehr viele nutzen die schnellen #Regionalexpresslinien im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB). Vor allem in den Spitzenzeiten des Berufsverkehrs ist die Nachfrage sehr hoch. Die Länder Berlin und Brandenburg sowie die Nahverkehrsservice Sachsen Anhalt GmbH haben daher als Besteller der Verkehrsleistungen zusammen mit DB Regio geprüft, wie die #Kapazitäten der Linie #RE7 am Morgen erhöht werden können. Im Rahmen der verfügbaren Fahrzeuge können nun ab Montag 3. April 2017 der sehr stark frequentierte Zug von Dessau Hbf (Abfahrt 7:07 Uhr) über Bad Belzig (Abfahrt 7:45), Michendorf (Abfahrt 8:11), Potsdam-Rehbrücke (Abfahrt 8:18), Berlin Hbf (Ankunft 8:45), Schönefeld Flughafen (Ankunft 9:20) nach Wünsdorf-Waldstadt (Ankunft 9:56) von Montag bis Freitag um einen weiteren Zugteil verstärkt und somit 167 Sitzplätze zusätzlich angeboten werden.
Planmäßig werden bereits bei dem Zug um 6:07 Uhr ab Dessau Hbf sowie am Nachmittag von Berlin-Schönefeld Flughafen nach Bad Belzig achtteilige Züge mit 467 Sitzplätzen angeboten. Zudem verkehrt morgens um 6:18 Uhr ein zusätzlicher Zug ab Bad Belzig nach Berlin-Schönefeld Flughafen.
Schon der erste Wettbewerb vor acht Jahren war ein Verfahren der Superlative – die größte #Ausschreibung, die es je im deutschen #Regionalverkehr gegeben hatte. Für 16 Bahnlinien in Berlin und Brandenburg wurden damals Zugbetreiber gesucht, es ging um 22 Millionen zu fahrende Kilometer pro Jahr und 1,3 Milliarden Euro. Jetzt bereitet der #Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB) ein noch größeres Verfahren vor, bei dem es um 23 Millionen Kilometer pro Jahr geht. Es stößt auf Interesse – auch bei einem britischen Unternehmen, das in Berlin noch keine Züge hat.
„Wir finden dieses Vergabeverfahren sehr interessant und denken ernsthaft über eine Beteiligung nach“, sagt Stefan Krispin von Go #Ahead. Go Ahead ist eine Gesellschaft, die in ihrem Heimatland Großbritannien seit ihrer Gründung 1987 zu einem der größten Bus- und Bahnbetreiber herangewachsen ist. Inzwischen hat sich das private Unternehmen, das 2015 einen Umsatz von umgerechnet 3,7 Milliarden Euro erzielte, von der Insel auf das europäische Festland ausgedehnt. 2014 wurde die #Go-Ahead-Verkehrsgesellschaft Deutschland gegründet – auch der Brexit kann ihre Expansion nicht stören. Sie hat ihren Sitz in Berlin-Mitte am Neuen Tor. Stefan Krispin, früher unter anderem beim Zughersteller Bombardier tätig, ist der Geschäftsführer.
Mit Wasserstoff unterwegs
Eine Ausschreibung haben er und sein Team bereits gewonnen, 2019 übernimmt Go Ahead Strecken rund um Stuttgart. Nun hat das britische Unternehmen auch ein Auge auf die Hauptstadt geworfen. Denn der VBB hat angekündigt, dass er im November 2017 das Netz Elbe-Spree ausschreibt. Es geht um 20 Strecken. Dazu zählt die am stärksten genutzte Regionalexpresslinie in der Region – die des RE 1, der Magdeburg und Potsdam mit Berlin und Frankfurt (Oder) verbindet. Heute ist dort die Deutsche Bahn (DB) unterwegs. Auch die Linien RE 2 (Cottbus – Berlin- Wismar) und RE 4, die von Stendal nach Berlin und Jüterbog führt, sind wieder dabei – wie schon in der ersten großen Ausschreibung, die 2009 endete. Beide Strecken werden derzeit von der …