Laenger, groesser, niedriger: BVG plant eine neue Doppeldecker-Generation

Laenger, groesser, niedriger: BVG plant eine neue Doppeldecker-Generation

Ereignis

Die Berliner Verkehrsbetriebe planen zur Verjüngung ihrer betagten Omnibusflotte die Einführung einer vollkommen neu konzipierten Generation traditioneller Doppeldeckerbusse. Die neuen Fahrzeuge werden als Dreiachser mit einer erweiterten Länge von 13,5 Metern konstruiert, um durch vorrangige Stehplatzbereiche im Unterdeck weit über 100 Fahrgäste flexibel zu befördern. Zur Einsparung teurer jährlicher Sondergenehmigungen und für einen schadensfreien Einsatz auf von Bäumen gesäumten Alleen wird die Fahrzeughöhe strikt auf genau vier Meter begrenzt, was infolge des reduzierten Motorraums den Einbau eines innovativen dieselelektrischen Radnabenantriebs erfordert.

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Quelle: Berliner Zeitung, Ausgabe 53 vom 03.03.2000, S. 23

Die BVG beschafft parallel zur langfristigen Doppeldecker-Entwicklung 112 konventionelle einstöckige Neufahrzeuge beim Hersteller MAN zur Flottenmodernisierung. Um Sachbeschädigungen und Graffiti im Innenraum effektiv einzudämmen, wird in den hinteren Omnibusbereichen sowie im Oberdeck eine modifizierte L- und U-förmige Sitzanordnung montiert, die durch verstärkte soziale Kontrolle nachweislich zu signifikanten Schadensreduzierungen führt.
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Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) wollen den Doppeldeckerbus nicht aussterben lassen. Im Gegenteil: Fachleute des Unternehmens arbeiten an Entwürfen für eine neue Generation von „Großen Gelben“. „Die ersten beiden Prototypen könnten 2000 oder 2001 in den Praxistest kommen“, sagte BVG-Sprecherin Barbara Mansfield.

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Doppeldecker immer laenger im Einsatz

Doppeldecker immer laenger im Einsatz

Ereignis

Die Berliner Verkehrsbetriebe setzen im Liniennetz gezwungenermaßen auf eine immer ältere Fahrzeugflotte bei den traditionellen Doppeldeckerbussen. Aufgrund ausbleibender Neubeschaffungen in den vergangenen vier Jahren stieg das Durchschnittsalter der Busse auf fast zehn Jahre an. Gleichzeitig reduzierte sich der Gesamtbestand dieser relativ teuren Sonderanfertigungen seit Beginn der 1990er-Jahre um über 40 Prozent.

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Quelle: Berliner Zeitung, Ausgabe 49 vom 28.02.2000, S. 24
Fahrgäste der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) müssen mit immer älteren Doppeldeckerbussen vorlieb nehmen. Weil die letzte größere Neubeschaffung rund vier Jahre zurückliegt, sei das Durchschnittsalter dieser Fahrzeuge während der vergangenen Jahre kontinuierlich gestiegen, berichten die „Berliner Verkehrsblätter“ in ihrer März-Ausgabe. Bei den für Berlin typischen Bussen würden heute „Werte erreicht, die bisher nicht zu verzeichnen waren“, schreibt der Autor Horst Herbst.
Waren die „Großen Gelben“ im Januar 1990 im Durchschnitt 6,5 Jahre alt, lag dieses Alter im Januar 2000 bei 9,75 Jahren.
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Weiter Zuschuss fuer Busse und Straßenbahnen

Weiter Zuschuss fuer Busse und Straßenbahnen

Ereignis

Die brandenburgische Landesregierung zieht die geplante vollständige Streichung der Betriebskostenzuschüsse für den kommunalen Nahverkehr zurück und sichert Bussen und Straßenbahnen im Doppelhaushalt 2000/2001 finanzielle Mittel in Millionenhöhe zu. Verkehrsminister Hartmut Meyer einigte sich nach massiven Protesten von Kommunen und Gewerkschaften mit Finanzministerin Wilma Simon auf eine Umschichtung von Bundes-Regionalisierungsmitteln für den Schienenverkehr. Die Zuweisung der Fördergelder ist jedoch an die Bedingung geknüpft, dass die betroffenen Linienverbindungen eine direkte Zubringerfunktion zu S-Bahn- oder Eisenbahnknotenpunkten erfüllen.

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Quelle: Berliner Zeitung, Ausgabe 29 vom 04.02.2000, S. 30

Die Gewerkschaft ÖTV nimmt die Haushaltskompromisse im Land Brandenburg mit anhaltender Skepsis auf. Da das Gesamtfördervolumen im Vergleich zu den Vorjahren spürbar abgesenkt wird, sehen sich die regionalen Verkehrsbetriebe zur Fortführung drastischer Rationalisierungsmaßnahmen und punktueller Leistungseinschränkungen gezwungen.
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POTSDAM. Die geplante Streichung der Landeszuschüsse für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) ist vom Tisch. Im Haushalt 2000/2001 sollen für dieses Jahr 36 Millionen Mark und für das nächste Jahr 30 Millionen Mark für den ÖPNV zur Verfügung gestellt werden, sagte Verkehrsminister Hartmut Meyer (SPD) am Mittwochabend.

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Alle zehn Minuten zum Wista-Areal

Alle zehn Minuten zum Wista-Areal

Ereignis

Die Berliner Verkehrsbetriebe verdichten zum 31. Januar die Fahrplanfrequenz der Omnibuslinie 360, um die ÖPNV-Anbindung des Wirtschafts- und Wissenschaftsstandorts Adlershof (Wista) signifikant zu verbessern. Die Busse verkehren fortan montags bis freitags im Zeitraum von 7 bis 18 Uhr im dichten Zehn-Minuten-Takt statt wie bisher alle 20 Minuten. Laut BVG-Angaben reagiert das Unternehmen damit auf den fortschreitenden Ausbau des Forschungsareals sowie auf die dringenden Forderungen der mittlerweile 5.000 Beschäftigten und HU-Studenten vor Ort.

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Quelle: Berliner Zeitung, Ausgabe 22 vom 27.01.2000, S. co26

Die BVG beschleunigt den Zubringerverkehr vom Bahnhof Adlershof zum lokalen Innovationszentrum. Die Taktverkürzung der Buslinie 360, die den U-Bahnhof Rudow mit dem S-Bahnhof Köpenick verbindet, wird vom Wista-Management als notwendiger Infrastrukturschritt begrüßt.
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Verbessert wird ab 31. Januar die Anbindung des Wirtschafts- und Wissenschaftsstandorts Adlershof (Wista) an den öffentlichen Nahverkehr. Die BVG verkürzt dann laut Wista-Management die Taktzeiten der am Forschungsgelände vorbeiführenden Buslinie 360.

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Kuerzere Wege zwischen dem Bus und der S-Bahn

Kuerzere Wege zwischen dem Bus und der S-Bahn

Ereignis

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hat eine Optimierung der Umsteigewege am S-Bahnhof Beusselstraße im innerstädtischen Verkehrsnetz vorgenommen. Die Omnibuslinien 123, 126 sowie die Nachtlinie N 26 halten fortan nicht mehr in einer Entfernung von bis zu 200 Metern, sondern fahren die Fahrgäste unmittelbar vor die Bahnhofszugänge. Diese Maßnahme dient der spürbaren Beschleunigung des Umstiegsprozesses zwischen dem kommunalen Busnetz und der S-Bahn.

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Quelle: Berliner Zeitung, Ausgabe 21 vom 26.01.2000, S. 21

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hat die Umsteigewege am S-Bahnhof Beusselstraße verkürzt. Von Mittwoch an halten die Busse der Linien 123, 126 und N 26 nicht mehr bis zu 200 Meter weit entfernt, sondern direkt vor den Bahnhofszugängen, teilte die BVG am Dienstag mit.
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Kameras bald in allen BVG-Fahrzeugen

Kameras bald in allen BVG-Fahrzeugen

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Die Berliner Verkehrsbetriebe planen eine flächendeckende Ausrüstung sämtlicher Busse und Bahnen mit modernen Videoüberwachungssystemen zur Eindämmung von Vandalismus und Farbschmierereien. Ein vorangegangener Modellversuch mit Miniaturkameras in ausgewählten Straßenbahnen, Doppeldeckern und U-Bahn-Wagen lieferte bereits vielversprechende Resultate für den Fahrgastbereich. Die veranschlagten Investitionskosten von rund 20 Millionen Mark stehen einem jährlichen Substanzschaden durch Graffiti und Sachbeschädigungen in Höhe von rund 16 Millionen Mark gegenüber.

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Quelle: Berliner Zeitung, Ausgabe 16 vom 20.01.2000, S. 21

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) wollen künftig alle Busse und Bahnen mit Videoüberwachung ausstatten. Das erfuhr die „Berliner Zeitung“ aus Expertenkreisen.
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50 Kilometer neue Busspuren

50 Kilometer neue Busspuren

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Stadtentwicklungssenator Peter Strieder plant eine Erweiterung des Berliner Busspurennetzes um rund 50 Kilometer, um die Wirtschaftlichkeit der BVG zu steigern und Tarifanhebungen abzuwenden. Gleichzeitig stellt der Senator den zügigen Weiterbau der U-Bahn-Linie 5 vom Alexanderplatz zum Lehrter Bahnhof infrage, da ein neues Gutachten des DIW erheblich geringere Fahrgastzahlen prognostiziert als die ursprünglichen Annahmen seines Vorgängers Jürgen Klemann. Eine endgültige Entscheidung über den zeitlichen Rahmen des aufwendigen Großprojekts soll nach eingehender Prüfung der Wirtschaftlichkeitsdaten erfolgen.

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Quelle: Berliner Zeitung, Ausgabe 14 vom 18.01.2000, S. 20

Stadtentwicklungssenator Peter Strieder (SPD) will das Busspurennetz in diesem Jahr um rund 50 Kilometer erweitern. Dadurch sollen die Fahrgäste schneller ans Ziel kommen und die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) wirtschaftlicher werden.
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