Himmelhoch jauchzend – zu Tode betrübt. Wenn man einem Bahnhof solche Attribute menschlichen Denkens oder gar Fühlens zuordnen könnte, dann dem Bahnhof #Potsdamer Platz. Als er im Frühjahr 1939 eröffnet wurde, pries ihn die Deutsche Allgemeine Zeitung überschwänglich als „#Bauwunder“.
Berlins kürzeste #U-Bahn-Linie wird immer kürzer. Auf der Stummel-Linie #U55 will die BVG nun doch von Ende Mai an Züge lediglich vom künftigen #Hauptbahnhof bis zum nächsten Bahnhof #Reichstag fahren lassen. Beide Stationen liegen exakt 610 Meter auseinander. Der Betrieb wird nach Angaben der BVG pro Jahr rund 600 000 Euro kosten. Erwartet werden täglich etwa 6500 Fahrgäste. Erst 2007 soll die Strecke dann um eine weitere Station bis zum Bahnhof #Brandenburger Tor verlängert werden und damit um weitere 758 Meter wachsen.
Was viele schon nicht mehr geglaubt haben, soll nun doch kommen: der #Umbau des S-Bahnhofs #Ostkreuz, der einem #Neubau entsprechen wird. Innerhalb des ersten Halbjahres will das #Eisenbahnbundesamt den #Planfeststellungsbeschluss vorlegen. Die seit Jahren immer wieder verschobenen Arbeiten könnten – nach der europaweiten #Ausschreibung – dann in diesem Jahr mit dem Abriss der alten und dem Bau der neuen #Kynaststraßenbrücke beginnen. Für das 350-Millionen-Euro- Projekt ist eine Bauzeit von rund zehn Jahren veranschlagt.
„Moskauer Metro zu Besuch im Berliner U-Bahn-Museum“
Obwohl das Museum diesmal nicht an der Langen Nacht der Museen teilnimmt, ist es doch in der Zeit von 18 bis 24 Uhr am 28. Januar für Sie geöffnet. An diesem Tag verkehrt auch zwischen den U-Bahnhöfen Potsdamer Platz und Olympia-Stadion ein historischer Zug.
Derzeit geht es im Berliner U-Bahn-Museum international zu. Im alten Hebelstellwerk auf dem U-Bahnhof Olympia-Stadion zeigt eine kleine Ausstellung 40 Fotos zur „Geschichte und Gegenwart der Moskauer U-Bahn“. Das traditionsreiche Verkehrsmittel in Russlands Hauptstadt feierte im Mai 2005 seinen 70. Geburtstag.
Neben dieser Fotoausstellung können Sie sich gerne von den Mitarbeitern die restlichen Räumlichkeiten und Museumsexponate zeigen und erklären lassen.
Bis auf geringfügige Verspätungen in den frühen Morgenstunden auf einigen wenigen Buslinien (einige Fahrzeuge brauchten Starthilfe) lief der Berufsverkehr bei der BVG reibungslos.
Bei Schneematsch, Eis und Kälte scheint mancher Autofahrer der BVG mehr zuzutrauen, als dem eigenen fahrbaren Untersatz. So zumindest könnte man die leicht erhöhten Fahrgastzahlen in den letzten Tagen werten.
Auch in diesem Winter öffnet die BVG wieder nachts einige ihrer U-Bahnhöfe für Obdachlose. Unter Temperaturen von minus drei Grad bleiben die U-Bahnhöfe Schillingstraße (U5), Südstern (U7) und Hansaplatz (U9) während der Betriebspause geöffnet und stehen Obdachlosen zum Aufwärmen und Übernachten zur Verfügung.
Im Wochenendnachtverkehr, also in den Nächten von Freitag zu Sonnabend und Sonntag sowie vor Feiertagen wird bei Minusgraden die Anwesenheit von Obdachlosen ohnehin schon seit längerem toleriert.
Fahrgäste dürfen nicht belästigt werden; bei Zuwiderhandlungen können die betreffenden Personen des Bahnhofs verwiesen werden.
Frank Müller hetzt zum nächsten Termin – im ICE. Unterwegs checkt der Manager per Internet, ob die Containerlieferung seines Exportunternehmens den Hafen von Singapur schon verlassen hat. Müller kommt auf die Minute pünktlich an, frühstückt im blitzsauberen Bahnhof noch schnell und sieht dabei im Börsen-Fernsehen, dass die Bahn-Aktie, mittlerweile ein echter Blue Chip, schon wieder um drei Prozent zugelegt hat. Nach seinem Geschäftsessen klappt es auch mit dem Heimweg reibungslos, trotz spontaner Umbuchung per Telefon-Hotline.
#Jüterbog – Die Techniker sind begeistert. Die Bauleute haben gut gearbeitet; nur wenig muss nachgebessert werden. Dabei sind auf einigen Abschnitten der #Anhalter Bahn seit mehr als einem halben Jahrhundert keine Züge mehr gefahren. Und jetzt klappt fast alles reibungslos. Kunststück. Die #Testzüge fahren zwar über neue Gleise, aber auf einer alten Trasse. Vom 28. Mai an rauschen dann die ICEs der Bahn regelmäßig über die neue alte #Anhalter Bahn – zum ersten Mal mit Tempo 200.
Auf zwei Linienabschnitten muss am Gleis gearbeitet werden.
Die Bauarbeiten sind auf den Linienabschnitten zwischen Hallesches Tor und Kochstraße und zwischen Platz der Luftbrücke und Tempelhof.
An den Sonntagen 22. und 29. Januar fährt die U-Bahn ganztägig zwischen den Bahnhöfen Hallesches Tor und Kochstraße nur eingleisig. Vom 30. Januar bis 9. März muss jeweils sonntags bis donnerstags von 22 Uhr bis Betriebsschluss am Gleis gearbeitet werden. Deshalb pendelt die U-Bahn zwischen den U-Bahnhöfen Platz der Luftbrücke und Tempelhof.
Der #Passagierrekord der Berliner Flughäfen ist jetzt offiziell: Im Vergleich zu 2004 gab es einen Zuwachs von 15,3 Prozent, wie die #Betreibergesellschaft am Freitag mitteilte. Die Zahl der Starts und Landungen auf den drei Hauptstadt-Airports stieg um 7,6 Prozent auf 239 760. Die Menge der umgeschlagenen #Luftfracht ging allerdings um 15,3 Prozent auf insgesamt 31 870 Tonnen zurück.
S-Bahn Berlin GmbH entschuldigt sich bei ihren Kunden
Der Defekt eines sicherungstechnischen Bauteils im Nord-Süd-Tunnel führte von Donnerstagfrüh (12.01), 4 Uhr, bis Freitagmorgen (13.01), 10 Uhr, zu Einschränkungen im Zugverkehr der Linien S1, S2, S26 und S86. Zwischen Nordbahnhof und Potsdamer Platz musste zeitweise Pendelverkehr eingerichtet werden. Die Züge der Linien S2 und S26 endeten von Süden kommend in Papestraße und wurden zum Teil auf eine 20-Minuten-Zugfolge ausgedünnt. Die Linie S86 fuhr nur noch zwischen Birkenwerder und Blankenburg.
Ein Dutzend Experten von DB Netz, DB Projektbau GmbH und Siemens waren über 24 Stunden im Dauereinsatz, um die Störungsursache zu ermitteln und das fehlerhafte Bauteil auszutauschen. Die S-Bahn Berlin GmbH setzte mehr als zwanzig zusätzliche Mitarbeiter auf Stellwerken und im Service ein.
Noch bis Mai 2006 wird im Nord-Süd-Tunnel die komplette Signal- und Sicherungstechnik aus den dreißiger Jahren durch moderne elektronische Stellwerkstechnik ersetzt. Um auch während der Bauzeit S-Bahnen fahren lassen zu können, wurde eine Signalanlage installiert, die sich als störanfällig erwiesen hat.
Die S-Bahn Berlin GmbH entschuldigt sich bei ihren Fahrgästen für die Unannehmlichkeiten und hat mit den Verantwortlichen von DB Netz, DB Projektbau und Siemens Regelungen vereinbart, um Auswirkungen für die Fahrgäste bei eventuellen künftigen Störungen zu minimieren.