Die beiden Start- und #Landebahnen des #Flughafens Berlin Brandenburg werden am 3. Oktober 2024 umbenannt, wobei die umgangssprachlichen Bezeichnungen Nord- und #Südbahn erhalten bleiben. Vielmehr ändern sich die Bezeichnungen für die in der #Navigation notwendigen #Startbahnkennungen – englisch „#Runway Designator“. Die #Nordbahn#25R/07L wird zur #24R/06L und die #Südbahn#07R/25L wird zur #06R/24L.
Man kann nicht sagen, Berlin hätte an der Eröffnung des Flughafens #Tempelhofgroßen Anteil genommen. Nur 24 Zeilen unten auf Seite 3 war sie etwa dem „Berliner Tageblatt“ in der Abendausgabe vom 8. Oktober 1923 wert. Zwar wurde von der Zeitung anerkannt, dass dies „ein Merktag erster Ordnung“ sei.
Wenn es nach der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (#BImA) geht, dann wird das #denkmalgeschützte#Generalshotel auf dem Gelände des #Flughafens#BER#abgerissen. Es soll dem geplanten Ausbau des Regierungsflughafens in #Schönefeld weichen. Doch nun gibt es eine gewichtige Gegenstimme. Dieter Faulenbach da Costa, seit 1985 als #Flughafenplaner tätig, hält den Abriss für unnötig.
Der Vertrag zwischen dem Bund und Berlin für den #Verkauf des früheren #Flughafens#Tegel ist unterschriftsreif. Das Bundesministerium für Finanzen hat eine Vorlage der Vereinbarung dem Haushaltsausschuss des Bundestages zur Beratung vorgelegt. Demnach soll der #Kaufpreis für das knapp 2,5 Millionen Quadratmeter große Areal 274,2 Millionen Euro betragen.
Welche #Feierlichkeiten plant der Senat anlässlich des #100-jährigen Bestehens des #Flughafens#Berlin-Tempelhof? Zu 1.: Der Senat plant in Abstimmung mit der #Tempelhof Projekt GmbH anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Flughafens Berlin-Tempelhof eine angemessene #Würdigung, die die wechselvolle #Geschichte des Ortes berücksichtigt. Dazu sind bei der für den ehemaligen #Flughafen Tempelhof zuständigen Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen Mittel in Höhe von 100.000 € in 2022 und 200.000 € in 2023 in Kapitel 1220, Titel 54082 eingestellt. Vorgesehen ist eine #Ausstellung mit Geschichts- und #Gegenwartsbezug, die insbesondere das Jahr 1923 im Fokus hat. In der Planung sind darüber hinaus ein #Festakt und ein #Rahmenprogramm sowie die #Publikation eines Buches. Die einzelnen Elemente dazu befinden sich derzeit noch in der Abstimmung.
In welchem Rahmen wird die #Öffentlichkeit den #Feierlichkeiten beiwohnen können, wird es beispielsweise einen „Tag der offenen Tür“ oder ein #Volksfest geben? Zu 2.: Als Bestandteil der Würdigung des Jubiläums wird auch die Einbeziehung der Öffentlichkeit angestrebt. Hierzu ist beispielsweise die oben erwähnte Ausstellung vorgesehen. Ein „Tag der offenen Tür“ oder andere Arten von Veranstaltungen werden derzeit geprüft. Ein Ergebnis dieser Prüfung steht noch aus.
Berlin, den 21.12.2022 Die Regierende Bürgermeisterin In Vertretung Dr. Severin Fischer Chef der Senatskanzlei
Frage 1: Wo und wann sind in #Hohenschönhausen#Lärmschutzmaßnahmen (z.B. #Lärmschutzwände) zur Verringerung der #Lärmbelästigung durch Regional- und #Güterzugverkehr geplant? Antwort zu 1: Die DB AG teilt hierzu mit: „Die Bahnanlagen im Bereich des Bezirks Hohenschönhausen wurden vor 1994 in der bestehenden Form hergestellt und genießen daher #Bestandsschutz. Konkrete Planungen für Lärmschutzmaßnahmen liegen für den Bereich seitens der DB Netz AG nicht vor. Derzeit läuft im Rahmen des Programmes „Sondervorhaben Lärmschutz“ eine Maßnahmenuntersuchung für die #Lärmminderung im Bereich des östlichen Berliner Außenrings, welche auch den Bereich des Bezirks Hohenschönhausen umfasst. Im Rahmen dieser Untersuchung wird u. A. die Errichtung von Lärmschutzwänden im Bereich des Haltepunktes #Berlin-Hohenschönhausen geprüft.
Im ersten Monat nach der Eröffnung des #Flughafens Berlin Brandenburg #Willy Brandt sind insgesamt 213.000 Passagiere am #BER gestartet oder gelandet. Rund 4.700 #Flugbewegungen wurden im November 2020 am BER registriert.
Im Vergleich zum Vormonat Oktober sind die #Passagierzahlen am BER im November 2020 noch einmal zurückgegangen. Im Oktober 2020 verzeichneten die beiden Flughäfen #Schönefeld und #Tegel insgesamt 581.322 Passagiere. Ein Grund für das derzeit dramatisch geringe Niveau ist die weltweite Krise des Luftverkehrs auf Grund der Covid-19-Pandemie.
Ein Jahr zuvor, im November 2019, wurden noch 2.544.833 Passagiere an den beiden Flughäfen Schönefeld und Tegel abgefertigt. Im Vergleich dazu ist die Zahl der Fluggäste im November 2020 um 91,6 Prozent zurückgegangen. Bei den Flugbewegungen bedeuten die Zahlen im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Minus von 77,3 Prozent.
Im Zeitraum von Januar bis Oktober wurden bisher insgesamt 8.833.958 Passagiere befördert. Damit liegt das Passagieraufkommen gegenüber dem Vorjahreszeitraum bei nur 26,7 Prozent.
Das #Cargo-Aufkommen hat gegenüber dem Vormonat um 120 Tonnen leicht zugenommen. So wurden im November 2020 am BER insgesamt rund 1.900 Tonnen Luftfracht bewegt. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist das Luftfrachtaufkommen um 39,5 Prozent zurückgegangen.
Engelbert Lütke #Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Die Situation der #Flughäfen und #Airlines ist dramatisch. Der zweite Lockdown und die massiven Reisebeschränkungen auf Grund der Covid-19-Pandemie haben das Fliegen weiter massiv erschwert, ein Ende der Krise ist nicht absehbar. Selbst für den Weihnachtsverkehr sind die Aussichten eher trübe. Die Menschen wollen reisen, aber sie wollen auch Sicherheit. Erst wenn ein Impfstoff umfassend Wirkung zeigt, wird sich der Luftverkehr erholen.“
Den Verkehrsbericht November mit den endgültigen Zahlen finden Sie Ende des Monats online:
> www.berlin-airport.de
Impressum
Flughafen Berlin Brandenburg GmbH
12521 Berlin
T +49-30-609170100
pressestelle@berlin-airport.de
www.berlin-airport.de
Für Jan Kuhnert ist es bereits das dritte Mal, dass er an einem offiziell noch gar nicht eröffneten #BER eincheckt. 2012 hatte sich der heute 30-Jährige extra Urlaub genommen, um aus Boizenburg nach Berlin zu reisen und an zwei Tagen als #Komparse beim #Probebetrieb des neuen #Flughafens mitzuspielen. Der sollte damals eigentlich kurz darauf eröffnet werden – doch dann kam alles anders.
Nun steht Kuhnert, der an diesem Dienstagmorgen erneut aus Mecklenburg-Vorpommern nach Berlin gereist ist vor dem Eingang des BER-Terminals und wartet auf seinen Einsatz.
Er ist einer von rund 400 Komparsen, die an diesem Tag testen sollen, ob die Abläufe des Flughafens funktionieren und wo bis zur geplanten Eröffnung Ende Oktober noch nachjustiert werden muss.
„Mich reizt es, nach der Absage 2012 jetzt zu sehen, was verändert wurde“, sagt Jan Kuhnert, der in Boizenburg im Einzelhandel arbeitet. „Ich bin gespannt, ob’s diesmal klappt.“ Der BER sei nun mal das „meistbeobachtete Projekt“ Deutschlands.
Berlins Politik tut sich schwer mit zwei landeseigenen Riesen-Gebäuden. Weder für das Internationale Congress Centrum (ICC) in Charlottenburg noch für das Terminal des früheren Flughafens Tempelhof sind kurzfristige Lösungen in Sicht.
Für Tempelhof hat jetzt aber das Deutsche Technikmuseum (#DTM) einen Vorschlag vorgelegt, der zumindest für einen Teil des Gebäudes eine sinnvolle Nutzung verspricht: Der Hangar 6 könnte zu einem Museum für #Flugzeuge und #Luftfahrt werden. Das Technikmuseum hat neben dem an der Fassade des Hauptgebäudes am Gleisdreieck hängenden #Rosinenbomber zahlreiche weitere #Fluggeräte in seiner Sammlung. Viele davon stehen eingemottet in Brandenburger Hangars. DTM-Vizedirektor Joseph Hoppe ist sicher, dass solch eine Schau eine Attraktion für Berlin werden könnte. „Flugzeuge mit Geschichte brauchen einen Ort mit Geschichte“, sagte Hoppe.
Auf dem Papier wirkt der Unterschied klein. Doch für die Anwohner des #Flughafens#Tegel hat er gravierende Auswirkungen. Auf dem wichtigsten Flughafen im Osten Deutschlands gibt es kein #Nachtflugverbot, es gelten nur #Nachtflugbeschränkungen. Das heißt: Auch wenn Pankower, Reinickendorfer, Spandauer und andere Bürger im Umkreis schlafen wollen, dürfen in Tegel noch #Flugzeuge lärmen. Jetzt gibt es neue Zahlen, wie viele Starts und Landungen zu später Stunde in #TXL stattfinden. Sie zeigen, dass Anlieger auch nachts Krach ertragen müssen.