Regionalverkehr: In 36 Stunden von Berlin nach Cottbus Tausende Pendler sind durch das Orkantief „Xavier“ herumgeirrt, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/bahnchaos-durch-xavier-in-36-stunden-von-berlin-nach-cottbus/20426058.html

DONNERSTAG, 16.00 UHR
Martin Neumann steht am Berliner #Hauptbahnhof, als die #Durchsage kommt, dass sein Zug wegen des orkanartigen #Unwetters ausfällt. Er wartet wie viele andere Reisende, die immer wieder auf den nächsten Zug vertröstet werden.

Tagesspiegel-Redakteurin Sandra Dassler beobachtet zur gleichen Zeit das Chaos am Bahnhof #Friedrichstraße. Nichts geht mehr. Sie ruft ihre Kollegen in der Redaktion an und berichtet in den nächsten Stunden von verschiedenen Bahnhöfen.

DONNERSTAG, 19.00 BIS 23.00 UHR

In der Pressestelle der #Bahn geht man bereits davon aus, dass einige Strecken – unter anderem die von der Ostdeutschen Eisenbahngesellschaft #ODEG betriebene Linie nach #Cottbus – in dieser Nacht und wahrscheinlich auch am nächsten Tag nicht befahren werden können. Die Reisenden auf den Bahnsteigen erfahren das nicht. Viele warten Stunden lang.

Trotz tausender gestrandeter Menschen schließt das #Reisezentrum am Bahnhof Friedrichstraße pünktlich um 20 Uhr. Der Kollege am noch geöffneten #Info-Point tut sein Bestes, um die in langen Schlangen Wartenden zu beruhigen. Martin Neumann, der immer noch am Hauptbahnhof „auf den nächsten Zug“ wartet, ruft am späten Abend eine Bekannte an und übernachtet bei ihr. Auch Sandra Dassler wird von einer guten Freundin aufgenommen.

FREITAG, 6.30 UHR

Martin Neumann steht wieder am Hauptbahnhof und erhält wie viele andere die Auskunft, dass „vielleicht in einer Stunde“ wieder Züge fahren. Doch er wartet vergeblich. Sandra Dassler arbeitet in der Redaktion, berichtet unter anderem über die Lage bei der Bahn.

FREITAG, 14.00 UHR

Die Pressestelle der ODEG teilt nach mehreren Nachfragen mit, dass auf der Strecke nach Cottbus alle drei Stunden zwei Busse eingesetzt werden. Auf die Frage, wie diese die stündlich verkehrenden und mit Hunderten Reisenden besetzten Züge ersetzen sollen, gibt …

Regionalverkehr: Fahrgastsprechtag Regionalverkehr 2017, aus Bahninfo

http://www.bahninfo.de/artikel/11139/fahrgastsprechtag-regionalverkehr-2017/

Am 26. September 2017 fand im Bahnhof Jannowitzbrücke der #Fahrgastsprechtag #Regionalverkehr statt. Der Einladung des Berliner #Fahrgastverbandes #IGEB gefolgt sind Bengt Steffan, Leiter Angebotsplanung bei DB #Regio Nordost, Holger #Reimann, Marketing/Vertrieb bei der Niederbarnimer Eisenbahn (#NEB), Heiko #Miels, Leiter Betriebsplanung bei der Ostdeutschen Eisenbahngesellschaft (#ODEG), und Thomas #Dill, Bereichsleiter Center für Nahverkehrs- und Qualitätsmanagement beim Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB).

#Baumaßnahmen 2018

Baustellen sind notwendige Investitionen in die Zukunft. Während das Jahr 2017 ein Rekordjahr an Baumaßnahmen war, die für alle drei großen Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) in Berlin und Brandenburg eine Herausforderung darstellten, eine gute Planung und Kommunikation erforderten und umfangreiche Beeinträchtigungen für die Fahrgäste mit sich brachten, bringt das Jahr 2018 etwas Entspannung. Die Baumaßname an der Dresdner Bahn findet zum Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2017 ihren Abschluss und der Abschnitt Wünsdorf – Elsterwerda wird wieder in Betrieb genommen. Die Einschränkungen am Karower Kreuz (RE3, RE66, RB27) sollen zum 1.4.2018 beendet werden, die an der Strecke Oranienburg – Nassenheide (RE5, RB12, RB54) zum 1.9.2018. Die Maßnahme Berlin Ostkreuz – Erkner wird hingegen das ganze Jahr weiterhin bestehen.
Der Umbau und die Modernisierung des Bahnhofs Bad Kleinen sowie der Ausbau der Strecke Schwerin – Bad Kleinen werden intensiviert und auf der Linie RE2 zu Einschränkungen und Ersatzverkehren zwischen Schwerin und Wismar im Zeitraum 8.1. – 14.4. führen. Darüber hinaus sind auf der Hamburger Bahn Oberbauarbeiten geplant.
Voraussichtlich im 2. Halbjahr 2018 erfolgen Bahnsteigneubauten an der Strecke nach …

Bahnindustrie: Fahrzeughersteller Stadler fährt auf der Erfolgsschiene Das Unternehmen aus Pankow profitiert von Aufträgen aus der Region und baut seine Kapazitäten weiter aus., aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/wirtschaft/article209790659/Fahrzeughersteller-Stadler-faehrt-auf-der-Erfolgsschiene.html

Berlin/#Velten.  Der Berliner #Schienenfahrzeughersteller #Stadler Pankow fährt weiter auf der #Erfolgsspur. Während bei den Beschäftigten des Konkurrenten #Bombardier Transportation im nicht allzu weit entfernten #Hennigsdorf (Oberhavel) die Sorge um die Arbeitsplätze wächst, legt der deutsche Ableger der Schweizer Rail Group bei Produktion und Personal stetig zu.

68 Fahrzeuge, darunter 42 Straßen- und Stadtbahnen, hat das Unternehmen im vergangenen Jahr ausgeliefert und damit einen Umsatz von 300 Millionen Euro erzielt. In diesem Jahr will Stadler Pankow mindestens 92 Schienenfahrzeuge im Wert von 400 Millionen Euro an seine Kunden liefern. Die Zahl der Beschäftigten an den drei Stadler-Standorten Pankow, Reinickendorf und Velten (Oberhavel) hat sich von anfangs 200 auf inzwischen 1117 fast versechsfacht.

Stadler baut Berlins jüngste U-Bahn-Generation

Maßgeblich beigetragen zu dieser Entwicklung haben die Erfolge von Stadler Pankow im heimischen Markt Berlin-Brandenburg. Zunächst konnte das erst im Jahr 2000 als Joint-Venture mit Adtranz gegründete Unternehmen einen Lieferauftrag für neue Regionalzüge gewinnen. Die 16 vierteiligen #Triebwagenzüge vom Typ #Kiss sind seit Ende 2012 für die Ostdeutsche Eisenbahngesellschaft (#Odeg) auf den wichtigen Regionalexpresslinien RE2 und RE4 unterwegs.

Nächster Coup war der Gewinn eines Auftrags der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Das landeseigene Verkehrsunternehmen benötigt dringend Ersatz für die altersschwache #U-Bahn-Flotte. Nach schlechten Erfahrungen mit der Vorgängergeneration schrieb die BVG zunächst nur die Lieferung von zwei Probezügen aus. Den Zuschlag dafür erhielt 2012 Stadler Pankow. Das Unternehmen setzte sich damit gegen den bisherigen BVG-Hauptlieferanten für Schienenfahrzeuge, Bombardier Transportation, durch.

Der Senat hat 58 Millionen Euro bereitgestellt

Die beiden Züge fahren seit Anfang 2015 als Prototypen der Baureihe IK (berlinerisch-kurz als "Icke" bezeichnet) durch die Hauptstadt. Bislang mit guten Ergebnissen, wie Ulf Braker, Geschäftsführer der Stadler Pankow GmbH, am Dienstag berichtete. "Die haben bereits 230.000 Kilometer zurückgelegt, ein für Prototypen sehr hoher Laufwert", sagte Braker. Auch die Verfügbarkeit der aus je vier durchgehend begehbaren Wagen bestehenden U-Bahnzüge …

Regionalverkehr: Spreewald-Zug für drei Lausitz-Halte, aus Lausitzer Rundschau

http://www.lr-online.de/nachrichten/brandenburg/Spreewald-Zug-fuer-drei-Lausitz-Halte;art310462,5857602

Potsdam/Cottbus Die #Odeg-App auf dem Smartphone ist für Berlin-Pendler aus der brandenburgischen und sächsischen Lausitz ein "must have". Sie zu haben, daraus leiten sich nach der automatischen Information bei Problemen mit "meinem Zug" schließlich mögliche Konsequenzen für die Arbeitsstelle oder die Freizeitgestaltung ab.
Geht es nach der Anzahl der App-Meldungen, hat der #Regionalexpress (RE) 2 nahezu täglich Probleme. Die Statistik besagt jedoch, dass die Pünktlichkeit des #RE2 von unter 80 Prozent auf mehr als 90 Prozent angewachsen ist. Für Brandenburgs Infrastrukturministerin Kathrin #Schneider (SPD) folgt daraus, dass es keinen Grund gibt, die RE 2-Linie grundsätzlich infrage zu stellen.

Dennoch hat sie am Donnerstag im Verkehrsausschuss des Potsdamer Landtages ein Konzept vorgelegt. Immerhin steht Schneider in der "Bringeschuld", die vor anderthalb Jahren tagsüber vom stündlich verkehrenden RE 2 abgekoppelten Lausitz-Haltepunkte #Raddusch, #Kunersdorf und #Kolkwitz wieder anzuschließen. Nicht an den RE 2, schlägt sie im Ausschuss vor. Dafür soll im Zwei-Stunden-Takt ein #Regionalbahn-Spreewald-Zug zwischen Cottbus und Lübben fahren (die RUNDSCHAU berichtete). Der "Express" hätte in Lübben Anschluss an die Regionalbahn 24 nach Berlin. Fahrzeit: gut 40 Minuten länger als der RE 2, der rund anderthalb Stunden benötigt.

Die Cottbuser SPD-Landtagsabgeordnete Kerstin Kircheis erklärt nach der Ausschusssitzung, die Ministerin sieht den Spreewald-Zug "offenbar nicht als Alternative für Pendler aus den zurzeit abgekoppelten Lausitz-Haltepunkten". Kathrin Schneider habe die ab Fahrplanwechsel 2017/18 anvisierte neue Regionalbahnlinie als Verstärkung des Bahnangebotes für das Oberzentrum Cottbus …

Regionalverkehr: Neuer Betreiber: Hans übernimmt Bahnstrecke Die Regionalbahnlinie 34 von Rathenow nach Stendal wird ab Dezember 2018 von der Hanseatischen Eisenbahn GmbH, kurz Hans, betrieben. , aus MAZ

http://www.maz-online.de/Lokales/Havelland/Neuer-Betreiber-Hans-uebernimmt-Bahnstrecke

Das Unternehmen mit Sitz in Putlitz hatte die Ausschreibung der Strecke gewonnen und wird die Ostdeutsche Eisenbahngesellschaft (#Odeg) ablösen, von der die Linie derzeit betrieben wird.

Rathenow

 

. Die Regionalbahnlinie #34 von #Rathenow nach #Stendal wird ab Dezember 2018 von der #Hanseatischen Eisenbahn GmbH, kurz #Hans, betrieben. Das Unternehmen mit Sitz in #Putlitz hatte die #Ausschreibung der Strecke durch die den Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt (#Nasa) und den Verkehrsverbund Berlin Brandenburg (#VBB) gewonnen und wird die Ostdeutsche Eisenbahngesellschaft (Odeg) ablösen, von der die Linie derzeit betrieben wird.

Die Strecke zwischen den beiden Kreisstädten ist rund 40 Kilometer lang. Auf dem Weg von Rathenow nach Stendal halten die Züge in Großwudicke, Schönhausen und Hämerten. Die Fahrtzeit zwischen den beiden Kreisstädten beträgt exakt 25 Minuten. Weil der Verkehr auf der RB 34 über die so genannte Stammbahn läuft, die im Gegensatz zur parallel verlaufenden Schnellbahnlinie Berlin – Hannover nicht elektrifiziert ist, werden dieselbetriebene Triebfahrzeuge zum Einsatz kommen. Wie Longina Hessel, Pressesprecherin der Hanseatischen Eisenbahn GmbH, mitteilte, werden die Bahnreisenden in Fahrzeugen des Typs Lint 27 (BR 640) der Herstellers Alstom unterwegs sein. Diese bieten Hessel zufolge einen ebenerdigen Einstieg. Toiletten und Stellflächen im Innern sind stufenfrei erreichbar. Die Wagen haben 61 Sitzplätze, es gibt Platz für bis zu neun Fahrräder. Alle Fahrten werden von …

Regionalverkehr: Von Cottbus und von Wismar nach Berlin Vetschau Neue Studie schlägt Aufteilung der RE 2-Linie in einen Süd- und einen Nordwest-Abschnitt vor., aus Lausitzer Rundschau

http://www.lr-online.de/nachrichten/Tagesthemen-Von-Cottbus-und-von-Wismar-nach-Berlin;art307853,5846357

Lausitzer Bahnhalte #Raddusch, #Kunersdorf und #Kolkwitz könnten wieder komplett angefah ren werden. #Odeg-Chef ist von der Lösung angetan und sagt: Auch Berlin muss mit ins Boot.

Arnulf #Schuchmann hat sich diesen Termin in der Vetschauer Schlossremise nicht entgehen lassen. Wieder steht der Regionalexpress 2 (#RE2) im Mittelpunkt – das "Sorgenkind" des Geschäftsführers der Ostdeutschen Eisenbahn (Odeg). Seit Jahren gibt es wegen der Unpünktlichkeit auf der längsten RE-Linie in Berlin-Brandenburg Kritik. Für Bahnexperten ist ebenso lange klar, dass diese knapp 400 Kilometer zwischen Cottbus und Wismar nicht in den Griff zu bekommen sind.

Darauf hat auch der Odeg-Chef immer wieder hingewiesen (siehe Infobox). Selbst hat er die #Aufteilung dieser Linie angeregt. Nichts Neues also, als die jüngste Studie – von der Stadt Vetschau und der Großgemeinde Kolkwitz in Auftrag gegeben – zu dem Ergebnis kommt: Der RE 2 muss in einen Südabschnitt Cottbus – Berlin-Charlottenburg und einen Nordwest-Abschnitt Wismar – Berlin-Ostbahnhof aufgesplittet werden.

"Diese Studie hat einen neuen Denkansatz", bewertet Schuchmann die "Fleißarbeit" auf 34 Seiten. Denn die Auftrennung der Linie als Konsequenz aus einer umfangreichen Analyse des Ist-Zustandes abzuleiten, "das ist neu, und einiges war mir bisher auch noch nicht bewusst".

So hat der Brandenburg-Chef des Fahrgastverbandes Pro Bahn, Dieter Doege, bei der Vorstellung der Ergebnisse nachgewiesen, dass für den RE 2 auf der gesamten Strecke die kürzesten …

Regionalverkehr + Radverkehr: VBB-Pilotprojekt „Rad im Regio“ geht weiter Mehr Orientierung, mehr Platz, mehr Verständnis: Lob von Fahrgästen mit und ohne Fahrrad, aus VBB

http://www.vbb.de/de/article/ueber-uns/presse/vbb-pilotprojekt-rad-im-regio-geht-weiter/1185007.html

Das gemeinsame #Pilotprojekt#Rad im Regio“ des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB), der Länder Berlin und Brandenburg, der #DB Regio Nordost, der Ostdeutschen Eisenbahn (#ODEG) sowie der #DB Station & Service ist auf ein durchweg positives Echo gestoßen. Die Auswertung der Pilotphase zeigt, dass Fahrgäste und Kundenbetreuer auf den Pilotlinien deutlich zufriedener geworden sind. Die umgesetzten Maßnahmen, die die Fahrradmitnahme in Regionalzügen verbessern sollten, werden deshalb weitergeführt. Der VBB prüft nun, ob die Maßnahmen auf weitere Linien übertragen werden können. Ein weiterer Schwerpunkt liegt unverändert in der Kommunikation von #Leihräderangeboten vor Ort. Weitere Informationen zur #Fahrradmitnahme im VBB sowie Film- und Bild-material zum Pilotprojekt „Rad im Regio“ unter VBB.de/RadimRegio.

Im Mai 2016 startete der VBB das Pilotprojekt „Rad im Regio“. Umgesetzt wurde ein umfassendes Maßnahmenpaket zur Vereinfachung der Fahrradmitnahme. Als Pilotlinien wurden die Regionalexpress-Linien RE2, RE3, RE4 und RE5 ausgewählt. Begleitet wurde „Rad im Regio“ durch repräsentative Fahrgastbefragungen vor und -während des Projektes, durch begleitete Praxistests, durch Befragungen von Verbandsvertretern, Mitarbeiter/innen der Projektpartner und verschiedener Fahrgastgruppen.

Mehr Verständnis füreinander durch klare Markierungen

Das Pilotprojekt wurde in der sechsmonatigen Testphase durchweg von allen Seiten positiv wahrgenommen. Es zeigte sich, dass die Zufriedenheit mit der Radmitnahme auf den Pilotlinien höher als auf den anderen Regionallinien war. Mit der klaren Kennzeichnung der Abteile zur Radmitnahme wuchs das Verständnis zwischen Fahrgästen mit Fahrrad und solchen ohne. Durch die hochgestellt verschlossenen bzw. ausgebauten Klappsitze ist mehr Platz für Fahrräder vorhanden und die deutliche Bodenmarkierung in den Fahrradbereichen sorgt für eine bessere Orientierung aller Reisenden. Auch der Ein- und Ausstieg in den Zug wurde im Pilotprojekt als besser bewertet.

Rad im Regio geht weiter – Ausweitung wird geprüft

Wegen der positiven Rückmeldungen hat der VBB gemeinsam mit den Ländern Berlin und Brandenburg und den beteiligten Verkehrsunternehmen DB Regio Nordost und die ODEG die Fortführung von „Rad im Regio“ auf den Pilotlinien beschlossen. Es wird nun geprüft, ob das Projekt auch auf weiteren Bahnlinien im Verbundgebiet ausgedehnt werden kann. Ein Wunsch, der auch von den Fahrgästen, dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club e. V. (ADFC) und dem Fahrgastverband IGEB unterstützt wird.

Susanne Henckel, VBB-Geschäftsführerin: „Das Pilotprojekt wurde von unseren Fahrgästen umfassend in einem Vorher-Nachher-Vergleich evaluiert und für gut befunden. Wir freuen uns, dass wir hier den Nerv unserer Kunden getroffen haben und die Konflikte zwischen Fahrgästen mit und ohne Fahrrad reduzieren konnten. Fahrrad fahren allgemein und die Fahrradmitnahme in der Bahn wird künftig noch beliebter werden. Daher müssen wir neue Wege ausprobieren, um den unterschiedlichen Interessen aller Fahrgäste so gut es geht gerecht zu werden.“

Jörg Pöhle, Leiter Querschnittsaufgaben, DB Regio Nordost: „Unsere Kundenbetreuer bestätigten, dass die auffällig gekennzeichneten Fahrradbereiche nun gezielter angesteuert bzw. vermieden werden. Unser Plan, den Fahrgästen beim Einstieg bessere Orientierung zu bieten, ist aufgegangen. Zugleich konnten wir mit diesem Pilotprojekt auch aus technischer Sicht viele wertvolle Erkenntnisse gewinnen. Zum Beispiel in welchem Maß die Fußbodenmarkierung im täglichen Betrieb beansprucht wird.“

Arnulf Schuchmann, ODEG Geschäftsführer: „Der Ausbau von insgesamt neun Klappsitzen je Steuerwagen in unseren KISS-Doppelstockzügen, um mehr Platz für Fahrräder zu schaffen, war sicher die empfindlichste Maßnahme dieses Projekts. Wir sind wirklich froh, dass dies von den Fahrgästen nicht nur akzeptiert, sondern auch als positiv für ein gutes Miteinander eingeschätzt wird. Die zusätzlichen Bodenmarkierungen helfen allen Beteiligten zur besseren Orientierung.“

Lea Hartung, Geschäftsführerin des ADFC Brandenburg: „Die Initiative des VBB, die Fahrradmitnahme im Zug zu verbessern, ist ein wichtiger Schritt in Richtung zu mehr Fahrradfreundlichkeit. Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit mit allen Projektpartnern und freuen uns, dass nun eine Erweiterung auf weiteren Linien geprüft wird. Hierzu stehen wir auch weiterhin gern beratend zur Seite.“

Fahrradmitnahme im Nahverkehr nimmt zu

Immer mehr Fahrgäste nehmen ihre Fahrräder auch im öffentlichen Nahverkehr mit. So stieg die Zahl der verkauften Fahrausweise für Fahrräder zwischen Oktober 2015 und September 2016 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich an:

Einzelfahrausweis Fahrrad Berlin ABC         rd. 233.000     (plus 2,8 %)

Einzelfahrausweis Fahrrad Gesamtnetz       rd. 216.000     (plus 1,4 %)

Tageskarten Fahrrad Berlin ABC                  rd. 17.500       (plus 12,6 %)

Tageskarten Fahrrad Gesamtnetz                rd. 54.500       (plus 6,2 %)

Monatskarte Fahrrad Berlin ABC                  rd. 46.000       (plus 6,9 %)

Monatskarte Fahrrad Gesamtnetz                rd. 24.000       (plus 2,4 %)

Fahrradwagen und Extrazüge

Vor allem in den Sommermonaten, zur Ausflugssaison, aber auch in den Hauptverkehrszeiten steigt die Zahl der Fahrgäste, die ihre Fahrräder mit in den Zug nehmen wollen. Die Länder haben daher zu den stark nachgefragten Zeiten auf den besonders beliebten Strecken Richtung Ostsee (RE 3 und RE 5) einen fünften Wagen (Fahrradwagen) bestellt, der im unteren Bereich für die Fahrradmitnahme freigehalten ist. Dies schafft gezielt deutlich mehr Kapazitäten. Trotz hohen Anteils an Stellplatzflächen in den Mehrzweckabteilen, kommt es immer wieder zu Kapazitätsengpässen; zum Teil auch, weil sich die Fahrgäste nicht gleichmäßig im gesamten Zug verteilen. Mancherorts kommt es dadurch zu Konflikten zwischen Fahrgästen mit und ohne Fahrrad.

Pilotprojekt Rad im Regio

Im Pilotprojekt „Rad im Regio“ wurden Maßnahmen entwickelt, um die Mitnahmemöglichkeit von Fahrrädern in den Zügen zu verbessern und damit auch ein besseres Miteinander der unterschiedlichen Fahrgastgruppen zu erzielen. So wurden zum Beispiel im jeweils ersten und letzten Wagen der Pilotzüge halbseitig die Klappsitze verschlossen bzw. ausgebaut, um mehr Stellfläche für Räder zu schaffen. Gleichzeitig wurde der Fahrradbereich in und an den Zügen durch gut sichtbare Kennzeichnung deutlich gemacht. Zur besseren Orientierung bereits vor Einfahrt des Zuges dienen Wagenstands-Anzeiger in den Vitrinen auf den Bahnhöfen der Pilotlinien. Ebenfalls bereits vor Fahrtbeginn kann man sich in der VBB-App „Bus & Bahn“ zusätzlich zu allen Linien des Bahn-Regionalverkehrs im VBB-Gebiet eine Grafik mit der geplanten Wagenreihung anzeigen lassen. Die Mehrzweck-/Fahrradabstellbereiche, die barrierefreien Bereiche sowie die 1. Klasse sind dabei besonders hervorgehoben.

Tandem-Mitnahme möglich

Beim Pilotprojekt „Rad im Regio“ sind auch zwei zusätzliche Mitnahmemöglichkeiten erfolgreich getestet worden. Auf den Pilotlinien RE2, RE3, RE4 und RE5 können auch Tandems immer sowie Fahrradanhänger zusätzlich mitgenommen werden. Bisher ist die Tandem-Mitnahme nur für blinde Fahrgäste mit Begleiter*in, nicht jedoch auch z.B. für sehschwache Fahrgäste möglich. Die Mitnahme von Fahrradanhängern entspricht den aktuellen Erfordernissen z.B. für Familien, die ihre Kinder mitnehmen.

Hinweis auf Fahrradverleihstationen

Für das Pilotprojekt wurden mehr als 250 Verleihstationen in einer zentralen Datei zusammengeführt und diese auf der VBB-Livekarte (www.VBB.de/livekarte) dargestellt. Zusätzlich wurden in einem speziellen Liniennetz alle Bahnhöfe mit einem Fahrradsymbol gekennzeichnet, die im 1.000m-Umkreis eine Fahrradverleihstation ausweisen.

Regionalverkehr: Odeg testet W-Lan im Zug Seit September hat die Odeg einen Zug ihrer auf den Linien RE 2 und RE 4 verkehrenden Flotte mit einem kostenfreien W-Lan Zugang für Fahrgäste ausgerüstet, aus MAZ

http://www.maz-online.de/Lokales/Havelland/Odeg-testet-W-Lan-im-Zug

Seit September hat die #Odeg einen Zug ihrer auf den Linien RE 2 und RE 4 verkehrenden Flotte mit einem kostenfreien #W-Lan Zugang für Fahrgäste ausgerüstet. Der #Test läuft bis Ende des Jahres. Er soll Aufschluss darüber geben, ob es machbar und lohnenswert ist, die Züge standardmäßig mit W-Lan auszustatten.

Havelland

. Fahrgäste der Linie RE 4, die beim Zugfahren das Internet nutzen, kennen das: Zwischen Nennhausen und Wustermark reißt die Verbindung ab. Dann hat man zwei Möglichkeiten – entweder starrt man auf das eingefrorene Bild, oder man schaltet das Gerät aus und widmet sich der uralten Kulturtechnik des Lesens und Dösens.

Seit Mitte September allerdings kann, wer den richtigen Zug erwischt, dem Funkloch ein Schnippchen schlagen. Die Ostdeutsche Eisenbahngesellschaft (Odeg) hat einen Zug ihrer auf den Linien RE 2 und RE 4 verkehrenden Flotte mit einem kostenfreien W-Lan Zugang für Fahrgäste ausgerüstet. Der Test mit dem Motto „W-Lan im Zug“ läuft bis Ende des Jahres. Er soll Aufschluss darüber geben, ob es machbar und lohnenswert ist, die Züge standardmäßig mit W-Lan auszustatten.

Wer den Zug mit dem „W-Lan“ Abteil ausprobieren will, muss Glück haben. Der Test ist auf einen der 15 Regionalexpresszüge auf den Linien RE 2 und RE 4 beschränkt. Im Wagen mit dem 1.Klasse-Abteil weisen Aufkleber auf das Angebot hin. Es ist also Zufall, wenn man den W-Lan Zug erwischt.

Sitzt man in dem Testabteil und macht die Probe aufs Exempel, dann ist man …

Regionalverkehr: Fahrgastsprechtag Regionalverkehr 2016, aus Bahninfo

http://www.bahninfo.de/artikel/11045/fahrgastsprechtag-regionalverkehr-2016/

Am 27.09.2016 fand im Bahnhof Lichtenberg der #Fahrgastsprechtag #Regionalverkehr statt. Der Einladung des Berliner #Fahrgastverbandes #IGEB gefolgt sind Renado #Kropp, Leiter Angebotsplanung bei DB #Regio Nordost, Detlef #Bröcker, Geschäftsführer der #Niederbarnimer Eisenbahn (NEB), Robert #Palm, Leiter Betrieb bei der Ostdeutsche Eisenbahngesellschaft (#ODEG), und mit Friedemann #Keßler, Leiter Regionalbereich Ost, ein Vertreter von DB #Station & Service. Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) war dieses Jahr hingegen nicht vertreten.

Rückblick 2016
Fahrzeug- und Personalprobleme

Während die Betriebsübernahme der Linie RB 34 (Stendal – Rathenow) zum Fahrplanwechsel 2016 für die ODEG störungsfrei ablief, hatte die NEB mit der Übernahme der Linien RB 12 (Berlin-Ostkreuz – Templin) und RB 54 (Berlin Gesundbrunnen/Löwenberg – Rheinsberg) große Probleme. Zum Einen fand keine Personalübernahme von DB Regio für diese Linien statt und zum Anderen waren aufgrund der aktuellen Arbeitsmarktsituation bei den Triebfahrzeugführern auch nur wenige Neueinstellungen möglich, so dass die zusätzliche Einbindung von externen Dienstleistern erforderlich wurde.
Ebenso problematisch war und ist die Fahrzeugsituation. Entgegen der Vereinbarung waren vor der Betriebsaufnahme die sieben neuen zweiteiligen Link-Fahrzeuge nicht vollständig ausgeliefert und darüber hinaus auch nicht zugelassen, so dass zunächst die Talent-Fahrzeuge weiter verkehren mussten. Ein Teil dieser Fahrzeuge verließen die NEB jedoch zum Mai 2016, so dass es zu einem ungenügenden Fahrzeugbestand kam. Zwar wurden die Link-Fahrzeuge im Juni für den Fahrgastbetrieb zugelassen, jedoch mussten nun die Triebfahrzeugführer erst einmal ausgebildet werden, so dass die Fahrzeuge weiterhin nicht für den regulären Betrieb zur Verfügung standen und darüber hinaus auch noch das Fahrpersonal von den Fahrgastzügen abzog. So kam es bis Ende August zu folgenden Einschränkungen: Ausfall von Doppeltraktionen, Brechung der Umläufe der Linie RB 27 in Basdorf sowie Einstellung der Gesundbrunnen-Verkehre und SEV zwischen Seelow-Gusow und Kostrzyn auf der Linie RB 26. Seit dem 5. September werden die sieben Link-Triebfahrzeuge auf den Linien RB 26 (ausschließlich) und RB 54 (gelegentlich) eingesetzt und die gebrochenen Verkehre und der Umstieg in Basdorf konnten entfallen. Auch die Gesundbrunnen-Verkehre wurden wieder aufgenommen. Allerdings verkehren die Link-Fahrzeuge noch nicht zuverlässig, so dass es trotz mehrerer Techniker des Herstellers …

Regionalverkehr: INTERNET IM ZUG Odeg testet kostenloses WLAN im Regionalexpress Das Unternehmen bietet in einem Wagen kostenlosen Internetzugang an. Der Test ist zunächst bis zum Jahresende geplant. aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/article208259279/Odeg-testet-kostenloses-WLAN-im-Regionalexpress.html

Berlin/Rathenow.  In den #Regionalzügen der #Ostdeutschen Eisenbahn (#Odeg) soll es künftig leichter werden, E-Mails zu empfangen oder Webseiten aufzurufen. Das private #Eisenbahnverkehrsunternehmen, das in Berlin und Brandenburg unter anderem die fahrgaststarken #Regionalexpresslinien 2 und 4 betreibt, kündigte einen kostenfreien Internetzugang an – zunächst testweise beschränkt auf einen Zug. Ein entsprechendes Pilotprojekt unter dem Namen "#WLAN im Zug" soll in der kommenden Woche anlässlich der weltgrößten Verkehrtechnikmesse Innotrans gestartet werden. Der Testlauf ist bis zum Jahresende geplant, dann will die Odeg über die Zukunft des Angebots entscheiden.

Bislang tun sich die Eisenbahnbetreiber überaus schwer mit WLAN-Angeboten in ihren Zügen. Das liegt vor allem an den erforderlichen technischen Voraussetzungen und den damit verbundenen hohen Investitionskosten. Die fast immer aus Metall bestehenden Fahrzeuge schirmen die ohnehin oft nicht allzu starken Signale von den Mobilfunkmasten neben den Gleisen recht gut ab. Notwendig sind also der Einbau von teuren Empfangsanlagen sowie von kleinen Sendern, die die Mobilfunksignale innerhalb der Waggons weiterverbreiten. Gerade im regionalen Schienenverkehr, der über feste Zahlungen der Bestellerländer finanziert wird, scheuen sich die Anbieter, ohne zusätzliche Überweisungen Geld für den Service auszugeben.

Wie die Odeg mitteilte, wird vom Kooperationspartner GSP zunächst ein Doppelstockwagen eines Kiss-Triebwagenzuges mit neuen Lösungen …