Das historische Flugzeug Focke-Wulf Fw 200 „Condor“ ist am Mittwochabend in Berlin „gelandet“. Nachdem es 20 Jahre an verschiedenen Orten restauriert wurde, erreichte der #Flieger den #Hangar 7 auf dem Gelände des #Flughafen Tempelhof auf fünf Schwerlasttransportern und sechs Lkw, teilte das Deutsche #Technikmuseum am Donnerstag mit. Dort soll der #Oldtimer – das demnach einzige noch existierende Exemplar dieses Typs – wieder vollständig zusammengebaut werden. Für den 400 Kilometer langen Transport war das Flugzeug in insgesamt fünf größere Teile, das größte davon der über 20 Meter lange Rumpf, sowie mehrere kleinere demontiert worden.
Drei historische Flieger am Flughafen Tempelhof Als eines der ersten viermotorigen Ganzmetallflugzeuge der Welt repräsentiert die Fw 200 „Condor“ ein Stück deutscher Technikgeschichte. Entwickelt und konstruiert in Bremen von Focke-Wulf wurde mit ihr 1938 mit einem knapp 25-Stunden-Nonstop-Flug zwischen Berlin und New York einen Rekord aufgestellt. Damit wurde auch das Ende der Ära der Flugboote, die damals Ozeanüberquerungen absolvierten, eingeläutet. Weitere Langstreckenrekorde erreichte dieser Typ zwischen Berlin und …
Wenn sich die #Passagierzahlen bis 2025 erholen, soll der #BER sich selbst finanzieren. Berlin will in den kommenden Jahren mehr Geld einnehmen als ausgeben.
Der neue #Hauptstadtflughafen BER soll nach dem Jahr 2025 #profitabel sein. Das kündigte Finanzsenator Matthias Kollatz (SPD) am Dienstag an. Ziel sei es, dass der Flughafen „danach nicht mehr auf dem Haushalt liegt“, sagte der SPD-Politiker bei der Vorstellung des Doppelhaushaltes 2022/23. Es sei grundsätzlich richtig, dass das Land Berlin den #Flughafen nach 2025 nicht weiter stützen wolle.
Voraussetzung dafür sei aber, dass sich die Passagierzahlen bis 2025 erholen. Sollte das wie erwartet eintreten, müsste sich der Flughafen danach selbst tragen. Das sogenannte #Teilentschuldungsverfahren wäre dann abgeschlossen. Die letzte planmäßige Rate wäre 2026 fällig, erklärte Kollatz. „Wir glauben, dass wir mit der Abschlusszahlung 2026 mit dem Thema durch sind. Das ist auch gut so.“
Ein #Großstadtflughafen sei dazu angehalten, wirtschaftlich zu sein, betonte der Finanzsenator. Auch etwaige Ausbauten – zum Beispiel ein weiteres Terminal – müsste ein großer Flughafen „aus eigenen Mitteln finanzieren“.
Die Ferien beginnen und damit auch das Reisefieber.
Nachdem nun die Reiseeinschränkungen überwiegend aufgehoben wurden, zieht es die Berliner*innen und Brandenburger*innen wieder in die weite Welt. Viele werden zum ersten Mal vom neuen #Flughafen#BER abheben. Wer stressfrei in den Urlaub starten möchte, sollte die umfangreichen #ÖPNV-Verbindungen zum Flughafen nutzen.
Das Angebot des öffentlichen Nah- und Fernverkehrs ist vielfältig und bringt Fahrgäste aus allen Regionen des Verbundgebiets zum BER und von dort nach Hause – egal ob mit der S-Bahn, Regionalbahn, dem neuen #Flughafen-Express (#FEX), dem #Bus oder dem #Nachtbus!
Der BER ist mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln und aus allen Richtungen des VBB-Landes angebunden. Konkret bedeutet das:
mit der Bahn:
Der BER (Terminal 1-2) ist mit dem neuen Flughafen-Express (FEX), Regionalzügen, S-Bahnen sowie einigen IC-Verbindungen und Busverbindungen von Berlin, Potsdam und dem Umland angebunden.
Zwischen Berlin Hauptbahnhof und dem BER Terminal 1-2 fährt der Flughafen-Express (FEX) von morgens bis abends im Halbstundentakt. Die Züge benötigen dafür etwa 30 Minuten und halten zusätzlich auch in Berlin Gesundbrunnen und am Bahnhof Ostkreuz. Zusammen mit den Linien RE7 und RB14 bestehen somit tagsüber viermal in der Stunde schnelle Verbindungen zwischen Berlin Hauptbahnhof bzw. Ostkreuz und dem BER Terminal 1-2.
Die Linien #RE7, #RB14und #RB22 bieten darüber hinaus auch von Potsdam, Königs Wusterhausen, Nauen und Wünsdorf-Waldstadt stündliche Direktverbindungen zum BER Terminal 1-2.
Die S-Bahn-Linien #S9 und #S45 fahren jeweils im 20-Minuten-Takt bis zum Terminal 1-2 und bilden somit einen 10-Minuten-Takt.
Die Intercity-Linie Rostock-Berlin-Dresden hält alle zwei Stunden am Flughafen BER Terminal 1-2 und bindet somit den BER an das deutsche Fernverkehrsnetz an. Die Züge halten auch in Elsterwerda und Doberlug-Kirchhain und können ab dort zum VBB-Tarif genutzt werden.
Aufgrund von Baumaßnahmen können sich zeitweise Änderungen an den Fahrplänen ergeben. Die VBB-Fahrauskunft und die VBB App Bus&Bahn gibt für die Fahrgäste jeweils die beste Auskunft vor der Anreise zum Flughafen.
mit dem Bus:
Der Busverkehr bietet eine attraktive Ergänzung zum Schienenverkehr auf dem Weg zum Flughafen.
Alle 10 Minuten können Fahrgäste die Expressbus-Linien #X7und #X71 vom U-Bahnhof #Rudow (#U7) zum BER nutzen. Die neue Linie X71 kommt dabei alle 20 Minuten aus #Alt-Mariendorf (#U6), ab Rudow fahren beide Linien auf derselben Strecke.
Die Buslinie #743 fährt von Lichtenrade (S2) über Großziethen stündlich zum BER.
Die Buslinie #600 ist vom S-Bahnhof Mahlow zum S-Bahnhof Waßmannsdorf verlängert, dort ist der Umstieg in die S-Bahn direkt zum Flughafen möglich.
Die Buslinie #720 ist von S Blankenfelde zum S-Bahnhof Waßmannsdorf verlängert. Dort ist der Umstieg in die S-Bahn direkt zum Flughafen möglich.
Montags bis freitags kann stündlich die Buslinie #621 aus Teltow zum Bahnhof Ludwigsfelde-Struveshof genutzt werden, dort besteht direkter Anschluss zur RB22 zum Flughafen BER – Terminal 1-2
#PlusBus: Der PlusBus ist ein Erfolgsmodell: Busse im Stundentakt, direkte Anschlüsse zur Bahn und regelmäßige Fahrten am Wochenende auch im Umland. Bereits 32 Linien in 11 Landkreisen wurden umgesetzt. Der PlusBus Airport-Region umfasst zwei Linien (735 und 736) von Königs Wusterhausen zum Flughafen BER. Sie fahren während der Woche im Stundentakt, am Wochenende und an Feiertagen im Zweistundentakt und bieten zeitnahe Anschlussbeziehungen zur Bahn an den Bahnhöfen Königs Wusterhausen, Wildau und am Flughafen BER (Terminal 1-2).
Nachtbus: Auch am späten Abend und nachts können Fahrgäste aus Berlin mit den Nachtbusverbindungen N7 (Spandau/Rudow – Flughafen), N7X (Zoologischer Garten – Flughafen) und N60 (Alexanderplatz – Flughafen) anreisen. Aus Richtung Dahme-Spreewald fährt die Linie N36 von Mittenwalde über Königs Wusterhausen zum BER.
Weitere Informationen
Alle Details zur Flughafenanbindung einschließlich der Busanbindungen finden Sie unter: www.vbb.de und www.vbb.de/BER
Die Sommerferien in Berlin und Brandenburg beginnen in dieser Woche. Damit wird am #Flughafen Berlin Brandenburg das #Passagieraufkommen merklich ansteigen. Mit Beginn der Sommerferien werden regelmäßig zwischen 30.000 und 40.000 Passagiere täglich erwartet. An den klassischen Ferienreisetagen Freitag und Sonntag steigt das Passagiervolumen sogar auf bis zu 50.000 Passagiere am Tag an. Das ist zwar deutlich weniger Sommerreiseverkehr als 2019 mit bis zu 120.000 Passagieren an Spitzentagen, aber deutlich mehr als 2020 als rund 30.000 Passagiere an den Hauptreisetagen gezählt wurden.
#Flugangebot ab Berlin Der positive Trend lässt sich auch am Flugangebot ablesen. Im Juli und August werden rund 70 Airlines zu mehr als 160 Zielen in 50 Ländern fliegen. Damit erreicht der Flugplan ab Berlin fast das Angebotsniveau des Sommerflugplans 2019, als 86 Fluggesellschaften 183 Ziele in 57 Ländern ansteuerten. Allerdings werden nicht alle Strecken in gleicher Dichte bedient. Insbesondere beliebte Urlaubsdestinationen in Europa profitieren von den Öffnungen und Lockerungen der Reiserestriktionen. Im Fokus der Reisenden stehen mit Spanien, der Türkei, Griechenland und Italien insbesondere Reiseziele in der Mittelmeerregion.
Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Zunehmend mehr Menschen erfüllen sich jetzt ihre Urlaubsträume außerhalb Deutschlands. Mit dem Start der Sommerferien werden viele Passagiere zum ersten Mal ab, zum und via BER fliegen. Der erste Reisesommer von unserem neuen Flughafen ist auch für uns etwas Besonderes. Wir werden unser Bestes geben, um die erste große Urlaubsreise vom BER so unkompliziert und angenehm wie möglich zu gestalten. Wir bitten unsere Passagiere ihren Teil beizutragen, sich bestmöglich auf ihren Flug vorzubereiten, ausreichend Zeit mitzubringen und die AHA-Regeln einzuhalten.“
#Gastronomie- und Retailangebot Mit dem Anwachsen des Flugverkehrs am Flughafen BER nimmt das Gastronomie- und Einkaufsangebot zu. Im Marktplatz wie auch im Food Court haben wieder deutlich mehr Restaurants und Geschäfte für die Passagiere geöffnet. Im Hauptpier sowie jeweils im Übergang zum Pier Nord und Süd sind zusätzliche gastronomische Angebote verfügbar. Die Sitzmöglichkeiten in der Gastronomie können unter Einhaltung der aktuellen Hygienevorschriften im Terminal wieder genutzt werden. Die Öffnungszeiten sind teilweise noch eingeschränkt, d.h. sie sind an den Flugzeiten ausgerichtet. Mit dem weiteren Anstieg des Flugbetriebs im Verlaufe des Sommers werden weitere Angebote folgen.
Die wichtigsten #Reisehinweise für Passagiere Da einige Prozesse am Flughafen unter Einhaltung der neuen Abstands- und Hygieneregeln deutlich länger dauern, werden Passagiere gebeten, sich vor Reiseantritt gut vorzubereiten sowie mindestens zwei Stunden vor dem Flug am Flughafen einzuplanen.
Rechtzeitig über die #Reisebedingungen und #Einreisebestimmungen im Zielland informieren (Aufgrund des noch bestehenden weltweiten Infektionsgeschehens kann es zu Änderungen in den Zielländern und/oder im Flugplan der jeweiligen Fluggesellschaft kommen.) Flugstatus bei der Airline prüfen Reisepapiere überprüfen Wenn erforderlich, notwendigen Corona-Test im vorgegebenen Zeitraum durchführen Richtig packen – pro Passagier nur ein Handgepäckstück Vor Ort
Mindestens zwei Stunden vor #Abflug am Flughafen sein #Abstand zu anderen Reisenden halten Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes im Terminal (auch in den Gastronomie- und Shoppingbereichen) Direkt nach dem Check-in und Gepäckaufgabe durch die Sicherheitskontrolle gehen #Abholer warten vor dem Terminal
Sicher fliegen unter #Corona-Bedingungen – Maßnahmen am Flughafen
Mit zahlreichen Maßnahmen an den #Sicherheitskontrollen und beim #Boarding wird seitens der Flughafengesellschaft sichergestellt, dass Passagiere am #BER auch unter Corona-Bedingungen gesundheitlich sicher ihren Flug antreten können und die geltenden Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden können:
#Plexiglas-Trennscheiben an Check-in- und Boarding-Schaltern sowie bei der Sicherheitskontrolle und der Passkontrolle #Abstandsmarkierungen auf dem Boden berührungslose Spender zur #Händedesinfektion sowie Tuchspender in den Bereichen der Self-Check-in Counter Durchsagen und Information zu den AHA-Regeln auf den Monitoren ausreichend Busse für den Transport von und zum Flugzeug, so dass jeder Bus nur etwa zur Hälfte besetzt wird. Reisende werden gebeten, nicht alle in den ersten bereitstehenden Bus einzusteigen, um die Einhaltung der maximalen Kapazität zu gewährleisten. Kontakt und Online-Services Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fluggastinformation helfen jederzeit vor Ort und telefonisch zum Ortstarif unter der +49 30 6091 6091 0. Service-Informationen und weiterführende Reiseinformationen erhalten Passagieren ebenfalls über www.twitter.com/berlinairport sowie auf www.berlin-airport.de.
Impressum
Flughafen Berlin Brandenburg GmbH 12521 Berlin T +49-30-609170100 pressestelle@berlin-airport.de www.berlin-airport.de
Auch unter der Erde lauern in Berlin #Bausünden – hier möchte man nicht begraben sein. Wir präsentieren Berliner #U-Bahnhöfe des Grauens.
#U-Bahnhof #Kurt-Schumacher-Platz – Fliegen als Flucht Lange Zeit war die #U6 meine Startrampe in den Urlaub, in die Erholung, in die Endlich-raus-aus-Berlin-Wochen des Jahres. In rund 25 Minuten brachte sie mich meiner Erholungsdestination näher, vorher durchfuhr sie die immer unschöner werdenden Stadtteile von Mitte über Wedding bis zum Reinickendorfer Kurt-Schumacher-Platz. Hier musste ich in den Bus steigen, um zum #Flughafen#Tegel zu gelangen, und hier war erst mal Schluss mit Urlaubsfeeling und Vorfreude.
Hatte ich meine Rollkoffer über zu schmale Treppchen und durch zu enge Gänge gewuchtet, reihte ich mich vor dem U-Bahnhof ein, um mit den anderen Wartenden so schnell wie möglich in den #Flughafenbus zu steigen: Bonjour #Tristesse! Eine Viertelstunde Wartezeit am Kurt-Schumacher-Platz war so ziemlich das Letzte, was man noch einmal erleben wollte, bevor man am Flughafen eincheckte.
Der Platz, im Volksmund angeblich voller Zuneigung „#Kutschi“ genannt, ist eine lieblos gestaltete #Betonplatte, an deren Kante die Menschen sehnlichst der Ankunft öffentlicher Verkehrsmittel entgegenbibbern. Im Winter blasen Wind und Regen hart und eisig über die Platte, Möglichkeiten zum Unterstand gibt es kaum. Im Sommer versengt einem die Sonne das Gesicht, Schatten sucht man vergebens. Um einen herum brettert der Verkehr, der Platz ist einer der befahrensten Verkehrsknotenpunkte …
Fehlen in den #Gangways und #Fluggastbrücken am #BER#Heizung bzw. #Klimatisierung? Stellt dies aus Sicht der #FBB ein Problem dar? Zu 1.: Die Gangways bzw. Fluggastbrücken am Flughafen Berlin Brandenburg „#Willy Brandt“ (BER) verfügen über statische Heizkörper.
Laut Presseberichterstattung treten am BER #Fehlalarme der Brandmeldeanlage auf. Wie häufig passiert dies? Kann die FBB nachvollziehen, warum diese Probleme auftreten? Welche Konsequenzen wurden hieraus gezogen? Zu 2.: Gelegentlich treten sogenannte #Falschalarme der #Brandmeldeanlage im Terminal 1 auf. Auslöser können unterschiedliche Situationen, insbesondere spezifische Sonnenstände, sein, die die Anlage fälschlicherweise als Brand erkennt. In allen Fällen konnten die Auslöser durch die FBB im Nachgang identifiziert werden. Die FBB arbeitet gegenwärtig an der Behebung dieser Unregelmäßigkeiten.
Gab es in Reaktion auf Fehlalarme Evakuierungen des Flughafens? Zu 3.: In vereinzelten Fällen sind in Folge von Falschalarmen einzelne Bereiche vorschriftsgemäß geräumt worden.
Ist als #Sicherheitsrisiko bekannt, dass sich die Türen zum Vorfeld des Flughafens im Brand- bzw. Übungsfall nur schwer oder nicht öffnen lassen? 2/2 Zu 4.: Es besteht kein Sicherheitsrisiko. Sämtliche Türen am Flughafen BER werden regelmäßig sowohl einer Sachkundigenprüfung unterzogen als auch inspiziert und gewartet. Die Türen sind voll funktionsfähig.
Ist der FBB bekannt, dass es am T1 des BER reinregnet? Handelt es sich hierbei um ein strukturelles Problem des Bauwerks? Welche Maßnahmen werden hier ergriffen? Zu 5.: Punktuell sind Undichtigkeiten in der #Horizontalverglasung des Daches festgestellt worden, die zeitnah beseitigt werden.
Hat die FBB Kenntnisse über #Sicherheitsmängel an den #Sicherheitskontrollen? Können die geltenden Hygienemaßnahmen durchweg eingehalten werden? Zu 6.: Die Durchführung der Sicherheitskontrollen am #Flughafen ist hoheitliche Aufgabe der #Bundespolizei. Es wird demnach auf die Bundespolizei bzw. das #Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat verwiesen. Die geltenden #Hygienevorschriften werden im gesamten Bereich des Flughafens BER eingehalten.
Gewährleistet der räumliche Aufbau von #Check-in-Schaltern und Sicherheitsbereich aus Sicht der FBB ausreichend Kapazität für längere Schlangen, gerade im Hinblick auf zu haltenden #Sicherheitsabstand? Zu 7.: Grundsätzlich ja. Zusätzlich wird auf § 1 Absatz 2 der Siebten #SARS-CoV-2- Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg verwiesen, wonach das Abstandsgebot in den für den Publikumsverkehr zugänglichen Bereichen von Verkehrsflughäfen nicht gilt, sofern die Aufrechterhaltung eines ordnungsgemäßen Betriebs anderweitig nicht gewährleistet werden kann. Punktuelle Schlangenbildungen können mit aufwachsendem Passagierverkehr nicht gänzlich ausgeschlossen werden.
Funktioniert aus der Sicht der FBB die #Passkontrolle reibungslos? Zu 8.: Die grenzpolizeiliche Kontrolle ist hoheitliche Aufgabe der Bundespolizei. Es wird demnach auf die Bundespolizei bzw. das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat verwiesen. Im Übrigen befindet sich die FBB im ständigen Austausch mit der Bundespolizei u. a. auch hinsichtlich einer bedarfsgerechten Besetzung der Sicherheits- und Grenzkontrollen für die voraussichtlich zu erwartenden #Passagiermengen. Ein optimierter operativer Prozessablauf wird somit sichergestellt.
Berlin, den 07. Juni 2021 In Vertretung Vera Junker Senatsverwaltung für Finanzen
Vor mittlerweile mehr als sieben Monaten hat der #Flughafen#BER eröffnet, doch Berliner #Taxifahrer konnten dort bislang nur wenig verdienen. Der Grund ist nicht nur, dass lediglich 300 Taxifahrer aus der Hauptstadt dort Laderecht haben, am BER also Fahrgäste aufnehmen dürfen. Vor allem spüren auch sie die Folgen der Pandemie und den damit geringen Flug- und Passagierzahlen in den vergangenen Monaten. Die Folge: „Die Wartezeit am Flughafen ist unendlich lang. Da können Sie nur eine, maximal zwei Fahrten am Tag machen“, sagt Leszek Nadolski, Vorsitzender der Berliner #Taxi-Innung.
Aus Berlin, sagt er, würden deshalb zurzeit auch kaum Taxis zum Hauptstadt-Airport fahren. Er selbst habe vielleicht eine, höchstens zwei Fahrten im Monat zum BER. Stattdessen hätten sich viele der Berliner Taxis in den vergangenen Wochen auf die Fahrten zu den Impfzentren konzentriert, die das Land Berlin für Über-70-Jährige finanziert hat. Für das #Taxigewerbe seien diese Touren „die letzte Rettung“ gewesen, so Nadolski. Dennoch ging die Zahl der Unternehmen und Fahrzeuge seit Anfang 2020 deutlich zurück. Mit Stand April gab es in der Stadt noch 2383 Taxibetriebe, wie eine Anfrage des SPD-Abgeordneten Tino Schopf zeigte – 470 weniger als im Januar 2020. Die Zahl der Fahrzeuge ging in dem Zeitraum um rund 1300 zurück.
Das #Passagieraufkommen am #Flughafen Berlin Brandenburg #Willy Brandt (#BER) ist im vergangenen Monat angestiegen. Im Mai starteten und landeten rund 362.000 #Fluggäste am BER. Das sind knapp 100.000 mehr als im Vormonat April. Hintergrund sind die Abschwächung der Pandemie in Europa und die Lockerung der Reisebeschränkungen in mehreren Ländern. Vor einem Jahr, im extremen Krisenmonat Mai 2020, wurden 52.000 Passagiere an den damaligen Flughäfen #Schönefeld und #Tegel abgefertigt, im Mai 2019 waren es mehr als 3,2 Millionen Fluggäste. Insgesamt nutzten in den ersten fünf Monaten dieses Jahres 1,2 Millionen Passagiere den Flughafen BER.
Im vergangenen Monat gab es am BER rund 5.400 #Flugbewegungen, rund 600 mehr als im Vormonat April. Im Mai 2020 starteten und landeten nur rund 2.100 Maschinen in Schönefeld oder Tegel, im Mai 2019 waren es 26.100 Maschinen.
Bei der #Luftfracht wurden im vergangenen Mai nahezu genauso viele Güter umgeschlagen wie im April 2021 – rund 2.200 Tonnen. Im Vorkrisenmonat Mai 2019 waren es 3.100 Tonnen.
Engelbert Lütke #Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Es mehren sich die Zeichen dafür, dass der #Flugverkehr langsam wieder in Gang kommt. Ende Mai hatten wir täglich zwischen 10.000 und 18.000 Passagiere. Damit sind wir zwar von einer Normalität noch immer weit entfernt. Doch sinkende Infektionszahlen, die steigende Anzahl der COVID-19-Impfungen und damit verbundene Reise-Erleichterungen führen zu mehr Sicherheit: Mehr Menschen erfüllen sich jetzt ihre Urlaubsträume. Wenn die Passagierzahlen im Sommer und Herbst weiterhin ansteigen, könnten wir die für 2021 prognostizierte Zahl von etwa 10 Millionen Fluggästen erreichen.“
Den #Verkehrsbericht Mai 2021 mit den endgültigen Zahlen finden Sie Ende des Monats online.
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25 Jahre nach der #Entscheidung für den Bau des neuen Großflughafens direkt am dicht besiedelten Berliner Stadtrand haben die Beteiligten ihren Beschluss verteidigt. «Die Partner konnten keinen gemeinsamen Nenner finden», sagte der damalige Bundesverkehr Matthias #Wissmann (CDU) der Deutschen Presse-Agentur. « #Schönefeld war der plausibelste dritte Weg.» Berlins damaliger Regierender Bürgermeister Eberhard Diepgen (CDU) sagte: «Unter den damaligen Gesichtspunkten war die Entscheidung richtig.»
Die Standortwahl löste jedoch immer wieder Kritik aus – sowohl von Anwohnern wegen des Lärms als auch aus der Wirtschaft wegen beschränkter Ausbaumöglichkeiten in Schönefeld (Dahme-Spreewald). Besser geeignet gewesen wäre nach dem #Raumordnungsverfahren unter anderem der frühere #Militärflugplatz#Sperenberg (Teltow-Fläming) rund 30 Kilometer von der südlichen Berliner Stadtgrenze. Dennoch fiel die Entscheidung für Schönefeld – am 28. Mai 1996 bei einem Treffen Wissmanns und Diepgens mit dem 2019 gestorbenen damaligen Brandenburger Ministerpräsidenten Manfred Stolpe. «Jede Entscheidung für Sperenberg hätte zu Verzögerungen geführt», sagte Diepgen. Denn in Schönefeld war schon ein #Flughafen in Betrieb, der #BER ist formell nur ein Ausbau. «Die Nähe zu Berlin war wegen der wirtschaftlichen Ausstrahlung wichtig», ergänzte Diepgen. Brandenburg habe versucht, den Flughafen möglichst weit von Berlin zu planen. Dass es anders kam, führte unter anderem zu jahrelangen Bürgerprotesten gegen die BER-Flugrouten. Als ein Verlierer der Entscheidung von 1996 sieht …
In seiner heutigen Klausurtagung hat der #Aufsichtsrat der #Flughafen Berlin Brandenburg GmbH die Kaufmännische Geschäftsführerin Aletta von #Massenbach mit Wirkung zum 1. Oktober 2021 zur Vorsitzenden der Geschäftsführung der #FBB berufen. Sie folgt damit Engelbert Lütke #Daldrup, der Ende September das Unternehmen verlässt. Der Entscheidung des Aufsichtsrates war ein umfassendes Auswahlverfahren mit einer aktualisierten Personal-Marktrecherche durch einen externen Personaldienstleister sowie ein Assessment-Verfahren durch einen weiteren Personalberater vorausgegangen. Beide neutralen Externen hatten ein positives Votum abgegeben. Hinzu kommt, dass nach Überzeugung des Aufsichtsrats Frau von Massenbach in ihrer kurzen Zeit wichtige Akzente in dem zentralen Bereich der Finanzen setzen konnte und ihr zugetraut wird, die anstehenden Fragen der strategischen Neuausrichtung der Flughafengesellschaft offensiv anzugehen und die Positionierung des BER im deutschen und im europäischen Luftverkehrsmarkt zu verbessern.
Rainer #Bretschneider, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Der Aufsichtsrat hat sich seine Entscheidung nicht leichtgemacht. Unter dem Gesichtspunkt der Bestenauslese haben wir die richtige Wahl getroffen. Frau von Massenbach mit ihrem breiten Erfahrungshorizont in der Flughafenbranche garantiert Stabilität und Zukunftsorientierung zugleich. Sie ist die richtige Wahl, um den BER aus der Krise in die Zukunft zu führen.“
Engelbert Lütke #Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Die Entscheidung des Aufsichtsrats, meine Geschäftsführungs-Kollegin Aletta von Massenbach zur zukünftigen CEO zu bestellen, ist gut für unser Unternehmen und fällt zum richtigen Zeitpunkt. Ihre langjährige Flughafenerfahrung und ihre Finanzexpertise sind eine gute Grundlage, die FBB optimal aufzustellen und den BER erfolgreich in die Zukunft zu führen. Ich freue mich außerdem, dass die erste weibliche CEO an den großen deutschen Verkehrsflughäfen in der Hauptstadtregion antritt und Akzente setzen wird.“
Aletta von Massenbach, Kaufmännische Geschäftsführerin der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Ich danke dem Aufsichtsrat für sein Vertrauen und freue mich sehr auf meine neue Aufgabe. Den BER aus der finanziellen Krise herauszuführen und zu einem erfolgreichen Flughafen für Berlin und Brandenburg zu machen, ist eine besondere Herausforderung, aber auch eine große Chance. Ich will meinen Beitrag dazu leisten, zusammen mit dem gesamten Management, der FBB-Belegschaft, dem Aufsichtsrat und den Gesellschaftern, den BER nicht nur wirtschaftlich, sondern auch digital und ökologisch nachhaltiger aufzustellen.“
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