BVG: Endstation: Mauer An einem Lückenschluss arbeitet die BVG derzeit bekanntlich mit Hochdruck, ein weiterer ist nun erfolgt., aus BVG

http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=264&download=2818

An einem #Lückenschluss arbeitet die #BVG derzeit bekanntlich mit Hochdruck, ein weiterer ist nun erfolgt. Mit dem #Buch#Endstation: Mauer“, das die #Geschichte der Berliner Verkehrsbetriebe in Ost und West in den Jahren 1945 bis 1989 beleuchtet, ist die Reihe zeitgeschichtlicher Publikationen nun ge-schlossen. Nach den bisher erschienenen Bänden „Aus Rot wird Braun“ und „Mit Bus und Bahn durch die Mauer“ beleuchtet das heute erschienene Buch „Endstation: Mauer“, wie der Kalte Krieg Berlin und auch die BVG spaltete.
Dr. Sigrid Nikutta, Vorstandsvorsitzende und Vorstand Betrieb der BVG: „Der Wiederaufbau nach dem Krieg war noch nicht abgeschlossen, da wurde die BVG in einen Ost- und einen Westbetrieb aufgeteilt. Doch waren vor allem der Zusammenhalt und der Betrieb über die Sektorengrenzen hinweg das Bemer-kenswerte. Dieser Zusammenhalt in der Belegschaft zeichnet die BVG selbst bis heute aus und ist tagtäglich zu spüren.“
Der Mauerbau machte den Betrieb über die Sektorengrenzen schließlich un-möglich. Das Buch erzählt die daraufhin getrennte und doch miteinander ver-wobene Geschichte der BVG im Westen und der 1969 im Kombinat BVB auf-gegangenen Verkehrsbetriebe im Osten der Stadt. Der dritte Band der BVG-Geschichte beantwortet Fragen, die zugleich ein großes Stück Stadtgeschich-te widerspiegeln: Wie wirkte sich der Aufstand des 17. Juni 1953 auf die Ver-kehrsbetriebe aus? Warum wurde die Straßenbahn im Westen Berlins einge-stellt, im Osten ausgebaut? Wie beeinflussten die politischen und gesellschaft-lichen Systeme auf beiden Seiten der Mauer das Handeln von BVG und BVB?
Die Autoren Christian Dirks und Christian Mentel sind Historiker und arbeiten für die Berliner Agentur Bergzwo. „Während der Arbeiten an den Büchern ist es für mich immer wieder spannend gewesen zu entdecken, wie eng die Ge-schichte der Stadt Berlin mit den Verkehrsbetrieben verknüpft ist“, resümiert Christian Dirks, geschäftsführender Gesellschafter der Agentur.
Das Buch „Endstation: Mauer. Die Berliner Verkehrsbetriebe in Ost und West 1945–1989“ ist in allen BVG-eigenen Verkaufsstellen sowie im BVG-Onlineshop erhältlich.


Christian Dirks/Christian Mentel: Endstation: #Mauer. Die Berliner Verkehrsbe-triebe in Ost und West 1945–1989. Herausgegeben von den Berliner Ver-kehrsbetrieben (BVG) AöR, Mitteldeutscher Verlag, 2017, ISBN 978-3-95462-887-2, EUR 14,95.
In derselben Reihe bereits erschienen sind:
Christian Dirks/Jörg Pache/Thorsten Beck: Aus Rot wird #Braun. Die BVG 1929–1945. Herausgegeben von den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) AöR, Mitteldeutscher Verlag, 2015, ISBN 978-3-95462-542-0, EUR 14,95.
Thomas Rietig: Mit Bus und Bahn durch die #Mauer. Die BVG in der Zeit der deutschen Vereinigung 1989–1992. Herausgegeben von den Berliner Ver-kehrsbetrieben (BVG) AöR, Mitteldeutscher Verlag, 2015, ISBN 978-3-95462-405-8, EUR 14,95.

barrierefrei + Bahnhöfe: Zuverlässigkeit von Aufzügen und Rolltreppen an Bahnhöfen der BVG und S-Bahn Berlin, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
In welchem Eigentumsverhältnis befinden sich die von der #BVG und #S-Bahn Berlin genutzten #Bahnhöfe und
wer ist für die #Wartung der #Aufzüge und #Rolltreppen an diesen zuständig?
Antwort zu 1.:
Die Bahnhöfe der S-Bahn Berlin GmbH befinden sich im Eigentum des
#Eisenbahninfrastrukturunternehmens #DB Station & Service AG und werden von der
S-Bahn Berlin GmbH mit ihrer jeweiligen Ausstattung auf Grundlage der
bundeseinheitlichen #Infrastrukturnutzungsbedingungen Personenbahnhöfe (#INBP) und des
#Stationspreissystems (#SPS) genutzt. Bei der S-Bahn ist zudem zwischen den Bahnhöfen,
deren Wartung von der S-Bahn Berlin GmbH im Auftrag der DB Station & Service AG auf
Grundlage vertraglicher Regelungen durchgeführt wird, und Bahnhöfen, die vom
Stationseigentümer DB Station & Service selbst gewartet werden, zu unterscheiden.
Die BVG teilt hierzu folgendes mit:
„Eigentümer der Berliner #U-Bahnhöfe ist die BVG AöR. Für die Wartung der Aufzüge und
Fahrtreppen ist der Bereich #Infrastruktur der BVG AöR zuständig.“
2
Frage 2:
An wie vielen Haltepunkten der BVG und der S-Bahn Berlin gibt es Aufzüge oder Rolltreppen und mit
welcher Quote sind diese während der Betriebszeit verfügbar (bitte um Auflistung der Ausfälle,
Wartungsintervalle, allgemeinen Verfügbarkeit im Zeitraum 2012 bis 2016)?
Antwort zu 2.:
Die BVG teilt hierzu folgendes mit:
„Die BVG AöR betreibt derzeit 154 Aufzüge auf 104 U-Bahnhöfen und 364 Fahrtreppen
auf 93 U-Bahnhöfen. Im Zeitraum von 2012 bis 2016 wurden für diese Anlagen folgende
Verfügbarkeiten in [%] erreicht:
 2012 2013 2014 2015 2016
Aufzüge 98,11 97,89 97,96 97,84 97,38
Fahrtreppen 96,83 97,19 96,22 97,01 96,66
Die Aufzugsanlagen werden einer monatlichen Wartung durch eine Fachfirma und einer
jährlichen gesetzlichen Prüfung durch eine zugelassene Überwachungsstelle (z. B. TÜV)
unterzogen. Des Weiteren erfolgt eine wöchentliche Sicht- und Funktionsprüfung durch
Personal der BVG AöR.
Die Fahrtreppen werden einer vierteljährlichen kleinen Wartung und einer jährlichen
Hauptwartung durch Personal der BVG AöR unterzogen. Des Weiteren wird eine jährlich
wiederkehrende Sicherheitsprüfung durch einen externen Sachverständigen durchgeführt.
Darüber hinaus unterliegen die Anlagen weiteren gesetzlichen Prüfungen, die jedoch nur
in mehrjährigen Zyklen durchzuführen sind.“
Frage 3:
Wie wird die Zuverlässigkeit (Quote der Verfügbarkeit während der Betriebszeit) der Aufzüge und
Rolltreppen durch die BVG und die S-Bahn Berlin statistisch gemessen?
Antwort zu 3.:
Die BVG teilt hierzu folgendes mit:
„Alle Störungen werden über ein zentrales elektronisches Meldesystem (ZMX)
automatisch erfasst. Nach jedem Ausfallereignis werden mit Abschluss der Störungs- und
Auftragsbearbeitung die Ausfallzeiten in unserem Instandhaltungssystem dokumentiert
und berechnet. Es wird monatlich eine lückenlose Ausfallstatistik erstellt und ausgewertet.“
Frage 4:
Wie wird gewährleistet, dass an den Haltepunkten der BVG und der S-Bahn Berlin die Wartung der Aufzüge
und Rolltreppen nach den gleichen Standards erfolgt?
3
Antwort zu 4.:
Bei der S-Bahn kann der Senat nur für Bahnhöfe Einfluss auf die Standards der Wartung
nehmen, deren Wartung von der S-Bahn Berlin GmbH im Auftrag der DB Station &
Service AG auf Grundlage vertraglicher Regelungen durchgeführt wird. Dies ist bei
Bahnhöfen, die vom Stationseigentümer DB Station & Service selbst gewartet werden,
nicht der Fall. Es gibt daher keine einheitlichen Standard für die Anlagen der
unterschiedlichen Eigentümer bzw. Verantwortlichen (siehe auch Antwort zu Frage 1).
Gleichwohl ist der Senat bestrebt, mit dem Nachfolgevertrag des im August 2020
endenden BVG-Vertrags die Standards anzupassen und zu vereinheitlichen.
Frage 5:
Wer (die S-Bahn Berlin GmbH und die BVG oder externe Anbieter) wartet die Aufzüge und Rolltreppen an
den Bahnhöfen der BVG und S-Bahn Berlin?
Frage 6:
Falls in Frage 5 der Einsatz von Subunternehmern/ Dritten bejaht wird, wie stellt die BVG und die S-Bahn
Berlin sicher (vertragliche Regelungen, Wartungskatalog, Wartungsintervalle etc.), dass diese die
Zuverlässigkeit der Aufzüge und Rolltreppen gewährleisten?
Antwort zu 5 und 6.:
Die BVG teilt hierzu folgendes mit:
„Die Fahrtreppen der BVG AöR werden grundsätzlich nach einheitlichen typenspezifischen
Wartungsplänen von Mitarbeitern/innen der BVG-eigenen Fahrtreppenwerkstatt gewartet.
Die Wartungen und deren Ergebnisse werden nach einheitlichen Vorgaben dokumentiert
und ausgewertet.
Die Aufzüge der BVG AöR werden hingegen von externen Fachfirmen gewartet. Dies sind
in der Regel die Herstellerfirmen. Mit diesen Firmen werden standardisierte
Vollinstandhaltungsverträge geschlossen, in denen nach einheitlichen Vorgaben Umfang,
Art und Qualität der Leistung konkret geregelt sind. Insbesondere sind hierin auch die
Reaktionszeiten für Entstörung, die zulässige Störhäufigkeit und die Mindestverfügbarkeit
festgelegt. Die Firmen sind z.B. verpflichtet, innerhalb von 2 Stunden die Beseitigung
gemeldeter Aufzugs-Störungen einzuleiten.“
Frage 7:
Nutzt die BVG und die S- Bahn Berlin ein Sanktions- und Bonussystem für etwaige externe Anbieter
(Subunternehmer), um die Nutzbarkeit der Aufzüge und Rolltreppen zu gewährleisten?
Antwort zu 7.:
Die BVG teilt hierzu folgendes mit:
„Unerwünschte Betriebsausfälle können von der BVG AöR nur erfolgreich sanktioniert
werden, wenn sie auch unstrittig vom externen Auftragnehmer zu vertreten sind. In der
Praxis ist jedoch nicht immer eindeutig bestimmbar, ob konkrete Ausfallereignisse
ursächliche Folge von Verschleiß, unsachgemäßen Gebrauch oder Vandalismus sind.
Daher sind unmittelbar an das Verfügbarkeitsergebnis gekoppelte Sanktionen oder
Bonuszahlungen in den Vollinstandhaltungsverträgen nicht vereinbart.
Die Vertragsgestaltung räumt der BVG AöR jedoch ein weitgehendes Kündigungsrecht
ein, von dem auch bei auffälliger Schlechtleistung konsequent Gebrauch gemacht wird.“
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Frage 8:
Ausgehend davon, dass der Betrieb und die Wartung der Aufzüge jeweils der BVG und S- Bahn Berlin
GmbH grundsätzlich obliegen. Hat der Senat die Möglichkeit die BVG und S- Bahn Berlin GmbH oder die
jeweiligen Subunternehmer dahingehend zu beeinflussen, Sanktionsmaßnahmen bezüglich der Wartung der
Aufzüge aufzunehmen? Wenn ja, warum wurde dies nicht bereits umgesetzt? Wenn nein, warum besteht
eine solche Möglichkeit nicht?
Antwort zu 8.:
Der S-Bahn Berlin GmbH obliegt – wie in der Antwort zu 4. dargestellt – die Wartung der
Aufzüge grundsätzlich nicht. Auf die Antwort des Senates in Drucksache 17/16 826 wird
zudem verwiesen. Eine direkte Sanktionierung ist mangels Vertragsbeziehung zwischen
dem Land Berlin und der DB Station & Service AG nicht möglich.
Bei der BVG AöR ist eine Sanktionierung von Wartungsarbeiten an Aufzügen im laufenden
Verkehrsvertrag zwischen dem Land Berlin und der BVG AöR nicht vorgesehen. Auf die
Antworten des Senates in den Drucksachen 17/16 505, 17/16 826 und 18/10 053 wird
verwiesen. Qualitätsstandards für Aufzüge und Fahrtreppen sind aber Gegenstand des
laufenden Verkehrsvertrages und werden auch im folgenden Verkehrsvertrag ab 2020
enthalten sein.
Berlin, den 13.10.17
In Vertretung
Kirchner
…………………………..
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Bus: BVG bekommt saubere Busse Verkehrsbetriebe wollen 70 Fahrzeuge mit alter Abgasnorm austauschen. Andere Modelle werden umgerüstet aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/incoming/article212249353/BVG-bekommt-saubere-Busse.html

Berlin.  Die Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) wollen Busse, deren Dieselmotoren nur die Abgasnorm Euro 3 erfüllen, schnellstmöglich durch schadstoffärmere #Euro-6-Fahrzeuge ersetzen. Etwa 70 #Busse, die mindestens 15 Jahre alt sind, sollen ausgetauscht werden. Die neuen Busse sollen aber nicht gekauft, sondern für drei bis vier Jahre gemietet werden. Damit will sich das Unternehmen die Option offenhalten, dann auf Elektrobusse umzusteigen.

Der Austausch der Busse geht auf eine Initiative von Berlins Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) zurück. Pop ist auch Aufsichtsratsvorsitzende der landeseigenen Verkehrsbetriebe. "Ich habe im Zusammenhang mit dem Berliner Dieselgipfel die BVG aufgefordert, die Busse mit der Norm Euro 3 zügig aus dem Stadtverkehr zu ziehen", sagte die Senatorin der Morgenpost. Die Forderung sei mit der BVG abgestimmt. "Wir müssen alle Anstrengungen unternehmen, um die Stickoxidbelastung und Luftverschmutzung in Berlin deutlich zu verringern. Ich freue mich, dass sich die BVG zu den Klimaschutzzielen bekennt und einen maßgeblichen Beitrag hierzu leistet", so Pop. Die #Dieselbusse der BVG seien nach Angaben der Umweltverwaltung für rund 20 Prozent des Stickoxid­aus­stoßes in der Stadt verantwortlich. Das Mieten der umweltfreundlichen Busse muss noch vom Vorstand der Verkehrsbetriebe beschlossen und vom Aufsichtsrat abgesegnet werden.

Rund 1400 Busse gehören zum Fuhrpark der Verkehrsbetriebe. 900 entsprächen bereits der Euro-6-Norm, sagte BVG-Sprecherin Petra Reetz. Dazu gehörten auch die gut 400 Doppeldeckerbusse, die vorwiegend in der Innenstadt unterwegs sind. Bei den Bussen, die angemietet werden sollen, handele es sich um kleinere Eindecker. Rund 90 weitere Fahrzeuge mit Euro-6-Norm, vorwiegend Gelenkbusse, habe die BVG im Rahmen eines bereits bestehenden Auftrags gekauft. Alle Busse, die nicht durch neue Modelle ersetzt werden, sollen bis Ende dieses Jahres mit Rußpartikelfiltern nachgerüstet werden und dann …

Straßenbahn: Neue Gleise für die Hauptstraße In Alt-Hohenschönhausen arbeitet die BVG ab kommender Woche an den Gleisen der Straßenbahn. aus BVG

http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=264&download=2804

In Alt-Hohenschönhausen arbeitet die #BVG ab kommender Woche an den
Gleisen der #Straßenbahn. Von Montag, 16. Oktober, bis Freitag, 17. November
2017, jeweils Betriebsbeginn, können in der #Hauptstraße keine Bahnen
der Linien #M5 und #27 sowie keine Busse der Linien #256, #294 und #N56 fahren.
Auf der M5 fahren die Bahnen zwischen ihren eigentlichen Endzielen eine
Umleitung über Rhinstraße, Herzbergstraße und Weißenseer Weg. Zwischen
Rhinstraße/Gärtnerstraße und Höhenschönhauser Straße/Weißenseer Weg
fahren barrierefreie Busse. Die 27 fährt zwischen Krankenhaus Köpenick bzw.
Freizeit- und Erholungszentrum und Gehrenseestraße. Hier fahren Busse zwischen
Weißensee, Pasedagplatz und Rhinstraße/Gärtnerstraße. Als Entlastung
wird die Linie M6 zwischen Landsberger Allee/Petersburger Straße und
S Marzahn zusätzlich auch in der Frühhauptverkehrszeit und während der
Ferien verstärkt.
Die Busse der Linien 256, 294 und N56 fahren eine Umleitung über die Wartenberger
Straße, Rhinstraße und Gärtnerstraße bzw. Marzahner Straße.
Alle Informationen und die detaillierten Linienänderungen finden sich wie gewohnt
auf den Aushängen an den Haltestellen, auf BVG.de, im BVG-Navi sowie
in der kostenlosen App BVG FahrInfo Plus.

Straßenbahn: Köpenick ist auf Draht Die BVG erneuert die Fahrdrähte der Straßenbahnlinien 60 und 61 im Bereich der Bölschestraße., aus BVG

http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=264&download=2802

Die #BVG erneuert die #Fahrdrähte der #Straßenbahnlinien 60 und 61 im Bereich
der #Bölschestraße. Von Montag, den 16. Oktober, bis Betriebsbeginn am
Mittwoch, den 18. Oktober 2017, laufen die Arbeiten im Bereich des Fürstenwalder
Damms/Bölschestraße. Die Bahnen der Linie 60 fahren in dieser Zeit
zwischen Johannisthal/Haeckelstraße und Altes Wasserwerk, in beiden Richtungen
über den Müggelseedamm. Die Linie 61 fährt zwischen Karl-Ziegler-
Straße und Müggelseedamm/Bölschestraße, von dort weiter nach Altes Wasserwerk.
Ersatzbusse fahren auf einer Ringlinie vom S-Bahnhof Friedrichshagen
bis Müggelseedamm/Bölschestraße und von dort ohne Halt wieder zum
S-Bahnhof Friedrichshagen, außerdem zwischen Hirschgarten und Rahnsdorf/
Waldschänke.
Im zweiten Bauabschnitt von Mittwoch, den 18. Oktober, bis Betriebsbeginn
am Samstag, den 21. Oktober 2017, finden die Fahrleitungsarbeiten im Bereich
des Müggelseedamms/Bölschestraße statt. Die Züge der Linie 60 sind in
dieser Zeit zwischen Johannisthal/Haeckelstraße und S-Bahnhof Friedrichshagen
unterwegs, von dort weiter nach Rahnsdorf. Die 61 fährt zwischen Karl-
Ziegler-Straße und Rahnsdorf, in beiden Richtungen über den Fürstenwalder
Damm. Neben der Ringlinie aus dem ersten Bauabschnitt fahren Busse zwischen
Friedrichshagen, Altes Wasserwerk und Hirschgarten.
Auch die Nachtbusse auf den Linien N61 und N67 fahren über den gesamten
Bauzeitraum verändert. Entsprechende Informationen finden sich auf den
Aushängen an den Haltestellen, im BVG navi, auf BVG.de sowie in der BVGApp
FahrInfo Plus.

U-Bahn + Straßenbahn + Bus: Fahrgastsprechtag BVG 2017, aus Bahninfo

http://www.bahninfo.de/artikel/11140/fahrgastsprechtag-bvg-2017/

Am 04.10.2017 fand auf dem #Betriebshof Lichtenberg der vom Berliner #Fahrgastverband #IGEB veranstaltete #Fahrgastsprechtag #BVG statt. Bereits zum dritten Mal gab die Vorstandsvorsitzende der BVG Dr. Sigrid Evelyn #Nikutta in der ersten Hälfte der Veranstaltung zunächst einen Überblick über das aktuelle Geschehen bei der BVG, bevor sie sich den Fragen und der Kritik des Publikums stellte, allerdings erneut aus Termingründen nicht bis zum Ende der Veranstaltung. Unterstützt wurde Nikutta von Kollegen aus den Bereichen #Infrastruktur, #U-Bahn, #Straßenbahn, #Bus und Presse sowie den von vielen vergangenen Sprechtagen bekannten Angebotsplaner Helmut Grätz.

Rückblick

Seit Jahren steigen die Fahrgastzahlen kontinuierlich an und werden es auch 2017 tun. 2015 wurde erstmals knapp die Milliardengrenze bei den Fahrgastzahlen übersprungen, 2016 gelang dies mit 1.045 Millionen Fahrgästen deutlicher, ein Plus von 35 Millionen gegenüber dem Vorjahr. Auch die Abonnentenzahlen steigen weiter, Ende 2016 gab es 457.000 Abonnenten bei der BVG.
Die BVG betreibt 186 Linien, die 7.500 Haltestellen bedienen und auf denen 3.000 Fahrzeuge eingesetzt werden können. Die Mitarbeiterzahl im Konzern beträgt 14.400, dies sind zwar 2.000 mehr seit Amtsantritt Nikuttas im Jahr 2010, aber immer noch zu wenig. Mit dem Personal können gerade einmal die Planleistungen bewältigt werden, eine Reserve ist jedoch nicht vorhanden, so dass Krankheiten des Personals schnell zu Fahrtausfällen führen. Hinderlich für den Personalwachstum ist auch die Ausbildungskapazität, die erst nach und nach wieder erhöht werden kann, nachdem sie – wie auch die Personalzahl ingesamt – in den letzten beiden Jahrzehnten aufgrund des Sparzwangs stark zurückgefahren wurde.
Seit März 2017 sind wieder Doppelstreifen von Polizei und BVG im Berliner U-Bahnnetz unterwegs. Im April waren fast alle Bahnsteige im U-Bahnnetz mit freiem …

Straßenbahn: Einst das längste Straßenbahnnetz der Welt, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article212099267/Einst-das-laengste-Strassenbahnnetz-der-Welt.html

Damals Am 1. Januar 1929 wurde die #Straßenbahn in die neu gegründete städtische Berliner Verkehrs-AG (#BVG) überführt. 1930 betrieb die BVG in der Stadt 93 Straßenbahn-Linien und mit einer Gesamtlänge von 634 Kilometern. Mit rund 4000 Fahrzeugen beförderte sie insgesamt 721 Millionen Fahrgäste. Berlin verfügte damals über das längste #Straßenbahnnetz der Welt.

Teilung Noch vor dem Mauerbau 1961 wurden in Berlin die Nahverkehrsbetriebe in Ost und West getrennt. Die BVG-West unterhielt 1958 immerhin noch ein 230 Kilometer langes Straßenbahnnetz, auf 29 Linien waren damals knapp 263 Millionen Fahrgäste unterwegs.

Heute Aktuell ist das Straßenbahnnetz in Berlin 193 Kilometer lang. Das Tramnetz soll damit noch das …

Straßenbahn: Freudenfest und Trauerfeier Als 1967 die letzte Straßenbahn durch West-Berlin fuhr – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/freudenfest-und-trauerfeier-als-1967-die-letzte-strassenbahn-durch-west-berlin-fuhr-28517778

Tränen flossen, doch viele freuten sich auch. In den Zeitungen war von gedrückter Stimmung die Rede, aber auch von einem großen Volksfest. Vor 50 Jahren, am 2. Oktober 1967, wurde die letzte #Straßenbahnlinie in #West-Berlin #eingestellt, doch die Bürger konnten sich nicht entscheiden, wie sie reagieren sollten. War das eine Trauerfeier oder ein Freudenfest? „Auf jeden Fall waren viele Leute da“, sagt Joachim Sube. Eine Ära ging zu Ende, das war allen bewusst. Subes Wertung hat sich bis heute nicht geändert: „Es war falsch, die #Straßenbahn einzustellen.“
Der 2. Oktober fiel auf einen Montag, wie 2017. Die Sonne schien, es war der wärmste Herbst seit langem. Mit vielen anderen Menschen wartete Sube, der heute 80 Jahre alt ist, auf den Korso. „Ich stand am Schloss Charlottenburg“, erzählt er. Sube hielt seine Kamera schussbereit.
Ein paar Kilometer nordwestlich kam schließlich der Moment. Um 10.27 Uhr ertönte an der Endhaltestelle der Linie 55 in #Hakenfelde, im Norden Spandaus gelegen, das Abfahrtsignal. Die letzte Straßenbahnfahrt mit Fahrgästen begann.
Langsam, ganz langsam setzte sich der #Abschiedskorso mit rund tausend geladenen Fahrgästen an Bord in Bewegung. Triebwagen #3566, der das Schild „Betriebsfahrt“ trug, und Beiwagen #3556 führten ihn an. Otto Kleversaat, seit 1928 bei der Straßenbahn, stand als Fahrer vorn. Wagen vieler Epochen rollten durch die Sonne. Auch die Ära der #Pferdebahn, die 1865 begonnen hatte, war vertreten. Das #BVG-Orchester spielte: „Muss i denn, muss i denn zum Städtele hinaus.“ Die Musiker fuhren auf einem offenen Wagen mit.
Blechkiste und Bimmelbahn
Mehr als zehn Kilometer pro Stunde waren nicht möglich. Für ein höheres Tempo reichte die Stromversorgung nicht mehr aus. Der Festkorso wurde immer wieder aufgehalten. „Am Juliusturm stellte sich ein Schornsteinfeger auf die Schienen, um seiner geliebten Bimmelbahn …

Fahrplan: Fahrgastverband IGEB ist verärgert: BVG-Einschränkungen zum Berlin-Marathon nach “Schema F” nicht länger hinnehmbar

Fahrgastverband IGEB ist verärgert: #BVG-Einschränkungen zum Berlin-#Marathon nach “#Schema F” nicht länger hinnehmbar
IGEB-Pressedienst vom 20.9.2017

Der Berlin-Marathon ist ein wichtiges, weltweit beachtetes Großereignis. Verkehrsbehinderungen sind hierfür unvermeidbar, doch seit Jahren wird das Verkehrsangebot der BVG in einem deutlich größeren Ausmaß eingeschränkt, als dies notwendig ist. Besonders hart sind von den Absperrungen die Fahrgäste der Straßenbahn betroffen, die nicht mehr in die Innenstadt fahren darf. Trotz gegenteiliger Versprechungen von Senat und BVG hat sich die Situation seit der Inbetriebnahme der Straßenbahn zum Hauptbahnhof und dem damit verbundenen Wegfall der Wendemöglichkeit am Nordbahnhof noch einmal verschlechtert.

Verschärft wird die Situation in diesem Jahr durch die am Sonntag parallel laufende Bundestagswahl. Die Erreichbarkeit vieler Wahllokale ist dabei nicht nur durch die Sperrungen zum Marathon, sondern auch durch die teilweise Einstellung des ÖPNV stark eingeschränkt. Das Desinteresse der Verantwortlichen aus Politik und Verwaltung ist erschreckend.

BVG-Intervention gescheitert
Die BVG hat sich erfolglos darum bemüht, die Straßenbahnschleife am Hauptbahnhof befahren zu dürfen. Dafür wäre lediglich die Verlegung der Marathonstrecke auf die südwestliche Fahrbahn der Straße Alt-Moabit notwendig gewesen, so dass sie die Gleise nicht mehr kreuzt.

Fehlende Wendestellen
Die BVG hat es bisher nicht geschafft, die in den vergangenen Jahren des großen Sparens reduzierten Wendemöglichkeiten im Straßenbahnnetz zu ersetzen. Noch immer ist die ehemals dreigleisige Wendeschleife Jahn-Sportpark nur eingleisig befahrbar, der neugebaute Gleiswechsel am Nordbahnhof darf nur eingeschränkt mit einem komplizierten Betriebsverfahren genutzt werden, und der Einbau weiterer Gleiswechsel, zum Beispiel in der Prenzlauer Allee vor der Mollstraße, wurde zwar geprüft, ist bisher aber nicht entschieden. Dabei bieten gerade die hier eingesetzten Zweirichtungsfahrzeuge die Möglichkeit, in besonderen Situationen wie dem Marathon-Lauf den Betrieb weitgehend aufrecht zu erhalten.

Härtefall Prenzlauer Allee: Hier ist Ersatzverkehr notwendig!
Besonders hart sind wieder die Fahrgäste der Straßenbahnlinie M2 betroffen, die ihre Kernstrecke Prenzlauer Allee während des Marathons nicht mehr befährt. Damit werden 60 Prozent der M2-Haltestellen ohne Bedienung sein! Obwohl die Prenzlauer Allee bis zur Danziger Straße befahrbar ist, werden die Züge bereits über die Wisbyer Straße zur Björnsonstraße abgeleitet. Die nur noch eingleisige Schleife Jahn-Sportpark wird bereits durch die M10 belegt.
Der Berliner Fahrgastverband IGEB fordert daher die kurzfristige Einrichtung eines Schienenersatzverkehrs auf der Prenzlauer Allee während des Marathons, denn die Straße ist bis zur Metzer Straße befahrbar. Durch die Metzer Straße kann der Bus zudem den U-Bahnhof Senefelderplatz anbinden und so eine Weiterfahrt zum Alexanderplatz mit der U-Bahn ermöglichen. Bei einem solchen jährlich wiederkehren Großereignis wie dem Berlin-Marathon muss es möglich sein, die gesperrten Straßenbahnabschnitte auf ein Minimum zu begrenzen und ausreichend Kehrmöglichkeiten
anzubieten.

Christfried Tschepe, Vorsitzender
Jens Wieseke, stv. Vorsitzender
Matthias Gibtner, stv. Vorsitzender

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Schöne Grüße
Florian Müller
Berliner Fahrgastverband IGEB e.V.
S-Bahnhof Lichtenberg, Empfangsgebäude, Untergeschoss
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Öffnungszeiten Montag bis Freitag 13 bis 19 Uhr

Bus + Elektromobilität: Einsatz von Elektrobussen durch die BVG, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Um wieviel höher werden die #Zahlungen des Berliner Senats an die #BVG im Vergleich zum letzten
Verkehrsvertrag ausfallen, wenn, wie vom Senat gefordert, ab 2020 nur noch #emissionsfreie #Busse
angeschafft werden dürfen?
Antwort zu 1:
Zurzeit sind E-Busse in der Anschaffung je nach eingesetzter Technik noch etwa 2-3mal
so teuer wie vergleichbare Dieselbusse. Hinzu kommt die notwendige Ladeinfrastruktur.
Aktuell kann allerdings nicht eingeschätzt werden, in welchem Umfang sich die
Mehrkosten zur Erreichung des genannten Ziels tatsächlich bewegen, da es sich bei den
bislang eingesetzten Elektrobussen noch nicht um erprobte Serientechnik handelt. In den
kommenden Jahren sind technische Weiterentwicklungen zu erwarten, die mit
zunehmender Serienreife zu einer deutlichen Kostensenkung insbesondere bei den
Anschaffungskosten von Fahrzeugen und Ladeinfrastruktur führen dürften. Hinzu kommen
Mengeneffekte durch die hohe Zahl zu beschaffender Fahrzeuge. Daneben sind die
Kosten eines E-Bus-Betriebes auch sehr stark von Betriebskonzepten, eingesetzten
Fahrzeugtypen und gewählter Ladetechnik abhängig. Im Bereich der Betriebskosten sind
dazu im laufenden, eingespielten Betrieb mittelfristig Kostensenkungen durch die im
Vergleich zum Diesel robustere und weniger komplexe Technik und geringeren
Wartungsaufwand wahrscheinlich.
2
Frage 2:
Um welchen Betrag über- oder unterschreiten die Betriebskosten für die Buslinie 204, die seit 2015 mit
E-Bussen betrieben wird, die Kosten für den vorherigen Betrieb mit Dieselfahrzeugen?
Antwort zu 2:
Die BVG teilt hierzu mit: „Der E-Bus-Betrieb der Linie 204 ist ein Pilotprojekt zur
Realisierung einer Elektro-Omnibus-Linie. Das Ziel des vom Bundesministerium für
Verkehr und digitale Infrastruktur im Rahmen des Schaufenster Elektromobilität
geförderten Projektes bestand im Sammeln wichtiger Erfahrungen, die beim Ausbau
alternativer Antriebe bzw. insbesondere der Elektromobilität zu berücksichtigen sind. Bei
den eingesetzten E-Omnibussen auf der Linie 204 handelt es sich um
Einzelanfertigungen. Der stabile Betrieb dieser Omnibusse ist über die Zeit durch
kontinuierliche technische Verbesserungen erreicht worden, was für Forschungs- und
Pilotprojekte durchaus typisch ist. Ein Vergleich der Betriebskosten dieser Pilot-E-Busse
mit Serien-Dieselbussen ist vor diesem Hintergrund nicht sinnvoll.“
Im Übrigen sei darauf hingewiesen, dass eine wichtige Zielsetzung von E-Bussen eine
deutliche Reduktion gesundheitsgefährdender Stoffe wie NOX, Feinstaub und auch von
CO2 ist, um die Luftqualität in Berlin zu erhöhen. Dieser Aspekt wird bei einem reinen
Betriebskostenvergleich nicht berücksichtigt.
Frage 3:
Bisher stammt der Strom für die Ebusse aus Kohlekraftwerken. Wie will man in Zukunft die Stromversorgung
für E-Busse sicherstellen, wenn man nicht nur auf Atom-, sondern auch auf Kohlekraftwerke verzichten
muss?
Antwort zu 3:
Die für den elektrischen Betrieb auf der Buslinie 204 notwendige elektrische Energie wird
von der BVG nicht separat eingekauft. Seit 1.1.2014 beschafft die BVG für ihren Bedarf
und insbesondere den Fahrstrom von U-Bahn und Straßenbahn ausschließlich Ökostrom
aus regenerativen Quellen. Der Anteil regenerativ erzeugten Stroms in Deutschland betrug
2015 31,8% und stieg in den letzten drei Jahren im Schnitt um +2,5% p.a. Es ist davon
auszugehen, dass das Angebot an regenerativ erzeugtem Strom in Deutschland auch in
den kommenden Jahren weiter deutlich ansteigen wird, so dass hier nicht von Problemen
bei der Energieversorgung auszugehen ist.
Berlin, den 04.09.2017
In Vertretung
J e n s – H o l g e r K i r c h n e r
…………………………..
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz