Gebaut in Rumänien ab 1976 und im Einsatz bei der Deutschen Reichsbahn ging die heutige #Lok-Baureihe #219 der DB AG am 22. März 2003 #letztmalig in Berlin-Brandenburg planmässig auf Reisen.
Und standesgemäss wurde sie von einer großen Schar an „Liebhabern“ verabschiedet.
Eigentlich sollte mit den Fahrten nach Quedlinburg und Wernigerode am 1. Adventwochenende die #Einsatzzeit der #Diesellok-Baureihe #219 beendet sein. In den Betriebsunterlagen für den Fahrplan 2003 ist sie schon nicht mehr enthalten. Triebwagen und DB Cargo-Loks der Baureihe #232 übernahmen die #Planleistungen.
Doch für eventuelle #Havarien standen noch drei „#U-Boote“, wie sie von Eisenbahnern und Bahnfreunden auch genannt wurden, weiter zur Verfügung. Da ein #Winterhavarieeinsatz kaum noch zu erwarten ist, fährt am 23. März die letzte 219er aufs #Abstellgleis.
Nicht nur am #S-Bahn-Netz Berlins wird im Jahr 2003 intensiv gearbeitet, auch ein großer Teil der #Regionalverkehrsstrecken ist von umfangreichen #Bauarbeiten betroffen, meistens im Zusammenhang mit dem Ausbau von Fernverkehrsstrecken.
Ausbaustrecke Berlin – #Hamburg Um die Fahrzeit im #Fernverkehr zwischen beiden Städten auf weniger als 100 Minuten reduzieren zu können, wird die 280 km lange Strecke bis Ende 2004 für Tempo 230 ausgebaut.
In Zusammenarbeit mit der DB Regio AG lässt der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) die „Heidekrautbahn“ – Regionalbahn (RB 27) zwischen Berlin-Karow und Klosterfelde ab dem 12. April 2003 auch nachts fahren. Jeweils in den Nächten vom Freitag zum Sonnabend sowie vom Sonnabend zum Sonntag werden die letzten Züge der Heidekrautbahn ab Bahnhof Karow über den Bahnhof Basdorf hinaus bis nach Klosterfelde verlängert. Pünktlich zur beginnenden Frühjahrsaison 2003 wird es für nächtliche Berlin-Genießer an den Wochenenden möglich sein, mit den Zügen um 23:01 Uhr und 0:01 Uhr ab Berlin Friedrichstraße in die Region Wandlitzsee zurück zu fahren (siehe Fahrplan). Die zweite Verbesserung wird durch eine Verkürzung der Übergangszeiten von und zur S-Bahn erreicht: ab 21:00 Uhr verschieben sich die Abfahrtzeiten zwischen S-Bahn (stadtauswärts) und Regionalbahn um jeweils 10 Minuten nach hinten. Insgesamt wird damit für die Fahrgäste ein besserer Anschluss zwischen der Regionalbahn an die S-Bahn gewährleistet und so eine schnellere Verbindung in Richtung Berlin geschaffen. Durch die Zusammanarbeit zwischen der „Kommunalen Arbeitsgemeinschaft Heidekrautbahn“, der VBB GmbH sowie der beteiligten Verkehrsunternehmen Niederbarminer Eisenbahn GmbH (NEB), DB Regio AG und S-Bahn Berlin GmbH wurde so für den Fahrgast eine deutliche Angebotsverbesserung erreicht.
Auch ohne Streik fährt die Bahn derzeit nicht besonders #pünktlich. #Baustellen bringen den Verkehr immer wieder durcheinander. Besonders unpünktlich ist nach Angaben des Fahrgastverbandes #IGEB die erst im Dezember geschaffene Regionalbahnlinie #RB10 zwischen #Nauen und Charlottenburg, wo die Fahrgäste zur Weiterfahrt umsteigen müssen. Verspätet sich die R10, geht dort der direkte Anschluss verloren.
Neue Planungen für die Schiene Auf der ÖPNV-Regionalkonferenz in Potsdam hat der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) die aktuellen Planungen für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) der Landkreise Havelland, Potsdam- Mittelmark, Teltow-Fläming sowie für die kreisfreien Städte Potsdam und Brandenburg an der Havel zum Fahrplanwechsel am 14.12.03 bekannt gegeben. Weiterhin wurden die ersten Erfahrungen aus dem Forschungsprojekt IMPULS 2005 vorgestellt. Neues für den Schienenverkehr: Im Jahresfahrplan 2004, der vom 14.12.2003 bis zum 12.12.2004 gelten wird, ergeben sich folgende Veränderungen für die RegionalExpress- Linien und RegionalBahn-Linien im VBB-Verbundgebiet. Vor wenigen Tagen hat der Ausbau der Strecke Brandenburg – Rathenow (RB 51) auf 80 km/h begonnen. Die Bauarbeiten sollen bis Ende 2004 abgeschlossen sein. Ab diesem Zeitpunkt werden die Züge in einer kürzeren Fahrzeit verkehren und voraussichtlich zur Erschließung der dortigen Wohngebiete bis Rathenow Nord verlängert. Der Planfeststellungsbeschluss für den Brandenburger Teil der SBahn- Trasse Berlin Lichterfelde-Süd – Teltow Stadt liegt vor. Die Finanzierungsvereinbarung wird erwartet, so dass von einer Inbetrieb- nahme der Strecke voraussichtlich zum Jahresende 2004 bzw. Jahresbeginn 2005 zu rechnen ist. Die nach wie vor rege Bautätigkeit im Rahmen des Streckenausbaus Hamburg-Berlin wird auch im Jahr 2004 verstärkt zu Baumaßnahmen führen. Im Bereich Nauen – Berlin gibt es damit im Fahrplanjahr 2003 /2004 für die Linien RE 2, RE 4 und RB 10 zeitweilige Einschränkungen. Auf der Strecke Beelitz Stadt – Jüterbog (RB 33) soll neben einer Ver- Weitere Informationen beim Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH Hardenbergplatz 2 10623 Berlin Telefon 0 30-25 41 40 Telefax 0 30-25 41 41 12 info@vbbonline.de www.vbbonline.de Bahn- und Busanbindung: S+U Zoologischer Garten DB besserung der Infrastruktur auch der Takt verdichtet werden. Ab dem Jahr 2005 werden die Züge dann auf der Gesamtstrecke im Stundentakt rollen, sofern der hierfür erforderliche Streckenausbau abgeschlossen ist. Nach dem Streckenausbau können auch die vielfach geforderten Anschlüsse aus Richtung Treuenbrietzen in den Raum Lutherstadt/ Wittenberg realisiert werden. Das im Dezember 2002 neu eingeführte Fahrplankonzept auf der Linie RE 1 Berlin – Magdeburg wird weiterhin beibehalten. Leider konnte in dieser Fahrplanperiode der halbstündige Halt des RE 1 in Werder (Havel) trotz Bestellung durch den VBB von der Deutschen Bahn AG (DB) noch nicht umgesetzt werden. Gründe sind fahrplanmäßige Restriktionen. VBB und DB bemühen sich um eine schnellstmögliche Realisierung dieses zusätzlichen Haltes. Nach dem jetzigen Planungsstand wird der halbstündige Halt des RE 1 in Werder (Havel) voraussichtlich ab dem Fahrplanwechesel 2003/2004 realisiert. Forschungsprojekt IMPULS 2005: Im Rahmen der BMBF-Forschungsinitiative „Personennahverkehr für die Region“ hat der VBB gemeinsam mit 18 Partnern ein Forschungsprojekt „IMPULS 2005“ ins Leben gerufen, das von Juni 2001 bis 2004 umgesetzt wird. Schwerpunkt des Forschungsvorhabens „IMPULS 2005“ ist die Schaffung eines integrierten ÖPNV-Systems bestehend aus einem Grundangebot im Linienverkehr (SPNV und Bus) sowie ergänzend durch neue Formen von Gemeinschaftsverkehren wie flexiblen Bedienformen (Rufbus, Bürgerbus), privaten Mitnahmeverkehren, Carpooling und die Einbeziehung diverser Fahrdienste. Für die Demonstration der einzelnen Teilprojekte wurden die Landkreise Ba rnim, Oberhavel und Uckermark nordöstlich von Berlin ausgewählt. Die neu konzipierten Verkehrsangebote, zum Beispiel der Rufbus Gransee, und der Theaterbus Schwedt werden seit dem letzten Jahr praktisch getestet. Neben der Einführung neuer Verkehrsangebote wird in den Regionen zusätzlich neue Dispositionssoftware sowie Kommunikations- und Ortungstechnik ab Juli 2003 erstmals erprobt. Die neuen Verkehrsangebote werden insgesamt gut von der Bevölkerung angenommen. Der Prozess der Erprobung und Einführung neuer Verkehrsangebote wird weiterhin durch ein intensives Marketing begleitet. Die ersten Erfahrungswerte werden nach einem Jahr Testphase vorliegen. Ingrid Kudirka VBB Pressesprecherin Telefon 030-25 41 41 30 Telefax 030-25 41 41 12 kudirka@vbbonline.de www.vbbonline.de
Bereits zum dritten Mal besuchen punkt 3-Leser die polnische #Ostseemetropole#Szczecin. Mancher möchte weitere Ziele jenseits der Grenze auf dem Zug ansteuern.
In der Nacht vom 18. zum Januar (Sonnabend zu Sonntag) hatte das Bauteil, das durch kurzen #Spannungsabfall verschiedene Rechner im #Stellwerk#Westkreuz ausfallen ließ, endlich ausgespielt – in der Zeit geringsten Verkehrsaufkommens wurde es durch ein neues Teil ersetzt.
Bis dahin drückten sich Fern-, Regional- und S-Bahner gegenseitig die Daumen, dass sich der nur wenige Sekunden dauernde Spannungsabfall im Stellwerk Westkreuz vom Sonnabend davor mit seinen aber so gewaltigen Auswirkungen nicht wiederholen möge.