Sie prägen das Bild Berlins über Stadt- und Ländergrenzen hinweg: Die #Doppeldecker
der #BVG. 414 der „#großen Gelben“ vom Typ #MAN A39 rollen aktuell
durch die Hauptstadt, die ersten Exemplare kamen 2005, die letzten wurden
2010 geliefert. Und da man #Doppeldeckerbusse im Gegensatz zu „normalen“
12-Meter- oder Gelenkbussen nicht von der Stange kaufen kann, wird die aktuelle
Generation noch einige weitere Jahre für die BVG im Einsatz sein. Seit
2014 wurden daher bereits über 200 von ihnen mit sogenannten #SCRT-Filtern
ausgerüstet, die die Stickoxidemissionen minimieren. Weitere Nachrüstungen
zur Verbesserung der Umweltbilanz sind in Planung. Und damit die Fahrzeuge
dem harten Berliner Verkehrsalltag auch in den kommenden Jahren standhalten,
erhalten sie jetzt nach und nach auch eine aufwändige Überarbeitung.
Bei der Erneuerung wird Rost von den tragenden Gerippen entfernt, der Unterboden
erhält einen neuen Unterbodenschutz. Eventuell vorhandene Beschädigungen
an den Dächern, entstanden etwa durch den Kontakt mit Ästen
der Straßenbäume, werden beseitigt und abgedichtet. Und statt der Seitenwände
aus Blech erhalten die Busse rostfreie Verkleidungen aus Kunststoff.
Äußerlich werden die Doppeldecker durch eine frische #Lackierung auffallen –
im bekannten BVG-Gelb, ab sofort aber ohne graue Seitenstreifen. Zumindest
bei den ersten überarbeiteten Fahrzeugen wird jedoch ein anderes Detail
noch mehr ins Auge fallen: Ein „#Astfänger“ am Oberdeck. Die BVG will testen,
ob sich damit die Beschädigungen der Dächer und Dachecken durch Äste
minimieren lassen. Bei Erfolg sollen eine Flottenzulassung beantragt und alle
Doppeldecker mit einer solchen geschwungenen Metallstange ausgerüstet
werden.
Die Überarbeitung der Fahrzeuge erfolgt nach und nach beim Hersteller MAN
sowie in der BVG-eigenen Center-Werkstatt. Alles in allem wird es je nach
Instandsetzungsaufwand ungefähr 8 Wochen dauern, ein Fahrzeug aufzuarbeiten.
In zwei Tagen öffnet die Internationale #Gartenausstellung#IGA Berlin 2017 ihre
Tore. Bis zum Herbst erwarten die Veranstalter mehr als zwei Millionen Besucher
– und am bequemsten erreichen die Gartenfans das Ausstellungsgelände
mit der #U-Bahn. Rund 90 Prozent der Menschen, die mit den öffentlichen
Verkehrsmitteln zur IGA anreisen, werden nach Prognosen die #U5 nutzen.
Seit Februar 2016 hat die BVG deshalb den Bahnhof #Kienberg – Gärten der
Welt umgebaut. Wie versprochen ist der Bahnhof nun pünktlich fertiggestellt.
Freundlich, hell, modern – so empfängt die Station jetzt die Fahrgäste. Die
Zugangsgebäude wurden durch eine geschwungene Glas-Stahl-Konstruktion
offen und transparent gestaltet und nehmen optisch Bezug auf die Talstation
der IGA-Seilbahn. Durch den Einbau eines hellen, aber vandalismusresistenten
keramischen Belags in Natursteinoptik an den Wänden wurde das äußere
Erscheinungsbild in den Treppenhäusern weitergeführt. Die Verkleidung des
bestehenden Bahnsteigdachs mit hellen Metallpaneelen setzt das neue Gestaltungskonzept
auf dem Bahnsteig fort. Abgerundet wird das freundliche
Ambiente durch den Einbau eines Bodenbelags in Granitsteinoptik.
Wesentlicher Bestandteil war der barrierefreie Ausbau. Neben einem taktilen
Leitsystem für Blinde hat der Bahnhof nun auch einen Aufzug. Er ging bereits
im Dezember 2016 in Betrieb. Außerdem wurde die gesamte Bahnhofstechnik
von der Beleuchtung über die Kommunikationstechnik bis zur Videoausstattung
auf den neuesten Stand gebracht. Die Gesamtkosten für den Umbau
beliefen sich auf rund sieben Millionen Euro. Das Bauvorhaben wurde kofinanziert
vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).
Mehr Züge auf der U5
Pünktlich zur IGA-Eröffnung verstärkt die BVG auch das Angebot auf der U5.
Zu den Hauptanreise- und Abreisezeiten der IGA-Besucher fahren die Züge
im #5-Minuten-Takt zwischen Alexanderplatz und Hönow. Der dichte Takt gilt
montags bis donnerstags von 5.30 bis 12 Uhr (in den Schulferien erst ab 9
Uhr) und von 15 bis 18.30 Uhr. Freitags fahren die Züge ebenfalls von 5.30
bis 12 Uhr, dann aber bereits von 14 bis 18.30 Uhr alle fünf Minuten. Samstags
und sonntags gilt der 5-Minuten-Takt von 9 bis 12 und von 15 bis 18 Uhr.
Angepasst wird auch das Angebot der #Buslinien#X69 und #195. Auf der Linie
X69 fahren die Busse sonntags von 9 bis 20 Uhr alle 20 Minuten (normalerweise
von 10 bis 19 Uhr). Auf der Linie 195 gilt der 10-Minuten-Takt während
der IGA samstags und sonntags von 9 bis 19.30 Uhr (statt 10 bis 18.30 Uhr
bzw. 11 bis 19.30 Uhr).
Zur besseren Orientierung findet sich das IGA-Logo bereits auf vielen BVGInfoprodukten
wie etwa dem großen Netzplan. In den Zügen der U5 wird es
eine zusätzliche Ansage geben. Zum Bahnhofsnamen erhalten Fahrgäste ab
Donnerstag die Information: „Zur Internationalen Gartenschau – For the International
Garden Exhibition“.
Haltestellensysteme im Test
Rund um das IGA-Gelände können Fahrgäste außerdem neue Informationssysteme
an Haltestellen testen. Die BVG hat bereits 2016 das Projekt „Grüne
Haltestelle“ ins Leben gerufen. Die Hauptphase des Projekts läuft zeitgleich
mit der Gartenschau. Die BVG schafft dafür ein Experimentierfeld, das bewusst
vielen Innovationen Raum bietet. Der Name des Projektes verrät es
schon: Neben zeitgemäßer Information steht der Umweltaspekt im Vordergrund
des Pilotversuchs. Egal ob mit E-Paper-Lösungen, energiesparenden
Displays oder Solarzellen zur „Selbstversorgung“ – die Systeme sollen Papieraushänge
ersetzen und/oder Echtzeitinformationen anzeigen sowie deutlich
weniger Strom verbrauchen als bisherige elektronische Anzeiger.
Im Test sind insgesamt 24 Anlagen. Neun Hersteller aus fünf Ländern hatten
sich in einem EU-weiten Verfahren gemeldet und stellen ihre Systeme für den
Testlauf kostenlos zur Verfügung. Zu finden sind die Anlagen an den Bushaltestellen
im Umfeld des IGA-Ausstellungsgeländes, aber auch im weiteren
Stadtgebiet sowie bei der Straßenbahn und bei der U-Bahn.
Zahlen und Fakten zum Bahnhofsumbau:
800 Quadratmeter keramische Wandverkleidung
2.000 Quadratmeter Bodenbelag in Granitoptik
2.500 Quadratmeter Dachverkleidung
128 Quadratmeter Glas für Fensterflächen
200 Meter taktiles Leitsystem
22.000 Meter neu verlegte Kabel
Start in die Ausflugssaison 2017! – Auf ins Grüne mit Bus und Bahn
Ab #Ostern fahren auf vielen Linien im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB) wieder #zusätzliche #Züge und #Busse, die zu Streifzügen durch reizvolle Gegenden in der Region einladen. Hinzu kommen einige Ausflugslinien die das ganze Jahr über verkehren. Ob zur Adonisröschenblüte im Oderbruch, zum Rheinsberger Schloss, mit dem Kulturzug nach Breslau oder mit dem Rad im Fahrradwagen zum Kloster Chorin – alle Ziele sind einfach und umweltfreundlich mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Über die konkreten Fahrzeiten sollte man sich vor Fahrtantritt informieren, da es an einzelnen Stellen immer wieder zu Änderungen und Baustellen kommen kann. Alle Abfahrts- und Ankunftszeiten stehen in der Online-Fahrplanauskunft unter VBB.de sowie in der VBB-App Bus &Bahn für iPhones und Android-Smartphones.
An allen Ostertagen von Karfreitag bis einschließlich Ostermontag gilt die Mitnahmeregelung bei den VBB-Umweltkarten. Inhaber einer VBB-Umweltkarte dürfen den ganzen Tag einen Erwachsenen und bis zu drei Kinder im Alter von 6 bis einschließlich 14 Jahren unentgeltlich mitnehmen.
Brandenburg-Berlin-Ticket
Das Brandenburg-Berlin-Ticket gilt für bis zu fünf Personen in Berlin und Brandenburg bei allen Verkehrsunternehmen. Es berechtigt zu beliebig vielen Fahrten montags bis freitags ab 9 Uhr bis 3 Uhr des Folgetages sowie am Wochenende und an gesetzlichen Feiertagen (Karfreitag und Ostermontag) bereits ab 0 Uhr bis 3 Uhr des Folgetages. Das Brandenburg-Berlin-Ticket ist am Fahrausweisautomaten sowie im Internet für 29 Euro, im personalbedienten Vorverkauf und am Schalter zum Preis von 31 Euro erhältlich.
Tageskarte VBB-Gesamtnetz zum Preis von 21 Euro.
Diese Tageskarte gilt für einen Erwachsenen für beliebig vielen Fahrten im gesamten Verbundgebiet montags bis freitags ab 9 Uhr bis 3 Uhr des Folgetages sowie am Wochenende und an gesetzlichen Feiertagen bereits ab 0 Uhr bis 3 Uhr des Folgetages.
Eisenbahn-Regional- und S-Bahn-Verkehr
Linien RE3 / RE5
Zeitraum: ab 14. April bis 5. November 2017
Auf der Linie RE3 verkehren zusätzliche Züge zwischen Berlin und Prenzlau. Diese fahren jeweils an Samstagen, Sonntagen und auch an Feiertagen morgens gegen 10 Uhr ab Berlin und gegen 16 Uhr ab Prenzlau zurück.
Auf der Linie RE5 werden zusätzliche Züge von Berlin nach Neustrelitz an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen am Morgen gegen 10 Uhr ab Berlin Hbf eingesetzt. Die Rückfahrt ab Neustrelitz nach Berlin fährt gegen 17 Uhr ab.
Von / nach Rostock und Warnemünde besteht Samstag, Sonntag und Feiertag gegen 8 Uhr ab Berlin Hbf eine Direktverbindung. Die Rückfahrt ab Rostock und Warnemünde beginnt gegen 19 Uhr.
Alle regulären Züge der Linien RE3 und RE5 werden von April bis November mit einem zusätzlichen fünften Wagen ergänzt, der im unteren Bereich zahlreiche zusätzliche Fahrradstellplätze und besondere Plätze für Reisende mit Gepäck bietet. (www.vbb.de/radimregio)
www.bahn.de
Linie RB36
Zeitraum: ab 14. April bis 5. November 2017
Zwischen Beeskow und Frankfurt (Oder) wird das Angebot am Wochenende zu einem Stundentakt verdichtet und zusätzlich der Halt Helenesee bedient.
www.neb.de
Linie RB54
Zeitraum: ab 14. April bis 5. November 2017
Zusätzliche Linie in der Ausflugssaison zwischen Rheinsberg und Löwenberg. Morgens und abends eine Direktverbindung von / nach Berlin-Lichtenberg.
In Rheinsberg Anschluss zum Rheinsberger Seenbus (Buslinie 785)
www.neb.de
Linie RB60
Zeitraum: bis 28. Mai 2017 zusätzlicher Halt / mehr Platz an den Sommerwochenenden
Noch bis zum 28. Mai 2017 wird für die Besucher der Adonisröschenblüte ein zusätzlicher Halt in Schönfließ Dorf angeboten. Vom Bahnhof aus etwa 20 Minuten Spaziergang zu den Adonisröschenhängen des kleinen Ortes Mallnow im Oderbruch. In den Sommermonaten (Mai bis Oktober) werden an den Wochenenden zusätzliche Kapazitäten angeboten.
www.neb.de
Linie RB74
Zeitraum: ab 14. April bis 5. November 2017
Zusätzlicher Halt in Pritzwalk-Hainholz (bei Bedarf).
www.egp-spnv.de
Kulturzug Berlin – Cottbus – Wrocław (Breslau)
Zeitraum: ab 14. April; nur Sa, So und an Feiertagen bis Dezember 2018
Ab Berlin-Lichtenberg mit Kulturprogramm während der Zugfahrt
Anschlussmöglichkeiten in Wrocław Główny nach Kraków, Katowice und ins Riesengebirge
vbb.de/kulturzug
Linie S3
Zeitraum: ab 14. April bis 5. November 2017
10-min-Takt an Wochenenden über Friedrichshagen hinaus bis Erkner
Verkehrszeiten: an Sonnabenden von 8 bis 20 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 9 bis 20 Uhr
www.s-bahn-berlin.de
Bus- und Straßenbahnverkehr (Auswahl)
Buslinie 745 (+735)
Zeitraum: ab 14. April bis 30. September 2017
Anbindung Mecklenburgische Seenplatte über Wittstock – Freyenstein – Meyenburg ( – Plau am See)
Ringbus durch die Uckermark über Templin, Prenzlau, Schwedt und Angermünde
(in beiden Richtungen)
Verkehrszeiten: täglich
weitere Informationen:
– ab Templin mit Bus 517 Möglichkeit zur Weiterfahrt über Lychen nach Fürstenberg/Havel
– vom 1. April bis 29. Oktober 2017 wird an Wochenenden und Feiertagen zusätzlich mit Fahrradträger für max. vier Rädern (bei Voranmeldung mit Anhänger für bis zu zwölf Fahrräder) gefahren.
www.wirbewegensie.de
BiberBus – Linie 496
Zeitraum: vom 1. April bis 29. Oktober 2017
Rund um den Wolletzsee ins Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin.
Startpunkt: Bahnhof Angermünde (RE3, RB61, RB62)
Verkehrszeiten: täglich
neu Mo- Fr von 17:30 – 22:00 Uhr und Sa, So, feiertags von 16:25 – 22:00 Uhr mit Rufbusmöglichkeit
www.wirbewegensie.de
Werbellinseebus – Buslinie 917
Zeitraum: ganzjährig
Umrundet alle 2 Stunden den Werbellinsee
Startpunkt: Bahnhof Eberswalde (RE3, RB24, RB60, RB63)
Verkehrszeiten: samstags, sonntags und feiertags
vom 29. April bis 3. Oktober 2017 einzelne Fahrten mit Fahrrad−Transportanhänger
www.bbg-eberswalde.de
HeideLiner – der Schorfheide-Ausflugsbus – Buslinie 904
Zeitraum: 14. April bis 3. Oktober 2017
Bringt Sie zu den Ausflugszielen in der Schorfheide.
Startpunkt: Bahnhof Groß Schönebeck (RB27)
Verkehrszeiten: Freitagnachmittags sowie an Wochenenden und Feiertagen
www.bbg-eberswalde.de
Buslinie 958
Zeitraum: ganzjährig
Zum Schloss Neuhardenberg und zur Teichlandschaft in Altfriedland.
Startpunkt: Bahnhof Seelow-Gusow (RB26)
Verkehrszeiten: Montag bis Samstag, dabei Samstag als RufBus
www.mo-bus.de
Ausflugslinie Schlaubetal – Buslinie A400
Zeitraum: ab 1. Mai bis 3. Oktober 2017
Bus hält an mehreren Ausflugszielen für eine individuelle Gestaltung von Wanderungen und Ausflügen.
Startpunkt: Bahnhof Jacobsdorf (Mark) (RE1)
Verkehrszeiten: drei Fahrten pro Richtung an Wochenenden und Feiertagen
www.bos-fw.de
Ausflugslinien Scharmützelsee – Buslinien 430, 431 und 435
Zeitraum: ganzjährig
Rund um den Scharmützelsee über Bad Saarow, Storkow, Wendisch Rietz, Lindenberg und Beeskow.
Startpunkt: Bahnhof Fürstenwalde (Spree) (RE1, RB35)
Verkehrszeiten: täglich
www.bos-fw.de
Schöneiche / Rüdersdorf – Straßenbahnlinie 88
Zeitraum: ganzjährig
Schnelle Verbindung zum Museumspark Rüdersdorf, der eindrucksvoll und anschaulich über die Geschichte der Kalksteinproduktion informiert sowie zum Waldgebiet rund um den Kalksee.
Startpunkt: S-Bahnhof Friedrichshagen (S3)
Verkehrszeiten:
– Montag bis Freitag alle 20 min
– an Wochenenden und Feiertagen alle 30 min
www.srs-tram.de
Woltersdorfer Schleuse – Straßenbahnlinie 87
Zeitraum: ganzjährig
Für Ausflüge zu den Ufern von Flakensee und Kalksee, mit zahlreichen Restaurants und Cafés und dem Aussichtsturm auf dem Kranichsberg.
Startpunkt: S-Bahnhof Rahnsdorf (S3)
Verkehrszeiten: täglich alle 20 min
www.woltersdorfer-strassenbahn.com
Karls Erlebnisdorf – Buslinie 668
Zeitraum: ganzjährig
Direkte Anbindung zum Karls Erlebnisdorf.
Startpunkt: Haltepunkt Elstal (RE4, RB13)
Verkehrszeiten:
– von Montag bis Samstag stündlich ab 8:40 Uhr bis 17:40 Uhr,
an Sonntagen und Feiertagen stündlich ab 9:40 Uhr bis 17:40 Uhr
www.havelbus.de
Karls Erlebnisdorf – Expressbus A05
Zeitraum: ganzjährig
Direkte Anbindung zum Karls Erlebnis-Dorf.
Startpunkt: S+U-Bahnhof Zoologischer Garten
Verkehrszeiten: Montags bis Samstag
weitere Informationen:
– für diese Linie ist zusätzlich zum VBB-Fahrausweis noch ein Zuschlag erforderlich
www.erdbeershuttle.de
Potsdam – ExpressBus X15
Zeitraum: von 8. April bis 5. November 2017
Verstärkt die „Schlösser-Linie 695“ zwischen Potsdam Hbf. und Schloss Sanssouci.
Linie 603 fährt an Wochenenden und Feiertagen über Endpunkt am Platz der Einheit hinaus nach S Potsdam Hbf. und ab diesem Jahr ab Potsdam Hbf. weiter zum Schloss und Park Babelsberg.
Startpunkt: S Potsdam Hbf. (RE1, RB20, RB21, RB23, S7)
Verkehrszeiten: an Wochenenden und Feiertagen tagsüber alle zwei Stunden
weitere Informationen:
– Montag bis Freitag wird je eine Fahrt um 11:13 Uhr von S Potsdam Hbf. nach Klaistow angeboten. Zurück fährt der Bus um 16:41 Uhr ab Spargelhof.
– Am Bahnhof Beelitz-Heilstätten besteht Anschluss vom und zum RE7 aus und in Richtung Berlin.
www.regiobus-pm.de
Burgenlinie Hoher Fläming – Buslinie 572
Zeitraum: vom 8. April bis 10. Dezember 2017
Verbindet viele Orte entlang des Burgenwanderwegs und den Kunstwanderweg zwischen Bad Belzig und Wiesenburg.
Startpunkt: Bahnhof Belzig (RE7)
Verkehrszeiten: täglich fünf Fahrten
www.vgbelzig.de www.burgenlinie.de
PlusBus-Linien 580 und 582
Zeitraum: ganzjährig
Für Ausflüge in den Naturpark Hoher Fläming oder in die historischen Stadtkerne von Bad Belzig und Treuenbrietzen.
Startpunkt: Bahnhof Bad Belzig (RE7) oder S Potsdam Hbf. (RE1, RB20, RB21, RB23, S7)
Verkehrszeiten: täglich
Linien: 580 Bad Belzig – Lehnin – Werder – Potsdam
582 Bad Belzig – Niemegk – Treuenbrietzen
www.vgbelzig.de
Buslinie 500
Zeitraum: ganzjährig
Von Lübben Bahnhof (RE2 und RB24) über Straupitz, Byhleguhre nach Burg (Spreewald).
Startpunkt: Bahnhof Lübben (RE2, RB24)
Verkehrszeiten: täglich, am Wochenende vier Fahrten pro Richtung im Kleinbus
www.rvs-lds.de
Buslinie 506
Zeitraum: ganzjährig
Nach Schlepzig, Alt-Schadow, Hohenbrück und Neuendorf am See.
Startpunkt: Bahnhof Lübben (RE2, RB24)
Verkehrszeiten: am Wochenende vier Fahrten pro Richtung zwischen Lübben und Alt-Schadow
www.rvs-lds.de
Buslinie 508
Zeitraum: ganzjährig
Von Lübben Bahnhof über Goyatz nach Straupitz.
Startpunkt: Bahnhof Lübben (RE2, RB24)
Verkehrszeiten: verkehrt vom 25. März 2017 bis 4. November 2017 am Wochenende mit drei Fahrten pro Richtung.
www.rvs-lds.de
Pücklerlinie Cottbus – Buslinie 10
Zeitraum: ganzjährig
Ringlinie vom Cottbuser Hauptbahnhof über Branitz, fährt zahlreiche Sehenswürdigkeiten an.
Die #BVG bleibt #Fahrgastmilliardär und legt noch einmal kräftig zu. Im vergangenen
Jahr zählte Deutschlands größtes Nahverkehrsunternehmen insgesamt
1045,4 Millionen #Fahrgastfahrten. 2015 waren es 1010,3 Millionen. U-Bahnen,
Straßenbahnen, Busse und Fähren der BVG beförderten damit insgesamt gut
35 Millionen Fahrgäste mehr als im Jahr zuvor – das entspricht ungefähr der
jährlichen Fahrgastzahl der Nahverkehrsunternehmen in Braunschweig oder
Rostock.1 Das Wachstum lag mit rund 3,5 Prozent auch deutlich über dem
bundesweiten Branchendurchschnitt, den der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen
(VDV) für 2016 auf plus 1,8 Prozent beziffert.
Das Rückgrat des Berliner Nahverkehrs bildet weiter die U-Bahn mit 553,1
Millionen Fahrgästen. In den Bussen waren 433,0 Millionen Reisende unterwegs,
in der Straßenbahn 193,6 Millionen. Die Fähren der BVG wurden von
einer Million Fahrgästen genutzt. Möglich machten diese neuen Rekordzahlen
die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BVG. Und auch ihre Zahl wuchs – von
rund 14.000 im Jahr 2015 auf rund 14.400 Ende 2016.
Diese und viele weitere interessante Informationen finden sich jetzt im aktuellen
Zahlenspiegel 2017. Er ist ab sofort als Download auf BVG.de verfügbar.
Die gedruckte Version erscheint in den kommenden Wochen.
Der Zahlenspiegel 2017 kann unter folgendem Link heruntergeladen werden:
http://unternehmen.bvg.de/index.php?section=downloads&download=2486.
Die Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) werden ihr #Angebot in diesem Jahr deutlich #ausweiten. So sind auf zahlreichen #Bus-, #U-Bahn- und #Tramlinien#Taktverdichtungen und der Einsatz größerer Fahrzeuge geplant. Unter anderem wird zur Internationalen Gartenausstellung IGA 2017 der morgendliche Fünf-Minuten-Takt auf der U-Bahnlinie 5 (Alexanderplatz – Hönow) ab dem 10. April bis zum Mittag sowie am Nachmittag um je eine Stunde verlängert, um die Besucher der Schau besser und schneller zum Gelände zu transportieren. Das Angebot gilt auch an den Wochenenden. Die IGA eröffnet am 13. April auf dem Gelände der Gärten der Welt und dem Kienberg in Marzahn-Hellersdorf.
Auch auf der stark genutzten Linie U2 (Pankow–Ruhleben) soll der Takt verdichtet werden – allerdings erst, wenn die neuen Züge kommen, kündigte Verkehrsstaatssekretär Holger Kirchner jetzt an. 2015 hatte die BVG mit Mitteln aus dem Sonderinvestitionsprogramm des Landes elf Vierwagen-Einheiten bei Stadler bestellt, die derzeit in Pankow gebaut werden. Die Züge werden voraussichtlich ab Herbst an die BVG ausgeliefert werden.
Auf weiteren Tram- und Buslinien bemühen sich Senatsverwaltung, BVG und die Verkehrslenkung Berlin darum, die Fahrzeuge schneller durch den Verkehr fließen zu lassen. Dazu hat der Senat die "Task Force Beschleunigung" wiederbelebt, in der sich Senat, Bezirke, BVG und Verkehrslenkung Berlin darum bemühen, den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zu beschleunigen. So werden derzeit auf mehreren Linien geänderte Ampelschaltungen geprüft, um die Fahrzeit der Busse zu verkürzen. Der Bus M27 soll demnach noch in diesem Jahr insgesamt neun Minuten schneller zwischen Pankow und Moabit zirkulieren.
Seit Mitte Februar testet die BVG auf der Linie #140 zwischen Ostbahnhof und
Tempelhof #Erdgasbusse verschiedener Hersteller. Damit will Deutschlands
größtes Nahverkehrsunternehmen prüfen, inwieweit der Antrieb mit #CNGTechnologie
(Compressed Natural Gas) eine #Brückentechnologie sein kann,
bevor die Busflotte elektrifiziert wird. Zwei Fahrzeuge von Mercedes und MAN
waren bereits für jeweils rund zwei Wochen im Test. Ab dem heutigen Freitag,
den 31. März 2017 ist nun ein 12-Meter-Fahrzeug vom Typ Scania Citywide
LF CNG im Einsatz. Der Bus ist eine Leihgabe der Schweizer BLT Baselland
Transport AG. Getestet wird weiterhin montags bis freitags von 6 bis 20.30
Uhr. Im Anschluss folgt noch ein CNG-Bus von Solaris.
Die vorausgegangenen Pressemitteilungen zu den Tests mit CNG-Bussen
können unter den folgenden Adressen abgerufen werden:
http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=264&down
load=2408
http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=264&down
load=2452
Berlin – Vorläufiges Ende des #Fernbus-Booms in Berlin: Nach jahrelanger Zunahme des Busverkehrs am Zentralen Omnibusbahnhof (#ZOB) am Messedamm rechnen die Verantwortlichen für dieses Jahr mit einem deutlichen Rückgang. Für 2017 sei von 167.000 An- und Abfahrten auszugehen, teilten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) am Freitag mit.
Im Vergleich zum Rekordjahr 2016 mit gut 214.000 An- und Abfahrten wäre das ein Rückgang um etwa 22 Prozent. Grund sei eine #Marktkonsolidierung durch den Wegfall des Linienangebotes von drei Anbietern zum 1. November 2018, so die BVG, die den ZOB betreibt.
Die Angaben finden sich in einer Antwort der Senatsverkehrsverwaltung auf eine parlamentarische Anfrage der SPD-Fraktion. Demnach wurden am ZOB 2012 noch gut 65.000 Ab- und Abfahrten gezählt. Nach der Liberalisierung des Fernbusverkehrs zum 1. Januar 2013 ging es dann stetig bergauf: In jenem Jahr wurden am ZOB fast 100.000 abfahrende und ankommende Busse gezählt, 2014 rund 175.000, 2015 etwa 208.000 und 2016 gut 214.000.
90 Prozent des Verkehrs am ZOB durch Flixbus
Inzwischen deckt der bundesweite Marktführer FlixBus 90 Prozent des Verkehrs am ZOB ab. Genaue Passagierzahlen gibt es nach Angaben der BVG nicht. Schätzungen gingen zuletzt von um die sechs Millionen Fahrgästen pro Jahr aus.
Seit Juli 2016 wird der fünf Jahrzehnte alte Busbahnhof für 14,3 Millionen Euro modernisiert und umgebaut. Er erhält unter anderem mehr Haltestellen, um mehr An- und Abfahrten abwickeln zu können. Das Projekt ist von den jüngsten Verkehrsprognosen unberührt, hieß es aus der Senatsverkehrsverwaltung.
FlixBus will zweiten Fernbusbahnhof am Ostkreuz Eine Entscheidung für einen schon lange erwogenen zweiten ZOB sei …
Sie konnten einem manchmal schon leidtun, die Reisenden, wie sie da so ungeschützt und irgendwie verloren auf den Bus warteten. Auf der zugigen Betonfläche gegenüber dem Park-Inn-Hotel schützt keine Scheibe vor Wind, kein Baum vor Hitze und kein Dach vor Regen. Seit Dienstag gibt es für Fahrgäste nun einen komfortablen Unterschlupf. Zwischen "Knutschfleck"-Cocktailbar und Sport-Tiedje hat das sogenannte "Flixbus-Café" eröffnet. Wer eintritt, kann an drei neuen Countern nicht nur Tickets ordern. Auch Sandwiches, Snacks und Cappuccino sind im hinteren, etwas cool angehauchten Lounge-Bereich zu haben. Dort können es sich Fahrgäste zwischen schwarz gekachelten Wänden und unter unbekleideten Rohren auf grünen Sesseln gemütlich machen. Die Toilette und touristischen Auskünfte sind inklusive.
"Das Konzept ist bisher einzigartig", sagt Gerold Clasen. Vor Kurzem hat der Mitarbeiter in dem grünen Firmen-T-Shirt noch im Flixbus-Shop am Zentralen Omnibus in Charlottenburg gearbeitet. "Dort haben die Leute häufig nach einem Schalter im Osten der Stadt gefragt", berichtet der Marzahner. Auch für ihn persönlich haben sich die Wege mit der Neueröffnung verkürzt.
Berlin – In #Schöneberg gibt es ein neues Spiel, das ziemlich waghalsig anmutet. Am alten Gasometer, wo sich Unternehmen der Verkehrs- und Energiebranche angesiedelt haben, stellen sich Menschen einem Kleinbus in den Weg. Sie wollen herausfinden, ob er rechtzeitig bremst – was stets der Fall ist, wie Andreas Knie vom Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (#InnoZ) berichtet. Denn der weiße Mini-Bus namens #Olli ist ein #autonomes Fahrzeug, das sich mit Hilfe von Sensoren orientiert. „Olli hat noch keinen Unfall gehabt“, sagt Knie stolz. Jetzt zog er eine erste Bilanz des Tests – und kündigte Neues an.
Olli sieht aus wie eine Frischhaltebox auf Rädern. Er ist nicht mal vier Meter lang, mehr als acht Fahrgäste haben keinen Platz. Das Produkt des US-amerikanischen Herstellers Local Motors, dessen Karosserie aus Aluminium und Kunststoff besteht, soll sehr niedlich aussehen. Wenn Fahrzeuge ein Kindchenschema wie in der Tierwelt hätten: Olli würde sehr gut hineinpassen.
Mehr als 650 Fahrgäste
Dabei ist Olli, der von Laser-, Radar- und Computertechnik gesteuert wird, in ernster Mission unterwegs. Als erster autonomer Linienbus Berlins schreibt er Verkehrsgeschichte. Ollis Strecke führt über den Euref-Campus – so heißt das Privatgelände am Schöneberger Gasometer, auf dem mittlerweile mehr als hundert Firmen mit mehr als 2 500 Beschäftigten zu finden sind. Mehr als Tempo 9 ist Olli nicht erlaubt. Die Fahrt ist kostenlos. Der Fahrplan sieht montags bis freitags zwischen 9 und 17 Uhr alle 30 Minuten eine Tour vor – wenn Olli in Berlin weilt und tatsächlich verkehrt.
Die Bewohner von Steglitz-Zehlendorf sind jetzt um eine Reisemöglichkeit reicher. Seit dem 6. April hat der #Fernbusanbieter Flixbus am #S-Bahnhof #Wannsee eine neue Haltestelle eingerichtet. Bis zu 15 Busse fahren von dort täglich in knapp 40 Städte. Die Ziele liegen überwiegend westlich von Berlin: Köln, Dortmund, Braunschweig, Hannover, aber auch Brüssel und Amsterdam stehen im Fahrplan.
Mit sechs Millionen Fahrgästen im vergangenen Jahr (plus 20 Prozent gegenüber 2015) sei die Nachfrage nach Fernbusreisen gerade in der Hauptstadt sehr groß, sagt Geschäftsführer und Flixbus-Gründer André Schwämmlein. Die Haltestelle Wannsee schafft eine bessere Anbindung für Fahrgäste aus dem Südwesten der Stadt, aber auch für Potsdamer gibt es nun eine attraktive Fernbusanbindung. Eine Fahrt nach Köln oder Dortmund gibt es schon für 14,90 Euro, Fahrten ins europäische Ausland ab 29 Euro.
Im Bezirk freuen sie sich über das Vorhaben des Fernbusmarktführers. "Die Busse fahren ja schon jetzt hier durch, bisher haben sie nur nicht gehalten", sagt der Stadtrat für Verkehr, Michael Karnetzki (SPD). Er gehe davon aus, dass es einen Bedarf gebe, denn "die Steglitz-Zehlendorfer reisen gern". Bis 1998 hielten in Wannsee ICE-Züge der Deutschen Bahn, seitdem ist der Bahnhof vom Fernverkehr abgeschnitten. Durch Flixbus wird die Station am Kronprinzessinnenweg zum Knotenpunkt des Busverkehrs, sieben Linien der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) machen hier bereits Halt.