Fahrzeuge + Straßenverkehr: Historische Fahrzeuge (H-Kennzeichen) im Berliner Straßenverkehr aus Senat

Frage 1:
Wie viele Kfz mit einem „#H-Kennzeichen“ sind für den Berliner Straßenverkehr zugelassen? Wie viele
Fahrzeuge waren/sind es im Jahr 2017/2018/2019?
Antwort zu 1:
Hierzu teilt das #LABO mit, dass zum Stand September 2019 im Land Berlin 16.738
Fahrzeuge mit einem H-Kennzeichen zugelassen waren. Im Jahr 2018 waren 15.649 und
im Jahr 2017 14.113 Fahrzeuge mit einem H-Kennzeichen zugelassen.
Frage 2:
Vor welchem Hintergrund beurteilt der Senat die „gestiegene“ Anzahl an „H-Fahrzeugen“ im Berliner
Straßenverkehr? Welche Gründe sieht der Senat für die Zunahme solcher Fahrzeugklassen?
Antwort zu 2:
Eine der Anforderungen für die Einstufung eines Fahrzeuges als #Oldtimer ist, dass das
Fahrzeug vor mindestens 30 Jahren erstmals in den Verkehr gekommen ist. Dieses
Kriterium wird von Jahr zu Jahr von mehr Fahrzeugen erfüllt, so dass ein tendenzieller
Anstieg der Zulassungen von Fahrzeugen mit H-Kennzeichen im Land Berlin aus Sicht
des Senats zu erwarten ist.
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Frage 3:
Welche Konditionen hinsichtlich der #Kfz-Steuer, sonstige Regelungen und #Ausnahmeregelungen gelten für
das Fahren dieser Fahrzeuge im Berliner Straßenverkehr? Welche Vorgaben gelten für diese Fahrzeuge bei
Befahrung der #Umweltzone?
Antwort zu 3:
Die Kfz-Steuer beträgt gemäß § 9 Absatz 4 des #Kraftfahrzeugsteuergesetzes für
Fahrzeuge, denen ein #Oldtimer-Kennzeichen zugeteilt ist, pro Jahr 46,02 €, wenn sie nur
für Krafträder gelten, im Übrigen 191,73 €.
Für Fahrzeuge mit H-Kennzeichen gilt die Regelung nach Anhang 3 Nr. 10 der 35.
Verordnung zum #Bundes-Immissionsschutzgesetz. Danach sind Fahrzeuge mit HKennzeichen
von der Kennzeichnungspflicht in Umweltzonen ausgenommen und dürfen
diese ohne Einschränkung befahren. Weitere Ausnahmeregelungen gelten für diese
Fahrzeuge im Berliner Straßenverkehr nicht.
Frage 4:
Wer stellt anhand welcher Kriterien den musealen Charakter eines Fahrzeugs fest, der Voraussetzung für
die Erlangung eines H- Kennzeichens ist?
Antwort zu 4:
Oldtimer im Sinne des § 2 Nummer 22 der Fahrzeug-Zulassungsverordnung sind
Fahrzeuge, die vor mindestens 30 Jahren erstmals in Verkehr gekommen sind,
weitestgehend dem #Originalzustand entsprechen, in einem guten #Erhaltungszustand sind
und zur Pflege des #kraftfahrzeugtechnischen #Kulturgutes dienen. Zur Einstufung eines
Fahrzeugs als Oldtimer ist ein #Gutachten gemäß § 23 Straßenverkehrs-Zulassungs-
Ordnung (StVZO) eines amtlich anerkannten #Sachverständigen oder Prüfers für den
Kraftfahrzeugverkehr oder Prüfingenieurs erforderlich. Die #Begutachtung ist nach der vom
Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur im Verkehrsblatt bekannt
gemachten Richtlinie für die Begutachtung von Oldtimern nach § 23 StVZO durchzuführen
und das Gutachten nach einem in dieser Richtlinie festgelegten Muster auszufertigen.
Frage 5:
Wie hoch ist der Anteil der auf Privatpersonen zugelassenen Fahrzeuge mit H-Nummer, wie viele sind
Firmenfahrzeuge?
Antwort zu 5:
Hierzu teilt das LABO mit:
Der Anteil der von natürlichen Personen angemeldeten Fahrzeuge mit H-Kennzeichen
liegt derzeit bei 95,9 %. Der Anteil von auf Firmen und Vereine angemeldeten Fahrzeugen
mit H-Kennzeichen liegt bei 4,1 %.
Frage 6:
Wie viele der auf Privatpersonen zugelassenen Fahrzeuge sind Zweit- oder Dritt- oder…- Fahrzeuge?
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Antwort zu 6:
Die erfragten Informationen liegen dem Senat nicht vor. Eine entsprechende statistische
Aufbereitung durch das LABO ist nicht vorgesehen und erfolgt daher auch nicht.
Frage 7:
Wie beurteilt der Senat die Forderung an Halter von „H-Fahrzeugen“ ähnlich hohe Anforderungen im
Hinblick auf Vermeidung von Umweltbelastungen zu stellen, wie an Halter moderner Fahrzeugklassen?
Antwort zu 7:
Der Senat begrüßt grundsätzlich jede Maßnahme zur Reduzierung von verkehrsbedingten
Luftschadstoffemissionen. Der Beitrag von Fahrzeugen mit H-Kennzeichen zur
Überschreitung des Jahresgrenzwertes für Stickstoffdioxid ist jedoch vernachlässigbar.
Wie Kennzeichenerhebungen gezeigt haben, liegt der Anteil von Fahrzeugen mit HKennzeichen
im Straßenverkehr nur bei knapp 0,15 %. Dabei handelt es sich überwiegend
um Pkw mit Ottomotor, die z.T. bereits über einen geregelten Katalysator und damit über
eine grüne Plakette verfügen. Eine Änderung der Anforderungen an Fahrzeuge mit HKennzeichen
wäre für gewerblich genutzte Fahrzeuge mit H-kennzeichen sinnvoll, weil
derartige Fahrzeuge meist eine höhere Laufleistung haben als privat genutzte Fahrzeuge.
Es sind auf Bundesebene jedoch keine politischen Mehrheiten für eine Änderung der 35.
Verordnung zum Bundes-Immissionsschutzgesetz erkennbar.
Berlin, den 24.10.2019
In Vertretung
Ingmar Streese
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

S-Bahn Berlin: Störungen verursachen hohe Kosten, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article227498283/Kosten-durch-S-Bahn-Stoerungen-in-Berlin-nehmen-zu.html

In diesem Jahr wurden bereits mehr als 700.000 Euro ausgegeben. Der Wert liegt damit schon jetzt über denen aus den Vorjahren.

Erst an diesem Dienstagmorgen haben Fahrgäste der #S-Bahn wieder diese Ansage gehört: „Wegen einer technischen #Störung ist der #Zugverkehr zurzeit leider unregelmäßig.“ Dieses Mal betrafen die Verspätungen und Ausfälle die Ringbahn (#S42), die #S8 und die #S85 im Bereich der Landsberger Allee.

Wie eine Anfrage des Abgeordneten Gunnar Lindemann (AfD) an den Senat nun ergab, nehmen die Kosten, die durch technische Störungen bei der S-Bahn Berlin anfallen, zu.

So heißt es in der Antwort auf die Anfrage von Staatssekretär Stefan Tidow mit Berufung auf die Deutsche Bahn AG, dass in diesem Jahr durch technische Störungen bereits Kosten in Höhe von knapp 733.000 Euro entstanden sind. Im gesamten Vorjahr waren es rund 725.000 Euro, 2017 lag die Summe bei rund …

S-Bahn: Berliner S-Bahn-Züge der Baureihe 481: Aktuelles Modernisierungs-Projekt auch für die Verbesserung der Fahrgastinformation nutzen, aus DBV

Am 22. Oktober 2019 wurde der Öffentlichkeit der erste #modernisierte #Viertelzug der Baureihe #481 der #S-Bahn Berlin vorgestellt und anschließend auf die Strecke geschickt. Von der Baureihe 481 wurden ab 1997 bis 2004 insgesamt 500 Viertelzüge hergestellt. Davon sollen nun 309 Einheiten modernisiert und bis 2033 eingesetzt werden.

Um bis zu diesem Zeitpunkt zuverlässig und sicher auf der Schiene unterwegs zu sein, sollen ca. 6.000 laufende Meter Wagenkasten-Längsträger auf Korrosion untersucht und, falls nötig, saniert werden. Rund 7.000 neue schwarze Türflügel werden eingebaut und 5.000 Videokameras in den Fahrgasträumen installiert. Weiterhin sollen mehr als 27.000 Sitzgestelle mit Polstern in blauer DB-Standard-Musterung eingebaut werden. Leider sind diese Sitze relativ hart im Vergleich zu den derzeit eingesetzten Modellen.
Auch der Fußbodenbelag wird erneuert und 12.000 neue taktile Türöffnungstaster werden eingebaut. Um sich besser festhalten zu können, sollen zusätzlich noch horizontale Haltestangen nachgerüstet werden. Fahrschalter und elektrische Schaltmittel werden ausgetauscht, um altersbedingte Störungen in Zukunft zu vermeiden. Hinzu kommt eine neue Lackierung.

Dies alles wird im #S-Bahnwerk #Schöneweide von 360 S-Bahn-Handwerkern in Eigenregie umgesetzt.

Der Deutsche #Bahnkunden-Verband (#DBV) begrüßt die Modernisierung der S-Bahn-Züge, da diese Maßnahme die Qualität und Attraktivität des S-Bahn-Angebots steigert. Alles in allem ist die Modernisierung der Baureihe 481 sehr gelungen. Der Deutschen Bahnkunden-Verband (DBV) bemängelt jedoch, dass die Züge im Fahrgastinnenraum keine neuen #Informationsmonitore erhalten, womit Informationsmöglichkeiten für die Fahrgäste hätten deutlich verbessert werden können. Es bestehen weiterhin nur die #Laufbänder in den Zügen, auf denen die jeweils nächsten drei Bahnhöfe angezeigt werden. Aber für Hinweise zu Störungen oder auch bezüglich Anschlussmöglichkeiten an den nächsten Bahnhöfen hätte der Deutsche Bahnkunden-Verband (DBV) es dagegen begrüßt, wenn zusätzlich entsprechende Informations-Monitore in den Wagen installiert worden wären. Gut informierte Fahrgäste können auftretende Störungen schließlich besser verstehen und nachvollziehen!

Da die Züge, wie oben bereits erwähnt, bis zum Jahr 2033 im Einsatz sein sollen, lohnt sich ein besseres Informationssystem. Deshalb fordert der Deutsche Bahnkunden-Verband (DBV) den Einbau entsprechender Monitore zur Verbesserung der Informationsqualität für die Fahrgäste.

Für weitere Auskünfte steht Ihnen der Vorsitzende des Landesverbandes Nordost des Deutschen Bahnkunden-Verbandes, Herr Michael Wedel, unter der Telefonnummer 0162 164 33 42 gern zur Verfügung.

S-Bahn: Alle Wetter! Neue S-Bahn für Berlin besteht Test im längsten Klimakanal der Welt 12-Wochen-Testprogramm im Klima-Wind-Kanal in Wien, aus DB

https://www.deutschebahn.com/pr-berlin-de/aktuell/presseinformationen/Alle-Wetter-Neue-S-Bahn-fuer-Berlin-besteht-Test-im-laengsten-Klimakanal-der-Welt-4571608?contentId=1317082

#12-Wochen-Testprogramm im #Klima-Wind-Kanal in #Wien ⋅ Umfangreiche Prüfungen bei Eis, Schnee und Hitze
Egal, ob brütend heißer Sommer oder frostiger Winter: Die neue #S-Bahn für Berlin und Brandenburg soll bei jedem Wetter reibungslos funktionieren. Dazu durchläuft ein vierteiliger Zug der Vorserie ein 12 Wochen langes Testprogramm in Wien. Im weltweit längsten Klima-Wind-Kanal des Rail Tec Arsenal (#RTA) in Wien werden auf Knopfdruck extreme #Temperatur- und #Wetterverhältnisse erzeugt. Bei Temperaturen von -25 Grad Celsius mit Eis und #Schnee bis +45 Grad Celsius und starker #Sonneneinstrahlung entstehen realistische Simulationen für Zug und Fahrgäste. So kann geprüft werden, ob auch bei starkem Schneefall und Vereisung der Stromabnehmer funktioniert, die Türen öffnen und schließen und die Spaltminderungen reibungslos ein- und ausfahren. All diese Tests hat Berlins „Neue“ mit Bravour gemeistert.

Die neue #S-Bahn für Berlin und Brandenburg in der #Klimakammer

Alexander Kaczmarek, DB-Konzernbevollmächtigter für Berlin: „Zuverlässigkeit der Züge bei jedem Wetter – das erwarten unsere Fahrgäste und das wollen wir mit der neuen Baureihe künftig bieten. Daher werden die Fahrzeuge über einen Zeitraum von zwei Jahren getestet. Die DB hat dieses umfangreiche Testprogramm fest im Lastenheft verankert.“

Um die Situation im Fahrgastbereich bei jedem Wetter nachzustellen, werden zwei Wagen des Fahrzeugs mit Temperaturfühlern sowie weiteren Sensoren ausgestattet. Heizmatten simulieren die Wärme der Fahrgäste während Wasserverdampfer für die feuchte Atemluft sorgen.

„Die Baureihe 483/484 ist die erste Berliner S-Bahn mit einer Klimaanlage. Die Berliner Infrastruktur mit niedrigen Tunneln und Unterführungen erfordert besondere technische Lösungen beim Einbau der Komponenten und der Steuerung der kalten Luft. Ein Schwerpunkt des Testprogramms liegt daher auf der Prüfung ihrer Funktion bei höchsten Anforderungen. Die Ergebnisse sämtlicher Prüfungen werden umfangreich ausgewertet. Sollte es dabei Optimierungsbedarf geben, können wir entsprechende Maßnahmen ergreifen“, sagt Jure Mikolčić, CEO der Stadler Pankow GmbH.

„Die Tests im Klimakanal sorgen für einen zuverlässigen Einsatz der S-Bahn Berlin bei allen Wetterlagen. Das Rail Tec Arsenal bietet uns optimale Bedingungen zur Durchführung unterschiedlicher Klimatests in einer Anlage. Mit Maßnahmen wie diesen, unterstützen wir unsere Kunden, für die Fahrgäste einen stabilen Betrieb zu garantieren und den Fahrgastkomfort zu verbessern“, sagt Sabrina Soussan, CEO von Siemens Mobility.

S-Bahn: Neue Türen, weniger Tücken So sehen die renovierten S-Bahn-Wagen aus aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/neue-tueren-weniger-tuecken-so-sehen-die-renovierten-s-bahn-wagen-aus/25143766.html

155 Millionen Euro haben Berlin und Brandenburg für die #Erneuerung der #S-Bahn bezahlt. Besonders auffallend: die schwarzen Türen.

Eine Klimaanlage ist nicht mit drin im Preis. Für 155 Millionen Euro erneuert die S-Bahn gut 300 „#Viertelzüge“ , also gut 600 Wagen. Seit Dienstagnachmittag ist der erste „neue“ Zug im Einsatz. Auffallendstes Merkmal außen: Die glänzend schwarzen #Türen. Neueste Vorschriften fordern für die Türen einen starken Kontrast zu den Seitenwänden – dies soll Sehbehinderten das Leben erleichtern.
Da die Waggons traditionell unten dunkelrot sind, blieb nur schwarz. Man habe sich aus Designgründen dann für das kräftige, tiefe #Glanzschwarz entschieden, sagte S-Bahn-Chef Peter Buchner am Mittag im #Ausbesserungswerk #Schöneweide. Aber die Türen haben nicht nur eine neue Farbe, sie sind komplett neu. „Die Türen waren der größte #Störfaktor“, begründete dies Buchner. Die große Investition soll die Züge der Baureihe #481 noch einmal fit für mindestens …

Bahnverkehr: 60.000 komfortablere Sitze für ICE 4 und ICE 3: Anfang 2020 startet der Umbau, aus DB

https://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/60-000-komfortablere-Sitze-fuer-ICE-4-und-ICE-3-Anfang-2020-startet-der-Umbau–4561346

#Produktschau der Deutschen Bahn „Mobilität erleben“ in Berlin mit zahlreichen Innovationen • 5.800 Fahrgäste testen neue #Sitze • Neue #Stimme am Bahnhof • DB-Vorstandsvorsitzender Dr. Richard #Lutz: „Die Mobilitätswende gelingt nur mit der klimafreundlichen Bahn.“
Die Deutsche Bahn hat heute in Berlin die neue Generation der #ICE-Sitze präsentiert. Im Rahmen der Veranstaltung „Mobilität erleben 2019“ öffnet das Unternehmen die Türen für einen Blick in die Werkstatt. 250 Gäste aus Politik und Wirtschaft haben die Möglichkeit, sich über 40 innovative Mobilitäts-, Informations- und Servicekonzepte zu informieren. Dazu gehören auch die neuen, bequemeren Sitze für den #ICE4 und den modernisierten #ICE3, die „neue Stimme“ für die Bahnhöfe sowie zahlreiche Verbesserungen rund um die #Reisendeninformation.

DB-Vorstandsvorsitzender Dr. Richard Lutz: „Die Mobilitätswende wird nur mit der klimafreundlichen Bahn gelingen. Wir sind der Treiber bei der CO2-Reduktion im Verkehr. Deshalb setzen wir alles daran, die Schiene zu stärken. Mit Innovationen und Verbesserungen wollen wir unsere Kunden begeistern, damit mehr Menschen auf die grüne Bahn umsteigen.“

In die Züge der modernisierten ICE-3- und der ICE-4-Flotte werden ab 2020 fast 60.000 bequemere Sitze eingebaut. Diese zusammen mit der TU Darmstadt und 600 Probanden im Sitzlabor entwickelten Sitze wurden anschließend von über 5.800 Fahrgästen getestet.

Berthold Huber, DB-Vorstand Personenverkehr: „Der deutsche Mobilitätsmarkt steht in den kommenden Jahren vor erheblichen Veränderungen. Wir wollen unsere Fahrgastzahlen im Fernverkehr verdoppeln, die Zugflotte massiv ausbauen, die Bahn umfassend modernisieren und mit unseren Kunden die Marktstandards für klimafreundlichen Personenverkehr setzen.“

S-Bahn: Innen und außen alles neu! S-Bahn Berlin präsentiert modernisierte Baureihe 481, aus DB

https://www.deutschebahn.com/pr-berlin-de/aktuell/presseinformationen/Innen-und-aussen-alles-neu-S-Bahn-Berlin-praesentiert-modernisierte-Baureihe-481-4563354?contentId=1317082

309 #Viertelzüge der Baureihe (BR) #481 werden umgebaut ⋅ Erstes #runderneuertes Fahrzeug geht direkt in den #Fahrgastbetrieb ⋅ #S-Bahn investiert für das Projekt zwei Millionen Euro ins #Werk #Schöneweide ⋅ Umbau ermöglichen die Länder im Rahmen des #Interimsvertrages
Es ist ein #Megaprojekt der S-Bahn Berlin: „Langlebigkeit BR 481“. Die Fahrzeuge der Baureihe aus den Jahren 1997 bis 2004 werden komplett saniert und umgestaltet. Nun ist der vorerst wichtigste Meilenstein erreicht: Das erste Fahrzeug ist fertig und wurde heute im Werk Schöneweide der Öffentlichkeit präsentiert durch S-Bahnchef Peter Buchner, Verkehrssenatorin Regine Günther, Ines Jesse, Staatssekretärin für Infrastruktur des Landes Brandenburg, VBB-Chefin Susanne Henckel und Alexander Kaczmarek, DB-Konzernbevollmächtigter für Berlin. Gleich im Anschluss ging es auf Jungfernfahrt in den regulären Fahrgastbetrieb auf der Linie S47. Die modernisierten Fahrzeuge sehen der neuen S-Bahn, die ab 2021 zum Einsatz kommt, zum Verwechseln ähnlich: Lackierung, Sitze und Polster, die Fußböden erscheinen im selben Design. Doch nicht nur das Aussehen ändert sich – auch für einen zuverlässigen Weiterbetrieb wird vieles neu gemacht. Ein paar Details:

Mehr als 6.000 laufende Meter Wagenkasten-Langträger werden auf Korrosion untersucht und bei Befund saniert.
Gut 7.000 neue, schwarze Türflügel werden an den Einstiegen verbaut.
5000 Videokameras werden zur Überwachung des Fahrgastraums installiert.
Mehr als 27.000 neue Sitzgestelle und blaue Polster werden verbaut.
Knapp 29.000 Quadratmeter Fußbodenplatten und 32.000 Quadratmeter Belag werden neu verlegt.
Horizontale Haltestangen werden nachgerüstet.
12.000 taktile Türöffnungstaster werden eingebaut.
Um auch die elektronischen Komponenten der Züge zuverlässiger zu machen, bekommen sie eine besondere Erneuerung im Bereich Fahrzeugsteuerung. Dort werden Fahrschalter und elektrische Schaltmittel ausgetauscht, um altersbedingte Störungen zu verhindern.
Den kompletten Umbau von 309 Fahrzeugen ermöglichen die Länder im Rahmen des Interimsvertrages.

Regine Günther, Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz: „Ich freue mich sehr, dass wir mit der S-Bahn Berlin GmbH zu einer verlässlichen Vereinbarung gekommen sind und den Fahrgästen in den kommenden Jahren ein attraktives und stabiles Angebot machen können: Frisch renovierte, technisch verbesserte und mit deutlich mehr Barrierefreiheit ausgestattete Züge der Baureihe 481/482 werden ab sofort über die nächsten Jahre auf Berlins S-Bahn-Gleisen rollen. So können die Menschen bequemer und sicherer den ÖPNV nutzen und leisten damit auch einen Beitrag zum Klimaschutz.“

Ines Jesse, Staatssekretärin für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg: „Die S-Bahn gehört zu den wichtigsten Verkehrsmitteln für die Pendlerinnen und Pendler im Land. Wer täglich mit den Zügen unterwegs ist, erwartet neben Pünktlichkeit auch Zuverlässigkeit, Sicherheit und Komfort. Das wird mit dem „Projekt Langlebigkeit der Baureihe 481“ erreicht. In die Züge wurden untern anderem zusätzliche Haltestangen und neue Sitze eingebaut. Mit neuen Türöffnern wurde der Ein- und Ausstieg für Menschen mit Sehbehinderungen verbessert. Von der technischen Erneuerung der Baureihe erhoffen wir uns einen reibungslosen S-Bahn Verkehr.“

Die S-Bahn selbst hat Geld und viel Manpower in das Projekt investiert:

Etwa 360 Handwerker im Werk Schöneweide sind bis 2024 ein Drittel ihrer Zeit ausschließlich mit den Arbeiten für das Projekt Langlebigkeit beschäftigt.
Rund 50.000 Engineering-Stunden wurden in das Projekt investiert.
Für die Ausrüstung der Schleif- und Klebehalle im Werk Schöneweide wurden zwei Millionen Euro aufgebracht.
Auch die Fahrzeugdisposition der S-Bahn Berlin stemmt während der Dauer des Projekts eine Herkules-Aufgabe, um einen stabilen Betrieb aufrecht zu erhalten. Denn 21 Viertelzüge stehen für die Langlebigkeit im eingeschwungenen Zustand gleichzeitig in Schöneweide – und das jeweils für eine geplante Durchlaufzeit von elf Wochen pro Zug.

Peter Buchner, Vorsitzender der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin: „Engineering und Umbau machen wir in Schöneweide selbst. Das ist eine große Herausforderung, schließlich dürfen im Betrieb keine Fahrzeuge fehlen. Ich bin stolz darauf, dass wir an diesem Standort mit unseren Mitarbeitern das Know-how und die Kapazitäten selbst haben.“

Susanne Henckel, Chefin des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg: „Als VBB freuen wir uns natürlich besonders für alle Fahrgäste. Der komplett überarbeitete Innenraumbereich mit frischem Design, zusätzlichen Videokameras und mehr Barrierefreiheit verbessert die Qualität in allen Bereichen erheblich. Diese Fahrzeuge erhalten hier ein „zweites Leben“. Damit geben wir den Menschen wieder einen Grund mehr um auf die Bahn umzusteigen. Der Dank gilt all denjenigen, die die Langlebigkeit der Fahrzeuge sicherstellen.“

Eine Grafik zum Projekt „Langlebigkeit BR 481“ finden Sie rechts im Downloadbereich.

BVG: Schmutz und Vandalismusschäden Wie oft die BVG ihre Busse und Bahnen reinigt, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/schmutz-und-vandalismusschaeden-wie-oft-die-bvg-ihre-busse-und-bahnen-reinigt/25109130.html

Auf den Straßen matscht das Laub, in der BVG-Flotte sieht es entsprechend aus. Wie oft die Fahrzeuge #gereinigt werden – und wie intensiv.

Wird das Wetter schmuddelig, sind auch Berlins #Busse, #Straßenbahnen und #U-Bahnen nicht in bestem Zustand – im Innenraum, seit wieder die Zeit des matschigen Laubes und der aufgeweichten Gehwege begonnen hat, und je nach Fahrtstrecke auch von außen. „Gefühlt werden die Züge immer #schmutziger“, schrieb ein Tagesspiegel-Leser aus Rudow und äußerte den Verdacht, dass die BVG neuerdings an der #Reinigung ihrer Fahrzeuge spare.

Die BVG teilt auf Anfrage mit, dass die #Reinigungsstandards bei der #Busflotte seit sechs Jahren unverändert seien: Nach dem täglichen Linieneinsatz würden die Busse gefegt. Etwa alle zwei Tage sei eine #Außenwäsche fällig, grobe Verunreinigungen würden feucht gewischt.

Alle vier Wochen sei mit der Außenwäsche auch eine intensive #Innenreinigung

U-Bahn: Platz da! Die BVG testet von dieser Woche an ein System, das die Auslastung von U-Bahnwagen grafisch darstellt., aus BVG

Die BVG testet von dieser Woche an ein System, das die #Auslastung von #U-Bahnwagen grafisch darstellt. Fahrgäste sehen durch #Leuchtanzeiger, welche Wagen des nächsten Zuges bereits gut besetzt sind und wo es noch reichlich Platz gibt. Sie können sich damit leicht orientieren, auf dem Bahnsteig verteilen und die Position wählen, die einen schnellen und stressfreien Einstieg am einfachsten macht.

Der #Pilotversuch findet auf dem U-Bahnhof #Bundestag der #U55 statt. Am heutigen Dienstag, 15. Oktober 2019, werden dort die Anzeiger montiert. Bereits am morgigen Mittwoch soll der Testlauf starten.

„Sicher ist die U55 nicht die Linie, auf der es üblicherweise #Platzprobleme gibt“, sagt Nicole #Grummini, Bereichsleiterin U-Bahn bei der BVG. „Auf dieser kurzen Strecke mit den wenigen eingesetzten Wagen haben wir aber die Möglichkeit, dieses neue System technisch mit sehr geringem Aufwand zu testen. Wir wollen hier in erster Linie erproben, wie zuverlässig die Komponenten im Zug und im Bahnhof miteinander kommunizieren. Denn nur so können unsere Fahrgäste in Zukunft bestmöglich von einem solchen oder ähnlichen System profitieren.“

In drei der vier auf der U55 eingesetzten Doppeltriebwagen werden dafür die 360-Grad-Videokameras im Innenraum mit einer Software ausgestattet, die erkennt, wie viele Fahrgäste sich in jedem einzelnen Wagen befinden. Diese #Auslastungs-Information sendet der Zug an das Anzeigesystem im nächsten Bahnhof, in diesem Fall zur Station Bundestag.

Für jeden Wagen gibt es dort eine Anzeige mit drei stilisierten Personen. Je nach Auslastung leuchten vor Einfahrt des Zuges eine, zwei oder drei davon auf und signalisieren damit: Hier gibt es viel Platz, mäßig viel Platz oder kaum noch Platz. Die Fahrgäste können sich so bequem und ohne Eile die entsprechende Position am Bahnsteig suchen.

Mit freundlichen Grüßen

BVG-Pressestelle

Tel. +49 30 256-27901

www.bvg.de/presse

pressestelle@bvg.de

U-Bahn: Welche Konsequenzen hat die Verzögerung bei der Beschaffung neuer U-Bahnen?, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Welche möglichen #Verzögerungen können sich durch das aktuell laufende #Einspruchsverfahren gegen die
#Vergabe der Beschaffung der neuen #U-Bahnfahrzeuge maximal ergeben? Wie viele Fahrzeuge würden
dabei um welchen Zeitraum verspätet ausgeliefert? Bitte auflisten getrennt nach Groß- und Kleinprofil.
Antwort zu 1:
Da sich die BVG in einem laufenden Gerichtsverfahren befindet, kann sie hierzu keine
Aussage treffen.
Der Vertrag umfasst einen Beschaffungsrahmen von bis zu #1.060 #Großprofil- und
#440 #Kleinprofilwagen, mindestens aber 344 Großprofil- und 262 Kleinprofilwagen.
Frage 2:
Welche Prognosen bestehen derzeit bezüglich der #Auslieferungstermine und der jeweiligen Anzahl auszuliefernder
Fahrzeuge für betriebsbereite und zugelassene Neufahrzeuge der U-Bahn für den fahrplanmäßigen
Einsatz? Bitte auflisten getrennt nach Groß- und Kleinprofil.
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Antwort zu 2:
Großprofil: Die Notvergabe an #Stadler umfasst die Beschaffung von bis zu 80 Fahrzeugen
der Fahrzeugserie IK20 für das Großprofil. Entsprechend des mit #Siemens und Stadler
geschlossenen Vergleichs ist die Lieferung von 56 Wagen IK20 fest vereinbart. Die BVG
beabsichtigt, nach den weitergehenden Abstellungen von Fahrzeugen der Baureihe #F79,
weitere 24 Wagen #IK20 für das Großprofil abzurufen.
Auf der Linie U5 befinden sich bereits 44 Wagen der Fahrzeugserie #IK17 im Einsatz.
Kleinprofil: Im Kleinprofil werden keine weiteren Wagen der Baureihe IK geliefert. Aktuell
befinden sich 116 Wagen der Fahrzeugbaureihe IK im Einsatz.
Frage 3:
Wie ist der aktuelle Stand der Erkenntnisse über die planmäßige und außerplanmäßige Außerdienststellung
der Fahrzeuge der Baureihe F79 und weiterer F-Baureihen?
Antwort zu 3:
Mit Stand vom 30. September 2019 wurden insgesamt 58 der 70 Wagen der Fahrzeugserie
F79 die Zulassungen zum Einsatz im Fahrgastverkehr durch den Betriebsleiter UBahn
entzogen.
Hinsichtlich der Baureihen #F74, #F76, #F84, #F87, #F90 und #F92 gibt es auf Seiten des Senats
keine aktuellen diesbezüglichen Erkenntnisse.
Frage 4:
Wie wird sich nach heutigem Prognosestand der Fahrzeugbestand der U-Bahn bis 2027 entwickeln vor dem
Hintergrund planmäßiger und außerplanmäßiger Außerdienststellung von Fahrzeugen und der Beschaffung
von Neufahrzeugen? Bitte auflisten getrennt nach Groß- und Kleinprofil.
Frage 5:
Welche betrieblichen Szenarien für den Umgang mit dem zu erwartenden Fahrzeugmangel werden seitens
der BVG für die nächsten 5 Jahre betrachtet?
Frage 6:
Welche Bandbreite an möglichen Maßnahmen zum Umgang mit dem zu erwartenden Fahrzeugmangel wird
dabei betrachtet (z.B. Taktausdünnung, Verkürzung von Zügen, Stilllegung von einzelnen Linienabschnitten
oder ganzen Linien, spätere Außerdienststellung von Fahrzeugen)?
Frage 7:
Welche Linien wären besonders von möglichen Einschränkungen aufgrund von Fahrzeugmangel betroffen?
Antwort zu 4 bis 7:
Die BVG hat mitgeteilt, dass die Prognosen und betrieblichen Szenarien in Abhängigkeit
zu dem Ausgang des durch #Alstom eingeleiteten Nachprüfungsverfahrens stehen. Der
Termin wurde vom Kammergericht auf den 15.11.2019 festgesetzt.
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Aktuell können daher hierzu noch keine Aussagen getroffen werden. Konzepte zum
Umgang mit möglichen Fahrzeugmangelsituationen werden zwischen der BVG und dem
zuständigen Aufgabenträger des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) bei der
Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz abgestimmt werden.
Berlin, den 07.10.2019
In Vertretung
Ingmar Streese
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz