Im #Nordsüd-Tunnel der #S-Bahn steht die letzte Phase beim Umbau der Signal- und #Sicherungstechnik bevor: Ab Montag, dem 13. März, ist der Abschnitt vom #Nordbahnhof mit seiner Wendeanlage bis zum #Tunnelausgang dran.
„Das alte Stellwerk geht außer Betrieb, damit werden die Weicheneinheiten stillgelegt und die Züge können nur noch auf den Außengleisen fahren und an den Bahnsteigen halten“, erklärt Christian #Morgenroth, #Baubetriebsmanager der S-Bahn Berlin, die neue Situation.
Kurze Wege und bequemes Umsteigen am #zweitgrößten Bahnhof der Stadt
Ein unlängst noch unscheinbarer, umständlicher, unbequemer Bahnhof der langen Wege, ein hässliches Entlein im #Bahnnetz wurde – gut, vielleicht nicht gerade zum schönen Schwan, aber doch zu einem #zweckmäßigen Bahnhof der kurzen, bequemen Wege und zu einer der wichtigsten Stationen im neuen Fahrplangefüge der Stadt. Aus „#Papestraße“ wird „Berlin #Südkreuz“ und aus einer Ansammlung von Bahnsteigkanten ein wichtiger #Umsteigeknoten und der zweitgrößte Bahnhof der Hauptstadt.
Für Instandsetzungsarbeiten an den Brücken der S-Bahnstrecke Treptower Park – Warschauer Straße im Bahnhof Ostkreuz sind in der Zeit vom 24. Februar 2006, 22.00 Uhr, bis 6. März 2006, 1.30 Uhr, sowie am Wochenende 11./12. März 2006 Veränderungen im S-Bahnverkehr erforderlich. Mit den planmäßigen Instandsetzungsarbeiten sichert die Bahn, dass die Brücken auch während des Umbaus des Bahnhofs Ostkreuz in den kommenden Jahren befahren werden können.
Die Linie S9 fährt nur zwischen Flughafen Schönefeld und Ostkreuz (Ringbahnsteig). Alle Züge fahren weiter als S85 bis Waidmannslust (und umgekehrt). Fahrgäste mit Zielen auf der Stadtbahn steigen in Ostkreuz um. Die Linie S75 zwischen Wartenberg und Spandau fährt während der Bauzeit im 10-Minuten-Takt und ersetzt damit die Linie S9 auf ihrem westlichen Abschnitt.
Vom 24. Februar, 22. Uhr, bis 27. Februar, 1.30 Uhr, gibt es weitere Änderungen. Unter anderem fährt die S-Bahnlinie S 3 nur zwischen Ostkreuz und Erkner. Zudem gibt es wegen Bauarbeiten an einer Eisenbahnbrücke in Rummelsburg an den Wochenenden 4./5. März und 11./12. März Einschränkungen auf der S 3: Die Züge fahren nur zwischen Karlshorst und Erkner.
Michael BaufeldKommunikationDB ProjektBau GmbHTel. 030 297-55877Fax 030 297-55732
Welche Züge halten ab Fahrplanwechsel im Mai 2006 am Bahnhof Hohenschönhausen? Das fragten viele punkt 3-Leser u. a. K. Trink aus Marzahn.
Es antwortet Holger Prestin, Leiter der Kundeninformation RAN von DB Regio: Mit der Eröffnung des Nord-Süd-Tunnels wird eine Zwischenlösung beendet, die 1998 entstand. Seit dieser Zeit waren RE-Linien in Nord-Süd-Richtung über die Berliner Stadtbahn geführt worden. Ab 28. Mai 2006 wird der RE 3 von Stralsund/ Schwedt kommend über Gesundbrunnen, Berlin Hauptbahnhof, Potsdamer Platz, Südkreuz und Lichterfelde Ost nach Senftenberg bzw. Elsterwerda fahren.
Noch 108 Tage bis zur Eröffnung des Regionalbahnhofs #Lichterfelde Ost, lange Geschichte, viel Zukunft
Viele #Bahnfahrer werden sich ab 28. Mai 2006 neue Wege suchen, neue Bahnhöfe oder alte mit neuer Funktion benutzen. punkt 3 stellt sie in einer Serie vor. Heute: Bahnhof Lichterfelde Ost
#Ostkreuz: Der offizielle Termin zum Beginn des #Bahnhofumbaus wird noch erwartet
Am S-Bahnhof Ostkreuz haben die ersten #bauvorbereitenden Maßnahmen für den Umbau und die #Erneuerung der Station begonnen. Zunächst werden Bäume gefällt, die bei späteren Arbeiten im Wege stehen würden. Das muss bis 28. Februar geschehen sein, bevor die neue #Vegetationsperiode beginnt.
Zerstörungswut kostete dem Verkehrsunternehmen 5,6 Millionen Euro im Jahr 2005
Präsentation eines Zuges mit Vandalismusschäden löst Betroffenheit aus
Fahrgäste sollen per Handy die Polizei alarmieren
Tagtäglich geben sich die Mitarbeiter der S-Bahn Berlin GmbH die größte Mühe, die rot-gelben Züge in einwandfreiem und gepflegtem Zustand auf die Strecke zu schicken. Die Bilanz jedoch ist ernüchternd, denn der Respekt gegenüber diesen Bemühungen sinkt stetig weiter. Allein 2005 musste das Verkehrsunternehmen zur Beseitigung der Schäden 5,6 Millionen Euro ausgeben. Das ist gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um 40 Prozent.
Um die Situation jedem plastisch vor Augen zu führen, zeigt die S-Bahn Berlin GmbH am Mittwoch im S-Bf. Potsdamer Platz einen Zug, in dem verschiedene Vandalismusschäden der letzten Wochen zusammengetragen wurden. „Wir würden einen Zug in diesem Zustand unseren Fahrgästen nicht zumuten“, erklärt S-Bahn-Geschäftsführer Günter Ruppert mit Blick auf das mutwillig beschädigte Fahrzeug. „Wir zeigen in geballter Form Momentaufnahmen, um das Ausmaß der Schäden zu dokumentieren.“
Betroffenheit über steigende Zerstörungswut
Im vergangenen Jahr musste das Verkehrsunternehmen 2.687 Schäden an Fensterscheiben beheben, 22.000 Sitzpolster austauschen und 370.000 m² Schmierereien von Außen- und Innenwänden entfernen.
Pro Fensterscheibe, die ausgetauscht werden muss, ist ein Betrag von 600 € erforderlich; Trennscheiben zwischen den Abteilen schlagen mit 125 € zu Buche. Der Neukauf eines beschmierten oder zerschlitzten Sitzes kostet 90 €. Für die Kompletterneuerung einer Sitzbank werden 280 € fällig. Darin enthalten sind auch die Personalkosten. Die Beseitigung von Graffiti hängt von der Größe der beschmierten Fläche ab.
Vandalismus geht alle an
„Vandalismus und Schmierereien sind nicht nur ein Problem der Berliner S-Bahn sagt S-Bahn-Geschäftsführer Günter Ruppert.
Die Zerstörungswut in der Stadt nimmt immer mehr zu. Die S-Bahn Berlin GmbH will mit der Aktion den Versuch starten, das Problem stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Gelänge es im Schulterschluss mit allen gesellschaftlich relevanten Gruppen den Vandalismus einzudämmen, könnten in Berlin jährlich zweistellige Millionenbeträge für sinnvollere Dinge ausgegeben werden.
Am Beispiel eines weiteren Zuges, vor dem die S-Bahn Berlin GmbH symbolisch einen roten Teppich ausrollte, konnten Besucher in Augenschein nehmen, welchen Komfort das Verkehrsunternehmen seinen Fahrgästen zuteil werden lassen möchte.
Gemeinsames Handeln bringt voran
S-Bahn-Geschäftsführer Ruppert appellierte an die Politik, Eltern und Lehrer, das Problem ernst zu nehmen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen: „Es ist wichtig, uns darüber klar zu werden, dass wir alle gemeinsam ein Problem haben. Dieses können wir auch nur gemeinsam lösen“. Neben den Mitarbeitern der S-Bahn, den Sicherheitskräften sowie Bundes- und Landespolizei seien auch alle Mitbürger aufgefordert, bei mutwilligen Zerstörungen nicht wegzusehen. Eine Mitteilung an das Personal oder ein Handy-Anruf bei der Polizei ist wichtig. „Fahrgäste, die zur Ergreifung eines Täters beitragen, erhalten bis zu 600 Euro Belohnung“, verspricht die Sicherheitsbeauftragte der S-Bahn Berlin GmbH, Ellen Karau.
Nur wenigen der Täter sind die gravierenden Folgen ihrer Handlungen wirklich bewusst. Neben der strafrechtlichen Verfolgung, Verurteilung und Eintragung einer Vorstrafe setzt die S-Bahn Berlin GmbH auf zivilrechtlichem Wege ihre Schadensersatzforderungen durch.
Ingo PriegnitzPressesprecherS-Bahn Berlin GmbHTel. 030 297-58207Fax 030 297-58206
Potsdam – In Brandenburg und Berlin drohen wegen #Kürzungen im #Bundeshaushalt in den kommenden vier Jahren massive Einschnitte im Nah- und #Regionalverkehr. Die schwarz-rote Bundesregierung plant wie berichtet in ihrem am Mittwoch beschlossenen Haushalt für das Jahr 2006 erhebliche Kürzungen bei den Zuschüssen für den Nah- und Regionalverkehr. Bis zum Jahr 2010 sollen demnach 3,2 Milliarden Euro weniger an die Länder und Kommunen gezahlt werden. Die Länder Berlin und Brandenburg bekämen demnach jährlich zusammen 125 Millionen Euro weniger vom Bund als bislang. 50 Millionen Euro würden Brandenburg etwa im kommenden Jahr fehlen. Im Extremfall müssten alle großen Verkehrsverträge mit der Deutschen Bahn zunächst gekündigt und neu ausgeschrieben werden, hieß es gestern aus dem Aufsichtsrat des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (#VBB). Dazu zählen der Vertrag über die Regionalbahnen in Brandenburg und der #S-Bahn-Vertrag des Senats mit der Bahn AG.
Tageshöchsttemperaturen im zweistelligen #Minusbereich, die Tiefsttemperaturen gegen Morgen sogar um -20 Grad Celsius, dazu #Schnee und #Eis – das verlangt den Menschen und der Technik viel ab. Auf den Straßen und Autobahnen Unfälle über Unfälle, zum Teil stundenlange Staus, aber auch der #Schienenverkehr wird in Mitleidenschaft gezogen.