Steuerzahler und Fahrgäste könnten profitieren, wenn es bei der nächsten #S-Bahn-Ausschreibung in Berlin und Brandenburg einen echten #Wettbewerb gäbe. Doch der Beginn des Verfahrens, das Ende 2019 starten sollte, lässt weiterhin auf sich warten. Nach Informationen der Berliner Zeitung sind sich die Länder in einem entscheidenden Punkt nicht einig: Soll auf jeden Fall eine neue #Werkstatt gebaut werden – oder nicht? Damit gerät der #Zeitplan, die Berliner #S-Bahn-Flotte ab 2026 mit mindestens 1300 Wagen zu erweitern und damit spürbar zu verjüngen, ins Wanken.
„Die Sache ist verfahren“, sagte ein Beobachter. Mittlerweile müsse sich Berlins Verkehrssenatorin Regine #Günther (Grüne) nicht nur der Kritik der SPD, der Linken sowie der #Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft #EVG erwehren. Seit einigen Wochen stünden nun auch im Nachbar-Bundesland die Signale auf Rot, hieß es. Dabei dränge die Zeit. Damit die nächste neue #S-Bahn-Generation den befürchteten #Fahrzeugengpass ab 2026 lindern kann, seien rasch Entscheidungen erforderlich.
So viel #Wettbewerb wie noch nie auf der Schiene • Über 72.000 #Trassenanmeldungen bearbeitet • Über 3.000 #Konflikte einvernehmlich gelöst
Der #Fahrplan für das kommende Jahr steht. Bei der DB haben 140 Mitarbeiter in den vergangenen Wochen rund um die Uhr an einem stabilen Fahrplan für das Jahr 2020 gearbeitet. Insgesamt sind rund 72.000 Trassenwünsche bei den #DB-Fahrplanern eingegangen. Über 3.000 Konflikte wurden dabei einvernehmlich gelöst. Diese können entstehen, wenn mehrere #Bahnunternehmen den gleichen Schienen-Slot nutzen wollen.
Mit einem robusten und attraktiven Fahrplan für alle #Fahrgäste und den umweltfreundlichen #Güterverkehr geht die DB auch für 2020 einen weiteren wichtigen Schritt bei der Umsetzung der Strategie für eine „Starke Schiene“. Das Unternehmen setzt alles daran, die Eisenbahn zu dem Verkehrsmittel des 21. Jahrhunderts zu machen – sicher, verlässlich, komfortabel und vor allem klimafreundlich.
Das der Wettbewerb auf der Schiene weiter steigt, zeigen dabei die Anmeldungen von DB-externen Unternehmen für Fahrtrassen in 2020. So hat sich ihr Anteil im Schienenfernverkehr zum Vorjahr verdoppelt. Ähnlich ist die Entwicklung beim Personennah- und Güterverkehr, wo die Anmeldungen DB-externer Bahnen auf über 39 bzw. 37 Prozent anwuchsen.
Insgesamt sind auf dem Netz der Deutschen Bahn derzeit rund 440 Eisenbahnverkehrsunternehmen unterwegs, darunter mehr als 420, die nicht zum DB-Konzern gehören.
Der Fahrplanprozess folgt klaren Regeln und wird von der Bundesnetzagentur überwacht. Der Startschuss fiel am 9. April 2019. Bis Mitternacht des 8. April gingen bei der DB Netz fristgerecht mehr als 72.000 Trassenanmeldungen ein. Darin teilten Eisenbahnverkehrsunternehmen und Aufgabenträger für den Schienenpersonennahverkehr verbindlich mit, an welchen Tagen, zu welcher Zeit und auf welcher Strecke sie ab dem Fahrplanwechsel mit ihren Zügen fahren wollen.
Exakt 50 Tage hatten die Konstrukteure Zeit, möglichst für jeden individuellen Verkehrswunsch einen passenden, freien Slot zu finden und in Abstimmung mit allen Beteiligten einen funktionierenden Fahrplan zu erstellen. Jetzt ist er fertig und steht den Eisenbahnen zur Verfügung. Bevor am 15. Dezember der Fahrplanwechsel ansteht, haben die Transporteure nun Zeit, Buchungssysteme mit den neuen Daten zu bestücken, Fahrplanunterlagen zu produzieren und Materialien für Reisende oder Güterverkehrskunden vorzubereiten.
Übrigens: Neben den Zügen im Netzfahrplan, die regelmäßig und meist mehrmals im gleichen Slot unterwegs sind, gibt es noch flexible Verkehre, die häufig nur einmalig fahren. Die dafür per anno erforderlichen rund 950.000 Einzelfahrpläne werden vor allem für den Güterverkehr rund um die Uhr kurzfristig konstruiert. Mit digitaler Unterstützung geht das zukünftig noch einfacher und innerhalb weniger Minuten.
Berlin. Unter den Bahntechnikkonzernen ist der Wettbewerb hart, um Aufträge wird weltweit gekämpft, der Zuschlag für #Hochgeschwindigkeitszüge oder #S-Bahnen kann über ganze Standorte entscheiden. Bis Sonntag zeigt die Branche auf der Messe #Innotrans in Berlin, wie sie die Konkurrenz ausstechen will, wie das Bahnfahren bald aussehen könnte und wie die Digitalisierung die Branche verändert.
Zunächst ist ein Zug aus Sicht vieler Bahnfahrer eher ein sehr einfaches Produkt. Langer Kasten mit Rädern als Waggon, dazu ein Elektro- oder Dieselmotor auf Rädern mit Kabine und Lokführer, mehr oder weniger pünktlich unterwegs. Germar Wacker, Deutschlandchef bei Bombardier Transportation, und im Konzern zuständig für Regional- und Hochgeschwindigkeitszüge, sieht deutlich mehr: "Ein modernes Schienenfahrzeug ist definitiv mehr Hightechprodukt als Stahlross. Informationssysteme für Passagiere, Leit- und Steuerungstechnik für den sicheren und zuverlässigen Betrieb, Kameraeinsatz und sensorische Türöffner sind nur einige Beispiele für die Nutzung digitaler Technologien."
Und auch bei der Entwicklung der Fahrzeuge spiele Digitalisierung eine große Rolle, sagt Wacker. Bei Bombardier entstünden neue Züge am Computer und könnten in einem virtuellen Studio in Originalgröße betrachtet und dabei Stück für Stück gemeinsam mit dem Kunden weiterentwickelt werden. Wo kommt ein Griff hin, welche Farbe bekommen die Sitze? Solche Fragen lassen sich klären, bevor ein Waggon überhaupt gebaut wird.
http://www.berliner-zeitung.de/verkehr/nahverkehr-in-berlin-s-bahn-bleibt-bei-der-deutschen-bahn,10809298,28878116.html Da war es nur noch einer: Im Rennen um den neuen Vertrag bei der Berliner #S-Bahn hat auch der letzte #Konkurrent der Deutschen Bahn entnervt aufgegeben. Das haben Brancheninsider bestätigt. Das #Bewerbungsverfahren wurde offenbar zu kompliziert.
Im #Wettbewerb um die S-Bahn ist nur ein Zugbetreiber übrig geblieben: die Deutsche Bahn (DB), die heute schon für den S-Bahn-Verkehr verantwortlich ist. National Express, letzter Konkurrent des Staatskonzerns in dem Verfahren, hat Branchenkreisen zufolge entnervt das Handtuch geworfen. „Damit hat die Bahn freies Schussfeld“, sagte Engelbert Recker vom Privatbahnverband Mofair am Dienstag. Sie könne diktieren, wie viel der Betrieb auf den ausgeschriebenen fünf S-Bahn-Linien auf dem Ring und im Südosten die Steuerzahler künftig kosten wird. Von einem Wettbewerb könne jetzt keine Rede mehr sein. Fünf Jahre ist es her: Komplette Strecken mussten wegen Fahrzeugmangels stillgelegt werden, Züge fielen aus oder fuhren nur mit der Hälfte der Wagen. Die S-Bahn-Krise machte die Hauptstadt 2009 zum Gespött, noch bevor die ersten Pannen am …
Bei der #Ausschreibung des #S-Bahn-Verkehrs sind die Erfolgsaussichten ungleich verteilt, kritisiert der #Fahrgastverband. Wenn die Politik das nicht ändere, werde der #Wettbewerb zur Farce – zulasten der Fahrgäste. Die Idee ist gut. Mit Hilfe eines Wettbewerbs wollen Berlin und Brandenburg ein Unternehmen finden, das ein Drittel des S-Bahn-Verkehrs übernimmt – mit neuen Wagen, zuverlässig, pünktlich. Doch eine echte Konkurrenz gibt es nicht mehr, weil Interessenten abgesprungen sind. Bewerber berichten von einem chaotischen Verfahren. „Um da mitzumachen, bedarf es einer gewissen Schmerzfreiheit“, sagte Tobias Richter von #NationalExpress aus England. Beobachter erwarten, dass am Ende nur ein Bahnunternehmen übrig bleibt, das dann Preise und Bedingungen bestimmen könnte: die S-Bahn Berlin GmbH, die der Deutschen Bahn (DB) gehört und jetzt schon alle S-Bahnen betreibt. Im Interesse der S-Bahn-Fahrgäste hatte der Senat das teure und langwierige …
BERLIN – Mit einem #Wettbewerbsverfahren suchen Berlin und Brandenburg ein Unternehmen, das künftig die Züge auf dem Ring betreibt. Doch von einem echten Wettbewerb kann offenbar keine Rede mehr sein. Nur zwei Zugbetreiber nehmen noch am Verfahren teil. Konkurrenz belebt das Geschäft. So soll es in Zukunft auch bei der Berliner #S-Bahn sein. Mit Hilfe eines Wettbewerbsverfahrens wollen Berlin und Brandenburg ein Unternehmen finden, das ein Drittel des #S-Bahn-Betriebs übernimmt – und größtmögliche Zuverlässigkeit, niedrige Kosten sowie beste Qualität bietet. Doch von einem echten #Wettbewerb, der dies alles erreichen könnte, lässt sich nach Informationen der Berliner Zeitung inzwischen nicht mehr sprechen. Dem Vernehmen nach sind drei #Bewerber inzwischen …
BVG prueft Expansion in andere Regionen und weist Senftenberg-Spekulationen zurueck
Ereignis
Im Frühjahr 2005 wurde über mögliche Beteiligungen der BVG an Nahverkehrsleistungen außerhalb Berlins spekuliert. Während die BVG bestätigte, sich vereinzelt an Ausschreibungen außerhalb der Hauptstadt beteiligt zu haben, wies sie konkrete Pläne für einen Einstieg in den Nahverkehr von Senftenberg zurück. Gleichzeitig wurden aktuelle Finanzdaten einschließlich der hohen Verschuldung des Unternehmens veröffentlicht. 【2-f2e552】
Details
Quelle: ka15-12264.pdf. 【2-f2e552】
Kleine Anfrage der Abgeordneten Claudia Hämmerling (Bündnis 90/Die Grünen) vom 15. Februar 2005
Subventioniert Berlin künftig den Nahverkehr in Senftenberg? 【2-f2e552】
Frage 1
Wie hoch waren die Zuwendungen des Landes Berlin an die BVG im Jahr 2004? 【2-f2e552】
Antwort zu 1
Das Land Berlin leistete 2004 folgende Zahlungen an die BVG:
Ersatz von Fahrgeldausfällen für die unentgeltliche Beförderung Schwerbehinderter: 25,6 Mio. Euro
Ausgleichsleistungen für ermäßigte Zeitfahrausweise im Ausbildungsverkehr: 80,6 Mio. Euro
Kapitalzuführungen gemäß Unternehmensvertrag: 420,3 Mio. Euro
Investitionszuschüsse im ÖPNV: 97,2 Mio. Euro 【2-f2e552】
Fragen 2 und 3
Wie entwickelte sich die Verschuldung der BVG? 【2-f2e552】
Antworten
Die Verschuldung erhöhte sich 2004 gegenüber dem Vorjahr um 94,8 Mio. Euro. Der Gesamtschuldenstand betrug zum 31. Dezember 2004 insgesamt 1.081,3 Mio. Euro. 【2-f2e552】
Frage 4
Hat sich die BVG erfolglos um Verkehrsleistungen außerhalb Berlins beworben? 【2-f2e552】
Antwort zu 4
Die BVG erklärte, sie beteilige sich im Rahmen ihrer Neuausrichtung gelegentlich an Ausschreibungen. Genannt wurde insbesondere die Ausschreibung zum Betrieb der Regionalbahnlinie RB27 „Heidekrautbahn“, bei der ein Konsortium unter Beteiligung der BVG keinen Zuschlag erhielt. 【2-f2e552】
Frage 5
Plant die BVG den Kauf eines Busunternehmens im Raum Senftenberg? 【2-f2e552】
Antwort zu 5
Die BVG bestätigte, verschiedene unternehmerische Optionen zu prüfen, erklärte jedoch ausdrücklich, dass kein entscheidungsreifer oder abschlussfähiger Sachverhalt vorliege. 【2-f2e552】
Frage 6
Bestehen Verhandlungen mit polnischen Bahnunternehmen über internationale Wettbewerbsaktivitäten? 【2-f2e552】
Antwort zu 6
Nein. Nach Angaben der BVG besteht derzeit keine Absicht, gemeinsam mit polnischen Unternehmen am internationalen Schienenverkehrswettbewerb teilzunehmen. 【2-f2e552】
Frage 7
Wie bewertet der Senat den Wettbewerb außerhalb Berlins? 【2-f2e552】
Antwort zu 7
Der Senat betont die Eigenständigkeit der BVG als Anstalt öffentlichen Rechts. Deshalb könne der BVG die Beteiligung an Ausschreibungen außerhalb Berlins nicht untersagt werden, sofern wirtschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen eingehalten werden. 【2-f2e552】
Fragen 8 und 9
Wer trägt mögliche Verluste bei Engagements außerhalb Berlins? 【2-f2e552】
Antwort
Die BVG erläuterte, dass vor jedem Engagement eine Wirtschaftlichkeitsprüfung durchgeführt werde. Verlustsituationen sollten bereits im Ansatz vermieden werden. Zudem finde die Nahverkehrsversorgung Senftenbergs derzeit nicht durch die BVG statt. 【2-f2e552】
Berlin, den 22. März 2005
In Vertretung
Volkmar Strauch
Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen 【2-f2e552】
Hinweis
Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt.
Mit der geplanten #Schließung des Flughafens #Tempelhof wird sich jetzt auch die #EU-Kommission beschäftigen. Die belgische #Fluggesellschaft SN #Brussels Airlines will eine #Beschwerde wegen #Diskriminierung einlegen. Sollte SN Brussels Airlines gezwungen werden, nach #Schönefeld zu ziehen, während die #Lufthansa weiter in #Tegel bleibe, werde die nationale Fluglinie dadurch eindeutig bevorteilt, sagte der Firmenchef Peter Davies gestern in Berlin. Die EU verlange jedoch einen fairen #Wettbewerb.
Den Übergang zum #Wettbewerb auf der Schiene verspricht Brandenburgs #Verkehrsminister Hartmut Meyer bei der Unterzeichnung des #Verkehrsvertrages zwischen dem Land und der #Deutschen Bahn im Dezember 2002. Durch eine #Ausschreibungsquote für die Vergabe eines erheblichen Anteils der# Verkehrsleistungen soll die schrittweise Einführung von Wettbewerb fortgesetzt werden.
Eigentlich ist dies beides sehr erfreulich, denn mit der #Ausschreibung sollte endlich verstärkt der #Wettbewerb auch auf Brandenburgs Gleise kommen. Dass dies nicht unbedingt zu Lasten der Fahrgäste gehen muss, zeigen Beispiele aus Mecklenburg-Vorpommern. Doch bei genauerem Studium der Veröffentlichungen zu dieser Ausschreibung bleibt ein fader Beigeschmack.