Am #BER starten täglich bis zu sechs #Langstreckenverbindungen – wenig im Vergleich zu westdeutschen Flughäfen. Um mehr Angebote zu schaffen, müssen einige #Hürden beseitigt werden. Die beiden Länder wollen dafür die Bundesregierung um Hilfe bitten.
Er ist einer der wichtigsten #Bahnhöfe der Stadt: #Südkreuz. 2006 eröffnet, #Drehkreuz am #S-Bahnring, Halt vieler ICE-Züge. Nach aktuellen Zahlen wird der Bahnhof täglich von 180.000 Reisenden genutzt. 60.000 Menschen wohnen im Umfeld.
Ins Baltikum, nach Belgrad, Rom, Lyon und Oslo: Die Potenziale der deutschen Hauptstadt als #Nachtzug-Hub sind groß. Noch fehlen Voraussetzungen auf Bundes- und EU-Ebene
Die Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz hat mit einer Studie die Potenziale Berlins als künftigem #Drehkreuz für ein europäisches #Nachtzugnetz bis zum Jahr 2040 untersuchen lassen. Die Analyse der Beratungsagentur #Ramboll (Titel: „Berlin als europäischer Nachtzug-Hub?“) wurde am Mittwoch auf einer Videokonferenz-Tagung mit internationaler Beteiligung vorgestellt. Wichtigstes Ergebnis: Für Berlin mit seiner günstigen Lage im Zentrum Europas ergeben sich große Chancen, zum #Nachtzughub für Verbindungen in andere Großstädte in Ost, West, Nord und Süd zu werden. Konkret sieht die Studie – zusätzlich zu bereits geplanten Verbindungen nach #Brüssel und #Paris – Potenzial für Nachtzüge von Berlin ins #Baltikum (Vilnius), nach #Zagreb und #Belgrad, Richtung Westen nach #Lyon, Richtung Süden nach Italien (#Mailand, #Rom) und Richtung Norden nach #Oslo und #Stockholm. Voraussetzungen hierfür sind unter anderem der massive #Netzausbau in Europa wie in den laufenden Projekten #Rail Baltica oder dem #Brennerbasistunnel.
Mit Inbetriebnahme der neuen #ICE-Strecke zwischen Berlin und #München über #Erfurt werden ab Mitte Dezember täglich rund 80Fernverkehrszüge in der Landeshauptstadt halten. Thüringen wird zum #Drehkreuz.
Mit Inbetriebnahme der neuen ICE-Strecke zwischen Berlin und München über Erfurt werden ab Mitte Dezember täglich rund 80Fernverkehrszüge in der thüringischen Landeshauptstadt halten. "Thüringen wird zum Drehkreuz im mitteldeutschen Verkehr", sagte Verkehrsministerin Birgit Keller (Linke) bei der Vorstellung des neuen Fahrplans. Er soll am 10. Dezember in Kraft treten. Insgesamt werden ab Dezember sechs Fernverkehrslinien über Erfurt fahren. Unter anderen soll es neue Direktverbindungen nach Hamburg, Rostock und Stuttgart geben. Auch innerhalb Thüringens ändert sich der Fahrplan: Die Züge zwischen Erfurt und Jena fahren künftig im halbstündigen Takt und zwischen Erfurt und Weimar sogar alle 15 Minuten. Außerdem wird es eine neue stündliche Direktverbindung zwischen Erfurt und Saalfeld geben. Die Lage für die Bewohner von Saalfeld und Jena sei allerdings noch nicht befriedigend, bemerkte Keller. Eckart Fricke von der Bahn sprach von einem "gewaltigen Mobilitätssprung auf der Schiene". Der ICE-Sprinter schafft die 623Kilometer lange Strecke Berlin-München in weniger als …
Der neue #Flughafen#BER wird auch nach seiner Eröffnung nicht das #Drehkreuz werden, das die Berliner Politik jahrelang in Aussicht gestellt hat. Das machte der neue Aufsichtsratsvorsitzende, der Brandenburger Flughafenkoordinator Rainer Bretschneider, im Interview mit der Berliner Morgenpost deutlich. Der Plan, #Umsteigepassagiere über Berlin zu lenken, war eines der wesentlichen Argumente für den Bau eines "Single-Airports", der die bestehenden Berliner Flughäfen ersetzen soll.
Jetzt hat sich Bretschneider von diesem Ziel verabschiedet: "Wir haben kaum Umsteiger", sagte Bretschneider. "Jetzt sowieso nicht, aber auch der BER wird sie nicht haben, jedenfalls nicht so schnell", so der Staatssekretär, der vor zwei Monaten Berlins Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD) an der Spitze des Aufsichtsrates abgelöst hatte. Für den BER seien im Moment die "Point-to-Point"-Passagiere interessant, also Leute, die alle in Berlin und Brandenburg ein- und ausstiegen. Ähnlich hatte sich in der Vergangenheit schon der frühere Flughafenchef Karsten Mühlenfeld geäußert und war dafür hart kritisiert worden.
Dabei sind die Ausgangsbedingungen für ein Drehkreuz Berlin schlecht. Die Lufthansa als größte deutsche Fluglinie betreibt bereits zwei sogenannte Hubs in Frankfurt und München. Bretschneider kann keinerlei Interesse der Lufthansa erkennen, sich selbst Konkurrenz zu machen mit einem Drehkreuz BER. Die Hoffnungen der Berliner auf steigende Umsteigezahlen ruhten lange auf Air Berlin.
Aber die bisherige Nummer zwei unter den deutschen Fluggesellschaften steckt in argen Turbulenzen, dünnt ihr Streckennetz aus und hat obendrein in Tegel mit einem Chaos bei der Abfertigung zu kämpfen. "Air Berlin wollte hier aktiv werden, aber sie …
Fluggäste müssen warten und shoppen: So hatten sich die #BER-Planer das gedacht und auf sprudelnde #Einnahmen gehofft. Doch das wird nichts, sagt Flughafenchef Mühlenfeld. Die Noch-Baustelle wird kein internationales #Drehkreuz, sondern nur ein „#Hauptstadtflughafen light“. Von Thomas Rautenberg
Noch ist der neue Flughafen BER gar nicht am Netz, da muss Geschäftsführer Karsten Mühlenfeld bereits einen weiteren Traum begraben. Schönefeld sollte nicht nur Deutschlands drittgrößter Flughafen werden, er sollte sich auch zu einem internationalen #Luftdrehkreuz entwickeln. Aber daraus wird nichts, vorläufig zumindest, glaubt Karsten Mühlenfeld. Er müsse kleinere Brötchen backen, räumte er am Mittwoch am Rande einer Veranstaltung des Vereins Berliner Kaufleute und Industrieller erstmals offen ein. „Ich glaube, wir müssen uns zumindest in den nächsten Jahren davon verabschieden, ein großes Drehkreuz zu werden. Unsere Hoffnung ist heutzutage eher, dass wir Langstreckenverbindungen auch in Direktverbindungen bekommen können. Das heißt, dass wir direkte Verbindungen nach Amerika, nach …
Das #Aschenputtel unter den Berliner Flughäfen ist auf dem Weg, Königin zu werden. In #Schönefeld hat die #Flughafengesellschaft gestern mit dem #Terminal D ein weiteres #Abfertigungsgebäude eröffnet. Auf dem #Flughafen, auf dem Mitte der 90er Jahre nur noch knapp zwei Millionen Passagiere gezählt wurden, können nun sieben Millionen Fluggäste pro Jahr abgefertigt werden. Der #Neubau für zwölf Millionen Euro war dringend nötig, denn bereits in diesem Jahr werden fünf Millionen Passagiere erwartet.
Tausende #Flughafen-Anwohner werden künftig noch öfter aus dem Schlaf gerissen werden – ob in #Tegel oder in #Schönefeld, ist noch nicht entschieden. Schuld hat die #Post, die ihr #Nachtflugnetz neu organisiert, und dafür zwei zusätzliche Flüge aus Berlin braucht. Beworben haben sich dafür dem Vernehmen nach die #dba für Flüge ab Tegel und #Germanwings für Flüge ab Schönefeld. Die Post lehnte eine Stellungnahme mit Verweis auf die laufenden Verhandlungen ab.
Premiere für Berlin. Zum ersten Mal erhält eine #Fluggesellschaft einen eigenen #Abfertigungskomplex. Die britische Billigfluglinie #Easyjet mietet von der #Flughafengesellschaft in #Schönefeld den #Terminalanbau B. Die Briten machen den #Flughafen damit zu ihrer deutschen „Heimatstation“ und zu einem #Drehkreuz in ihrem Netz. Die Zahl der Fluggäste in Schönefeld werde sich durch Easyjet bis Ende 2005 verdoppeln – auf dann drei Millionen Fluggäste im Jahr, hofft Dieter Johannsen-Roth, der Chef der Flughafengesellschaft. Damit kommt Schönefeld langsam aus den roten Zahlen: Mit etwa vier Millionen Passagieren wäre Schönefeld aus dem Schneider.
Der #Flughafen#Schönefeld, der zum internationalen #Drehkreuz ausgebaut werden soll, wird vorher erst mal kräftig abgespeckt. Von 2006 an wird es dort nur noch eine Start- und #Landebahn geben. Die nördliche Anlage muss der neuen #Autobahn weichen. Bis die für den Flughafen Berlin-Brandenburg International (#BBI) geplante neue #Startbahn weiter südlich gebaut ist, wäre Schönefeld also für drei bis vier Jahre einer der wenigen großen Verkehrsflughäfen weltweit mit nur einer Start- und Landebahn. Unabhängig davon will die #Flughafengesellschaft 2004 #Tempelhof schließen und den Verkehr von dort nach Schönefeld verlagern. Berlin hätte dann statt sechs nur drei #Rollbahnen zu bieten.