Regionalverkehr: Forderung: Züge sollen stündlich halten Drahnsdorfer Bürgerinitiative „Pro Bahnhof“ will nochmals Unterschriften sammeln, aus Lausitzer Rundschau

http://www.lr-online.de/regionen/luckau/Forderung-Zuege-sollen-stuendlich-halten;art1062,4627835

DRAHNSDORF Der #Bahnhof in #Drahnsdorf bleibt auch nach dem #Ausbau der Strecke Berlin-#Dresden auf Tempo #200 als Haltepunkt bestehen. Das hatte Brandenburgs Verkehrsminister Jörg Vogelsänger (SPD) im September vergangenen Jahres zugesichert.

„Damit besteht keine akute Gefahr mehr, dass der Bahnhof geschlossen wird“, sagt die Drahnsdorferin Andrea Weigt von der Bürgerinitiative „Pro Bahnhof“.
Diese behält allerdings noch ein weiteres Ziel im Blick. Der Zug soll auch an den kleineren Stationen wie Drahnsdorf künftig stündlich halten. „Vor der Landtagswahl wollen wir nochmals aktiv werden und dafür Unterschriften sammeln“, erklärt die Vertreterin der Bürgerinitiative.
Denn der Regionalexpress hält an der Station nur alle zwei Stunden. Für Pendler, die in Berlin arbeiten, sei dieser Abstand zu groß. Auch für umzugswillige Großstädter, die sich gern im ländlichen Raum ansiedeln würden, bedeute es ein großes Hindernis.
Hauptargument des Ministeriums für die Schließungspläne seien die zu geringen …

Regionalverkehr: Forderung: Züge sollen stündlich halten Drahnsdorfer Bürgerinitiative "Pro Bahnhof" will nochmals Unterschriften sammeln, aus Lausitzer Rundschau

http://www.lr-online.de/regionen/luckau/Forderung-Zuege-sollen-stuendlich-halten;art1062,4627835

DRAHNSDORF Der #Bahnhof in #Drahnsdorf bleibt auch nach dem #Ausbau der Strecke Berlin-#Dresden auf Tempo #200 als Haltepunkt bestehen. Das hatte Brandenburgs Verkehrsminister Jörg Vogelsänger (SPD) im September vergangenen Jahres zugesichert. „Damit besteht keine akute Gefahr mehr, dass der Bahnhof geschlossen wird“, sagt die Drahnsdorferin Andrea Weigt von der Bürgerinitiative „Pro Bahnhof“. Diese behält allerdings noch ein weiteres Ziel im Blick. Der Zug soll auch an den kleineren Stationen wie Drahnsdorf künftig stündlich halten. „Vor der Landtagswahl wollen wir nochmals aktiv werden und dafür Unterschriften sammeln“, erklärt die Vertreterin der Bürgerinitiative. Denn der Regionalexpress hält an der Station nur alle zwei Stunden. Für Pendler, die in Berlin arbeiten, sei dieser Abstand zu groß. Auch für umzugswillige Großstädter, die sich gern im ländlichen Raum ansiedeln würden, bedeute es ein großes Hindernis. Hauptargument des Ministeriums für die Schließungspläne seien die zu geringen …

Regionalverkehr: Bund prüft neuen Regionalbahnhof für Birkenwerder, aus MOZ

http://www.moz.de/lokales/artikel-ansicht/dg/0/1/1286940/

#Birkenwerder (MZV) Die Bundesregierung will untersuchen, ob die #Bahnstrecke Berlin-#Gesundbrunnen-Hohen #Neuendorf-#Birkenwerder über den Berliner Außenring zweigleisig ausgebaut und in Birkenwerder ein #Regionalbahnhof eingerichtet werden kann. Das geht aus dem im Mai vorgestellten überarbeiteten Entwurf des Bundesverkehrswegeplans hervor. Demnach sollen künftig die Züge auf der Nordbahn mit maximal Tempo 160 durch die S-Bahn-Gemeinden rollen. Geprüft wird auch, ob für Regionalzüge ein neuer Bahnsteig in Birkenwerder gebaut werden kann. Der S-Bahnhof soll laut Verkehrswegeplan erhalten bleiben. Die Idee stößt in den betroffenen Kommunen auf ein geteiltes Echo. Grundsätzlich wird die Einrichtung eines Regionalbahnhofes in Birkenwerder, der schon in den 90er-Jahren im Gespräch war, begrüßt. Allerdings wird auch befürchtet, dass die Lärmbelastung erheblich zunehmen könnte. „Ich habe schon um ein Gespräch gebeten“, erklärte Peter Kleffmann, Sprecher der Bürgerinitiative A 10-Nord. Er sei nicht grundsätzlich gegen den …

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Alle neun Bahnbrücken über die Dresdner Straße in Frankfurt (Oder) wieder neu – Rund 60 Millionen Euro investiert

http://www.deutschebahn.com/de/presse/pi_regional/7091334/bbmv20140606.html?c2212428=2207510&start=0&itemsPerPage=20&x=1

(Berlin, 6. Juni 2014) Ab dem 9. Juni stehen dem #Personen- und #Güterverkehr über #Frankfurt (Oder) nach #Polen wieder zwei Gleise zur Verfügung. Im Bauabschnitt von Bahnhof Frankfurt (Oder) Personenbahnhof bis Bahnhof Oderbrücke wurden die Bahnbrücken über die Dresdner Straße und über die Güldendorfer Straße, das Kreuzungsbauwerk Reppen und die Streckenabschnitte zwischen den Bauwerken erneuert sowie zwei Lärmschutzwände errichtet. Insgesamt wurden rund 60 Millionen Euro investiert. Mit Abschluss der Bauarbeiten in diesem Bauabschnitt ist ein wichtiges Zwischenziel beim Ausbau der internationalen Strecke Berlin–Frankfurt (Oder)–Grenze D/PL erreicht. Die Bahnbrücke über die Dresdner Straße, die aus neun einzelnen Überbauten besteht und insgesamt 16 Gleise trägt, kann ab 4 Uhr wieder uneingeschränkt benutzt werden. In den Brückenneubau wurden rund 22 Millionen Euro investiert. Daten und Fakten zur Bahnbrücke Dresdner Straße: 16 Gleise 135,5 m breit 15,5 m lang Rund 80 Jahre alt Unter der Brücke: Straße, Straßenbahnbetrieb sowie beidseitig Gehwege 9 Überbauabschnitte 5.000 t Schotter entsorgt, 14.800 t Boden erneuert 2.100 Schwellen erneuert (1.000 Beton- und 1.100 Holzschwellen) Bauvorbereitende Maßnahmen im Juni 2011 Alle 3 Hauptbauphasen (Dezember 2011 – Juni 2014) unter „rollendem Rad“ Gesamtinbetriebnahme 9. Juni 2014 Sperrung der Straßendurchfahrt für Kraftfahrzeuge Straßenbahn und Fußgängerverkehr weitgehend aufrecht erhalten Während der Bauarbeiten immer drei der neun Gleise gesperrt Herausgeber: DB Mobility Logistics AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Leiter Kommunikation Oliver Schumacher

Regionalverkehr: Kein Zugverkehr auf der RE 1 zwischen Ostbahnhof und Erkner vom 6. bis 9. Juni 2014

http://www.deutschebahn.com/de/presse/verkehrsmeldungen/7067726/bbmv20140603.html?c2212428=2207510&start=0&itemsPerPage=20&x=1

Berlin, 3. Juni 2014) Wegen #Gleisbauarbeiten zwischen #Rummelsburg und #Köpenick und im Bahnhof #Frankfurt (Oder) werden vom 6. Juni, 21 Uhr bis 9. Juni, 12 Uhr durchgehend folgende #Fahrplanänderungen erforderlich. Die Züge von Magdeburg/Brandenburg fahren nur bis Berlin Ostbahnhof und in der Gegenrichtung nur zwischen #Erkner und #Briesen beziehungsweise werden durch #Busse Richtung Frankfurt (Oder) ersetzt. Als Ersatz zwischen Berlin Ostbahnhof und Erkner benutzen Reisende bitte die #S-Bahn mit Umstieg in Berlin Ostkreuz. Auf dem Abschnitt zwischen Erkner und Frankfurt (Oder) fallen die Züge in den Morgenstunden beziehungsweise in den Abendstunden auf den gesamten Streckenabschnitt aus. Am 7. Juni und 8. Juni jeweils zirka 10 Uhr bis zirka 22 Uhr fallen die Züge zwischen Briesen und Frankfurt (Oder) aus. Für alle ausfallenden Züge wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet, die früher ab Frankfurt (Oder) abfahren. Fahrplanänderungen sind auch zwischen Eisenhüttenstadt und Frankfurt (Oder) zu beachten. Die Busse halten in Fangschleuse Haltestelle BOS 429 und in Pillgram Haltestelle Schule, sonst am Bahnhof oder auf dem Bahnhofsvorplatz. Die Mitnahme von Fahrrädern in den Bussen ist leider nicht möglich. Die Beförderung von Rollstühlen und Kinderwagen ist nur eingeschränkt möglich. Für die entstehenden Unannehmlichkeiten bittet die Deutsche Bahn um Verständnis. Informationen erhalten Reisende im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten, beim Kundendialog DB Regio Nordost unter 0331 235 6881 oder -6882 sowie an den Aushängen auf den Stationen. Herausgeber: DB Mobility Logistics AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Leiter Kommunikation Oliver Schumacher

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Einsteigen, bitte – gute Perspektiven für Eisenbahner Die Deutsche Bahn bietet ein duales Studium und Ausbildungen in mehr als 50 Berufen an. Hier zählen gute Zeugnisse nur bedingt. Personalmanager wählen auch nach persönlichen Stärken der Bewerber aus., aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/wirtschaft/karriere/thema-der-woche/article128631016/Einsteigen-bitte-gute-Perspektiven-fuer-Eisenbahner.html

„#Superjob, da kann man bestimmt auch mal eine halbe Stunde zu spät erscheinen!“ Dieser Spruch fällt sofort, wenn es um das Thema „Karriere bei der Bahn“ geht. Die Mitarbeiter der Deutschen Bahn quittieren solche Scherze mit geradezu Zen-ähnlicher Geduld. Jennifer Beenke zum Beispiel. Die 25-Jährige wird zur Kauffrau #Verkehrsservice ausgebildet, ist also mal #Schaffnerin im Zug, ebenso aber auch Ansprechpartnerin im Bahnhof Frankfurt (O.) für die Kunden. Fährt ein Zug von einem anderen Gleis oder verspätet sich, blafft manch ein Fahrgast ein wütendes „Typisch Bahn!“. Jennifer Beenke bleibt bewundernswert ruhig, beantwortet Fragen und informiert. „Ich versetze mich in die Kunden, wie es mir an ihrer Stelle ginge“, sagt sie. „Und wenn ich einem aufgebrachten Kunden weiterhelfen konnte und er ruhiger wird, dann ist es umso toller.“ Dinge anders sehen Auch Kevin Schmidt kennt die Sprüche zum nicht gerade allerbesten Image seines Arbeitgebers, wenn er sagt, wo er arbeitet. „Seit ich in dem Unternehmen arbeite, sehe ich es etwas …

Regionalverkehr + Radverkehr: Zu wenig Platz für Fahrräder in der Bahn Fahrradfrust in vollen Zügen, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/zu-wenig-platz-fuer-fahrraeder-in-der-bahn-fahrradfrust-in-vollen-zuegen/9972048.html

Sie drängeln sich gerade mit dem #Rad im #Regionalexpress? Kein Wunder, denn besonders am Wochenende sind die #Züge übervoll. Doch es gibt Hoffnung, dass sich was ändert. Zurückbleiben, bitte? Immer öfter versuchen Ausflügler an Wochenenden vergeblich, mit dem Fahrrad in einen Zug zu kommen – und selbst wenn sie es schaffen, schlägt die Fahrt oft in Frust und Verdruss um. Bei schönem Wetter und an Wochenenden ist es voll in den Zügen ins Berliner Umland oder an die Ostsee – insbesondere in den #Fahrradabteilen. Viele Ausflügler haben die Erfahrung gemacht, dass sie am späten Nachmittag oder am Abend keinen Platz mehr zurück nach Berlin finden. Auch viele Tourenleiter des Fahrradclubs #ADFC kennen die Situation, dass sie ihre Gruppe nicht mehr nach Hause bekommen. Beschwerden gibt es vor allem an den Regionallinien zur Ostsee, sagt VBB-Sprecherin Elke Krokowski – und verspricht Besserung: Im nächsten Sommer rollt auf beiden #Regionalexpresslinien an die Ostsee …

Regionalverkehr: Dem Festakt folgt eine Dauerbaustelle, aus MOZ

http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1283284/

#Fürstenwalde (MOZ) Auf der #Regionalbahn-Linie #35 zwischen Fürstenwalde und Bad #Saarow-Klinikum verkehren ab August 2015 möglicherweise ein dreiviertel Jahr lang #Ersatzbusse. Die Deutsche Bahn plant für diese Zeit den Neubau der Brücke über die Bahnstrecke nach Frankfurt. Das ist bei der Regionalkonferenz Oderland-Spree des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB) am Montag in Fürstenwalde bekannt geworden. Zuvor war am Bahnhof der Festakt zum 20-jährigen Bestehen der Regionalexpress-Linie 1 begangen worden. Die Bahn will das marode Bauwerk auf der Strecke nach Bad Saarow, auf dem die Züge zurzeit nur mit 15 Stundenkilometern fahren können, abreißen und neu errichten. Der Vertreter der Stadt Fürstenwalde bei der Konferenz, Christfried Tschepe, bezeichnete die Verbindung nach Bad Saarow vor dem Hintergrund der Sperrung als „Sorgenkind“. Ab Dezember wird die Linie nicht mehr von der Ostdeutschen Eisenbahn (#Odeg), sondern von der Niederbarnimer Eisenbahn (#NEB) betrieben. Tschepe brachte auch den Wunsch nach einer Ausdehnung des …

Regionalverkehr: Ausfall von Verkehrshalten, Ersatzverkehr mit Bussen und Umleitungen auf der RB 14 zwischen Berlin-Spandau und Berlin Jungfernheide vom 1. bis 8. Juni 2014

http://www.deutschebahn.com/de/presse/verkehrsmeldungen/7004880/bbmv20140527.html?c2212428=2207508&start=0&itemsPerPage=20&x=1

(Berlin, 27. Mai 2014) Wegen #Bauarbeiten zwischen Berlin-#Spandau und Berlin #Jungfernheide werden vom 1. bis 8. Juni, jeweils von 20 Uhr bis 5 Uhr folgende Fahrplanänderungen für die Linie #RB14 erforderlich. Einige Züge werden über Potsdam Hbf – Berlin Wannsee an verschiedenen Tagen umgeleitet. Die Halte in Finkenkrug, Falkensee, Seegefeld, Albrechtshof und Berlin-Spandau entfallen und werden durch Busse ersetzt. Zwischen Berlin-Charlottenburg und Berlin-Schönefeld Flughafen bleiben die Fahrzeiten der Züge unverändert. Als Ersatz zwischen Berlin-Spandau – Berlin Charlottenburg – Berlin Friedrichstraße benutzen Reisende bitte die S-Bahn. Die Mitnahme von Fahrrädern in den Bussen ist leider nicht möglich. Die Beförderung von Rollstühlen und Kinderwagen ist nur eingeschränkt möglich. Für die entstehenden Unannehmlichkeiten bittet die Deutsche Bahn um Verständnis. Informationen erhalten Reisende im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten, beim Kundendialog DB Regio Nordost unter 0331 235 6881 oder -6882 sowie an den Aushängen auf den Bahnhöfen. Herausgeber: DB Mobility Logistics AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Leiter Kommunikation Oliver Schumacher

Regionalverkehr: Ein Zug schreibt Geschichte: 20 Jahre RE1 VBB-Regionalkonferenz „Oderland-Spree“ in Fürstenwalde

http://www.deutschebahn.com/de/presse/pi_regional/7015210/bbmv20140526.html?c2212428=2207508&start=0&itemsPerPage=20&x=1

(Berlin, 26. Mai 2014) In #Fürstenwalde (Spree) wurde heute mit einem Festakt das #20jährige #Jubiläum der bundesweit ersten #Regional-Expresslinie – der #RE1 – gefeiert. Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger, der Vorsitzende der DB Regio Nordost, Dr. Joachim Trettin, die Geschäftsführerin des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (#VBB), Susanne Henckel und der Bürgermeister der Stadt Fürstenwalde Hans-Ulrich Hengst würdigten die Einführung RE1 als eine Erfolgsgeschichte. In der anschließenden VBB-Regionalkonferenz informierte der VBB über die Entwicklungen des Öffentlichen Personennahverkehrs (#ÖPNV) in Berlin und Brandenburg und speziell in der Region Oderland-Spree. 20 Jahre RE1 Bei seiner Jungfernfahrt war er noch mintgrün und befuhr die Strecke von Frankfurt (Oder) bis Berlin Ostbahnhof (damals noch Berlin Hauptbahnhof). Heute ist er rot, fährt auf der Stadtbahnstrecke mitten durch Berlin und nach Westen über die Brandenburger Landesgrenzen hinaus bis nach Magdeburg und kann auf einen rasanten Anstieg der Fahrgastzahlen zurückblicken. Der RE 1 war der erste Zug des Typs Regional-Express und ist bis heute die wichtigste Pendler-Verbindung in Berlin-Brandenburg. Seit 1994 haben sich die Fahrgastzahlen mehr als verzehnfacht: 45.000 Menschen fahren täglich mit dem RE1. Inzwischen hat sich die Idee der schnellen Nahverkehrszüge, die im regelmäßigen Takt Metropolen und regionale Zentren verbinden, bundesweit durchgesetzt. Ein Zug schreibt Geschichte Erst mit dem Bummelzug bis nach Erkner, dann mit der S-Bahn weiter nach Berlin. Anfang der 1990er-Jahre brauchte man für die 81 Kilometer von Frankfurt (Oder) in die Hauptstadt in der Regel noch rund zwei Stunden. Heute sind Reisende etwa halb so lang unterwegs – mit dem RE1. Am 27. Mai 1994 gab der damalige brandenburgische Ministerpräsident Manfred Stolpe das Startsignal für die Jungfernfahrt des ersten Regional-Express. Erst mit der Sanierung der Berliner Stadtbahn 1998 konnten die Regional-Express-Züge, nun klimatisiert, luftgefedert und für Tempo 160 ausgelegt, weiter durch die Berliner City bis nach Potsdam, Brandenburg und Magdeburg fahren. Die seit Dezember 2012 eingesetzten Regional-Express-Züge haben durch die Ausschreibung im Wettbewerb in Sachen Bequemlichkeit und Funktionalität noch einmal zugelegt: Grundsätzlich wird jeder Zug von einem Kundenbetreuer begleitet, so dass die Fahrgäste jederzeit einen Ansprechpartner haben. Mit barrierefreien Einstiegen in der Zugmitte, mehr Sitzplätzen mit mehr Beinfreiheit, Steckdosen auch in der 2. Klasse und Klimaanlagen werden hier verbundweite Standards moderner, schneller Züge umgesetzt. Möglich wurde dieses Erfolgsmodell durch das gelungene Zusammenspiel der beteiligten Länder Berlin und Brandenburg, des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) und der Deutschen Bahn – und natürlich durch die Treue der Fahrgäste. Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger: „Der RE 1 ist das Flaggschiff unseres Regionalverkehrs und der Pendlerzug schlechthin. Mit ihm rücken Brandenburg und Berlin ganz eng zusammen. Ich freue mich sehr über dieses Jubiläum und wünsche eine pünktliche und sichere Fahrt in die Zukunft.“ Dr. Joachim Trettin Vorsitzender DB Regio Nordost: „Wir freuen uns, dass wir seit 20 Jahren den RE1 betreiben dürfen und so ein Teil dieser Erfolgsgeschichte sind.“ VBB-Geschäftsführerin Susanne Henckel: „Gäbe es die Regional-Expresslinien nicht, müsste man sie auf der Stelle erfinden. Das Land Brandenburg war mit der Einführung des RE1-Konzeptes deutschlandweit Vorreiter für ein Produkt, das für kundenorientierten Schienenpersonennahverkehr steht. Heute steht der RE für eine erfolgreiche Regionalisierung mit Nahverkehrsprodukten, die schnell, attraktiv und leistungsfähig sind.“ VBB-Regionalkonferenz Oderland-Spree in Fürstenwalde Mehr Fahrgäste im VBB Seit Einführung des VBB-Tarifs vor 15 Jahren, am 1. April 1999, sind die Fahrgastzahlen im Verbundgebiet Berlin-Brandenburg kontinuierlich gestiegen. 283 Millionen zusätzliche Verbundfahrgäste konnten gewonnen werden, so dass im vergangenen Jahr mit mehr als 1,3 Milliarden Fahrgästen (täglich durchschnittlich rund 3,6 Millionen) ein neuer Rekord erreicht wurde. Damit stieg die Zahl der Menschen, die mit den Bussen und Bahnen der regionalen Verkehrsunternehmen unterwegs sind in den letzten 15 Jahren um rund 27 Prozent. Mit einfachen, einheitlichen Tarifen, zielgruppenspezifisch zugeschnittenen Angeboten (z.B. Semestertickets, VBB-Abo 65plus) und eine verbesserte Angebotsqualität ist der ÖPNV insgesamt attraktiver geworden und hat dadurch mehr Stammkunden gewinnen können. SPNV-Finanzierung am Scheideweg Verkehrsangebote und Kapazitäten müssen entsprechend der Nachfrage angepasst werden. Steigende Fahrgastzahlen ziehen auch mehr Verkehrsbedarf nach sich. Volle Busse und Züge in den Hauptverkehrszeiten zeigen, dass diese Entwicklung bereits in vollem Gange ist. Um weiterhin ein gutes Nahverkehrs-Angebot zu leisten, muss die Finanzierung gesichert sein. Die Fahrgäste leisten ihren Beitrag durch den Kauf ihrer Tickets, die andere Hälfte zahlt der Bund an die Länder, die damit den öffentlichen Verkehr bestellen und bezahlen. Über diese Summe für die nächsten Jahre wird im Sommer auf Bundesebene neu verhandelt. Der VBB setzt sich mit aller Kraft dafür ein, dass auch künftig eine ausreichende Finanzierung des Nahverkehrs durch Bundesmittel gesichert ist. VBB-Vorträge im Internet Die Folienvorträge der Regionalkonferenz Oderland-Spree finden Sie im Internet unter VBB.de/Regionalkonferenzen. Herausgeber: DB Mobility Logistics AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Leiter Kommunikation Oliver Schumacher