Regionalverkehr: Viele Fragen bei der Ausschreibung des Ostnetzes Am Freitag, dem 21. Dezember 2001 erhielten verschiedene Eisenbahnunternehmen in Brandenburg die Unterlagen zur Ausschreibung von Teilen des Netzes östlich von Berlin-Lichtenberg., aus Signal

https://signalarchiv.de/Meldungen/10002167

Eigentlich ist dies beides sehr erfreulich, denn mit der #Ausschreibung sollte endlich verstärkt der #Wettbewerb auch auf Brandenburgs Gleise kommen. Dass dies nicht unbedingt zu Lasten der Fahrgäste gehen muss, zeigen Beispiele aus Mecklenburg-Vorpommern. Doch bei genauerem Studium der Veröffentlichungen zu dieser Ausschreibung bleibt ein fader Beigeschmack.

Die ausgeschriebenen Linien sind nur als #Regionalbahnen bestellt und standen bisher schon mehrmals vor Reduzierungen und auf Teilen des anschließenden Netzes wurde der Verkehr eingestellt. Hatte die erste Ausschreibung im westlichen Netz noch #Regionalexpresse (#RE) beinhaltet, möglicherweise weil für DB #Regio kaum Konkurrenz zu erwarten war, fallen diese RE jetzt vollständig aus der Ausschreibung. Zum Teil kann man sich des Eindruckes nicht erwehren, dass die Aufgabe des #Interregio-Verkehrs zusätzlich dazu dienen sollte, DB Regio die RE-Linien in den Ländern als „Ersatzverkehr“ zu sichern. Deshalb sollten diese Linien baldigst ausgeschrieben werden! Vielleicht soll mit dem Fehlen der RE-Linien in den Ausschreibungen fairer Wettbewerb verhindert werden, denn der ausschliessliche Betrieb von Regionalbahnen ohne RE als aufkommensstarke Verkehre erscheint wirtschaftlich fragwürdig. Doch selbst eine Strecke, die nur mit Regionalbahnen befahren wird, aber #aufkommensstark ist, fehlt in der Ausschreibung – die sogenannte „#Ostbahn“ von Berlin über #Strausberg#Müncheberg nach #Polen. Will das Ministerium DB Regio nicht das Geschäft wegnehmen?

Einen weiteren Nachteil hat diese Ausschreibung, doch dazu „Rot-Grün“ …

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