Regionalverkehr + S-Bahn: Zur Leistungsfähigkeit des ÖPNV im Berliner Nordosten, aus Senat

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Frage 1:
Warum gibt es derzeit keine #Einsetzer der Linie #S 5 vom #S-Mahlsdorf aus?
Antwort zu 1:
Aufgrund unzureichender Verfügbarkeit von Fahrzeugen sowie Triebfahrzeugführerinnen
und Triebfahrzeugführern wurden die #Verstärkerfahrten während der morgendlichen und
nachmittäglichen Hauptverkehrszeit auf der Linie S5 ab bzw. nach S-Bahnhof Mahlsdorf
vorübergehend ausgesetzt, um die übrigen Zugleistungen im Berliner S-Bahn-Netz mit
größerer Zuverlässigkeit erbringen zu können.
Frage 2:
Ab wann werden die Einsetzer der S 5 wieder vom S-Bahnhof Mahlsdorf starten?
Antwort zu 2:
Nach aktuellem Planungsstand der S-Bahn Berlin GmbH wird eine Wiedereinführung der
Verstärkerfahrten auf der Linie S5 zum 29.04.2019 angestrebt. Voraussetzung für die
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Wiedereinführung der Verstärkerfahrten zu diesem Zeitpunkt ist, dass die S-Bahn Berlin
GmbH die stabile Erbringung des Bestandsprogrammes sowie die Verfügbarkeit der für
den Leistungsaufwuchs erforderlichen zusätzlichen Fahrzeuge und Personale gegenüber
den Aufgabenträgern erfolgreich nachweist.
Frage 3:
Welche kurzfristigen Möglichkeiten sieht der Senat, um #Verspätungen des #RB26 zu reduzieren?
Antwort zu 3:
Die derzeitige Verspätungsanfälligkeit der Regionalbahn (RB) 26 hat temporäre Gründe.
Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2018 ist die RB 26 von Berlin-Lichtenberg zu dem
wichtigen Bahnhof Ostkreuz verlängert worden. Der Betrieb muss sich noch einspielen.
Durch Optimierung der #Betriebsabläufe und Stabilisierung des #Fahrzeugeinsatzes werden
hier weitere Verbesserungen erwartet.
Weiterhin wird Mitte Februar 2019 mit Abschluss der Bauarbeiten im Bereich #Hoppegarten
die damit verbundene #Langsamfahrstelle entfallen.
Die hohe Verspätungsanfälligkeit dieser Linie wird damit deutlich reduziert werden.
Frage 4:
Wie bewertet der Senat die ersten am 03.12.2018 vorgestellten Zwischenergebnisse Ausbau und der
#Elektrifizierung der #Ostbahn?
Antwort zu 4:
Aus Sicht des Berliner Senats ist der Ansatz der Untersuchung wichtig, die Ostbahn im
Zusammenhang mit der Frankfurter Bahn und der Verkehrsentwicklung auf polnischer
Seite zu sehen. Eine Schwäche der Untersuchungen zur Bundesverkehrsplanung ist die
nur unzureichende Berücksichtigung der Entwicklungen hinter den nationalen Grenzen,
die mehr oder weniger als „weißer Fleck“ betrachtet werden.
Die Zwischenergebnisse bestätigen Untersuchungen der Engpassanalyse des
Transeuropäischen Vorrangkorridors „Nordsee Baltikum“ (NSB) durch die Europäische
Union, an denen der Senat im Rahmen mehrerer EU INTERREG-Projekte mitgewirkt hat.
Demnach wird die Ostbahn zukünftig als wichtige Entlastungsstrecke für den
Schienenpersonenfernverkehr und den schnell wachsenden internationalen
Schienengüterverkehr benötigt. Auf der Frankfurter Bahn sind erhebliche Trassenkonflikte
zwischen dem wachsenden Eurocity-Verkehr, der geplanten Verdichtung im
Regionalverkehr auf der Linie RE 1 und dem wachsenden Schienengüterverkehr
absehbar.
Der Senat teilt die Schlussfolgerungen der Studie, dass mit der Fertigstellung der Rail
Baltica (einer leistungsfähigen Schienenverbindung in europäischer Normalspur bis
Tallinn) und nach Abschluss der laufenden Modernisierungsarbeiten der „Eisernen
Seidenstraße“ nach China und zum Pazifischen Ozean eine steigende Nachfrage auch für
die Ostbahn im kombinierten Verkehr zu erwarten ist, sofern diese eine Durchlassfähigkeit
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bietet. Er sieht auch in Übereinstimmung mit den Zwischenergebnissen weitere
Wachstumspotenziale für den Personenverkehr bei einer attraktiven Anbindung des
Flughafens BER (Flughafen Berlin-Brandenburg) an Westpolen über Ostkreuz.
Die Korridoruntersuchung des Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg hat gezeigt, dass mit
den erwarteten steigenden Verkehrsströmen die Kapazitäten der jetzigen RB 26
überschritten werden. Im Landesnahverkehrsplan Brandenburg von 2018 ist ab 2022 eine
Verdichtung der Linie RB 26 im kritischen Abschnitt zwischen Berlin und Müncheberg auf
einen 30-Minuten-Takt vorgesehen. Hierfür sind jedoch noch infrastrukturelle Maßnahmen
und die Beschaffung von Fahrzeugen notwendig.
Frage 5:
Wie steht der Senat zu den notwendigen Infrastrukturmaßnahmen für die Erhöhung der Leistungsfähigkeit
der Ostbahn?
Antwort zu 5:
Die Länder Berlin und Brandenburg sehen die Notwendigkeit, das 1945 von der damaligen
Sowjetunion bis zur polnischen Staatsgrenze demontierte zweite Gleis wieder aufzubauen
und die Strecke auf deutscher und polnischer Seite zu elektrifizieren. Daher wurde diese
Maßnahme beim Spitzentreffen der Oder-Partnerschaft am 13.01.2010 in Potsdam in den
Katalog der wichtigen großräumigen Verbindungen der Oder-Partnerschaft aufgenommen.
Auf Initiative der Wojewodschaft Lubuskie wird derzeit die Strecke modernisiert und die
Höchstgeschwindigkeit auf 120 km/h angehoben. Sie ist bereits zweigleisig. Auf polnischer
Seite haben bereits Vorplanungen zur Elektrifizierung begonnen.
Die Länder Berlin und Brandenburg werden gemeinsam weitere Initiativen starten, mit
dem Ziel, weitere Bundesprogramme außerhalb der Bundesverkehrswegeplanung (z. B.
das „Sonderprogramm Elektrifizierung“) zur Finanzierung heranzuziehen.
Frage 6:
Welche Mittel stehen für den Ausbau der Ostbahn zur Verfügung?
Antwort zu 6:
Es stehen keine Landesmittel für den Ausbau der Ostbahn zur Verfügung.
Frage 7:
Wann erfolgte die vollständige bauliche Fertigstellung des Regionalbahnsteiges inkl. der Inbetriebnahme des
barrierefreien Zugangs?
Antwort zu 7:
Die DB AG teilt hierzu Folgendes mit:
„Der neue Regionalbahnsteig wurde im Dezember 2017 mit Hilfe eines provisorischen
Zugangs in Betrieb genommen. Der reguläre Treppenzugangsbereich wurde im Dezember
2018 ohne die Treppeneinhausung in Betrieb genommen. Lieferengpässe beim Material
ermöglichten es leider nicht, die Treppeneinhausung zum bekanntgegebenen Termin
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vollständig fertigzustellen. Aktuell werden die Restleistungen erbracht, wofür eine
temporäre Schließung des Treppenbereiches notwendig ist. Die Nutzung des
Treppenbereiches ist voraussichtlich wieder ab März 2019 möglich. Mit der
Inbetriebnahme des Aufzuges zur barrierefreien Erschließung des Bahnsteigs rechnen wir
ebenfalls im März. Alle weiteren Restleistungen, wie die Fertigstellung der
Entwässerungsleitung, des Bahnsteiggeländers sowie die denkmalschutzgerechte
Instandsetzung der Klinkerfassade, werden voraussichtlich bis Ende April 2019
umgesetzt.“
Frage 8:
Wann erfolgt der Bau und die Inbetriebnahme der öffentlichen Toilette am Bahnhof Mahlsdorf?
Antwort zu 8:
Nach dem neuen Vertrag über Toilettenanlagen zwischen dem Land Berlin und der Wall
GmbH vom 26.06.2018 sind von der Fa. Wall 193 neue Unisex-Modultoilettenanlagen an
162 alten und 31 Anlagen an neuen Standorten in einer ersten Versorgungsstufe
(sogenannte Grundversorgung) zu errichten und zu betreiben sowie die
Bestandstoilettenanlagen (weiter-)zu betreiben. Die zusätzlichen neuen 31
Toilettenstandorte wurden gemeinsam mit den Bezirken und verschiedenen
Interessenvertretern im Rahmen der Ausschreibung bereits final festgelegt.
Die Versorgung mit öffentlichen Toilettenanlagen im Land Berlin soll ab 2021 bis 2023
weiter ausgebaut werden (sogenannte verbesserte Versorgung), zahlreiche Standorte sind
bereits von den Bezirken vorfestgelegt worden. In dieser verbesserten zweiten
Versorgungsstufe ist auch ein Toilettenstandort am S-Bahnhof Mahlsdorf vorgesehen. Für
alle neuen Standorte sind noch umfangreiche Detailprüfungen erforderlich. Der konkrete
Aufbauzeitraum der geplanten Anlage am S-Bahnhof Mahlsdorf steht derzeit noch nicht
fest.
Berlin, den 22.02.2019
In Vertretung
Ingmar Streese
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Tarife: Fahrscheinkontrolleure in Berlin BVG-Kontrolleure: Wie sie arbeiten, was sie dürfen, aus rbb24.de

https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2019/02/bvg-kontrolleure-fahrausweispruefer-in-berlin.html

#Fahrkartenkontrolleure im Berliner Nahverkehr geraten immer wieder in die Kritik: Sie seien ungehobelt, ungepflegt, ungebildet und mitunter aggressiv, so der Vorwurf. Doch wer #Kontrolleur bei der BVG werden will, muss durchaus Ansprüchen genügen.

#Einstellungsvoraussetzungen für Fahrkartenkontrolleure bei der BVG:

  • „Sachkundeprüfung“ nach §34a GewO (Bewachungserlaubnis)
  • Führungszeugnis ohne Eintrag
  • gute Deutsch-Kenntnisse in Wort und Schrift
  • sicheres und freundliches Auftreten samt gepflegtem Erscheinungsbild

Wenn die Tür zuknallt, geben sie sich zu erkennen
Oft sind es Männer zwischen 30 und 40 Jahren – mit Vollbart vorne und Stiernacken hinten, mitunter sind es auch Frauen in ausgebleichten Jeans oder ältere Herren, die wie Versicherungsvertreter aussehen: Viele, die in Berlin in Bus und Bahn einsteigen, könnten Fahrkartenkontrolleure sein – doch im öffentlichen Nahverkehr geben sich diese immer erst dann zu erkennen, wenn die Türen zuknallen. „Die #Fahrscheine ma bitte“, heißt es dann und von zwei Seiten nähern sich die immer im Doppelpack arbeitenden …

Bahnhöfe + Straßenverkehr: Neue Pläne für die S-Bahnbrücke in Zehlendorf Ende 2024 soll der Brückenneubau am Teltower Damm abgeschlossen sein., aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/bezirke/steglitz-zehlendorf/article216529405/Neue-Plaene-fuer-die-S-Bahnbruecke-in-Zehlendorf.html

Planungsstopp, Planungsänderungen, Planungsverzögerungen – der Bau der neuen #Eisenbahnbrücke am #S-Bahnhof #Zehlendorf ist immer wieder in der Diskussion. Jetzt ist wieder ein neuer Aspekt dazugekommen: Nach Auskunft der Deutschen Bahn wurde bei der Begutachtung der Brücke eine „teilweise schlechte Bausubstanz“ festgestellt. Die DB Netz und die DB Station & Service hätten aus diesem Grund entschieden, dass die Erneuerung der #Eisenbahnüberführung am #Teltower Damm auf den gesamten „Komplex Zehlendorf“ erweitert werden muss. In die Planungen sollen jetzt auch der #Fahrradtunnel, die Technikräume, der #Personentunnel, die #Bahnsteigzugänge und die Verkaufsräume mit einbezogen werden. Die Konsequenz daraus: Die Pläne müssen neu erarbeitet werden.

Ende 2024 soll der #Brückenneubau am Teltower Damm abgeschlossen sein. Während die Deutsche Bahn noch nicht von einer Verzögerung spricht, ist für die „Bürgerinitiative Zehlendorf“ der Zeitplan „Geschichte“. Denn die Planungsphase sollte Ende Februar 2019 abgeschlossen sein, um im März 2019 in die Genehmigungsphase zu treten, so Sprecher Christian Küttner. Doch für seine Mitstreiter ist die neuerliche Umplanung ein Grund mehr, um zu fordern: „Der neue Bahnhofszugang vom Postplatz und von der Machnower Straße zu den Bahnsteigen sollte unbedingt zuerst gebaut werden.“ Ohne diesen fertigen Zugang würde es ansonsten während der zweijährigen Bauarbeiten …

S-Bahn: Nach Brand: Zugverkehr auf S2 auch Dienstag unterbrochen Am Bahnhof Karow brannte am Montag eine Kabelbrücke. aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/berlin-karow-nach-brand-zugverkehr-auf-s2-auch-dienstag-unterbrochen/24035982.html

Der #Zugverkehr auf der Linie #S2 ist eingeschränkt – und die Straßen voll.
Der #Brand ist viele Stunden her, doch die Auswirkungen sind enorm. Die S-Bahnlinie S2 konnte auch am Dienstagmorgen noch nicht fahren. Viele Menschen, die zum Arbeitsplatz in Berlin mussten, stiegen daher im Norden aufs Auto um.

„Viel Geduld ist in Buch, Französisch Buchholz und #Karow gefragt“, meldete die #Verkehrsinformationszentrale #VIZ am Morgen. „Augenscheinlich sind viele aufs Auto umgestiegen, da die S2 nach wie vor unterbrochen ist. Lange Staus auf Bucher Straße und Hobrechtsfelder Chaussee (+30min)!“

Was war passiert? Nach einem Brand auf dem #S-Bahnhof #Berlin-Karow musste ein vollbesetzter Zug der Linie S2 auf freier Strecke evakuiert worden. Rettungskräfte brachten 75 Fahrgäste aus der S-Bahn in Sicherheit – sie konnten in einen bereitgestellten Zug der Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) umsteigen, der auf einem …

ÖPNV: So wird das Angebot bei Bus und Bahn ausgebaut Berlin investiert massiv in den öffentlichen Nahverkehr., aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article216524311/So-wird-das-Angebot-bei-Bus-und-Bahn-ausgebaut.html

Neue Linien, #E-Busse und engere Takte für die Verkehrswende.
Berlin wird sein #Nahverkehrssystem in den kommenden Jahren massiv ausbauen. Geld soll es geben für neue Straßenbahnstrecken, womöglich auch für neue U-Bahnlinien, dazu soll es mehr Bahnen auf den Strecken und ein #Zehn-Minuten-Takt für Elektro-Busse auch in den Außenbezirken geben.

28 Milliarden Euro bis 2035

Der #Nahverkehrsplan der Senatsverkehrsverwaltung von Regine Günther (parteilos, für Grüne), den der Senat am Dienstag absegnen soll, sieht Ausgaben von 28,1 Milliarden Euro für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in den nächsten 16 Jahren vor. Der eigentliche Plan gilt zwar offiziell nur bis 2023. Aber weil gleichzeitig die Direktvergabe der meisten Verkehrsleistungen an die landeseigene BVG beschlossen werden soll und dieser Verkehrsvertrag von 2020 bis 2035 läuft, umfasst die nun zu treffende Weichenstellung einen sehr viel längeren Zeitraum.

„Das ist die Grundlage für die #Verkehrswende in Berlin“, sagte Günther. Nachdem die rot-rot-grüne Koalition mit dem #Mobilitätsgesetz die rechtliche Grundlage geschaffen habe, gehe es nun um die „finanzielle und operative Gestaltung“, so die Senatorin. Sie kündigte eine „Trendwende im #ÖPNV“ an: Er werde komfortabler, sauberer, zuverlässiger. Der Flächenverbrauch werde reduziert, Verkehr auf den Umweltverbund …

Bahnhöfe + S-Bahn + Regionalverkehr: Für modernere Bahnhöfe und ein besseres Netz: In Berlin und Brandenburg bereits 590 Kilometer Schiene modernisiert, über 780 Millionen Euro werden 2019 in die Infrastruktur investiert aus DB

https://www.deutschebahn.com/pr-berlin-de/aktuell/presseinformationen/Investitionen-Berlin-Brandenburg-3797218?contentId=1317082

Investitionen der letzten Jahre zeigen Wirkung • Optimiertes #Baumanagement für weniger Verspätungen • Neue Mitarbeiter in baurelevanten Berufen
Die DB setzt auch in diesem Jahr auf die #Modernisierung ihrer #Infrastruktur. „Gut 590 Kilometer Schiene haben wir in Berlin und Brandenburg seit 2015 bereits modernisiert. Um #pünktlich und #zuverlässig unterwegs zu sein, müssen wir jedoch weiter in das Eisenbahnnetz investieren. Dafür stehen 2019 für die beiden Bundesländer rund 335 Millionen Euro allein aus der Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung zur Verfügung“, erläutert, Alexander Kaczmarek, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für Berlin. Weitere 125 Millionen Euro, darunter Gelder von Bund, Ländern und Kommunen, kommen den Bahnhöfen zugute. Für ein Plus an Kapazität setzt die DB zudem wichtige Neu- und #Ausbaumaßnahmen, wie die neue #Nord-Süd-Strecke für die S-Bahn oder die #Dresdner Bahn, um.

Bundesweit fließen im laufenden Jahr rund 10,7 Milliarden Euro (inklusive Instandhaltung) in das deutsche Eisenbahnnetz. Mit den Investitionen sorgt die Bahn dafür, dass die Schiene als attraktiver Verkehrsträger im Wettbewerb bestehen und weiterhin Fahrgäste gewinnen kann. „Wir wissen, dass Baustellen unseren Kunden Geduld und Verständnis abverlangen. Dafür möchten wir an dieser Stelle ‚Danke‘ sagen“, so Kaczmarek. „Wir setzen alles daran, die Fahrgäste frühzeitig und über verschiedene Kanäle zu informieren und möglichst kundenfreundlich zu bauen.“

Durch ein verbessertes Management der Baustellen haben die Störungen durchs Bauen gegenüber 2017 um mehr als ein Viertel abgenommen – bei insgesamt steigendem Volumen. Mit dem „Lagezentrum Bau“ gemeinsam kümmern sich rund 100 Mitarbeiter darum, Bauauswirkungen genauer zu prognostizieren und Maßnahmen für weniger Verspätungen zu entwickeln. Damit künftig noch besser geplant werden kann, stellt die Deutsche Bahn 2019 in Berlin über 170 und in Brandenburg knapp 40 neue Mitarbeiter etwa für Bauprojektmanagement und -überwachung sowie Instandhaltung ein.

Außerdem optimiert die DB den #Verkehrsfluss auf besonders stark ausgelasteten Strecken. Kommt es in diesen Bereichen zu Stau auf der Schiene, wirkt sich das negativ auf das gesamte Eisenbahnsystem aus. Expertenteams steuern und managen fachübergreifend Zugfahrten des Nah- und Fernverkehrs daher künftig noch intensiver und in direkter Abstimmung mit den Eisenbahnverkehrsunternehmen in den PlanKorridoren. Daneben werden in den Korridoren auch Infrastrukturmaßnahmen umgesetzt, wie präventive Instandsetzungsarbeiten an Stellwerken oder Weichen. Seit Oktober 2018 ist zwischen Köln und Dortmund bereits der PlanKorridor West aktiv. Im laufenden Jahr folgen Mitte (Fulda-Mannheim), Nord (Hamburg und Hamburger Zulauf) sowie Süd (Würzburg-Nürnberg).

Insgesamt liegt das größte Infrastruktur-Modernisierungsprogramm der Bahngeschichte gut im Plan. Fast jeder zweite Kilometer des rund 33.400 Kilometer langen Streckennetz wurde seit 2010 angepackt. Die Zahl der Infrastrukturmängel ist um knapp die Hälfte zurückgegangen. Über drei Viertel der 5.400 Stationen sind stufenfrei erreichbar. Neu- und Ausbaumaßnahmen wie die Verbindung zwischen Berlin und München sorgen für zusätzliche Kapazitäten und neue attraktive Angebote.

Wichtige Maßnahmen in Berlin/Brandenburg 2019:

  1. Ausbau Berlin Südkreuz–Blankenfelde
  2. Neubau City-S-Bahn Berlin, S21, 1. Bauabschnitt
  3. Instandhaltung S-Bahn-Netz
  4. Grunderneuerung Bahnhof Schöneweide
  5. Umbau Bahnhof Berlin Zoologischer Garten

Rechtzeitig im Vorfeld informiert die Bahn in gewohnter Weise detailliert über konkrete Auswirkungen und Ersatzverkehre.

Aktuelle Angaben zu Baustellen, deren Auswirkungen auf den Fahrplan und alternative Fahrmöglichkeiten sind hinterlegt in den Apps „DB Bauarbeiten“, „DB Navigator“, den „Streckenagenten“-Apps des Nahverkehrs sowie unter www.deutschebahn.com/bauprojekte, www.deutschebahn.com/bauinfos sowie https://inside.bahn.de/.

Straßenverkehr + S-Bahn + Straßenbahn: Stromausfall: Köpenick bis zum Abend ohne Strom Bei 31.000 Haushalten und 2000 Gewerbebetrieben in Berlin ist seit Dienstagmittag (19. Februar 2019) der Strom ausgefallen. Auch Verkehr und Nahverkehr sind betroffen., aus Senat

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Hinweis: Der #Stromausfall ist behoben. Seit Mittwochabend (20. Februar 2019) gegen 21:30 Uhr leuchten die Lichter in Köpenick wieder. Der Blackout hat mehr als 30 Stunden gedauert und war damit der längste in der jüngeren Geschichte der Stadt.
Gegen 14.00 Uhr am Dienstagnachmittag ist in Köpenick und Teilen von Lichtenberg der Strom ausgefallen.
Diese Ortsteile sind betroffen
Der Stromausfall betrifft die Ortsteile Köpenick, Grünau, Müggelheim, Bohnsdorf, Schmöckwitz sowie Teile Lichtenbergs. Viele Kitas und Schulen in den genannten Ortsteilen bleiben am Mittwoch für den Unterricht geschlossen.


Ursache: Bohrung auf Baustelle
«Zwei 110-Kilovolt-Kabel sind beschädigt. Wir suchen fieberhaft nach der Schadenstelle», sagte Vattenfall-Pressesprecher Olaf Weidner kurz nach Beginn der Störung. Wie inzwischen klar ist, wurde der Stromausfall durch eine Bohrung auf der Baustelle der Allende-Brücke verursacht. Dabei wurden sowohl das Hauptkabel als auch das Ersatzkabel beschädigt.


Prognose: Ab Mittwochabend wieder Strom
Erste Prognosen, wonach der Ausfall bis 3 Uhr nachts bzw. 15 Uhr behoben werde sollte, stellten sich als unrealistisch heraus. Vattenfall sagte inzwischen gegenüber der Nachrichtenagentur dpa, dass Köpenick erst am Abend gegen 21:30 Uhr wieder voll am Netz sein wird. Ab 18:30 Uhr soll eine Teilversorgung sichergestellt werden, mit der etwa die Hälfte der 31.000 Haushalte und 2000 Gewerbebetriebe wieder mit Strom versorgt werden können.


Verkehrsbeeinträchtigungen durch Stromausfall
Der Stromausfall hat auch Auswirkungen auf das #Verkehrsnetz. Die Verkehrsinformationszentrale Berlin teilte auf Twitter mit, dass zahlreiche #Ampelanlagen im betroffenen Gebiet außer Betrieb seien.


Unterbrechungen von BVG-Tramlinien
Auch bei der BVG kam es zu Unterbrechungen verschiedener #Tramlinien. Betroffen sind die Linien #27 (Alternative: Linie 169), #62 (Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Schloßplatz Köpenick und Wendenschloß), #67 (Alternative: Linie 169) und #68 (Alternative: Verlängerte Buslinie 168).


#S-Bahn hält ab 17 Uhr nicht in Grünau
Bei der S-Bahn entfällt am Mittwoch ab ca. 17 Uhr erneut der Halt in Grünau, der Bahnhof ist dann nur über einen Schienenersatzverkehr ab Adlershof zu erreichen. Die S-Bahnlinine S85 fährt ab 17 Uhr nur zwischen Pankow und Schöneweide. Für die Weiterfahrt können Fahrgäste die S45, S46, S8 und S9 bis Adlershof nutzen und dann in den Schienenersatzverkehr umsteigen.


Amtliche Gefahrenmeldung wegen Stromausfall
Die zuständigen Behörden haben eine amtliche Gefahrenmitteilung herausgegeben, da sowohl Mobilfunk als auch Festnetztelefonie betroffen sind – und damit auch die Notrufnummern 110 und 112. In Notfällen sind Bürger gehalten, sich direkt an die nächstgelegene Feuerwache oder Polizeidienstelle zu wenden.

BVG: BVG-Gehälter auch im Bundesvergleich niedrig U-Bahn-Fahrer verdienen 900 Euro weniger als S-Bahn-Fahrer, aus rbb24.de

https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2019/02/BVG-Streik-Fahrer-Gehaelter-niedrig-Bundesvergleich.html

Die Wut bei den #BVG-Beschäftigten ist vor dem #Streik am Freitag groß: Fast nirgendwo in Deutschland verdienen Fahrer so schlecht wie in der Hauptstadt. Und die #Gehaltslücke zu den Berliner #S-Bahnfahrern ist sogar noch größer.

Im Jahr 2005 setzte der damalige Berliner Finanzsenator Thilo #Sarrazin den BVG-Beschäftigten die Pistole auf die Brust: Entweder sie akzeptieren eine deutlich schlechtere Bezahlung – oder das Land verkauft das Verkehrs-Unternehmen an Investoren. „Wir hatten die Wahl zwischen Pest und Cholera“, erzählt #Verdi-BVG-Sekretär Jeremy #Arndt. Betriebsrat und Gewerkschaft gaben schließlich nach.

Die Auswirkungen dieser „Sparen, bis es quietscht“-Politik spüren die rund 14.500 BVG-Mitarbeiter noch heute. Denn während der #Tarifvertrag der Berliner Landesbediensteten 2017 wieder an den bundesweit geltenden Tarifvertrag angeglichen wurde, gilt das „Sarrazin-Tarifwerk“ weiterhin für die Berliner …

S-Bahn: Die Berliner S-Bahn fährt jetzt wieder pünktlicher Die Berliner S-Bahn zieht eine positive Bilanz ihrer „Qualitätsoffensive“. aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article216440695/Die-Berliner-S-Bahn-faehrt-jetzt-wieder-puenktlicher.html

Berlin. Der #Streik-Freitag bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) wird auch zur Bewährungsprobe für die #S-Bahn. „Wir haben alle Reserven mobilisiert, damit es am Freitag zu keinen Ausfällen und Verspätungen kommt“, sagte S-Bahnchef Peter #Buchner am Donnerstag. Die S-Bahn will zusätzliche Züge auf den vor allem von Pendlern genutzten Linien S1 (Oranienburg–Wannsee) und S5 (Strausberg Nord–Westkreuz) fahren lassen. Um die regulären Schichten zu verstärken, werden auch Führungskräfte mit Fahrberechtigung am heutigen Freitag als Lokführer eingesetzt. Ein verlängerter Fünf-Minuten-Takt auf der Ringbahn über den morgendlichen Berufsverkehr hinaus sei nicht möglich, so Buchner.
Doch nicht nur in Ausnahmesituationen will die S-Bahn wieder pünktlicher und verlässlicher werden. Nach heftiger Kritik von Fahrgästen, aber auch von Vertretern des Berliner Senats hatte die Deutsche Bahn im Juli 2018 unter dem Namen S-Bahn Plus eine #Qualitätsoffensive gestartet. „Wir können heute sagen, das Programm zeigt Wirkung“, sagte der Konzernbevollmächtigte für Berlin, Alexander #Kaczmarek, bei einer Zwischenbilanz am Donnerstag. Demnach sei die #Pünktlichkeit der S-Bahn 2018 auf 95,4 Prozent gestiegen, das liege 1,8 Prozentpunkte über dem Wert von 2017. Besonders gut hätten dabei die Ringbahnlinien mit einem Pünktlichkeitsplus von 2,3 Punkten abgeschnitten. Berlin und Brandenburg fordern, dass mindestens 96 Prozent aller Züge pünktlich sind. Diese Vorgabe konnte im Januar mit 96,8 Prozent erstmals …

U-Bahn: Sanierung der Strecke der U6 startet im Frühjahr 2021 Durch den Zeitplan könnte ein Verkehrschaos ausbleiben., aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/bezirke/reinickendorf/article216432217/Sanierung-der-Strecke-der-U6-startet-im-Fruehjahr-2021.html

Es sollten Strecken der #U6, #S25 und die #A111 #zeitgleich #saniert werden
Berlin-Reinickendorf. Der Zeitplan für die Sanierung der Strecke der U-Bahnlinie 6 steht fest: Im Frühjahr 2021 soll das Teilstück zwischen den Haltestellen Alt-Tegel und Kurt-Schumacher-Platz erneuert werden. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich zwei Jahre dauern.

Das geht aus einer Anfrage des Abgeordneten Tim-Christopher Zeelen (CDU) an die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz hervor. Gemeinsam mit dem Bezirksverordneten Felix Schönebeck (CDU) hatte Zeelen bereits vor zwei Jahren einen Fünf-Punkte-Plan zur Verbesserung der Anbindung Reinickendorfs an die Innenstadt …