Die BVG hat vor, ihr erfolgreiches #Sammeltaxi#Berlkönig im gesamten S-Bahn-Ring fahren zu lassen. Dazu in Weißensee und in Lichtenberg. Die Pläne hat der BVG-Finanzvorstand der Regierungskoalition während eines Treffens unterbreitet. Der Vorstoß erntet Kritik.
Das Treffen hat am Donnerstag stattgefunden, wie Abgeordnete von Rot-Rot-Grün der Berliner Zeitung übereinstimmend bestätigen.
#BVG-Shuttle Berlkönig: Aktuell sind 134 Fahrzeuge in Berlin im Einsatz Von der BVG wird das nicht dementiert. Pressesprecherin Petra Nelken : „Wir wollen den Einzugsgebiet des Berlkönig ausweiten, müssen aber noch Testergebnisse abwarten.“ Seit September 2018 fährt der BVG-Fahrservice im östlichen S-Bahn-Ring – mit riesigem Erfolg. 132 Fahrzeuge hat die BVG nach Senatsangaben aktuell im Einsatz. 300 sollen es einmal werden. 145.000 mal wurde die …
So viel #Stau gab es selten in Berlin. Wohin das Auge blickte, auf der Lagekarte der #Verkehrsinformationszentrale dominierte Montagmorgen die Farbe Rot – das steht für Stillstand. Der dritte und längste #Warnstreik für höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen bei den Berliner Verkehrsbetrieben (#BVG) hat die Stadt am Montag härter getroffen als die vorangegangenen Arbeitsniederlegungen. Und er hat gezeigt, wie sehr Berlin auf einen gut funktionierenden #Nahverkehr angewiesen ist. Berlin ohne BVG – undenkbar.
Wir schaffen das schon! Berlin kommt zurecht, auch ohne# U-Bahnen, ohne #Straßenbahnen und ohne #Busse! Das sind Durchhalteparolen, die bei solchen Gelegenheiten laut werden. Natürlich: Die meisten Berliner kamen irgendwie ans Ziel. #S-Bahnen und #Regionalzüge fuhren, sie werden nicht von der landeseigenen BVG betrieben. Das sonnige Wetter regte viele Berliner dazu an, ihr #Fahrrad aus dem Keller zu holen.
Der #KAV und die #BVG dementieren entschieden die Darstellung der #Gewerkschaft#Verdi, die Arbeitgeberseite habe die heutige Verhandlungsrunde abgebrochen. Sie halten den aktuellen #Streikaufruf von Verdi deshalb für völlig unangemessen.
Die Arbeitgeberseite hat in den heutigen Gesprächen ein Angebot vorgelegt, das vergleichbare Abschlüsse um ein Vielfaches übersteigt. In Summe bieten die Arbeitgeber ein Plus von 90 Millionen Euro pro Jahr. Rückwirkend zum 1. Januar geht es damit um Einkommenssteigerungen von 17 Prozent für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BVG-Konzerns. Rechnerisch bedeutet das für die BVGer, dass sie im Schnitt monatlich rund 450 Euro brutto mehr Gehalt hätten.
Die Arbeitgeberseite ist sogar der Forderung der Gewerkschaft entgegengekommen und hat die unteren Entgeltgruppen stärker an den Steigerungen teilhaben lassen. Für Berufsgruppen, in denen die BVG in besonderer Konkurrenz zu anderen Arbeitgebern steht, z.B. bei Fahrerinnen und Fahrern, würde das Einkommen nach dem bevorzugen Modell der Arbeitgeber zudem prozentual sogar noch deutlich stärker steigen.
„Dass die Gewerkschaft dieses mehr als gute Angebot ablehnt und ihre Taktik nun wieder zu Lasten der Fahrgäste geht, statt am Verhandlungstisch nach einer Lösung zu suchen, ist nicht nachvollziehbar“, sagte am Abend KAV-Verhandlungsführerin Claudia Pfeiffer.
Die größte Busflotte Deutschlands wird #elektrisch. Am heutigen Mittwoch, 27. März 2019, hat die BVG gemeinsam mit den Herstellern #Solaris und #Mercedes-Benz die neuen #Elektro-Eindecker vorgestellt. Je 15 Fahrzeuge der Typen #Urbino 12 electric (Solaris) und #eCitaro (Mercedes-Benz) werden noch in diesem Jahr in den Dienst gehen. Bis 2030 soll dann die gesamte Busflotte auf E-Antrieb umgestellt sein. So lautet das gemeinsame Ziel des Landes Berlin und der #BVG.
Zur Premiere der neuen #E-Busse kamen am Mittwoch #Bundesumweltministerin Svenja Schulze und #Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer auf den BVG-Betriebshof an der Müllerstraße. Der Bund fördert das BVG-Projekt mit rund 48 Millionen Euro bereits in der Hochlaufphase für die Flottenumstellung bis 2021. Das Land Berlin unterstützt in seiner Verantwortung als Eigentümer der BVG die Umstellung. Die Senatorinnen für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Regine Günther, sowie Wirtschaft, Energie und Betriebe, Ramona Pop, bekräftigten heute beim Vorstellungstermin, dass die Umstellung der Busflotte auf E-Fahrzeuge ein wichtiger Baustein der Verkehrswende ist und bereits im Berliner Mobilitätsgesetzt festgelegt wurde.
Bis zu 225 E-Busse sollen bis 2021 nach Berlin kommen
Die ersten 12-Meter-E-Busse bieten Platz für rund 65 Fahrgäste – vergleichbar mit einem Dieselbus – und werden in Kürze zuerst auf der Linie 142 unterwegs sein. Beide Modelle sind mit modernen Fahrgastinformationssystemen und einem großen Mehrzweckbereich für Fahrgäste mit Rollstühlen, Kinderwagen, Rollatoren oder Gepäck ausgestattet. Im Innenraum sorgt LED-Technik für das stets passende Licht und eine optimale Inszenierung des beliebten BVG-Sitzmusters Urban Jungle, das die Fahrgastsitze ziert.
Selbstverständlich erfüllen beide Modelle den gewohnt hohen BVG-Standard in Sachen Barrierefreiheit: Große, im Boden eingelassene Piktogramme, ein zusätzlicher, nach vorn, zu den Rollstuhlplätzen gerichteter Monitor für die Fahrgastinformation, taktile Haltestangen mit geriffeltem Griffprofil an den Ausgangstüren und eine bewusst kontrastreiche Innenraumgestaltung sind nur ein paar der Besonderheiten.
Anders als die erste E-Bus-Generation der BVG, die per Induktion an den Endhaltestellen geladen wird, bekommen die neuen Elektro-Eindecker ihre Energie per Ladekabel über Nacht auf dem Betriebshof. Die vollgeladenen Batterien sorgen für eine Reichweite von mindestens 150 Kilometer.
Das Investitionsvolumen für die ersten Serien-E-Busse beläuft sich auf rund 18 Millionen Euro. In der Hochlaufphase bis 2021 plant die BVG aktuell insgesamt die Anschaffung von bis zu 225 E-Bussen, davon bis zu 210 zwölf Meter lange Eindecker und 15 Gelenkbusse, die schon bei Solaris bestellt und für den Einsatz auf längeren Linien, vorrangig der Linie 200, vorgesehen sind. Sie werden über einen sogenannten Pantografen an den Endhaltestellen zwischengeladen.
Förderung für Fahrzeuge und Infrastruktur
Die Flottenumstellung ist eine gemeinsame Kraftanstrengung des Bundes, des Landes Berlin und der BVG. Die BVG übernimmt die Kosten, die für vergleichbare Dieselbusse angefallen wären. Die Mehrkosten gegenüber konventionellen Dieselbussen werden vollständig durch das Land Berlin und Fördermittel der Bundesministerien getragen. Die Finanzierung der Fahrzeuge und der daraus resultierenden Kosten der Infrastruktur erfolgt zum Teil im Rahmen von Förderprogrammen des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) sowie des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).
Das Land Berlin hat für die Elektrifizierung der BVG-Busflotte in seinen Finanzplanungen bis 2021 bis zu 58 Millionen Euro vorgesehen. Für die Jahre 2022 und 2023 sind weitere knapp 48 Millionen Euro angemeldet. Die Fördersummen des Bundes für die Elektro-Eindecker belaufen sich derzeit auf bis zu 35 Millionen Euro aus dem Förderprogramm zur Anschaffung von Elektrobussen im ÖPNV des BMU und vorerst bis zu 12,7 Millionen Euro für Fahrzeuge aus dem Förderprogramm „Elektromobilität“ des BMVI.
Statements:
Svenja Schulze, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit:
„Wenn die größte deutsche Busflotte ihren Fuhrpark komplett auf Elektrobusse umstellt, ist das ein Zeichen für ganz Deutschland. Das wird weitere Verkehrsunternehmen motivieren, nachzuziehen. Unserem Ziel, den Verkehr umwelt- und klimafreundlich zu gestalten, kommen wir damit näher. Denn Elektrobusse haben drei klare Vorteile: sie fahren CO2-frei, schadstoffarm und deutlich leiser. Deshalb fördern wir als Bund die Elektromobilität und insbesondere den Einsatz von Elektrobussen. Die BVG erhält dafür vom Bundesumweltministerium bis zu 35 Millionen EUR.“
Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur:
„ÖPNV-Busse legen täglich tausende Kilometer in deutschen Städten zurück. Deshalb ist die Entscheidung der BVG, die Busflotte komplett auf Elektroantrieb umzustellen, ein sehr wichtiger Beitrag, Berliner Luft noch sauberer zu machen. Wir unterstützen das Vorhaben finanziell mit rund 13 Millionen Euro – und haben eine gute Nachricht für alle Verkehrsunternehmen, die sich an der BVG ein Beispiel nehmen wollen: Ab heute können Anträge zur Beschaffung von Elektrofahrzeugen und zugehöriger Ladeinfrastruktur eingereicht werden. Allein dafür stellen wir rund 90 Millionen Euro zur Verfügung.“
Regine Günther, Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz: „Berlin startet mit den ersten Elektrobussen in eine neue Ära. Der ÖPNV wird mit den neuen Bussen klimafreundlicher, sauberer, leiser und energieeffizienter. Elektrobusse sind ein wichtiger Baustein für die schnelle Dekarbonisierung des Verkehrssektors.“
Ramona Pop, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe: „Berlin trägt als wachsende Stadt beim Ausbau der Verkehrsinfrastruktur eine besondere Verantwortung für den Klima- und Gesundheitsschutz. Metropolen sind nicht nur Hauptverursacher von Verkehr, sondern – wie so oft – auch Vorreiter eines Wandels. Heute läuten wir mit der BVG den Wandel ein, hin zur leisesten und saubersten Busflotte Deutschlands.“
Dr. Sigrid Nikutta, Vorstandsvorsitzende und Vorstand Betrieb der BVG: „Wir danken den Fördermittelgebern, denn den Weg in die nichtfossile Zukunft können wir nur gemeinsam gehen. Den Schritt haben wir lange vorbereitet. Seit vier Jahren lernen wir täglich von unseren ersten vier E-Bussen und den zahlreichen Testfahrzeugen, die wir zu Gast hatten. Unsere Erfahrungen haben wir natürlich in die Ausschreibungen, Linienplanung, Werkstattabläufe und Ausbildung einfließen lassen. Von den Ergebnissen können nun unsere Fahrgäste profitieren – in topmodernen, leisen und abgasfreien Linienbussen.“
Javier Calleja, Vorstandsvorsitzender von Solaris Bus & Coach S.A.: „Berlin macht einen weiteren großen Schritt in Richtung emissionsfreien ÖPNV. Elektrobusse sind ein Gewinn für jeden Berliner – Einwohner profitieren von weniger Emission und Lärm. Ich bin stolz, dass Solaris Teil dieser neuen Reise ist.“
Till Oberwörder, Leiter Daimler Buses:
„Wir freuen uns sehr, dass sich der größte deutsche Verkehrsbetrieb für unseren vollelektrisch angetriebenen Stadtbus entschieden hat und wir dazu einen wesentlichen Beitrag zum umweltfreundlichen Personenverkehr in Berlin leisten können.“
Die zwei Neuen im Kurzüberblick:
Solaris Urbino 12 electric Zweitürer mit elektrisch angetriebener Achse ZF AVE130, 2 x 125kW (340 PS), 2 x 485 Nm Drehmoment. Gesamtplatzkapazität 65 (davon 28 Sitzplätze)
Mercedes-Benz eCitaro Zweitürer mit elektrisch angetriebener Achse ZF AVE130, 2 x 125kW (340 PS), 2 x 485 Nm Drehmoment. Gesamtplatzkapazität 65 (davon 29 Sitzplätze)
Die Schriftliche Anfrage betrifft zum Teil Sachverhalte, die der Senat nicht aus eigener Zu- ständigkeit und Kenntnis beantworten kann. Er ist gleichwohl bemüht, Ihnen eine Antwort auf Ihre Anfrage zukommen zu
lassen und hat daher
zu diesen Sachverhalten die Berliner Verkehrsbetriebe BVG AöR um Stellungnahme gebeten, die
von dort in eigener Verant- wortung erstellt und dem Senat
übermittelt wurde. Die übermittelten Teile
sind in der nachfolgenden Beantwortung der Fragen entsprechend gekennzeichnet.
Frage 1:
Wie hoch war im Jahr 2018 die #Krankenstands-Quote bei den Berliner Verkehrsbetrieben (#BVG) AöR (bitte aufschlüsseln nach Kalendermonaten)?
Frage 2:
Wie hoch war im Jahr 2018 die Krankenstands-Quote bei der #BT Berlin Transport GmbH (bitte aufschlüsseln nach Kalendermonaten)?
Frage 3:
Wie hoch waren im Jahr 2018 die Krankenstände bei der BVG und der BT im Hinblick auf die jeweiligen Verkehrsbereiche U-Bahn, Straßenbahn und Bus (bitte aufschlüsseln nach Kalendermonaten)?
Antwort zu 1 bis zu 3: Die BVG teilt hierzu mit:
„Die Krankenstandsquote der BVG lag
2018 im Durchschnitt bei 10,0
Prozent, die der
Berlin Transport (BT) bei 9,3 Prozent. Aufgeschlüsselt nach den Betriebsbereichen (in Prozent):
Altbeschäftigte sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bereits vor der Einführung des Tarifvertrag Nahverkehr (TV-N) 2005 bei der BVG
beschäftigt waren.“
Frage 4:
Welcher Anteil der im Jahr 2018 in Berlin insgesamt nicht erbrachten Verkehrsleistungen ist auf den Krankenstand der Mitarbeiter von BVG und BT zurückzuführen und worauf
sind die restlichen Anteile zurückzuführen (bitte aufschlüsseln nach Anteil,
Kalendermonaten und Kilometern)?
Antwort zu 4:
Die BVG teilt hierzu
mit:
„Die BVG hat ihre Leistung in den vergangenen
Jahren über alle Betriebsbereiche kontinuierlich gesteigert. Im Jahr 2018
konnte das Wachstum allerdings nicht in dem geplanten Umfang erreicht werden, was sowohl personal- als auch fahrzeugbedingte Ursachen sowie externe Gründe hatte.
Im Bereich Omnibus konnten 2018
nur 400.000 zusätzliche Nutzwagenkilometer (Nwkm) umgesetzt werden. Die Gründe liegen neben dem hohen Krankenstand auch in der
allge- meinen Verkehrssituation. Durch Verkehrsbehinderungen wie Baumaßnahmen, Falsch- parker, Demonstrationen oder andere Großveranstaltungen ist
die Reisegeschwindigkeit der Fahrzeuge auf durchschnittlich 17,9 km/h zurückgegangen.
Dies erfordert einen zusätzlichen Fahrer- und
Fahrzeugeinsatz und erhöht
die Belastung für das Fahrpersonal. Zudem hatte die
umweltverträgliche Umrüstung und die Laufzeitsicherung der Doppel- deckerbusse eine erhöhte Fahrzeugbindung in den Werkstätten zur Folge.
Im Bereich U-Bahn wurde die Leistung seit 2009 um 7,4
Prozent gesteigert. Neben
dem Krankenstand führte hier der ungeplante Betriebsausfall der Wagenreihe F79 im Jahr 2018 zu Ausfällen.
Die Straßenbahn hat die
Leistung seit 2009
um 5 Prozent erhöht. Auch hier führte
eine Verringerung der Reisegeschwindigkeit auf durchschnittlich 18,8
Prozent zu erhöhten Personal- und Fahrzeugbedarfen. Neben dem Krankenstand
sind vor allem externe
Faktoren ursächlich für Ausfälle.
So wurden 2018 insg. 28
Prozent der 115 Baumaß- nahmen verschoben.“
Die Ausfälle in den Betriebsbereichen und die Anteile
personell bedingter Ausfälle
stellen sich nach den
regelmäßigen Berichten der BVG an
SenUVK wie folgt
dar:
Ausfälle(Nutzzugkm/Nutzwagenkm)
1/2018
2/2018
3/2018
4/2018
5/2018
6/2018
7/2018
8/2018
9/2018
10/2018
11/2018
12/2018
U-Bahn
29.289
24.059
43.127
24.959
43.009
46.405
30.096
40.611
86.956
49.953
74.513
88.433
Straßenbahn
12.541
38.663
36.063
20.915
28.246
80.597
50.387
47.748
68.127
107.064
84.299
70.735
Bus
39.761
62.704
111.578
79.930
82.540
135.402
94.723
114.313
203.122
132.417
199.800
157.055
AnteilAusfällepersonellbedingt
1/2018
2/2018
3/2018
4/2018
5/2018
6/2018
7/2018
8/2018
9/2018
10/2018
11/2018
12/2018
U-Bahn
1%
2%
6%
12%
3%
13%
29%
26%
42%
20%
23%
29%
Straßenbahn
k.
A.
80%
wesentl.
wesentl.
wesentl.
wesentl.
wesentl.
wesentl.
80%
90%
87%
89%
Bus
k.
A.
k.
A.
85%*
k.
A.
k.
A.
85%*
55%
63%
79%
68%
77%
74%
* personell bedingt und fahrzeugbedingt
„wesentlich“ wird als >50 % interpretiert
Frage 5:
Sofern sich der auf Erkrankungen beruhende Anteil der nicht erbrachten Verkehrsleistungen beziffern
lässt (Frage 4): Ist eine bezirksmäßige Angabe der krankheitsbedingt nicht erbrachten Verkehrsleistungen möglich, falls ja, welche Aufteilung ergibt sich nach Anteil,
Kalendermonaten und Kilometern jeweils für die einzelnen Bezirke?
Antwort zu 5:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Die Fahr- und
Dienstplanung sowie die Disposition erfolgt nicht nach Stadtbezirken.“
Frage 6:
Wie viele Stellen sind bei der BVG derzeit unbesetzt? Frage 7:
Wie viele Stellen sind bei der BT derzeit
unbesetzt?
Antwort zu 7:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Für 2019 sind 1.100
Neueinstellung geplant, davon
720 im Fahrdienst und 113 in
den Werkstätten.“
Nach Angabe der BVG spiegeln diese Zahlen den tatsächlichen Einstellungsbedarf wider.
Frage 8:
Inwieweit berücksichtigt die BVG bei der Kompensation von krankheitsbedingten oder technischen Ausfällen die Tatsache, dass bestimmte Linien bereits fahrplanmäßig eine geringe Taktdichte ausweisen oder solche, die als einzige Verbindung Außenbezirke anbieten?
Antwort zu 8:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Soweit noch Reaktionsmöglichkeiten
gegeben sind, wird entsprechend den genannten Prioritäten disponiert.“
Frage 9:
Welche Maßnahmen
sind seitens der BVG vorgesehen, um den Anteil der nicht erbrachten Verkehrsleistungen so gering
wie möglich zu halten?
Antwort zu 9:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Die BVG wird [mit Mitteln
des Landes Berlin]
bis 3,1 Mrd. Euro in die Beschaffung neuer Schienenfahrzeuge investieren. Mit der Lieferung und Inbetriebnahme der U-Bahn-Neu- fahrzeuge ab Herbst 2021 werden die Strecken
im Großprofil deutlich
gestärkt (Linien U6 bis U9). Im Kleinprofil werden
voraussichtlich schon bis April 2019 alle
108 IK-Wagen durch die Firma Stadler
ausgeliefert sein (Linien
U1
bis U4). Bis 2031 werden
443 neue Straßenbahnen beschafft. Auch die Omnibusflotte
wächst bis 2035 um 21 Prozent
und soll auf alternative
Antriebe umgestellt werden.
Um die Situation
im Fahrpersonal zu
stärken, plant die BVG im
Jahr 2019 1.100 Neuein- stellungen, davon 720 im Fahrdienst und 113 in den
Werkstätten. Zudem werden die Ausbildungskapazitäten in allen Betriebsbereichen
verstärkt. Diese wurden bereits
im Jahr 2018 um 25 Prozent erhöht und
werden im Lauf des
Jahres 2019 sogar
verdoppelt.
Darüber hinaus strebt die BVG zusammen mit der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Maßnahmen
zur Verbesserung der Situation im Straßenverkehr an.
Dazu gehören u.a.:
Umsetzung des im
ÖPNV-Gesetz und Nahverkehrsplan
vorgesehenen ÖPNV-Vorrangnetzes
Reduzierung der Behinderungen durch Baustellen auf den Linienwegen der Omnibusse
Umsetzung der im Mobilitätsgesetz vorgesehenen
Räumung von Busspuren durch die BVG
Planung zusätzlicher Busspuren“
Frage 10:
In welchem technischen Zustand
befinden sich der Fuhrpark der BVG (bitte aufschlüsseln nach U-Bahn, Straßenbahn und Bus)?
Antwort zu 10:
Die BVG teilt
hierzu mit:
„In allen Betriebsbereichen
befinden sich die Fahrzeuge in einem betriebssicheren Zustand. Die technische
Beschaffenheit und damit die Verfügbarkeit sind vom Alter der Fahrzeuge
und ihrem bisherigen
Einsatz bzw. ihrer Laufleistung abhängig.
Dies erfordert einen erhöhten Instandsetzungsaufwand.“
Berlin, den 14.03.2019
In Vertretung
Ingmar Streese Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Es soll der größte #Einkauf von #U-Bahnen werden, den es jemals in Deutschland gegeben hat. Mit der Bestellung von bis zu #1500 Wagen wollen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) ihre betagte Flotte verjüngen und dafür sorgen, dass #Fahrzeugmangel der Vergangenheit angehört. Nun wurde beim #Vergabeverfahren, das vor mehr als zwei Jahren begonnen hat, eine wichtige Etappe abgeschlossen. Wie jetzt bekannt wurde, liegen dem Landesunternehmen inzwischen alle Angebote der potenziellen Lieferanten vor. Nach Informationen der Berliner Zeitung wurde am Donnerstag die letzte Offerte eingereicht – knapp eine Woche nach dem ursprünglichen Einsendeschluss. Die übrigen Bewerber hatten der Verlängerung zugestimmt. In den vergangenen Tagen hatte es Zweifel gegeben, ob die Zeit noch reicht, damit sich der #BVG-Aufsichtsrat während seiner regulären Sitzung am 3. April mit der Auftragsvergabe befassen kann. „Es wird knapp“, hieß es in Kreisen der #Bahnindustrie. Schließlich müssten die umfangreichen Angebote, die in den vergangenen Wochen auf Wunsch der BVG ergänzt wurden, ausgewertet werden. „Es sieht so aus, dass es beim 3. April bleibt“, war dagegen aus dem BVG-Umfeld …
Neu ist der #300er, der zwischen #Schlesischem Tor und der #Philharmonie fahren soll. Die #BVG-Buslinie #100 kennt jeder in Berlin, den 200er bestimmt auch. Und jetzt bekommt Berlin noch eine Linie mit einer besonderen Zahl – den 300er.
Die Linie ist im Einsatz zwischen Philharmonie und dem U-Bahnhof am Schlesischen Tor in Kreuzberg; im Einsatz werden auf dieser Linie #Elektrobusse sein. Die prominente Bezeichnung verdient sich der 300er allerdings nicht so recht. Die beiden anderen Touristen-Linien 100 und #200 fahren zwischen City Ost und City West. Wenn es genügend Fahrzeuge gibt, könnte der 300er im nächsten Schritt verlängert werden bis zum Bahnhof Zoo, hieß es bei der BVG.
Wie berichtet, hat die BVG 30 Elektrobusse bestellt, die in den nächsten Monaten eintreffen sollen. Die ersten Fahrzeuge waren im Januar vorgestellt worden.
Die Wut bei den #BVG-Beschäftigten ist vor dem #Streik am Freitag groß: Fast nirgendwo in Deutschland verdienen Fahrer so schlecht wie in der Hauptstadt. Und die #Gehaltslücke zu den Berliner #S-Bahnfahrern ist sogar noch größer.
Im Jahr 2005 setzte der damalige Berliner Finanzsenator Thilo #Sarrazin den BVG-Beschäftigten die Pistole auf die Brust: Entweder sie akzeptieren eine deutlich schlechtere Bezahlung – oder das Land verkauft das Verkehrs-Unternehmen an Investoren. „Wir hatten die Wahl zwischen Pest und Cholera“, erzählt #Verdi-BVG-Sekretär Jeremy #Arndt. Betriebsrat und Gewerkschaft gaben schließlich nach.
Die Auswirkungen dieser „Sparen, bis es quietscht“-Politik spüren die rund 14.500 BVG-Mitarbeiter noch heute. Denn während der #Tarifvertrag der Berliner Landesbediensteten 2017 wieder an den bundesweit geltenden Tarifvertrag angeglichen wurde, gilt das „Sarrazin-Tarifwerk“ weiterhin für die Berliner …
Vier #Shuttlebusse sollen Streik-Folgen abmildern. Berlin. Der Freitag wird für Hunderttausende Berliner zum großen Stresstest. Denn es ist ungewiss, wie schnell und ob sie überhaupt am Morgen zur Arbeit, in die Schule oder zum Arzt gelangen werden. Die Gewerkschaft #Verdi hat im laufenden Tarifstreit die rund 14.500 Beschäftigten der Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) zu einem #Warnstreik aufgerufen. Bestreikt werden dabei alle Bereiche gleichzeitig. Das heißt: Von Betriebsbeginn am frühen Morgen bis 12 Uhr werden in der Stadt weder U-Bahnen noch Straßenbahnen und fast keine Busse fahren. Einen Notfahrplan, wie ihn der Berliner Fahrgastverband Igeb gefordert hat, wird es laut BVG nicht geben. Besonders hart wird der Warnstreik Geschäftsleute und Urlauber treffen, die am #Flughafen#Tegel (#TXL) landen oder von dort abfliegen wollen. Der Innenstadt-Airport hat keinen Schienenanschluss, ist lediglich mit dem Taxi oder dem Privat-Kfz erreichbar. Die TXL-Linie und alle anderen BVG-Busse zum Flughafen fahren am Vormittag nicht. „Das wird für uns ein sehr schwieriger Tag“, sagte Flughafensprecher Daniel Tolksdorf. Zwar seien die Winterferien vorbei, dennoch gebe es freitags mehr Flüge …
Berlin – Fahrgäste der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) müssen sich für Freitag andere Transportmittel suchen. Die Gewerkschaft #Verdi hat ihre Mitglieder bei dem Landesunternehmen für den 15. Februar zu einem #Warnstreik aufgerufen. Die Arbeitsniederlegung soll vom Betriebsbeginn am frühen Morgen bis gegen 12 Uhr dauern und alle Bereiche betreffen – sowohl U- und Straßenbahnen als auch Busse.
Einige #Buslinien sind am Freitag dennoch in Betrieb, da bei den Subunternehmern der BVG nicht gestreikt wird, teilten die Verkehrsbetriebe am Dienstag mit.
Folgende Buslinien fahren komplett: 106, 161, 162, 163, 168, 175, 179, 218, 234, 263, 275, 320, 322, 334, 341, 349, 363, 365, 371, 373, 399
Folgende Linien fahren mit leichten Einschränkungen: 112, 140, 184, 283, 284, 370 und 893
In Betrieb sind außerdem die #BVG-Fährlinien.