Radverkehr gewinnt weiter an Bedeutung Verkehrssenator Geisel gibt Startschuss für das vierte Jahr der Kampagne „Berlin nimmt Rücksicht“, aus Senat

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Verkehrssenator Andreas Geisel hat heute den offiziellen Startschuss für die vierte Saison der #Kommunikationskampagne für mehr #Rücksichtnahme im Straßenverkehr in Berlin gegeben. Unter dem Motto „#Berlin nimmt Rücksicht“ werden auch in diesem Jahr wieder in ganz Berlin bis in den Herbst hinein über die unterschiedlichsten Medien und bei vielfältigen Aktionen die Menschen, die im #Straßenverkehr unterwegs sind, über verkehrssicheres und rücksichtsvolles Verhalten informiert.

Verkehrssenator Andreas Geisel begrüßt die Initiative und betont: „Berlin ist eine wachsende Stadt. Alle, die in der Stadt unterwegs sind, merken, dass es voller geworden ist in den letzten Jahren. Toleranz und gegenseitige Rücksichtnahme werden also immer wichtiger. Dafür will ich als Senator gerne werben. Die Kampagne ist ein ganz wichtiger Baustein unserer #Radverkehrsstrategie“. Ca. 150.000 Euro werden in diesem Jahr voraussichtlich in die Kampagne fließen, durch das große Engagement der Medienpartner entspricht die dadurch erzielte Aufmerksamkeit aber einer um ein Vielfaches höheren Summe.

Die Kampagne, die seit dem vergangenen Jahr ohne Bundesförderung auskommt, ist mittlerweile ein fester Bestandteil der Verkehrssicherheitsarbeit in Berlin. Weitere wichtige Akteure vom #ADFC bis zur Polizei unterstützen als Multiplikatoren ihre Verbreitung. Geisel dankte allen Sponsoren, Partnern und Multiplikatoren ausdrücklich für ihr großes Engagement, ohne das ein Erfolg der Kampagne nicht denkbar wäre. Dies gelte gerade auch für die Medienpartner (Wall AG, Berliner Verlag, Jam FM Skyline Radio), die ganz wesentlich zur Sichtbarkeit der Kampagne beitrügen.

Zum Kampagnenstart konnte Senator Geisel nicht nur neue Unterstützer begrüßen, sondern gemeinsam mit diesen auch drei ganz konkrete neue inhaltliche Kampagnenschwerpunkte vorstellen:

Die BVG-Vorstandsvorsitzende und Vorstand Betrieb, Dr. Sigrid Evelyn Nikutta, stellte gemeinsam mit dem Senator ein neues Kampagnenmotiv vor, das für ein respektvolles Neben- und Miteinander von Rad- und Linienbusverkehr wirbt. „Ein faires Miteinander zwischen allen Verkehrsteilnehmern ist uns ein großes Anliegen“, sagte die BVG-Chefin. „Die Rücksicht-Kampagne bietet dafür einen guten Rahmen.“

Bereits seit letztem Herbst unterstützt der Carsharing-Anbieter DriveNow auf eine ganz besondere Art und Weise das Projekt. DriveNow- Unternehmenssprecher Michael Fischer demonstrierte ‚live‘, wie jeder Kunde vor dem Start des Fahrzeugs mit Themen und Verhaltenstipps aus der Rücksicht-Kampagne konfrontiert wird. „Näher kommt man an die Zielgruppe Autofahrer wohl kaum heran“, betonte Fischer. „Wir stehen zu unserer Verantwortung, dass auch die Nutzerinnen und Nutzer unserer Fahrzeuge sich möglichst rücksichtsvoll im Straßenverkehr verhalten sollen, gerade gegenüber Rad- und Fußverkehr.“ Auch DriveNow leistet einen finanziellen Beitrag zur Verbreitung der Kampagne.
Die Direct Line Versicherung AG, Deutschlands drittgrößte Kfz-Direktversicherung, unterstützt die Kampagne finanziell, wird aber auch bei Aktionen vor Ort präsent sein. Dafür wurden Beleuchtungssets und Warnwesten produziert, die für die Kampagne werben und Radlerinnen und Radlern bei Aktionen überreicht werden sollen. „Als Versicherung haben wir natürlich ein hohes Eigeninteresse an einem rücksichtsvollen Verkehrsverhalten unserer Kunden“, erläuterte Rico Zocher, Leiter Marketing und Vertrieb bei Direct Line. „Wir unterstützen aber ausdrücklich auch alle anderen Bemühungen, das Radfahren in der Stadt attraktiver und sicherer zu machen.“ Direct Line ist auch Partner beim Projekt EBikePendeln und unterstützt den Berliner Velothon, eines der großen Jedermannradrennen in Deutschland, in dessen Rahmen es ebenfalls eine Kooperation mit der Rücksicht- Kampagne gibt.

Folgende Sponsoren und Unterstützer sind als Partner der Kampagne „Rücksicht 2015“ dabei:
Wall AG, Berliner Verlag, Jam FM Skyline Radio, Direct Line Versicherung AG, Drive Now, ADFC, ADAC, ACE, DriveNow Carsharing, BVG, Unfallkasse Berlin, S-Bahn Berlin, Velotaxi, BBF Bike, Abus. Die Träger der Verkehrssicherheitsarbeit in Berlin sind ebenfalls Multiplikatoren der Kampagne.Bilder:
Kampagne „Berlin nimmt Rücksicht“

Rückfragen: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

U-Bahn + Tarife: Vier neue „Zwitterzüge“ für Berlin BVG macht erstmals Gewinn – Tickets werden trotzdem teurer, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/vier-neue-zwitterzuege-fuer-berlin-bvg-macht-erstmals-gewinn-tickets-werden-trotzdem-teurer/11698128.html

Erstmals weist die #BVG einen #Gewinn aus. Eine Erhöhung der Fahrpreise steht trotzdem ins Haus. Und der Kauf einer ungewöhnlichen #U-Bahn.
Die BVG kann ihre bisher ungewöhnlichste U-Bahn kaufen. Am Montag hat der Aufsichtsrat beschlossen, dass bis zu elf weitere Züge der Baureihe #IK mit je vier Wagen angeschafft werden; die auf beiden Netzteilen der BVG fahren können. Bestellt waren Züge bisher nur für das so genannte #Kleinprofilnetz, bei dem die Bahnen 2,30 Meter oder neu 2,40 Meter breit sind. Durchs #Großprofil passen Fahrzeuge mit einer Breite von 2,65 Meter. Noch in dieser Woche sollen Verhandlungen mit dem Hersteller #Stadler beginnen, um 2017 die ersten „#Zwitterzüge“ einsetzen zu können.
Welche Technik eingebaut wird, um im Großprofil den Spalt zwischen den – schmaleren – Fahrzeugen und dem Bahnsteig zu überbrücken, stehe noch nicht fest, sagte BVG-Chefin Sigrid Evelyn Nikutta. Aus der Not entstanden, hatte die BVG nach dem Krieg schon einmal auf der heutigen U 5 schmale Züge aus dem Kleinprofilnetz im breiteren Tunnel einsetzen müssen, weil die passenden Fahrzeuge in die Sowjetunion geholt worden waren. Damals hatte man sich damit beholfen, Bohlen an die Fahrzeuge zu schrauben; Blumenbretter genannt. Jetzt soll es eine …

Bus + Straßenbahn: Busfahrer-Streik am Mittwoch in fünf Landkreisen – Verdi zieht die Daumenschrauben an 100 Stunden Lokführerstreik? Was die GDL kann, kann Verdi schon lange. , aus rbb-online.de

http://www.rbb-online.de/wirtschaft/beitrag/2015/04/nahverkehr-strassenbahn-brandenburg-streik-verdi.html

100 Stunden Lokführerstreik? Was die #GDL kann, kann #Verdi schon lange. Notfalls zwei Wochen lang will die Gewerkschaft den #Brandenburger #Nahverkehr bestreiken. Am zweiten Tag des #Streiks blieben #Bussen und #Straßenbahnen in vier Landkreisen in ihren Depots. Am Mittwoch, droht Verdi, soll sogar noch ein weiterer Landkreis hinzu kommen.
Verdi macht ernst – zum Leidwesen vieler Brandenburger Schüler und Pendler. Nachdem am Montag Bus- und Straßenbahnfahrer in den nördlichen Landkreisen Ostprignitz-Ruppin und Uckermark in den Ausstand traten, warteten am Dienstag nun auch Fahrgäste in den Landkreisen Barnim und Märkisch-Oderland vergeblich auf Busse und Bahnen. 250 Bus- und Straßenbahnfahrer beteiligten sich nach Verdi-Angaben an dem Streik.
Nur in Frankfurt (Oder) machte die Geschäftsführung der hiesigen Verkehrsbetriebe der Gewerkschaft einen Strich durch die Rechnung. Das Unternehmen ließ Busse und Straßenbahnen schon vor Streikbeginn aus den Depots holen und laut Verdi von überwiegend polnischen Streikbrechern fahren.
Am Mittwoch will Verdi den Streik nicht nur fortsetzen, sondern sogar noch weiter ausweiten. Dann sollen auch die Mitglieder im Landkreis Oder-Spree, der Busverkehr Märkisch-Oderland GmbH und die …

U-Bahn: Verspätung bei der U-Bahn Wegen längerer Tests werden neue Züge erst im September im Linienverkehr eingesetzt. Geplant war eigentlich Mai, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article140124576/Verspaetung-bei-der-U-Bahn.html

Bereits bei der ersten Präsentation zu Jahresbeginn war das Interesse an Berlins neuen #U-Bahnzügen groß. Zu lange hatte es keine Modernisierung des in die Jahre gekommenen BVG-Wagenparks gegeben, nun sollte mit der #Baureihe #IK endlich zeitgemäßer Ersatz kommen. Doch die Berliner werden wohl noch einige Monate warten müssen, bis sie in den neuen Zügen Platz nehmen können.
Noch im Februar hieß es, die beiden #Prototypen werden ab Ende Mai, spätestens Anfang Juni im normalen Linienbetrieb in der Stadt unterwegs sein. Sogar eine Premierenfahrt war angekündigt – etwa für Berliner, die sich aktiv an der Suche nach einem passenden Spitznamen beteiligen (siehe Info-Kasten). Doch nun werden Fahrgäste in die beiden neuen, von #Stadler in Pankow gebauten Protozüge der Baureihe frühestens Ende August einsteigen können. „Wahrscheinlich sogar erst im September“, bestätigte BVG-Sprecherin Petra #Reetz der Berliner Morgenpost die Terminverschiebung.
Qualitätsprobleme an den Fahrzeugen seien aber nicht der Grund dafür, trat Reetz entsprechenden Gerüchten entgegen. Zwar seien während der ersten Tests bei den neuen Fahrzeugen auch einige Probleme – vor allem bei der elektronischen Steuerung – aufgetreten, dies sei aber bei Prototypen völlig normal. „Insgesamt liegen wir beim IK voll im Zeitplan“, sagte Reetz. Das sieht der Berliner Fahrgastverband #Igeb allerdings nicht ganz so optimistisch. „Wenn die Züge erst im September in die Alltagserprobung gehen, ist schon jetzt klar, dass sie …

Straßenverkehr: Verkehrsunfälle und Unfallfluchten im Jahr 2014, aus Senat

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Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Schriftliche Anfrage wie folgt:
1. Wie viele #Verkehrsunfälle wurden in Berlin im Jahr 2014 von der Polizei registriert (Gesamtzahl sowie jeweils für die Direktionen 1 bis 6)?
Zu 1.: Die Polizei Berlin hat 2014 132.718 Verkehrs-unfälle registriert:
Direktion 1 20.673
Direktion 2 25.369
Direktion 3 18.931
Direktion 4 23.688
Direktion 5 21.741
Direktion 6 22.316
Berlin 132.718
2. Wie viele #Unfallfluchten wurden in Berlin im Jahr 2014 von der Polizei registriert (Gesamtzahl sowie je-weils für die Direktionen 1 bis 6)?
Zu 2.: Die Polizei Berlin hat 2014 29.203 Fälle von unerlaubtem Entfernen vom Unfallort registriert:
Direktion 1 4.772
Direktion 2 5.417
Direktion 3 3.680
Direktion 4 5.562
Direktion 5 4.654
Direktion 6 5.118
Berlin 29.203
3. Wie viele der unter 2. aufgelisteten Unfallfluchten wurden von der Polizei im Jahr 2014 aufgeklärt (Gesamt-zahl sowie jeweils für die Direktionen 1 bis 6)?
Zu 3.: Von den unter 2. aufgelisteten Fällen von uner-laubtem Entfernen vom Unfallort hat die Polizei 2014 insgesamt 12.352 Fälle aufgeklärt:
Direktion 1 1.842
Direktion 2 2.327
Direktion 3 1.517
Direktion 4 2.774
Direktion 5 1.824
Direktion 6 2.062
Berlin 2.352 (da-von 6 x Sachbearbeitung durch das Landeskriminalamt)
Es wird darauf hingewiesen, dass in zahlreichen Fäl-len das polizeiliche #Ermittlungsverfahren noch betrieben wird.
Berlin, den 22. April 2015
In Vertretung
Bernd Krömer
Senatsverwaltung für Inneres und Sport
(Eingang beim Abgeordnetenhaus am 30. Apr. 2015)

Fähren + Schiffsverkehr: Nach Protest! Ruderfähre Paule III legt wieder ab „Paule III“ wurde schon verscherbelt, aber jetzt kommt es zurück in die Dienste der BVG. Die traditionelle Fähre startet am 1.Mai. , aus BZ Berlin

http://www.bz-berlin.de/berlin/treptow-koepenick/nach-protest-ruderfaehre-paule-iii-legt-wieder-ab

Alles neu macht der Mai. Sogar eine Tradition, die nach 102 Jahren vor #Anker gehen musste, lebt wieder auf. Die B.Z. erfuhr: Nach einem Sommer Zwangspause legt Berlins einzige #Ruderfähre wieder ab, die “#Paule III” in den #Spreewiesen zwischen #Rahnsdorf und #Müggelheim.

Fans hatten 18.000 Unterschriften gesammelt, Abgeordnete mehrfach debattiert, #BVG-Chefin Sigrid #Nikutta (46) sich beim Senat in die Riemen gelegt. Jetzt wird die Senats-Fähre, die in jedem #Reiseführer stand, vor allem als #Touristenattraktion wiederbelebt.
“Ich habe große Sympathie für die traditionelle Ruderfähre, die ich noch aus meiner Kindheit kenne”, sagt Verkehrssenator Andreas Geisel (49), der für dieses Jahr …

Flughäfen: Nordbahn-Sanierung am BER beginnt am 2. Mai Eine Baumaßnahme am BER, die wie vorgesehen beginnt: Am 2. Mai geht es mit den Sanierungsarbeiten der Nordbahn los, das bestätigte am Samstag die Flughafengesellschaft, aus rbb-online.de

http://www.rbb-online.de/politik/Flughafen-BER/BER-Aktuelles/akteure_aktuell/nordbahn-sanierung-am-ber-beginnt-planmaessig.html

Eine Baumaßnahme am #BER, die wie vorgesehen beginnt: Am 2. Mai geht es mit den #Sanierungsarbeiten der #Nordbahn los, das bestätigte am Samstag die Flughafengesellschaft. Im Dezember letzten Jahres hatte die Luftfahrtbehörde ihr Ok gegeben, obwohl noch nicht alle Anwohner mit #Schallschutz versorgt sind.

Die Sanierung der Nordbahn des Flughafens Berlin-Schönefeld wird wie zuletzt geplant am 2. Mai beginnen. Diesen Termin bestätigte Flughafensprecher Lars Wagner am Samstag, drei Wochen vor Aufnahme der Bauarbeiten. Während der sechsmonatigen Bauphase wird der Flugverkehr auf dem alten Flughafen Schönefeld über die neue Südbahn geleitet. Der künftige Hauptstadtflughafen, der im zweiten Halbjahr 2017 den Betrieb aufnehmen soll, wird Nord- und Südbahn nutzen.
Die gemeinsame Obere Luftfahrtbehörde Berlin-Brandenburg (LuBB) hatte der Flughafengesellschaft im Dezember die Genehmigung für die …

Straßenverkehr: Nächste Woche werden Deutschlands Autos durchgezählt Alle fünf Jahre ermittelt eine große Verkehrszählung, wie belastet die deutschen Autobahnen und Straßen sind. Die Ergebnisse sind extrem wichtig – umso verwunderlicher ist die Zählmethode., aus Die Welt

http://www.welt.de/wirtschaft/article139380094/Naechste-Woche-werden-Deutschlands-Autos-durchgezaehlt.html

#Autobahn ist nicht gleich Autobahn. Da sind extrem belastete Abschnitte wie auf der #A100 in Berlin mit täglich bis zu 186.000 Fahrzeugen. Da ist die Ost-West-Achse der #A2, über die sehr viele schwere Lastwagen donnern.
Und da sind Strecken auf der A 14 in Mecklenburg-Vorpommern mit im Schnitt gerade einmal 7200 Fahrzeugen in 24 Stunden. Wie strapaziert die #Verkehrsadern der Republik sind, wird jetzt im nächsten großen #Belastungs-Check überprüft – mit der nur alle fünf Jahre organisierten „#Straßenverkehrszählung“, die auch die Bundesstraßen und viele Landes- und Kreisstraßen umfasst. Die Daten können für Autofahrer, aber auch für Anwohner wichtig werden.
Nach den Osterferien rücken die Zähler mit ihren orangefarbenen Warnwesten aus, wie die koordinierende Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) erläutert. Von Brücken oder vom Straßenrand heißt es für sie: Jeder vorbeirauschende Wagen bekommt einen Strich in einer Liste.
An stark befahrenen Strecken haben viele auch eine Art Ticker in der Hand und klicken einmal schnell für jeden Pkw. Ungefähr drei Stunden dauert eine Zählschicht mit Dauerblick auf die Straße …

Bus: BVG lässt Fahrgäste in den neuen Gelenkbussen frieren Weil es den Fahrgästen in den neuen Gelenkbussen der BVG zu frostig ist, muss umgerüstet werden. Es ist nicht der einzige Mangel der aus Schweden stammenden Fahrzeuge., aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article139349279/BVG-laesst-Fahrgaeste-in-den-neuen-Gelenkbussen-frieren.html

Es gibt eine Faustregel und sie lautet: In einem #Bus sollte eine #Temperatur von 18 Grad Celsius herrschen. Wer das so entschieden hat, kann die BVG gar nicht mehr genau rekonstruieren, fest steht aber: In den neuen Gelenkbussen der Verkehrsbetriebe ist es zu kalt.

„Letztens stürmte es draußen mächtig, alle Türen standen an den Haltestellen lange offen, und obendrein schaltete sich während der Fahrt regelmäßig ein Frischluftgebläse mit kalter Luft ein“, weiß Bernd Lehmann zu berichten. Der BVG-Kunde aus Reinickendorf fror.
Wie die Berliner Morgenpost erfuhr, ist der BVG das Problem bekannt. Der Sensor in den Modellen #Citywide des schwedischen Herstellers #Scania reagiert offenbar nicht wie gewünscht. Er soll der Temperaturregulierung des Busses mitteilen, wann im Inneren 18 Grad herrschen.
Ist dieser Wert erreicht, schaltet sich die Regulierung automatisch ab. „Doch warme Luft steigt bekanntlich nach oben“, sagt BVG-Sprecherin Petra Reetz. Im unteren Bereich des Busses sei es dann aber kälter als vorgesehen.
Die BVG passt die Software im Bus nun so an, dass die Temperatur auf 22 Grad reguliert wird. So sollen die gewünschten 18 Grad letztendlich erreicht werden, zumindest gefühlt. „Wir müssen den Sensor ein bisschen …

Bahnverkehr: Abenteuer auf Europas Schienen Auf vielen Strecken sind Bahnfahrten über die Grenzen schwierig. Das gilt besonders für Verbindungen zwischen Deutschland und Polen. Protokoll einer quälenden Reise, aus Die Welt

http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article139250664/Abenteuer-auf-Europas-Schienen.html

Im Jahr 2016 ist #Breslau Europäische #Kulturhauptstadt, und Kulturbewusste nehmen den Zug. Daher zunächst eine Bahnsteigdurchsage. In polnischen Bahnhöfen werden nicht die Gleise gezählt, sondern die Bahnsteige. Jeder Bahnsteig („Peron“) hat eine Zahl, und dann hat auf jedem Bahnsteig wiederum jede Seite („Tor“) auch eine Zahl. Wenn also in Poznań Glówny, dem Hauptbahnhof von Posen, für den Intercity nach Breslau die Zahlen 5 und 2 angegeben werden, dann muss man nicht Gleis 52 suchen, sondern zunächst zu Bahnsteig fünf und auf ihm zum dortigen Gleis zwei gehen.
Das habe ich pünktlich geschafft, weil mir in Poznań Glówny ein junger Pole in perfektem Deutsch das System erläuterte. Nicht helfen konnten mir dabei hingegen die Schaffner in dem Zug, der mich von Berlin nach Posen gebracht hatte. Im Berlin-Warszawa-Express ging weder den Zugbegleitern auf deutscher, noch ihren Kollegen auf polnischer Seite der Tipp von den Lippen. Vermutlich waren sie deshalb so wortkarg, weil sie noch nicht einmal wussten, wo denn der Anschlusszug in Posen überhaupt halten würde.
Als ich mich tags darauf nach dem Grund für dieses Informationsdefizit bei der Deutschen Bahn erkundigte, sagte mir ein Sprecher, dass „aufgrund vieler Baumaßnahmen im polnischen Netz dort Baufahrpläne …