Bahnindustrie: Bund will Deutsche Bahn wohl mit milliardenschweren Maßnahmen helfen, aus WiWo

https://www.wiwo.de/unternehmen/handel/coronakrise-bund-will-deutsche-bahn-wohl-mit-milliardenschweren-massnahmen-helfen/25817866.html

Der #Bund plant der #Bahn unter anderem mit einer #Eigenkapitalerhöhung in der Krise zu helfen. Auch die #Verschuldungsgrenze des Konzerns soll erhöht werden.

Der Bund plant laut einem Medienbericht milliardenschwere #Stützungsmaßnahmen für die #Deutsche Bahn, um dort Folgeschäden aus der Corona-Pandemie auszugleichen. Das berichtete die Funke Mediengruppe am Sonntagabend vorab unter Berufung auf ein Konzept, das die Bahn mit dem Finanzministerium und dem Verkehrsministerium ausgearbeitet habe. Geplant sei eine Eigenkapitalerhöhung. Zudem solle die Verschuldungsgrenze des bundeseigenen Konzerns erhöht werden. Im Gegenzug sage die Bahn massive Einsparungen bei Personal- und Sachkosten zu. Bei der Bahn war auf Anfrage zunächst keine Stellungnahme erhältlich.

Die Einbußen für die Bahn einschließlich der Beteiligungen Arriva und Schenker würden für den Zeitraum 2020 bis 2024 in einem Basisszenario mit 11,0 Milliarden Euro und in einem „negativeren Szenario“ mit …

Bahnindustrie: DEUTSCHE BAHN: Die Güterwaggons werden immer älter, aus FAZ

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/deutsche-bahn-die-gueterwagen-werden-immer-aelter-16762961.html

Die #Güterwagenflotte der #Deutschen Bahn wird im Schnitt immer älter. Im Jahr 2024 wird das #Durchschnittsalter der #Waggons voraussichtlich bei 32,2 Jahren liegen, heißt es in einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion im Bundestag. Im vergangenen Jahr lag das Alter genau zwei Jahre darunter. Gleichzeitig wird die Flotte immer kleiner. Das Unternehmen verfügte im vergangenen Jahr über etwas mehr als 72.300 Waggons. Zehn Jahre zuvor waren es noch mehr als 101.600. Aber: „Die Wagen werden zunehmend größer und können mehr Menge pro Wagen transportieren“, schreibt der Bund in der Antwort.

„Obwohl wir in Deutschland für das Erreichen der #Klimaschutzziele starke #Güterverkehrsunternehmen auf der Schiene brauchen, hat sich DB Cargo in den letzten zehn Jahren nicht zum Besseren entwickelt“, kritisieren die Grünen-Sprecher für Bahn- sowie Haushaltspolitik, Matthias Gastel und Sven-Christian Kindler. „Andreas Scheuer muss sich endlich um den Schienengüterverkehr kümmern, sonst wird DB Cargo seine Wachstumsstrategie ebenso wenig umsetzen können …

Bahnindustrie: Mit Kameras gegen Corona: Deutsche Bahn will Passagierströme bewusster lenken, aus Handelsblatt

https://www.handelsblatt.com/technik/forschung-innovation/pilotprojekt-in-stuttgart-mit-kameras-gegen-corona-deutsche-bahn-will-passagierstroeme-bewusster-lenken/25774872.html

Mit Videodaten aus Zügen will die Deutsche Bahn ihre Passagiere besser verteilen. Damit soll das Risiko einer Corona-Infektion gesenkt werden.

An diesem Montag kommt der Überwachungskamera in einer S-Bahn in Stuttgart eine neue Bedeutung zu: Die Deutsche Bahn startet ein Pilotprojekt, vom dem sich der Konzern erhofft, den Fahrgaststrom in Echtzeit automatisiert auswerten zu können.

Dazu werden die Daten aus den bereits installierten Kameras genutzt, auf die bisher der Konzern und die Bundespolizei Zugriff hat. Die Videodaten sollen noch im Zug anonymisiert werden. Anschließend sollen die Metadaten an die Bahn zur Analyse versendet werden.

Ziel ist, die Menschen direkt dorthin zu leiten, wo mehr Platz ist: Die „intelligente Leitung von Personenströmen und die Optimierung von Zugkapazitäten könne maßgeblich zur Einhaltung und Kontrolle von Corona-Abstandsvorgaben im öffentlichen Raum beitragen“, heißt es in der Ankündigung.

Dazu arbeitet die DB Regio mit dem Start-up Brighter AI zusammen, deren Software die Daten der Videoüberwachung in den Zügen anonymisiert, …

Messe: InnoTrans findet vom 27. bis 30. April 2021 statt, aus Messe Berlin

https://www.innotrans.de/de/Presse/Pressemitteilungen/News_76353.html?referrer=/de/Presse/Pressemitteilungen/#news-de-76353

Zur Eindämmung des SARS-CoV-2 hat der Senat von Berlin per Verordnung vom 21.04.2020 verfügt, dass #Großveranstaltungen und insbesondere #Messen mit mehr als 5.000 Personen bis zum 24.10.2020 nicht stattfinden dürfen. Der Messe Berlin ist es daher nicht möglich, die #InnoTrans wie geplant im 22. – 25. September 2020 durchzuführen.

In Abstimmung mit den Gründungsverbänden sowie den wichtigsten Marktführern hat sich die Messe Berlin dazu entschieden, die InnoTrans 2020 zu verschieben.

„Die Gesundheit der Aussteller, Fachbesucher sowie aller #Messe-Mitarbeiter hat dabei höchste Priorität. Die InnoTrans wird deshalb vom 27. – 30. April 2021 stattfinden. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen Ausstellern der InnoTrans für ihr Verständnis und ihre Treue“, sagt Kerstin Schulz, Direktorin der InnoTrans.

Weitere Informationen über die Verschiebung der InnoTrans finden Sie online unter www.innotrans.de/AufEinenBlick/AktuelleInformation/

Über die InnoTrans

Die InnoTrans ist die internationale Leitmesse für #Verkehrstechnik, die alle zwei Jahre in Berlin stattfindet. 153.421 Fachbesucher aus 149 Ländern informierten sich auf der jüngsten Veranstaltung bei 3.062 Ausstellern aus 61 Ländern über die Innovationen der globalen Bahnindustrie. Zu den fünf Messesegmenten der InnoTrans zählen #Railway Technology, #Railway Infrastructure sowie #Public Transport, #Interiors und #Tunnel Construction. Veranstalter der InnoTrans ist die Messe Berlin. Die 13. InnoTrans findet vom 27. bis 30. April 2021 auf dem Berliner Messegelände statt. Mehr Informationen stehen online unter www.innotrans.com bereit.

Bahnindustrie: U-Bahn-Hersteller Stadler Pankow erweitert sein Werk, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article228783771/U-Bahn-Hersteller-Stadler-Pankow-erweitert-sein-Werk.html

Das Bezirksamt gibt 70 Millionen-Euro-Projekt im #Pankow Park #Wilhelmsruh frei. In den neuen Hallen laufen die Züge der Zukunft vom Band.

Der Triumph im Rechtsstreit um die #Ausschreibung des Auftrags über 1500 neue #U-Bahnen für die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) in der vergangenen Woche war für den Fahrzeugbauer #Stadler Pankow nur ein Teil der Weichenstellung für die Zukunft. Der andere Teil betrifft eine technische Voraussetzung für diese Bestellung im Wert von mehr als einer Milliarde Euro: die Erweiterung des Werkgeländes im Pankower Ortsteil Wilhelmsruh. Nach längeren Verhandlungen mit dem Bezirksamt ist nun klar: Zum April liegt die Baugenehmigung vor, am Hauptstandort von Stadler eine komplett neue Halle zu errichten und eine zweite, schon vorhandene, zu verlängern. Erst mit dieser Genehmigung ist die Produktion der neuen Großprofil-Züge gesichert. Ein wirtschaftlicher Impuls in Zeiten der drohenden Rezession.

„Die Entscheidung, bis zu 70 Millionen Euro in den Standort zu investieren, wurde bereits letztes Jahr getroffen. Das neue Betriebskonzept umfasst den Bau einer neuen Produktions- und Inbetriebsetzungshalle sowie zusätzlicher Büroflächen und einer modernen Kantine für die Mitarbeitenden“, bestätigt Unternehmenssprecherin Silja #Kollner die Einigung mit dem Bezirk, die bei der Aufregung über den monatelangen Rechtsstreit mit dem Mitbewerber #Alstom fast unterging. „Damit bekennt sich Stadler ganz klar zum Standort in Berlin“, heißt es von Stadler Pankow. Der Ausbau des Standorts auf dem Areal des früheren DDR-Großbetriebs #Bergmann-Borsig an der Lessingstraße in Wilhelmsruh sei nötig, um die aktuellen Großaufträge abzuwickeln – dazu zählt aber nicht nur die Produktion von 1500 U-Bahnen für die Linien U5 bis U9 der BVG.

Stadler Pankow baut auch die neue Generation der Berliner #S-Bahn
Dadurch, dass Stadler Pankow in Wilhelmsruh auch die neue Generation der Berliner S-Bahn produziert, liegt die Herstellung von Schienenfahrzeugen für die Hauptstadt …

Bahnindustrie + Bahnverkehr: Sie fährt und fährt und fährt Flüge werden gestrichen, Busverbindungen eingestellt, aber die Züge fahren unverdrossen weiter. Merken wir erst in der Krise, was wir an der Bahn haben?, aus SZ

https://sz-magazin.sueddeutsche.de/der-lokvogel-bahnfahrerkolumne/bahn-zug-coronavirus-88534

Die #Lufthansa hat 95 Prozent ihrer Flüge gestrichen, #FlixBus und #FlixTrain fahren überhaupt nicht mehr – aber ein Unternehmen transportiert weiterhin unbeirrt Fahrgäste: die Deutsche Bahn. Wer Flix-Train-Tickets gebucht hat, kann jetzt sogar kostenlos mit der DB fahren. Und auf einmal merken wir Deutschen, was wir doch an unserer Bahn haben. Zwar hat sie uns mit Verspätungen und Zugausfällen oft den letzten Nerv geraubt. Aber jetzt fährt und fährt und fährt sie. Sie befördert Ärzte, Pflegepersonal oder Polizisten dahin, wo sie gebraucht werden, und hilft auch sonst auf vielerlei Art, die Schwierigkeiten und Herausforderungen der Corona-Krise zu bewältigen.

»Unsere« Bahn ist dabei wörtlich zu nehmen, denn sie gehört ja zu 100 Prozent dem Bund, also uns Steuerzahlern. Zum Glück hat die oft geplante Privatisierung nie statt gefunden! Denn ein nur an Profit orientiertes #Mobilitäts-Unternehmen – wie eben Flix Train oder Flix Bus – hätte wohl den Betrieb einstellen müssen angesichts drastisch eingebrochener #Fahrgastzahlen. Als Staatsunternehmen dagegen kann die Bahn weiter fahren. Das gleiche gilt auch für all die privaten Bahnunternehmen, die im Auftrag der Bundesländer (und damit auch von diesen, also wiederum vom Steuerzahler, bezahlt) den #Regionalverkehr aufrecht erhalten.

»Die Fahrgäste benehmen sich im Moment super«, sagt eine Zugbegleiterin

So kommt es, dass sich Management und Mitarbeiter über etwas freuen können, das normalerweise jedem Unternehmen große Sorgen machen müsste: …

Bahnindustrie + BVG: Neue Wagen für die Berliner U-Bahn Kammergericht entscheidet für BVG und gegen Alstom aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/neue-wagen-fuer-die-berliner-u-bahn-kammergericht-entscheidet-fuer-bvg-und-gegen-alstom/25664620.html

Das #Kammergericht wies heute die Klage von #Alstom gegen die #Auftragsvergabe für den Bau neuer #U-Bahnen zurück. Die #BVG darf jetzt 1500 Wagen bei #Stadler kaufen.

Berlin darf endlich die neuen U-Bahnen bestellen. Das hat das Kammergericht am Freitagnachmittag entschieden. Das Gericht wies die Beschwerde des französischen Konzerns gegen die Bestellung neuer #U-Bahn-Züge zurück. Es ging um die Rechtmäßigkeit des Milliardenauftrags zum Bau neuer U-Bahnen. 2019 hatte die BVG den Schweizer Hersteller Stadler beauftragt, in seinem Pankower Zweigwerk für drei Milliarden Euro 1500 Wagen zu bauen, also eine komplett neue #U-Bahn-Flotte.

Der juristische Holzweg
Dagegen hatte Alstom Beschwerde bei der #Vergabekammer eingelegt. In zwei mündlichen Verhandlungen im November und am Freitag hatte das Gericht immer durchblicken lassen, dass es die Klage von Alstom für aussichtslos hält. Einmal sagte die Richterin zur Alstom-Chefjuristin am Freitag wörtlich: „Da sind sie juristisch auf dem Holzweg.“

Das hatte den Konzern nicht davon abgehalten, dass Verfahren immer wieder mit Anträgen zum Beispiel auf Akteneinsicht zu verzögern. Bei der BVG dürften am Freitag um 16 Uhr die Sektkorken …

Bahnindustrie: ICE4-Züge sollen künftig schneller fahren, aus Handelsblatt

https://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/deutsche-bahn-ice4-zuege-sollen-kuenftig-schneller-fahren/25580288.html?ticket=ST-3589850-mze6oes1maayYpTZFPff-ap4

Die Höchstgeschwindigkeit der neuen #ICE4-Züge soll von 249 auf #265 Kilometer pro Stunde gesteigert werden. Das soll für mehr #Pünktlichkeit sorgen.

Berlin Für mehr Pünktlichkeit sollen die neuen ICE4-Züge der Deutschen Bahn künftig schneller unterwegs sein. „Die #Höchstgeschwindigkeit wird von derzeit 249 auf 265 Kilometer pro Stunde gesteigert“, kündigte Vorstandsmitglied Berthold #Huber in der „Westfalenpost“ (Dienstag) an. Der Zug könne dann aus dem Bahnhof heraus schneller beschleunigen. „Das bringt zusätzliche Reserven im Fahrplan.“

Der neue #Vorzeigezug ist langsamer als die älteren ICE, die mit bis zu 300 beziehungsweise 320 Stundenkilometern unterwegs sind. Weil solche Geschwindigkeiten aber nur auf wenigen Stellen im Netz möglich sind und Züge dafür deutlich mehr Energie brauchen, hatte sich die Bahn bei der neuesten Generation für weniger Tempo entschieden.

Das Bundesunternehmen erwartet, dass die Zahl der Fahrgäste im Fernverkehr dieses Jahr von 150 Millionen auf 157 Millionen steigt, etwa weil die Fahrpreise …

Bahnindustrie: Entscheidung über U-Bahn-Auftrag erst im März Gericht verschiebt Verhandlung zu Alstom Beschwerde über BVG, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/entscheidung-ueber-u-bahn-auftrag-erst-im-maerz-gericht-verschiebt-verhandlung-zu-alstom-beschwerde-ueber-bvg/25551536.html

Kurzfristig ist die Verhandlung über den #Milliardenauftrag für neue #U-Bahnen verschoben worden. Damit bleibt unklar, wann die #BVG neue Wagen bekommt.

Dieser Montag wird doch nicht zum entscheidenden Tag für die Berliner #U-Bahn. Eigentlich sollte Montagvormittag im Kammergericht die zweite Verhandlung über die Rechtmäßigkeit des Milliardenauftrags an #Stadler stattfinden.

Das Pankower Zweigwerk des Schweizer Herstellers sollte für drei Milliarden Euro 1500 Wagen liefern, also eine komplett neue #U-Bahn-Flotte. Dagegen hatte der französische Konzern #Alstom Beschwerde bei der #Vergabekammer eingelegt. Nun wurde dieser Termin am Freitag kurzfristig verschoben auf den 20. März.

Ein Grund wurde den Beteiligten dem Vernehmen nach nicht genannt. Auch auf der Terminliste des Gerichts im Internet wird kein Grund genannt. Es ist also unklar, ob nur ein Richter krank geworden ist oder ob einer der Beteiligten …

Bahnindustrie: Zughersteller-Fusion? Was ein Verkauf an Alstom für die Mitarbeiter von Bombardier bedeuten würde, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/zughersteller-fusion-was-ein-verkauf-an-alstom-fuer-die-mitarbeiter-von-bombardier-bedeuten-wuerde/25544562.html

Der französische Konzern bietet angeblich sieben Milliarden Euro für #Bombardier Transportation. In Deutschland wären 8000 Beschäftigte betroffen.

Passend zur Bekanntgabe der Milliardenverluste des kanadischen Konzerns Bombardier sickerten erste Meldungen durch: Demnach wird der einst größte #Zughersteller der Welt seine Sparte Bombardier Transportation (BT) an #Alstom verkaufen. Der französische Konzern, der den Hightech-Zug #TGV produziert, biete sieben Milliarden Euro für BT, berichtete BFM-TV aus Paris. Damit entstünde der größte europäische #Schienenfahrzeugkonzern mit 75.000 Beschäftigten und 15 Milliarden Euro Umsatz.

BT hat seine Zentrale in Berlin und Werke in #Hennigsdorf, Görlitz, Bautzen, Kassel, Mannheim, Braunschweig und Siegen mit rund 8000 Beschäftigten. Dort wurden in den vergangenen Jahren bereits Tausende Jobs abgebaut. Alstom hat seine deutsche Zentrale ebenfalls in Berlin und beschäftigt 2500 Mitarbeiter an sechs Standorten, darunter Werke in Mannheim und Salzgitter. Besonders bei Regionalzügen und Stadtbahnen sind beide Anbieter in Deutschland aktiv. In Berlin hat Alstom Beschwerde gegen die Vergabe des drei Milliarden Euro schweren Auftrags für 1500 U-Bahn-Wagen …