Straßenverkehr: Infos zu Bauarbeiten – Kritik an vierspurigem Ausbau der A24 aus rbb24.de

https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2018/06/infoveranstaltung-ausbau-a24-kremmen-neuruppin.html

Die #Havelland-Autobahn GmbH hat am Mittwochabend über den weiteren Ausbau der #A24 zwischen #Kremmen und #Neuruppin informiert. Geplant ist, dass der komplette Abschnitt über 30 Kilometer erneuert wird.

Dazu werde derzeit der Seitenstreifen in Richtung Hamburg verbreitet, wie der technische Geschäftsführer Thomas Stütze erklärte. Anschließend sollen alle vier Spuren über die breitere Fahrbahn geführt werden, um die Straßendecke in Richtung Berlin innerhalb eines Jahres zu erneuern. Erste Bauarbeiten laufen schon jetzt kurz hinter Kremmen Richtung Hamburg. Dort wird derzeit bei Tempo 60 die Fahrbahn verbreitert.

Feuerwehren arbeiten an Konzepten für Rettungsfälle

Beim Informationsabend zur A24 über die Bauabschnitte zwischen Kremmen und Neuruppin wurde auch über die Rettung bei möglichen Unfällen gesprochen. Die geplante Dauerbaustelle auf der A24 zwischen Kremmen und Neuruppin werde zur Herausforderung für die Rettungskräfte, wie der stellvertretende Kreisbrandmeister von Ostprignitz-Ruppin, Olaf Lehmann, sagte. Laut Lehmann werden derzeit bis zum Ende dieser Woche Konzepte für die Feuerwehren erarbeitet, wie sie sich in Unfallsituationen verhalten können.
Es wird langsamer und dauert länger

Kritik an den Plänen äußerte der Landrat von Ostprignitz-Ruppin, Ralf Reinhardt (SPD). Er bemängelte, dass auf den sechsspurigen …

Straßenverkehr: Welche Autos fährt der Berliner Senat II, aus Senat

www.berlin.de

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Schriftliche Anfrage wie folgt:

 

  1. Welche #Dienstwagen fahren die Mitglieder des Senates und ihre Staatssekretär*innen bzw. ha- ben sie in Bestellung gegeben? (Bitte einzeln auflisten nach Person, Auto und Abgaswert)

 

Zu 1.:

Die gewünschten Angaben können der beigefügten Übersicht entnommen werden.

 

  1. Aus welchen Gründen befinden sich noch immer Diesel- und Benzin-Autos in der Liste, aus der die Dienstwagen bestellt werden können, wo doch gerade bei deutschen Dieselautos eine Überschreitung von im Schnitt 40% der angegebenen Emissionen im realen Fahrbetrieb nach- gewiesen wurde?

 

  1. Wie begründet der Senat die Einzelfälle, in denen ein Diesel- und Benzin-Auto bestellt wurde? (Bitte einzeln begründen.)

 

  1. Ist das Problem, dass keine Fahrzeuge angeboten werden, die die Anforderungen hinsichtlich Fahrzeuggröße und Arbeitsschutz für einen personengebundenen Fuhrpark erfüllen, mittlerweile behoben? Wenn nein, wie wirkt der Senat darauf hin, entsprechende Fahrzeuge zukünftig beschaf- fen zu können?

 

Zu 2. bis 4.:

Die Modell-Liste für die Auswahl von Leasingfahrzeugen für personengebundene Fahrzeuge wird derzeit von der Senatsverwaltung für Inneres und Sport unter Betei- ligung der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz erneut überarbei- tet, damit alle zur Auswahl angebotenen Fahrzeuge auch den neuesten Vorschriften und geltenden Normen auch bei den Emissionen entsprechen. Leider hat sich das für den Betrieb als personengebundenes und in der Regel durch eine Fahrkraft geführ- tes Fahrzeug geeignete Angebot bei den Elektro- und Hybridfahrzeugen insgesamt aktuell nicht verbessert. Zudem gibt es aktuell Lieferschwierigkeiten wegen der her- stellerseitigen Umstellung auf den neuen Abgastest nach WLTP (Worldwide Harmo- nized Light Vehicles Test Procedure). Dieser ab September für alle neuen Fahrzeuge vorgeschriebene Test soll zu realistischeren Verbrauchswerten auf dem Prüfstand führen. So ist beispielsweise das Elektrohybridfahrzeug VW Passat als zweithäufigs-

 

tes im Fuhrpark verwendetes Modell nicht vor 2019 lieferbar. Es wird daher versucht, die bestehenden Leasingverträge bei diesem Modell entsprechend zu verlängern. Um zusätzliche Elektro(hybrid)fahrzeuge nutzen zu können, sollen angesichts der derzeitigen Marktlage hier zunehmend ausländische Marken geprüft und soweit mög- lich in das Portfolio aufgenommen werden. Dieselfahrzeuge werden nicht mehr in das Portfolio aufgenommen. Aufgrund der Bemühungen des Senats konnte innerhalb noch nicht einmal eines Jahres der Anteil der Elektrohybriden an der Gesamtzahl der personengebundenen Fahrzeuge von Senat sowie Staatssekretärinnen und Staats- sekretären von 8,6 % auf 30,6 % gesteigert und der Anteil der Dieselfahrzeuge von 88,6 % auf 13,9 % gesenkt werden.

 

  1. Kann der Senat mittlerweile absehen, bis wann die vollständige Dekarbonisierung des Berliner Fuhrparks möglich ist?

 

Zu 5.:

Nach den Richtlinien der Regierungspolitik wird der Fuhrpark des Landes sowie der Betriebe und Unternehmen mit Mehrheitsbeteiligung des Landes sukzessive auf emissionsarme Fahrzeuge umgestellt. Eine vollständige Dekarbonisierung des Berli- ner Fuhrparks setzt weiterhin ein quantitativ und qualitativ ausreichendes Hersteller- angebot voraus. Wann dies der Fall sein wird, kann der Senat derzeit nicht absehen.

 

  1. Welche Weiterentwicklungen gab es hinsichtlich der Planung der eigenen Ladesäulen seit der Beantwortung der Anfrage 18/11674?

 

Zu 6.:

Die gewünschten Angaben können der nachfolgenden Übersicht entnommen wer- den.

 

Senatskanzlei / Senatsverwaltung für:

Angaben:

Senatskanzlei

Die Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) ist mit der Errichtung einer Ladesäule im Innenbereich des Berliner Rathauses beauftragt worden.

Bildung, Jugend und Familie

Mit BIM wurde bereits verabredet, dass im Be- darfsfall die Errichtung der entsprechenden La- destation(en) in unmittelbarer Nähe der Fahr- zeugstellplätze beauftragt wird. Voraussetzung dazu ist die genaue Kenntnis der erforderlichen Anschlusswerte um das passende Fabrikat mit der notwendigen Leistungsfähigkeit benennen zu können. Die Nutzung dieser Ladestationen wird ausschließlich den Dienstfahrzeugen vorbehalten sein.

Finanzen

Nach erfolgter Installation von 5 Schnellladestati- onen im Jahr 2017 gibt es derzeit keine geplan- ten Weiterentwicklungen.

Gesundheit, Pflege und Gleichstellung

Fehlanzeige

Inneres und Sport

Die SenInnDS als Mieterin des Alten Stadthau- ses stimmt sich aktuell mit der Vermieterin BIM und dem LDA (Landesdenkmalamt) zur Installa- tion von Ladesäulen im Dienstgebäude ab. Eine Stromversorgung für Ladesäulen hat die BIM im Auftrag der SenInnDS bereits installiert. Beim Fuhrpark Berlin im Landesverwaltungsamt (LVwA) stehen am aktuellen Standort in der Bel- ziger Straße 9 Ladeplätze für Elektrofahrzeuge zur Verfügung. Am neuen Standort Tegeler Weg

 

 

 

(voraussichtlich ab Mitte Juli 2018) werden es 25 Ladeplätze sein.

Integration, Arbeit und Soziales

Für das Dienstgebäude Oranienstraße 106 (also für beide ansässigen Senatsverwaltungen) er- stellt die BIM momentan ein Konzept zur Bereit- stellung von Ladesäulen. Eine zeitliche Fixierung gibt es diesbezüglich noch nicht.

Justiz,  Verbraucherschutz  und  Antidiskriminie- rung

Die SenJustVA hat die BIM gebeten bzw. beauf- tragt, eine Planung für die Installation einer La- desäule auf der Senatsliegenschaft Salzburger Str. 21-25 zu erstellen. Die Ladesäule soll aus- schließlich von den Fahrern der Dienstwagen der Hausleitung genutzt werden können. Das Vorha- ben befindet sich im Anfangsstadium. Mit einer Fertigstellung in 2018 wird gerechnet.

Kultur und Europa

Die SenKultEuropa ist für das Dienstgebäude Brunnenstraße 188-190 mit der BIM zur Erarbei- tung eines Konzepts über die Bereitstellung von Ladesäulen in Gesprächen. Hierbei ist auch die Zusammenarbeit mit der entsprechenden Rah- menvertragsfirma angedacht. Ein konkreter Zeit- plan liegt bisher nicht vor.

Stadtentwicklung und Wohnen

Es befinden sich vier Ladesäulen für Elektroau- tos am Standort „Württembergische Str. 6“ (eine Ladesäule befindet sich im Innenhof und 3 weite- re stehen auf dem zweiten Hof). Da sich das Haus derzeit in der Sanierungsplanung befindet, sind vorerst keine weiteren Ladesäulen geplant.

Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Inzwischen befinden sich 4 Ladesäulen für Elekt- roautos am Standort „Am Köllnischen Park“ mit insgesamt 6 Ladepunkten

Wirtschaft, Energie und Betriebe

In der SenWiEnBe hat sich die Anfang 2017 in- stallierte Ladeinfrastruktur (mit zwei Ladesäulen für insgesamt drei Dienst-Hybrid-Fahrzeuge) bewährt und als ausreichend erwiesen. Eine Nutzung der Ladesäule durch Dienstkräfte kann aufgrund der räumlichen Begebenheiten – es stehen keine weiteren Parkplätze zur Verfügung und die vorhandenen Stellplätze sind für Einsatz- fahrzeuge des LKA freizuhalten – nicht ermöglicht werden. Allerdings befindet sich in unmittelbarer Nähe des Dienstgebäudes eine öffentliche La- destation. Über diese Möglichkeit wurde die ein- zige, innerhalb der letzten 25 Monate entspre- chend nachfragende Dienstkraft informiert. Er- gänzend ist anzumerken, dass seit September 2017 in der SenWiEnBe zwei E-Bikes zur dienst- lichen Nutzung zur Verfügung stehen.

 

Berlin, den 7. Juni 2018 In Vertretung

 

 

Sabine Smentek

Senatsverwaltung für Inneres und Sport

 

LVwA – LS 2 –                                                  Personengebundene   Fahrdienstleistungen

für Senatsmitglieder und Staatssekretärinnen und Staatssekretäre

 

Stand: 30. Mai 2018

 

 

 

Nutzungsberechtigte/-r

 

Marke/Typ

 

Kraftstoff

CO2-Wert g/km

Verbrauch l/100 km

Stickoxid g/km

 

Neubestellung

RBm

Hr. Michael Müller

Daimler MB S-Guard

Benzin

270

11,6

0,0200

 

StS WissForsch

Hr. Steffen Krach

Audi A6 Limousine 1.8 TFSI ultra

Benzin

133

5,7

0,0205

 

Bevollm. Bund StS

Fr. Sawsan Chebli

BMW 530i Limousine

Benzin

132

5,8

0,0338

 

StS Verw.-mod.

Hr. Dr. Frank Nägele

BMW 520i Limousine

Benzin

129

5,6

0,0357

 

Chef SKzl StS

Hr. Christian Gaebler

VW Passat GTE 1,4 TSI

Benzin/Hybrid

38

1,7

0,0046

 

SenInnDS Sen

Hr. Andreas Geisel

BMW 730Ld Limousine

Diesel

127

4,8

0,0260

 

SenInnDS StS

Hr. Torsten Akmann

BMW 530i Limousine

Benzin

132

5,8

0,0338

 

SenInnDS StS

Hr. Aleksander Dzembritzki

Audi A6 3.0 TDI quattro (Interimsfahrzeug)

Diesel

unbek.

unbek.

unbek.

 

SenInnDS StS

Fr. Sabine Smentek

VW Passat GTE 1,4 TSI

Benzin/Hybrid

38

1,7

0,0046

 

SenJustVA Sen

Hr. Dr. Dirk Behrendt

BMW 530i Limousine

Benzin

132

5,8

0,0338

 

SenJustVA StS

Fr. Martina Gerlach

Audi A3 Sportback 1.4 TFSI e-tron

Benzin/Hybrid

40

1,8

0,0028

 

SenJustVA StS

Fr. Margit Gottstein

Audi A3 Sportback 1.4 TFSI e-tron

Benzin/Hybrid

40

1,8

0,0028

 

SenFin Sen

Hr. Dr. Ing. Matthias Kollatz-Ahnen

VW Passat GTE 1,4 TSI

Benzin/Hybrid

38

1,7

0,0046

 

SenFin StS

Fr. Dr. Margaretha Sudhof

Audi A6 Limousine 1.8 TFSI ultra

Benzin

133

5,7

0,0205

Audi A6 Limousine 1.8 TFSI (Benzin)

SenFin StS

Hr. Klaus Feiler

BMW 520d Touring

Diesel

119

4,5

0,0131

 

SenGPG Sen

Fr. Dilek Kolat

VW Passat GTE 1,4 TSI

Benzin/Hybrid

38

1,7

0,0046

 

SenGPG StS

Hr. Boris Velter

BMW 530i Limousine

Benzin

132

5,8

0,0322

 

SenGPG StS

Fr. Barbara König

Audi A6 Limousine 1.8 TFSI ultra

Benzin

133

5,7

0,0205

 

SenKultEuropa Sen

Hr. Dr. Klaus Lederer

Audi A6 Limousine 2.0 TDI ultra

Diesel

109

4,2

0,0546

Audi A6 Limousine 1.8 TFSI (Benzin)

SenKultEuropa StS

Hr. Dr. Torsten Wöhlert

Audi A6 Limousine 1.8 TFSI ultra

Benzin

133

5,7

0,0205

 

SenKultEuropa StS

Hr. Gerry Woop

Daimler MB E 350 e Limousine

Benzin/Hybrid

49

2,1

0,0075

 

SenIAS Sen

Fr. Elke Breitenbach

BMW 530i Limousine

Benzin

132

5,8

0,0338

 

SenIAS StS

Hr. Daniel Tietze

Audi A6 Limousine 2.0 TDI quattro

Diesel

128

4,9

0,0401

Audi A6 Limousine 1.8 TFSI (Benzin)

SenIAS StS

Hr. Alexander Fischer

Audi A6 Limousine 1.8 TFSI ultra

Benzin

133

5,7

0,0205

 

SenWiEnBe Sen

Fr. Ramona Pop

Daimler MB E 350 e Limousine

Benzin/Hybrid

49

2,1

0,0075

 

SenWiEnBe StS

Hr. Henner Bunde

Audi A6 Limousine 1.8 TFSI ultra

Benzin

133

5,7

0,0205

 

SenWiEnBe StS

Hr. Christian Rickerts

VW Passat GTE 1,4 TSI

Benzin/Hybrid

40

1,8

0,0046

 

SenUVK Sen

Fr. Regine Günther

VW Passat GTE 1,4 TSI

Benzin/Hybrid

38

1,7

0,0046

 

SenUVK StS

Hr. Jens-Holger Kirchner

Audi A6 Limousine 1.8 TFSI ultra

Benzin

133

5,7

0,0205

 

SenUVK StS

Hr. Stefan Tidow

VW Passat GTE 1,4 TSI

Benzin/Hybrid

38

1,7

0,0046

 

SenStadtWohn Sen

Fr. Katrin Lompscher

BMW 530i Limousine

Benzin

132

5,8

0,0338

 

SenStadtWohn StS

Fr. Regula Lüscher

BMW 530i Limousine

Benzin

132

5,8

0,0322

 

SenStadtWohn StS

Hr. Sebastian Scheel

BMW 530i Touring

Benzin

139

6,1

0,0322

 

SenBildJugFam Sen

Fr. Sandra Scheeres

Audi A6 Limousine 1.8 TFSI ultra

Benzin

133

5,7

0,0205

 

SenBildJugFam StS

Fr. Sigrid Klebba

Audi A6 Limousine 1.8 TFSI ultra

Benzin

133

5,7

0,0205

 

SenBildJugFam StS

Hr. Mark Rackles

BMW 520d Limousine

Diesel

114

4,3

0,0142

 

 

Regionalverkehr + S-Bahn + Straßenverkehr: Bahnverkehr wird umgeleitet Neubau für Pankow-Zubringer auf A114 – Abriss beginnt am Wochenende, aus BZ Berlin

https://www.bz-berlin.de/berlin/pankow/neubau-fuer-pankow-zubringer-auf-a114-abriss-beginnt-am-wochenende

Am kommenden Wochenende (16./17. Juni) wird auf der #A114 zwischen der Anschlussstelle Schönerlinder Straße und dem #Autobahndreieck #Pankow stadtauswärts der erste Teil der bestehenden Außenringbrücke abgerissen.

Da unter der Brücke Gleise der Deutschen Bahn verlaufen, wird der Nah- und #Fernverkehr am Wochenende auf dem Streckenabschnitt von Blankenburg nach Mühlenbeck-Mönchmühle (#S8) unterbrochen bzw. umgeleitet. Informationen zu Ersatzstrecken der Bahn finden Sie unter www.bahn.de bzw. www.s-bahn-berlin.de.

„Der Verkehr auf der A114 wird durch die Abrissarbeiten nicht betroffen sein, da die Fahrstreifen in beide Richtungen bereits auf der stadteinwärts führenden Brückenseite verlaufen. Wir bitten jedoch alle Autofahrer, trotz interessantem #Baustellengeschehen ohne Verzögerungen an der Baustelle vorbeizufahren“, sagt #DEGES-Projektleiter Bernd #Urbank.
Drei große #Autokräne heben die Hauptträger in vier Abschnitten aus

Die Abbrucharbeiten am Wochenende stellen den ersten Höhepunkt im Bauablauf dar. Im Vorfeld wurden bereits der Fahrbahnbelag abgefräst und die Seitenteile abschnittsweise demontiert. Am Wochenende werden mithilfe von drei großen Autokränen die Hauptträger des Brückenüberbaus in vier Abschnitten ausgehoben.

Im weiteren Verlauf des Wochenendes werden die Mittelstützen und Gründungen zwischen den …

Radverkehr: Modellprojekt „CAMPUSbike“ startet am 14. Juni 2018, aus Senat

www.berlin.de

 Am 14. Juni 2018 um 14 Uhr startet der #Campus #Berlin-Buch in Kooperation mit dem Leipziger Start-up nextbike und dem #Helios Klinikum Berlin-Buch feierlich das Modellprojekt „#CAMPUSbike“, ein #Mietradsystem, mit dem die Beschäftigten zwischen Bahnhof Buch und Arbeitsort pendeln können. Insgesamt 50 Mieträder stehen zur Verfügung. Die Nutzung der #Campus-Bikes ist in den ersten 30 Minuten kostenlos. An der Einweihung nimmt auch Vollrad Kuhn (Bü90 / Die Grünen) teil, der Pankower Stadtrat für Stadtentwicklung und Bürgerdienste. „Im energetischen Quartierskonzept für Buch, das seit Ende 2017 erarbeitet wird, kommt einer fahrradfreundlichen Infrastruktur eine wesentliche Rolle zu. Bereits auf der Grundlage des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes für Buch sind Städtebaufördermittel für den Ausbau eines Fahrradhighways zwischen Bahnhof, Klinik- und Wissenschaftscampus vorgesehen. Die Strecke soll im Wesentlichen entlang der früheren Industriebahn führen und komfortables und sicheres Fahren ermöglichen“, so Vollrad Kuhn.

Rückfragen: Pressestelle, Telefon: (030) 90295-2306

Fahrdienst: Mitfahrdienst BlaBlaCar lässt Passagiere auch auf der Route abholen, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/web-wissen/web-technik/article214515991/BlaBlaCar-laesst-Passagiere-auch-auf-der-Route-abholen.html

Berlin. Der #Mitfahrdienst #BlaBlaCar will sein Geschäft dadurch erweitern, dass Passagiere auch entlang der Fahrtroute #mitgenommen werden können.

Der Algorithmus dafür werde seit Januar in Frankreich getestet und solle in drei Wochen auch in Deutschland eingeführt werden, sagte BlaBlaCar-Chef Nicolas Brusson der dpa.

Dem Fahrer werde dabei angezeigt, wie lang der Umweg wäre, um einen potenziellen Passagier #mitzunehmen. In Frankreich seien so zuletzt in einem Monat 100 000 Mitfahrer mitgenommen worden. "Wir glauben, dass Deutschland ein sehr guter Markt dafür ist: Es gibt ein dichtes #Straßennetz und man fährt an vielen Orten vorbei", sagte Brusson.

Der BlaBlaCar-Chef bestätigte, dass die Abschaffung von Barzahlungen in Deutschland vor gut zwei Jahren das Geschäft gebremst hatte. "Wir wussten, dass es in Deutschland eine große Affinität zum Bargeld gibt, wir haben unterschätzt wie stark sie ist." Nachdem die Barzahlung im April wieder eingeführt wurde, habe rund die Hälfte der Fahrer sofort wieder von der Möglichkeit Gebrauch gemacht. "Auch Fahrer, die wir durch den Übergang zu Onlinezahlungen verloren haben, kehren zum Teil zurück."

BlaBlaCar hatte Deutschland 2015 den Konkurrenten #Carpooling mit den Websites #mitfahrzentrale.de und #mitfahrgelegenheit.de übernommen. Die französische Firma hat hierzulande nach Angaben aus dem Frühjahr …

Straßenverkehr: LKW – Maut auf innerstädtischen Bundesstraßen, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Wie hoch schätzt der Senat die zu erwartenden Einnahmen aus der Ausweitung der #LKW-Maut auf
innerstädtischen #Bundesstraßen?
Antwort zu 1:
Gemäß § 11 Abs. 1 #Bundesfernstraßenmautgesetz (#BFStrMG) wird das #Mautaufkommen
vollständig im Bundeshaushalt vereinnahmt. Den Trägern der Straßenbaulast einer
mautpflichtigen Straße oder eines Abschnitts einer mautpflichtigen Straße steht gemäß §
11 Abs. 3 BFStrMG das auf den in ihrer Baulast befindlichen Strecken anfallende
Mautaufkommen nach anteiliger Berücksichtigung der Abzüge der Kosten für das
#Mautsystem, die #Mautkontrollen und die #Mautharmonisierung zu. Die Anteile werden über
den Bundeshaushalt zugewiesen. Die Höhe der Einnahmen aus der Lkw-Maut auf
Bundesstraßen, die sich in der Baulast des Landes Berlin befinden, ist derzeit noch nicht
abschätzbar.
2
Frage 2:
Wie will der Senat verhindern, dass LKW-Fahrer zur Vermeidung der Mautpflicht künftig von den
leistungsfähigen innerstädtischen Bundesstraßen auf weniger leistungsfähigen Stadtstraßen ausweichen
und dadurch sowohl diese Straßen als auch deren Anwohner überlasten?
Antwort zu 2:
In Berlin sind nicht nur Bundesstraßen leistungsfähig. Die „normalen“ Stadtstraßen des
übergeordneten Straßennetzes von Berlin sind zur Nutzung für den Quell- und Zielverkehr
des Wirtschaftsverkehrs geeignet und vorgesehen.
Einen nennenswerten zielgerichteten Ausweichverkehr erwartet die Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz (SenUVK) nicht. Zum 01.07.2018 wird die Mautpflicht
für Lkw ab 7,5 Tonnen auf sämtliche Bundesstraßen ausgedehnt. Bisher galt sie nur auf
Bundesautobahnen. SenUVK wird die Entwicklung hinsichtlich möglicher Verlagerungen
nach dem 01.07.2018 beobachten.
Frage 3:
Warum sind Fahrzeuge der BSR, die immerhin eine Aufgabe der staatlichen Daseinsfürsorge übernehmen,
der Mautpflicht unterworfen?
Antwort zu 3:
Gemäß § 1 Abs. 2 S. 1 Nr. 3 BFStrMG ist keine Maut bei Verwendung von Fahrzeugen,
die ausschließlich für den Straßenunterhaltungs- und Straßenbetriebsdienst einschließlich
Straßenreinigung und Winterdienst genutzt werden, zu entrichten. Fahrzeuge der BSR
werden nicht ausschließlich im Rahmen des Straßenbetriebsdienstes genutzt und sind
daher der Mautpflicht unterworfen.
Frage 4:
Mit welchen Mehrkosten für die BSR rechnet der Senat nach der Ausweitung der LKW-Maut auf
innerstädtischen Bundesstraßen?
Antwort zu 4:
Die BSR hat wie folgt geantwortet:
„Betroffen sind überwiegend die Fahrzeuge der Müllabfuhr. Diese fahren nicht
liniengebunden, sondern mit der Maßgabe, möglichst umweltfreundlich – also kurze Wege
und Kraftstoff sparend – zu fahren. Nach sechs Monaten Praxis lässt sich diese Frage
genauer beantworten. Im Jahr 2017 hat die BSR für die bereits bestehende Mautpflicht auf
der Stadtautobahn rund 170.000 Euro gezahlt.“
Frage 5:
In welchem Umfang werden diese Mehrkosten über die Müllgebühren auf die Berliner umgelegt werden?
3
Antwort zu 5:
Die BSR hat wie folgt geantwortet:
„Die BSR ist gehalten, die entstehenden Kosten für die Abfallentsorgung über die Tarife
der Abfallleistungen zu refinanzieren (Kostendeckungsprinzip). Maßgebliche
Auswirkungen auf die zu refinanzierenden Kosten haben u.a. Personalkosten (> 50 % der
Gesamtkosten) und die Entsorgungskosten. Eventuelle Anstiege in diesen Bereichen, wie
in anderen Bereichen – z.B. Fuhrparkkosten – haben höhere Gesamtkosten zur Folge, die
über die Tarife refinanziert werden müssen.“
Berlin, den 01.06.2018
In Vertretung
Jens-Holger Kirchner
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Straßenverkehr + Straßenbahn: Verkehrslösung Mahlsdorf, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Ist es geplant, den doppelgleisigen #Straßenbahnkörper unter die #Eisenbahnbrücke am #Bahnhof #Mahlsdorf
westbündig anzulegen, um den Umstieg der Fahrgäste von der Straßenbahn zu S- und #Regionalbahnhof zu
erleichtern?
Antwort zu 1:
Hierzu gibt es im Rahmen der Machbarkeitsstudien verschiedene Lösungsansätze. Die
westlich an den Zugängen zu S- und Regionalbahn orientierten Haltestellenlagen von Bus
und Straßenbahn waren seinerseits favorisiert. Inwiefern sich diese Lösung im Rahmen
der Vorplanung weiter verfolgt konkretisieren lässt, wird im weiteren Planungsablauf
durchgearbeitet und überprüft.
Frage 2:
Ist es möglich, die neu zu verlegenden Straßenbahngleise mindestens bis zum nördlich des Bahnhofs
gelegenen Kreisverkehr (Offenbachplatz) zu planen?
Antwort zu 2:
Infrastrukturmaßnahmen sind in verkehrlich und baulich sinnvollen Abschnitten zu planen.
Der S- und Regionalbahnhof Mahlsdorf ist ein zentraler und wichtiger Umsteigepunkt für
Mahlsdorf. Er stellt aus verkehrlicher Sicht somit einen idealen Ausgangspunkt für eine
sinnvolle Abschnittsbildung dar. Im Rahmen einer langfristig geplanten Weiterführung der
Straßenbahn Richtung Norden ist es sinnvoll, in einem nächsten Abschnitt auch den
Jacques-Offenbach-Platz an das Straßenbahnnetz anzuschließen.
2
Frage 3:
Ist es möglich, die geplante Straßenbahnhaltestelle auch zugleich als gemeinsame Haltestelle für die
eingefädelten Buslinien zu nutzen?
Antwort zu 3:
Ein Ziel der geplanten Umgestaltung der ÖPNV-Infrastruktur (Öffentlicher Personen-
Nahverkehr-Infrastruktur) ist es, Umsteigewege möglichst kurz und attraktiv zu gestalten.
Eine zu prüfende Variante wird hierbei eine gemeinsame Nutzung der
Haltestelleninfrastruktur durch Straßenbahn- und Busverkehren sein. Die Planung der
genauen Ausgestaltung der Haltestellenanlage wird in den folgenden Planungsphasen
erfolgen.
Frage 4:
Wie viel Straßenraum steht für die Umsetzung der unterschiedlichen Varianten der Verkehrslösung
Mahlsdorf anhand der Bebauungspläne an folgenden Punkten zur Verfügung:
a. Höhe Hönower Str. 71 und 72,
b. Höhe Hönower Str. 57 und 59,
c. Höhe Hönower Str. 40 und 41,
d. Höhe Hönower Str. 17 und 20,
e. Höhe Hultschiner Damm 350 und 353,
f. entlang des Grundstückes „Straße an der Schule“ der neu zu errichtenden ISS?
Antwort zu 4:
Die bisher frei gehaltenen bzw. zur Verfügung stehenden Straßenraumbreiten betragen
annähernd:
a. 20 m,
b. größer gleich 24 m (zukünftiger Einmündungsbereich Pestalozzistraße),
c. 15 m,
d. 18,50 m,
e. 15 m,
f. 22 bis 23 m.
Entlang der Ostseite der Hönower Straße südlich des Wilhelmsmühlenweges und der
Ostseite des Hultschiner Dammes südlich der B1/B5 sind keine Bebauungspläne (BPläne)
festgesetzt, hier ist der Bestand (Flurstücks- bzw. Vorgartengrenze) berücksichtigt
worden.
Frage 5.:
Welche Mindestbreite (in Metern) sollten im Straßenraum von Hauptverkehrsstraßen vorgehalten werden für
a. Fußweg beidseitig,
b. Radweg oder Radstreifen beidseitig,
c. zweigleisigen Straßenbahnkörper,
d. jeweils eine MIV-Richtungsfahrbahn?
3
Antwort zu 5:
Gemäß Ausführungsvorschriften des Berliner Straßengesetzes bzw. zur Zeit noch gültigen
Regelplänen der Verkehrslenkung Berlin sowie der Bahn- und Betriebsordnung
Straßenbahn bzw. Bahnbetriebskonzept Straßenbahn sind folgende Mindestbreiten an
Hauptverkehrsstraßen gültig:
Fußweg 2,50 m
Radweg 1,00 m
Radfahrstreifen 1,50 m
Zweigleisiger Straßenbahnkörper
(abmarkiert in Fahrbahnlage) 6,40 m
Fahrspur 3,25 m
Hinzu kommen Sicherheits- und Abstandsmaße, Seitenstreifen, Baumstandorte,
Zuschläge für die Breite des abmarkierten Gleiskörpers für die Straßenbahn bei
Bogenfahrt oder Mitbenutzung durch den Linienbusverkehr sowie zusätzliche Breiten für
Beschilderung, Abspannmasten, Haltestellenbereiche u. s. w. Für den Bereich der
Radwege werden größere Maße als die Mindesbreite angestrebt.
Frage 6.:
Beabsichtigt der Senat als künftiger Straßenbaulastträger, im Vorgriff auf die Verkehrslösung Mahlsdorf die
Erschließung der neuen ISS im Rahmen der Schulwegesicherung zu realisieren?
Antwort zu 6:
Nein. Die Sicherung der verkehrlichen Erschließung des neuen Schulstandortes liegt
grundsätzlich in der Zuständigkeit des Bezirksamtes Marzahn-Hellersdorf, da die
Realisierung des Schulstandortes nunmehr deutlich vor der Inbetriebnahme des Neubaus
der Straße An der Schule als übergeordnete Straßenverbindung liegt.
Frage 7.:
Wie hoch sind die Kosten für eine „provisorische“ Schulerschließung, wenn der Senat nicht selbst in
Vorleistung geht?
Antwort zu 7:
Diese Kosten sind hier nicht bekannt.
Berlin, den 01.06.2018
In Vertretung
Jens-Holger Kirchner
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Radverkehr: Bike-Sharing Uber steigt in Berlin in Elektro-Fahrrad-Markt ein – Quelle: https://www.berliner-zeitung.de

https://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/bike-sharing-uber-steigt-in-berlin-in-elektro-fahrrad-markt-ein-30574908?dmcid=nl_20180606_30574908

#Uber will seine frisch dazugekauften #Elektro-Fahrräder demnächst auch in Berlin auf die Straßen bringen. Die orangefarbenen #E-Bikes von #Jump sollen bis Ende des Sommers in der Hauptstadt verfügbar sein, kündigte Uber-Chef Dara #Khosrowshahi am Mittwoch in Berlin an. Uber hatte das Start-up Jump Anfang April übernommen. Es ist Teil der neuen Strategie von Khosrowshahi, verstärkt auch andere Verkehrsmittel als Autos über die #Plattform zu vermitteln.
Auch E-Autos von Uber sollen kommen

Als weitere Neuerung will Uber nach einem Testlauf in München auch in Berlin Fahrten mit Elektrofahrzeugen vermitteln. Der Dienst UberGreen wurde in den vergangenen drei Monaten zunächst mit rund 30 Autos in München getestet. Dort wird der Service mit mehr Elektrowagen ausgebaut.

Die Investitionen seien auch ein Bekenntnis zum Standort Deutschland, unter anderem weil das Land eine zentrale Rolle bei der Mobilität der Zukunft spiele, sagte Khosrowshahi auf der Digitalkonferenz Axel Springer NOAH Berlin. Der Neuanfang in Deutschland solle auch eine Signalwirkung für den Wandel bei Uber selbst haben.

Uber hatte bei seiner aggressiven globalen Expansion zunächst auch in Europa sein in den USA erfolgreiches Modell eingeführt, bei dem Privatleute in ihren eigenen Autos Fahrgäste befördern. Das sorgte für Konflikte mit Behörden und Taxi-Branche und Uber stellte nach Gerichtsverfahren das Geschäftsmodell in Europa ein. Der Dienst ist in Deutschland derzeit nur als Vermittler von Taxis und Mietwagen mit Chauffeur in Berlin und München aktiv. Khosrowshahi wurde vor dem Berliner Tempodrom von protestierenden Taxi-Fahrern …

Straßenverkehr: Abgeblitzt – Entwicklung und aktueller Stand der mobilen Geschwindigkeitsüberwachung in Berlin, aus Senat

www.berlin.de

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Schriftliche Anfrage wie folgt:

 

  1. wie viele Anlagen zur mobilen #Geschwindigkeitsüberwachung welches konkreten Modells verfügt das Land Berlin (inklusive nachgelagerte Behörden und Einrichtungen)? Wie hat sich der Bestand seit dem 01.01.2000 jährlich entwickelt? Wer betreibt diese Anlagen jeweils?

 

Zu 1.:

Die Polizei Berlin verfügt gegenwärtig über 21 #Radarfahrzeuge, 23 #Videofahrzeuge (ausgestattet mit Geschwindigkeitsmesstechnik zum Nachfahren) und 57 #Handlasermessgeräte. Die Messgeräte werden ausschließlich in der polizeilichen Geschwindigkeitsüberwachung eingesetzt.

 

Messtechnik

Anzahl / Modellbezeichnung

Radarfahrzeuge

10 x  Vitronic Poliscan Speed mobil

 

6 x  Jenoptik Multanova 6F digital

 

5 x  Vitronic Poliscan FM 1

 

Videofahrzeuge

23 x

ProViDa 2000 modular

 

Handlasermessgeräte

49 x

7 x

1 x

Riegl FG 21-P Robot LAVEG LeivTec XV 3

 

Die Bestandsentwicklung ist in der nachfolgenden Übersicht dargestellt:

 

 

Jahr

Radar- fahrzeuge

Handlaser- messgeräte

Nachfahr- messtechnik (erst ab 2009 ausschl.

Videofahrzeuge)

2000

18

19

 

2001

18

21

 

 

2002

18

21

nicht valide recherchierbar

2003

17

21

2004

17

21

2005

17

21

2006

22

68

44

2007

22

63

42

2008

22

61

37

2009

22

62

21

2010

22

62

21

2011

22

62

21

2012

21

61

22

2013

21

61

20

2014

20

61

20

2015

22

61

22

2016

22

61

22

2017

21

56

23

2018

21

57

23

Quelle: Aktenlage PolPräs, PPr St II 4

 

  1. viele Geschwindigkeitsüberschreitungen sind an der jeweiligen Anlage seit dem Jahr 2007 jährlich festgestellt worden?

 

Zu 2.:

Die Anzahl der registrierten Überschreitungen ist in der nachfolgenden Übersicht dargestellt:

 

Jahr

Radarfahrzeuge

Handlasermessgeräte

Nachfahrmesstechnik

2007

727.272

78.116

16.303

2008

476.270

62.159

8.303

2009

534.654

46.799

5.578

2010

520.567

51.879

4.211

2011

660.499

53.925

4.231

2012

704.224

54.332

4.750

2013

609.618

55.687

3.780

2014

599.371

66.595

2.899

2015

538.759

65.420

2.471

2016

540.082

62.628

2.769

2017

464.050

68.512

3.309

Quelle: GÜ-Datenbank, Dir E BVkD VSD 3, mit Erfassungsstand 04.05.2018

 

  1. Jahr 2007 jährlich generiert worden?

 

Zu 3.:

Eine gerätespezifische Auswertung ist für die mobile Überwachungstechnik nicht möglich. Wegen periodisch notwendiger Datenauslagerungen kann eine Gesamtsumme auch nur für das Vorjahr genannt werden. Im Jahr 2017 wurden im Zusammenhang mit Messungen der mobilen Geschwindigkeitsüberwachung insgesamt 9.045.448,18 Euro an Einnahmen aus Verwarnungs- und Bußgeldverfahren erzielt.

 

  1. Welche gegenüber?

 

Zu 4.:

Die Betriebskosten im Jahr 2017 sind der nachfolgenden Übersicht zu entnehmen:

 

Messtechnik

Betriebskosten in Euro

Bemerkungen

Radarfahrzeuge

45.396,65

Instandhaltung und Betriebs-/Kraftstoffe

Videofahrzeuge

38.142,09

Handlasermessgeräte

2.380,50

Reparaturen beim Hersteller

Quelle: ZAMIK SE TL A, Ausgabenübersicht SE TL B jeweils mit Erfassungsstand 30.05.2018

 

Die  Gesamtkosten  für  den  Betrieb  der  mobilen  Geschwindigkeitsüberwachungs- geräte im Jahr 2017 betrugen ca. 85.919 Euro.

 

 

Berlin, den 04. Juni 2018 In Vertretung

 

 

Torsten Akmann

Senatsverwaltung für Inneres und Sport

Straßenverkehr: Abgeblitzt – Entwicklung und aktueller Stand der stationären Geschwindigkeitsüberwachung in Berlin, aus Senat

www.berlin.de

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Schriftliche Anfrage wie folgt:

 

  1. viele Anlagen zur stationären Geschwindigkeitsüberwachung welches konkreten Modells sind in den jeweiligen Berliner Bezirken aktuell wo genau aufgestellt, wie hat sich der Bestand seit dem 01.01.2000 jährlich entwickelt? Wer betreibt diese Anlagen jeweils?

 

Zu 1.:

Die Daten der gegenwärtig insgesamt 19 stationären Geschwindigkeits- überwachungsanlagen (einschl. derjenigen zur kombinierten Rotlicht- und Geschwindigkeitsüberwachung) sind der nachfolgenden Übersicht zu entnehmen:

 

Standort

Bezirk

Hersteller

Scharnweberstraße / Antonienstraße

Reinickendorf

Jenoptik S 330

Hermsdorfer Damm / Waidmannsluster Damm

Reinickendorf

Vitronic PoliScan Red+Speed

Prenzlauer Promenade / Ostseestraße

Pankow

Vitronic PoliScan Red+Speed

Bornholmer Straße / Schönhauser Allee

Pankow

Vitronic PoliScan Red+Speed

Bundesallee / Güntzelstraße

Charlottenburg- Wilmersdorf

Vitronic PoliScan Red+Speed

Bundesallee / Nachodstraße

Charlottenburg- Wilmersdorf

Vitronic PoliScan Red+Speed

Siemensdamm / Nikolaus-Groß-Weg

Charlottenburg- Wilmersdorf

Vitronic PoliScan Red+Speed

Ernst-Reuter-Platz / Otto-Suhr-Allee

Charlottenburg- Wilmersdorf

Vitronic PoliScan FM1

Theodor-Heuss-Platz 2

Charlottenburg- Wilmersdorf

Vitronic PoliScan Red+Speed

Osloer Straße /

Mitte

Vitronic PoliScan

 

 

Koloniestraße

 

Red+Speed

Seestraße 91-93

Mitte

Jenoptik Robot

Reichpietschufer /

George-C.-Marshall-Brücke

Mitte

GATSO GTC-GS11

Großer Stern / Altonaer Straße

Mitte

Vitronic PoliScan Red+Speed

Innsbrucker Platz

Tempelhof- Schöneberg

Vitronic PoliScan Red+Speed

Schildhornstraße 68

Steglitz- Zehlendorf

VDS M5

Hallesches Ufer / Schöneberger Straße

Friedrichshain- Kreuzberg

Vitronic PoliScan Red+Speed

Mehringdamm / Bergmannstraße

Friedrichshain- Kreuzberg

Vitronic PoliScan Red+Speed

BAB A 100 Tunnel Ortsteil Britz

Neukölln

Jenoptik S 330 mit WVZ-Anbindung

Frankfurter Allee 169

Lichtenberg

Jenoptik Robot

 

Sämtliche Anlagen werden von der Polizei Berlin betrieben.

 

Die Bestandsentwicklung ist in der nachfolgenden Übersicht dargestellt:

Jahr

Anlagenbestand

2000 – 2003

nicht valide recherchierbar

2004

1

2005

1

2006

4

2007

4

2008

4

2009

4

2010

5

2011

6

2012

9

2013

12

2014

14

2015

14

2016

17

2017

18

2018

19

Quelle: Aktenlage PolPräs, PPr St II 4

 

  1. viele Geschwindigkeitsüberschreitungen sind an der jeweiligen Anlage seit dem Jahr 2007 jährlich festgestellt worden?

 

Zu 2.:

Die Anzahl der registrierten Überschreitungen ist der nachfolgenden Übersicht zu entnehmen (jeweils beginnend mit dem Jahr der ersten Feststellungszahlen):

 

Standort / Jahr

Überschreitungen

Scharnweberstraße / Antonienstraße

 

 

2007

15.450

2008

10.692

2009

8.666

2010

7.366

2011

6.517

2012

5.286

2013

4.641

2014

3.106

2015

4.101

2016

3.500

2017

3.143

Hermsdorfer Damm / Waidmannsluster Damm

2014

4.266

2015

2.278

2016

1.690

2017

1.317

Prenzlauer Promenade / Ostseestraße

2016

474

2017

2.409

Bornholmer Straße / Schönhauser Allee

2013

1.222

2014

3.334

2015

6.304

2016

7.948

2017

8.179

Bundesallee / Güntzelstraße

2011

9.382

2012

29.778

2013

19.361

2014

10.346

2015

10.878

2016

11.254

2017

10.459

Bundesallee / Nachodstraße

2014

4.706

2015

775

2016

2.608

2017

2.880

Siemensdamm / Nikolaus-Groß-Weg

2013

9.344

2014

62.622

2015

44.124

2016

31.290

2017

23.355

 

 

Ernst-Reuter-Platz / Otto-Suhr-Allee

(Inbetriebnahme 2018)

0

Theodor-Heuss-Platz 2

(hier werden fast ausschließlich Rotlichtverstöße registriert)

2016

1

2017

0

Osloer Straße / Koloniestraße

2016

4.098

2017

20.123

Seestraße 91-93

2007

80.819

2008

42.254

2009

30.432

2010

23.521

2011

27.668

2012

17.962

2013

15.787

2014

17.499

2015

13.898

2016

2.325

2017 (außer Betrieb)

0

Reichpietschufer /

George-C.-Marshall-Brücke

2017

12.484

Großer Stern / Altonaer Straße

2016

477

2017

1.270

Innsbrucker Platz

2015

3.838

2016

2.716

2017

1.791

Schildhornstraße 68

2007

38.028

2008

37.393

2009

29.587

2010

32.763

2011

30.126

2012

27.442

2013

31.880

2014

30.665

2015

30.010

2016

27.689

2017

28.327

Hallesches Ufer / Schöneberger Straße

2013

19.076

 

 

2014

12.380

2015

7.784

2016

3.890

2017

4.209

Mehringdamm / Bergmannstraße

2014

3.819

2015

17.491

2016

12.927

2017

3.491

BAB A 100 Tunnel Ortsteil Britz

2010

135.532

2011

148.037

2012

98.404

2013

97.894

2014

121.149

2015

110.005

2016

84.298

2017

109.212

Frankfurter Allee 169

2007

80.679

2008

32.443

2009

21.127

2010

39.911

2011

36.533

2012

14.325

2013

8.668

2014

24.116

2015

18.262

2016 (außer Betrieb)

0

2017

9.923

Quelle: GÜ-Datenbank, Dir E BVkD VSD 3, mit Erfassungsstand 04.05.2018

 

  1. Jahr 2007 jährlich generiert worden?

 

Zu 3.:

Wegen periodisch notwendiger Datenauslagerungen bei der Bußgeldstelle können anlagenbezogene Daten zu den gegenwärtigen Standorten nachfolgend nur für die vergangenen 12 Monate dargestellt werden (auf Geschwindigkeitsverstöße bezogen):

 

Standort

Einnahmen in Euro

Scharnweberstraße / Antonienstraße

48.549,06

Hermsdorfer Damm / Waidmannsluster Damm

36.780,54

Prenzlauer Promenade / Ostseestraße

43.526,40

 

 

Bornholmer Straße / Schönhauser Allee

241.421,13

Bundesallee / Güntzelstraße

202.892,93

Bundesallee / Nachodstraße

10.769,84

Siemensdamm / Nikolaus-Groß-Weg

455.196,70

Ernst-Reuter-Platz / Otto-Suhr-Allee

(Inbetriebnahme erst im April 2018)

bisher 0

Theodor-Heuss-Platz 2

(ausschl. Registrierung von Rotlichtverstößen)

0

Osloer Straße / Koloniestraße

338.920,53

Seestraße 91-93

5.104,46

Reichpietschufer /

George-C.-Marshall-Brücke

276.047,66

Großer Stern / Altonaer Straße

28.857,81

Innsbrucker Platz

43.821,31

Schildhornstraße 68

571.586,80

Hallesches Ufer / Schöneberger Straße

74.305,53

Mehringdamm / Bergmannstraße

61.864,07

BAB A 100 Tunnel Ortsteil Britz

1.493.378,45

Frankfurter Allee 169

179.214,97

Quelle: pmOWI, BGSt, mit Erfassungsstand 28.05.2018

 

Im Jahr 2017 wurden im Zusammenhang mit Verwarnungs-/Bußgeldverfahren insgesamt 3.883.809 Euro an Einnahmen aus Messungen der stationären Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen erzielt.

 

  1. Welche stehen dem gegenüber?

 

Zu 4.:

Eine valide anlagenspezifische Auswertung der Betriebskosten ist nicht möglich. Die Gesamtkosten für den Betrieb der stationären Geschwindigkeitsüberwachungs- anlagen im Jahr 2017 betrugen 128.565,35 Euro (Quelle: Ausgabenübersicht SE TL B mit Erfassungsstand 30.05.2018).

 

 

Berlin, den 04. Juni 2018 In Vertretung

Torsten Akmann

Senatsverwaltung für Inneres und Sport