Berlin hat einer Umfrage der „Wirtschaftswoche“ zufolge #bundesweit die höchste #Schwarzfahrerquote. Diese lag bei der #BVG im vergangenen Jahr bei sechs Prozent. Auf dem zweiten Platz folgt Duisburg mit 4,3 Prozent.
Im bundesweiten Schnitt verharrte die Schwarzfahrerquote 2015 bei rund 2,6 Prozent – ein gegenüber dem Vorjahr nahezu identischer Wert, wie die „Wirtschaftswoche“ am Freitag berichtete. Dies habe eine Umfrage unter den Verkehrsgesellschaften in den 20 größten Städten ergeben.
Ankunft Flughafen Schönefeld, Brandenburg, Tarifzone C. Na, wenigstens gibt’s hier im Gegensatz zum Dauerprovisorium Tegel eine S-Bahn-Anbindung und man muss sich nicht mit 50 Rollkoffern in einen Bus quetschen.
Doch erst einmal heißt es hier: #Schlangestehen am #Fahrkartenautomaten. Und die hat es in sich, ist oft endlos lang – und damit so ziemlich das erste, was Berlin-Besucher von dieser Stadt sehen.
Keine Kreditkarte? "Ist das euer Ernst?", fragt der Russe
Igor und Vitali kommen aus Russland, sind auf einer Geschäftsreise. Sie lesen ihr Ziel von einer Karte ab, auf Deutsch. Einer buchstabiert, der andere tippt. Ein Fehler, zurück, das dauert. Sie stecken eine Karte in den Schlitz, um zu bezahlen: geht nicht. Erst jetzt sehen sie, dass auf den Automaten mit Filzstift „No Credit Cards“ geschrieben wurde. „Ist das ernst?“, fragt der Russe. Er hatte zuerst gedacht, es seien nur Schmierereien. Nein, das ist eine Information des Verkehrsunternehmens S-Bahn Berlin.
Im Mai kamen mehr als eine Million Menschen am Flughafen Schönefeld an. Täglich nutzen etwa 15.000 den Bahnhof dort. Neun Fahrkartenautomaten gibt es – drei auf dem Bahnsteig, sechs im Tunnel, der vom Flughafen zu den Bahnsteigen führt. Sie stehen jeweils als Paar und so weit auseinander, dass ankommende Touristen sie nicht auf einen Blick sehen. Deshalb drängeln sich alle am …
Hell, barrierefrei und mit viel Platz sowie drei Schaltern speziell für S-Bahn-Kunden:
So präsentiert sich das neue #S-Bahn #Kundenzentrum und DB #Reisezentrum im Bahnhof #Friedrichstraße. „Nachdem die DB zu uns gezogen war, wurde es in den alten Räumlichkeiten eng. Nun befinden sich beide Einrichtungen unter einem großzügigen Dach am Ausgang Georgenstraße“, erklärt Michael Andres, Leiter personalbedienter Verkauf bei der S-Bahn Berlin.
Das gesamte Angebot erhalten Sie auch im neuen Kundenzentrum
Seit 20. Juni stehen den Fahrgästen aller Verkehrsunternehmen – der VBB hat einen, die DB zwei Schalter – das gesamte Sortiment und alle Dienstleistungen zur Verfügung. Ob Ausflugstickets für die Regionalbahn, Einzelfahrschein oder eine Auskunft zum Fahrplan – das Zentrum versteht sich als Anlaufstelle für alle #ÖPNV- Nutzer. „Wer sich für ein Abonnement interessiert, erhält Informationen an den S-Bahn-Schaltern und kann es hier auch gleich abschließen“, empfiehlt Gerd-Peter Willbrandt, Leiter Vertriebsmanagement bei der S-Bahn Berlin.
Geöffnet sind alle Schalter montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr, am Wochenende von 9 bis 18.30 Uhr. Im Eingangsbereich sind die Automaten rund um die Uhr zugänglich.
Zur Eröffnung überreichte S-Bahn-Geschäftsführer Peter Buchner Mitarbeiterin Heidi Eichhorn Blumen.
In vier Wochen startet die schulfreie #Sommerzeit. Gleichzeitig gilt dann auch wieder gute sechs Wochen lang das VBB-#Schülerferienticket. Schülerinnen und Schüler können damit in den #Sommerferien mit allen Bussen und Bahnen in Berlin und im gesamten Land Brandenburg unbegrenzt fahren. Ab sofort kann das VBB-Schülerferienticket im Vorverkauf an den Fahrausweisautomaten auf Bahnhöfen, an vielen personalbedienten Vorverkaufsstellen sowie im Land Brandenburg bei den Busfahrern erworben werden.
Für alle Schülerinnen und Schüler gibt es das VBB-Schülerferienticket zum Preis von 29,90 Euro. Es gilt vom 21. Juli 2016, 0.00 Uhr bis 4. September 2016, 24.00 Uhr für Fahrten im gesamten VBB-Verbundgebiet (Berlin und Land Brandenburg) mit allen Bus- und Bahnlinien, d. h. mit dem Eisenbahn-Regionalverkehr, der S- und U-Bahn, mit Straßenbahn, Bus und Fähre.
Auch in diesem Jahr berechtigt das VBB-Schülerferienticket zu einer einmaligen Hin- und Rückfahrt in den Zügen des Eisenbahn-Regionalverkehrs (2. Wagenklasse) auf den Linien RE2, RE3 oder RE5 auf der Strecke nach/von Wismar, auf der Strecke nach/von Rostock und auf der Strecke nach/von Stralsund innerhalb von sieben aufeinanderfolgenden Kalendertagen.
Achtung: Das Schülerferienticket ist nur in Verbindung mit einem Schülerausweis, dem Schüler-Fahrausweis oder einer Schulbescheinigung für das Schuljahr 2015/2016 bzw. 2016/2017 gültig.
Weitere Informationen und Aktionen rund um das Schülerferienticket gibt es auch unter facebook.com/VBB-Schuelerferienticket.
Die #ODEG – Ostdeutsche Eisenbahn GmbH und die #DB Regio Nordost bieten ab kommenden Sonntag, den 12. Juni 2016 mit dem #STADT-LAND-MEER-TICKET ein gemeinsames, rabattiertes #Aktionsangebot auf den Linien #RE2 (Berlin <> Wismar), #RE3 (Berlin <> Stralsund) und #RE5 (Berlin <> Rostock/Stralsund) an. Die Fahrgäste können das #Ticket für beide Richtungen nutzen, es gilt sowohl von der #Küste nach Berlin, als auch für die Strecken von Berlin in den Norden.
Das STADT-LAND-MEER-TICKET kostet nur 27 Euro für die einfache Fahrt bzw. 43 Euro für die Hin- und Rückfahrt. Neben dem günstigen Ticketpreis bietet das Angebot einen weiteren ganz besonderen Vorteil: Das Ticket gilt zwei Tage pro Richtung! Somit sind Zwischenstopps nach dem Hop-on Hop-off Prinzip an den vielen schönen ländlichen Stationen auf den oben genannten Linien zwischen Küste und Hauptstadt einfach möglich.
Besondere Highlights für Reisende aus beiden Richtungen sind hier sicherlich die mecklenburgische Landeshauptstadt Schwerin mit ihrem imposanten Schloss, oder auch Waren an Deutschlands größtem Binnensee, der schönen Müritz.
Für den Antritt der Rückfahrt können sich die Fahrgäste dann sogar einen ganzen Monat nach dem Antrittsdatum der Hinfahrt Zeit lassen. Mehr Freiheit geht nicht. Und: weil Kinder und Enkel bis einschließlich 14 Jahren kostenlos mitfahren, ist das Angebot perfekt für einen Familienurlaub!
„Berlin liegt am Meer! Wismar, Rostock und Stralsund sind aus Berlin ohne Umstieg in nur drei Stunden durch unsere täglichen Verbindungen erreichbar. Aber auch die herrliche Landschaft zwischen Küste und Hauptstadt lädt zum Verweilen ein. Durch die Zwischenstopp-Option unseres neuen Ticketangebotes kann die Region noch einfacher erkundet werden. Weiterhin haben natürlich auch die Menschen aus dem Norden Mecklenburg-Vorpommerns einen Grund mehr Berlin zu besuchen, denn einfacher und flexibler kann man sich zwischen beiden Orten nicht bewegen. Wir freuen uns, unseren Fahrgästen diesen neuen und besonderen Service anbieten zu können. Sowohl die Stadt, als auch das Land und das Meer sind auf schnellstem und mühelosestem Wege gemeinsam erreichbar“, unterstreicht Arnulf Schuchmann, Geschäftsführer und Sprecher der ODEG, die Besonderheiten des Aktion-Angebotes.
Renado Kropp, Leiter Marketing bei DB Regio Nordost, ergänzt: "Auch wir freuen uns, bei den durchgehenden länderüberschreitenden Verkehren mit einem gezielt auf diesen Markt ausgerichteten Tarifangebot bei unseren Kunden zu punkten. Ohne zeitliche Einschränkungen kann jedermann flexibel alle Züge der drei RE-Linien nutzen. Familien reisen dabei besonders günstig, da sogenannte Familienkinder bis 14 Jahre mit Ihren Großeltern bzw. Eltern kostenlos mitfahren können."
Erhältlich ist das Ticket online auf bahn.de, über die Reiseauskunft, an Fahrausweisautomaten und in Reisezentren sowie beim Kundenbetreuer im Zug für nur 2 Euro Aufschlag.
Die südwestpolnische Metropole Breslau (#Wrocław) ist im Jahr 2016 europäische Kulturhauptstadt. Die Stadt präsentiert sich mit zahlreichen Konzerten, Kunstaktionen, Konferenzen und weiteren vielfältigen Veranstaltungen. Für Besucherinnen und Besucher aus Berlin und Brandenburg besteht mit dem neu eingerichteten Kulturzug nun eine bequeme, direkte und umweltfreundliche Schienenverbindung. Der Kulturzug fährt ab 30. April bis in den September jeweils an den Wochenenden zwischen Berlin und Breslau. Der Fahrpreis beträgt für eine einfache Fahrt 19.- Euro (Hin- und Rückfahrt 38.- Euro). Die Fahrpläne für den Kulturzug sind online in der Fahrinfo unter VBB.de und Bahn.de und in der VBB-App Bus&Bahn für Smartphones abrufbar.
Der erste direkt verkehrende Kulturzug von Berlin nach Breslau wurde am Morgen am Bahnhof Berlin Ostkreuz feierlich verabschiedet. Der Botschafter der Republik Polen, S.E. Jerzy Józef Margański, Brandenburgs Verkehrsministerin Kathrin Schneider, Berlins Verkehrssenator Andreas Geisel, Staatssekretärin Hella Dunger-Löper, Europabeauftragte des Landes Berlin, VBB-Geschäftsführerin Susanne Henckel, DB-Konzernbevollmächtigter Alexander Kaczmarek und Dr. Volker Hassemer von der Stiftung Zukunft Berlin begrüßten die Einrichtung des Kulturzugs als weiteren Schritt zur Verbesserung der Bahnverbindungen zwischen Deutschland und Polen. Grenzüberschreitende, attraktive und verlässliche Bahnverbindungen sind für die Entwicklung im gemeinsamen Europa unabdingbar. Der Entwurf des Bundesverkehrswegeplans berücksichtigt diese wichtigen Fernverkehrsverbindungen bisher nicht ausreichend.
Viereinhalb Stunden Fahrzeit
Der Kulturzug startet jeden Samstag und Sonntag und zusätzlich am 5. Mai (Himmelfahrt) und 16. Mai (Pfingstmontag) morgens in Berlin-Lichtenberg und trifft gegen 13 Uhr in Breslau ein. Am Samstagabend und Sonntagnachmittag fährt der Kulturzug ab Breslau wieder zurück in Richtung Berlin. Eingesetzt werden die Triebwagen der Baureihe 628, die sowohl in Deutschland als auch in Polen zugelassen sind. In Deutschland ist die DB Regio AG der Vertragsführer, in Polen die Koleje Dolnośląskie S.A. (Niederschlesische Eisenbahn).
Kultur an Bord
Im Austausch mit den polnischen Partnern wird es während der Fahrt des Kulturzugs wechselnde Kulturangebote geben. Von April bis September werden Lesungen und Gespräche mit verschiedenen Autoren stattfinden, die sich mit den Beziehungen zwischen Breslau und Berlin auseinandersetzen. Reisende kommen ins Gespräch, erinnern sich und tauschen sich aus. „Reisezeit ist auch Lesezeit“ – deshalb wird der Kulturzug von einer mobilen Bibliothek begleitet. Reisende können sich auf der Fahrt durch die Ausleihe von Breslau-Krimis, Büchern, die sich mit der Geschichte der europäischen Nachbarn beschäftigen, bis hin zu Stadtführern einstimmen und die Zeit vertreiben. Wer reist schon gerne alleine? Im Kulturzug reisen die Gäste immer in bester Gesellschaft. Es sind berühmte Persönlichkeiten – darunter zahlreiche Nobelpreisträger – die sie auf Plakaten und Kopfstützenbezügen entdecken. Hans Poelzig, August Borsig, Clara Immerwahr oder Jerzy Grotowski sind dabei und verweisen gleichzeitig auf die Ausstellung, „Breslau/Wrocław. Gesichter einer Stadt. Oblicza miasta“, die ab Sommer in Berlin und anschließend in Breslau zu sehen sein wird.
#Einzelfahrt 19 Euro – gültig auch für Busse und Bahnen in Breslau
Der #Fahrpreis beträgt für eine einfache Fahrt 19.- Euro (Hin- und Rückfahrt 38.- Euro). Das Ticket kann bei den Verkaufsstellen der DB und der Koleje Dolnośląskie (Niederschlesische Eisenbahn), an den Automaten der DB oder im Internet auf https://www.dbregio-shop.de/erworben werden. Auch der Ticketkauf bei den Zugbegleitern im Zug ist möglich. Kinder bis ein schließlich 5 Jahren können unentgeltlich mitfahren. Die Mitnahme von Fahrrädern ist nicht möglich. Die eingesetzten Fahrzeuge sind leider nicht barrierefrei. Sitzplätze können ab einer Gruppengröße von 20 Personen über den Kundendialog DB Regio Nordost mindestens 5 Arbeitstage im voraus per Mail unter grus.nordost@deutschebahn.com reserviert werden. Die Fahrkarten für den Kulturzug werden zusätzlich auch bei den Bussen und Straßenbahnen der MPK Wrocław im Breslauer Stadtverkehr als Tageskarte anerkannt. Tickets nach Breslau gelten an dem jeweiligen Wochenende der Nutzung (bis Sonntag 24:00 Uhr). Tickets nach Berlin gelten am Tag der Abfahrt ganztägig.
Breslau-Berlin 2016. Europäische Nachbarn
Im Jahr 2016 wird auch das 25-jährige Jubiläum des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags und der Städtepartnerschaft zwischen Berlin und Warschau gefeiert. Die Stiftung Zukunft Berlin hat dies zum Anlass genommen, gemeinsam mit der Kulturhauptstadt Breslau und vielen Partnern aus Kultur, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Sport auf die Beziehungen der beiden Städte aufmerksam zu machen. Die Initiative Breslau-Berlin 2016. Europäische Nachbarn lädt ein zu der interaktiven Installation LUNETA, den In Between Festivals, Ausstellungen, Clubnächten, Konzerten, Filmen und vielem mehr. Der Kulturzug ist ein zentraler Bestandteil des Programms.
Wegen #Umbauarbeiten für die Umgestaltung des gesamten Bahnhofs #Zoologischer Garten zieht das DB #Reisezentrum am 29. April in einen #Container um. Diesen finden Sie auf der Höhe des Fahrradverleihs in der Nähe der Bundespolizeiwache Zoo. Dort haben Sie weiterhin die Möglichkeit Fahrkarten zu kaufen und sich zu informieren.
Ausschließlich Anliegen zum #Abonnement können nicht mehr direkt an diesem Bahnhof bearbeitet werden, da das #Kundenzentrum der #S-Bahn wegen der Umbaumaßnahmen geschlossen wird. Für Fragen bezüglich eines Abonnements wenden Sie sich gern an unsere Kundenzentren zum Beispiel Berlin Hauptbahnhof oder Friedrichstraße oder Alexanderplatz.
Umbauarbeiten am Bahnhof Zoologischer Garten bis voraussichtlich 2018
Die Neugestaltung des Bahnhofs betrifft vor allem das Empfangsgebäude. Im Gegensatz zu den alten, voneinander getrennten Hallen soll mit der Umgestaltung des Bahnhofsgebäudes eine offene Atmosphäre durch die Verbindung von großflächigen Räumen entstehen. Die Arbeiten werden voraussichtlich 2018 abgeschlossen sein.
Die Berliner Verkehrsbetriebe sanieren seit dem vergangenen Jahr umfangreich
den #U-Bahnhof Rathaus #Steglitz. Damit die Arbeiten immer weiter voran
schreiten können, ist es notwendig, dass das dort befindliche #Kundenzentrum
und die #Musikgenehmigungsstelle für den Zeitraum der Sanierung umziehen.
Somit können Musikgenehmigungen letztmalig am morgigen Mittwoch, den
13. April 2016, in Steglitz beantragt werden.
Ab dem 20. April 2016 wird die Musikgenehmigungsstelle in die Verkaufsstelle
im #U-Bahnhof #Leopoldplatz ziehen und dort einen Schalter besetzen. Die Genehmigungsstelle
befindet sich auf der #Bahnsteigebene#U6 in Richtung Alt-
Mariendorf. Die Öffnungszeiten bleiben unverändert. Genehmigungen werden
mittwochs von 7:00 bis 11:00 Uhr ausgestellt.
Kunden erhalten ab dem 20. April 2016 den gewohnten Service und #Fahrausweise
im #Einkaufszentrum „#Das Schloss“, im 1. OG auf der linken Seite.
(Haupteingang Schloßstraße) Die Öffnungszeiten sind von 8:30 bis 20:00 Uhr
(Montag bis Sonnabend).
Nach Fertigstellung der Sanierungsarbeiten zieht die Musikgenehmigungsstelle
wieder zurück nach Steglitz in das dort neu eröffnete Kundenzentrum.
Am 14. April 2014 startete der erste #IRE Berlin–Hamburg in Richtung Hansestadt #Hamburg. In den letzten zwei Jahren stieg die Nachfrage nach der günstigen Zugverbindung zwischen den beiden Metropolen stetig an. Jetzt ist es an der Zeit für ein kleines Dankeschön.
Am Donnerstag, 14. April 2016, dem zweiten Geburtstag des IRE Berlin–Hamburg kann jeder Fahrgast mit einem gültigen #Ticket eine weitere Person #gratis mitnehmen.
Die Tickets können wie gewohnt an den bekannten Verkaufsstellen der Bahn erworben werden. Der Mitfahrer sollte die gesamte Strecke vom Ticketinhaber begleitet werden.
Diese Aktion gilt nur am Donnerstag, 14. April 2016.
Details zur Aktion, den Tickets und den vier täglichen Verbindungen gibt es unter: bahn.de/berlin-hamburg.
Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Schriftliche Anfrage wie folgt:
Die Schriftliche Anfrage betrifft Sachverhalte, die der Senat nicht aus eigener Zuständigkeit und Kenntnis be-antworten kann. Er ist gleichwohl bemüht, Ihnen eine Antwort auf Ihre Frage zukommen zu lassen und hat daher die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und die S-Bahn Berlin um Stellungnahmen gebeten, die von dort in eigener Verantwortung erstellt und dem Senat übermittelt wurden. Sie werden nachfolgend entsprechend gekenn-zeichnet wiedergegeben.
Frage 1: Inwiefern hat der Senat Kenntnis darüber, dass in den öffentlichen Verkehrsmitteln in der Stadt, nicht autorisierte Fahrkartenkontrolleure, im Namen der Berliner Verkehrsbetriebe unberechtigter Weise ein er-höhtes Beförderungsendgelt von „#Schwarzfahrern“ kas-sieren und wenn ja, wie viele Fälle sind dem Senat be-kannt?
Antwort zu 1: Die BVG hat hierzu übermittelt:
„In den letzten zehn Jahren wurde in unregelmäßigen Abständen in der Presse über ´Falsche Kontrollen´ berich-tet. Der BVG AöR sind solche Fälle durch Polizei und Strafverfolgungsbehörden nicht gemeldet worden.“
Die S-Bahn Berlin hat hierzu übermittelt:
„Der S-Bahn liegt diesbezüglich nur ein Fall vor, wo ein geistig verwirrter Mann durch die Fahrausweiskon-trolleure und die Bundespolizei festgestellt worden ist.“
Frage 2: Welche Maßnahmen wird der Senat ergrei-fen, um solche Fälle in der Zukunft möglichst zu vermei-den?
Antwort zu 2: Die BVG hat hierzu übermittelt:
„Die BVG AöR weist ihre Fahrgäste darauf hin, dass #Fahrausweisprüfer sich grundsätzlich mit einem #Berechtigungsausweis im Checkkartenformat legitimieren müs-sen. Auf diesem Berechtigungsausweis werden ein Licht-bild, eine Dienstausweisnummer und die Gültigkeit (von/bis) ausgewiesen. Berechtigungsausweise des im Auftrag der BVG AöR tätigen Dienstleisters, tragen zu-sätzlich den Aufdruck ´Im Auftrag der BVG´.
Weiterhin erhält der Fahrgast für jede geleistete Zah-lung eine Quittung die ihn zur Beendigung der Fahrt im gleichen Verkehrsmittel (ohne Umsteigen) berechtigt.
Die BVG AöR bittet ihre Fahrgäste, im Falle eines Verdachts von ´Falschen Kontrolleuren´ im U-Bahn-bereich die nächste Notrufsäule aufzusuchen und den Vorfall zu melden. In der Tram oder im Bus bittet die BVG, dem Fahrer Bescheid zu geben. Weiterhin ist die Polizei hinzuzuziehen und Anzeige zu erstatten.“
Die S-Bahn Berlin hat hierzu übermittelt:
„Das eingesetzte Kontroll- und Sicherheitspersonal wurde erneut sensibilisiert.“
Frage 3: Wie viele Schwarzfahrer wurden im Jahr 2015 in den öffentlichen Verkehrsmitteln in Berlin festge-stellt und wie hoch war die Einnahme aus dadurch resul-tierenden Busgeldern?
Antwort zu 3: Die BVG hat hierzu übermittelt:
„Die BVG hat 2015 bei Fahrscheinkontrollen rund 327 Tsd. Fahrgäste ohne gültigen Fahrschein angetroffen. Die Einnahmen daraus beliefen sich auf rund 7,2 Mio. EUR.“
Die S-Bahn Berlin hat hierzu übermittelt:
„Bei der S-Bahn wurden im Jahr 2015 insgesamt 340.058 Fahrgäste ohne einen gültigen Fahrausweis fest-gestellt und insgesamt ca. 6,8 Mio. Euro aus dem Inkas-sounternehmen erlöst.“
Frage 4: Wie hoch schätzt der Senat die Dunkelziffer an unentdeckten Schwarzfahrern bei BVG und S-Bahn Berlin im Jahr 2015 ein?
Antwort zu 4: Die BVG hat hierzu übermittelt:
„Da Fahrausweiskontrollen nur Stichproben darstel-len, lassen sich dazu keine adäquaten Hochrechnungen vornehmen.“
Die S-Bahn Berlin hat hierzu übermittelt:
„Dazu liegen der S-Bahn keine statistischen Erhebun-gen bzw. Kalkulationen vor.“
Frage 5: Gibt es ein Konzept des Senats, eine geänder-te Form der Kontrolle von Fahrscheinen in Berlin zu etablieren, um die Entdeckung von Schwarzfahrern noch effizienter zu gestalten, beispielsweise in Form von Ein-lasskontrollen an Bahnhöfen, die nur ein Betreten mit gültigem Fahrschein ermöglichen?
Antwort zu 5: Die BVG hat hierzu übermittelt:
„Die BVG AöR plant keine Änderungen an der beste-henden Kontrollpraxis.“
Die S-Bahn Berlin hat hierzu übermittelt:
„Ein Bahnsteigsperren-System hat aus Sicht der S-Bahn in Berlin mehr Nach- als Vorteile. Ein offenes Sys-tem ist in jedem Fall deutlich kundenfreundlicher, da der Zu- und Abgang jederzeit problemlos möglich ist. Neben den hohen Investitions- bzw. Wartungskosten gibt es auch andere negative Einflüsse. So werden z.B. Kundenströme verlangsamt oder Bahnsteigräumungen im Gefahrenfall verzögert, größere Gepäckstücke oder Kinderwagen sind nur mit Schwierigkeiten durch die Sperre zu transportie-ren, kurzfristige Bahnsteig- oder Gleiswechsel sind nur schwer bzw. kaum möglich, da Fahrausweise bereits entwertet wurden. Es muss zusätzliches Personal bei technischen Störungen oder Kontrollen vorgehalten wer-den. Ein Vorteil besteht selbstverständlich in der höheren Kontrollquote. Eine Kundenakzeptanz ist vor diesem Hintergrund aber eher fraglich. Die S-Bahn Berlin opti-miert daher auch weiterhin regelmäßig ihr Kontrollkon-zept und passt dies an die aktuellen Gegebenheiten an. Zudem werden in Abstimmung mit der BVG in unregel-mäßigen Abständen Schwerpunktkontrollen durchge-führt.“
Berlin, den 05. April 2016
In Vertretung
R. L ü s c h e r
…………………………..
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
(Eingang beim Abgeordnetenhaus am 06. Apr. 2016)